10% Körperfett abbauen in 2 Monaten

Wow, ich habe mich gerade auf meine Körperfettwaage gestellt und konnte es kaum glauben. Angeblich habe ich nur noch 22% Fett. Vor 2 Monaten hatte ich noch 33% Fett. Ok, ich hatte etwas dafür getan, aber mit dem Ergebnis hätte ich nicht gerechnet, vor allem weil ich so gut wie nicht abgenommen habe. Vor 2 Monaten habe ich 96kg gewogen und jetzt wiege ich 93kg. Das heißt übrigens, dass ich vor 2 Monaten knapp über 30kg Fett am Leib hatte, schon erschreckend die Vorstellung.

Noch kurz ein paar Worte zu den Zahlen. Die Zahlen beruhen auf meiner Körperfettwaage und ich bin mir dessen bewusst, dass diese nicht so genau ist wie eine professionelle Analyse. Der genaue Wert ist mir allerdings auch nicht so wichtig, sondern die Veränderung und ich denke das lässt sich auch mit einer Körperfettwaage sehr gut messen, denn die geht ja dann bei jeder Messung falsch.

Übrigens, wenn Du keine Körperfettwaage hast, dann kannst Du hier sehr einfach Deinen Körperfettanteil berechnen lassen.

Aber was habe ich getan um 10% abzubauen

Es ist eigentlich ganz einfach. Verbrauche mehr aber iss genauso wie vorher. So habe ich zumindest angefangen. Spannend war, dass mein Körper so nach und nach von allein gesagt hat, dass er satt ist. So habe ich von allein aufs Frühstück verzichtet, weil sich das einfach gut angefühlt hat. Wenn ich Frühstück gegessen habe, hatte ich mehr Hunger als ohne.

Aber von vorne. Ich bin aus Nepal zurück gekommen und hatte ganz schnell die dort verlorenen Kilos wieder drauf. Das hat mir gar nicht gefallen. Ich wollte etwas ändern und so habe ich erneut den Versuch Fitnessstudio gestartet. Diesmal bin ich dabei nicht hauptsächlich nach dem Preis gegangen, sondern nach der Bequemlichkeit und habe mich bei einem Fitnessstudio angemeldet, welches so gut wie auf dem Weg von zu Hause ins Büro liegt. Es kostet zwar doppelt so viel wie das, in dem ich vorher war, dafür war ich in den zwei Monaten aber schon öfter da als in dem anderen in den 2 Jahren vorher. Außerdem habe ich mich für eine Getränkeflatrate entschieden. Ich bin ein Knauser und würde mir dort nichts kaufen und vermutlich immer wieder etwas zu Trinken vergessen. Mit der Flatrate habe ich einfach sicher gestellt, dass ich auch genug trinke.

Das Fitnessstudio hat übrigens neben der Nähe noch einen weiteren für mich sehr großen Vorteil. Es protokolliert von ganz allein meinen Trainingsfortschritt. Ich habe einen Schlüssel, den ich in jedes Gerät stecke und dann wird automatisch gespeichert welche Übung ich wie oft mit wieviel Gewicht gemacht habe. Ich stehe auf Statistiken und so hat mir das sehr geholfen, aber dazu später mehr.

Ich habe mich also beim Fitnessstudio angemeldet und mir einen Trainingsplan erstellen lassen. Ich wollte hauptsächlich etwas für meinen Oberkörper tun und so hat mir mein Trainer ein Programm zusammengestellt, welches ich dreimal in der Woche machen sollte. Zeitaufwand war ca. 45 Minuten pro Training. Ich habe dann noch 15 Minuten Crosstrainer davor gepackt zum warm werden und auch zum Ausdauertraining. Tipp: Ursprünglich wollte ich die Erwärmung auf einem Fahrrad machen, aber mein Trainer hat mir empfohlen etwas stehendes zu machen, da ich sowieso schon den ganzen Tag sitze. Das gleiche empfehle ich Dir.

genug ist nie genug

Die geführte Statistik ist ein Segen für mich. Sie motiviert mich. Ich will jedes Mal besser sein als ich es vorher war. In irgendeiner Übung will ich mich immer verbessern, sei es, indem ich eine Wiederholung mehr mache oder für einen Satz etwas mehr Gewicht drauf packe. Egal, hauptsache besser als beim letzten Mal. Auf dem Crosstrainer genau das gleiche Spiel. Mehr Kalorien in weniger Zeit. Inzwischen habe ich die Gewichte an allen Geräten mindestens verdoppelt.

Für die Fettverbrennung ist es sehr wichtig, dass Du Deine Leistung immer weiter steigerst, denn unser Körper ist sehr intelligent. Er optimiert alles was er kann und wenn Du immer wieder die gleichen Übungen machst, dann optimiert er sich so, dass Du dafür möglichst wenig Kraft aufwenden musst und so immer weniger Kalorien verbrennst. Außerdem baust Du so mehr Muskelmasse auf, die dann auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbraucht. Deswegen habe ich übrigens auch so gut wie nicht abgenommen. Mein Körper baut sich um, aus Fett werden Muskeln. Jipi.

Die 15 Minuten Crosstrainer waren mir dann auch schnell nicht mehr genug. So habe ich auch noch 2 Tage nur Crosstrainer eingebaut. So gehe ich jetzt jeden Werktag bevor ich ins Büro gehe ins Fitnessstudio. Montag, Mittwoch und Freitag ist Gewichttraining angesagt und Dienstag und Donnerstag gehe ich für eine Stunde auf den Crosstrainer. Inzwischen habe ich mich auch entschieden dieses Jahr im September in Berlin mal wieder einen Marathon mitzulaufen. Diesmal trainiere ich dafür auch und mein Ziel sind 3:30 Stunden.

Die

Wie schon erwähnt habe ich am Anfang meine Ernährung nicht geändert. Ich habe auch zu Weihnachten kräftig zugelangt, bin allerdings an den Weihnachtsfeiertagen auch im Fitnessstudio gewesen. Weihnachten habe ich dann auch schon festgestellt, dass ich nicht mehr so viel essen kann wie früher. Ich konnte einfach nicht mehr. Das hat sich auch auf den Alltag übertragen. Die Protionen sind kleiner geworden oder teilweise habe ich ganze Mahlzeiten ausfallen lassen, meistens das Frühstück, und das hat sich für mich richtig gut angefühlt. Natürlich kann das bei Dir vollkommen anders sein.

Inzwischen achte ich sehr viel bewusster auf meine Ernährung und auch auf die Menge die ich esse, aber nicht aus Zwang, sondern weil es mir auf einmal Spass macht. Mein Körper belohnt mich indem ich mich richtig gut und fit fühle.

Du siehst, es ist eigentlich ganz einfach Körperfett abzubauen. Übrigens, die Zeit im Fitnessstudio nutze ich sogar noch zusätzlich. Ich höre ein Hörbuch nach dem anderen, natürlich über und von erfolgreichen Menschen und bekomme so während ich etwas für meinen Körper tue auch gleich eine Menge Anregungen für meine berufliche Weiterentwicklung. So komme ich jeden Tag voller neuer Ideen ins Büro und bin voller Elan sie auch umzusetzen.

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10 Kommentare
  1. Sascha Ballach says:

    Hallo Daniel,
    ja, ich habe weitergemacht, aber anders. Inzwischen habe ich ca. 15 Kilo Fett abgebaut und bin unter 20% Körperfett. Spannend finde ich den Weg, den ich gerade gehe, denn er ist viel weniger anstrengend. Ich nehme sozusagen fast von allein ab. In den nächsten Tagen oder Wochen werde ich darüber mal berichten. Du solltest Dich daher zum Newsletter anmelden. 😉
    Gruß,
    Sascha

  2. Irmgard says:

    Sehr interessant.
    Mache nämlich gerade eine Stoffwechselkur und stehe. Habe zwar von Tailienumfang gut abgenommen, aber nicht wirklich vom Gewicht.
    Das zermürbt mich etwas, da ich mich total nach dem Plan gehalten haben

  3. Sascha Ballach says:

    Naja, Gewicht ist nicht so wichtig. Tatsächlich sind Körperumfang und Körperfettanteil sehr viel hilfreichere Maße, vor allem wenn man trainiert. Muskeln wiegen 3 mal mehr als Fett. Und wenn Dein Tailienumfang zurück gegangen ist, dann ist doch alles super. 🙂

  4. Markus says:

    Finde ich super deine Entwicklung. Mich würde mal interessieren ob es trotzdem Tage gibt an denen du nicht motiviert bist ins Fitnessstudio zu gehen. Auch bin ich verwundert darüber, wie einfach es dir fällt auf Mahlzeiten zu verzichten.
    Meinen Respekt hast du. Weiter so!

  5. Sascha Ballach says:

    Hallo Markus,

    natürlich habe ich auch Tage, an denen ich nicht motiviert bin. Inzwischen gehe ich auch nicht mehr ins Fitnessstudio, sondern trainiere mich Freeletics. Dazu wird demnächst auch ein Blogbeitrag erscheinen.

    Gruß
    Sascha

  6. Nina says:

    Hallo Sascha,

    vielen Dank für den tollen Beitrag! Ich beschäftige mich auch mit dem Abbau von Körperfett. Allerdings aus rein sportlichen Gründen, ich will von 17 auf 12% runter. Im Moment messe ich meinen Körperfettanteil in der Apotheke. Ich habe zwar auch einen Körperfettwaage, die aber total schwankt.
    Ich suche nun nach einem besseren Modell, und bin auf diese hier gestoßen: http://www.koerperfettanteil-messen.de/koerperfettwaage-test/#omron
    Kennst du die Waage? Welche benutzt du? Ich bin immer noch unschlüssig und sehr an Empfehlungen interessiert.

    LG
    Nina

  7. Sascha Ballach says:

    Hallo Nina,
    ich habe schon mehrere Körperfettwaagen ausprobiert. Die Ergebnisse der einzelnen Waagen unterscheiden sich zwar, aber wenn ich immer die selbe Waage benutze, dann ist das ziemlich zuverlässig. Wichtig ist, dass Du jeden Tag unter den gleichen Bedingungen misst. Ich messe z.B. jeden Morgen nach meinem ersten Toilettengang. Das ermöglicht mir festzustellen, wie sich mein Körperfett entwickelt. Ich habe das in der Apotheke noch nie gemacht, gehe aber mal davon aus, dass es genauer ist. Das heißt ich würde dann in regelmäßigen Abständen das ganze mit den Werten der Apotheke abgleichen.
    LG
    Sascha

  8. Markus says:

    Das kann ich bestätigen. Wenn Du jeden Tag unter den selben Umständen, am Besten Morgens, bevor Du auf die Toilette gehst misst, bekommst Du ganz brauchbare Ergebnisse. Ansonsten würde ich Dir empfehlen mehrere Methoden zu probieren.
    Lies mal unter http://www.koerperfett-analyse.de nach, da findest Du jede Menge Infos zum Körperfett-Anteil.
    Die Geräte für den Hausgebrauch ersetzen zwar nicht den Sportmediziner, einen wirklich zuverlässigen Wert wirst Du aber nie bekommen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit einer guten Körperfettwaage auf jeden Fall eine Tendenz erkennen kann.
    Liebe Grüße

  9. Markus says:

    Super Beitrag. Dass man nicht mehr so hunger hat, wenn man viel Zeit im Fintesssutdio verbringt, kenn ich. Auch mir erging es so, als ich mit dem Training begonnen habe. Wünsche dir noch viel erfolgt.

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