Selbstbewusstsein stärken – Selbstwertgefühl steigern

Ich erwähne das immer mal wieder. Vor ein paar Jahren war ich noch extrem schüchtern. Und als wäre das nicht schlimm genug, habe ich das dann auch noch mit Arroganz ausgeglichen. Wenn ich das Leuten erzähle, die mich damals nicht kannten, dann wollen die mir das oft nicht glauben. Ein paar Freunde kennen mich aber schon lange genug, um das bestätigen zu können. Sie meinen dann so lapidar: „Ja, vor ein paar Jahren war Sascha noch ein richtiges Arschloch“. Ich denke, inzwischen bin ich ziemlich selbstbewusst. An einigen Stellen arbeite ich noch, aber im Großen und Ganzen bin ich schon sehr zufrieden. Das Wichtigste dabei ist mir, dass das nicht aufgesetzt ist.

Selbstbewusstsein stärken durch Affirmationen

Damit bin ich schon beim Thema. Ich habe nämlich festgestellt, dass es ein großer Unterschied ist, ob man selbstbewusst ist, weil man sich das einredet, oder weil man das wirklich von innen heraus spürt und lebt. Bestätigt hat das auch eine Studie über Affirmationen. Dabei kam heraus, dass Affirmationen denen helfen, die schon ziemlich gut unterwegs sind, aber bei denen, die es gerade bräuchten eher das Gegenteil bewirken. Eine ähnliche Erfahrung habe ich gemacht. Auch ich habe mir sehr lange vorgestellt ich wäre selbstbewusst und das hat nur dazu geführt, dass ich als sehr arrogant wahrgenommen wurde, aber eben nicht als selbstbewusst. Was allerdings sein kann ist, dass ich mir so meine Welt gestaltet habe, die ja jetzt scheinbar tatsächlich eingetreten ist. 😉

Leben und automatisch Selbstwertgefühl steigern

Früher hatte ich ein eher langweiliges Leben. Ich habe nicht viel erlebt und auch nicht wirklich viel erreicht. Ok, ich hatte einen ziemlich guten Job und bin regelmäßig zum Kampfsport gegangen, aber das war es auch schon. In den letzten Jahren hat sich da einiges geändert. Ich bin viel gereist, habe viel erlebt, habe mich der einen oder anderen Angst gestellt und hatte mit sehr vielen Menschen zu tun. Ich habe gelebt.

So ganz automatisch hat sich dabei auch mein Selbstwertgefühl entwickelt. So richtig habe ich das auch gar nicht mitbekommen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich früher so anders war, aber scheinbar können sich andere daran erinnern. Der Prozess war sehr fließend und ich hatte mir nie vorgenommen dadurch selbstbewusster zu werden. Ich habe einfach erkannt, dass mein Leben viel mehr Spaß machen kann und habe das einfach gelebt.

Was Du tun kannst für mehr Selbstvertrauen

Meiner Erfahrung nach läuft das auf 3 ganz einfache Punkte hinaus:

  1. Lebe ein geiles Leben.
  2. Stelle Dich Deinen Ängsten.
  3. Schaffe was, worauf Du stolz bist.

Du siehst, es ist eigentlich ganz einfach. Du brauchst keine Selbsthilfebücher oder so. Ich habe da letztens einen Spruch gehört. Wenn Du glücklich sein willst, dann ließ keine Selbsthilfebücher, sondern habe glücklichere Freunde. Das kannst Du auch auf das Selbstbewusstsein übertragen. Dadurch lebst Du nämlich wie sie und bildest automatisch auch das Fundament für Dein eigenes Selbstwertgefühl. Und auch ohne diese Freunde kannst Du es mit Hilfe der oben genannten drei Punkte ganz einfach schaffen.

Wenn Du noch nicht weißt, wie für Dich ein geiles Leben aussieht und sich anfühlt, dann probiere einfach ganz viel aus. Wenn Dir dazu die Ideen ausgehen, dann kannst Du auch gerne mein Buch als Ausgangsbasis nutzen. Ich verspreche Dir, wenn Du alle Übungen aus dem Buch gemacht hast, dann hast Du sehr viel mehr Selbstvertrauen, ein sehr viel spannenderes Leben und bestimmt auch das eine oder andere geschafft, worauf Du stolz sein kannst. Hinzu kommen noch ein ganzer Stapel weiterer Vorteile, die ich in einem älteren Artikel schon aufgeführt habe.

Also, los gehts. Nimm Dein Leben in die Hand, habe immer mehr Spass am Leben und werde ganz nebenbei selbstbewusster. Übrigens, ein etwas schnellerer Weg ist, wenn Du Dich Herausforderungen stellst. Mit meinen letzten beiden Artikeln (Bei Angst was tun und 12 neue Gewohnheiten gleichzeitig) habe ich mich ziemlich großen Herausforderungen gestellt und mit jedem Tag, an dem ich das schaffe, oder ich meinem Ziel näher komme, steigt mein Selbstwertgefühl. Ließ die Artikel und suche Dir auch Herausforderungen. Schreibe mir, wie es Dir damit geht und was Du erlebst.

Nächste Woche werde ich mich dem Thema Charisma zuwenden. Was macht charismatische Menschen aus und wie kannst Du mehr Charisma entwickeln. Wenn Du sofort informiert werden möchtest, wenn der Artikel fertig ist, dann trage Dich einfach in meinen Newsletter ein:

10 Kommentare
  1. Alex says:

    Hi Sascha, die von dir zitierte Studie zum Thema Affirmationen würde ich noch etwas anders interpretieren:

    Wenn jemand gut unterwegs ist und die Affirmation hat „Ich bin selbstbewusst und erfolgreich“ dann fühlt er sich gut, weil die Aussage von seiner inneren Überzeugung gestützt wird.

    Wenn ein „Loser“ sagt „Ich bin sebstbewusst und erfolgreich“, dann wird er sich scheisse fühlen, weil er innerlich spürt, dass das nicht stimmt. Das heisst aus meiner Sicht nicht, dass die Affirmation das Gegenteil bewirkt, sondern dass sie ein wunderbarer Wegweiser ist, der uns ehrlich aufzeigt, wenn wir auf dem Holzweg sind.

    Alex

  2. Alex says:

    PS: Als Konsequenz unterstützt das dann deine Aussage, dass es letzten Endes um die Handlungen geht. – Die Affirmationen dienen nur als Wegweiser.

  3. Stefan says:

    oder um Frederick Dodson zum Thema Affirmationen zu zitieren: Der stiftende Gedanke ist der, der sich verwirklicht.

  4. Andreas Ziesmann says:

    Das mit den Affirmationen sehe ich auch so wie Alex. Sie sind nicht dazu da, den Ist-Zustand zu bestätigen, sondern sie sollen den Zustand beschreiben, den man gerne haben will. Wenn der Zustand noch nicht erreicht ist, entsteht automatisch Friktion für das Unterbewusstsein und es versucht dann, diesen Zustand herzustellen, damit die Affirmation gültig wird. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass mich allein das Aussprechen von Affirmationen schon in eine positive, förderliche Stimmung versetzt.

    Deine drei Punkte finde ich gut. Kann ich bestätigen. Ich bin grad dabei, dass immer weiter umzusetzen.

  5. Sascha Ballach says:

    🙂 für mich waren Affirmationen immer, dass ich mir einrede ich bin toll und die Welt ist toll, egal ob es so ist. Bei Euch hört sich das eher nach einer Bestellung beim Universum an, Da kann ich mich mit anfreunden. 😉

  6. Andreas says:

    Also meine Erfahrung damit ist so das sie nach dem Verlassen der Komfortzone, den aus der Erfahrung gezogene Erkenntnis oder Glaubensatz, enorm verstärken und festigen.

    Den Fall das das Unterbewusstsein den noch nicht vorhandenen Zusatnd herbeiführt kann ich für mich allerdings nicht bestätigen.

  7. Andreas Ziesmann says:

    Jo, aus dem ersten Satz werde ich auch nicht schlau.

    Nochmal wegen des Unterbewusstseins: Natürlich kann das Unterbewusstsein den gewünschten Zustand nicht alleine herstellen. Es bringt dich eher dazu Entscheidungen zu fällen, die zum Erreichen des Zustands führen. In meiner Erfahrung jedenfalls.
    Bsp.: Wenn deine Affirmation besagt, dass du ein Gewinner bist, dann wird das Unterbewusstsein bewirken, dass du nicht beim ersten Hindernis aufgibst, sondern dich fürs dranbleiben entscheidest. Ein Gewinner würde das nämlich nicht machen. Natürlich passiert das nicht von heute auf morgen.

    Wer’s noch nicht gemerkt hat, das ist oben ein anderer Andreas. 😉

    Gruß
    Andreas

  8. Dennis says:

    Hey,
    toller Post, danke!
    Wobei ich dem Punkt „lebe ein geiles Leben“ nur bedingt zustimme. Der Punkt ist der, wer sich die ganze Zeit damit beschäftigt, ein geiles Leben zu leben.. verpasst teilweise die Chance, sich mit sich selbst ausseinanderzusetzen. Reflektieren und zu sich selbst finden hat auf den ersten Blick nichts mit einem „geilen Leben“ gemeinsam.
    Die Balance macht´s: Wer sich Zeit für sich selbst nimmt UND soviel mitnimmt, wie er kriegen kann – der hat langfristig persönlichen Erfolg!

    Grüße,
    Dennis

  9. Sascha Ballach says:

    Hey Dennis,
    ich stimme Dir zu. Allerdings mangelt es vielen an beidem und da können sie meiner Meinung nach ruhig mit einem geilen Leben anfangen. Und um ein wirklich geiles Leben haben zu können, muss man reflektieren, denn mit geilem Leben meine ich nicht jedes Wochenende rausgehen und sich den Kopf voll zu saufen.
    Gruß,
    Sascha

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