Meine Vorbilder

Dieses Wochenende fand der erste Teil eines Workshops über natürliches Lernen statt, an dem ich teilnehme. Dabei haben wir uns viel darüber unterhalten und versucht zu erforschen, wie Kinder lernen, wenn sie aus sich heraus lernen. Unter anderem fanden wir dabei heraus, dass Kinder sich Vorbilder suchen und ihnen nacheifern. Vorbilder scheinen etwas ganz natürliches zu sein. Dies und der Aufruf zur Blogparade über Vorbilder haben mich dazu gebracht darüber nachzudenken wer meine Vorbilder waren und sind.

Ich habe mir nie wirklich viel aus Vorbildern gemacht, so dass ich gesagt hätte, das ist mein Vorbild. Wenn ich aber so darüber nachdenke, dann haben mich einige Menschen doch sehr stark beeinflusst.

Mein erstes großes Vorbild

Mit ca. 12 Jahren habe ich regelmäßig eine Serie geschaut, die hieß Kung Fu. Der Hauptdarsteller ist Shaolin Mönch und wird als Verbrecher gesucht, weil er in Notwehr jemanden aus der chinesischen Königsfamilie getötet hat. So ist er ständig auf der Flucht und kommt immer wieder in Situationen, wo er sich verteidigen muss und anderen Menschen helfen kann. Meistens hilft er ihnen dabei nicht durch seine Kampfkünste, sondern durch seine Weisheit. Es gibt immer noch Lektionen aus der Serie, die ich in meinen Kursen als Metapher nutze. Und sie ist immer noch eine der Motivationen, warum ich mich mit Kampfkunst beschäftige.

Mein sportliches Vorbild

In dieser Zeit habe ich auch kein Formel 1 Rennen verpasst. Mein Favorit war immer Michael Schumacher. Mich hat vor allem begeistert, dass er nicht nur ein guter Autofahrer war, sondern, dass er immer alles gegeben hat. Er galt als der am härtesten trainierende und er hat sich mit der Mechanik auseinandergesetzt. So konnte er den Mechanikern immer bestmögliches Feedback geben und half außer Sauber, wo er nur ganz kurz war, und Mercedes am Ende, jedem Team zum Titel. Mein großer Traum war immer ihn mal persönlich kennen zu lernen. Mal sehen, vielleicht wird es ja noch was.

Mein unternehmerisches Vorbild

Seit ich Anfang 20 war wollte ich ein eigenes Unternehmen haben und habe Bücher zu dem Thema verschlungen. Besonders fasziniert mich Richard Branson. Er hat seit seiner Jugend immer wieder neue Unternehmungen begonnen, die immer wieder gescheitert sind und trotzdem hat er immer weiter gemacht. Was mich dabei auch fasziniert hat, wie seine Familie hinter ihm stand. Als er für seine Studentenzeitung Geld benötigte hat seine Tante eine Hypothek auf ihr Haus aufgenommen, um ihm das Geld zu leihen. Was mich bei ihm auch begeistert ist einerseits, dass er mit seinen Unternehmungen sehr vielseitig ist. Dabei hat er sich nie einschränken oder erzählen lassen, dass etwas nicht geht. Er hielt es für eine gute Idee, also hat er Wege gefunden sie war werden zu lassen. Dabei hat er sich auch nicht von seiner Legasthenie aufhalten lassen. Was mir noch gefällt ist, dass er sich nicht von Regeln aufhalten lässt, sondern versucht Schlupflöcher zu finden. Er denkt um die Ecke, was ihn auch schon für einen Tag ins Gefängnis gebracht hat. Sein Ziel ist es immer eine Lösung zu finden und sich dabei nicht beschränken zu lassen.

Mein letztes Vorbild

Mein letztes Vorbild durfte ich sogar persönlich kennenlernen, allerdings wusste ich da noch nicht, dass er mein Vorbild wird. Ich hatte sogar das Glück ihn einige Jahre sehr persönlich kennenlernen zu dürfen. Das er mein Vorbild wurde hat sich erst in der Zeit ergeben, die ich mit ihm verbracht habe. Es handelt sich um Chris Mulzer. Er ist ein sehr erfolgreicher Trainer für Kommunikation und Veränderung. Ich sehe ihn allerdings nicht als Vorbild bei seinem Erfolg, sondern als Vorbild in einigen menschlichen Eigenschaften. Was mir besonders gefällt ist, wie er stetig an sich arbeitet. Er ist glücklich und hat trotzdem eine latente Unzufriedenheit, die ihn immer besser und glücklicher werden lässt. Seine Seminare gleichen nie einander. Immer ist etwas anders. Immer probiert er etwas Neues. Außerdem ist er sehr selbstreflektiv. Immer wieder denkt er über sein Verhalten und dessen Auswirkung nach und passt es entsprechend an. So hat er in den vergangenen Jahren wirklich große Entwicklungsschritte gemacht und wird sicher auch in den nächsten Jahren damit weiter machen.

Mein größtes Vorbild

Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass es mir bei meinen Vorbildern nicht um ihre Erfolge geht, sondern um verschiedene Charaktereigenschaften. So ist es auch bei meinem größten Vorbild, meinem idealen Selbst. Durch all die Vorbilder und viele andere Einflüsse habe ich ein ideales Selbst von mir kreiert, an dem ich mich messe. Ich weiß ganz genau wie ich mal sein möchte und arbeite jeden Tag daran mich diesem Ideal ein Stückchen zu nähern. Natürlich verändert sich auf dem Weg mein Ideal auch ständig, aber in den meisten Bereichen bleibt es seit Jahren ziemlich beständig. Es enthält die bei meinen Vorbildern hervorgehobenen Eigenschaften und einige mehr und immer wieder frage ich mich, was würde ich tun, wenn ich schon mein Ideal wäre. Wie würde ich mich entscheiden? Was wären meine nächsten Schritte? Wie würde ich mit Menschen und Tieren umgehen? Nicht immer gelingt es mir dann mich auch genau wie mein Ideal zu verhalten, aber immer öfter.

Einige meiner Ideale wirst Du in weiteren Beiträgen kennenlernen. Außerdem schreibe ich über alles was mich bewegt, was mir hilft oder geholfen hat und alles, was irgendwie zu einem besseren Leben beitragen kann. Es lohnt sich also den Newsletter zu abonnieren und so immer über neue Beiträge benachrichtigt zu werden. Melde Dich hier gleich an:

Mein größtes Sparziel und wie ich dadurch das Thema passives Einkommen ganz anders angehe

Die Deutschen gelten als eine Nation der Sparer. Durchschnittlich besitzt jeder Deutsche über 80.000 Euro. Viele, genauso wie ich, haben von klein auf gelernt, dass Sparen eine Tugend ist und so war ich immer besonders sparsam. Ich war so sparsam, dass mich Freunde auch als geizig bezeichnet haben. Dieser Geiz hat mir viel erlaubt. Ich konnte mir mein Traum Mountain Bike, meinen Traum Computer oder mein Traum Auto kaufen, und dann? Dann war das Geld wieder weg und ich habe von vorn angefangen mit dem Sparen. Während meine Freunde ausgegangen sind saß ich zu Hause und habe gelesen. Während sie verschiedenste Gerichte ausprobiert haben, habe ich mich mit dem Günstigsten begnügt. Ich habe habe verzichtet, um mir später etwas Größeres leisten zu können. Hört sich nicht gerade nach einem lustvollem und erlebnisreichen Leben an, oder?

Mit ca. 18 Jahren stieß ich auf das Konzept des passiven Einkommens und war begeistert. Ich fing an in Fonds, Aktien und Immobilien zu investieren und machte dabei viele Fehler. Auch merkte ich schnell, dass mich zwar die Konzepte interessierten, es mir aber trotzdem nicht gelang tief genug in die Materie einzusteigen, um ein tatsächliches passives Einkommen zu erhalten. Der Hauptgrund war, dass es mir einfach nicht genug Spaß gemacht hat. Der Spaß war aber nötig, um mich intensiv genug mit dem Thema zu beschäftigen. Also suchte ich weiter und stieß auf die so genannten digitalen Informationsprodukte. Wow dachte ich und begann mich mit Online Marketing, Bloggen, Kurs Design, Webinaren usw. zu beschäftigen. So richtig passiv fühlte sich das nicht an, aber es machte Spaß. Inzwischen bin ich in einigen dieser Bereiche Experte und unterrichte es auch, aber es ist trotzdem nicht das, was ich mir unter passivem Einkommen vorstelle. Es ist eine sehr schöne Art des aktiven Einkommens, da es sehr flexibel ist. Egal wo ich bin, ich kann arbeiten. Ich benötige nur einen Computer und Internet. Zusätzlich kommt es mir sehr entgegen, dass ich jetzt mit allen Themen die mich interessieren Geld verdienen kann. Genutzt habe ich das für mich bis jetzt noch nicht richtig, da kommt jetzt mein größtes Sparziel ins Spiel.

passives Einkommen mal anders

Vor einigen Jahren bin ich auf ein Thema gestoßen, welches mich seit dem fasziniert und was mal nichts mit Computern zu tun hat. Fast alles was ich bisher gemacht hatte, hatte direkt oder indirekt mit Computern zu tun. Das Thema ist Permakultur. Wenn mich jemand fragt was das ist beschreibe ich das meistens ungefähr so: “Permakultur ist eine Methode, um Nahrung anzubauen, die sich stark an der Natur orientiert. In der Natur gibt es keine Monokulturen. Alles wächst zusammen. Das führt zwar dazu, dass eine einzelne Pflanze nicht ganz so viel Ertrag hat, aber der Ertrag pro Quadratmeter ist sehr viel höher. Wenn es Maschinen gäbe, die damit umgehen könnten, dann wäre das auch in der Landwirtschaft die bevorzugte Anbaumethode. Für mich hat Permakultur den Vorteil, dass nach einer Anfangsinvestition kaum noch Arbeit nötig ist, da alles von allein wächst, wie eben in der Natur auch.” Diese Beschreibung richtet schon den Fokus in die für mich entscheidende Richtung. Viel Ertrag mit möglichst wenig Arbeit, was einem passiven Einkommen sehr nah kommt.

Mein größtes Sparziel ist daher ein Stück eigenes Land. Man sagt, dass man mit perfekter Permakultur, wofür eine Menge Wissen und Erfahrung nötig ist, mit 300 Quadratmetern eine 4 köpfige Familie ernähren kann. Entspannt geht das mit 800 Quadratmetern. Da ich aber außer einiger Experimente als Stadtmensch so gut wie keine Erfahrung habe und ich auch z.B. einen Teich und einen kleinen Wald auf meinem Grundstück haben möchte, ist mein Ziel 1 Hektar, oder 10.000 Quadratmeter.

Für mich ist dieses Stück Land das perfekte Investment aus folgenden Gründen:

  1. Die Rendite ist sehr hoch. Ich rechne mit einem Kaufpreis von 20.000 Euro für diesen Hektar. Je nach Gegend kann er auch höher oder niedriger liegen. Ich werde noch maximal 5.000 Euro für Geräte, Samen und Pflanzen benötigen und am Anfang etwas Zeit alles zu pflanzen. Schon im ersten Jahr werde ich Erträge haben, die mich teilweise ernähren. Spätestens im dritten Jahr kann ich von den Erträgen leben. Im Moment gebe ich im Monat zwischen 400 und 600 Euro für Lebensmittel aus, da ich fast ausschließlich Bioprodukte kaufe. Das heißt ich spare im Jahr ca. 4800 bis 7200 Euro, wodurch ich nach ca. 5 Jahren die Ausgaben wieder drin habe. Das ist eine Rendite von 20%.
    Die Rechnung stimmt übrigens nicht ganz, da ich mit 10.000 Quadratmetern weit mehr ernten kann, als ich essen kann. Ob ich den Rest verkaufe oder verschenke habe ich noch nicht entschieden. Wenn ich ihn verkaufen sollte, wird die Rendite weit über 20% liegen.
  2. Ich bekomme die beste Qualität meines Essens, die ich bekommen kann. Ich habe in den letzten Jahren viel mit Essen experimentiert und festgestellt, dass die Qualität einen Einfluss auf mich hat. Nur leider lässt sich auch bei Bioprodukten die Qualität nicht wirklich garantieren. Wenn ich meine Pflanzen selbst anbaue, dann weiß ich ganz genau was bei mir auf dem Teller landet.
  3. Die Wahrscheinlichkeit Geld zu verlieren ist sehr gering. Egal wie die Entwicklung weiter geht, Land wird immer etwas wert sein. Und ich muss es auch nicht verkaufen, es reicht ja, wenn ich die Lebensmittel verkaufe.
  4. Mein Investment ist Inflations geschützt. Nicht nur das Land an sich steigt im Wert, wenn die Inflation steigt, sondern auch die produzierten Produkte. Mal davon abgesehen kann mir die Inflation in weiten Stücken egal sein, da ich mir keine Nahrung mehr kaufen muss. Auch auf vieles andere werde ich verzichten können oder eher selten benötigen.
  5. Ich kann jederzeit tauschen. Mit den Lebensmitteln habe ich gute Tauschobjekte. Egal wie sich Geld in Zukunft entwickelt, ich kann immer Essen im Tausch für Dinge anbieten, die ich benötige.
  6. Wenn es erstmal läuft, benötige ich kaum noch Zeit und Geld. Der Gedanke der Permakultur ist es, möglichst die Natur zu imitieren. Die Natur wächst auch, egal ob man sie gießt oder nicht. Sowas wie Unkraut gibt es da nicht. Alles ist im Überfluss vorhanden, zumindest in den Gebieten wo ich lebe. (Ich wage die Behauptung, dass man das auch in vielen anderen Gebieten hinbekommt. Verschiedene Projekte haben das schon gezeigt.) Das heißt, wenn erst einmal alles gepflanzt ist, dann wächst es von allein. Natürlich kann ich dann nicht garantieren, dass ich wieder genauso viele Tomaten wie im letzten Jahr habe, dafür werde ich dann eben mehr andere Pflanzen haben. Der Ertrag wird aber auf jeden Fall reichen, um mich, meine Familie und einige mehr zu ernähren. Und wenn ich Lust habe, oder Wert auf bestimmte Pflanzen lege, dann kümmere ich mich eben ein bisschen darum.

Es gibt sicher noch mehr Gründe und ich habe das auch sehr vereinfacht dargestellt, aber wenn ich mich bei Menschen umschaue, die Permakultur anwenden, dann scheint es auch so einfach zu sein. In den nächsten Jahren werde ich da noch einiges Lernen dürfen und darauf freue ich mich schon sehr. In diesem Blog werde ich auch immer wieder darüber berichten, wie es mit dem Projekt voran geht. Trage Dich hier zum Newsletter ein:

Der aktuelle Stand ist, dass ich auf 1000 Quadratmetern lebe und die ersten Dinge ausprobiere. Wenn alles gut geht werde ich nächstes Jahr auf den Hektar ziehen.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade “Mein größtes Sparziel” von Finanzrocker teil. Schau doch mal bei der Blogparade vorbei und sieh, was andere über ihre Sparziele geschrieben haben.

Wie Du Deine natürliche Ausstrahlung freilegst

Das ist ein schöner Gastartikel von Stephan Wiessler:

Wir kommen alle auf die Welt mit nicht viel. Ohne Worte. Ohne Gedanken über Gott und die Welt. Ohne Sorgen darüber, ob wir den Herd angelassen haben oder ob wir, so wie wir sind, gute Chancen beim anderen Geschlecht haben. Wir sind einfach nur. Und trotzdem sind wir in dieser Zeit unseres Lebens einfach nur unwiderstehlich und werden von allen als attraktiv und süß empfunden. Wer kann schon strahlenden Babyaugen wiederstehen?
Im Laufe der Jahre bekommen wir dann viel Input. Was ja auch einige Vorteile mit sich bringt. Wir lernen uns in der existierenden Welt zu bewegen. Wir lernen die Regeln und Verhaltensweisen, die Schrift und Mathematik. Wir lernen was sich gehört und was sich nicht gehört. Leider verlernen wir dabei häufig wir selbst zu sein, sondern lernen zu funktionieren.
In den ersten Jahrzehnten nach der Geburt lernen wir vor allem uns den Regeln der Gesellschaft unterzuordnen. Wir lernen was richtig und was falsch ist. Was wir machen dürfen und was nicht. Wir lernen, was wir sagen sollen und was wir denken sollen. Wir sind in dieser Zeit sehr vielen Einflüssen ausgesetzt und manches wird uns gesagt und manches schauen wir auch einfach nur ab. Natürlich bringt das viele Vorteile mit sich: Wir werden zivilisiert. Können uns anpassen. Können uns mit unseren Mitmenschen austauschen und mit ihnen kommunizieren. Wir können in unserer Gesellschaft überleben.
Leider schleichen sich aber auch viele Glaubensmuster und Denkweisen ein, die uns im restlichen Leben blockieren können. Denkweisen, die uns sagen, wie wir zu sein haben ohne Rücksicht darauf, wer wir wirklich sind. Gerade in unserer westlichen Gesellschaft wachsen viele sehr „verkopft“ auf. Alles muss mit dem Verstand geklärt, begriffen, entschieden und ausgeführt werden. Leider bleibt dabei häufig der Rest von uns auf der Strecke. Der Rest von uns: Unsere Intuition. Unsere Emotionen. Unser Körpergefühl.
Nach meiner Erfahrung und meiner Überzeugung haben wir alles, was wir für unsere Wünsche brauchen bereits in uns. Im Verlaufe des Aufwachsens wird diese natürliche Ausstrahlung unterdrückt. Wir dürfen dann nicht mehr fühlen, was wir eigentlich fühlen und schon gar nicht dürfen wir dies unseren Mitmenschen zeigen. Das interessante hier ist allerdings, dass das verstecken von Gefühlen gar keinen positiven Effekt hat. Menschen, die eine gewisse Ausstrahlung haben, machen dies anders. Sie haben gelernt ihrem Gefühl zu vertrauen und zeigen dieses auch gerne sich und der Welt.
Wer also seine natürliche Ausstrahlung wiedererlangen will, sollte nicht etwas dazuzulernen, sondern er sollte etwas loslassen. Es geht darum, die Denkmuster zu verändern, den Kopf öfter zu verlassen und seine Gefühle kennenzulernen.

Was Du tun kannst, um Deine natürliche Ausstrahlung wiederzuerlangen

Wenn Du auch Deine natürliche Strahlkraft wiederhaben möchtest, dann rate ich Dir, alte und blockierende Verhaltensweisen loszulassen. Das geht häufig nicht von jetzt auf gleich, sondern ist ein Prozess. Aber ein Prozess der sich lohnt. Im Folgenden erhältst Du einige Tipps, um diesen Prozess in Gang zu setzen und Deine natürliche Ausstrahlung wieder freizusetzen.
1. Vertraue Deinem Gefühl
Wir alle haben sie: Emotionen. Doch die Meisten von uns lernen einfach nicht, mit diesen richtig umzugehen.
Ich war früher ein Mensch, der seine Gefühlswelt verstecken wollte. Ich bin durch das Leben gegangen und habe immer versucht, mit dem Kopf gesteuert, anderen Menschen zu gefallen. Das ging oft genug nach hinten los. Seitdem habe ich allerdings einen Prozess angestoßen und mich dabei sehr verändert. Ich lebe viel mehr in meinen Gefühlen und meinem Körper. Ich verstehe die Signale, die mir mein Körper sendet viel genauer und kann damit entsprechend umgehen. Und ich zeige meine Gefühle gerne.
Mir wird mittlerweile, im Gegensatz zu früher, eine starke Ausstrahlung zugesprochen. Das liegt daran, dass ich meine Gefühle gerne zeige. Jeder Mensch darf wissen, was ich fühle! Mittlerweile geht das soweit, dass ich sogar meine Ängste offen zeigen kann. Während viele Leute davor allerdings Angst haben und denken sie würden sich angreifbar machen, habe ich genau den entgegengesetzten Effekt erfahren. Leute sind begeistert und fühlen sich zu den offenen Personen hingezogen.
Lerne auch Du Deinen Gefühlen zu vertrauen. Sie sind ein Teil von Dir.
Was Du tun kannst, um einen besseren Zugang zu Dir und Deinen Gefühlen zu erhalten, ist zunächst, diese zu beobachten. Erinnere Dich in Deinem Alltag immer mal wieder daran jetzt auf Deine Emotionen zu achten. Gehe dann ganz bewusst raus aus Deinem Kopf und in das Gefühl hinein. Nimm es einfach nur wahr, egal ob es sich gut oder schlecht anfühlt. Spüre hinein und stelle fest, wo es sich in Deinem Körper befindet. Wenn Du das täglich übst, wirst Du mit der Zeit feststellen, wie Du ein viel besseres Bewusstsein für Dich und Deine Bedürfnisse entwickelst.
2. Entspanne ganz bewusst
Stress geht meistens mit einer Anspannung des Körpers einher. Die Muskeln sind dann verkrampft und kein Wunder, dass sich das schlecht anfühlt. Es gibt jedoch tolle Möglichkeiten, regelmäßig zu entspannen. Ich für meinen Teil mache z. B. jeden Morgen ein paar Minuten Yoga. Da bin ich ganz bei mir, raus aus dem Kopf und ganz bewusst bei meiner Atmung und in meinem Körper. Egal für welche Entspannungsmethode Du Dich entscheidest, wichtig ist dabei, dass Du die Gedanken in Deinem Kopf loslässt und Dich voll und ganz auf Deinen Körper und Deine Gefühle konzentrierst.
Folgende Methoden eignen sich prima dafür:

  • Meditation
  • Yoga
  • Massagen
  • Sauna
  • Autogenes Training

Es gibt natürlich noch zahlreiche andere Möglichkeiten. Ich empfehle Dir aber, einfach mal eines auszuprobieren. Und dann mach es nicht nur ein einziges Mal, sondern regelmäßig!
Fange am Besten ganz einfach an. Drei Minuten jeden Morgen nach dem Aufstehen reichen schon, um dir für den Tag ein besseres Gefühl zu geben. Das wird vielleicht nicht sofort am ersten Tag so sein, langfristig wirst du allerdings einen großen Effekt bemerken. Probiere es einfach mal aus.
3. Tue etwas anderes
Wenn Du Deine Ausstrahlung erhöhen möchtest und Deine Emotionen und Dich besser kennenlernen möchtest, dann brich öfter aus Deinem gewohnten Alltag aus. Probiere regelmäßig Neues aus. Es gibt so viele Menschen, die jeden Tag Ihrer gewohnten Routine nachgehen und daraus nicht ausbrechen. Es spielt sich immer dasselbe ab.
Ich rate Dir, immer mal wieder etwas Neues auszuprobieren. Probiere einen Sport aus, den Du schon immer mal machen wolltest. Oder mache einen Foto- oder Kochkurs. Oder gehe einfach mal einen anderen Weg zur Arbeit. Wenn Du Deine gewohnten Verhaltensmuster bewusst durchbrichst, wirst Du viel über Dich selbst erfahren und vor allem wirst Du viel flexibler. Du kannst dann mit unbekannten Situationen viel entspannter und lockerer umgehen. So gewöhnt sich dein Kopf daran regelmäßig neues zu erleben und zu erfahren und ist so in ungewohnten Situationen entspannter und strahlt dies auch aus.
Durch diese Flexibilität legst Du Deine natürliche Strahlkraft wieder frei, denn Du bist im Allgemeinen viel entspannter und gelassener und möchtest dies natürlich auch der ganzen Welt zeigen.

Mit diesen drei einfachen Schritten kannst du sehr schnell deine Ausstrahlung erhöhen und wirst ganz anders von Leuten wahrgenommen. Probiere es einfach mal für zwei Wochen aus und beobachte die Unterschiede, die du bemerken wirst.

Über den Autor: Stephan Wießler ist Trainer und Coach für Charisma. Er hatte in der Vergangenheit mit einigen Ängsten zu kämpfen und hat alles Mögliche versucht, um sich davon zu befreien. Und das mit Erfolg! Seine Erlebnisse und Erfahrungen gibt er auf seinen Seminaren weiter (www.charismanow.de).

Auch in Zukunft werden immer wieder Gastbeiträge in diesem Blog veröffentlicht werden. Wenn Du darüber direkt informiert werden möchtest, dann melde Dich hier zum Newsletter an:


Kaltakquise vereinfacht mit dem NASA-Plan

Letzte Woche habe ich von meinen Erfahrungen mit der Kaltakquise berichtet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es ganz einfach ist, man es einfach nur machen muss. So nebenbei habe ich dabei ein Tool erwähnt, auf das ich heute genauer eingehen möchte, den NASA-Plan. Die Idee für dieses Konzept kommt von der NASA, die damit die Mondlandung geplant hat. Sie haben sich sieben Schritte überlegt, wie Sie die Mondlandung realisieren können. Diese Schritte nannten sie Mission A bis Mission G. Sie fingen mit einer unbemannten Umkreisung der Erde an und näherten sich mit jeder Mission mehr und mehr dem Ziel der Landung auf dem Mond. Genauer findest Du das bei Wikipedia, natürlich.

Diese Art der Planung hat ein Freund von mir, Dominik Modrach, auf den Verkaufsprozess abgewandelt. Bei einem Gespräch im Café hat er mir so ganz nebenbei mal davon erzählt und seit dem benutze ich dieses Konzept. Es ist einfach und trotzdem wirkungsvoll, genau wie ich es mag.

Am Besten erkläre ich Dir den NASA-Plan so, wie ich ihn verwende. Das Ziel ist es jeden Kontakt auf einer Stufe des Verkaufsprozesses einzustufen. Dabei gibt es genau 10 Stufen, die ich für mich definiert habe. Diese Stufen können für Dich anders sein als für mich. Jeweils 3 Stufen gehören für mich in eine Kategorie, Kategorie A bis C. Dann bleibt eine Stufe übrig: der Kunde hat kein Interesse. Das sieht dann für mich wie folgt aus:

A – Verkauft
B – Termin
C – Informationsmaterial
D – kein Interesse

Die Kategorien A bis C habe ich noch unterteilt und zwar wie folgt:

A1 – Programm mit Einführungstag und Follow-Up verkauft
A2 – Programm mit Einführungstag verkauft
A3 – Programm verkauft

B1 – Termin der zum Verkauf führen soll
B2 – Termin mit den Entscheidern
B3 – Termin mit einem Verantwortlichen

C1 – Informationen vom Ansprechpartner angefordert
C2 – Informationen an Ansprechpartner unangefordert
C3 – Informationen an die Firma zur Weiterleitung

D – kein Interesse

Diesen Plan habe ich immer im Kopf, wenn ich einen potentiellen Kunden anrufe und mein Ziel ist es möglichst weit oben im Prozess mit ihm einzusteigen. Umso höher der Kunde im Prozess ist, umso höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich ein Verkauf stattfindet. Sehr viele Kunden geben mir zum Beispiel keinen konkreten Ansprechpartner, sondern nur die allgemeine eMail-Adresse und leiten die eMail dann weiter. Die Response da ist recht niedrig, lohnt sich aber trotzdem, weil sich doch immer wieder Ansprechpartner zurück melden, teilweise auch von großen Firmen. Einen Ansprechpartner zu haben, der die Informationen dann auch noch gerne haben möchte erhöht dann schon die Wahrscheinlichkeit eines Termins. Manche Kunden wollen auch sofort einen Termin. Dass jemand sofort kauft hatte ich leider noch nicht.

Sich der einzelnen Stufen im Prozess bewusst zu sein hat verschiedene Vorteile:

  1. So nach und nach hast Du genügend Erfahrung, wie viele mögliche Kunden Du auf den einzelnen Stufen haben musst, um dann tatsächlich einen Verkauf zu machen. Du weißt irgendwann wie viele Kontakte Du machen musst, um zum Verkauf zu kommen. Du musst dann nur noch genügend Kontakte machen und verkaufen.
  2. Du weißt wo Du mit jedem Kontakt stehst und wo es hin geht. Sehr hilfreich dabei ist das Bewusstsein, dass es kein runter, sondern nur ein rauf gibt. Wenn Du also schon ein Gespräch mit einem Entscheider hattest, dann sprichst Du danach nicht wieder mit dem Verantwortlichen, sondern dann steht der Termin für den Verkauf an. Du weißt also immer, was Du mit jedem Gespräch erreichen möchtest. Wenn ein Kunde nicht nach oben möchte, dann biete ihm das Nein an. Ein klares Nein ist meistens besser als ewig immer wieder neue Termine zu machen. Hilf Deinem Kunden zu einer Entscheidung zu kommen.

Vermutlich gibt es noch mehr Vorteile, aber mir reichen diese Beiden schon so sehr, dass ich meine Gespräche ganz anders führe, sehr viel Ziel orientierter, wodurch sich auch mein Erfolg erhöht. So macht verkaufen Spass.

Vermutlich werde ich auch in Zukunft immer mal wieder über die eine oder andere Erfahrung im Verkauf und bei der Unternehmensgründung berichten. Wenn Dich das interessiert, dann trage Dich einfach in den Newsletter ein:

Kaltakquise ganz einfach – Raus aus Deiner Komfortzone

Vielleicht hast Du meinen Newsletter schon abonniert und weißt daher, dass ich seit einiger Zeit dabei bin eine Firma aufzubauen. Die Kunden meiner Firma sind am Anfang hauptsächlich Unternehmen. Um diese Unternehmen anzusprechen und als Kunden zu gewinnen habe ich mir 2 Strategien überlegt, eine Langfristige und eine kurz- und mittelfristige. Die langfristige Strategie baut dabei voll auf Internetmarketing auf, einem Thema, mit dem ich mich sehr gut auskenne, was ich seit Jahren sehr erfolgreich mache. Dreimal darfst Du raten, auf welche Strategie ich mich von Anfang an konzentriert habe und in welche Strategie die meiste Zeit und Energie geflossen ist. Richtig, in die langfristige. Der Nachteil dabei ist nur, dass diese Strategie sehr langsam beginnt Ergebnisse zu zeigen, also erstmal kein Geld verdient wird.

Ist Kaltakquise kompliziert?

Um kurzfristig Kunden zu gewinnen und Geld zu verdienen muss ich Kunden direkt akquirieren, die sogenannte Kaltakquise. Obwohl ich das wusste, habe ich es nicht gemacht. Irgendwann wurde mir das bewusst und ich habe darüber nachgedacht, warum das so ist und wie ich das verändern kann. Mein erster Gedanke war, ich weiß eben nicht wie man Kaltakquise macht und habe mir daher einige Bücher zum Thema bestellt und angefangen sie zu lesen. Während ich die so gelesen habe, wurde mein Eindruck noch stärker, dass ich noch viel lernen muss. Kaltakquise wurde überall als super schwierig beschrieben. Allein an der Sekretärin vorbei zu kommen und den richtigen Ansprechpartner zu erreichen schien kompliziert und nur mit vielen Tricks möglich.

Zum Glück baue ich dieses Unternehmen nicht allein auf. Ich habe eine Geschäftspartnerin, die ganz anders tickt als ich. Sie ist sehr viel stärker eine Macherin als ich. Sie durch denkt nicht alles erst lange, sondern packt einfach an und macht. So hat sie einfach ein paar Unternehmen rausgesucht, daraus eine Liste gemacht und die Unternehmen angerufen. Wenn ich ihr dabei zugehört habe, kam mir das Grausen. Kein Salespitch, kein mehrmaliges Wiederholen des Namens, kein klares Vorgehen, sondern gerade am Anfang ein mehr oder weniger konkretes Gestammel. Das Erstaunliche war aber, sie hatte Erfolg und hat mehr und mehr Termine mit Firmen und deren Entscheidern gemacht.

Persönlichkeitsentwicklung und Glaubenssätze

Auf einmal kam mir der Gedanke „Was ist, wenn Kaltakquise gar nicht so kompliziert ist?“ Meine Geschäftspartnerin hat es mir vorgelebt, wie viel Spaß Kaltakquise machen kann. Scheinbar haben mich meine Glaubenssätze davon abgehalten einfach loszulegen und so begann für mich die Persönlichkeitsentwicklung. Ich habe tatsächlich noch 3 Wochen gebraucht, um dann selber mal zum Telefonhörer zu greifen. Vorher gab es immer wieder mehr oder weniger wichtige Gründe, die ich genutzt habe, um mich davon abzuhalten, doch dann war es schließlich so weit.

Kaltakquise ganz einfach

Ich habe einfach zum Telefonhörer gegriffen und angerufen. Das habe ich mehrmals wiederholt und was soll ich sagen, es war einfach und es hat Spaß gemacht. In all meinen Telefonaten bis jetzt hatte ich kein unfreundliches Gespräch. Ich bin immer zum Entscheider durchgekommen und der wollte immer entweder mehr Information oder gleich einen Termin. All die Probleme, von denen ich so viel gelesen hatte und die so präsent in meinem Kopf waren gab es nicht und das obwohl ich auch mit einigen der größten Unternehmen Deutschlands telefoniert habe. Erst konnte ich es gar nicht glauben und dachte das ist eine Ausnahme. Doch mit jedem Telefonat, das meine Partnerin oder ich führten bekam ich mehr und mehr die Gewissheit, dass es doch viel einfacher ist als wir dachten.

Vorbereitung ist wichtig bei erfolgreicher Kaltakquise

Allerdings stelle ich rückblickend auch fest, dass wir uns auf diese Phase der Kaltakquise bewusst oder unbewusst sehr gut vorbereitet haben. Für erfolgreiches Internetmarketing ist eine klare Kommunikation sehr wichtig. Was hat der Interessent konkret davon, wenn er unser Kunde wird. Welches Problem lösen wir für ihn. Das haben wir in den letzten Monaten sehr genau ausgearbeitet und scheinbar unsere Hausaufgaben dabei sehr gut gemacht.

Mein Vorgehen zur erfolgreichen Kaltakquise

Ich habe ein Liste mit Unternehmen, die ich mehr oder weniger vorselektiere, da es ein paar Unternehmen gibt, für die mein Produkt nicht interessant ist. Diese Liste telefoniere ich von oben nach unten ab. Dabei rufe ich meistens als erstes in der Zentrale an. Dort stelle ich mich einfach vor und sage, wen ich sprechen möchte, also wer für mein Thema verantwortlich ist. Meistens werde ich dann direkt durchgestellt. Manchmal ist derjenige nicht erreichbar und ich bekomme seinen Namen und eine Uhrzeit, wann ich es nochmal versuchen soll. Also lege ich mir den Anruf auf Wiedervorlage. Selten ist es nicht ganz so einfach und die nette Dame oder der nette Herr möchte wissen, warum ich anrufe, bevor er mich durchstellt. Also erkläre ich ihm kurz, welches Problem ich vorhabe für die Firma zu lösen und werde dann durchgestellt. Es ist tatsächlich noch nicht vorgekommen, dass ich nicht bis zum Entscheider durchgekommen bin.

Das Gespräch mit dem Entscheider

Auch die Gespräche mit den Entscheidern liefen bis jetzt sehr schön. Einige wenige haben gesagt, dass Sie kein Interesse haben, andere haben gebeten, dass ich sie in ein paar Monaten noch einmal anrufen möge, aber die Meisten waren begeistert und wollten mehr Information oder gleich einen Termin. Auch in diesen Gesprächen war ich klar und direkt. Ich habe gesagt, wer ich bin und was ich will. Ich glaube inzwischen, die Menschen mögen wenn man klar und direkt ist. Sie wissen sowieso, dass ich ihnen was verkaufen möchte, da muss ich das nicht versuchen zu verschleiern. Ich glaube sie fühlen sich dadurch respektiert und wertgeschätzt. Natürlich stelle ich in den Gesprächen hervor, welches Problem ich für ihre Firma lösen möchte und ich weiß inzwischen, dass dies ein Problem ist, welches fast alle Firmen haben. Aber darauf verlasse ich mich nicht. Meistens führe ich das Gespräch mit Fragen und lasse mir das Problem immer wieder bestätigen. Also ich rede nicht einfach auf sie ein, sondern führe einen tatsächlichen Dialog. Deswegen arbeite ich auch komplett ohne Salespitch, bin mir aber meiner Verkaufsargumente bewusst. Dieser Dialog hat 3 Vorteile:

  1. Ich binde den Gesprächspartner ein, womit ich zeige, dass ich ihn wahrnehme und seine Meinung wertschätze.
  2. Ich lerne ganz viel. Ich erfahre wir jedes einzelne Unternehmen arbeitet und wie genau sich das Problem bei ihnen zeigt. So kann ich meine Lösung immer weiter verbessern.
  3. Ich kann konkret auf das Problem dieser Firma eingehen und bilde mir nicht einfach was ein.

Der Schluss ist entscheidend

Irgendwann kommt es zu dem Punkt, dass das Gespräch zu Ende geht. Jetzt sollte das Gespräch zu einem Ergebnis kommen. Entweder schicke ich weiter Informationen zu, mache einen Termin oder weiß, dass diese Firma nicht interessiert ist. Wenn ich Informationen geschickt habe, rufe ich einige Tage später wieder an und mache einen Termin oder sortiere die Firma aus, weil sie kein Interesse haben. Dabei ist es ganz wichtig, dass ich mir das nicht einbilde, sondern der Verantwortliche soll mir konkret sagen, dass er kein Interesse hat. Ich nenne das mir ein Nein abholen. Dabei folge ich dem sogenannten NASA-Plan, den ich von einem Freund gelernt habe und den ich super hilfreich finde. Ich werde ihn mal fragen, ob ich das Konzept hier offiziell vorstellen darf.

Jetzt weißt Du meiner Meinung nach alles, was nötig ist, um erfolgreiche Kaltakquise zu machen, nämlich anrufen und zuhören. Alles weitere hilft Dir zwar vielleicht den Erfolg zu steigern, ist aber nicht unbedingt nötig. Ein kleiner Tipp noch. Das Ganze ist ein Zahlenspiel. Das heißt, umso häufiger Du telefonierst, umso mehr Kunden wirst Du machen. Ich habe bis jetzt so um die 10 Anrufe pro Tag gemacht. Das werde ich jetzt auf 100 erhöhen, bzw. eben auf so viele, wie ich in der entsprechenden Zeit am Tag schaffe.

Ich werde auch in Zukunft immer wieder über meine Erfahrungen beim Firmenaufbau berichten und vermutlich wird auch bald der Artikel zum NASA-Plan kommen. Wenn Dich das interessiert, dann trage Dich einfach in meinen Newsletter ein und Du wirst sofort benachrichtigt, wenn ich einen Artikel veröffentliche. Außerdem gebe ich dort auch meine Webinare zu den unterschiedlichsten Themen bekannt. Melde Dich hier an:

Produktivität steigern durch Verlassen Deiner Komfortzone

Gestern habe ich einen Artikel gelesen, warum es notwendig ist auch im Fitness-Sektor ständig seine Komfortzone zu verlassen, um eine stetige Entwicklung zu gewährleisten. Wenn Du immer genauso trainierst, dann passt sich der Körper daran an und baut sogar wieder Muskeln ab. Daher ist es wichtig, immer wieder sein Training zu verändern, um so einen Fortschritt zu erreichen.

Produktivität steigern

Nach dem Lesen dieses Artikels ist mir bewusst geworden, dass das nicht nur für Fitnesstraining zutrifft. Auch wenn Du Deine Produktivität steigern möchtest, ist es sehr hilfreich immer wieder Deine Komfortzone zu verlassen. Die Fitness kann man immer weiter steigern, indem man die Intensität des Trainings immer wieder erhöht. Genauso funktioniert es auch mit Deiner Produktivität.

Wie schon im Newsletter berichtet, arbeite ich gerade an 3 Projekten gleichzeitig. Alle 3 Projekte sind eigentlich Vollzeitprojekte und bräuchten daher meine volle Aufmerksamkeit. Um sie trotzdem gleichzeitig voran treiben zu können, musste ich also meine Produktivität erhöhen. Das spannende daran ist, dass ich mir darüber nie konkret Gedanken gemacht habe, wie ich das schaffen kann. Ich wollte einfach diese 3 Projekte machen. Ich konnte mich nicht entscheiden und mich auf ein Projekt konzentrieren.

Am Anfang lief es auch noch sehr schleppend, da ich in meinem alten Denken und Verhalten steckte und meine Produktivität nicht ausreichte, um alle 3 Projekte voran zu treiben. So nach und nach entwickelte ich ganz automatisch Strategien, die meine Produktivität erhöhten. So hat sich zum Beispiel mein Kommunikationsverhalten verändert.

Produktivität steigern durch verändertes Kommunikationsverhalten

Früher habe ich gerne geplaudert, was ich auch immer noch mache, aber ich unterscheide inzwischen dabei, worum es in dem Gespräch geht. So bin ich teilweise sehr schnell und effizient in meiner Kommunikation geworden. Ich mische immer seltener private und arbeitsrelevante Themen. Trotzdem nehme ich mir die Zeit für private Gespräche, auch mit meinen Mitarbeitern, Kunden und Partnern. Indem ich es vermeide beides miteinander zu mischen laufen gerade die geschäftlichen Besprechungen sehr viel schneller, effizienter und produktiver ab.

optimiertes Zeitmanagement

Etwas, was sich auch sehr schnell verändert hat ist, wie ich mit meiner Zeit umgehe. Bis vor einer Weile habe ich mich noch regelmäßig zum Mittagessen verabredet, da ich davon ausgegangen bin, dass ich sowieso Mittag essen muss und daher so keine Arbeitszeit verliere. Dieser Ansatz war schon gut gedacht, hat aber nicht so gut funktioniert. Es hat sich für mich herausgestellt, dass diese Termine oft so lagen, dass sie mich mitten in meiner produktivsten Zeit unterbrochen haben. Meistens gingen die Gespräche dann auch länger als geplant und danach hatte ich mein Nachmittagstief und war auch nicht wirklich produktiv. Das heißt ein Treffen, welches eigentlich nur eine Stunde ging, hat mich 2 bis 3 Stunden Arbeitszeit gekostet. Wenn das Treffen nicht in der Nähe meines Büros stattgefunden hat, dann war es oft noch mehr.

Inzwischen verabrede ich mich daher entweder gleich zu Beginn des Tages oder am Ende des Tages. So kann ich mir meine Arbeitszeit selber einteilen und werde nicht aus meinem Arbeitsfluss gerissen. In diesen Zeiten habe ich meistens auch das Telefon aus oder gehe einfach nicht ran, denn ich habe festgestellt, dass Unterbrechungen die meiste Zeit kosten.

gib auf Dich acht

Bei all diesen Optimierungen behalte immer Dich und Deine Gesundheit im Auge. Wenn Du Dir jetzt zum Beispiel vornimmst auch mehr zu machen, um dadurch Deine Produktivität zu steigern, dann plane Dir auch Zeiten nur für Dich ein. Die meisten Menschen steigern ihre Produktivität indem sie einfach mehr arbeiten. Das ist allerdings nicht der Sinn der Übung. Ziel ist es weniger zu arbeiten und trotzdem viel mehr zu schaffen. Deine Freizeit ist tabu, Du brauchst sie, um Dich zu erholen. Wenn Du Dir diese Zeit nicht gibst, wird sie sich Dein Körper irgendwann nehmen und das macht nicht wirklich viel Spass.

Diese Zeit für Dich ist auch wichtig, um Zeit zu haben über mögliche Verbesserungen Deiner Produktivität nachzudenken. Da fällt mir der Holzfäller ein, der keine Zeit hat seine Axt zu schärfen, weil er ständig Bäume fällen muss.

regelmäßig die Komfortzone verlassen

Im Moment bekomme ich die 3 Projekte und meine Freizeit ganz gut unter einen Hut und optimiere meine Produktivität stetig. Irgendwann wird das für mich normal sein und dann wird es wieder Zeit etwas zu verändern. Das muss kein berufliches Projekt sein. Für mich steht dann zum Beispiel tägliches Kung Fu oder Aikido Training an, denn ich habe schon lange vor da mehr zu machen. Auch möchte ich dann ein paar Sprachen lernen. Im Moment bin ich noch nicht produktiv genug, um mich diesen Zielen zu widmen. Natürlich könnte ich damit auch einfach anfangen, aber meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es auch zu viel sein kann. Deswegen widme ich mich erstmal den Projekten und wenn ich das Gefühl habe damit nicht mehr voll gefordert zu sein, dann kommen die nächsten Gewichte drauf.

Heute Abend findet auch ein Webinar zum Thema Produktivität und Zeitmanagement statt. Dort diskutiere ich mit Alexander Schwarz und Joachima Schwarz vom Lösungslabor welche Tipps und Tricks uns besonders gut geholfen haben. Hier kannst Du Dich für das Webinar registrieren:

Produktivität und Zeitmanagement

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Nutzt Du den 29. Februar?

Wie Du vermutlich schon mitbekommen hast, hat dieses Jahr einen Tag mehr als die letzten 3 Jahre, da es ein Schaltjahr ist. Nur was machst Du aus dem zusätzlichen Tag? Da es ein Montag ist, ist es für die meisten ein regulärer Arbeitstag. Ich bin ja dafür, dass der 29. Februar immer ein Feiertag ist, denn warum soll der zusätzliche Tag den Unternehmen zu gute kommen und nicht mir? Das macht natürlich nur Sinn, wenn man diesen Tag dann auch für sich nutzt. Ich möchte Dir in diesem Blogbeitrag ein paar Ideen vorstellen, wie Du diesen Tag nutzen kannst und natürlich auch erzählen, wie ich ihn nutze.

Hier ein paar Ideen von mir:

  • Beziehung: Schreibe Deinem Partner einen Liebesbrief, richtig auf Papier, oder ein Gedicht oder sonst etwas, was sein Herz berührt
  • Beziehung: Verbringe den Tag mit Deinem Partner, ohne Kinder, ohne elektronische Geräte, nur Ihr Beide mit den Dingen, die Euch Spaß machen und gut tun
  • Familie: Mach Dir mit Deiner Familie einen schönen Tag, vielleicht holst Du sogar Oma und Opa dazu.
  • Familie: Besuche Deine Großeltern und höre Dir ihre Lebensgeschichte an. Am Besten Du schreibst mit. Immer wieder erlebe ich Menschen, die es bereuen Ihre Eltern oder Großeltern nie danach gefragt zu haben.
  • Gesellschaft: Mach einen Tag voller Random Acts of Kindness, also zufälliger Aktivitäten der Nettigkeit. Wie kannst Du Menschen, die Du vermutlich nie wieder siehst etwas nettes tun? Für Deinen Nachbarn im Café den Kaffee bezahlen, jemanden ein Kompliment machen usw. Dir fällt bestimmt was ein.
  • Du: Was wolltest Du schon immer mal machen, hattest aber nie die Zeit dafür?
  • Du: Ein Tag außerhalb der Komfortzone. Geh in einem See oder Fluß baden. Verzichte auf das Internet. Verzichte auf Dein Handy. Lies etwas, was Du sonst nie lesen würdest. Geh Wege, die Du noch nie gegangen bist. Wenn Du weitere Ideen brauchst, schau einfach in das Raus aus Deiner Komfortzone Buch.
  • Du: Mach einen Anders-Mach-Tag. Das heißt, mach an dem Tag alles anders als Du es normalerweise machst. Hinterfrage alles, was Du machst. Musst Du das so machen? Wie kannst Du es noch machen?
  • Du: Reinige Deinen Geist und Deinen Körper. Faste den Tag und meditiere. Vielleicht machst Du auch einen Einlauf.
  • Du: Gehörst Du zu den aktiven Menschen, die immer unterwegs sind? Dann verbringe den Tag im Bett. Und wenn Du zu den weniger aktiven gehörst, dann packe Dir den Tag mit Aktivitäten voll.
  • Umgebung: Kommst Du sonst nicht so zum Aufräumen? Dann ist das die Gelegenheit mal so richtig aufzuräumen. Zu Hause, auf dem Rechner oder Beides. Schmeiße auch schön viel weg.
  • Freunde: Schnappe Dir Deine Freunde und geht wandern oder findet eine andere gemeinsame Aktivität. Am Besten eine, die ihr nicht immer macht.
  • usw.

Dir fallen bestimmt auch noch genügend Dinge ein, wie Du den Tag für Dich nutzen kannst. Und wenn Du zu denen gehörst, die arbeiten müssen, dann nutze wenigstens die restliche Zeit. Vielleicht kannst Du ja auch mit Deinem Chef ausmachen, dass Du auch im Büro die Zeit für Dinge nutzen kannst, die sonst zu kurz kommen, oder die der Gemeinschaft dienen oder so. Sprich ihn doch einfach mal drauf an.

Ich werde den Tag nutzen, um mit Kollegen an meiner und deren Reden zu arbeiten. Die Möglichkeit habe ich nicht oft, wirklich hilfreiches Feedback von Menschen zu bekommen, die sich mit dem Thema auskennen. Wenn das nicht zufällig der 29. gewesen wäre hätte ich die Zeit vermutlich am Liebsten mit meiner Oma verbracht und mir erzählen lassen, was sie so alles erlebt hat. Ich habe vor ein paar Wochen erst erfahren, dass sie damals als Kind auch auf der Flucht war und bei Bauern wegen Essen gebettelt hat. Da das am 29. nicht geht werde ich das zeitnah nachholen.

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade „Wie nutzt Du den geschenkten Tag im Schaltjahr?“ Ich schreibe sehr regelmäßig Beiträge zu den verschiedensten Themen. Wenn Du da nichts verpassen möchtest, dann empfehle ich Dir den Newsletter zu abonnieren: