Geld verdienen vs. Berufung

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit Themen der karmischen , usw. Mein Ziel war es immer ein geiles Leben zu haben und dazu gehört meiner Meinung nach auch das entsprechende Kleingeld. Natürlich kann man auch ohne Geld glücklich sein und ein geiles Leben haben, das heißt für mich aber nicht, dass ich auf Geld in meinem Leben verzichten muss. Schön ist es, wenn man ohne Geld sein kann, denn dann kann man es auch mit. Schwierig wird es, wenn man das vom Bankkonto abhängig macht. Ok, nur wie findet man nun seine und verdient auch noch Geld?

Als allererstes musst Du Deinen Fokus verändern. Meiner Erfahrung nach haben die meisten Menschen ihren Fokus darauf Geld zu verdienen und erst an zweiter oder dritter Stelle darauf im Leben glücklich zu sein. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass es so viele Menschen gibt, die unzufrieden mit ihrem Job sind. Ok, viele sagen mir, dass sie zufrieden mit ihrem Job sind, wenn ich sie dann aber frage, was sie machen würden, wenn ich ihnen jetzt 10 Millionen gebe, dann ist meistens die Antwort: „Kündigen“. Das verstehe ich nicht, warum sollte ich einen Job kündigen, wenn er mich glücklich macht, nur weil ich mehr Geld habe. Wie würdest Du die Frage beantworten? Sei ehrlich mit Dir.

Falls Du die Frage nicht mit Kündigung beantwortest, dann brauchst Du nicht weiterlesen. Dann hast Du scheinbar Dein Glück in Deinem Beruf (in Deiner Berufung) gefunden. Gratulation.

Ok, Du liest weiter und hoffst vielleicht ein paar Tipps zu finden wie Du Deine Berufung findest. Leider kann ich Dir keinen allgemeinen Weg dazu geben, zumindest noch nicht, aber ich glaube durch meine eigenen Erfahrungen einige Eckpfeiler gefunden zu haben. Um es gleich vorweg zu nehmen, die Basis ist immer Angstfreiheit und .

Daher kann ich Dir nur sehr stark empfehlen Dich mit Deinen Ängsten zu beschäftigen, mit welcher Methode auch immer. Die besten Erfahrungen habe ich mit Übungen zum Verlassen der gemacht, da Du dann nicht nur mit den direkten Ängsten arbeitest, sondern sich die auflösenden Erfahrungen meistens auch auf andere Ängste generalisieren. So habe ich mich vor Jahren mit einer sehr tief sitzenden von mir beschäftigt und während sich diese aufgelöst hat, hat sich auch meine vor Bankrot aufgelöst, was dazu geführt hat, dass ich gekündigt habe obwohl ich noch gar nicht wusste was dann auf mich zu kommt. Diesen Schritt habe ich nie bereut. Ich hatte natürlich meine Ängste da noch nicht aufgelöst und auch jetzt noch nicht. Ich stelle aber immer wieder fest, dass umso mehr ich mich meinen Ängsten stelle und umso öfter ich auch Neues ausprobiere, umso näher komme ich meiner karmischen Bestimmung, wobei ich im Moment den Eindruck habe sie gefunden zu haben.

Der Trick ist also, arbeite mit Deinen Ängsten, so dass Du Dich nicht mehr durch sie durch Dein Leben führen lässt, sondern offen dafür wirst, was das Leben für Dich bereit hält.

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5 Kommentare
  1. Stephan says:

    Hallo, ich bin durch Life seiner Webseite auf einige Seiten aufmerksam geworden .. so auch auf diese. Dieser Artikel kommt mir sehr gelegen, denn im Moment beschäftige ich mich selber mit dem Thema. Ich bin jedoch der Meinung das es Grundpfeiler in jedem Leben gibt. Diese sind bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Einige sind recht klein und man kann dann mit ihnen schnelle und unproblematische Änderungen vollziehen. Bei anderen sind diese Größer und es wird schwer z.B. einfach so zu kündigen. Erst wenn die Grundpfeiler aufgebaut sind und keine „Ängste“ mehr bestehen, die diese Pfeiler zum bröckeln oder einstürzen bringen, dann kann man sich auch auf seiner selbst konzentrieren und seine „kamische Bestimmung“ finden.

    Die Grundpfeiler haben mehrere Komponenten. Bei den meisten, wie auch bei mir ist leider der Finanzielle Anteil sehr hoch. Andere Anteile wie Freundschaften, Zuneigung und Mentale Unterstützung, kommen bei mir z.B: erst langsam dazu. Das Bewusstsein von eigenen Stärken und Schwächen gehört da meiner Meinung nach auch mit rein.

    Man kann sehen die Pfeiler sind sehr komplex und bei jedem Menschen anders. Daher kann man auch niemanden eine wirkliche Empfehlung geben was er verändern kann um seine Pfeiler entweder kleiner zu machen oder Anteile zu verschieben damit sie für sein Leben flexibler sind und er sich auf andere Sachen konzentrieren kann. Man kann Menschen jedoch Alternativen aufzeigen und sie ermutigen diese auch zu nutzen. Im Moment mache ich selber einen riesen Schritt, den ich schon lange ersehnt habe, in welche Richtung er geht kann ich jedoch noch nicht sagen aber das ist im Grunde auch egal. Denn man bewegt sich! In den letzten Jahren bin ich stehen geblieben und habe mich zunehmend damit beschäftigt meine Pfeiler zu festigen. Jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, je mehr man sich gezielt darauf konzentriert, desto mehr poröse Stellen findet man und hat dann das Verlangen sie auszubessern. Man will eben perfekt sein.

    Ich bin zu dem Schluss gekommen das meine Pfeiler nicht aus Betong bestehen müssen. Eher aus Bambus. Sie sollen leichter sein. Sie sollen flexibel sein. Man soll mit ihnen schnell einmal an andere Orte umziehen können. Sie sollen mich auch bei Stürmischem Wetter festhalten und sie sollen für die Ewigkeit halten. Das sind sehr hohe Ansprüche, doch ich denke das ich dieses auch erreiche. Meine Angst ist es sozusagen das meine Pfeiler, mich und mein Leben nicht mehr tragen können. Und lange war ich dabei immer nur an den Pfeilern zu arbeiten und in meiner „Komfortzone“ zu bleiben.

    Ich denke nun an Bambuspfeiler und an ein leichteres Leben.

  2. Sascha Ballach says:

    Hallo Stephan,

    ich glaube, so lange Du Pfeiler brauchst, bist Du im Sicherheitsdenken und nicht wirklich frei. Ich glaube, dass mit der richtigen Einstellung immer ein glückliches Leben möglich ist und ich spreche da aus Erfahrung. Bei mir waren schon alle Pfeiler weg, außer meine Persönlichkeit. Ab und zu kamen Ängste auf die mich dann ein wenig zurückgeworfen haben. So nach und nach lernte ich aber damit umzugehen und die Freunde, das soziale Umfeld, die Finanzen usw. entwickelten sich. Natürlich sind flexible Pfeiler besser als starre, aber sie sind immernoch dazu da Dir eine Sicherheit zu suggerieren, die Du eigentlich nicht brauchst. Meine Meinung. 😉

    Sascha

  3. Mo says:

    Die Sache ist: Es gibt kein „Geld“ zu verdienen.

    Was wir heute als „Geld“ bezeichnen, repraesentiert laengst nicht mehr einen Wert sondern gerade das Gegenteil: Schuld!

    Man gibt also seine Arbeitskraft, bekommt im Gegenzug Schulden und kann sich so nie aus der „Schuldenfalle“ befreien.

    Dabei ist es ziemlich egal ob es der geschaeftsfuehrende Gesellschafter ist, eine „Putze“ oder der Selbstaendige, Azubi oder ein Beamter. Alle erhalten Giralgeld, dass durch Kredit geschaffen wurde. (Holen sich dann Bar“geld“ am Automaten.. usw)

    Kurzum, jeder Tag nach diesem System verschlimmert die Lage (es wird nur mehr Schuld geschafft) Egal ob Beruf oder Job!

    Nur einen Beruf, meine Berufung, fuehre ich – und so wird es den meisten gehen – auch aus, ohne dafuer bunte Scheinchen (SCHEIN – das Wort sagt es doch..) zu erhalten.
    Schluss mit Buchfuehrung nach dem Motto „Wer schuldet mir was“, hinzu „Was kann ich fuer dich tun, damit es uns allen besser geht?“.

    Nicht nur dass jemand seine Berufung mit mehr Begeisterung und hoeherer Produktivitaet ausfuehren wuerde, als in einem Job den er macht um damit seine Miete zahlen zu koennen, nein, er wird auch seine Ellenbogen wieder einfahren, das Konkurrenzdenken abstellen und sehen, dass das Leben viel zu kurz ist um dem „Geld“ hinterher zu laufen und Aengste zu hegen und zu pflegen.

    Kuendige jetzt! 😉

    Buchtipp:
    http://www.hackcanada.com/canadian/freedom/mary_croft.pdf Auf Englisch, kostenlos, zum Weiterschicken und drueber Nachdenken. *smile*

    Cheers
    mo

  4. DUKE says:

    Für Mo … mir sind diese Aussagen (Bewertungen) zum Thema Geld bekannt. Nur teile ich sie nicht, diese Theorie, das man Schuld erhält, wenn man Geld erhält. Möglich das das System der Notenbanken, Banken und kapitalistischen Regierungen nicht ausgereift ist … aktuell gibt es ja dafür einen Beleg in Form der USD (US-$) Bankenkrise. Aber … am Ende ist alles sehr komplex. Meiner Einschätzung nach wäre die US-$-Krise viel verherrender, wenn es mittlerweile nicht den EUR geben würde. Er stellt einen Gegenpol dar.

    Vergleiche mal „Geld“ mit „H2O“, also mit Wasser. Wasser hat verschiedene Aggregatzustände usw. und Wasser schafft Leben, kann Steine zerschmettern oder Stahl schneiden. Wer ein Glas Wasser in der Hand hält oder darin badet kann dies gar nicht glauben. Wasser transportiert nach gewissen Theorien ja sogar Informationen. Aber … Wasser kann auch tödlich sein. Wie viele Menschen sterben jährlich durch Ertrinken? Oder sterben durch Austrocknung, was wiederum das Gegenteil ist … Verzichtest Du deswegen auf Wasser?
    Wird Wasser deswegen verboten? Verteufelt? Denk nur mal an den Tsunami 2004 im indischen Ozean. Also, das Geld ist ein Tausch-Zahlungsmittel. Fraglich ist nur, was damit angestellt wird, wer die Möglichkeiten egoistisch zu seinem Nutzen ausnutzt usw. Und auch hier sind die Grenzen fließend. Es gibt nicht nur gut oder schlecht.

  5. Claudia Susanne Schwarz says:

    Interessant. 🙂 Ich denke, alles hat seine Berechtigung und alles stimmt – immer für denjenigen selbst und nicht unbedingt für die anderen. Aus meiner Sicht ist das alles eine Sache der Glaubenssätze – die ich habe. Und mit „Hilfe“ derer begrenze ich mich manchmal selbst und manchmal schaffe ich es auch, dahinter zu steigen, welcher (unbewusste) Glaubenssatz mir gerade dabei „geholfen“ hat, innerhalb meiner Grenzen zu bleiben und dann schaffe mir einfach einen neuen an. Und auf einmal wird alles viel weiter. 🙂

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