Der Weg zum Erfolg führt über Gewohnheiten

Man sagt erfolgreiche Menschen haben auch erfolgreiche und nicht erfolgreiche Menschen haben nicht erfolgreiche . Eine dieser nicht erfolgreichen war bei mir immer, dass wenn ich nach Hause gekommen bin ich den Fernseher angemacht habe. Mich davon dann wieder zu lösen viel mir sehr schwer, so dass ich viele Stunden unnütz vor dem Fernseher verbracht habe.Dieser bin ich Herr geworden indem ich einfach meinen Fernseher abgeschafft habe. Das ist übrigens eine der sehr erfolgreichen Strategien seine Gewohnheiten zu verändern. Ändere Deine Umgebung, dann musst auch Du Dich ändern. Ohne Fernseher konnte ich auch nicht mehr Fernsehen und so hatte ich auf einmal sehr viel mehr Zeit für andere Dinge. Eine andere Möglichkeit ist z.B. keine Süßigkeiten mehr zu kaufen, sondern viel Obst zu Hause zu haben. Dann kann man/ich auch nicht mehr Süßigkeiten essen wenn ich Abends Heißhunger bekomme. Entweder ich esse dann Obst, was mir gut tut, oder ich esse gar nichts und der Heißhunger ist ein paar Minuten später vorbei. Natürlich könnte ich auch nochmal losgehen und Süßigkeiten kaufen, aber das ist schon mit sehr viel mehr Aufwand verbunden als einfach an den Küchenschrank zu gehen.

Leider funktioniert diese Strategie nicht für alle meine Gewohnheiten, die ich mir entweder abgewöhnen oder angewöhnen möchte. Dank einem Telefonat mit einem guten Freund habe ich jetzt aber eine Methode gefunden, die glaube ich sehr gut funktioniert und probiere diese seit ein paar Tagen aus. Das Buch Erfolgreiche Gewohnheiten hat mich da sehr inspiriert. In der Community von Jörg Weisner kannst Du es auch als kostenloses ebook bekommen, Du musst Dich nur anmelden und dann erscheint im Verzeichnis Buch noch ein weiterer Punkt für das ebook.

Egal mit wem ich gesprochen habe, alle sagen ich soll mir nur eine Gewohnheit gleichzeitig angewöhnen, alles andere funktioniert nicht. Ich starte trotzdem mit 4 neuen Gewohnheiten. Ich habe mir vorgenommen 21 Tage lang jeden Morgen mit dem Sonnengruß und kalt Duschen zu beginnen. Tagsüber möchte ich dann mindestens eine Stunde Sport machen, meistens alle 50 Minuten für 10 Minuten vom Rechner weg und Dehnen, Sit-ups usw., mit dem Rad quer durch die Stadt oder endlich wie schon lange geplant endlich wieder ein wenig Kampfsport, den richtigen Club habe ich schon gefunden. Zusätzlich möchte ich endlich Herr über meine Kohlenhydratesucht werden, also für 21 Tage keine Kohlenhydrate. Und schließlich die 4. Gewohnheit jeden Tag eine Stunde Gitarre üben. Da tun mir inzwischen zwar ziemlich die Finger weh, aber irgendwann kommt dann schon die Hornhaut. Ist übrigens ein eigenartiges Gefühl mit diesem Gefühl in den Fingern zu tippen.

Während ich das Ganze hier schreibe arbeite ich gerade daran die 5. Markierung auf mein Yukon Armband zu bekommen. Das Ganze funktioniert nämlich so. Du besorgst Dir ein Armband, auf dem man Elemente unterbringen kann und noch ein paar Elemente. 6 für die einzelnen Tage und 2 für die Wochen. Du kannst Dir auch schon eins beschaffen, dass dann für die geschaffte Gewohnheit steht. Das Band bindest Du Dir um und jeden Tag, wo Du Deine gewünschte Gewohnheit umgesetzt hast kommt ein Tageselement auf Dein Armband. Am siebten Tag kommen die Tageselemente runter und ein Wochenelement drauf. Die nächsten Tage kommen wieder die Tageselemente drauf. Wenn Du 21 Tage geschafft hast, dann kommt schließlich das Belohnungselement drauf. Das bleibt immer drauf, um Dir zu zeigen was Du schon alles geschafft hast. 21 Tage deshalb, weil man angeblich nach 21 Tagen eine Gewohnheit etabliert hat. Das kann ich noch nicht nachvollziehen. Ich nutze die 21 Tage, um Gewohnheiten auszuprobieren. Wenn Sie mir gefallen, dann bleiben sie immer Teil des Spiels, es kann also sein, dass ich irgendwann 10 Gewohnheiten habe, die ich alle machen muss, sonst gibt es kein Element. Aber das entscheide ich erst nach diesen 21 Tagen ob ich eine Gewohnheit beibehalten möchte oder nicht.

Das Spannende kommt aber erst jetzt. Bis jetzt ist das ja alles ziemlich einfach und noch nichts besonderes. Schwierig wird das Ganze dadurch, dass Du alle erworbenen Elemente vom Armband abnehmen musst, wenn Du auch nur einmal nicht machst was Du Dir vorgenommen hast. Wenn ich also einmal nicht Gitarre übe, aus welchen Gründen auch immer, es gibt keine Ausreden, dann müssen alle meine bisherigen Elemente runter und ich fange von vorne an. Umso mehr Tage Du vorher geschafft hast, umso schmerzlicher wird es wieder von vorne anfangen zu müssen und umso genauer überlegst Du Dir, ob Du das machen möchtest. Das Armband hast Du immer dabei und es erinnert Dich daran. Ich habe zwar erst 4 Elemente drauf, aber schon jetzt unterstützt mich das sehr nein zu den Kohlenhydraten zu sagen, das ist nämlich meine größte Herausforderung. Deine Belohnungselemente bleiben natürlich immer drauf, die kann Dir keiner mehr nehmen.

Mir ist beim Lesen des Buches bewusst geworden, dass auch neue Gewohnheiten eine Gewohnheit sind. Der Autor hat es nämlich immer leichter geschafft sich neue Gewohnheiten anzutrainieren. Da bin ich mal gespannt, denn wenn ich alle 21 Tage nur eine Gewohnheit mache, dann habe ich in einem Jahr schon 17 neue Gewohnheiten. Ich glaube ich kann noch gar nicht absehen wie sehr das mein Leben verändern wird. Zum Glück hatte ich mir mal vor ein paar Monaten eine Liste mit gewünschten Gewohnheiten gemacht, die ich jetzt langsam umsetzen werde. Mal sehen wieviele neue Gewohnheiten ich mir gleichzeitig aneignen kann.

Ich habe übrigens das Armband genommen, weil es gut aussieht und ich es so auch gerne trage. Ich hätte mir auch schnell etwas basteln können und so viel Geld gespart. Dann würde ich es nur sehr wahrscheinlich nicht benutzen.

So, jetzt nicht lange lesen sondern anfangen. Welche Gewohnheit möchtest Du Dir aneignen oder welche Gewohnheit stand Dir bis jetzt im Weg? Suche Dir einfach irgendwas aus und fange an.

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8 Kommentare
  1. Michaela says:

    zu Deinem Beitrag fällt mir sofort das Folgende ein:
    „Gewohnheiten sind erst Spinnweben, dann Seile“
    und so wird erklärlich, warum es oft schwer ist, Gewohnheiten zu ändern oder neue zu etablieren. Und für die NLPler unter uns: ersetze im obigen Zitat Gewohnheiten durch Glaubenssätze und die Erkenntnis wird folgen.

  2. Michael Schecker, der Schamane says:

    Selbstmotivation durch in Aussichtstellung schlechter Gefühle (Elemente an der YukonUhr abnehmen)? Eine pure Masostrategie. Also sich quasi anstatt von den Eltern früher heute von der Angst vor schlechten Gefühlen nach vorne schieben lassen? Also ein Esel ohne Ast vor ihm an dem eine frische saftige Bio-Karotte hängt und als „Ersatz“ dafür hat er hinten einen Ast mit einer Handgranate? Das funktioniert bei einer speziellen Klientel ebenso hervorragend wie das Buch „Feng Shui gegen das Gerümpel das Alltags“ … na jedenfalls für eine Weile … nämlich so lange bis die alten nicht aufgelösten Glaubenssätze das Gras wieder durchdringen noch bevor es sie überwachen hat. ;o) Tolle Strategie ;o) Und für was das Ganze? Um noch weniger zu geniesen und jeden Tag noch mehr zu arbeiten um noch mehr zu verdienen um vor denen anzugeben die Du (oder den Unbewußtes) sowieso nicht leiden können? Richtig infam empfinde ich daß wegen einem klitzekleinen Fehltritt nach zB hundet Tagen alle Verdienste (Klammern an der Uhr). Ich würde an der Stelle einfach eine Ehrenrunde machen und einfach nochmal mit meinem üblichen Lächeln an all den Zuschauern verbeilaufen. Ich habe die Straetegie gerade meinem 8jährigen Neffen Luca erzählt und selbst der meint daß die Strategie ungerecht ist. Ein Fehler in hundert Tagen darf gerechterweise auch nur 1 Punkt kosten. Dann fällt der nächste Tag auch viel leichter als von Vorne zu beginnen. Schließlich sehen auch andere deinen Punktestand und vor der Schmach weglaufen ….

    Nix für mich! Für mich gilt: Mehr Zeit für mich selbst aus der früher mal für Arbeit reservierten Zeit holen. Mit der Strategie habe ich mich seit Dezember meinem Wohlfühlgewicht um 16kg genähert. Ich esse nach wie vor gerne Schokolade setze mich dazu jedoch gemütlich hin und lasse sie im Mund zergehen. So reichen mir ein -zwei Riegel und der Zucker tut meinem Körper gut, fördert sogar meine Intuition. Die von der Arbeitszeit „geborgte“ Zeit führt damit paradoxerweise zu mehr Leistung und mehr Output. Es war schon immer besser mehr zu denken als einfach nur zu tun. Das kommt immer erst später. Der Grund meiner Strategie ist in weniger Zeit mehr davon zu haben und dabei zu geniesen und mein Wohlfühlgewicht wie im Spiel zu erreichen. Mit Sport draußen in der freien Natur habe ich auch wieder angefangen … ganz ohne Uhr und ohne Druck. Zur Steigerung der Begeisterung dient mir die tägliche Abwechslung.

    Wie kann ich (oder Du lieber Leser) feststellen welche die für mich (Dich) individuell beste Lösung ist? Ganz einfach: Alles was leicht geht , Freude bereitet und mich (Dich) meinem (Deinem) gewählten Ziel näherbringt ist mir (Dir) dabei nützlich. Meist bringt paradoxe Denkweise mehr und schneller Erfolg. Spüre ich Hindernisse sind das (nur) meine eigenen Bewertungen und CoreBeliefs (Glaubenssätze). Wichtig zu wissen ist hier nur daß auf was der Focus liegt wächst und damit alte Muster von alleine verkümmern und verschwinden. Geld als Metapher: Wenn ich 3.000.000 überweisen bekomme muß ich mich nicht mehr die 7.000 Euro Schulden kümmern. Die sind einfach weg ;o)))))))

    So. Nun hat die liebe Leserschaft schon mindestens 2 mögliche Strategien an der Hand, denn ich halte Saschas Strategie für eine gewisse Klientel für sehr wirksam.

    Und so individuell wir alle auch sind – wollen wir doch das gleiche….. mehr und intensivere gute Gefühle.

    Ihr habt sie euch verdient …. geniest sie jetzt und erst recht weil ihr das garnicht erst mußtet.

  3. Michael Schecker, der Schamane says:

    …..ich habe mir gerade die YuKon Kette(n) im WWW angesehen und bin recht begeistert. Die sind praktisch die moderne Version meiner schamanischen ZauberKetten an denen an den Steinen ganz bestimmte Gefühle & Bilder & Rituale geankert sind.
    Mein Vorschlag wäre anstatt bei einer Unterbrechung einer Gewohnheit alle Ringe von der Kette zu entfernen,,,Erfolgsringe von einer Seite des Verschlusses montieren und Ringe für eine Ehrenrunde (andere Form und Farbe) von der anderen Seite. Dazwischen dünne Röhrchen.

    Ein wahrlich mächtiges Tool !!!

    Nochmal zu den Ehrenrunden. Sie sind an sich ja kein Makel ganz im Gegenteil sind sie der Bewiß daß sich hier jemand intensiv mit seinem Ziel beschäftigt und dabei gerne auch eine Ehrenrunde macht und sicher dabei bleibt. Das ist ganz deutlich ein Zeichen der Stärke und Ausdauer.

    Der Erfolg ist euch allen sicher !!!

  4. Alexander Schwarz says:

    @Michael:Das Yukon-System funktioniert üblicherweise so, dass „man“ sich eine Herausforderung (neudeutsch: Challenge) stellt, die über einen überschaubaren Zeitraum geht, also etwa 21 Tage. Wenn du die 21 Tage geschafft hast, dann kannst du dir ein Bonus- oder Kraft-Element für dein Armband aussuchen, das dann auch dran bleibt. – Auf dem Spiel stehen immer nur die Elemente, die für die aktuelle Challenge stehen. (Aber natürlich kann sich da jeder seine eigene Regeln machen, es geht ja um’s Ergebnis.)

    Du schriebst: „Selbstmotivation durch in Aussichtstellung schlechter Gefühle (Elemente an der YukonUhr abnehmen)? Eine pure Masostrategie.“

    Also ich persönlich empfinde das nicht als Masostrategie, da die schlechten Gefühle im Idealfall ja nur in Aussicht gestellt, aber nicht erlebt werden.

    Ich werde aber mal bewusst drauf achten, was mit mir passiert, wenn ich mal einen Tag vergeige und damit verliere.

    Bisher kann ich sagen, dass diese Methode (und eine andere, die ich zur Zeit für meinen Gewohnheiten-Workshop teste) keine schlechten Gefühle verursachen, sondern vor allem Bewusstsein schaffen. – Das Bewusstsein, das mir sonst im Alltag häufig fehlt, was mich dann daran hindert, die Dinge umzusetzen, die ich mir schon so lang vorgenommen hab…

  5. Alexander Schwarz says:

    Meine „Challenge“ in diesem Monat besteht übrigens aus:

    1. morgens 10min Sonnengrüße
    2. täglich 15min 10Finger-Tippen üben
    3. 3x die Woche das Liegestützprogramm
    4. Kein Alkohol

    Ich überlege gerade, die Challenge auf 28 Tage auszuweiten, von den Elementen für das Yukon-Armband passt das ganz gut. Und ich fänds etwas übertrieben, wenn ich nach drei Wochen gleich ein Belohnungselement bekomme. Aber mal schauen…

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