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mehr Struktur im Leben: Abendroutine

Die Zeit vor dem Schlafen gehen ist besonders wichtig, denn sie bestimmt auch, wie Du die Stunden danach, in denen Du träumst und schläfst, verbringst. Genauso wie eine gute Morgenroutine wichtig ist, damit Du einen erfolgreichen Tag hast, ist die Abendroutine dafür zuständig, wie Du schläfst und dann in den nächsten Tag startest. Trotzdem ist es auch hier wieder ähnlich wie mit der Morgenroutine, die meisten machen sich keine wirklichen Gedanken, wie sie die Zeit vor dem Schlafen verbringen.

mit positiven Gefühlen und Gedanken einschlafen

Das fängt schon damit an, dass vielen nicht bewusst ist, dass ihre Gedanken und Gefühle Auswirkungen auf ihre Träume und auch die Gedanken und Gefühle am nächsten Morgen haben. So ist es zum Beispiel nicht so gut mit Groll oder ähnlichen Gefühlen einzuschlafen, denn der Groll bleibt die ganze Nacht und ist auch am nächsten Morgen noch da. Meiner Meinung nach ist es nicht sehr förderlich sich so lange mit solchen Gefühlen zu belasten. Deswegen achte ich sehr stark darauf, mit welchen Gedanken und Gefühlen ich einschlafe. Ich habe auch von Menschen gehört, die sich Abends als letztes eine Frage stellen, die sie gerne von ihrem Unbewussten beantwortet hätten und deren Antwort dann die ersten Gedanken am nächsten Morgen sind. Bei mir hat das bisher noch nicht funktioniert, aber vielleicht funktioniert es bei Dir, probiere es doch einfach mal aus.

auf den Fernseher verzichten

Eng mit den richtigen Gedanken hängt für mich auch die Nutzung des Fernsehers zusammen. Viele lassen sich vor dem Schlafen gehen einfach berieseln und schauen was gerade kommt. Ich habe schon vor Jahren meinen Fernseher abgeschafft und nutze die Zeit lieber zum Lesen, zur Entspannung oder ähnlichem. Vielleicht schaust Du ja Abends auch kein Fern. Ansonsten verlasse doch mal Deine Komfortzone und komme eine Woche oder länger Abends ohne Fernseher aus. Überlege Dir, wie Du die Zeit stattdessen für Dich nutzen möchtest und wie Du Deine Gedanken und Gefühle vor dem Schlafen gehen pflegen möchtest. Übrigens, auch den Fernseher nebenbei laufen zu lassen ist nicht wirklich gut, wenn schon, dann richtig.

meditieren

Seit einigen Tagen meditiere ich direkt vor dem Schlafen gehen. Darauf hat mich das Buch von Christian Opitz gebracht. Er schlägt vor, sich einfach hinzusetzen und ein paar Minuten auf den Atem zu achten. Es reicht, wenn man das 5 oder 10 Minuten macht. So nach und nach kann man die Zeit dann erhöhen. Das hat mir den Mut gegeben auch damit anzufangen. 5 Minuten habe ich dafür jeden Abend. Wenn ich gleich mit einer Stunde angefangen hätte, dann würde ich es vermutlich immer noch nicht machen, weil ich mir dafür erstmal die Zeit freiräumen müsste. Christian Opitz gibt in dem Buch auch einige schöne Regeln zum Meditieren. In einem der nächsten Blogbeiträge werde ich darauf genauer eingehen.

Führe ein Erfolgstagebuch

Was Dir auch noch helfen kann mit guten Gefühlen und Gedanken einzuschlafen ist ein Erfolgstagebuch. Du kannst es richtig als Tagebuch führen, oder Du machst es einfach im Kopf. Überlege Dir, was Dir heute gut gelungen ist, worauf Du stolz bist und was Du tolles gelernt hast. Schreibe das am Besten auf, dann hast Du nämlich auch eine Ressource für schlechte Zeiten. Wenn es Dir mal nicht so gut geht und Du nicht so gut an Dich glauben kannst, dann holst Du das Buch raus und findest all die Dinge, die Du schon geschafft hast. Pro Tag solltest Du mindestens 5 Dinge aufschreiben. Das können auch Kleinigkeiten sein. Legen den Maßstab an Dich nicht zu hoch. Erfreue Dich auch an den kleinen Freuden des Lebens, so wie es Kinder tun.

eine kleine Verbesserung jeden Tag

In dem Zusammenhang kannst Du Dir auch überlegen, was Du am nächsten Tag besser machen möchtest. Nimm eine Kleinigkeit, auf die Du am nächsten Tag achten möchtest. Vielleicht visualisierst Du Dir genau, wie Du es morgen besser machen möchtest. Was genau möchtest Du tun, sagen usw. Was soll das Ergebnis davon sein? Wenn Du das jeden Tag machst, sorgst Du dafür, dass Du Dich jeden Tag ein kleines bisschen verbesserst. So nach und nach kann die Veränderung ziemlich groß sein. Es lohnt sich also.

Dein 3 MITs

Eine weitere Möglichkeit den nächsten Tag vorzubereiten sind Deine 3 MITs (most important tasks, wichtigsten Aufgaben). Schreibe Dir vor dem Schlafen gehen auf, welche 3 Dinge Du am nächsten Tag unbedingt erledigen wirst. Nimm wirklich nur 3. Ich habe am Anfang den Fehler gemacht, dass ich mir 10 oder noch mehr aufgeschrieben habe, weil mir diese mit eingefallen sind. Am nächsten Tag war ich dann von all den Wahlmöglichkeiten überfordert, so dass ich oft etwas anderes gemacht habe. Du kannst ja eine zweite Liste führen, wo Du all die anderen Dinge reinschreibst. Die Liste schaust Du aber erst an, wenn Du Deine 3 MITs erledigt hast. Es empfiehlt sich also, wenn Du Deine 3 MITs gleich zu Beginn des Tages erledigst. Das gibt Dir ein super Gefühl, weil Du schon am Anfang des Tages sehr produktiv bist und Du hast viel Zeit auch noch andere Dinge zu erledigen. Wie sagt Brian Tracy so schön: „Eat that frog„. Das bedeutet so viel, wie, wenn Du gleich morgens den Frosch isst, dann kann alles andere nur noch besser werden.

Eine einfache und sehr effektive todo Liste

Noch ein Tipp zu der zweiten Aufgabenliste. Für mich hat es sich als sehr hilfreich erwiesen eine geordnete Liste zu haben. Das heißt ich habe ganz oben die Aufgabe stehen, die ich als nächstes machen werde und darunter die Aufgabe, die ich danach machen werde. So muss ich nicht überlegen, welches meiner vielen Projekte und welche Aufgaben davon ich als nächstes anpacken möchte. Das hat mich bisher oft gelähmt. Jetzt schaue ich einfach auf die Liste, streiche den ersten Punkt und mit dem zweiten Punkt mache ich dann weiter. Wenn mir eine weitere Aufgabe einfällt gehe ich die Liste durch und füge die Aufgabe genau da ein, wo ich sie machen möchte. Alle ein zwei Tage gehe ich über die Liste und sortiere sie um. Manchmal muss ich zeitkritische Aufgaben, die vorher weiter hinten standen weiter nach vorne nehmen, um sie noch rechtzeitig fertig zu haben. Seit ich meine todo-Liste so führe bekomme ich sehr viel mehr geschafft und vielleicht hilft es Dir ja auch.

Das waren einige Vorschläge, wie Du Deinen Abend gestalten kannst, die sich für mich bewehrt haben. Probiere den einen oder anderen Vorschlag einfach mal aus und schaue, was für Dich funktioniert. Vielleicht fallen Dir noch andere Möglichkeiten ein, die für Dich sehr gut funktionieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du dazu etwas in den Kommentaren schreibst. So können auch die anderen Leser von Deinen Erfahrungen profitieren. Auch ich werde immer wieder über weitere Abend- und Morgenroutinen berichten und einiges ausprobieren. Wenn Du darüber informiert werden möchtest, dann trage Dich einfach in meinen Newsletter ein:

mehr Struktur im Leben: Morgenroutine

Wir alle haben jeden Morgen ein mehr oder weniger gleich ablaufendes Ritual, wie wir aufstehen und was wir dann in welcher Reihenfolge machen. Diese Reihenfolge hat sich meistens mehr oder weniger bewusst gebildet und besteht hauptsächlich in aufstehen, waschen, anziehen, Kaffee trinken, frühstücken und zur Arbeit gehen. Für die Meisten sind alle oder einige dieser Dinge Teil ihrer Morgenroutine. Das sind die notwendigen Dinge, um in den Tag zu starten. So gut wie niemand möchte nackt ins Büro gehen. Da sie notwendig sind, machen wir sie, ohne uns darüber Gedanken zu machen. So machen wir uns allerdings auch selten Gedanken darüber, was wir tun könnten, um noch besser in den Tag zu starten.

Los geht es mit dem Aufwachen und Aufstehen. Im Grunde gibt es da zwei Arten von Menschen. Die einen hüpfen freudig aus dem Bett, während die anderen sich noch möglichst lange ins Bett kuscheln und erst aufstehen, wenn es gar nicht mehr anders geht. In den meisten Erfolgsratgebern wird gesagt, man solle sich so verändern, dass man zur ersten Gruppe gehört. Das sehe ich nicht ganz so, vielleicht, weil ich eher zur zweiten Gruppe gehöre. Ich verbinde einfach das Nützliche mit dem Schönen.

Mit einem wachen Geist in den Tag starten

Ich habe das Glück, dass ich halbwegs aufstehen kann wann ich will. Wenn ich wach werde kuschle ich mich nochmal richtig in die Decke und gehe meine Lebensvision durch. Ich stelle mir vor, wie mein Leben bald sein wird. Danach widme ich mich dem heutigen Tag. Ich überlege mir, was heute alles ansteht und spiele die wichtigsten Dinge im Kopf durch, so wie ich sie gerne hätte. Dann gehe ich noch meine 3 wichtigsten Aufgaben für den Tag durch, stelle mir vor, wie ich sie erledige und wie sie mich meiner Vision näher bringen. Das kann locker eine halbe Stunde gehen, in der ich es genieße die Wärme meiner kuschligen Decke zu spüren. Danach springe ich aus dem Bett und freue mich auf den Tag, auf den ich dadurch super vorbereitet bin.

Freunde von mir lassen sich stattdessen von einem Hörbuch wecken, welches sie motiviert und inspiriert. Das hören sie dann bis sie aus dem Haus gehen. Oder sie hören eine Sprachlern-CD und üben sich ein wenig in einer neuen Sprache. Andere meditieren jeden Morgen ein paar Minuten. Es gibt viele Möglichkeiten den Geist am Morgen fit zu bekommen. Welche passt für Dich?

Mit einem wachen Körper in den Tag starten

Für die Meisten bedeutet das Kaffee trinken und den Körper einfach wach pushen. Mir persönlich sagt da Yoga eher zu. Vor ein paar Monaten habe ich schon jeden Morgen mit Yoga begonnen und bin davon aus unterschiedlichsten Gründen wieder abgekommen. Einer war, dass ich zu viel wollte. In den letzten Tagen auf Lanzarote habe ich wieder mit Yoga begonnen und zwar einfach nur mit dem Sonnengruß. Für den brauche ich nur wenige Minuten, er bringt meinen Kreislauf in Schwung und ich dehne meinen Körper.

Andere machen mehr Yoga, die fünf Tibeter, springen auf einem Trampolin, machen einfach ein paar Hampelmänner oder dehnen sich ein bisschen. Denkst Du ein bisschen Bewegung am Morgen würde Dir gut tun? Falls ja, fang entspannt an. Nimm Dir nicht zu viel vor. Bereite am Abend vorher, wie in „Umgebung gestalten“ beschrieben, alles vor und genieße die Minuten.

Du kannst übrigens auch mit der richtigen Ernährung Deinem Körper helfen besser in den Tag zu starten. Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass ich wesentlich fiter bin, wenn ich weniger bis gar keine Kohlenhydrate zu mir nehme. Im Moment starte ich mit ein paar Nüssen, Gurken, Tomaten und etwas Grünzeug in den Tag. Das tut mir sehr gut. Was hast Du schon probiert? Es gibt ja einige Meinungen zu dem Thema. Probiere sie doch mal aus und finde das für Dich passende heraus.

produktiv in den Tag starten

Vor einiger Zeit habe ich für 2 Monate jeden Morgen eine Stunde geschrieben. Das habe ich noch vor dem Frühstück gemacht. Das hat mir nicht nur geholfen der vielen Artikel Herr zu werden, die ich zu schreiben hatte. Es hat mich auch in eine produktive Grundstimmung gebracht, die sich den ganzen Tag lang gehalten hat. Ich habe Dinge angepackt, die ich schon lange vor mir hergeschoben habe. Im Moment lässt sich das leider nicht in meinen Morgen integrieren und ich werde bald eine Lösung finden, wie ich das hinbekomme.

Was könntest Du jeden Morgen tun, um produktiv in den Tag zu starten?

Die Umsetzung

Falls Du Deine Morgenroutine verändern möchtest, empfehle ich Dir langsam anzufangen. Suche Dir vielleicht etwas aus, was Dir wirklich leicht gelingt. Du könntest Dich zum Beispiel von einem motivierenden Hörbuch wecken lassen. Dazu musst Du nur Deine Anlage, bzw. Deinen Radiowecker entsprechend einstellen und das wars. Schnell wirst Du merken, was Dir leicht fällt und was nicht. Schnell wirst Du auch merken, wieviel Zeit Du bereit bist dafür jeden Morgen zusätzlich zu investieren. Vielleicht findest Du auch morgendliche Tätigkeiten, die Du im Gegenzug reduzieren möchtest. Spiele ein bisschen, probiere unterschiedliches aus und finde so die für Dich passende Morgenroutine.

Auch wenn Du dann Deine Morgenroutine gefunden hast, solltest Du sie ab und zu in Frage stellen. Vielleicht hat sich Dein Leben inzwischen so verändert, dass eine andere Routine für Dich sehr viel passender wäre. Auch ist es hilfreich die Morgenroutine auf die Abendroutine abzustimmen und umgekehrt. Ein paar Ideen für eine etwas optimiertere Abendroutine werde ich Dir nächste Woche vorstellen. Trage Dich einfach in meinen Newsletter ein und Du wirst sofort benachrichtigt, wenn der Artikel online ist:

Buchrezension: Ernährung für Mensch und Erde – Grundlagen einer neuen Ethik des Essens von Christian Opitz

Christian Optiz, der schon in seinen ersten Lebensjahren durch phänomenale Intelligenz auffiel, hat hier ein Buch geschrieben, welches auf sehr zurückhaltende Weise Gründe für eine vegetarische, vegane oder sogar rohköstliche Ernährung liefert. Die meisten Ernährungs- und gerade Rohkostbücher die ich bisher gelesen habe, sind sehr dogmatisch und belehrend geschrieben. Da ist dieses Buch anders. Christian Opitz setzt mit diesem Buch zum Rundumschlag an. So führt er neben den fast schon obligatorischen gesundheitlichen Gründen auch ethische, religiöse und spirituelle Gründe für eine Ernährung ohne tierische Produkte auf.

Überblick über das Buch

Neben den vielen interessanten Inhalten, von denen ich gleich noch berichten werde, gefällt mir vor allem, die entspannte Haltung des Autors. Er möchte nicht mit Angst oder Panikmache den Leser bewegen die Ernährung komplett umzustellen, sondern er stellt einige Konzepte vor, warum es für den Leser, für dessen Mitmenschen und die Welt besser wäre, wenn er mehr und mehr auf tierische Produkte verzichtet. Die Empfehlung geht dabei immer wieder Richtung möglichst viel Rohkost, was natürlich auch begründet wird. Und genau das gefällt mir so gut. Er empfiehlt möglichst viel Rohkost. Er sagt nicht, Du musst Rohkost ausschließlich Rohkost essen, sonst stirbst Du einen quahlvollen Tod oder was andere Autoren ähnlicher Bücher schreiben. Seiner und auch meiner Meinung nach sollte die Art des Essens keine Religion sein. Es ist wichtiger sich beim Essen und mit dem was man isst wohl zu fühlen, als sich zu irgendwas zu zwingen. Die negativen Gedanken und Gefühle, die dabei entstehen, oder auch das schlechte Gewissen, falls man doch mal was isst, von dem man weiß, dass es nicht so gut für einen ist, können genauso schädlich sein.

ethische Gedanken zur Ernährung

Die ersten Kapitel des Buches widmet Christian Opitz dem Thema Ethik. Er führt Beispiele auf, die zeigen sollen, dass Tiere keine niederen Lebewesen sind, die wir einfach nach Belieben töten und ausbeuten können. Auch dabei geht er sehr sanft vor. Ich habe vor einigen Tagen eine Dokumentation zu dem Thema gesehen, die da sehr viel aggressiver vorging, was bei mir zu der Entscheidung  geführt hat, dass ich den Verzehr von tierischen Produkten fast komplett eingestellt habe. Wenn Du Dich traust (von einigen Freunden habe ich die Rückmeldung bekommen, dass sie den Film nicht komplett schauen konnten), dann kannst Du ihn hier einfach schauen:

Die Ernährung in den religiösen Lehren

Nachdem er sich den ethischen Betrachtungen gewidmet hat, führt er Beispiele aus allen größeren Religionen auf, die aufzeigen, dass sie sich zumindest früher für eine absolut vegetarische Ernährung ausgesprochen haben und das erst so nach und nach umgeschrieben oder umgedeutet wurde. Mit dem Buddhismus gibt es auch heute noch eine Religion, die über 1 Milliarde Anhänger hat, die sich für die vegetarische Ernährung ausspricht. Neben Beispielen aus den überlieferten Schriften der einzelnen Religionen führt er auch viele geistliche Personen auf, die vegetarisch gelebt haben und leben.

Gesundheit und Ernährung

Nach diesen Überlegungen widmet er sich den gesundheitlichen Aspekten und stellt dabei auch Konzepte, Versuche und Statistiken vor, von denen ich vorher noch nicht gelesen habe und ich habe schon einige Bücher in diese Richtung gelesen. So beweißt er, dass zu viel und vor allem tierisches Eiweiß für den menschlichen Körper sehr schädlich ist und unter anderem zu Kalziumabbau führt. Viel spannender finde ich allerdings das Konzept der SOEFs, welches er leider nicht sehr ausführlich erklärt. Wenn ich es richtig verstanden habe, steht SOEF für Subtle Organizing Energy Field und bedeutet so viel, dass das eine Energie ist, die das gesammte Zusammenspiel unserer Zellen steuert. Sie ermöglicht, dass wir leben und um wirklich gesund leben zu können, brauchen wir möglichst viel von dieser Energie.

SOEFs (Subtle Organizing Energy Field)

In Fleisch ist nichts von dieser Energie mehr vorhanden. Sobald ein Tier tot ist setzt die Verwesung ein und innerhalb kürzester Zeit sind diese Energien verschwunden. Wir müssten also das Fleisch sofort essen, um über Fleisch solche Energien aufnehmen zu können. Auch gekochte Nahrung hat den Großteil dieser Energien verloren. Nur Rohkost hat auch nach Tagen noch sehr viel von dieser Energie, was man zum Beispiel daran erkennen kann, dass Früchte nachreifen, auch wenn es schon ein paar Tage her ist, dass sie gepflückt wurden.

Die meisten SOEFs haben übrigens junge Pflanzen, also Keimlinge und ein paar Tage alte Jungpflanzen. Auch dafür stellt er verschiedene Versuche und Statistiken vor. Außerdem gibt er kurze Anleitutungen, wie jeder ganz einfach zu Hause Keimlinge und Jungpflanzen züchten kann. Das werde ich in nächster Zeit ausprobieren und in einem gesonderten Beitrag darüber berichten.

Vorurteile gegenüber der vegetarischen, veganen und rohen Ernährung

Im weiteren Verlauf räumt er dann noch mit den Vorurteilen gegen die vegetarische Ernährung auf und führt zum Beispiel einen ganzen Stapel an Leistungssportlern mit einer Unmenge an Rekorden auf, die sich alle vegetarisch, vegan oder sogar rohköstlich ernähren. Dabei unterstützt er immer wieder eine seiner Grundaussagen: „Das Leben muss zeigen, ob unsere Annahmen richtig sind.“ Offensichtlich ist tierisches Eiweiß nicht nötig, um Hochleistung erbringen zu können und voller Muskeln zu sein (der Vegetarier Bill Pearl wurde 4 Mal Mr. Universum). Auch diese ganzen Theorien über Vitaminmangel und andere Mangelerscheinungen widerlegt er sehr einfach und nachvollziehbar.

darüber hinaus

Schließlich stellt er eine ganze Menge an Rohkostrezepten vor, die Lust darauf machen sie einfach mal auszuprobieren, widmet sich dem Fasten und welche Bedeutung es für die Ernährung hat und gibt eine kurze Einführung in die Meditation. Die Grundregeln, die er dazu aufführt finde ich so gut, dass ich ihnen einen eigenen Artikel widmen werde.

Fazit

Christian Opitz hat mit diesem Buch einen Überblick über die unterschiedlichsten Fazetten der vegetarischen Ernährung gegeben. Es liest sich sehr schön, so dass ich es nach 2 Tagen gelesen hatte. Das liegt auch daran, dass ich es nicht wirklich aus der Hand legen konnte. Für mich war es ein „Page Turner“. In manchen Bereichen geht er mir leider nicht tief genug ins Detail, was aber nicht so schlimm ist, da er im Text auf sehr viele weiterführende Bücher verweist. Ich habe den Eindruck, dass er auch gar nicht das Ziel hat wirklich tief in die einzelnen Themen einzutauchen. Viel mehr glaube ich, dass er dem Leser die Angst vor der vegetarischen, veganen und rohen Kost nehmen und Ihm Mut machen möchte es einfach mal auzuprobieren. Dabei ist es ihm wichtig, dass man beim Essen Spass haben und sich nicht zu irgendwas zwingen sollte.

Mehr und genauer kannst Du das alles hier lesen:

Ernährung für Mensch und Erde. Grundlagen einer neuen Ethik des Essens

Ich werde jetzt häufiger Bücher zu unterschiedlichsten Themen rezensieren. Melde Dich zum Newsletter an und Du wirst immer über neue Rezensionen informiert. Außerdem bekommst Du noch ein kleines Willkommensgeschenk. Es lohnt sich:

Warum ist es so schwer sich gesund zu ernähren?

Im Urlaub war es noch so schön einfach. Vor ein paar Monaten bin ich durch ein Experiment von Steve Pavlina wieder daran erinnert worden, wie gut mir die rohköstliche Ernährung tut. Er hat das 30 Tage ausprobiert und war so begeistert, dass er gleich dabei geblieben ist. Vor einigen Jahren habe ich das auch schon für 1,5 Jahre gemacht und mich sehr gut damit gefühlt. Durch starke Veränderungen in meinem Leben, die mich auch mit neuen Genüßen konfrontiert haben, habe ich das erstmal hinter mir gelassen. Inzwischen bin ich wieder bei dem Punkt, an dem ich wieder meinen Rohkostanteil erhöhen möchte. Gesagt getan. Da sowieso der Urlaub in Thailand und Myanmar anstand und ich wusste, dass ich da viele leckere Früchte bekomme, habe ich mir vorgenommen dort sehr viel wenn nicht nur Rohkost zu essen. Von Tag zu Tag habe ich meinen Rohkostanteil erhöht und die letzten Wochen sogar 100% Rohkost gegessen. Eine zusätzliche Motivation habe ich durch Bücher wie Die Rohkost- Therapie und Wir fressen uns zu Tode bekommen. Ein mit mir reisender Freund hat den großen Fehler gemacht, es auch lesen zu wollen. Nachdem er Die Rohkosttherapie gelesen hatte konnte auch er erstmal keine Kochkost sehen. Nach ein paar Tagen ging es aber wieder und inzwischen hat er die gefundenen Informationen glaube ich ganz gut verdrängt. Also sei vorsichtig und ließ diese Bücher lieber nicht. Ich kann ihn allerdings ziemlich gut verstehen (beide Richtungen). Auch mir ist die Kochkost vergangen, allerdings habe ich es zurück in Berlin auch sehr schnell geschafft das alles zu verdrängen und zurück zur „normalen“ Nahrung zu finden. Umso erstaunlicher ist das, weil ich die negativen Auswirkungen spüre.

Vorteile der Rohkost

In der Zeit, in der ich mich von ungekochtem ernährt habe war ich bedeutend fiter als jetzt, ich brauchte weniger Schlaf und ich war klarer im Kopf. Außerdem konnte ich so viel essen wie ich wollte und habe trotzdem abgenommen. Es ging sogar noch weiter, mein Körper hat mir sogar sehr zuverlässig mitgeteilt wann ich satt war. Kein Völlegefühl mehr, weil ich einfach nicht genug kriegen konnte. Am Schönsten war es immer im Rohkostcafe in Bangkok. Ich hatte mir das schon in Deutschland rausgesucht und war ganz gespannt. Das erste Mal bin ich dann mit Chris und ein paar weiteren Freunden dort gewesen und was soll ich sagen, ab dann waren wir jeden Tag dort, obwohl nicht alle so viel auf Rohkost geben wie ich. Richtig erstaunlich fand ich, dass ich dort frühstücken konnte, und zwar Portionen, die ich eher für klein halte, und dann den ganzen Tag keinen Hunger mehr hatte.

Rohkost in Berlin

Zurück in Berlin habe ich das mit der Rohkost noch ein paar Tage durchgehalten und bin dann mehr und mehr zurück zu meiner ursprünglichen Kost gekommen. Zum Glück war Chris angefixt. Direkt um die Ecke hat ein Obstladen aufgemacht, der sehr gutes Obst zu vernünftigen Preisen anbietet. Die haben z.B. Flugpapayas, das heißt die wurden mit nicht voll ausgelasteten Flugzeugen mitgenommen und konnten so reif geerntet werden, die einfach super schmecken. Außerdem habe ich Chris von Orkos und Passion4Fruit erzählt, 2 Obstversendern, die biologisch angebautes Obst und Gemüse reif ernten und einfliegen lassen. So haben wir seid 3 Wochen immer auf den Punkt reife Früchte auf dem Tisch. Durch diese Genüße finde ich gerade wieder den Weg zurück zur Rohkost und frage mich, warum ich ihn überhaupt verlassen habe.

Rohkost und die verschiedenen Klimazonen

Warum ist mir das im Urlaub so leicht gefallen und warum fällt es mir hier in Berlin so schwer? Natürlich fliegen einem die Früchte in Thailand fast in den Mund. An jeder Ecke gibt es Obststände, die sehr gutes und vor allem günstiges Obst anbieten. In Myanmar war das schon sehr viel schwieriger, aber trotzdem kein Problem, denn das Verlangen nach anderem Essen war nicht da. Das ist erst wieder in Deutschland gekommen. Meiner Meinung nach liegt das am unterschiedlichen Klima und oder vielleicht sogar ausschließlich an der Sonne. Denn komischer Weise, jetzt wo die Sonne mehr und wärmer scheint, fällt es mir auch mit der Rohkost wieder leichter. Diesen Schub werde ich nutzen, um meinen Rohkostanteil wieder dramatisch zu erhöhen. Ich muss und werde mir allerdings darüber Gedanken machen, wie ich die kalte Jahreszeit überstehe, denn eins weiß ich, viele Dinge der Kochkost tun mir einfach nicht gut. Ich glaube ich habe da einen sehr empfindlichen Körper. Einige langjährige Rohköstler haben mir empfohlen rohes Fleisch zu essen. Habe ich auch gemacht, indem ich ganz viel Hackepeter gegessen habe als ich zurück war, so richtig geholfen hat es mir allerdings nicht. Naja, vielleicht reicht es ja, wenn ich bis zum Winter die Gewohnheit des Rohkostessens etabliert habe, ansonsten fliege ich einfach den ganzen Winter über in den Urlaub, das ist doch eine schöne Lösung und ich habe ja auch eine gute Ausrede, dient schließlich meiner Gesundheit.

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