Raus aus der Komfortzone, rein in neue Gewohnheiten

Jetzt wo ich angefangen habe mir ein paar neue anzueignen kommen mir immer mehr Sachen unter, die ich da noch integrieren möchte. So hat es sich ergeben, dass meine Tage so strukturiert sind wie noch nie in meinem Leben. Von einigen Lesern und Menschen in meinem Umfeld wurde ich gefragt wie ich das alles schaffe. Daher habe ich mich entschieden einmal meinen Tagesablauf zusammen zu stellen, wie ich ihn ab Montag haben werde. Ich überlege auch schon ob und wie ich Dich auf dem Laufenden halte über die Fortschritte in den einzelnen Disziplinen wie , , Schnelllesen, lernen, Marketing, Master Key System und .
Ja genau, Du liest richtig, ich habe mir eine Menge vorgenommen und das erfordert dann doch eine sehr genau Planung und vor allem auch, dass ich mich wirklich auf die Dinge konzentriere, die ich mache. Also nicht immer wieder in meine Mails sehen, mir eine ruhige Umgebung suchen, bzw. gestalten usw. In den letzten Tagen habe ich dafür ermittelt, wann für mich die optimalen Zeiten wofür sind. Dabei musste ich mich sehr stark an dem Tagesablauf meines Sohnes orientieren, da ich auch möglichst viel Zeit mit ihm verbringen möchte. Zwischen 6 und 7 steht er auf und um 8 gebe ich ihn meistens im Kindergarten ab. Ab 8:15 Uhr habe ich dann also in der Woche Zeit für mich. Abends möchte ich von 18 bis 20 Uhr mit ihm Zeit verbringen, dann geht er ins Bett und ich habe wieder ein wenig Ruhe und kann noch ein paar Dinge, wie Liegestütze oder Gitarre üben, machen. Das sind die groben Rahmenbedingungen. Zwischendurch muss ich natürlich auch noch ins Büro und habe auch andere Termine. Daher habe ich mir folgendes überlegt:

Yoga

Wie schon beschrieben möchte ich jeden Tag mit dem Sonnengruß (und danach kalt duschen) beginnen und, wenn ich ein wenig fiter bin, mit der Asana-Reihe beenden. Den mache ich jetzt seit einem Monat jeden morgen und ich merke, dass ich endlich wieder beweglicher werde. Ob das auch daran Schuld ist, dass ich jetzt so viel bewege? Man sagt ja in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Da bin ich ja gespannt wie flexibel mein Geist wird, wenn mein Körper noch flexibler wird.

Liegestütze

Montags, Mittwochs und Freitags mache ich abends wie im Programm vorgesehen meine Liegestütze. Die zweite Woche habe ich gerade mit einem Test abgeschlossen und 19 Liegestüzte geschafft. Das heißt ich habe in 2 Wochen die Anzahl der Liegestütze die ich schaffe fast verdreifacht. Wenn es in der Geschwindigkeit weiter geht, dann schaffe ich in 4 Wochen locker 100 Liegestütze. 😉

Schreiben

Ein großer Teil meines Arbeitsleben besteht aus Schreiben. Ich schreibe Verkaufstexte, Newsletter, Blogbeiträge und Kurse. Es wird daher Zeit, dass ich mich dem Schreiben regelmäßiger widme. Genug Bücher darüber habe ich inzwischen gelesen. Jetzt wird es Zeit, dass ich nach und nach das Gelernte auch übe und anwende. Daher habe ich mich entschieden jeden Wochentag eine Stunde ausschließlich für das Schreiben zu verwenden. Und zwar werde ich das sofort machen wenn ich Lao im Kindergarten abgegeben habe. Dafür werde ich zu Hause bleiben, denn um die Uhrzeit habe ich zu Hause am Meisten Ruhe. Außerdem werde ich mir mal wieder Bücher wie Deutsch für Profis, Deutsch für Kenner, Deutsch fürs Leben, Stilkunst, Garantiert schreiben lernen und Über das Schreiben vornehmen und durcharbeiten.

Marketing

Die nächsten 3 Monate werde ich die Stunde nach meinem Schreibkurs für Social Media Marketing nutzen und das gleichnamige Buch dafür durcharbeiten. Obwohl ich mich schon sehr stark mit Social Media beschäftigt habe werde ich jede einzelne Lektion genau durcharbeiten. Manchmal sind es die Kleinigkeiten die den Unterschied machen. Außerdem stelle ich so sicher, dass ich kontinuierlich an dem Thema arbeite. Gerade im Marketing ist Kontinuität eine der Haupttugenden und ich bin schon gespannt wo ich nach 3 Monaten kontinuierlichem Marketing stehe.

Das Master Key System

Bevor ich dann ins Büro gehe mache ich noch die tägliche Aufgabe aus dem Master Key System. Soweit ich das überblicken kann sind das immer Aufgaben die eine Viertelstunde gehen. So komme ich ein wenig runter und bin bereit, um mich dann in den Büroalltag zu stürzen. Außerdem bin ich schon sehr neugierig, ob das Master System wirklich so gut ist wie es verspricht. Angeblich zieht man dadurch , Macht, Wohlstand, Gesundheit und Liebe mit sehr wenig bewusster Anstrengung in sein Leben. Ich lasse mich überraschen. Das System besteht aus 24 Lektionen, für jede Woche eine, geht also knapp ein halbes Jahr. In einem halben Jahr habe ich dann also alles, was ich mir je gewünscht habe. 😉

Büro

So, irgendwann muss ich ja doch noch die alltägliche Arbeit machen, wobei ich durch das Marketing und das Schreiben schon sehr viel davon gemacht habe. Einen anderen Teil erledigt mein Assistent, den ich vor 2 Wochen gefunden habe. Das kann ich Dir nur wärmstens ans Herz legen. Wenn auch Du mehr vor hast als Du schaffen kannst, dann suche Dir einen Assistenten. Ich habe mich jetzt schon sehr an ihn gewöhnt und er hat sich schon bezahlt gemacht. Ich bin jemand, der gute Ideen hat und die auch anstoßen kann. Irgendwann verliere ich aber die Lust daran und bekomme die Ideen nicht zu Ende. Das ist jetzt anders, denn jetzt macht das mein Assistent zu Ende. Übrigens ist der Komfortzonenkurs fertig. Ich muss jetzt nur noch ein paar administrative Dinge klären, dann geht er online.
Die Bürozeit werde ich hauptsächlich nutzen, um mit Leuten zu telefonieren und Ideen zu besprechen. Außerdem werde ich die Schritte umsetzen, die ich mir am Vorabend vorgenommen, habe um meine Projekte voran zu bringen. Auch mit Assistent muss ich einige davon selber machen. In den 7 Stunden, die ich dann meistens im Büro bin (von 11 bis 18 Uhr) sollte ich doch das eine oder andere schaffen. Das ist auch die einzige Zeit in der ich ab jetzt emails lese und schreibe und zwar einmal wenn ich mich im Büro an den Rechner setze und einmal bevor ich gehe. Das wird glaube ich eine meiner größten Herausforderungen nicht so oft in meine Mails zu sehen.

Gitarre lernen

Ich habe mir den angeblichen Klassiker für Gitarre lernen, Peter Bursch’s Gitarrenbuch, angeschafft und werde es jetzt jeden Abend eine halbe Stunde durcharbeiten. Mein Ziel ist es mit Math, mit dem ich zusammen angefangen habe, beim NLP Practitioner im August ein Konzert zu geben. Dafür muss ich noch ganz schön üben, ich denke aber das ist schaffbar.

Schnell lesen lernen

Ich habe schon lange ein Buch in meinem Schrank mit dem Titel Optimales Lesen: Schneller lesen – mehr behalten. Ein 25-Tage-Programm. Das ist mir gestern wieder in die Hände gefallen und da bei mir auf dem Schreibtisch knapp 20 begonnene und über 30 demnächst zu lesende Bücher liegen dachte ich mir das ist doch ganz sinnvoll, wenn ich das mal mache. Ich habe mir die Aufgaben noch nicht angesehen, ich hoffe aber, dass ich auch zum Lesen komme und so gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlage. Naja, ansonsten kann ich das ja spätestens in einem Monat wieder aufholen, denn normalerweise lese ich jeden Abend noch ein paar Seiten, egal wie spät es ist oder wie müde ich bin.

Ziele bearbeiten

Den Tag beende ich dann mit meinen Zielen. In so vielen Erfolgsbüchern und Biographien habe ich schon gelesen, dass es wichtig ist sich täglich mit seinen Zielen zu beschäftigen, um wirklich erfolgreich zu sein. Jetzt ist die Zeit gekommen, dass ich mir das als antrainiere. Und zwar werde ich täglich meine Ziele durchgehen und die nächsten Schritte festlegen. Diese werde ich auf die nächsten Tage verteilen, bzw. die streichen, die ich schon erledigt habe. Das werde ich auch mit ein paar Sätzen in meinem Erfolgstagebuch festhalten und so mit einem super Gefühl in den Schlaf sinken.

Wochenende

Das Wochenende ist größtenteils Freizeit. Am Wochenende werde ich nur Yoga, das Master Key System, Schnell lesen, Gitarre üben und mit meinen Zielen arbeiten machen. Das sind insgesammt ungefähr anderthalb bis 2 Stunden, die schaffe ich locker aufzubringen. Da ist es sehr hilfreich, dass ich keinen Fernseher habe.

Bedenken

Diesmal wird es mir vermutlich nicht so leicht fallen 21 Tage hintereinander mein Programm einzuhalten. Das soll keine Programmierung sein, sondern ich bin mir bewusst, dass ich mir da einiges vorgenommen habe. Daher erlaube ich mir auch eine der Sachen am Tag nicht zu machen und der Tag zählt trotzdem. Wenn ich allerdings 2 Dinge nicht mache, dann beginnen die 21 Tage von vorne zu zählen.
Als aufmerksamer Leser ist Dir sicher aufgefallen, dass ich nichts von Ernährung oder Sport gesagt habe. Was meine Ernährung betrifft werde ich mich auf 2 Mahlzeiten am Tag beschränken und auf ein Abendessen verzichten. Das habe ich schonmal 2 Monate gemacht und das hat mir sehr gut getan. Ich bin sehr viel energetischer morgens aus dem Bett gekommen und auch sonst fühlte ich mich sehr viel besser. Den Sport werde ich an den Werktagen in meinen täglichen Ablauf integrieren. Ich werde ca. alle 50 Minuten für 10 Minuten Sport machen, also Sit Ups, Stretching usw. Auch das habe ich schonmal eine Zeit lang gemacht und so war mein Metabolismus dauerhaft aktiviert, was für ein dauerhaftes Wohlgefühl gesorgt hat.

Zusammenfassung

Du siehst, ich habe eine Menge vor. Das muss wohl der Frühling sein. Drücke mir die Daumen, dass ich das schaffe. Am Liebsten würde ich Dich an all den Aktivitäten teilhaben lassen, so dass Du mitlernen kannst. Genau weiß ich aber noch nicht wie ich das mache. Vielleicht sammle ich im Laufe des Tages zu den einzelnen Aktivitäten meine Ergebnisse und schicke diese dann gesammelt und sortiert jeden Abend raus. So kannst Du auch kontrollieren ob ich meine Aufgaben gemacht habe, sofern Dich das interessiert. Ich würde dann also das mir angeeignete Wissen komprimieren und an Dich weitergeben, so dass Du nicht all die Bücher durcharbeiten musst. Falls Du doch in eins der Themen tiefer einsteigen möchtest, kannst Du Dir ja die entsprechenden Bücher anschaffen. Zu den meisten Themen habe ich auch noch weitere Bücher, die ich nebenbei gleich mit durcharbeite, die werde ich mit dazu schreiben. Was hältst Du von der Idee? Würde Dich das interessieren?

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5 Kommentare
  1. Alexander Schwarz says:

    Hi Sascha,

    right on! Theoretisch geht das ja nicht, was du da vor hast, deswegen freue ich mich darauf, mich praktisch eines Besseren belehren zu lassen und dich in den nächsten Wochen genau zu beobachten.

    Ich hab meine ersten drei Gewohnheitswochen jetzt auch hinter mir und verlängere das Programm um eine Woche, weil sich das für mich irgendwie „runder“ anfühlt. – Diese Woche werde ich nutzen, um dann meinen Plan für die zweite Runde festzulegen.

    Auch mir geht es so, dass ich nach 3 Wochen noch nicht das Gefühl habe, feste Gewohnheiten etababliert zu haben, dennoch bin ich begeistert wie gut es funktioniert, mich über die neue Methode mit dem Yukon-Armband zu programmieren. – Und auch mir macht es Spaß, meinen inneren Schweinehund auf diese Art und Weise zu überwinden und dann im Laufe der Zeit die Früchte zu ernten. Kommt mir nicht wie Arbeit vor.

    Weiterhin viel Erfolg & Keep us posted!

    Alex

  2. Tobias Zimpel says:

    Meine Güte, Sascha, da hast Du Dir ja ein Programm vorgenommen. Ich frage mich nur, ob da drei Wochen wirklich reichen, denn vom Gefühl her würde ich erst mal sagen, dass, je mehr man gleichzeitig angeht, umso länger es braucht, bis sich das als feste Struktur „eingebrannt“ hat – einfach, weil der Fokus nicht so stark ist (und das durchaus im physikalischen Sinne *g*)

    Ich nehme mir auch öfter mal viel vor, aber nur einen Teil davon als „must-do“, und den rest als „can-do“. So kann ich mich auf einen bestimmten Teil fest fokussieren, und trotzdem – mit „weicherem“ Fokus – schon die Grundlagen für etwas Neues legen.

    http://www.stevepavlina.com/blog/2008/07/habit-change-is-like-chess/ ist für mich immer noch eine geniale Ressource im Bezug auf Gewohnheiten, kann ich Dir wirklich empfehlen, wenn Du es nicht eh schon kennst.

  3. Andreas Biegel says:

    Hallo Ihr Lieben,

    bin jetzt auch in der dritten Woche… habe mir allerdings nicht ganz sooo viele Gewohnheiten vorgenommen. Als interessant empfinde ich auf jeden Fall die folgen Erfahrung:
    Mittlerweile habe ich das wirkliche Bedürfnis auf die neue positive Gewohnheit! Und das tolle – es funktioniert also mit den schlechten Gewohnheiten ebenso wie mit den positiven Gewohnheiten.

    Früher hatte ich fast täglich das Verlangen nach Schokolade! Und wehe wenn ich mal nicht meine tägliche Portion Schoki hatte… HEUTE habe ich das selbe Verlangen nach Obst! D.h. ich habe exakt den gleichen Japp nach frischen Äpfeln.

    Ähnlich ist das mit dem Sport… In den letzten 4 Wochen habe ich jeden Tag eine Stunde Rad trainiert. (Mit jeweils einem, im Trainingsplan vorgesehenen Pausentag pro Woche) und heute geht ies mir richtig komisch wenn ich keinen Sport mache… normalerweise absolviere ich mein Radtraining morgens um 0600Uhr… sollte sich das einmal verschieben weil ich morgens keine Zeit habe oder zu müde gewesen bin, habe ich spätestens Mittags einen Heißhunger auf meine Trainingseinheit…

    Coooool!!!!!!!

    Übrigens habe ich mal das mit den 21Tagen überprüft…
    Eine wissenschaftliche Studie dazu habe ich gefunden. Allerdings beruft diese Studie sich auf 30Tage.

    Dazu hat man Kletteraffen, vier ihrer zum Klettern so enorm wichtigen Finger mit Klebeband abgetapt. Nach etwa 30 Tagen haben die Tiere dann mit nur einem Finger genauso gut geklettert wie mit vormals fünf Fingern.

    Jetzt kommt aber der wichtige Punkt: Was ist passiert, wenn man den Tieren den Verband wiederabgenommen hat? Bis 30 Tage haben sie stets wieder alle Finger zum Klettern benutzt. Aber…

    War die Hand länger als 30 Tage abgetapt, haben die Tiere, obwohl sie alle Finger zur Verfügung hatten, NUR DEN EINEN FINGER zum Klettern benutz. Eine neue Gewohnheit hatte sich etabliert.

    Viele Grüße aus dem Norden sendet

    Andreas Biegel

  4. Carsten says:

    Hey Mann!
    Sag doch mal wie Dein Ergebnis ist. Du weißt ja, ich halte viel vom prägen neuer Gewohnheiten! Bei Dir waren es sehr viele auf einmal, hast die „Latte“ hochgehängt – umso schöner, wenn vieles/einiges davon funktioniert hat.

    Liebe Grüße,
    Carsten

  5. Peter says:

    Wow, was für ein Programm. Sollte ich auch mal machen, bin nach dem Winter irgendwie total fertig. Vorbildlich…

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