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erfolgreich Aufschieberitis bekämpfen

Als Schüler hatte ich den Vorteil/Nachteil, dass ich immer gut damit gefahren bin, wenn ich auf den letzten Drücker gelernt oder Hausarbeiten gemacht habe. Für mich war das damals ein Vorteil. So nach und nach hat sich aber herausgestellt, dass es ein Nachteil war, da ich nie gelernt habe konsistent an etwas zu arbeiten. Ich habe es gelernt aufzuschieben, weil ich wusste, ich schaffe das auch noch auf den letzten Drücker. Mit der Zeit wurden die Projekte allerdings immer größer und nicht mehr auf den letzten Drücker machbar, was dazu führte, dass ich meine Termine nicht eingehalten habe und als eher unzuverlässig galt. In den letzten Jahren habe ich verschiedenste Dinge ausprobiert, um dieser Aufschieberitis Herr zu werden und auch große Projekte erfolgreich und rechtzeitig umzusetzen.

Die Basis der meisten Dinge, die für mich beim Bekämpfen meiner Aufschieberitis geholfen haben, ist es die Aufgaben klein zu machen. Auch in anderen Blogbeiträgen habe ich immer wieder die Macht der kleinen Schritte angesprochen. Heute werde ich darauf noch etwas genauer eingehen.

Die Macht der kleinen Schritte

Für mich ist eine der Herausforderungen mit großen Projekten meistens, dass sie so groß sind. Ich habe keinen Anhaltspunkt und bin überfordert und neige daher zu Aufschieberitis. Wenn ich dann allerdings beginne mir einfach nur zu überlegen, welches die nächsten Schritte sind und diese aufschreibe, dann wird das Projekt oft schon viel kleiner. Dann geht es nämlich nicht mehr darum, das ganze Projekt zu schaffen, sondern es geht erstmal darum diese kleinen Schritte zu gehen und danach die nächsten Schritte zu überlegen.

Im Grunde ist dieses Verhalten total natürlich und jeder, der an Projekten arbeitet, handelt danach. Scheinbar gibt es allerdings Menschen, die das ganz unbewusst machen und andere, die erstmal vor dem unüberwindbaren stehen und nicht wissen wie sie das alles bewältigen sollen. Ich gehörte wie schon beschrieben zu letzteren. Im NLP würde man sagen, ich bin ein Überblicksortierer, das heißt, ich habe den Überblick über ganz viele Dinge, so bald es aber ins Detail geht fange ich an zu schwächeln. Scheinbar ist es mit den Projekten genau das Gleiche. Ich sehe zwar das Gesamtprojekt, aber ich sehe nicht die Schritte, die anstehen und gegangen werden müssen. Ich muss mich bewusst dazu bringen mir die Schritte konkret zu überlegen. Wenn ich das getan habe, dann sind sie meistens auch schon fast erledigt, dann ist der Weg für mich klar.

Nebenbemerkung:
Interessieren würde mich, ob da wirklich ein Zusammenhang zwischen Überblicksortierern und Aufschiebern besteht oder nicht. Neigst Du auch zu Aufschieberitis? Bist Du ein Überblicksortierer oder ein Detailsortierer? Schreibe mir bitte in die Kommentare oder eine kurze eMail. Danke.

Wenn Du Deine Aufschieberitis bekämpfen möchtest, empfehle ich Dir als erstes Deine Aufgaben in kleine Teilaufgaben zu zerlegen. Dabei musst Du noch nicht alle Teilaufgaben wissen, die Du machen musst, sondern nur die nächsten. Die Teilaufgaben sollten so klein sein, dass Du sie am Besten in weniger als einer Stunde umsetzen kannst. Das hängt ein bisschen davon ab, wieviel Zeit Du Dir nehmen kannst, um die Teilaufgaben auch umzusetzen. Vielleicht probierst Du damit ein wenig rum, wie groß die Aufgaben für Dich sein müssen, so dass Du sie gerne und zeitnah anpackst. Wenn Du die Teilaufgaben gemacht hast, überlegst Du Dir ganz einfach die nächsten und weiter geht es.

Für viele reicht dieser Schritt schon. Andere wie ich, brauchen noch etwas mehr Unterstützung. Für mich haben sich da 2 Methoden als sehr hilfreich erwiesen:

3 MIT’s (most important tasks)

Ich weiß nicht mehr, wann und wo  ich von dieser Methode das erste Mal gelesen habe. Seit dem begeleitet sie mich und hat mir sehr stark geholfen mehr Kontinuität in mein Leben zu bringen. Im Grunde ist es ganz einfach. Man nimmt sich für den nächsten Tag 3 Dinge (die wichtigsten) vor, die man auf jeden Fall macht. Die 3 scheint dabei sehr wichtig zu sein. Ich habe auch mit mehr Aufgaben experimentiert, bin aber immer wieder bei 3 gelandet. Daher empfehle ich auch Dir erstmal bei 3 Dingen pro Tag zu bleiben.

Für mich hat es sich als hilfreich erwiesen, wenn ich mir Abends vor dem Schlafen gehen die Zeit nehme und meine 3 wichtigsten Aufgaben für den nächsten Tag aufschreibe. Das gehört zu meiner Abendroutine. Am nächsten Tag fange ich dann genau mit diese 3 Aufgaben an. Je nach Tag schaffe ich dann noch mehr oder eben nicht, aber die 3 müssen gemacht werden. Da ich recht gut weiß, wie viel Zeit ich am nächsten Tag habe, kann ich auch die Größe und die Art der Aufgaben entsprechend wählen. So kann ich halbwegs sicher stellen, dass die Aufgaben für mich am nächsten Tag auch schaffbar sind. Manchmal muss ich mich allerdings trotzdem strecken.

sortierte Todo Liste

Eine weitere schöne Methode ist die sortierte Todo Liste. Du kannst einfach Deine ganzen kleinen Aufgabe in eine Liste schreiben. Oben steht die wichtigste Aufgabe, die Du als nächstes machst und unten die unwichtigste, die Du als letztes machst. Wenn eine neue Aufgabe dazu kommt, sortierst Du diese an der entsprechenden Stelle in der Liste ein. Ich fand es ganz hilfreich die Liste alle zwei bis drei Tage zu überarbeiten, da sich die Wichtigkeit der Aufgaben im Laufe der Zeit auch verändert, zum Beispiel bei Aufgaben, die einen Termin haben. Das Schöne an der Liste ist, dass man nicht mehr überlegen muss, was man als Nächstes macht. Man schaut einfach auf die Liste und nimmt sich die Aufgabe vor, die ganz oben steht. Wenn man diese erfolgreich erledigt hat, dann streicht man sie von der Liste und nimmt die Aufgabe die jetzt ganz oben steht. Ich habe diese Liste eine ganze Zeit sehr intensiv genutzt und in der Zeit mehr erledigt, als in einem ganzen Jahr vorher. Durch meinen Urlaub bin ich da wieder etwas weg gekommen, sie wieder neu zu pflegen war als Aufgabe einfach zu groß, aber ich habe das inzwischen in kleine Bereiche, nämlich meine Projekte aufgeteilt, so dass meine Liste die nächsten Tage wieder aktuell ist und ich zu meiner Leistungsfähigkeit von vor dem Urlaub zurück kehren werde.

Motivation und Aufschieberitis

Die Herausforderung bei diesen beiden Techniken ist es, es regelmäßig zu machen, also jeden Tag die 3 MITs festzulegen, bzw. die todo Liste zu pflegen und zu nutzen. Das bedarf ein wenig Gewöhnung und dran bleiben. Wenn es Dir nicht auf Anhieb gelingt, fange einfach wieder von vorne an. Manchmal dauert es ein wenig sein gewohntes Verhalten zu verändern, vor allem, wenn man sich schon lange so verhält. Helfen kann Dir dabei die richtige Motivation. Stelle Dir einfach vor, warum Du dieses Projekt machen möchtest und wie es Dir geht, wenn Du es erfolgreich beendet hat. Sollte Dich das nicht motivieren, dann könnte es sein, dass Du etwas gefunden hast, worüber Du mal nachdenken kannst. Denn auch das ist oft ein Grund für Aufschieberitis. Wir wollen/sollen Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun wollen, oder die wir für ein Ziel machen, welches uns eigentlich nicht motiviert. Wenn Du da tiefer einsteigen möchtest, dann schau doch mal bei meinen Workshop „Träume Dein Leben, Lebe Deinen Traum“ vorbei. Da werde ich Dir helfen in Deinem Leben das zu finden, was Dich motiviert und Dir so auch helfen Deine Aufschieberitis zu bekämpfen.

Mich motivieren auch immer wieder Filme, von Menschen, die etwas außergewöhnliches erreicht haben. Daher habe ich eine Liste von solchen Filmen zusammengestellt und erweitere diese immer wieder. Trage Dich einfach zu meinem Newsletter ein und Du bekommst die Liste zugeschickt:

mehr Struktur im Leben: Morgenroutine

Wir alle haben jeden Morgen ein mehr oder weniger gleich ablaufendes Ritual, wie wir aufstehen und was wir dann in welcher Reihenfolge machen. Diese Reihenfolge hat sich meistens mehr oder weniger bewusst gebildet und besteht hauptsächlich in aufstehen, waschen, anziehen, Kaffee trinken, frühstücken und zur Arbeit gehen. Für die Meisten sind alle oder einige dieser Dinge Teil ihrer Morgenroutine. Das sind die notwendigen Dinge, um in den Tag zu starten. So gut wie niemand möchte nackt ins Büro gehen. Da sie notwendig sind, machen wir sie, ohne uns darüber Gedanken zu machen. So machen wir uns allerdings auch selten Gedanken darüber, was wir tun könnten, um noch besser in den Tag zu starten.

Los geht es mit dem Aufwachen und Aufstehen. Im Grunde gibt es da zwei Arten von Menschen. Die einen hüpfen freudig aus dem Bett, während die anderen sich noch möglichst lange ins Bett kuscheln und erst aufstehen, wenn es gar nicht mehr anders geht. In den meisten Erfolgsratgebern wird gesagt, man solle sich so verändern, dass man zur ersten Gruppe gehört. Das sehe ich nicht ganz so, vielleicht, weil ich eher zur zweiten Gruppe gehöre. Ich verbinde einfach das Nützliche mit dem Schönen.

Mit einem wachen Geist in den Tag starten

Ich habe das Glück, dass ich halbwegs aufstehen kann wann ich will. Wenn ich wach werde kuschle ich mich nochmal richtig in die Decke und gehe meine Lebensvision durch. Ich stelle mir vor, wie mein Leben bald sein wird. Danach widme ich mich dem heutigen Tag. Ich überlege mir, was heute alles ansteht und spiele die wichtigsten Dinge im Kopf durch, so wie ich sie gerne hätte. Dann gehe ich noch meine 3 wichtigsten Aufgaben für den Tag durch, stelle mir vor, wie ich sie erledige und wie sie mich meiner Vision näher bringen. Das kann locker eine halbe Stunde gehen, in der ich es genieße die Wärme meiner kuschligen Decke zu spüren. Danach springe ich aus dem Bett und freue mich auf den Tag, auf den ich dadurch super vorbereitet bin.

Freunde von mir lassen sich stattdessen von einem Hörbuch wecken, welches sie motiviert und inspiriert. Das hören sie dann bis sie aus dem Haus gehen. Oder sie hören eine Sprachlern-CD und üben sich ein wenig in einer neuen Sprache. Andere meditieren jeden Morgen ein paar Minuten. Es gibt viele Möglichkeiten den Geist am Morgen fit zu bekommen. Welche passt für Dich?

Mit einem wachen Körper in den Tag starten

Für die Meisten bedeutet das Kaffee trinken und den Körper einfach wach pushen. Mir persönlich sagt da Yoga eher zu. Vor ein paar Monaten habe ich schon jeden Morgen mit Yoga begonnen und bin davon aus unterschiedlichsten Gründen wieder abgekommen. Einer war, dass ich zu viel wollte. In den letzten Tagen auf Lanzarote habe ich wieder mit Yoga begonnen und zwar einfach nur mit dem Sonnengruß. Für den brauche ich nur wenige Minuten, er bringt meinen Kreislauf in Schwung und ich dehne meinen Körper.

Andere machen mehr Yoga, die fünf Tibeter, springen auf einem Trampolin, machen einfach ein paar Hampelmänner oder dehnen sich ein bisschen. Denkst Du ein bisschen Bewegung am Morgen würde Dir gut tun? Falls ja, fang entspannt an. Nimm Dir nicht zu viel vor. Bereite am Abend vorher, wie in „Umgebung gestalten“ beschrieben, alles vor und genieße die Minuten.

Du kannst übrigens auch mit der richtigen Ernährung Deinem Körper helfen besser in den Tag zu starten. Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass ich wesentlich fiter bin, wenn ich weniger bis gar keine Kohlenhydrate zu mir nehme. Im Moment starte ich mit ein paar Nüssen, Gurken, Tomaten und etwas Grünzeug in den Tag. Das tut mir sehr gut. Was hast Du schon probiert? Es gibt ja einige Meinungen zu dem Thema. Probiere sie doch mal aus und finde das für Dich passende heraus.

produktiv in den Tag starten

Vor einiger Zeit habe ich für 2 Monate jeden Morgen eine Stunde geschrieben. Das habe ich noch vor dem Frühstück gemacht. Das hat mir nicht nur geholfen der vielen Artikel Herr zu werden, die ich zu schreiben hatte. Es hat mich auch in eine produktive Grundstimmung gebracht, die sich den ganzen Tag lang gehalten hat. Ich habe Dinge angepackt, die ich schon lange vor mir hergeschoben habe. Im Moment lässt sich das leider nicht in meinen Morgen integrieren und ich werde bald eine Lösung finden, wie ich das hinbekomme.

Was könntest Du jeden Morgen tun, um produktiv in den Tag zu starten?

Die Umsetzung

Falls Du Deine Morgenroutine verändern möchtest, empfehle ich Dir langsam anzufangen. Suche Dir vielleicht etwas aus, was Dir wirklich leicht gelingt. Du könntest Dich zum Beispiel von einem motivierenden Hörbuch wecken lassen. Dazu musst Du nur Deine Anlage, bzw. Deinen Radiowecker entsprechend einstellen und das wars. Schnell wirst Du merken, was Dir leicht fällt und was nicht. Schnell wirst Du auch merken, wieviel Zeit Du bereit bist dafür jeden Morgen zusätzlich zu investieren. Vielleicht findest Du auch morgendliche Tätigkeiten, die Du im Gegenzug reduzieren möchtest. Spiele ein bisschen, probiere unterschiedliches aus und finde so die für Dich passende Morgenroutine.

Auch wenn Du dann Deine Morgenroutine gefunden hast, solltest Du sie ab und zu in Frage stellen. Vielleicht hat sich Dein Leben inzwischen so verändert, dass eine andere Routine für Dich sehr viel passender wäre. Auch ist es hilfreich die Morgenroutine auf die Abendroutine abzustimmen und umgekehrt. Ein paar Ideen für eine etwas optimiertere Abendroutine werde ich Dir nächste Woche vorstellen. Trage Dich einfach in meinen Newsletter ein und Du wirst sofort benachrichtigt, wenn der Artikel online ist:

mehr Struktur im Leben: Umgebung gestalten

Da Willenskraft nicht die Lösung zu sein scheint, um all das im Leben zu erreichen, was man gerne erreichen möchte, braucht es andere Mittel, die einen dabei unterstützen. Dabei hat es sich immer wieder herausgestellt, dass Menschen, die eine gewissen Struktur im Leben haben erfolgreicher sind, als Menschen ohne Struktur. Vermutlich sagt man deswegen zu weniger erfolgreichen Menschen oft, dass sie in den Tag hinein leben. Aber auch Struktur haben ist nicht gleichbedeutend mit erfolgreich sein. Ich kenne Menschen, die sehr feste Strukturen haben und weder glücklich noch erfolgreich sind. Zum Beispiel stehen sie morgens auf und schalten gleich den Fernseher ein, rauchen eine Zigarette und trinken einen Kaffee. Dann geht es zur Arbeit und pünktlich nach 8 Stunden wieder nach Hause, wo gleich wieder der Fernseher eingeschaltet wird. Dieser wird dann erst wieder ausgeschaltet, wenn es ins Bett geht. So ein Mensch hat Struktur, allerdings bezweifle ich, dass diese Struktur zielführend ist. Es kommt also nicht nur darauf an eine Struktur zu haben, sondern auch darauf was die Inhalte einer Struktur sind.

Bevor ich Dir also ein paar Hilfestellungen gebe, wie Du Dein Leben strukturieren kannst, bitte ich Dich, Dir zu überlegen, wie Deine Struktur optimalerweise aussieht:

  1. Überlege Dir, was Deine Ziele im Leben sind.
  2. Überlege Dir, was Du tun musst, um diese Ziele zu erreichen.
  3. Überlege Dir, was Du täglich tun kannst, um Deine Ziele zu erreichen.
  4. Überlege Dir, wie Du Deinen Tag organisieren kannst, damit Du täglich die Dinge tust, um Deine Ziele zu erreichen.
  5. Verplane maximal die Hälfte Deines Tages (also der Zeit die Du wach bist) mit solchen Strukturen. Lass Dir freie Zeit für unvorhergesehenes, zur Erholung, für Deine Freunde und Familie.

Vielleicht reicht es Dir zu wissen, wie Du Deinen Tag strukturieren möchtest und Du machst das einfach. Mir hat das nie gereicht. Daher habe ich viele Dinge ausprobiert, die mir dabei helfen mehr Struktur in mein Leben zu bringen. Eine der wirkungsvollsten Tricks ist es, dass Du Deine Umgebung so vorbereitest, dass Du fast gar nicht anders kannst, als das zu tun, was Du Dir vorgenommen hast. Im Folgenden findest Du einige Beispiele, wie Du Deine Umgebung so gestalten kannst, dass Du Deine Ziele leichter erreichst, sortiert nach möglichen Zielen:

Abnehmen

  • Laut dem Buch „Essen ohne Sinn und Verstand“ wurde festgestellt, dass wir weniger essen, wenn wir von kleineren Tellern essen. So kannst Du die ganzen großen Teller und Töpfe aus Deiner Küche verbannen und isst weniger, ohne es wirklich zu merken oder etwas zu vermissen.
  • Stelle Dir eine Schale Obst oder Gemüse da hin, wo Du Dich meistens aufhältst und verstaue Süßigkeiten und anderen Knabberkram möglichst schwer erreichbar. Noch besser ist es, wenn Du gar keine Süßigkeiten oder Knabberkram kaufst. So ist es einfacher das Gesunde zu essen.

mehr Sport

  • Wenn Du zum Beispiel morgens joggen gehen möchtest, dann lege Dir die Sportsachen schon am Abend vorher raus. Mache es Dir so einfach wie möglich dann einfach anzufangen.
  • Verabrede Dich zum gemeinsamen Sport.

Geld sparen

  • Wenn Du Dir ein Budget für den Tag gesetzt hast, dann nimm auch nur so viel Geld mit, dann kannst Du auch nicht mehr ausgeben.
  • Bezahle alles in Bar, habe also keine EC oder Kreditkarten bei Dir. Es hat sich gezeigt, dass Menschen weniger Geld ausgeben, wenn sie das Geld direkt in die Hand nehmen müssen, als wenn sie mit Karte bezahlen.
  • Schalte den Dispokredit Deines Girokontos ab. Meistens hat der Dispokredit besonders hohe Zinsen und ob man den Dispo jedes Mal ausreizt und dafür Zinsen zahlt oder auf dem Konto immer genug Reserve hat, macht eigentlich keinen wirklichen Unterschied, außer dass man eine Menge Geld zahlt, aber es gibt in beiden Fällen eine Grenze. Es liegt bei Dir, wo Du diese Grenze setzt.
  • Nutze ein Kontensystem, so wie von mir vorgeschlagen. So hast Du ein Budgetkonto für den Monat und mehr als Du dort zur Verfügung hast kannst Du nicht einfach so ausgeben.

Produktivität

  • Wenn Du Selbstständig bist, richte Dir feste Bürozeiten ein, am Besten in einem Büro, was nicht zu Hause ist und wo andere Leute auf Dich warten.
  • Wenn Du Deine Zeit oft mit herumsurfen vertrödelst, dann setze Dir jemanden neben Dich, der siehst, was Du machst und sieht, dass Du nicht arbeitest.
  • Richte Dir eine Internetfirewall ein, die z.B. den Zugriff auf emails, Facebook, Youtube usw. nur zu festen Zeiten zulässt.
  • Schaffe den Fernseher ab.

Diese Beispiele helfen Dir sicher auch für Dich Möglichkeiten zu finden, Deine Umgebung so zu gestalten, dass sie die Erreichung Deines Ziels vereinfacht und unterstützt. Wenn nicht, dann schreibe gerne einen Kommentar und dann helfe ich Dir und vielleicht auch die anderen Leser eine Möglichkeit zu finden. In meinem Workshop „Träume Dein Leben, lebe Deinen Traum“ helfe ich Dir nicht nur solche Möglichkeiten zu finden, sondern herauszufinden, was Dich glücklich macht und wie Du Dein Leben so gestaltest, dass Du glücklich bist. Dabei hat die Gestaltung Deiner Umgebung nur einen kleinen Anteil.

Wenn Du weißt, wie Du Deine Umgebung gestalten möchtest, dann mache es wenn möglich sofort oder nutze den automatischen Handlungsauslöser.

In den nächsten Wochen werde ich noch weitere Möglichkeiten vorstellen, wie Du Dir eine Struktur in Deinem Leben gestalten und aufbauen kannst. Melde Dich einfach zu meinem Newsletter an und Du erfährst gleich, wenn es wieder einen neuen Artikel gibt. Außerdem bekommst Du dann auch noch ein kleines Geschenk von mir:

Willenskraft vs. Struktur

Immer und überall liest und hört man, dass man Willenskraft und Disziplin braucht, um erfolgreich zu sein, bzw. seine Ziele zu erreichen. In diesem Zusammenhang wird dann meistens noch davon gesprochen, dass man Willenskraft oder Disziplin trainieren kann wie einen Muskel. So trainiere ich jetzt schon seit vielen Jahren, aber so richtig zufrieden bin ich damit nicht. Vor ca. einiger Zeit bekam ich dann das erste Mal die Idee, dass das nicht alles sein kann. Willenskraft schön und gut, aber es muss doch auch einfacher gehen.

Vor kurzem habe ich eine Studie gelesen, die nachgewiesen hat, dass es sogar nachteilig sein kann mit Willenskraft Ziele zu erreichen. Studenten wurde gesagt, dass diese eine Studie über „Essens Wahrnehmung“ ist.  Voraussetzung war, dass sie mindestens 3 Stunden vor der Studie nichts gegessen habe und so leicht hungrig waren. Sie wurden in einen Raum geführt, in dem auf einem Tisch 2 Schüsseln standen. In der einen Schüssel waren frisch gebackene und noch warme Schokoladenkekse und in der anderen Schüssel Radieschen. Die vermeintliche Story war, dass beides angeblich unterschiedlich im Geschmack ist und sie am nächsten Tag gefragt werden, wie ihre Erinnerung an den Geschmack ist. So wurde der einen Hälfte Studenten gesagt, sie dürften 3 Kekse essen, während der anderen Hälfte gesagt wurde, sie dürfen 3 Radieschen essen. Währenddessen haben die Forscher den Raum verlassen, so dass die Radieschenesser die Möglichkeit hatten auch einen der lecker duftenden Kekse zu essen. Erstaunlicherweise hat das keiner getan. Obwohl sie die leckeren Kekse gerochen haben und hungrig waren, haben sie gemacht was ihnen gesagt wurde und nur die Radieschen gegessen. Das ist genutzte Willenskraft.

Willenskraft und ihr Nachteil

Danach war die Studie offiziell vorbei und eine andere Gruppe von Forschern betrat den Raum mit einer Studie, die vordergründig mit der vorherigen in keinem Zusammenhang stand. Sie wollten herausfinden, wer besser im Lösen von Problemen ist, Studenten oder angehende Abiturienten. Das forderte die Studenten heraus und sie wollten sich beweisen. Sie sollten komplizierte Puzzle lösen, die eigentlich gar nicht zu lösen waren. Sie hatten beliebig viele Versuche, um es zu versuchen. Die Keksesser verbrachten im Durchschnitt 19 Minuten mit dem Problem und versuchten es 34 mal das Problem zu lösen. Die Radieschenesser, die sich vorher mit Willenskraft davon abhalten mussten die Kekse zu essen, verbrachten im Durchschnitt 8 Minuten mit dem Problem und versuchten es nur 19 mal es zu lösen. Das ist weniger als die Hälfte der Zeit.

Das Ergebnis der Studie und vieler anderer Studien ist, dass wir für Willenskraft einen Preis zu zahlen haben. Willenskraft bzw. Selbstdisziplin ist eine sich erschöpfende Ressource. Auch da funktioniert der Vergleich mit einem Muskel. Geht man in ein Fitnessstudio und macht Bankdrücken, dann geht die erste Wiederholung noch sehr leicht. Mit jeder Wiederholung wird der Muskel mehr und mehr ausgepowert und irgendwann geht keine Wiederholung mehr und der Muskel benötigt erstmal einige Zeit, um sich zu erholen. Genauso läuft es mit der Selbstdisziplin. Die Radieschenesser haben ihren Selbstdisziplinmuskel schon stark benutzt und konnten in der danach folgenden Studie einfach nicht mehr. zwingst Du Dich als mit Willenskraft oder Disziplin dazu Dinge zu tun, dann fehlt Dir diese Kraft für die Aufgaben, die danach anstehen. Es gibt Situationen, wo das hilfreich und akzeptabel ist, langfristig würde ich das allerdings nicht machen, da der Willenskraftmuskel auch mal Zeit braucht, um sich zu erholen. Zum Glück gibt es noch andere Wege.

Struktur statt Willenskraft

Was, wenn Du das nötige Maß an Willenskraft stark reduzieren kannst und trotzdem Deine Ziele erreichst? Mein Tipp aus der vorletzten Woche war ein Beispiel für so eine Möglichkeit. Mit dem automatischen Handlungsauslöser brauchst Du sehr viel weniger Willenskraft, um trotzdem die Dinge zu tun, die Du wichtig findest. Du benötigst etwas Willenskraft, um Dir immer wieder zu überlegen, wann und wie genau Du das dann machen möchtest und es am Besten schriftlich festzuhalten. Die benötigte Willenskraft ist allerdings sehr viel niedriger, als wenn Du Dich dann direkt dazu aufraffen musst es zu machen. Und selbst wenn die nötige Willenskraft ungefähr gleich groß ist, so hast Du sie doch auf 2 Tage verteilt, nämlich den Tag, an dem Du die Aufgabe festlegst und den Tag an dem Du die Aufgabe machst. So hatte Dein „Muskel“ Zeit sich zu erholen.

Neben dem automatischen Handlungsauslöser gibt es noch sehr viel mehr Möglichkeiten, wie Gewohnheiten, eine angepasste Umgebung und ähnliches. Natürlich benötigst Du auch dafür Willenskraft, um diese Alternativen in Dein Leben zu implementieren, also ganz kommst Du um das Thema Willenskraft nicht herum. Eine optimale und nachhaltige Kombination aus Willenskraft, Selbstdisziplin und Techniken wie automatischer Handlungsauslöser, Gewohnheiten und vielem mehr zu finden, das ist auch ein Hauptbestandteil meines Workshops Träume Dein Leben, lebe Deinen Traum. Irgendwann ist es an der Zeit Dinge auch anzupacken und umzusetzen. Meiner Meinung nach kann man sich das ruhig so einfach wie möglich machen, das Ergebnis zählt.

In den kommenden Wochen und Monaten werde ich immer wieder Techniken und Tricks vorstellen, die Dir helfen Deine Ziele möglichst einfach und mit möglichst wenig Kraftaufwand zu erreichen. Machen musst Du es allerdings immer noch. Trage Dich hier in meinen Newsletter ein und Du wirst über meine zukünftigen Artikel und mehr informiert:

automatische Handlungsauslöser

Was, wenn Du durch einen kleinen Trick die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dein Ziel auch erreichst verdreifachen kannst? Im letzten Beitrag über Entscheidungsstrategien hatte ich schon angekündigt, dass ich Dir heute einen kleinen Trick verrate, wie Du nachdem Du eine Entscheidung getroffen hast auch ins handeln kommst. Du kommst allerdings nicht nur ins Handeln, Du erhöhst die Wahrscheinlichkeit Dein Ziel zu erreichen laut einer Studie von 22 Prozent auf 62 Prozent. Allerdings gilt dieses Ergebnis nur für schwere Ziele. Leichte Ziele erreichst Du laut dieser Studie mit diesem kleinen Trick statt zu 78 Prozent zu 82 Prozent. Dieser kleine Trick hilft also gerade da, wo Hilfe auch nötig ist.

Der automatische Handlungsauslöser

Umso erstaunlicher findest Du vermutlich die Ergebnisse, wenn Du gleich liest, was der Trick ist: Beschreibe konkret, wann und wie Du den nächsten Schritt unternimmst. Das war es schon. Hier ein kleines Beispiel. Es wurde eine Studie mit älteren Leuten, so um die 65, gemacht, die eine Hüftoperation hatten. Sie wurden auf 2 Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe hat den ganz normalen Rehaplan usw. durchlaufen. Die andere Gruppe auch, allerdings hatte sie die Aufgabe sich Handlungsauslöser zu setzen. Wenn sie zum Beispiel vor haben in der nächsten Woche spazieren zu gehen, dann sollten sie sich überlegen wann genau sie spazieren gehen und wohin sie laufen. Ganz einfach, oder? Das Ergebnis der Studie war, dass die normale Gruppe 7 Wochen brauchte, um sich wieder selbst zu baden, also ohne Hilfe und die Gruppe mit den automatischen Handlungsauslösern nur 3 Wochen. Sie brauchten auch nur knapp einen Monat, um allein bei ihrem Auto ein- und auszusteigen, wohingegen die Kontrollgruppe knapp 2,5 Monate brauchte.

Wie funktioniert er jetzt genau?

Im Grunde ist es ganz einfach. Überlege Dir, was Du als nächstes machen möchtest, um Dein Ziel zu erreichen. Dann überlege Dir, wann Du es machen möchtest. Verknüpfe es dabei am Besten mit festen Gegebenheiten. Zum Beispiel: „Morgen Abend nach dem Zähneputzen möchte ich noch 10 Liegestütze machen.“ oder „Wenn morgen Nachmittag der Besuch weg ist setze ich mich sofort an den Rechner und erledige die Hausaufgaben.“ Ich habe keine Studie gefunden, die untersucht hat, ob NLP Techniken wie visualisieren den Erfolg noch verstärken. Ich denke allerdings, es wird nicht schaden. Während Du Dir also den nächsten Schritt überlegst und wann Du ihn ausführst, dann stelle Dir das am Besten gleich vor. Stelle Dir den Auslöser vor, also im ersten Beispiel das Zähneputzen und stelle Dir vor, wie Du danach die 10 Liegestütze machst.

Die Sofort-Gewohnheit

Eine weitere Studie hat festgestellt, dass diese automatischen Handlungsauslöser so wirkungsvoll sind wie Gewohnheiten. Es ist sozusagen eine Sofort-Gewohnheit. In dem Liegestützbeispiel ist es also genauso wahrscheinlich, dass ich die Liegestütze tatsächlich mache, wenn ich den automatischen Handlungsauslöser nutze, wie wenn ich die Gewohnheit habe, jeden Abend nach dem Zähneputzen Liegestütze zu machen.

Jetzt weißt Du schon alles, um ihn auszuprobieren. Dieser Trick hat übrigens noch einen weiteren Vorteil. Du musst Dir überlegen, was Du als nächstes machen möchtest, um Dein Ziel zu erreichen. Du hast also nicht nur ein unklares Ziel, wo Du noch nicht so genau weißt, wie Du es erreichen kannst, sondern Du hast einen ganz konkreten Weg, bzw. zumindest einen ganz konkreten nächsten Schritt. Und Schritt für Schritt wirst Du so ganz leicht Dein Ziel erreichen.

Wenn Du weitere Tipps und Tricks bekommen möchtest, dann trage Dich einfach hier in den Newsletter ein:

erfolgversprechende Gewohnheit: Gib immer Dein Bestes

Vielleicht hast Du schon mitbekommen, dass ich vor meiner Selbstständigkeit als Sofwareentwickler tätig war. Der Job war immer mein Traum und auch die Firma gehörte zu den absoluten Traumfirmen für mich. Ich benutzte Ihre Programme schon lange und so war ich hoch motiviert, als ich bei ihnen angefangen habe. Die ersten 2 bis 3 Jahre habe ich fast durchgängig 12 Stunden am Tag gearbeitet. Nicht weil ich musste, sondern weil es mir so viel Spass gemacht hat. So kam es auch von ganz allein, dass ich immer neue Projekte angetragen bekommen habe. Auch mein Einkommen stieg stetig an. Nach ca. 3 Jahren habe ich begonnen mich immer intensiver mit meiner Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen. Vorher ging es mir hauptsächlich um Erfolg. So nach und nach ging es mir mehr und mehr um meine glückliche Zukunft, die, wie ich feststellen musste, nicht unbedingt mit Erfolg und viel Arbeit zu tun hat. Ich wurde immer unzufriedener mit meinem Job, wollte eigentlich was anderes machen, hatte aber nicht den Mut aus meinem gewohnten Leben auszubrechen. Stattdessen arbeitete ich immer weniger, machte nur noch Dienst nach Vorschrift. Auch die Zeit im Büro habe ich nicht so effektiv genutzt, wie ich sie hätte nutzen können und sollen. Ich rutschte immer mehr in diesen Trott. Heute würde ich sagen ich hatte eine depressive Phase.

Nachdem ich gekündigt hatte, begann ich meine Selbstständigkeit aufzubauen. Ich hatte das Glück, dass ich von Anfang an von meinem Lehrer und Mentor Chris Mulzer sehr stark unterstützt wurde. Erstaunlich finde ich, dass ich kaum motiviert war, obwohl die Tätigkeit wieder meinem Traum entsprach. Ich war immer noch in dem Trott gefangen und ich kam einfach nicht raus. Immer wieder hatte ich produktivere Phasen, in denen ich zum Glück die Basis für mein Einkommen in den nicht produktiven Phasen legen konnte. So nach und nach wurden die produktiven Phasen immer länger und ich denke ich bin inzwischen wieder so leistungsfähig wie früher, auch wenn mir bewusst ist, dass ich noch mehr schaffen kann.

erster Teil der Gewohnheit: sei fokussiert

Diese Lernerfahrung hat mir gezeigt, dass es für mich sehr wichtig ist immer mein Bestes zu geben. Sobald ich damit aufhöre gewöhne ich mich daran und dann dauert es auch wieder eine gewissen Zeit, bis ich wieder die Gewohnheit habe mich voll reinzuknien. Um an dieser Stelle eins klar zu stellen. Mit voll reinknien meine ich nicht unbedingt wieder 12 Stunden am Tag zu arbeiten. Ich arbeite sehr viel weniger als damals, aber wenn ich arbeite, dann bin ich voll dabei. Ich bin fokussiert auf meine Arbeit, kenne meine Ziele und die dazu gehörigen Prioritäten und arbeite das ab. Erstaunlicherweise hat sich meine Facebooknutzung dabei von allein stark reduziert und auch meine eMails fallen sehr viel kürzer aus.

zweiter Teil der Gewohnheit: gib Dich nicht mit Mittelmaß zufrieden

Das ist aber nur ein Teil von der Gewohnheit „Gib immer Dein Bestes“. Der andere Teil ist, dass ich mir wirklich überlege, wie ich das, was ich mache noch besser machen kann. Wie ich eine möglichst hohe Qualität liefern kann. Gelernt habe ich das von Chris. Wenn er sich einer Sache annimmt, dann macht er es richtig. Ein Beispiel: Vor ein paar Jahren sind ihm seine Seminarurkunden ausgegangen und er brauchte neue. Da er seine vorherigen Urkunden aus Restbeständen ich glaube der deutschen Bundesdruckerei, die die DM Scheine gedruckt haben, bekommen hatte, war da kein Weg mehr diese noch einmal zu bekommen. Also machte er sich auf die Suche. Ich weiß nicht mehr wie lange es gedauert hat, bis er dann endlich einen Kontakt hatte, der ihm die Qualität liefern konnte, die er haben wollte. Dann fing es aber erst an. Er und die Druckerei machten eine Vielzahl von Entwürfen, die verglichen, kombiniert und wieder verworfen wurden. Nach Monaten hatten sie ein Design gefunden. Damit nicht genug. Da er die Schweizer Banknotendrucker Orell&Füssli als Druckerei gefunden hatte standem ihm auch einige der für Banknoten üblichen Sicherheitsmerkmale zur Verfügung, die natürlich alle mit zusätzlichen Kosten verbunden waren. Er musste sich entscheiden. Heraus kam eine Urkunde, die jeder seiner Teilnehmer gerne hervorzeigt und sich an die Wand hängt. Sie kostet ihn pro Stück zwar ca 9 Euro inklusive Prägung und Hologramm, aber das ist es ihm Wert und der Erfolg gibt ihm recht. Sieh selbst, was dabei herausgekommen ist: Seminarurkunde von kikidan media.

Genauso gehe ich im Moment an mein nächstes Buch heran. Während ich das erste Buch noch fast ausschließlich mit Andreas geschrieben und wir so gut wie kein Feedback eingeholt haben, mache ich jetzt das komplette Gegenteil. Ich habe mir Coaches gesucht, die auf dem Gebiet der Wissensvermittlung Profis sind und die schon viele Jahre Erfahrung haben. Denen zeige ich im Moment immer wieder mein Inhaltsverzeichnis, und zwar nur das Inhaltsverzeichnis. In den letzten Tagen hat sich das Buch dadurch so stark weiterentwickelt und verbessert, dass ich davon vorher nicht einmal ansatzweise hätte träumen können. Aus unterschiedlichen Richtungen kommen unterschiedliche Anmerkungen und Anregungen, die das Gesamtkonzept wieder voran treiben und auch wieder neue Anregungen hervorrufen. So entsteht ein Buch, das wirklich das Beste ist, was ich im Moment schreiben kann. Es ist sogar noch besser als ich es im Moment gekonnt hätte. Das hat den zusätzlichen Vorteil für mich, dass ich dabei sehr viel lerne, was ich dann auf meine nächsten Bücher, meinen Blog und meine Seminare anwenden kann. An dieser Stelle schonmal herzlichen Dank an meine Unterstützer.

Welche Vorteile hat die Gewohnheit immer das Beste zu geben für Dich?

  1. Du bleibst immer im Fluß. Wenn Dir also eine Arbeit im Moment keinen Spass macht, bleibe dabei Dein Bestes zu geben. Denn früher oder später wirst Du wieder eine Arbeit haben, die Dir Spass macht und wo Du dann gleich durchstarten kannst und nicht wie ich, Dich erst wieder auf das Level heben musst. Nutze zum Beispiel NLP, um für den nötigen Spass und die nötigen Ressourcen dabei zu sorgen.
  2. Du bist sehr viel besser drauf. Ist Dir schon einmal aufgefallen, wie zufrieden Du Abends ins Bett gehst, wenn Du weißt, Du hast heute Dein Bestes gegeben? Wie ist das, wenn Du weißt, dass Du den Tag eigentlich sinnlos verdaddelt hast?
  3. Du wirst anders wahrgenommen. Ich habe in meiner damaligen Firma keinen guten Eindruck hinterlassen. In den letzten Monaten habe ich eher mittelmäßige Arbeit geliefert. Was denkst Du was passiert, wenn mein damaliger Chef zum Beispiel eine eigene Firma aufmacht? Denkst Du er denkt dann an mich und hätte mich gerne dabei? Ich denke nicht. Wie sähe es aus, wenn ich damals bis zum Ende Höchstleistungen gebracht hätte?
  4. Du erreichst viel mehr. Durch Deine außergewöhnlichen Leistungen ziehst Du außergewöhnliche Geschäftspartner und Kunden an. Dir werden ganz andere Projekte zu- und angetraut. Du bekommst ganz andere Möglichkeiten, als jemand, der immer nur Mittelmaß ist.
  5. Du schaffst in weniger Zeit mehr und dienst so auch Deiner Gesundheit. Wie oben schon erwähnt, Bestleistung hat nichts mit Quantität zu tun, sondern mit Qualität. Wenn Du es gewohnt bist beste Ergebnisse zu liefern, dann schaffst Du das genauso schnell, wie jemand mittelmäßiges, der mittelmäßige Ergebnisse liefert. Ich würde sogar behaupten Du bist schneller. Da Du für Deine besseren Ergebnisse vermutlich auch besser bezahlt wirst verdienst Du so in kürzerer Zeit mehr und hast mehr Zeit für Dich, Deine Familie, Deine Freunde, Deine Hobbies oder einfach Deine Erholung.

Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen, dass Du diese Gewohnheit wie jede andere Gewohnheit auch trainieren kannst. Vielleicht fängst Du mit der Gewohnheit „Dinge zu Ende zu bringen“ an. Das hat mir sehr geholfen. Wenn Du dann die Dinge zu Ende bringst, kannst Du Dich zum Beispiel darauf konzentrieren zu lernen sie fokussiert zu erledigen. Wenn Du Dich Deiner Aufgabe widmest, dann sei voll bei dieser Aufgabe. Vielleicht gelingt Dir das am Anfang nur ein paar Minuten, das ist ok. Beim nächsten Mal gelingt es Dir vielleicht schon ein paar Minuten länger und so weiter. Ich bin im Moment bei knapp einer Stunde, die ich wirklich fokussiert arbeiten kann. Dann mache ich meistens eine kleine Pause, in der ich mich bewege, vielleicht ein paar Telefonate erledige und ähnliches. Danach folgt noch einmal eine fokussierte Phase. Je nach Umgebung und Tagesstimmung gelingt mir das mehr oder weniger oft. Wenn das mit dem Fokus halbwegs klappt kannst Du Dich zusätzlich damit beschäftigen, was das beste Ergebnis wäre und wie Du es erreichen kannst. Lass Dich nicht von Dingen wie höheren Kosten oder so abschrecken. Oft gibt es Wege, die dann gar nicht so teuer sind wie gedacht und andererseits könnte das Ergebnis ein vielfaches der Kosten wert sein. Denke in Möglichkeiten und nicht in Problemen.

Nach diesem Schlußwort nutze ich noch die Gelegenheit und lade Dich ein, Dich zu meinem Newsletter anzumelden. So erfährst Du immer, wenn ich neue Beiträge geschrieben habe und bekommst zusätzliche Informationen zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung, erfolgreiche Gewohnheiten und ähnliches. Außerdem bekommst Du dann als einer der Ersten das erste Kapitel aus meinem neuen Buch. Melde Dich also gleich hier an, es lohnt sich:

erfolgversprechende Gewohnheit: Gib immer Dein Bestes

Bücher erfolgreich zur Persönlichkeitsentwicklung nutzen

Ich habe mich heute mit einem Freund, der noch sehr viel mehr Bücher zum Thema Persönlichkeitsentwicklung gelesen hat als ich, darüber unterhalten, wie man mit all dem Wissen umgehen kann. Mir ging es sehr viele Jahre so, dass ich zwar Unmengen an theoretischem Wissen gesammelt habe, das aber scheinbar keine großen Auswirkungen auf mein Leben hatte. Zusammengefasst lag die Ursache darin, dass ich das Wissen nicht angewendet habe. Nur warum habe ich es nicht angewendet und vor allem, was habe ich getan und was kannst Du tun, um das Gelesene und Gelernt besser für Dich und Dein Leben zu nutzen?

Die meisten Bücher zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und auch zu anderen Themen sind voll mit Wissen und Erfahrungen. Oft schreibt da jemand über seine Erfahrungen und Forschungen der letzten Jahre oder sogar Jahrzehnte. Diese Menge kann einen ziemlich erschlagen, so dass viele in den Konsumiermodus umschalten. Mir erging es oft so. Ich habe ein Buch gelesen und mir dabei gedacht: „Ah, das ist interessent.“, „Oh, das müsste ich mal ausprobieren“ usw. Es waren oft sehr viele Erkenntnisse, die ich alle gleichzeitig umsetzen wollte. Ich konnte mich nicht entscheiden und ich wollte mich auch gar nicht entscheiden.

Fang mit einer Sache an

Das ist mein erster Tipp an Dich. Nimm Dir aus dem Buch eine Sache raus, die Du gerne für Dich und Dein Leben ausprobieren möchtest und konzentriere Dich darauf diese Sache in Dein Leben zu integrieren. Wenn es Dir hilft kannst Du mit dem Weiterlesen des Buches auch erstmal anhalten, bis Du diesen einen Punkt für Dich getestet hast. Mir hat das am Anfang sehr geholfen. Ich habe dann einfach erstmal nichts weiter zu diesem Thema gelesen, bevor ich nicht meine Erfahrungen gemacht hatte. Das hat 2 Vorteile für Dich. Erstens integrierst Du etwas direkt in Dein Leben. Zweitens bildest Du mit Deinen Erfahrungen eine ganz andere Basis für das Weiterlesen des Buches. Du kannst das danach vermittelte Wissen ganz anders beurteilen und einschätzen und leichter entscheiden, was Du als nächstes umsetzen möchtest.

Fang mit kleineren Dingen an

Am Anfang solltest Du vielleicht auch beginnen erstmal kleine Aspekte umzusetzen. Mir hat es sehr geholfen mir Veränderungen vorzunehmen, die ich ganz leicht und schnell umsetzen konnte. Sobald ich mir Dinge vorgenommen habe, bei denen ich von äußeren Umständen abhängig war, oder die etwas mehr Zeit in Anspruch nahmen kam ich ins Straucheln und habe es dann gar nicht gemacht. Sei da ehrlich mit Dir. Es bringt Dir nichts Dir Großes vorzunehmen, wenn Du es dann nicht umsetzt. So nach und nach wirst Du immer besser darin werden die Dinge umzusetzen und dann kannst Du Dir immer noch die großen Ideen vornehmen. Außerdem kommst Du oft auch in kleinen Schritten an Dein Ziel. Ich hatte mir lange vorgenommen meinen Keller aufzuräumen. Ich wusste aber, dass ich dafür einen ganzen Tag brauche und so habe ich es von Wochenende zu Wochenende vor mir her geschoben. Der Keller war noch voll Umzugskisten, die ich erstmal nicht brauchte, die ich allerdings durchgehen wollte. Irgendwann hatte ich die Idee einfach jedes Mal wenn ich im Keller bin eine von den Kisten mit hoch zu nehmen und den Inhalt zu sortieren. Das hat zweimal sehr gut geklappt und dann hatte ich es erstmal wieder eine Zeitlang vergessen. Das war aber egal, denn ich war schon vorwärts gekommen. Zwei Kisten hatte ich schon aufgeräumt. Dann habe ich mal wieder dran gedacht und die nächste Kiste erledigt. Und so nach und nach räume ich jetzt meinen Keller auf. Es ist nicht schlimm, wenn ich es mal wieder vergesse. Beim nächsten Mal denke ich wieder dran und irgendwann ist der Keller wirklich aufgeräumt.

Fange sofort an

Wenn Du eine Entscheidung getroffen hast, was Du aus Deinem Buch umsetzen möchtest, dann habe ich hier noch einen weiteren scheinbar sehr wichtigen Tipp für Dich. Mache den ersten Schritt der Umsetzung sofort. Vor ein paar Monaten habe ich das Buch „The 4 Hour Body“ von Tim Ferriss gelesen. Er empfiehlt wenn man abnehmen möchte 5 Dinge, die man am Anfang machen kann, die seiner Meinung/Erfahrung nach zu mehr Erfolg führen. Seine Empfehlung war es möglichst 2 Dinge zu machen. Ich musste kurz überlegen, da ich gerade sehr bequem auf der Couch lag, habe mich dann allerdings entschieden aufzustehen und sofort ein paar Bilder von mir zu machen und mich zu messen. Erst danach habe ich weiter gelesen. Ich habe den ersten Schritt zum Abnehmen sofort unternommen und war schon unterwegs. Gerade die Messdaten haben mir dann auch immer wieder schöne Erfolgserlebnisse verschafft.

Immer wieder habe ich gelesen, dass man den ersten Schritt innerhalb von 72 Stunden machen soll. Meiner Erfahrung nach ist dieser Zeitraum zu groß. In 72 Stunden kann sehr viel passieren und bei mir hatten unterschiedliche andere Einflüße oft dazu geführt, dass ich nicht mehr so motiviert war. Deswegen mache ich den ersten Schritt jetzt wenn es geht sofort. Auch die nächsten Schritte plane ich so gut es geht, so dass ich mehr oder weniger gezwungen bin in die Richtung weiter zu gehen. Ich nutze die momentane Motivation, um alles so vorzubereiten, dass ich fast automatisch den Veränderungsprozess durchlaufe, oder zumindest ins Laufen komme. Vielleicht hört sich das für Dich im Moment kompliziert an. Deswegen empfehle ich Dir mit kleinen Dingen anzufangen und diese sofort umzusetzen. Wenn Du die Dinge dann so nach und nach größer werden lässt, lernst Du automatisch mit, was Du tun musst, damit Du auch diese umsetzt.

Zusammenfassung

Im Grunde ist es ganz einfach. Nimm Dir lieber weniger vor als zu viel und fange sofort an. Wie Du Deine Umgebung so gestalten kannst, dass Du die Wahrscheinlichkeit erhöhst, den gewählten Veränderungsprozess auch vollkommen zu durchlaufen, darüber werde ich in einem der nächsten Beiträge ausführlicher berichten. Melde Dich einfach zu meinem Newsletter an und Du bekommst eine Nachricht von mir, sobald dieser oder andere spannende Artikel zum Thema Persönlichkeitsentwicklung veröffentlicht sind:

Was ist die Komfortzone?

Immer wieder propagiere ich das Verlassen Deiner Komfortzone. Jetzt haben Andreas und ich sogar ein ganzes Buch zu dem Thema geschrieben und über 100 Übungen zusammengestellt, die Dir helfen mit viel Spass Deine Komfortzone zu verlassen und zu erweitern.

Aber was ist die Komfortzone eigentlich und warum ist es so wichtig sie zu verlassen?

Für mich hat der Begriff Komfortzone viele Aspekte, weswegen ich mich mit einer klaren Definition noch schwer tue. Immer wieder lese ich im Zusammenhang mit der Komfortzone auch von der Wohlfühlzone. Die Komfortzone wird als der Bereich in unserem Leben beschrieben, in dem wir uns wohl fühlen. Das stimmt größtenteils, aber nicht immer. Sehr häufig benutzen wir den Begriff Alltag. Unseren Alltag würde ich als Teil unserer Komfortzone definieren, aber viele Menschen fühlen sich in und mit ihrem Alltag nicht wohl. Das Wort Alltag hat sogar oft eine negative Unterschwingung. Wir empfinden Alltag teilweise als etwas schlechtes. Der Begriff Wohlfühlzone beschreibt also die Komfortzone nur bedingt. Aber auch der Begriff Alltag ist nicht ausreichend, denn viele Dinge, die nicht zu unserem Alltag gehören, zählen trotzdem zu unserer Komfortzone.

Mit Alltag bezeichnen wir meistens Tätigkeiten und Tagesabläufe, die so immer wieder und wieder vorkommen, die also Gewohnheiten oder Rituale sind. Wir stehen jeden Tag um 7 auf, frühstücken und lesen dabei die Zeitung, fahren immer auf dem gleichen Weg ins Büro und machen immer wieder mehr oder weniger die gleichen Arbeiten. Irgendwann ist Frühstücks- und Mittagspause und nach noch ein paar Stunden Arbeit fahren wir dann nach Hause. Dort erledigen wir vielleicht noch etwas Hausarbeit, spielen mit den Kindern, schauen fern und gehen dann ins Bett, um am nächsten Tag das Gleiche wieder zu machen. All die in diesem Ablauf steckenden Gewohnheiten und Rituale gehören zu unserer Komfortzone, egal ob wir uns dabei wohl fühlen oder nicht.

Teil der Komfortzone sind also unsere Gewohnheiten und Rituale. Außerdem zähle ich zu meiner Komfortzone alles was ich weiß und alles was ich kann. Ab jetzt wird es schwammiger. Ich zähle z.B. auch Länder zu meiner Komfortzone, die ich schon allein bereist habe und in denen ich mich allein zu Recht gefunden habe. Thailand ist für mich so ein Land. Nur wenn ich in Thailand in ländliche Gebiete komme, wo kaum noch Englisch gesprochen wird, dann verlasse ich meine Komfortzone wieder. Du siehst, es ist gar nicht so einfach zu sagen, was genau die Komfortzone ist, weil sie auch für jeden anders ist. Es gibt aber ein paar Hinweise darauf, wie Du Deine Komfortzone erkennen kannst.

Woran erkennst Du Deine Komfortzone?

  1. Alles was für Dich neu ist liegt automatisch außerhalb Deiner Komfortzone. Je nachdem wie weit weg das Neue vom Bekannten ist, umso weiter weg ist es auch aus Deiner Komfortzone. Wenn Du z.B. jeden Tag 10 km joggen gehst, dann sind jeden Tag 11 km nicht wirklich weit aus Deiner Komfortzone. Wenn Du aber jeden Tag statt zu joggen zum Kampfsport gehst, dann ist das schon weiter aus Deiner Komfortzone, unabhängig davon ob Dir das schwer fällt oder nicht. Genauso verhält es sich mit Wissen. Wenn Du eine neue Nuance zu Deinem Spezialgebiet lernst, dann verlässt Du damit zwar Deine Komfortzone, aber nur minimal. Wenn Du Dich mit einem komplett neuen Thema beschäftigst, dann verlässt Du Deine Komfortzone schon sehr viel stärker.
  2. Wie schon oben beschrieben liegen all Deine Gewohnheiten innerhalb Deine Komfortzone. Also alles, was Du immmer so machst ist Deine Komfortzone. Mache es einmal anders und schon verlässt Du Deine Komfortzone.
  3. Ausreden. Achte mal darauf wann Du Dich mit mehr oder weniger logischen Gründen davon abhältst Dinge zu tun. Für gewöhnlich müsstest Du genau dort Deine Komfortzone verlassen. Gerade wenn es darum geht unsere Komfortzone zu verlassen finden wir oft gut Gründe es nicht zu tun. Sehr beliebte sind z.B. keine Zeit oder kein Geld. Achte mal darauf, wie Du auf Vorschläge anderer reagierst. Welche Gründe hast Du darauf nicht einzugehen? Wie fühlst Du Dich, wenn Du einfach mal ja sagst? Um die Möglichkeit für Ausreden möglichst gering zu halten empfehlen Andreas und ich im Buch jede Übung zu machen.
  4. Angst ist ein sehr guter Hinweis darauf, dass Du Deine Komfortzone verlässt. Dabei gibt es Ängste, die uns bewusst sind und Ängste, die uns nicht bewusst sind. Ich hatte z.B. immer Höhenangst. So nach und nach, durch Fallschirmspringen, Klettern, Houserunning usw. habe ich mich dieser Angst gestellt und somit immer wieder meine Komfortzone verlassen. So richtig wohl fühle ich mich mit der Höhe immer noch nicht, aber meine Höhenangst schränkt mich nicht mehr ein. Noch viel wichtiger finde ich, dass ich bei mir Muster erkannt habe, wie ich reagiere wenn ich Angst habe. So habe ich auch unbewusste Ängste gefunden und erkannt wo ich aus Angst meine Komfortzone nicht erweitern möchte. Z.B. wollte ich nie Seminare geben, bis ich erkannt habe, dass ich einfach nur Angst davor habe. Inzwischen hat mein erstes Seminar stattgefunden und weitere werden folgen.

Warum es gut ist immer wieder Deine Komfortzone zu verlassen ahnst Du jetzt sicher schon. Genauer werde ich Dir das in meinem nächsten Beitrag erklären.

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10% Körperfett abbauen in 2 Monaten

Wow, ich habe mich gerade auf meine Körperfettwaage gestellt und konnte es kaum glauben. Angeblich habe ich nur noch 22% Fett. Vor 2 Monaten hatte ich noch 33% Fett. Ok, ich hatte etwas dafür getan, aber mit dem Ergebnis hätte ich nicht gerechnet, vor allem weil ich so gut wie nicht abgenommen habe. Vor 2 Monaten habe ich 96kg gewogen und jetzt wiege ich 93kg. Das heißt übrigens, dass ich vor 2 Monaten knapp über 30kg Fett am Leib hatte, schon erschreckend die Vorstellung.

Noch kurz ein paar Worte zu den Zahlen. Die Zahlen beruhen auf meiner Körperfettwaage und ich bin mir dessen bewusst, dass diese nicht so genau ist wie eine professionelle Analyse. Der genaue Wert ist mir allerdings auch nicht so wichtig, sondern die Veränderung und ich denke das lässt sich auch mit einer Körperfettwaage sehr gut messen, denn die geht ja dann bei jeder Messung falsch.

Übrigens, wenn Du keine Körperfettwaage hast, dann kannst Du hier sehr einfach Deinen Körperfettanteil berechnen lassen.

Aber was habe ich getan um 10% Körperfett abzubauen

Es ist eigentlich ganz einfach. Verbrauche mehr aber iss genauso wie vorher. So habe ich zumindest angefangen. Spannend war, dass mein Körper so nach und nach von allein gesagt hat, dass er satt ist. So habe ich von allein aufs Frühstück verzichtet, weil sich das einfach gut angefühlt hat. Wenn ich Frühstück gegessen habe, hatte ich mehr Hunger als ohne.

Aber von vorne. Ich bin aus Nepal zurück gekommen und hatte ganz schnell die dort verlorenen Kilos wieder drauf. Das hat mir gar nicht gefallen. Ich wollte etwas ändern und so habe ich erneut den Versuch Fitnessstudio gestartet. Diesmal bin ich dabei nicht hauptsächlich nach dem Preis gegangen, sondern nach der Bequemlichkeit und habe mich bei einem Fitnessstudio angemeldet, welches so gut wie auf dem Weg von zu Hause ins Büro liegt. Es kostet zwar doppelt so viel wie das, in dem ich vorher war, dafür war ich in den zwei Monaten aber schon öfter da als in dem anderen in den 2 Jahren vorher. Außerdem habe ich mich für eine Getränkeflatrate entschieden. Ich bin ein Knauser und würde mir dort nichts kaufen und vermutlich immer wieder etwas zu Trinken vergessen. Mit der Flatrate habe ich einfach sicher gestellt, dass ich auch genug trinke.

Das Fitnessstudio hat übrigens neben der Nähe noch einen weiteren für mich sehr großen Vorteil. Es protokolliert von ganz allein meinen Trainingsfortschritt. Ich habe einen Schlüssel, den ich in jedes Gerät stecke und dann wird automatisch gespeichert welche Übung ich wie oft mit wieviel Gewicht gemacht habe. Ich stehe auf Statistiken und so hat mir das sehr geholfen, aber dazu später mehr.

Ich habe mich also beim Fitnessstudio angemeldet und mir einen Trainingsplan erstellen lassen. Ich wollte hauptsächlich etwas für meinen Oberkörper tun und so hat mir mein Trainer ein Programm zusammengestellt, welches ich dreimal in der Woche machen sollte. Zeitaufwand war ca. 45 Minuten pro Training. Ich habe dann noch 15 Minuten Crosstrainer davor gepackt zum warm werden und auch zum Ausdauertraining. Tipp: Ursprünglich wollte ich die Erwärmung auf einem Fahrrad machen, aber mein Trainer hat mir empfohlen etwas stehendes zu machen, da ich sowieso schon den ganzen Tag sitze. Das gleiche empfehle ich Dir.

genug ist nie genug

Die geführte Statistik ist ein Segen für mich. Sie motiviert mich. Ich will jedes Mal besser sein als ich es vorher war. In irgendeiner Übung will ich mich immer verbessern, sei es, indem ich eine Wiederholung mehr mache oder für einen Satz etwas mehr Gewicht drauf packe. Egal, hauptsache besser als beim letzten Mal. Auf dem Crosstrainer genau das gleiche Spiel. Mehr Kalorien in weniger Zeit. Inzwischen habe ich die Gewichte an allen Geräten mindestens verdoppelt.

Für die Fettverbrennung ist es sehr wichtig, dass Du Deine Leistung immer weiter steigerst, denn unser Körper ist sehr intelligent. Er optimiert alles was er kann und wenn Du immer wieder die gleichen Übungen machst, dann optimiert er sich so, dass Du dafür möglichst wenig Kraft aufwenden musst und so immer weniger Kalorien verbrennst. Außerdem baust Du so mehr Muskelmasse auf, die dann auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbraucht. Deswegen habe ich übrigens auch so gut wie nicht abgenommen. Mein Körper baut sich um, aus Fett werden Muskeln. Jipi.

Die 15 Minuten Crosstrainer waren mir dann auch schnell nicht mehr genug. So habe ich auch noch 2 Tage nur Crosstrainer eingebaut. So gehe ich jetzt jeden Werktag bevor ich ins Büro gehe ins Fitnessstudio. Montag, Mittwoch und Freitag ist Gewichttraining angesagt und Dienstag und Donnerstag gehe ich für eine Stunde auf den Crosstrainer. Inzwischen habe ich mich auch entschieden dieses Jahr im September in Berlin mal wieder einen Marathon mitzulaufen. Diesmal trainiere ich dafür auch und mein Ziel sind 3:30 Stunden.

Die Ernährung

Wie schon erwähnt habe ich am Anfang meine Ernährung nicht geändert. Ich habe auch zu Weihnachten kräftig zugelangt, bin allerdings an den Weihnachtsfeiertagen auch im Fitnessstudio gewesen. Weihnachten habe ich dann auch schon festgestellt, dass ich nicht mehr so viel essen kann wie früher. Ich konnte einfach nicht mehr. Das hat sich auch auf den Alltag übertragen. Die Protionen sind kleiner geworden oder teilweise habe ich ganze Mahlzeiten ausfallen lassen, meistens das Frühstück, und das hat sich für mich richtig gut angefühlt. Natürlich kann das bei Dir vollkommen anders sein.

Inzwischen achte ich sehr viel bewusster auf meine Ernährung und auch auf die Menge die ich esse, aber nicht aus Zwang, sondern weil es mir auf einmal Spass macht. Mein Körper belohnt mich indem ich mich richtig gut und fit fühle.

Du siehst, es ist eigentlich ganz einfach Körperfett abzubauen. Übrigens, die Zeit im Fitnessstudio nutze ich sogar noch zusätzlich. Ich höre ein Hörbuch nach dem anderen, natürlich über und von erfolgreichen Menschen und bekomme so während ich etwas für meinen Körper tue auch gleich eine Menge Anregungen für meine berufliche Weiterentwicklung. So komme ich jeden Tag voller neuer Ideen ins Büro und bin voller Elan sie auch umzusetzen.

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Die Gewohnheit Dinge nicht zu Ende zu bringen

Ich bin ein Scanner, wie Barbara Sher Leute wie mich so schön bezeichnet. Sie versteht darunter aufgeweckte, neugierige Zeitgenossen, die gerade unter der Fülle ihrer Interessen leiden. Treffer, genau das passt super auf mich. Vielleicht hast Du ja auch schon mitbekommen, dass ich einen ganzen Stapel an Interessen habe und fast täglich neue dazu kommen. Für mich könnte der Tag locker 96 Stunden haben und mir würden immer noch genügend spannende Möglichkeiten einfallen, um zu wenig Zeit zu haben. Das alles ist erstmal kein Problem, es kann sogar eine große Stärke sein. Bei mir kommt aber noch etwas hinzu, was es dann doch zu einem Problem macht. Ich habe die Gewohnheit nichts zu Ende zu bringen.

So richtig bewusst war mir das bisher nicht, aber es ist wirklich eine Gewohnheit von mir. Mir ist schon seit längerem aufgefallen, dass ich kurz vor Ende eines Projektes das Interesse verliere und andere scheinbar spannendere Projekte beginne. Nachdem mir das bewusst war habe ich meine Projekte möglichst mit anderen zusammen gestartet, die dann die letzten Aufgaben erledigt haben. Im Master Key System spricht Charles F. Haanel davon, dass das eine Gewohnheit ist die Sachen nicht zu Ende zu bringen und das hat mich sofort begeistert. Das heißt doch, dass ich das verändern kann. Wie ich Gewohnheiten verändern kann weiß ich ja inzwischen. Er schlägt vor einfach mit kleinen Dingen anzufangen, diese zu Ende zu bringen und so nach und nach immer größere Sachen fertig zu machen. Wow, super Idee, wenn ich allein daran denke, was ich in den letzten Monaten alles begonnen habe. Auf meinem Schreibtisch liegen knapp 30 Bücher, die ich schon mehr oder weniger weit durchgelesen habe. Außerdem habe ich mit meinem Gewohnheitenprojekt schon einiges angefangen, was ich auch gerne zu Ende führen möchte:

  1. Das Master Key System: Ich bin in der zweiten Woche hängen geblieben, werde mich da ab jetzt aber wieder täglich hinter klemmen, die Zeit muss sein.
  2. Das 25 Tage Schnellleseprogramm nach Ernst Ott: Inzwsichen bin ich bei Tag 6 und komme mal schneller und mal langsamer vorwärts. Es ist doch Zeitaufwendiger als ich dachte, aber wenn ich mir so die Bücher auf meinem Tisch ansehe, dann ist das mit die sinnvollste Aufgabe für die nächste Zeit und es sind ja nur noch 19 Tage.
  3. 100 Liegestütze in 6 Wochen: Mitten in der 4. Woche habe ich abgebrochen, weil dann der Umzug kam, und viele andere Ausreden. Gestern habe ich mal getestet wieviel noch übrig ist und ich habe 23 Liegestütze geschafft. Damit wäre ich sogar in der zweiten Spalte der 4. Woche und nicht in der 1. wie bis zum Abruch. Trotzdem mache ich die erste Spalte zu Ende. Heute ist also noch der 2. Tag der 4. Woche dran. Ziel ist es erstmal die 6 Wochen zu Ende zu machen, und falls ich dann noch keine 100 Liegestütze schaffe so lange weiter zu trainieren, bis ich 100 Liegestütze am Stück schaffe.
  4. Der Social Media Marketing Kurs: Ich habe es nicht geschafft jeden Werktag eine Einheit zu schreiben, weil es doch sehr viel mehr Zeit in Anspruch nimmt als ich dachte. Bisher hatte ich aber das Ziel wirklich immer komplette Wochen zu machen und habe dadurch dann in letzter Zeit gar nichts gemacht. Das werde ich jetzt ändern. Ziel ist es zwar weiterhin jeden Werktag eine Einheit zu schreiben, wenn es allerdings nicht klappt, dann fange ich wenigstens an und mache sie dann am nächsten Tag fertig oder weiter usw. So arbeite ich jeden Tag an den Lektionen ohne den Druck auch jeden Tag eine fertig stellen zu müssen. Da kommt dann glaube ich mehr bei raus.
  5. gesunder Körper: Das ist nichts, was ich zu Ende bringen möchte, sondern etwas, was ich wirklich zur Gewohnheit machen möchte. Wie das genau aussieht weiß ich noch nicht. Auf alle Fälle werde ich wieder jeden Morgen den Sonnengruß machen. Auch werde ich meine Ernährung sehr viel bewusster gestalten mit dem Ziel früher oder später mich von Rohkost zu ernähren. Gerne würde ich auch noch regelmäßig joggen gehen, weiß aber noch nicht wie ich das in meinen Tagesablauf integriert bekomme, also lasse ich das erstmal außen vor und nehme mir nicht wieder zu viel vor.

Neben diesen Dingen werde ich auch noch meine Projekte zu Ende bringen. 3 sind seit einiger Zeit kurz vor der Vollendung. Da werde ich jetzt die letzten Schritte gehen, ob es mir Spass macht oder nicht. Vielleicht unterteile ich die noch ausstehenden Schritte in Teilaufgaben, die ich dann fertig stelle und so gleich meine neue Gewohnheit, nämlich Dinge zu Ende zu bringen, trainiere. Ich überlege auch was ich noch für kleine Aufgaben machen kann, um diese neue Gewohnheit zu trainieren. Hast Du vielleicht ein paar Ideen? Lass uns darüber diskutieren. Mir wurde empfohlen die Kommentare abzuschalten und stattdessen auf mein Forum zu verlinken, da man da sehr viel besser diskutieren kann und auch benachrichtigt wird, wenn andere auf den eigenen Beitrag antworten. Daher habe ich eine Diskussion gestartet und freue mich auf Deine Beteiligung, Deine Tipps und Ideen. Klicke hier um mit zu diskutieren!

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Ich bin schlecht drauf, und jetzt?

Schon in den letzten Tagen hat es sich immer mehr angekündigt und meine Umgebung durfte es spüren, ich bin schlecht drauf. Das äußert sich unter anderem darin, dass ich keine Lust hatte Blog zu schreiben, obwohl ich so viele Ideen für neue Beiträge hatte und mit dem Social Media Marketing Kurs sogar genügend Stoff, den ich schon fast fertig hatte. Aber auch zu anderen Dingen hatte ich keine Lust. Meine ganzen Projekte, die sich in den letzten Wochen so gut entwickelt haben, keins wollte ich weiterführen. Früher hätte ich mich einfach auf die Couch gelegt, den Fernseher angeschmissen und mich berieseln lassen. Das geht zum Glück nicht mehr, denn ich habe keinen Fernseher. Aber nicht nur der fehlende Fernseher hat dafür gesorgt, dass ich statt früher mehrere Wochen diesmal nur ca 1 Woche gebraucht habe, um mich aus dieser Laune zu befreien, aber dazu später mehr.

Wie alles begann

Bis vor 3 Wochen war ich sehr gut unterwegs. Ich hatte meine täglichen Gewohnheiten und bin damit sehr gut voran gekommen. Unter anderem habe ich jeden Tag einen neuen Blogbeitrag geschrieben und so innerhalb von 2 Wochen meine Leserschaft verdreifacht. Auch meine anderen Projekte kamen gut voran. Die erste Auskopplung aus dem Komfortzonenbuch, ein eMail Kurs für mehr Selbstvertrauen, ist fertig und muss „nur noch“ online gestellt werden. Ich habe einen Assistenten gefunden, der mir bei den Aufgaben meiner Projekte hilft, zu denen ich keine Lust hatte usw. Dann kam ich aus dem Tritt. Ich wusste, dass ich mir viel vorgenommen hatte, zu viel?
Ein Freund hatte mich schon vor längerer Zeit gebeten ihm beim Umzug von München nach Berlin zu helfen, was ich gerne zusagte. Das bedeutete auch, dass ich 3 Tage zu so gut wie keiner meiner neuen Gewohnheiten kommen konnte. Dadurch geriet ich schon ins Straucheln. Direkt danach war dann auch noch der Hypnose Workshop und das Übungswochenende, bei denen ich assistierte. Also eine weitere Woche so gut wie keine Möglichkeit für meine Gewohnheiten. Dann standen 5 Tage Rom an, wo Chris, Christian, Michael und ich den für nächstes Jahr geplanten Männerworkshop konzipiert haben. Das ist übrigens ein Projekt, auf das ich mich schon sehr freue und wo ich vielleicht das erste Mal, wenn ich nicht vorher schon aktiv werde, wirklich als Trainer tätig bin. Naja, so läpperte sich das auf 3 Wochen und die Arbeit stapelte sich. Während Hypnose habe ich es noch teilweise geschafft wenigstens einige Gewohnheiten, wie den Blog, aufrecht zu erhalten, aber spätestens mit Rom war auch damit Schluß. Jetzt ist aber Rom auch schon wieder eine Woche her, warum habe ich nicht direkt danach wieder angefangen?

Die Hürde der fehlenden Motivation und vielen Ausreden

Gute Frage, nächste Frage. Ok, was meinen Blog betrifft wollte ich mit der nächsten Kurseinheit für das Social Media Marketing wieder anfangen und da das immer Wochenblöcke sind stand das erst am Montag an. Inzwischen weiß ich, dass das nur eine Ausrede war. Die Hürde war wieder da. Die Hürde, die ich mit den Gewohnheiten überwinden wollte. Ich hatte es geschafft sie über 21 Tage lang zu überwinden. Nur leider hat das wie schon beschrieben nicht gereicht, um wirklich Gewohnheiten draus werden zu lassen. Und so stand ich wieder ohne es zu merken vor den gleichen Problemen wie vor einigen Wochen. Es gab eine Menge zu tun, ich hatte viele Ideen, aber ich konnte mich nicht aufraffen. Das wäre ja nicht ganz so tragisch, ab und zu hat man auch mal eine Auszeit verdient, oder ist das wieder nur eine Ausrede? Spannend war aber für mich zu beobachten, dass ich von Tag zu Tag unzufriedener wurde. Das führte schließlich dazu, dass ich mit Chris fast täglich aneinander geriet. Ich habe meine Unzufriedenheit in meine Umwelt getragen und ihr teilweise auch noch die Schuld für meinen Zustand gegeben. Zum Glück habe ich gute Freunde, die das auch mal ab können.

Wie kommt man aus der Depression raus, bzw. wie verhindert man sie?

Damit bin ich auch schon beim Thema, Freunde. Wenn ich etwas in den letzten Jahren gelernt habe, dann unter anderem, dass Freunde gerade in solchen Situationen sehr wichtig sind. Dabei geht es gar nicht darum, ihnen das Leid zu klagen, sondern es geht darum nicht in seiner eigenen Welt zu versauern. Wie gesagt, früher war dann der Fernseher mein bester Freund und er hat wunderbar dafür gesorgt, dass ich in meiner Welt geblieben bin und sie höchsten für andere fiktive Welten verlassen habe. Kein Sozialabgleich, kein Feedback, nichts. Heute weiß ich, dass es mir hilft raus zu gehen, mich mit Freunden zu treffen auch wenn ich keine Lust habe. Richtig, wie mache ich das, wenn ich keine Lust habe? Ich habe mir Strukturen geschaffen. Ok, ich habe eine besondere Struktur, ich arbeite mit einem Freund zusammen und unser Büro ist regelmäßig Anziehungspunkt für weitere Freunde. Da ist eine Flucht so gut wie unmöglich. Aber auch wenn Du nicht das Glück hast wie ich mit einem Freund zusammen zu arbeiten, kannst Du Dir ähnliche Strukturen schaffen. Bist Du selbstständig und arbeitest Du zu Hause? Suche Dir einen Freund und teile Dir mit ihm ein Büro. Wenn Du auch wie ich immer wieder Phasen des Absturzes hast, dann überlege Dir in Deinen guten Zeiten Strukturen, die Dich dann möglichst schnell auffangen. Ach, und ganz wichtig scheinen mir gleichgeschlechtliche Strukturen zu sein. Ich hatte damals viele weibliche Freunde, aber rückblickend betrachtet habe ich die eher genutzt, um mich noch weiter reinzuziehen, mich bei ihnen auszuheulen usw. Männer geben mir Kraft und wenn ich mir einige Frauen aus meinem Umfeld ansehe, dann geht es ihnen ähnlich, also ihnen geben Frauen Kraft. Also, suche Dir in Deinen guten Zeiten ein gleichgeschlechtliches Umfeld und baue eine Struktur auf, die Dich in schlechteren Zeit auffangen kann. Spannend dabei ist, dass das scheinbar auch funktioniert, wenn Dein Umfeld auch nicht gut drauf ist, ihr zieht Euch dann gegenseitig raus. Das ist aber nicht alles was Du tun kannst. Du kannst Dir weitere Strukturen schaffen. Wenn ich dem eine Überschrift geben sollte, dann würde ich es nennen, schaffe Dir ein ausgefülltes Leben. Z.B. haben mir Freunde erzählt, dass sie nie gedacht hätten, dass ihnen joggen fehlt. Vor einigen Monaten mussten sie sich noch überwinden und wenn sie jetzt mal einen Tag aussetzen, dann kribbelt es ihnen in den Beinen, sie werden unruhig und wollen raus. Raus in die Natur, sich spüren, den Körper in Bewegung bringen. Sport ist sowieso ein wundervolles Antidepressivum, denn beim Sport werden eine ganze Menge an glücklich machenden Stoffen, so genannten Endorphinen, ausgeschüttet. Aber auch andere regelmäßige Aktivitäten helfen Dir aus Deinem Loch zu kommen. Deswegen fange ich jetzt auch wieder an mit meinen Gewohnheiten. Ein paar möchte ich doch noch fest etablieren.

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Raus aus der Komfortzone, rein in neue Gewohnheiten

Jetzt wo ich angefangen habe mir ein paar neue Gewohnheiten anzueignen kommen mir immer mehr Sachen unter, die ich da noch integrieren möchte. So hat es sich ergeben, dass meine Tage so strukturiert sind wie noch nie in meinem Leben. Von einigen Lesern und Menschen in meinem Umfeld wurde ich gefragt wie ich das alles schaffe. Daher habe ich mich entschieden einmal meinen Tagesablauf zusammen zu stellen, wie ich ihn ab Montag haben werde. Ich überlege auch schon ob und wie ich Dich auf dem Laufenden halte über die Fortschritte in den einzelnen Disziplinen wie Liegestütze, Yoga, Schnelllesen, Gitarre lernen, Marketing, Master Key System und Schreiben. Weiterlesen

Eine neue Gewohnheit in 3 Wochen?

Gestern habe ich mein erstes Gewohnheiten Experiment erfolgreich beendet. Im Gegensatz zu der landläufigen Meinung man soll sich nur einer Gewohnheit widmen habe ich es mit 4 Dingen probiert und geschafft. 21 Tage sind vorüber aber habe ich jetzt neue Gewohnheiten? Weiterlesen

von 7 auf 100 Liegestütze in 6 Wochen, das Experiment kann beginnen

Gerade habe ich den initialen Test absolviert und beim 8. Liegestütz hat sich meine Nase leider nicht mehr vom Boden lösen können, muss Kleber an der Nase gehabt haben. Am Montag geht es dann los mit dem Trainingsprogramm. Damit werde ich auch einige kleine Veränderungen an meiner Gewohnheitsherausforderung vornehmen. Weiterlesen

nach 6 Wochen üben 100 Liegestütze schaffen

Jetzt schaffe ich es schon eine Woche meine gewünschten Gewohnheit zu leben, habe also mein erstes Wochenelement drauf. Mit dem Yukon Armband ist das irgendwie super einfach für mich. Komisch, wo ich bis jetzt immer solche Schwierigkeiten mit Gewohnheiten hatte. Naja, vielleicht war jetzt einfach die Zeit dafür reif. Naja, wie auch immer, zumindest wird mir schon langweilig und ich habe schon Ideen was als Nächstes kommt. Weiterlesen

Der Weg zum Erfolg führt über Gewohnheiten

Man sagt erfolgreiche Menschen haben auch erfolgreiche Gewohnheiten und nicht erfolgreiche Menschen haben nicht erfolgreiche Gewohnheiten. Eine dieser nicht erfolgreichen Gewohnheiten war bei mir immer, dass wenn ich nach Hause gekommen bin ich den Fernseher angemacht habe. Mich davon dann wieder zu lösen viel mir sehr schwer, so dass ich viele Stunden unnütz vor dem Fernseher verbracht habe. Weiterlesen