Übungen für mehr finanziellen Wohlstand

In meinem Beitrag „finanzieller Wohlstand durch Verlassen Deiner Komfortzone“ konntest Du lesen, wie Dir das Verlassen Deiner Komfortzone auch für Deinen finanziellen Wohlstand hilft. So bildest Du eine Persönlichkeit, die andere Menschen führen kann und keine Angst vor Zurückweisung hat, ganz nebenbei aus. Damit hast Du die Grundlagen für Deinen finanziellen Wohlstand schon gelegt. Um einen Schritt weiter zu gehen, habe ich Dir ein paar leichte Übungen zusammen gestellt, die Dich noch weiter in die Richtung finanzieller Wohlstand unterstützen.

Als erste Übung empfehle ich Dir, Deine Gedankenwelt und Glaubenssätze zu erweitern. Das was Du denkst bist Du und wirst Du bekommen. Das was Du hast und bist ist ein Ergebnis Deiner Gedanken der vergangenen Jahre. Wenn Du also etwas verändern möchtest, dann empfehle ich Dir bei Deinen Gedanken anzufangen. Zu diesem Thema gibt es sehr sehr viele Bücher. Ich möchte Dir 4 grundlegende Klassiker ans Herz legen. Deine Investitions insgesammt beträgt 23 Euro (oder weniger):
1. Think and grow rich von Napoleon Hill
2. The richest man of babylon
3. Rich dad poor dad von Robert Kiyosaki
4. Cashflow Quadrant von Robert Kiyosaki
In den Büchern von Robert Kiyosaki findest Du noch einige weitere Literaturempfehlungen mit denen Du noch weiter in das Thema einsteigen kannst.

Diese 4 Bücher reichen meiner Meinung nach für den Anfang vollkommen aus. Wenn Du sie gelesen hast, dann ließ sie einfach noch einmal.

Als zweite Übung könntest Du einige Male Spiele wie Cashflow von Robert Kiyosaki oder Monopoly spielen. Richte Spieleabende für Dich und Deine Freunde ein und spielt. Gerne organisiere ich auch Spieleabende in Berlin, ich habe beide Spiele da. So weit ich weiß gibt es sogar Monopoly und Cashflow Clubs, in denen sich die Teilnehmer immer wieder treffen und spielen. Vielleicht gibt es sowas ja auch in Deiner Umgebung. Das hätte für Dich nicht nur den Vorteil, dass Du ganz einfach mitspielen und von erfahrenen Spielern lernen kannst, sondern es bietet Dir auch den Vorteil viele gleichgesinnte kennenzulernen. Da sind sicher einige erfolgreiche Geschäftsleute dabei.

Die dritte Übung hatte ich in einem anderen Blogbeitrag schon einmal beschrieben. Gewöhne Dir scheinbar erfolgreiche Strategien an, um mit Geld umzugehen. In meinem Artikel „lerne mit Geld umzugehen – 6 Tipps zum besseren Umgang mit Geld“ findest Du weitere Information zu dieser Übung.

In der nächsten Übung hast Du die Aufgabe Deine Einnahmen um 10% zu erhöhen. Das heißt, wenn Du im Moment 2000 Euro im Monat verdienst, dann sorge dafür, dass Du demnächst 2200 Euro jeden Monat verdienst. Sei kreativ und lasse Dir Lösungen einfallen, wie Du diese 10% verdienen kannst. Jetzt fängst Du an unternehmerisch zu denken. Das ist allerdings nur der erste Teil der Aufgabe. Nutze diese 10% Mehreinkommen, um alle Deine Schulden so schnell wie möglich abzuzahlen. Wenn Du zum Beispiel einen Fernsehr, einen Computer und die Küche auf Kredit gekauft hast und diese in monatlichen Raten abzahlst, dann nimm die 10% und sorge dafür, dass der Fernseher so schnell wie möglich bezahlt ist. Sagen wir mal die Rate für den Fernsehr ist im Monat 50 Euro, die für den Computer auch 50 Euro und die für die Küche 200 Euro. Wenn der Fernseher bezahlt ist, nimm die 10% und die 50 Euro monatliche Rate, die Du bis dahin für den Fernsehr bezahlt hast und zahle den Computer ab. Wenn dieser bezahlt ist packe auch die 50 Euro Rate noch mit drauf und zahle die Küche ab. Wenn die Küche bezahlt ist, dann nimm die 10% und die 300 Euro (alle Raten zusammen) und spare das Geld auf einem Konto für zukünftige Investitionen. Unter Investitionen verstehe ich keine Reisen oder Luxusartikel. Auch ein Seminar ist in diesem Sinn keine Investition. Natürlich ist es eine Investition in Dich. Hier verstehe ich Investition allerdings so, dass das Geld für Dich arbeitet und Dir ein passives Einkommen generiert. Mehr dazu findest Du in den oben genannten Büchern.

Wenn Du die eben genannte Aufgabe erledigt hast, dann hast Du schon einen großen Schritt gemacht und gehörst zu einer Minderheit. Jetzt kannst Du daran gehen Dir ein passives Einkommen zu generieren. Ein passives Einkommen ist ein Einkommen, für das Du nicht arbeiten musst. Zum Beispiel sind Zinszahlungen ein passives Einkommen, oder Mieteinnahmen. Die Übung, der Du Dich jetzt zuwenden könntest ist, Dir 10% passives Einkommen zu generieren. So könntest Du vielleicht eine Wohnung kaufen, die nach Abzug aller Kosten (auch Kreditraten) Dein Einkommen um 10% erhöht. In dem Beispiel von oben wäre das also eine Wohnung, die Dir nach Abzug aller Kosten monatliche Einnahmen von 220 Euro bringt. Du könntest auch in eine Firma investieren oder selber eine Firma gründen. Wichtig ist, dass die 10% nicht durch Deine Arbeit für die Firma entstehen, sondern dass die Firma diese 10% ohne Dein zutun generiert.

Vielleicht hört sich das für Dich jetzt alles ganz schön weit weg an, so ist das oft, wenn man anfängt seine Komfortzone zu erweitern. Deswegen empfehle ich Dir erstmal mit der ersten Übung anzufangen. Taste Dich langsam vor, Schritt für Schritt. Es kann sein, dass Du ein paar Jahre brauchst, das ist vollkommen ok. Ich beschäftige mich jetzt auch schon viele Jahre mit dem Thema und so langsam verstehe ich worauf es ankommt und gehe die entsprechenden Schritte. Mach lieber jeden Tag einen ganz kleinen Schritt als immer wieder zu versuchen in großen Schritten alles aufzuholen.

Viele Jahre habe ich versucht in großen Schritten alles auf einmal zu machen und bin immer wieder gescheitert und war so frustriert, dass ich mich Monate gar nicht darum gekümmert habe. Seit einigen Monaten gehe ich kleine Schritte, einen Schritt nach dem anderen und die Ergebnisse sind überwältigend. Probiere es aus und berichte mir von Deinen Erfahrungen.

Wenn Du die Übungen gemacht hast, kannst Du Dich bei mir melden, denn ich habe mir noch weiterführende Übungen ausgedacht. Auch in den nächsten Wochen und Monaten werde ich ab und zu etwas zum Thema finanzieller Wohlstand schreiben und die eine oder andere Anregung weitergeben. Wenn Dich das interessiert, dann trage Dich einfach hier zum Newsletter ein:

9 Kommentare
  1. Mike says:

    Hey Sascha, nimm mir nicht das Thema weg… schreibe gerade an einem ebook über „persönliche Finanzen“ für meinen Blog… 😉

    Aber sehr schöner Artikel.
    Den ersten Schritt (schuldenfrei zu sein) habe ich bereits hinter mir, mit dem zweiten (passives Einkommen) tue ich mich noch ein wenig schwer… komisch eigentlich.. aber ich habe das Gefühl, ich komme dem Ganzen ein wenig näher…

    Schönes Wochenende!

  2. Sascha Ballach says:

    Hey Mike,

    das war jetzt erstmal genug zu dem Thema. 😉 Ich denke da haben meine Leser erstmal genug zu tun. Es wird noch ein Artikel mit Übungen zur Entwicklung einer Führungspersönlichkeit kommen und ein etwas ausführlicherer zum passiven Einkommen. Welche Wege hast Du geplant, um Dir ein passives Einkommen zu generieren?

    Dir auch ein schönes Wochenende,
    Sascha

  3. Mike says:

    Ja, war wirklich sehr gut, vor allem die 10%-Idee hat mir gefallen. Sollte ich vielleicht auf die Art mal angehen…
    Ich habs zuerst mit Network Marketing probiert, liegt mir aber irgendwie nicht… oder ich bin zu ungeduldig.
    Bin gerade dabei, ein ebook für meinen Blog zu schreiben und dann werde ich es vermarkten bzw. mir damit eine Liste aufzubauen…

  4. Sascha Ballach says:

    Hallo Mike,

    freut mich, dass Dir die 10% Idee gefällt. Ich denke das vermutlich die wichtigste Idee in diesem Beitrag. Lieber wäre mir 100%, denn dann muss man sich wirklich verändern. Meiner Erfahrung nach schreckt das aber die Meisten ab. Selbst 10% sind für viele schon unvorstellbar. Wenn Du magst, setze Dich einmal hin, rechne aus, wieviel 10% sind und schreibe 100 Ideen auf, wie Du diese 10% verdienen kannst. Danach setze Dich hin und schreibe 100 Ideen auf, wie Du 100% mehr verdienen kannst.

    Ich wünsche Dir viel Spass dabei und bin gespannt auf Deine Erkenntnisse,
    Sascha

  5. Hampi says:

    Hi Sascha
    Interessante Anregungen. Doch hab ich mal ein paar Fragen: Funktioniert das bei Dir? Hat Dein Wohlstand zugenommen oder bist Du gar finanziell unabhängig? Oder müsstest Du dafür gaaaanz weit von Deiner jetzigen Komfortzone weg?

    Liebe Grüsse vom Hampi

  6. Sascha Ballach says:

    Hi Hampi,

    ja, mein Wohlstand hat zugenommen und ich bin fast finanziell unabhängig. Im Moment lebe ich von einer Stunde Arbeit in der Woche. Trotzdem arbeite ich sehr viel mehr. Erstens, weil es mir Spass macht, zweitens weil ich mich weiterentwickeln möchte und drittens, weil ich noch einige Ziele erreichen möchte, die ich so noch nicht erreichen kann.

    Gruß,
    Sascha

  7. Mike says:

    Wow, klingt gut…

    Gut, 10% sind ja schnell ausgerechnet! 🙂 Aber die 100 Ideen… da zerbrech ich mir doch schon einige Monate den Kopf…
    Ich werde wohl umdenken müssen! *grins*

  8. Stephan says:

    Hallo an alle,

    Sascha hat mir sein Wissen, das er hier postet, und seine Ideen schon letztes Jahr näher gebracht. Ich habe sie sofort umgesetzt. Aber lest selbst: http://www.dertraumvomerfolg.de

    In dem Blog beschreibe ich, wie ich das Thema finanzieller Wohlstand konkret angehe. Viel Spaß beim lesen und

    vielen Dank Sascha

  9. Henning says:

    Hallo Sascha,
    wirklich hervorragende Arbeit. Damit meine ich Deinen Blog insgesamt, die Themen aber auch die Artikel. Besonders gut gefällt mir, dass Du mit kleinen, konkreten Schritten beginnst. Gratulation auch an Stephan.
    Weiter so – freue mich von Dr zu lesen.

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