Wie Du Freunde gewinnst

Das ist der dritte Teil der Reihe „12 Gründe Deine Komfortzone zu verlassen?„. Einer der Gründe für Dich die Komfortzone zu verlassen ist, dass Du so viele neue Freunde gewinnen kannst. Genau darauf möchte ich in diesem Beitrag näher eingehen. Die Grundlagen dafür habe ich schon in den ersten beiden Beiträgen dieser Reihe gelegt.

  1. Es ist hilfreich ein spannendes Leben und vielseitiges Leben zu haben, so dass Du möglichst viele Einstiegspunkte für Gespräche hast. Mehr dazu erfährst Du in dem Beitrag „geiles Leben statt langweilig – Was tun gegen Langeweile?
  2. Umso interessanter Du bist, umso mehr Menschen interessieren sich für Dich. Wenn Du also ein spannendes Leben hast, dann musst Du das nur noch interessant rüber bringen. Wie das geht erfährst Du in dem Artikel „Wie Du ein interessanter Mensch bist.

Durch Dein spannendes Leben und Deine interessante Art lernst Du also schon eine ganze Menge Menschen kennen, nur

Wie werden aus Bekanntschaften Freunde?

Da spielen einige Kriterien eine Rolle, aber es gibt ein paar Regeln, die Dich dabei unterstützen:

  1. Kritisiere, klage und verurteile nicht.
    Es ist leicht andere für ihr Verhalten zu kritisieren. Aber statt sie zu verurteilen, solltest Du lieber versuchen sie zu verstehen. Finde heraus warum sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Eine der Grundannahmen aus dem Modell von NLP ist: „Es gibt eine positive Absicht hinter jedem Verhalten und einen Kontext, in dem jedes Verhalten nützlich ist.“ Versuche die positive Absicht herauszufinden und entwickle Verständnis und Nachsicht.
  2. Gib ehrliche und aufrichtige Anerkennung.
    Jeder mag es gelobt zu werden. Das Lob sollte allerdings aufrichtig und ehrlich sein. Schau Dir Deinen Gegenüber genau an, höre ihm genau zu und achte darauf was ihm wichtig ist, worauf er viel Mühe verwendet. Dann findest Du ganz einfach etwas, was Du loben kannst.
  3. Wecke in anderen lebhafte Wünsche.
    Ideen und Wünsche motivieren uns langfristig. Hilf anderen Menschen Ideen zu entwickeln. Sorge dafür, dass sie die Idee haben, auch wenn Du sie schon lange hattest. Lass sie die Begeisterung spüren, eine super Idee gefunden zu haben und unterstütze sie bei der Realisierung.
  4. Interessiere Dich aufrichtig für andere Menschen.
    Schon um die zweite Regel zu befolgen musst Du Dich wirklich für Deine Mitmenschen interessieren. Jeder mag es, wenn man ihn interessant findet und sich für ihn und sein Leben interessiert. Das hilft Dir für die zweite Regel und Dir helfen dabei die nächsten Regeln.
  5. Lächle
    Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte. Ein Lächeln kann mitreißen. Ein Lächeln entwaffnet. Und wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es heraus. Stell Dir mal vor, wie der erste Eindruck von Dir ist, wenn Du jemanden anlächelst, oder ihn grimmig anschaust. Was denkst Du mit wem er lieber zu tun hat?
  6. Sprich ihn mit seinem Namen an.
    Immer wieder lese ich, wie wichtig der eigene Name für einen Menschen ist. Finde also den Namen heraus und benutze ihn auch. Falls Du jemand bist, der glaubt, dass er sich Namen nicht gut merken kann, dann ein kleiner Tipp für Dich. Wenn sich Dein Gegenüber vorstellt, dann begrüße ihn gleich nochmal mal mit seinem Namen, also: „Hallo, ich bin Klaus.“ „Ahh, Hallo Klaus, ich bin Sascha, schön Dich kennen zu lernen“. Benutze dann im Gespräch den Namen noch zwei drei Mal und dann nochmal zum Abschied. So hast Du den Namen schon einige Male benutzt und merkst ihn Dir sehr viel leichter. Und, Dein neuer Freund hat ihn gleich mehrmals gehört, was ihm natürlich sehr gut gefällt.
  7. Sei ein guter Zuhörer und ermuntere andere von sich zu sprechen.
    In Regel 4 habe ich schon erwähnt, dass Menschen es mögen, wenn man sich für sie interessiert und wie zeigt man Interesse besser als durch Zuhören? Übe Dich in Zurückhaltung und gib eher Deinem Gegenüber die Gelegenheit zu erzählen. Höre ihm zu. Das heißt nicht, dass Du die ganze Zeit still sein musst. Höre ihm aktiv zu. Frage nach und frage ins Detail. Wiederhole das von ihm gesagte und frage ob Du das richtig verstanden hast. Denke immer daran, er ist mehr an sich interessiert als an Dir, also lass ihn von sich erzählen.
  8. Sprich von Dingen, die ihn interessieren.
    Das ist die Konsequenz aus der vorherigen Regel. Natürlich spricht man mit einem Pferdenarr lieber über Pferde als über Autos. Das funktioniert auch, wenn Du noch keine Ahnung von Pferden hast. Gerade dann macht es ihm vermutlich Spass Dir alles zu erzählen und zu erklären und Du kannst gleich wieder Neues lernen.
  9. Stärke das Selbstbewusstsein Deines Gegenübers.
    Mache ihn stark, gib ihm Kraft. Er wird sich wohl fühlen und wissen, dass Du hinter ihm stehst. Dabei hilft es ihn zu loben und gut über ihn zu sprechen. Mach das auch vor anderen in seinem Beisein oder auch nicht in seinem Beisein. Überhaupt, gewöhne Dir an vor anderen gut über Deine Mitmenschen zu sprechen. Wenn Du nichts Gutes zu sagen hast, dann sag lieber gar nichts.

Noch mehr Tipps und Tricks wie Du Freunde gewinnst findest Du in dem langjährigen Bestseller von Dale Carnegie: „Wie man Freunde gewinnt„.

In Regel 8 hatte ich schon einen Punkt erwähnt, auf den ich nächste Woche genauer eingehen werde. Durch Dein Verlassen der Komfortzone und den Kontakt mit vielen Menschen wird sich Dein Allgemeinwissen stark verbessern, aber dazu nächste Woche mehr. Trage Dich hier ein und Du wirst gleich informiert, wenn der Artikel veröffentlicht wurde:

3 Kommentare
  1. DUKE says:

    So, nach langer Zeit mal wieder ein Kommentar. Bei den Punkten 4. und 7. frage ich mich, wie man verhindert, das der Gesprächspartner hauptsächlich von seinen Problemen, dem Missmut gegenüber seinen Lebensumständen einen Monolog führt. Mit „guten“ Fragen das Gespräch in eine positive Richtung lenken? Wie konkret?

  2. Sascha Ballach says:

    Hey Duke,
    gute Fragen. 😉 Ich habe dazu 2 Antworten:
    1. Du entscheidest, mit wem Du Dich umgibst und wen Du zum Freund haben möchtest. Ich denke nicht, dass da Leute dazu gehören, die ständig schlecht drauf sind und sich immer nur beklagen. Manchmal kommt das in den besten Familien vor, das kann man als Freund sicher gut ertragen, aber mich würde es nerven, wenn es dauernd wäre und ich würde mich dann fern halten.
    2. Wenn es Dir aus anderen Gründen wichtig ist, dann kannst Du immer noch das Gespräch steuern. Du bestimmst ja das Thema, um das es geht und so gut wie jeder hat ein Thema, bei dem seine Augen zu leuchten anfangen. Da hilft Dir auch Punkt 3. 😉

  3. alice hive says:

    Gute Ideen. Mir ist aufgefallen, dass ich mich bei meinen Freunden sowieso schon so verhalte; wenn man auf die Freundschaftsebene aufsteigen möchte, ist es nur logisch, dass man den anderen so behandelt, wie man auch einen Freund behandeln würde.

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