Komfortzonenübung Die 10 Tage Mental Diät – Erfahrungsbericht von Andreas Biegel

Als ich vor einigen Tagen die 10 Tage Mental Diät als Thema ins Forum gestellt hatte war ich bereits am Tag drei angelangt und eigentlich ganz gut unterwegs….

Ellen hat dann im Forum einen Partner/Partnerin für die Übung gesucht und da ich mich kenne (bin manchmal faul und finde auch ganz gut Ausreden, etwas nicht oder nur halb zu tun) habe ich mich als Feedbackpartner angeboten!

Wenn Ihr neugierig darauf seid, wie es uns ergangen ist und welche Erfahrungen, vor allem aber welche Erkenntnisse wir gewonnen haben, dann findet Ihr hier jede Menge spannende Inhalte! Vor allem aber geben wir Euch auch konkrete Strategien und Techniken in die Hand!

Viel Spaß beim Lesen wünschen Andreas und Ellen!

Ellen hatte die tolle Idee die Übung mit einigen positiven Ankern zu beginnen und hat mir ein Bild von Mary Poppins zugemailt. Auf meiner Suche nach was passendem habe ich dann irgendwie bereits ständig die Melodien aus dem Mary Poppins Film im Kopf…. und da mir genau das irgendwie so einfach immer gute Gefühle gemacht hat…. (und darum geht es ja) habe ich mich dann ebenfalls für Mary Poppins entschieden… naja…. selbst jetzt, wenn ich das hier schreibe, habe ich schon wieder eine Melodie aus dem Film im Kopf und muss grinsen! Aber dazu später mehr….

Dann habe ich mir zuerst einmal das Filmplakat zu Mary Poppins auf den PC Desktop geladen und hatte so eine schönes „Denkmal“…

…“also lieber Andreas denk mal daran, was Du Dir vorgenommen hast!“

Die ersten drei Tage waren so ganz nett und recht einfach… ich habe gemerkt, dass ich eigentlich sowieso immer ziemlich gut gelaunt bin und bei Problemen (die wohl gerade durch temporäre Abwesenheit glänzten) bin ich eh meistens sofort in Gedanken bei der Frage: „Wie ist die Lösung?“

Meine Erkenntnis innerhalb dieser ersten drei Tagen:

Wenn ich mich am Morgen und am Abend kurz mental auf mein konkretes Ziel fokussiere und dieses Ziel sehr genau ausformuliere… dann klappt’s auch! D.h. ich habe mir jeden Tag ganz genau vorgenommen wie ich mich fühle, wie ich reagiere und welche gute Laune ich habe!

Doch dann der Tag vier: wieder von vorne beginnen…

Der „Auslöser“-ein absoluter Riesenkrach mit meiner Freundin und da hat es mich dann „gefetzt“!

Bewusst bemerkt habe ich erst nach einer Stunde in welchem mentalen Zustand ich mich befinde! Der Streit war schon recht heftig und dabei habe ich bereits absolut meine Gelassenheit verloren. Danach hatte ich dann einen riesigen Ärgerkloß im Bauch und habe wie in einer Endlos-Schleife immer wieder über die selbe Situation nachgedacht. Und da hat es dann bei mir klick gemacht und ich habe gemerkt – das wars…. ich beginne die 10 Tage Mental Diät von vorne!

Meine Erkenntnis an dieser Stelle:

Ich muss viel schneller sein! Ich bin ab sofort SUPERSCHNELL!

Das war mein Fehler: ich hätte schneller sein können! Viel schneller darin, zu bemerken in welche Richtung meine Gefühle sich bewegen und schneller darin zu erkennen über was ich da gerade nachdenke und vor allen in welche Richtung! Statt hin zur Lösung drehte sich alles ums Problem.

Während ich das hier schreibe fällt mir jetzt auch auf was genau ich da unbewusst gerade geschrieben habe….achtet auf meine Wortwahl: (einen schönen Gruß an die ler unter Euch) „in welche Richtung“…. und „drehte sich alles ums Problem“!

Ich habe mir dann am Abend wieder das Gefühl, die negative Situation aufgerufen, bin bewusst in die Gefühlsachterbahn reingestiegen und habe mich kurz damit auseinander gesetzt…

Ziel dieser Aktion war es: Die Situation noch einmal durchzuspielen, diesmal aber anders – besser und somit daraus zu lernen, d.h. neues Verhalten auszuprobieren.

(Veränderung der Vergangenheit Technik aus ….der Zauberlehrling von Alexa Mohl).

(Für Euch und die NLPler: Was habe ich gemacht? Tempo verändern – Fokus verändern, Gefühle anders drehen lassen…)

Soviel dazu…

Am nächsten Tag habe ich also wieder von vorne begonnen, habe erst mal Ellen eine Mail geschrieben und dann auch direkt eine klare Ansage von Ihr bekommen….

Ellen hat stets eine sehr gute Intuition und hat direkt gespürt, dass ich mich zu sehr auf das Versagen konzentriert habe…. Also noch viel zu sehr darüber nachgedacht habe was alles als Regelverstoß gilt und wie lange ich woran denken darf oder nicht denken oder so…..

Meine Erkenntnis daraus: „Andreas denk noch mehr unbewusst an das Ziel!“

Ich hatte vorher zu sehr daran gedacht „bloß keinen Fehler zu machen“ Jetzt war meine Zielsetzung: „Die 10 Tage durchhalten und immer positiv Denken“ (da ist natürlich ganz besonders das lösungsorientierte Denken mit gemeint!

Ich habe also die 10 Tage von vorne begonnen und irgendwann, ich glaube am Tag 2 hatte ich morgens dann eine Glühbirne, oder ne Erleuchtung….oder so…

Ich habe gerade im Internet recherchiert und habe ein bestimmtes Video gesucht… und da bin ich mehr zufällig (oder doch nicht?) auf einen Song gestoßen: von Gregor Meylen „Niemand“… beim ersten Hören habe ich gemerkt wie in mir eine warme Welle der guten Laune aufgestiegen ist… so ums Herz rum….. wow…. ich habe dann sofort meine Anlage angeschlossen und den Song in maximaler Lautstärke und maximalem Sound laufen lassen und da hat es mir den „Vogel rausgehauen“….(danke lieber Chris Mulzer für den tollen Begriff).

Was ein Wahnsinns Gutegefühleschalter!!

Ich hatte daraus die wichtigste und supertolle Erkenntnis:

Viel zu lange habe ich vergessen, wie sehr und wie leicht ich durch Musik in meinen Launen zu beeinflussen bin…

Und dann gibt es natürlich für jeden bestimmte Songs die bestimmte Gefühle zum Klingen bringen…..

Ich habe den Song an diesem Tag nonstop laufen gehabt und meine Laune wurde immer besser und besser… ich rede hier nicht von guter Laune. Nein ich meine (Betonung liegt auf) DIE vogelhautsobenrausturbodynamisch gute Laune….

Ich habe an diesem Tag im Büro gesessen, Büroarbeiten erledigt, Todo-Listen abgearbeitet und Kunden angerufen….. Mein Büro hat übrigens eine riesengroße Fensterfront bis zum Boden runter und ich glaube an dem Tag haben sich alle Nachbarn amüsiert… erstens weil ich mehr oder weniger am Schreibtisch getanzt habe … (oder sie konnten meine laute Musik hören….)

Was ein geiler Tag! Da prallt einfach alles an Dir ab!

Mittlerweile habe ich eine Liste von Musikstücken angelegt die gute Gefühle machen oder bei denen es leichter ist mir gute richtig guuuuuute Gefühle zu machen! Und ab sofort läuft bei mir sehr viel Musik…

Die 10 Tage sind dann recht schnell und vor allen Dingen sehr positiv verlaufen und jetzt mache ich einfach weiter…. mache einfach 21 Tage daraus denn „Es fühlt sich einfach soooo gut an….“

Meine Erkenntnisse aus den Tagen:

1. Es gehr immer noch besser!!!

Ich habe innerhalb der 10 Tage Mental Diät durch meine bewusste Konzentration auf die positiven Dinge ganz intensiv erkannt welche Gefühls-Unterschiede möglich sind! Jetzt geht es für mich immer weniger darum immer nur positiv zu denken! Nein…. das wäre sehr quantitativ… Ab sofort geht es mir darum wirkliche Qualität in den durch mein Denken erzeugten Gefühlen zu erzeugen! Also um die Frage: Wie kann ich die besten positiven Gedanken und Gefühle die möglich sind haben???

Und wie gesagt: „Besser geht immer! Mehr gute Gefühle, mehr Intensität geht immer!“

2. Klare Ziele stecken

Je genauer Du Dich immer und immer wieder darauf fokussierst was Du willst, was Du bist und wie Du Dich verhältst desto besser gelingt es!

3. Negative Einflüsse von außen einfach abprallen lassen!

Das ist der für mich wichtigste Punkt: Die Erleuchtung hatte ich gestern, als ich mir die Master-Practitioner DVD von Chris Mulzer, und seine absolut wirksame Intervention zu genau diesem Thema angeschaut habe!

Hier die Technik:

a) Erinnere Dich an eine negative Erinnerung d.h. konkret einen negativer Einfluss von Außen (z.B. schlecht gelaunter Chef meckert Dich so richtig an)

b) Sobald Du merkst wie Deine Gefühle sich verändern lachst Du innerlich so laut wie möglich! Und dann lass Dich überraschen was passiert! Du wirst überrascht sein!

c) Wenn Du Schritt a und b ein paar mal hintereinander mit verschiedenen Situationen durchspielst wird Dein Unterbewusstsein sehr schnell von alleine diese neue Strategie übernehmen, das heißt auf andere in der Zukunft mögliche Situationen generalisieren.

An dieser Stelle geht die Technik aber noch weiter! Wenn Ihr Interesse habt schreibt mir im Blog oder im Forum und dann führe ich das Format noch weiter aus und gebe Euch die restlichen Punkte der Strategie…. Und die haben es echt in sich….

Soooo…. Das waren meine Erfahrungen mit der 10 Tage Mental Diät!

Vielen Dank noch einmal Ellen: Du bist eine absolut tolle Feedbackgeberin und hast sooo viel Gefühl und Empathie… da habe ich echt viel von abgeschaut und gelernt….

Fühl Dich umarmt!

Soooooo……. Ich freue mich schon auf den Text von Ellen!

Und der nächste Bericht steht schon in den Startlöchern. Seit drei Wochen befasst sich die Gruppe aus Oldenburg mit einer Comfort Chalange die gar nicht mal so einfach ist…. wir haben uns so richtig in die Achterbahn der Gefühle gesetzt und mit Schmerzen gespielt… hui… das ging ganz nach unten….

Ich sage nur „Dickens Muster“….. und gestern war dann ein Highlight daran! 93 Meter hoch und unter uns nichts als Abgrund und dann:

Der Sprung von der Huntebrückein Oldenburg doch dazu mehr, sogar mit Bildern (ich hoffe wir kriegen das mit Saschas Hilfe verlinkt) in meinen nächsten Forums Beiträgen in dieser Woche!

Die besten, möglichen guten Gefühle und noch mehr Sonne sendet Euch allen

Andreas Biegel

PS: Die genaue Beschreibung für die Mentaldiät findest Du in diesem Buch:

Erfolgsschritte nach dem Power Prinzip

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2 Kommentare
  1. Joachim says:

    Hallo Andreas, gratuliere Dir zur erfolgreichen Mental-Diät. Das mit der Musik ist mir bekannt, ein Grund warum ich mir früher nie CDs gekauft habe … es gab immer ein paar Lieder auf so einer CD oder Platte, die mich runtergezogen haben. In Zeiten von iTunes natürlich kein Thema mehr, hab zu 90% fast nur Powersongs auf der HD. Trotzdem … am Ende reagierst Du (ok, auch ich wenn ich die Lieder höre) wieder nur auf Ausseneindrücke. Die hohe Kunst ist es eben, auch ohne Musik oder, oder, oder diese Powerstimmung im Hirnkastel zu erzeugen. 😉

  2. Michael Schecker, der Schamane says:

    Lustig was Menschen alles tun um zwar in immer größeren Abständen um ihre Probleme zu kreisen anstatt sich gleich zum Ziel zu bewegen. Im Klartext: Alle Handlungen , auch alle in diesem Mentalsystem wurden aus einem Mangelgefühl heraus initiert. Und diese Ursache bewirkt die Dauerschleife die mit der beschränkten Kapazität des Egos wohl eher nicht zu knacken / öffnen ist. Mangel erzeugt mehr Mangel und es gibt noch mehr Paralellen zu Diäten etwa die Rückfall- und Yoyoeffekte.
    Und all das nur weil anscheinend niemand aufgefallen ist daß ganz zu Anfang ein Core-Belief eingebaut wurde: Er besagt: Um etwas zu erreichen muß ich etwas tun; opfern; durchhalten; nachhaltig sein ….. und ähnlicher Quatsch. Stimmt das? Das „ist“ wohl nur dann so wenn es nicht erkannt und „geglaubt“ wird. Und wieder mal wirken subbewußte (gelernte) „Regeln“ stärker als alles was mit „Mentaltraining“ zu beeinflussen wäre. Viel (energie)effizienter mag es da wohl sein einfach mal all seine alten Bremsen zu lösen. By the way: Ich halte es für zumindest leicht pervers NLP-Tools dazu zu verwenden die eigene nicht (genug) vorhandene Begeisterung an einer Sache zu steigern anstatt endlich den einen nötigen und richtigen Schritt zu tun vor dem sich die allermeisten Menschen so streuben …. und sogar NLP dafür zu mißbrauchen um sich (und vor allem anderen) zu beweißen daß es ja sooooo schwer ist. ;o))))))

    Meine Quintessenz: Alles was mich freier macht (zb aufgelöste Core-Beliefs) macht mich effektiver und magnetischer für mein Ziel. Dinge sein zu lassen bewirkt oft mehr als auch nur irgendwas mehr zu tun.
    So und nun gönne ich mir was – einfach so und wegen der Wirkung

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