Wie Du schneller lesen und mehr behalten kannst

Vor ein paar Tagen kam es bei einem Post von mir bei Instagram zu einer kleinen Diskussion. Ich habe den Spruch „Ausgelernt ist Altenheim fürs Gehirn!“ gepostet. Dazu erwähnte ich, dass ich ungefähr 3 Bücher in der Woche lese. Schnell kam die Frage auf, wie ich das mache und ob ich mir das überhaupt alles merken kann. Kurz habe ich darauf schon geantwortet. Hier werde ich jetzt etwas länger darauf antworten.

Warum ist es wichtig schneller lesen zu können?

Kaum jemand fragt, wie wir die Zeit haben zu schlafen oder zu essen, aber ich werde immer wieder gefragt, wie ich die Zeit habe so viel zu lesen. Für mich ist Lesen (und damit beziehe ich mich auf Sach- und Fachliteratur) sehr wichtig, unter anderem aus folgenden Gründen:

  1. Der erste Grund ist ziemlich offensichtlich. Du eignest Dir mehr und mehr Wissen an, was wieder verschiedene Vorteile hat. Am wichtigsten, meiner Meinung nach, ist, dass dieses Wissen helfen kann neue Zusammenhänge und Verknüpfungen zu bilden. Zum Beispiel bin ich gerade dabei Trainingsmethoden aus dem Fitness Bereich auf das Erlernen neuer Fähigkeiten anzuwenden.
    Natürlich hilft Dir mehr Wissen auch in vielen anderen Situationen. Ich hatte mal ein Verkaufsgespräch, bei dem wir uns nicht über das Produkt, sondern über Golf unterhalten haben. Ich spiele zwar kein Golf, habe aber trotzdem genug Ahnung davon, um zumindest halbwegs mitreden zu können. Man weiß nie, wo einem das Wissen mal helfen kann. Und ein umfangreiches Allgemeinwissen ist immer gut.
  2. Lesen hilft Dir bei der Meinungsbildung. Wichtig ist dabei, dass man nicht nur das liest, was die Meinung bestätigt, sondern vor allem auch etwas, welches der eigenen Meinung widerspricht. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Ernährung. In der Zeit habe ich so gut wie alle Ideen dazu gelesen und die meisten auch ausprobiert. Ich war immer der Meinung, dass es sowas wie eine gesunde Ernährung gibt. Jetzt liegt bei mir ein Buch auf dem Tisch, in dem ein Ernährungsberater Studien zusammengestellt hat, die angeblich beweisen, dass es etwas wie eine gesunde Ernährung nicht gibt. Ich bin gespannt.
  3. Irgendwo habe ich gelesen: „Whatever problem you’re struggling with is probably addressed in some book somewhere written by someone a lot smarter than you.“ Falls Du kein Englisch verstehst, das heißt ungefähr: „Egal welches Problem Du hast, dann gibt es sicher ein Buch, in dem das jemand schlaueres als Du anspricht.“ Es hilft, bei Problemen zu lesen. Manchmal ist es nicht nötig, ein konkretes Buch zum Thema zu lesen, siehe Punkt 1.
  4. Vielleicht hast Du schon einmal gehört oder gelesen, dass Du bist wie die 5 Menschen, mit denen Du die meiste Zeit verbringst. Ob es jetzt mehr oder weniger Menschen sind, ist nicht so wichtig. Aber man kann tatsächlich anhand des Umfelds Rückschlüsse auf die Zukunft einer Person ziehen. Und den Meisten fällt es sehr schwer sich aus einem bestehenden Umfeld zu lösen und sich einfach so mit anderen Menschen zu umgeben, was man bei jahrelangen Freundschaften vielleicht auch nicht möchte.
    Als ich das erste Mal davon gehört habe, machte ich mich auf die Suche nach einem Mentor, bzw. nach mehreren, für jedes Thema einen. Das ist mir leider nicht so leicht gefallen. Irgendwann wurde mir bewusst, dass ich durch die Bücher so viele Mentoren haben kann, wie ich will. Ich kann mich ganz einfach und kostengünstig mit Menschen umgeben, die in ihrem Bereich erfolgreich sind.
    Aber Achtung: Du umgibst Dich auch mit ihren Glaubenssystemen und sicher sind bei einigen Büchern auch verschiedenste Ausschmückungen und Umdeutungen dabei. Deswegen solltest Du Dir angewöhnen Bücher kritisch zu lesen.
  5. Vielleicht stößt Du beim Lesen auf Deine Berufung, falls Du sie nicht schon hast. Das funktioniert natürlich nicht so gut, wenn man immer das Gleiche liest. Auch in dem Zusammenhang macht es Sinn sich mit verschiedenen Themen zu beschäftigen und auch mal Themen auszuprobieren, für die man sich bisher nicht interessiert hat.
  6. Es gibt verschiedene Studien, die nachweisen, dass sich Demenz und sogar Alzheimer verhindern oder lindern lassen, wenn man sein Gehirn regelmäßig intensiv benutzt. Jeden Tag Sudoku reicht da nicht aus. Scheinbar ist es für das Gehirn sehr vorteilhaft, wenn man sich regelmäßig mit neuen Themen beschäftigt und sich in diese Themen intensiv einarbeitet. Zu lesen ist da ein erster Schritt, aber noch nicht ausreichend. Dazu werde ich demnächst einen eigenen ausführlichen Artikel schreiben. Es lohnt sich als Dich zum Newsletter anzumelden.

Zusätzlich ist Lesen, wenn man es in höherer Geschwindigkeit beherscht, die schnellste Form der Wissensaufnahme. Die Tendenz geht heute bei vielen zu Hörbüchern oder Videos. Aber selbst wenn man die mit doppelter Geschwindigkeit hört und schaut, kommt das nicht an schnelles Lesen heran. Lesen hat auch den Vorteil, dass man einfach Sätze und Absätze überspringen kann, die für einen nicht interessant sind. Das bringt zusätzliche Geschwindigkeitsvorteile. Aber Vorsicht, das hat auch einen Hacken. Ich kann Videos und Hörbücher nicht sehen oder hören. Ich werde sehr schnell ungeduldig, weil das alles so langsam geht. Viel zu wenig Information in viel zu viel Zeit. Daher nutze ich Autofahrten inzwischen nicht mehr für Hörbücher, sondern zum Nachdenken.

Schneller lesen

Es gibt verschiedene Schnelllesemethoden, wie Flächenlesen oder Photo Reading, um nur zwei zu nennen. Die Basis ist aber bei allen die Gleiche. Es geht darum, die Augen nicht mehr wortweise zu bewegen, sondern so schnell, dass die Wörter nicht mehr bewusst wahrgenommen werden. Das fällt den Meisten eher schwer, schließlich haben wir so lesen gelernt. Erst Buchstabe für Buchstabe und dann Wort für Wort.
Am einfachsten funktioniert es das zu lernen, wenn man gar nicht erst versucht zu lesen, sondern einfach nur die Augen auf verschiedene Arten über den Text bewegt. Ich mache deswegen folgende Übungen zwei bis dreimal pro Woche für 5 Minuten.
Achtung: Du solltest die Übungen nicht öfter oder länger machen. Bei dem Training werden Deine Augenmuskeln trainiert und genauso wie beim Training im Fitness Studio brauchen die Muskeln Regeneration und Übertraining schadet eher. Außerdem solltest Du ausgeschlafen sein, wenn Du die Übungen machst. Scheinbar kann es sonst zu Kopfschmerzen und anderem führen.

Mache die vier Übungen, in welcher Reihenfolge Du willst. Nimm Dir irgendein Buch und schlage es irgendwo auf. Es geht nicht darum, dass Du den Inhalt liest oder verstehst. Es sind Augenübungen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Noch eine wichtige Anmerkung, halte Deinen Kopf still. Die Muskeln Deiner Augen sollen trainiert werden, das funktioniert aber nicht, wenn Du den ganzen Kopf, statt Deiner Augen bewegst. Vielleicht stützt Du Deinen Kopf einfach in Deine Hände. So ist er fixiert und Deine Augen dürfen arbeiten.

Die 4 Übungen:

  • Zeile für Zeile
    Bei dieser Übung gehst Du mit Deinen Augen Zeile für Zeile durch den Text. So, als würdest Du lesen. Achte darauf, dass Deine Augen nicht an einzelnen Worten hängen bleiben. Wie gesagt, es ist eine Augenübung und es geht nicht ums Lesen.
  • mehrere Zeilen hin und her
    Bei dieser Übung erfasst Du mit Deinen Augen zwei drei Zeilen gleichzeitig. Du folgst ihnen mit den Augen bis zum Ende und gehst dann bei den nächsten zwei drei Zeilen wieder zurück zum Anfang. Du betrachtest die Zeilen dann also rückwärts.
  • eine ganze Seite
    Bei dieser Übung gehst Du in einer Wellenbewegung von oben nach unten über die Seite und von Seite zu Seite.
  • zwischen den Zeilen
    Bei der letzten Übung liest Du zwischen den Zeilen. Du konzentrierst Dich also auf den Freiraum zwischen den Zeilen und auf den oberen Teil der unteren Zeile. Den meisten Menschen gelingt es, wenn die untere Hälfte einer Zeile abgedeckt ist, trotzdem den Text zu lesen. Du brauchst also gar nicht die komplette Zeile wahrnehmen, um die Information aufzunehmen. Das nur als Hintergrund, denn auch bei dieser Übung geht es nicht ums Lesen.

Mehr behalten

Jetzt weißt Du, wie Du trainieren kannst schneller zu lesen. Das ist allerdings nur die halbe Miete. Das ganze Wissen muss auch gespeichert und verarbeitet werden. Dazu ist es nötig, dass Du mit dem Buch arbeitest, es also nicht einfach nur liest. Ich werde Dir im folgenden ein paar Ansätze dafür vorstellen. Zu dem Thema kann ich Dir das Buch „Wie man ein Buch liest“ sehr empfehlen.

Hier ein paar Anregungen:

  • ein paar Gedanken voraus
    Bevor Du mit dem Lesen anfängst, überlege Dir, was Du Dir von dem Buch versprichst. Welche Fragen hättest Du gern beantwortet. Welche Aspekte des Themas interessieren Dich besonders.
  • Inhaltsverzeichnis und Klappentext
    Lies den Klappentext und das Inhaltsverzeichnis. Konkretisiere Deine Fragen. Welches Kapitel interessiert Dich besonders und warum. Warum hat der Autor die Kapitel so strukturiert?
  • Notizen
    Lange Zeit habe ich Bücher einfach nur gelesen und mir eben das gemerkt, was Hängen geblieben ist. Inzwischen bin ich dazu über gegangen, mir beim Lesen Notizen zu machen. Ich konnte mich nie damit anfreunden direkt in die Bücher rein zu schreiben, zu unterstreichen oder Eselsohren rein zu machen. Auch jetzt, wo ich viel elektronisch lese, mache ich das nicht. Für Dich kann das aber eine wertvolle Technik sein. Ganz wichtig dabei ist, dass Du Dir das Buch dann ein paar Tage später noch einmal zur Hand nimmst und all Deine Markierungen und Kommentare durchgehst und sie auf Karteikarten oder in einer Mindmap oder ähnlichem vermerkst. Dabei solltest Du alle inzwischen doch unwichtigen Notizen aussortieren.
    Ich habe mich für den direkten Weg entschieden. Lange Zeit habe ich meine Notizen in Mind Maps festgehalten. Inzwischen bin ich zu elektronischen Karteikarten übergegangen und nutze dafür Gingko.
    Wenn Du Englisch verstehst, empfehle ich Dir zur weiterführenden Lektüre die beiden Artikel „This Simple Note-Taking Method Will Help You Read More (and remember what you’ve read“ und „The Notecard System: The Key For Remembering, Organizing And Using Everything You Read“. Falls Du Englisch nicht lesen kannst, versuche es mit Google Translate. Da kommt zwar kein perfektes Deutsch heraus, aber die Inhalte sind meistens verständlich.
  • Lehren
    Du lernst am Meisten, wenn Du es anderen beibringst. Also erzähle anderen davon, was Du gelesen hast. Erkläre ihnen die wichtigsten Punkte. Lass sie Fragen stellen und beantworte diese so gut wie möglich. Das hilft Dir nicht nur beim Merken, sondern beim Verstehen und Verarbeiten.
    Nutze dieses Vorgehen nicht nur für das ganze Buch, sondern auch für einzelne Kapitell. Wenn Du gerade niemanden hast, dem Du den Inhalt erklären kannst, dann erkläre ihn Dir und hinterfrage Deine Erklärungen.
  • Debatieren
    Nimm die gegenteilige Meinung des Autors an und verteidige sie sachlich. Warum hat der Autor unrecht mit seinen Aussagen. Wo sind logische Lücken enthalten. Ich finde die Idee der Debatierclubs in Amerika super und staune, dass es diese in Deutschland nicht gibt. Irgendwann gründe ich mal einen. Mal die Position der Gegenseite einzunehmen kann sehr erhellend sein.
  • Rekapitulieren
    Schau Dir kurz, also ungefähr eine Minute, Deine Notizen an und erinnere Dich danach an so viele wie möglich von ihnen, indem Du sie noch einmal aufschreibst. Schau dann, welche Dir eingefallen sind und welche nicht. Lässt sich da ein Muster erkennen?

Neben diesen Tipps zum Bearbeiten von Büchern habe ich noch ein paar Tipps für Dich:

  • Bücher zu Ende lesen
    Je nachdem wie Du drauf bist, kann es hilfreich sein es mal anders zu machen. Wenn Du z.B. Bücher häufig nicht zu Ende liest, dann ändere das doch mal. Oder wenn Du wie ich Bücher meistens von Anfang bis Ende liest, dann lies doch vielleicht mal nur ein Kapitell oder die Kapitel durcheinander. Lies nur die Kapitel, die Dich besonders interessieren.
  • Bücher mehrmals lesen
    Vielleicht ist Dir auch schon aufgefallen, dass Du in einem Buch ganz andere Inhalte entdeckst, wenn Du es später noch einmal liest. Ich hatte es schon, dass ich wusste, dass ich das Buch schon gelesen habe, ich von den Inhalten aber mega überrascht war. Wo kamen die plötzlich her? Wieso habe ich die damals nicht wahrgenommen?
  • immer ein Buch dabei
    Ich habe immer ein Buch dabei, meistens sogar mehrere. Und da ich mein Tablett auch meistens dabei habe, sogar hunderte. Ich finde immer wieder Gelegenheiten, ein bisschen zu lesen. Im Laufe eines Tages kommt da ganz schön was zusammen.
  • vor dem Schlafen lesen
    Egal wie anstrengend mein Tag war oder wie müde ich bin. Ich lese jeden Abend vor dem Einschlafen mindestens eine Seite. Oft wird es dann doch sehr viel mehr. Wichtig dabei ist darauf zu achten, was Du bei dieser Gelegenheit liest. Dein Unbewusstes wird sich die ganze Nacht damit beschäftigen.

Hast Du noch Anregungen oder Fragen? Dann schreibe mir einen Kommentar. Konntest Du was mitnehmen? Dann schreibe mir auch einen Kommentar. Und wenn Dich weitere Artikel rund um das Thema Persönlichkeitsentwicklung mit den verschiedenen Facetten interessieren, dann melde Dich hier einfach zum Newsletter an:


Warum Du Vorbilder brauchst

Vor einigen Monaten habe ich anlässlich einer Blogparade schon einen Artikel über meine Vorbilder geschrieben. Jetzt ruft Jörg Unkrig auch zu einer Blogparade zum Thema Vorbilder auf. Da ich natürlich nicht schon wieder über meine Vorbilder schreiben möchte mache ich mir im folgenden darüber Gedanken, ob wir Vorbilder brauchen und warum. Doch bevor wir uns mit dieser Frage beschäftigen können, muss diese Frage geklärt werden:

Was ist ein Vorbild?

Um diese Frage zu beantworten lass uns mal schauen, was Wikipedia dazu sagt: “Vorbild ist eine Person oder Sache, die als richtungsweisendes und idealisiertes Muster oder Beispiel angesehen wird. Im engeren Sinne ist Vorbild eine Person, mit der ein – meist junger – Mensch sich identifiziert und dessen Verhaltensmuster er nachahmt oder nachzuahmen versucht.”

Dem kann ich mich größtenteils anschließen, nur dem Verweis auf das Alter stimme ich nicht zu. Ich kenne viele Menschen, die sich z.B. ihre eigenen Kinder als Vorbild nehmen.

Für mich ist ein Vorbild ein Mensch, der in einem Bereich das schon erreicht hat, was ich gerne erreichen möchte. Das kann ein emotionaler, geistiger, mentaler, körperlicher oder ähnlicher Zustand sein. In dem Artikel über meine Vorbilder hatte ich bei jedem Vorbild genau erklärt, warum und in welchem Bereich diese Person ein Vorbild ist. Dabei muss ein Vorbild keine real existierende Person sein. Es kann genauso gut eine fiktive Person aus einem Buch, einem Film oder so sein. Es kann sogar eine von Dir erdachte Person sein. Mein stärkstes Vorbild ist z.B. mein zukünftiges/ideales ich. Ich habe mir überlegt wie ich sein möchte und nehme das als mein Vorbild.

Nur brauche ich überhaupt ein Vorbild

Wenn Du den Artikel bei Wikipedia noch ein wenig weiter liest, dann erkennst Du schnell, dass Du unbewusst sowieso Vorbilder hast. Von den Soziologen und Psychologen werden diese Vorbilder auch Rollenmodelle genannt. Dabei handelt es sich meistens um Dir sehr nah stehende Menschen. Der Mensch lernt hauptsächlich durch Nachahmung und natürlich ahmen wir hauptsächlich die Menschen nach, die uns häufig umgeben. Der Vorteil ist, dass wir schnell all das lernen, was wir für das Überleben brauchen. So lernen wir nebenbei laufen und sprechen, aber auch andere Verhaltensweisen übernehmen wir. Und nicht nur Verhalten, sondern auch Werte, Einstellungen, Glaubenssätze usw. übernehmen wir von diesen Menschen. Der große Nachteil ist, dass das alles unbewusst passiert und wir so gut wie keinen Einfluss darauf haben. So nehmen wir auch Dinge an, die uns nicht gut tun, oder die wir aus anderen Gründen nicht haben wollen. Und wer glaubt das war nur in unserer Kindheit so, der irrt. In jedem Alter nehmen wir unbewusst Dinge von den Menschen an, mit denen wir uns den größten Teil der Zeit umgeben. Jetzt können wir nicht immer beeinflussen wer die Menschen in unserer Umgebung sind, und hier kommen die Vorbilder ins Spiel.

Warum Du Vorbilder brauchst

In meiner Zielerreichungsmethode ist ein Baustein, dass sich jeder, der erfolgreich ein Ziel erreichen möchte, seine Umgebung so optimal wie möglich gestalten soll. Die meisten Menschen überschätzen nämlich, was sie aus eigener Kraft erreichen können und unterschätzen den Einfluss ihrer Umgebung. Und neben einigen anderen Dingen gehört zur Umgebung eben auch, mit wem Du Dich die meiste Zeit Deines Lebens umgibst. Frei nach dem Motto, Zeige mir Deine Freunde und ich sage Dir wer Du bist.

Am Besten wäre es also sich nur mit Menschen zu umgeben, die genau dort sind, wo ich hin möchte. Das gelingt aus den verschiedensten Gründen allerdings den wenigsten. Und das ist auch nicht so schlimm, denn dafür hast Du z.B. Deine Vorbilder. Sie beeinflussen Dein Leben in eine Richtung, die Du Dir selbst ausgesucht hast. Nur einfach nur ein Vorbild zu haben reicht nicht.

Wie Du am Besten von Deinen Vorbildern profitierst

Du kannst auf zwei Wegen von Deinen Vorbildern profitieren, dem unbewussten und dem bewussten Weg.

Der unbewusste Weg besteht hauptsächlich darin, Dich möglichst viel mit Ihnen zu umgeben. Das heißt nicht, dass Du sie persönlich immer um Dich herum haben musst. Es reicht, wenn Du Dich täglich mit Ihnen beschäftigst, z.B. immer wieder ihre Bücher liest, Videos über sie siehst oder auf andere Art und Weise Anteil an ihrem Leben nimmst. Bei fiktiven Figuren lies die Bücher immer wieder, schaue die Filme immer wieder. Lasse sie so oft wie möglich auf Dich wirken. Es müssen übrigens auch keine konkreten Vorbilder sein. Ich habe mir z.B. für dieses Jahr vorgenommen mich sehr intensiv mit dem Buch Denke nach und werde reich von Napoleon Hill zu beschäftigen. Ich lese jeden Tag mal mehr mal weniger darin. Ich folge den Aufgaben und ich habe eine Master Mind Gruppe gegründet, die einmal pro Woche die Inhalte des Buches diskutiert und wie sie unser tägliches Leben beeinflussen.

Damit sind wir auch schon beim zweiten, dem bewussten Weg. Versetze Dich in Dein Vorbild herein. Überlege Dir z.B. wie Dein Vorbild sich in dieser und jener Situation verhalten würde. Wie wären seine Gedanken? Wie würde er an dieses Problem herangehen? Hier hilft es natürlich möglichst viel über sein Vorbild zu wissen. Die blinden Flecke kann man dabei getrost idealisieren.

Ganz wichtig: Miss Dich nicht an Deinen Vorbildern

Immer wieder höre ich: “Ich möchte sein wie …!” Mach das nicht. Nutze Vorbilder als Inspiration, als Leuchtturm auf Deinem Weg, aber träume nicht davon der Leuchtturm zu sein. Du bist Du, mit Deinen eigenen Stärken und Schwächen. Und das ist gut so. Recht leicht kannst Du das Problem vermeiden, wenn Du Dir einfach mehrere Vorbilder suchst und spezielle Eigenschaften von ihnen anstrebst. Entwickle Deine eigene Version dieser Eigenschaften und dann  gehe noch einen Schritt weiter.

Sei selbst ein Vorbild

Jeder kann ein Vorbild sein. Wenn Du Kinder hast bist Du es automatisch, ob Du willst oder nicht. Überlege Dir, was Deine Kinder von Dir lernen und übernehmen sollen und sei dieser Mensch. So können Kinder eine super Motivation sein das Beste ich zu sein. Aber auch wenn Du keine Kinder hast kann Dir der Gedanke helfen, dass Du Vorbild bist. Denn genauso wie Deine Umwelt Einfluss auf Dich hat, hast Du auch Einfluss auf Deine Umwelt. Welchen Einfluss möchtest Du auf Deine Umwelt haben? Wie soll Dich Deine Umwelt wahrnehmen und welchen Eigenschaften hättest Du gern, dass Deine Umwelt von Dir mitbekommt?

Wer sind Deine Vorbilder und worin möchtest Du Vorbild sein? Was für Gedanken hast Du zum Thema Vorbilder? Schreibe es einfach in die Kommentare. Und wenn Du mehr solcher Artikel lesen möchtest, dann melde Dich einfach zum Newsletter an:

Meine Vorbilder

Dieses Wochenende fand der erste Teil eines Workshops über natürliches Lernen statt, an dem ich teilnehme. Dabei haben wir uns viel darüber unterhalten und versucht zu erforschen, wie Kinder lernen, wenn sie aus sich heraus lernen. Unter anderem fanden wir dabei heraus, dass Kinder sich Vorbilder suchen und ihnen nacheifern. Vorbilder scheinen etwas ganz natürliches zu sein. Dies und der Aufruf zur Blogparade über Vorbilder haben mich dazu gebracht darüber nachzudenken wer meine Vorbilder waren und sind.

Ich habe mir nie wirklich viel aus Vorbildern gemacht, so dass ich gesagt hätte, das ist mein Vorbild. Wenn ich aber so darüber nachdenke, dann haben mich einige Menschen doch sehr stark beeinflusst.

Mein erstes großes Vorbild

Mit ca. 12 Jahren habe ich regelmäßig eine Serie geschaut, die hieß Kung Fu. Der Hauptdarsteller ist Shaolin Mönch und wird als Verbrecher gesucht, weil er in Notwehr jemanden aus der chinesischen Königsfamilie getötet hat. So ist er ständig auf der Flucht und kommt immer wieder in Situationen, wo er sich verteidigen muss und anderen Menschen helfen kann. Meistens hilft er ihnen dabei nicht durch seine Kampfkünste, sondern durch seine Weisheit. Es gibt immer noch Lektionen aus der Serie, die ich in meinen Kursen als Metapher nutze. Und sie ist immer noch eine der Motivationen, warum ich mich mit Kampfkunst beschäftige.

Mein sportliches Vorbild

In dieser Zeit habe ich auch kein Formel 1 Rennen verpasst. Mein Favorit war immer Michael Schumacher. Mich hat vor allem begeistert, dass er nicht nur ein guter Autofahrer war, sondern, dass er immer alles gegeben hat. Er galt als der am härtesten trainierende und er hat sich mit der Mechanik auseinandergesetzt. So konnte er den Mechanikern immer bestmögliches Feedback geben und half außer Sauber, wo er nur ganz kurz war, und Mercedes am Ende, jedem Team zum Titel. Mein großer Traum war immer ihn mal persönlich kennen zu lernen. Mal sehen, vielleicht wird es ja noch was.

Mein unternehmerisches Vorbild

Seit ich Anfang 20 war wollte ich ein eigenes Unternehmen haben und habe Bücher zu dem Thema verschlungen. Besonders fasziniert mich Richard Branson. Er hat seit seiner Jugend immer wieder neue Unternehmungen begonnen, die immer wieder gescheitert sind und trotzdem hat er immer weiter gemacht. Was mich dabei auch fasziniert hat, wie seine Familie hinter ihm stand. Als er für seine Studentenzeitung Geld benötigte hat seine Tante eine Hypothek auf ihr Haus aufgenommen, um ihm das Geld zu leihen. Was mich bei ihm auch begeistert ist einerseits, dass er mit seinen Unternehmungen sehr vielseitig ist. Dabei hat er sich nie einschränken oder erzählen lassen, dass etwas nicht geht. Er hielt es für eine gute Idee, also hat er Wege gefunden sie war werden zu lassen. Dabei hat er sich auch nicht von seiner Legasthenie aufhalten lassen. Was mir noch gefällt ist, dass er sich nicht von Regeln aufhalten lässt, sondern versucht Schlupflöcher zu finden. Er denkt um die Ecke, was ihn auch schon für einen Tag ins Gefängnis gebracht hat. Sein Ziel ist es immer eine Lösung zu finden und sich dabei nicht beschränken zu lassen.

Mein letztes Vorbild

Mein letztes Vorbild durfte ich sogar persönlich kennenlernen, allerdings wusste ich da noch nicht, dass er mein Vorbild wird. Ich hatte sogar das Glück ihn einige Jahre sehr persönlich kennenlernen zu dürfen. Das er mein Vorbild wurde hat sich erst in der Zeit ergeben, die ich mit ihm verbracht habe. Es handelt sich um Chris Mulzer. Er ist ein sehr erfolgreicher Trainer für Kommunikation und Veränderung. Ich sehe ihn allerdings nicht als Vorbild bei seinem Erfolg, sondern als Vorbild in einigen menschlichen Eigenschaften. Was mir besonders gefällt ist, wie er stetig an sich arbeitet. Er ist glücklich und hat trotzdem eine latente Unzufriedenheit, die ihn immer besser und glücklicher werden lässt. Seine Seminare gleichen nie einander. Immer ist etwas anders. Immer probiert er etwas Neues. Außerdem ist er sehr selbstreflektiv. Immer wieder denkt er über sein Verhalten und dessen Auswirkung nach und passt es entsprechend an. So hat er in den vergangenen Jahren wirklich große Entwicklungsschritte gemacht und wird sicher auch in den nächsten Jahren damit weiter machen.

Mein größtes Vorbild

Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass es mir bei meinen Vorbildern nicht um ihre Erfolge geht, sondern um verschiedene Charaktereigenschaften. So ist es auch bei meinem größten Vorbild, meinem idealen Selbst. Durch all die Vorbilder und viele andere Einflüsse habe ich ein ideales Selbst von mir kreiert, an dem ich mich messe. Ich weiß ganz genau wie ich mal sein möchte und arbeite jeden Tag daran mich diesem Ideal ein Stückchen zu nähern. Natürlich verändert sich auf dem Weg mein Ideal auch ständig, aber in den meisten Bereichen bleibt es seit Jahren ziemlich beständig. Es enthält die bei meinen Vorbildern hervorgehobenen Eigenschaften und einige mehr und immer wieder frage ich mich, was würde ich tun, wenn ich schon mein Ideal wäre. Wie würde ich mich entscheiden? Was wären meine nächsten Schritte? Wie würde ich mit Menschen und Tieren umgehen? Nicht immer gelingt es mir dann mich auch genau wie mein Ideal zu verhalten, aber immer öfter.

Einige meiner Ideale wirst Du in weiteren Beiträgen kennenlernen. Außerdem schreibe ich über alles was mich bewegt, was mir hilft oder geholfen hat und alles, was irgendwie zu einem besseren Leben beitragen kann. Es lohnt sich also den Newsletter zu abonnieren und so immer über neue Beiträge benachrichtigt zu werden. Melde Dich hier gleich an:

Kaltakquise ganz einfach – Raus aus Deiner Komfortzone

Vielleicht hast Du meinen Newsletter schon abonniert und weißt daher, dass ich seit einiger Zeit dabei bin eine Firma aufzubauen. Die Kunden meiner Firma sind am Anfang hauptsächlich Unternehmen. Um diese Unternehmen anzusprechen und als Kunden zu gewinnen habe ich mir 2 Strategien überlegt, eine Langfristige und eine kurz- und mittelfristige. Die langfristige Strategie baut dabei voll auf Internetmarketing auf, einem Thema, mit dem ich mich sehr gut auskenne, was ich seit Jahren sehr erfolgreich mache. Dreimal darfst Du raten, auf welche Strategie ich mich von Anfang an konzentriert habe und in welche Strategie die meiste Zeit und Energie geflossen ist. Richtig, in die langfristige. Der Nachteil dabei ist nur, dass diese Strategie sehr langsam beginnt Ergebnisse zu zeigen, also erstmal kein Geld verdient wird.

Ist Kaltakquise kompliziert?

Um kurzfristig Kunden zu gewinnen und Geld zu verdienen muss ich Kunden direkt akquirieren, die sogenannte Kaltakquise. Obwohl ich das wusste, habe ich es nicht gemacht. Irgendwann wurde mir das bewusst und ich habe darüber nachgedacht, warum das so ist und wie ich das verändern kann. Mein erster Gedanke war, ich weiß eben nicht wie man Kaltakquise macht und habe mir daher einige Bücher zum Thema bestellt und angefangen sie zu lesen. Während ich die so gelesen habe, wurde mein Eindruck noch stärker, dass ich noch viel lernen muss. Kaltakquise wurde überall als super schwierig beschrieben. Allein an der Sekretärin vorbei zu kommen und den richtigen Ansprechpartner zu erreichen schien kompliziert und nur mit vielen Tricks möglich.

Zum Glück baue ich dieses Unternehmen nicht allein auf. Ich habe eine Geschäftspartnerin, die ganz anders tickt als ich. Sie ist sehr viel stärker eine Macherin als ich. Sie durch denkt nicht alles erst lange, sondern packt einfach an und macht. So hat sie einfach ein paar Unternehmen rausgesucht, daraus eine Liste gemacht und die Unternehmen angerufen. Wenn ich ihr dabei zugehört habe, kam mir das Grausen. Kein Salespitch, kein mehrmaliges Wiederholen des Namens, kein klares Vorgehen, sondern gerade am Anfang ein mehr oder weniger konkretes Gestammel. Das Erstaunliche war aber, sie hatte Erfolg und hat mehr und mehr Termine mit Firmen und deren Entscheidern gemacht.

Persönlichkeitsentwicklung und Glaubenssätze

Auf einmal kam mir der Gedanke „Was ist, wenn Kaltakquise gar nicht so kompliziert ist?“ Meine Geschäftspartnerin hat es mir vorgelebt, wie viel Spaß Kaltakquise machen kann. Scheinbar haben mich meine Glaubenssätze davon abgehalten einfach loszulegen und so begann für mich die Persönlichkeitsentwicklung. Ich habe tatsächlich noch 3 Wochen gebraucht, um dann selber mal zum Telefonhörer zu greifen. Vorher gab es immer wieder mehr oder weniger wichtige Gründe, die ich genutzt habe, um mich davon abzuhalten, doch dann war es schließlich so weit.

Kaltakquise ganz einfach

Ich habe einfach zum Telefonhörer gegriffen und angerufen. Das habe ich mehrmals wiederholt und was soll ich sagen, es war einfach und es hat Spaß gemacht. In all meinen Telefonaten bis jetzt hatte ich kein unfreundliches Gespräch. Ich bin immer zum Entscheider durchgekommen und der wollte immer entweder mehr Information oder gleich einen Termin. All die Probleme, von denen ich so viel gelesen hatte und die so präsent in meinem Kopf waren gab es nicht und das obwohl ich auch mit einigen der größten Unternehmen Deutschlands telefoniert habe. Erst konnte ich es gar nicht glauben und dachte das ist eine Ausnahme. Doch mit jedem Telefonat, das meine Partnerin oder ich führten bekam ich mehr und mehr die Gewissheit, dass es doch viel einfacher ist als wir dachten.

Vorbereitung ist wichtig bei erfolgreicher Kaltakquise

Allerdings stelle ich rückblickend auch fest, dass wir uns auf diese Phase der Kaltakquise bewusst oder unbewusst sehr gut vorbereitet haben. Für erfolgreiches Internetmarketing ist eine klare Kommunikation sehr wichtig. Was hat der Interessent konkret davon, wenn er unser Kunde wird. Welches Problem lösen wir für ihn. Das haben wir in den letzten Monaten sehr genau ausgearbeitet und scheinbar unsere Hausaufgaben dabei sehr gut gemacht.

Mein Vorgehen zur erfolgreichen Kaltakquise

Ich habe ein Liste mit Unternehmen, die ich mehr oder weniger vorselektiere, da es ein paar Unternehmen gibt, für die mein Produkt nicht interessant ist. Diese Liste telefoniere ich von oben nach unten ab. Dabei rufe ich meistens als erstes in der Zentrale an. Dort stelle ich mich einfach vor und sage, wen ich sprechen möchte, also wer für mein Thema verantwortlich ist. Meistens werde ich dann direkt durchgestellt. Manchmal ist derjenige nicht erreichbar und ich bekomme seinen Namen und eine Uhrzeit, wann ich es nochmal versuchen soll. Also lege ich mir den Anruf auf Wiedervorlage. Selten ist es nicht ganz so einfach und die nette Dame oder der nette Herr möchte wissen, warum ich anrufe, bevor er mich durchstellt. Also erkläre ich ihm kurz, welches Problem ich vorhabe für die Firma zu lösen und werde dann durchgestellt. Es ist tatsächlich noch nicht vorgekommen, dass ich nicht bis zum Entscheider durchgekommen bin.

Das Gespräch mit dem Entscheider

Auch die Gespräche mit den Entscheidern liefen bis jetzt sehr schön. Einige wenige haben gesagt, dass Sie kein Interesse haben, andere haben gebeten, dass ich sie in ein paar Monaten noch einmal anrufen möge, aber die Meisten waren begeistert und wollten mehr Information oder gleich einen Termin. Auch in diesen Gesprächen war ich klar und direkt. Ich habe gesagt, wer ich bin und was ich will. Ich glaube inzwischen, die Menschen mögen wenn man klar und direkt ist. Sie wissen sowieso, dass ich ihnen was verkaufen möchte, da muss ich das nicht versuchen zu verschleiern. Ich glaube sie fühlen sich dadurch respektiert und wertgeschätzt. Natürlich stelle ich in den Gesprächen hervor, welches Problem ich für ihre Firma lösen möchte und ich weiß inzwischen, dass dies ein Problem ist, welches fast alle Firmen haben. Aber darauf verlasse ich mich nicht. Meistens führe ich das Gespräch mit Fragen und lasse mir das Problem immer wieder bestätigen. Also ich rede nicht einfach auf sie ein, sondern führe einen tatsächlichen Dialog. Deswegen arbeite ich auch komplett ohne Salespitch, bin mir aber meiner Verkaufsargumente bewusst. Dieser Dialog hat 3 Vorteile:

  1. Ich binde den Gesprächspartner ein, womit ich zeige, dass ich ihn wahrnehme und seine Meinung wertschätze.
  2. Ich lerne ganz viel. Ich erfahre wir jedes einzelne Unternehmen arbeitet und wie genau sich das Problem bei ihnen zeigt. So kann ich meine Lösung immer weiter verbessern.
  3. Ich kann konkret auf das Problem dieser Firma eingehen und bilde mir nicht einfach was ein.

Der Schluss ist entscheidend

Irgendwann kommt es zu dem Punkt, dass das Gespräch zu Ende geht. Jetzt sollte das Gespräch zu einem Ergebnis kommen. Entweder schicke ich weiter Informationen zu, mache einen Termin oder weiß, dass diese Firma nicht interessiert ist. Wenn ich Informationen geschickt habe, rufe ich einige Tage später wieder an und mache einen Termin oder sortiere die Firma aus, weil sie kein Interesse haben. Dabei ist es ganz wichtig, dass ich mir das nicht einbilde, sondern der Verantwortliche soll mir konkret sagen, dass er kein Interesse hat. Ich nenne das mir ein Nein abholen. Dabei folge ich dem sogenannten NASA-Plan, den ich von einem Freund gelernt habe und den ich super hilfreich finde. Ich werde ihn mal fragen, ob ich das Konzept hier offiziell vorstellen darf.

Jetzt weißt Du meiner Meinung nach alles, was nötig ist, um erfolgreiche Kaltakquise zu machen, nämlich anrufen und zuhören. Alles weitere hilft Dir zwar vielleicht den Erfolg zu steigern, ist aber nicht unbedingt nötig. Ein kleiner Tipp noch. Das Ganze ist ein Zahlenspiel. Das heißt, umso häufiger Du telefonierst, umso mehr Kunden wirst Du machen. Ich habe bis jetzt so um die 10 Anrufe pro Tag gemacht. Das werde ich jetzt auf 100 erhöhen, bzw. eben auf so viele, wie ich in der entsprechenden Zeit am Tag schaffe.

Ich werde auch in Zukunft immer wieder über meine Erfahrungen beim Firmenaufbau berichten und vermutlich wird auch bald der Artikel zum NASA-Plan kommen. Wenn Dich das interessiert, dann trage Dich einfach in meinen Newsletter ein und Du wirst sofort benachrichtigt, wenn ich einen Artikel veröffentliche. Außerdem gebe ich dort auch meine Webinare zu den unterschiedlichsten Themen bekannt. Melde Dich hier an:

Produktivität steigern durch Verlassen Deiner Komfortzone

Gestern habe ich einen Artikel gelesen, warum es notwendig ist auch im Fitness-Sektor ständig seine Komfortzone zu verlassen, um eine stetige Entwicklung zu gewährleisten. Wenn Du immer genauso trainierst, dann passt sich der Körper daran an und baut sogar wieder Muskeln ab. Daher ist es wichtig, immer wieder sein Training zu verändern, um so einen Fortschritt zu erreichen.

Produktivität steigern

Nach dem Lesen dieses Artikels ist mir bewusst geworden, dass das nicht nur für Fitnesstraining zutrifft. Auch wenn Du Deine Produktivität steigern möchtest, ist es sehr hilfreich immer wieder Deine Komfortzone zu verlassen. Die Fitness kann man immer weiter steigern, indem man die Intensität des Trainings immer wieder erhöht. Genauso funktioniert es auch mit Deiner Produktivität.

Wie schon im Newsletter berichtet, arbeite ich gerade an 3 Projekten gleichzeitig. Alle 3 Projekte sind eigentlich Vollzeitprojekte und bräuchten daher meine volle Aufmerksamkeit. Um sie trotzdem gleichzeitig voran treiben zu können, musste ich also meine Produktivität erhöhen. Das spannende daran ist, dass ich mir darüber nie konkret Gedanken gemacht habe, wie ich das schaffen kann. Ich wollte einfach diese 3 Projekte machen. Ich konnte mich nicht entscheiden und mich auf ein Projekt konzentrieren.

Am Anfang lief es auch noch sehr schleppend, da ich in meinem alten Denken und Verhalten steckte und meine Produktivität nicht ausreichte, um alle 3 Projekte voran zu treiben. So nach und nach entwickelte ich ganz automatisch Strategien, die meine Produktivität erhöhten. So hat sich zum Beispiel mein Kommunikationsverhalten verändert.

Produktivität steigern durch verändertes Kommunikationsverhalten

Früher habe ich gerne geplaudert, was ich auch immer noch mache, aber ich unterscheide inzwischen dabei, worum es in dem Gespräch geht. So bin ich teilweise sehr schnell und effizient in meiner Kommunikation geworden. Ich mische immer seltener private und arbeitsrelevante Themen. Trotzdem nehme ich mir die Zeit für private Gespräche, auch mit meinen Mitarbeitern, Kunden und Partnern. Indem ich es vermeide beides miteinander zu mischen laufen gerade die geschäftlichen Besprechungen sehr viel schneller, effizienter und produktiver ab.

optimiertes Zeitmanagement

Etwas, was sich auch sehr schnell verändert hat ist, wie ich mit meiner Zeit umgehe. Bis vor einer Weile habe ich mich noch regelmäßig zum Mittagessen verabredet, da ich davon ausgegangen bin, dass ich sowieso Mittag essen muss und daher so keine Arbeitszeit verliere. Dieser Ansatz war schon gut gedacht, hat aber nicht so gut funktioniert. Es hat sich für mich herausgestellt, dass diese Termine oft so lagen, dass sie mich mitten in meiner produktivsten Zeit unterbrochen haben. Meistens gingen die Gespräche dann auch länger als geplant und danach hatte ich mein Nachmittagstief und war auch nicht wirklich produktiv. Das heißt ein Treffen, welches eigentlich nur eine Stunde ging, hat mich 2 bis 3 Stunden Arbeitszeit gekostet. Wenn das Treffen nicht in der Nähe meines Büros stattgefunden hat, dann war es oft noch mehr.

Inzwischen verabrede ich mich daher entweder gleich zu Beginn des Tages oder am Ende des Tages. So kann ich mir meine Arbeitszeit selber einteilen und werde nicht aus meinem Arbeitsfluss gerissen. In diesen Zeiten habe ich meistens auch das Telefon aus oder gehe einfach nicht ran, denn ich habe festgestellt, dass Unterbrechungen die meiste Zeit kosten.

gib auf Dich acht

Bei all diesen Optimierungen behalte immer Dich und Deine Gesundheit im Auge. Wenn Du Dir jetzt zum Beispiel vornimmst auch mehr zu machen, um dadurch Deine Produktivität zu steigern, dann plane Dir auch Zeiten nur für Dich ein. Die meisten Menschen steigern ihre Produktivität indem sie einfach mehr arbeiten. Das ist allerdings nicht der Sinn der Übung. Ziel ist es weniger zu arbeiten und trotzdem viel mehr zu schaffen. Deine Freizeit ist tabu, Du brauchst sie, um Dich zu erholen. Wenn Du Dir diese Zeit nicht gibst, wird sie sich Dein Körper irgendwann nehmen und das macht nicht wirklich viel Spass.

Diese Zeit für Dich ist auch wichtig, um Zeit zu haben über mögliche Verbesserungen Deiner Produktivität nachzudenken. Da fällt mir der Holzfäller ein, der keine Zeit hat seine Axt zu schärfen, weil er ständig Bäume fällen muss.

regelmäßig die Komfortzone verlassen

Im Moment bekomme ich die 3 Projekte und meine Freizeit ganz gut unter einen Hut und optimiere meine Produktivität stetig. Irgendwann wird das für mich normal sein und dann wird es wieder Zeit etwas zu verändern. Das muss kein berufliches Projekt sein. Für mich steht dann zum Beispiel tägliches Kung Fu oder Aikido Training an, denn ich habe schon lange vor da mehr zu machen. Auch möchte ich dann ein paar Sprachen lernen. Im Moment bin ich noch nicht produktiv genug, um mich diesen Zielen zu widmen. Natürlich könnte ich damit auch einfach anfangen, aber meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es auch zu viel sein kann. Deswegen widme ich mich erstmal den Projekten und wenn ich das Gefühl habe damit nicht mehr voll gefordert zu sein, dann kommen die nächsten Gewichte drauf.

Heute Abend findet auch ein Webinar zum Thema Produktivität und Zeitmanagement statt. Dort diskutiere ich mit Alexander Schwarz und Joachima Schwarz vom Lösungslabor welche Tipps und Tricks uns besonders gut geholfen haben. Hier kannst Du Dich für das Webinar registrieren:

Produktivität und Zeitmanagement

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Raus da! Der kleine Ausrüstungsguide: Kleidung

Auf geht es zum ersten Thema: Den Klamotten. Gerade bin ich aus Schweden von der Fjällräven Classic zurück und ich bin froh, dass ich mir vor meiner Abreise einige Gedanken über die passende Kleidung gemacht habe…

Wer nicht nur nackt herumlaufen möchte, wird spätestens beim Packen für die große oder kleine Reise mit den Überlegungen konfrontiert, was in die Tasche oder den Rucksack soll. Steigen wir dazu einmal etwas grundsätzlicher ein – das lohnt sich.

Die Zwiebel hat’s erfunden

Immer die passende Jacke, den passenden Pullover für jede Temperatur dabei zu haben, ist unterwegs bisweilen eine Herausforderung und außerdem auch gar nicht notwendig. Ich weiß zwar nicht, welche Gedanken sich die Zwiebel bei ihrer Entwicklung gemacht hat, doch es hat dazu gereicht, dass nach ihr ein grundsätzliches Bekleidungsprinzip benannt wurde.

Wer möchte, kann seit dieser grandiosen Erfindung seine Kleidung modular in Schichten einteilen. Die erste Schicht wird direkt auf der Haut getragen, die zweite sorgt je nach Temperatur und Temperaturempfinden für die Isolierung und die dritte hält das Wetter ab. Und nu? Jetzt erst mal überlegen wo es hin geht, wie warm/kalt, nass/trocken es dort ist.

Ich habe mir ja Nepal als Beispiel heraus gesucht. Und dieses Land bietet da eine große Bandbreite. In Kathmandu schwimmt man durch schwüle und durch Abgase angereicherte Luft. Dort reichen meist kurze Hosen und T-Shirt (und das ist hier kulturell auch in ordnung). Geht es in die Berge wird die Luft schnell dünner, klarer und kälter. In der Regenzeit kommen regelmäßige Regengüsse dazu.

Eine Regenjacke als dritte Schicht, bietet sich dann schon an. Und für die Wärme ein bis zwei Schichten aus Fleece. Wenn es richtig kalt wird, ist eine Daunenjacke unschlagbar. Aber nur, wenn es auch richtig knackig kalt ist, denn Daune ist sehr feuchtigkeitsempfindlich. Bei milderen Temperaturen sind Jacken mit einer Kunstfaserfüllung eine gute Alternative.

Diese Schichten lassen sich dann je nach Bedarf übereinander ziehen – die Zwiebel eben.

Don’t mix!

Polyester und andere Kunstfasern sind nicht cool. Sie trocknen schneller als Naturfasern. Wer schon einmal mit einem nass geschwitzten T-Shirt im Wind stand, weiß sehr genau was der s. g. Wind-Chill Effekt ist. Für die erste Schicht hat sich für mich daher ausschließlich Kunstfaser durchgesetzt. Ausschließlich? Nicht ganz. Eine Alternative stellt z. B. die Unterwäsche aus Merinowolle von Icebreaker dar. Wolle wärmt noch erstaunlich gut, wenn sie nass geworden ist, trocknet aber langsamer als Kunstfasern. Letztere können nämlich keine Feuchtigkeit in der Faser selbst aufnehmen.

Wer den Träger von Kunstfaserwäsche finden will, muss nur seiner Nase folgen. Trotz Silberionen und anderem Schnickschnack fängt diese schon nach kurzer Zeit an ihren ganz eigenen charakteristischen Duft zu verbreiten. Hier gibt es zwar auch Ausnahmen, doch in diesem Punkt ist die Merinowolle klar überlegen. Auch nach einer Woche Staub von außen und eifriger Transpiration von innen kann man es zumindest selbst noch ganz gut aushalten.

Was sicher für verzogene Gesichter sorgt ist Baumwolle. Vor allem, wenn man ein klitsch nass geschwitztes Baumwoll-Shirt unter der Gore-Tex Kleidung trägt. Das bringt nix außer dem stetigen Wunsch sich dieses nassen Lappens entledigen zu wollen. Und bitte auch bis zur Unterhose weiter denken. Die tolle Trekkinghose aus robustem Funktionsmaterial bringt nicht viel, wenn man das Gefühl hat eine nasse Windel aus Baumwolle zu tragen. Eine Funktionsunterhose ist dann ein kleines, aber feines Detail. Also: Don’t mix Kunst- und Naturfasern (Einzige Ausnahme: Die oben beschriebene Merinowolle)

Auch noch ein Punkt: Die Farbe. Der weiße Schlüpfer verwandelt sich nach einer Weile wie von selbst in eine Tigerunterhose. Vorne Gelb – hinten braun. Damit das gute Stück dieses Geheimnis für sich behält, könnte man auf die Idee kommen gedecktere Farben (nicht nur für die Unterwäsche) zu wählen.

Trocken bleiben

Wenn es draußen nass wird, ist es angenehm drinnen trocken zu bleiben. Dafür haben sich die Outdoor-Hersteller allerhand tolle Dinge einfallen lassen. Das bekannteste ist wohl die Gore-Tex Membran. In unterschiedlichen Versionen sorgt diese semipermeable Membran dafür, dass Wasserdampf von innen nach außen diffundieren, aber kein Wasser in die Jacke eindringen kann. Ähnliche Membranen und Beschichtungen gibt es auch von anderen Herstellern. Allen gemein ist die Atmungsaktivität. Die hängt von einigen Faktoren ab, die häufig vernachlässigt werden. Daher hier ein kurzer Ausflug dazu:

Mit wenigen Ausnahmen kann aus der Kleidung nur Wasser in Form von Dampf austreten. Je größer das Temperaturgefälle und je höher die Feuchtigkeitsdifferenz von innen und außen ist, desto besser funktioniert das. In den feucht warmen Tropen ist die Jacke zwar noch dicht, aber mit der Atmungsaktivität ist es nicht mehr weit her. Viel macht auch die Imprägnierung aus. Saugt sich das Außenmaterial voll, ist es für die Membran außen sehr nass und die Atmungsaktivität geht rapide zurück. Also: Immer schön imprägnieren!

Bei der Konstruktion gibt es unterschiedliche Modelle. Je aufwändiger eine Jacke gebaut ist, desto schwerer ist sie häufig auch. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich nur selten längere Zeit im Regen laufe. Deswegen habe ich mir eine kleine und sehr leichte Jacke zugelegt, die quasi nur als Backup im Rucksack schlummert.

Dies alles lässt sich natürlich auch auf eine regendichte Hose übertragen. Zum Trekken in Nepal macht eine ganz andere Hose Sinn, als für einen Eisklettertrip. Auch hier hat sich für mich ein sehr leichtes Modell als praktisch erwiesen. Mit leicht meine ich bei der Jacke unter 500 und bei der Hose unter 300 Gramm. Das hier sind z. B. meine Favoriten:

Jacke: Patagonia Strech Ascent Jacked (440 Gr.) – Das ist übrigens die erste wirklich gute Jacke aus Recycling-Material!

Hose: Berghaus Paclite Pant (200 Gr.) – Im mitgelieferten Packsäckchen ist die so groß wie eine Orange.

Aus was genau sollte nun die Kleidung für Dich sein? Die Antwort darauf kannst Du Dir nur selbst nur geben. Überlege Dir, was Du von Deiner Unterwäsche und Deinem Regenschutz erwartest und wähle entsprechend. Wichtig sind Passform und Funktion. Alles andere ist Marketing.

INFO: Wer noch tiefer einsteigen möchte, findet hier weitere Infos zu den einzelnen Schichten:

1. Schicht
2. Schicht
3. Schicht

Wenn Du jetzt noch wissen möchtest, was der Unterschied zwischen Hard- und Softshell ist, dann schreibe einen Kommentar. Ich schau dann mal, was mir dazu einfällt.

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Ziele setzen vs. Träume leben

In meinem Artikel „Getting Things Done – Wie Du Dinge wirklich zu Ende bringst“ hatte ich schon angedeutet, dass Ziele setzen nicht wirklich gut funktioniert, bzw. einige Kriterien erfüllt sein müssen, auf die sonst eher selten eingegangen wird. Den meisten ist inzwischen bekannt, dass Ziele messbar, positiv, durch Dich selbst erfüllbar, terminiert usw. sein sollten. Dies sind zwar Kriterien, die der Erreichung des Ziels dienen, meiner Meinung nach aber nicht die wichtigsten Kriterien.

Ziele helfen uns klarer zu definieren was wir wollen, so dass wir auch den Weg, der uns dort hin führt, leichter erkennen. Das hört sich erstmal ganz logisch an. Auch ein Ziel messbar, positiv und mit einem konkreten Zeitrahmen zu formulieren und dabei darauf zu achten, dass man das Ziel auch aus eigener Kraft erreichen kann, hört sich gut an. Ich habe inzwischen viele Menschen kennengelernt, die sehr genau wussten, wie man sich angeblich Ziele richtig setzt. Trotzdem haben diese Menschen Ihre Ziele oft nicht erreicht.

Ziele setzen funktioniert nicht

Ein Freund von mir hat als Immobilienmakler gearbeitet und war mit seiner finanziellen Situation unzufrieden. Ich wies ihn darauf hin, dass er in einer super Situation ist, denn er hat seine Finanzen selber im Griff. Verkauft er mehr Häuser, verdient er mehr, ganz einfach. Da er während seines Studiums Zielsetzungsseminare gegeben hatte, war der nächste Schritt klar. Er hat sich ein Ziel gesetzt. Um es vorwegzunehmen, das Ziel hat er nie erreicht. Von außen betrachtet hat er einfach nicht genug dafür getan, um sein Ziel auch zu erreichen. Man könnte sagen er war faul. Das ist allerdings sehr oberflächlich und nicht genau hingeschaut.

Wenn man genauer hingeschaut hat, dann konnte man erkennen, dass er diesen Job nur hatte, weil er dachte er braucht einen Job und da kann man gut verdienen, wenn man sich genug anstrengt. Ansonsten hat ihm der Job keinen Spass gemacht und teilweise widersprach der Job einigen seiner moralischen Vorstellungen. Meiner Erfahrung nach hätte er das Ziel erreichen können, hätte dafür aber einen Preis zahlen müssen. Sehr oft werden Menschen zum Beispiel krank, wenn sie ein Ziel verfolgen, welches eigentlich nicht zu ihnen passt. Der Körper ist sowas wie eine Warnlampe und warnt uns vor jeglicher ungesunder Lebensweise, auch wenn es „nur“ ist, dass wir nicht unser Potential, unsere Träume leben.

Vor zwei drei Monaten hat er sich dann trotz starker Ängste überwunden seinen Job zu kündigen und das zu machen, was er sowieso schon lange machen wollte. Und plötzlich musste er sich gar keine Ziele mehr setzen. Der Weg war klar und er brauchte auch keine anderen Tricks. Seit dem steht er freudestrahlend auf, hat sich in WordPress und HTML eingearbeitet, um seine Homepage zu gestalten und hat seine ersten Kunden. Inzwischen geht alles fast wie von selbst. Natürlich muss er immer noch arbeiten, teilweise auch sehr viel mehr als vorher, aber es macht ihm Spass und gibt ihm Energie. Es ist auch nichts mehr zu sehen von angeblicher Faulheit.

Träume/Berufung finden statt Ziele setzen

Mein Freund hat scheinbar seine aktuelle Berufung gefunden und lebt seinen Traum. Natürlich muss er trotzdem Hindernisse überwinden, sich zum Beispiel in HTML und WordPress einarbeiten, aber das macht ihm Spass, weil er es nicht nur für ein Ziel, sondern für seinen Traum macht. Es geht ihm nicht darum 100.000 Euro auf dem Konto zu haben bis 31.12.2012, sondern er möchte seinen Traum leben und weiß genau wie das dann aussieht und sich anfühlt. So ist er motiviert auch Dinge zu tun, die er für seinen Immobilienjob vermutlich nie getan hätte.

Wie Du Deine Berufung finden kannst, das ist nochmal ein ganz eigenes Thema, dem ich einen Teil meines Workshops „Träume Dein Leben, lebe Deinen Traum“ widme. Außerdem habe ich zu dem Thema einen Beitrag in der Einfach Ja geschrieben, den ich eingescannt habe und den Du hier lesen kannst: „Sich von der Berufung finden lassen“ Und ich schreibe zu diesem Thema gerade an einer Artikelserie. Am Besten Du meldest Dich zum Newsletter an, dann erfährst Du sofort, wenn ich die Serie fertig online gestellt habe:

Getting Things Done – Wie Du Dinge wirklich zu Ende bringst.

Spätestens nach dem gleichnamigen Buch von David Allen sind die drei Worte „Getting Things Done“ sehr weit verbreitet. Ob seit dem Erscheinen seines Bucher mehr Menschen ihre Projekte beendet haben weiß ich leider nicht. In meinem Bekannten- und Kundenkreis habe ich allerdings beobachtet, dass die, die vorher schon gut darin waren ihre Projekte auch abzuschließen, es nach dem Buch noch besser geschafft haben, sich allerdings bei denen, die es vorher nicht geschafft haben, durch das Buch nicht wirklich etwas verändert hat. Meiner Beobachtung nach enthält das Buch tolle Techniken, die man allerdings auch anwenden muss und da haben gerade die, die von dem Buch am Meisten profitieren sollten, ein Problem mit.

Ähnliche Beobachtung habe ich auch mit Zielen gemacht. Ziele setzen mag ja ganz sinnvoll sein, aber für viele funktioniert ein Ziel allein nicht. Wenn das Ziel nicht passt, dass man sich bewusst dafür entscheidet heißt noch nicht, dass es auch passt, werden die Ziele nicht mit voller Energie verfolgt und sehr oft nicht umgesetzt.

Also, wenn Techniken und Ziele nicht dafür sorgen Projekte zu Ende zu bringen, was kann dann dafür sorgen?

Ich habe bis jetzt genau 2 Methoden gefunden, die meiner Erfahrung nach immer funktionieren. Eine kurzfristige und eine langfristige.

Eine kurzfristige Methode, um Dinge zu Ende zu bringen, die zu 100 Prozent funktioniert

Die kurzfristige Methode ist ganz einfach. Sie hat mich schon mehrmals zum Ziel und zum Erfolg gebracht:

Setze jemanden neben Dich, der aufpasst, dass Du Deine Arbeit machst.

Das erste Mal habe ich erlebt wie gut das funktioniert, als ich mit Andreas zusammen unser Buch „Raus aus Deiner Komfortzone“ geschrieben habe. Wir haben uns eine Woche zusammen gesetzt und nur an dem Buch gearbeitet. In der Woche haben wir das Buch fast komplett fertig bekommen. Da Andreas in Stuttgart und ich in Berlin wohne, hat es dann leider wieder einige Zeit gedauert, in der wir nichts an dem Buch gemacht haben. Irgendwie waren wir Beide mit genügend anderen Projekten beschäftigt. Irgendwann hat es uns gereicht und wir haben wieder eine gemeinsame Woche vereinbart, in der wir dann das Buch fertig gestellt haben.

Das zweite Mal habe ich die erfolgreiche Anwendung dieser Methode bei einem Freund gesehen. Er hatte einen eher unzuverlässigen Programmierer, der allerdings sehr gut war. So hat sich mein Freund entschieden sich jede Woche einige Stunden mit ihm zusammen zu setzen und mit ihm zusammen die Programmierung zu machen. Das hatte den zusätzlichen Vorteil, dass er gleich Feedback geben konnte, wenn etwas doch nicht ganz so gut war wie ursprünglich gedacht.

Und inzwischen erlebe ich den Erfolg dieser Methode jede Woche. Ich leiste mir eine Assistentin, mit der ich einmal pro Woche zusammen arbeite. Dabei setze ich sie direkt neben mich. So kann sie sehen was ich mache und ich sehe was sie macht. Sie kontrolliert mich zwar nicht, aber so bald ich zum Beispiel Facebook auf mache, bekomme ich ein eigenartiges Gefühl und widme mich gleich wieder meinen Aufgaben. Natürlich erledigt sie auch einige meiner Aufgaben und ist so eine große Unterstützung für mich, aber allein ihre Anwesenheit und meine dadurch erhöhte Produktivität ist das Geld, welches ich ihr zahle, mehr als wert. An unseren gemeinsamen Arbeitstagen schaffe ich oft mehr als im Rest der Woche.

Falls Du Dir keine Assistentin/keinen Assistenten leisten kannst, dann suche Dir vielleicht einfach einen Freund, der ein ähnliches Problem hat wie Du und verabredet Euch für einen Tag oder ein paar Stunden gemeinsames arbeiten. Setzt Euch dabei direkt nebeneinander, so dass Ihr Euch gegenseitig auf den Monitor schauen könnt. Vielleicht macht Ihr auch aus, dass jedes Mal, wenn einer Facebook, Youtube oder ähnliches öffnet, er 1 Euro in die Kaffeetasse schmeißt. So habt Ihr eine Motivation Euch gegenseitig nicht die Nachlässigkeiten durchgehen zu lassen. Vielleicht besprecht Ihr am Anfang der gemeinsamen Arbeitszeit auch, was Ihr schaffen wollt. So habt Ihr auch gleich eine gegenseitige Kontrolle, dass Ihr wirklich an den wichtigen Dingen arbeitet und nicht einfach nur so vor Euch hin arbeitet, ohne wirkliches Ergebnis. (Auch das gibt es sehr häufig, dass man zwar den ganzen Tag arbeitet, aber eigentlich doch nichts schafft.)

Noch besser ist es, wenn Du jemanden findest, der schon hoch produktiv ist und seine Projekte voran treibt und zu Ende bringt. So jemanden neben sich zu haben wirkt noch intensiver. Außerdem wird er sehr wahrscheinlich eine Menge an Erfahrungen haben, denn solche Menschen sind meistens auch erfolgreich. Du würdest da also auf noch weiteren Ebenen profitieren.

Zur Unterstützung dieser Methode kannst Du dann all die Techniken einsetzen, die in dem Buch „Getting Things Done“ und ähnlichen Büchern stehen. Am Liebsten benutze ich die sortierte ToDo-Liste. So habe ich meine Projekte und Aufgaben immer griffbereit und weiß woran ich arbeiten will oder muss.

Eine langfristige Methode um Dinge zu Ende zu bringen.

Wie oben schon erwähnt scheinen Ziele nicht immer zu funktionieren. Was meiner Erfahrung nach funktioniert sind Visionen oder Träume. Wir beschäftigen uns sehr gerne mit dem, was uns Spass macht, was unsere Phantasie, unsere Träume anregt. Wir müssen uns dazu nicht zwingen oder extra motivieren. Wir müssen uns auch keine ToDo Listen schreiben. Wir wissen wann wir was machen müssen. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Fussballfan den Spieltermin seiner Lieblingsmannschaft vergessen hätte. Auch die Karten für das Stadion sind immer rechtzeitig gekauft. Da wird nichts aufgeschoben oder so.

Warum sind wir dann in anderen Bereichen nicht so produktiv, bzw. zielstrebig? Ich denke, das liegt daran, dass wir nicht unsere Vision, nicht unseren Traum leben. Leider ist es für viele nicht ganz so einfach den eigenen Traum zu finden und selbst wenn sie ihn gefunden haben, dauert es oft eine Weile, bis sie ihn dann auch tatsächlich anfangen zu leben. Sie schaffen es meist nicht so einfach aus ihren alten Mustern heraus zu kommen.

Auch mit einer richtig guten Vision gelingt es meiner Erfahrung nach den Meisten nicht sofort die Dinge, die sie sich vorgenommen haben auch umzusetzen. Auch da sind die meisten Techniken hilfreich, aber sie garantieren noch nicht automatisch einen Erfolg. Das Schöne an einer Vision ist allerdings, dass sie im Hintergrund immer da ist und man so immer wieder an das Projekt ran geht und es ein bisschen weiter voran treibt. So gewinnt es mehr und mehr an Fahrt und wird dann schließlich doch fertig. Am Besten ist es, wenn Du Deine Vision mit der kurzfristigen Methode kombinierst.

Da ich festgestellt habe, dass es für viele Menschen eher schwierig ist ihre Träume bzw. Visionen zu finden und diese dann auch zu leben habe ich einen Workshop kreiert, in dem ich diesen Menschen dabei helfe. In den ersten Tagen widmen wir uns der Visionsfindung und in den darauf folgenden 90 Tagen helfe ich Dir den Stein ins Rollen zu bringen und die Vision wahr werden zu lassen.

Die ersten vollendeten Projekte verändern Dein Leben

Wenn Du mit der kurzfristigen Methode die ersten Erfolge feierst wirst Du etwas feststellen. Dir gelingt es immer besser auch allein an Deinen Projekten dran zu bleiben und sie zu beenden. Für mein Buch habe ich zum Beispiel 3 Jahre gebraucht von der ersten Idee bis zur tatsächlichen Veröffentlichung. Für mein erstes Seminar habe ich ca. 1 Jahr gebraucht. Für mein zweites nur noch 3 Monate. Inzwischen schiebe ich mehrere Projekte gleichzeitig an und bringe sie auch zu Ende. Und falls ich doch mal ins Straucheln komme, setze ich einfach wieder meine Assistentin neben mich.

Ich habe noch keine Erfahrung, ob das nur bei mir so ist, dass ich da scheinbar etwas grundlegend verändert habe und die Fähigkeit gewonnen habe, Dinge zu Ende zu bringen. Mich interessiert, ob das auch anderen so geht. Falls Du da ähnliche oder gegenteilige Erfahrungen gemacht hast, dann freue ich mich über einen Kommentar von Dir.

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erfolgreich Aufschieberitis bekämpfen

Als Schüler hatte ich den Vorteil/Nachteil, dass ich immer gut damit gefahren bin, wenn ich auf den letzten Drücker gelernt oder Hausarbeiten gemacht habe. Für mich war das damals ein Vorteil. So nach und nach hat sich aber herausgestellt, dass es ein Nachteil war, da ich nie gelernt habe konsistent an etwas zu arbeiten. Ich habe es gelernt aufzuschieben, weil ich wusste, ich schaffe das auch noch auf den letzten Drücker. Mit der Zeit wurden die Projekte allerdings immer größer und nicht mehr auf den letzten Drücker machbar, was dazu führte, dass ich meine Termine nicht eingehalten habe und als eher unzuverlässig galt. In den letzten Jahren habe ich verschiedenste Dinge ausprobiert, um dieser Aufschieberitis Herr zu werden und auch große Projekte erfolgreich und rechtzeitig umzusetzen.

Die Basis der meisten Dinge, die für mich beim Bekämpfen meiner Aufschieberitis geholfen haben, ist es die Aufgaben klein zu machen. Auch in anderen Blogbeiträgen habe ich immer wieder die Macht der kleinen Schritte angesprochen. Heute werde ich darauf noch etwas genauer eingehen.

Die Macht der kleinen Schritte

Für mich ist eine der Herausforderungen mit großen Projekten meistens, dass sie so groß sind. Ich habe keinen Anhaltspunkt und bin überfordert und neige daher zu Aufschieberitis. Wenn ich dann allerdings beginne mir einfach nur zu überlegen, welches die nächsten Schritte sind und diese aufschreibe, dann wird das Projekt oft schon viel kleiner. Dann geht es nämlich nicht mehr darum, das ganze Projekt zu schaffen, sondern es geht erstmal darum diese kleinen Schritte zu gehen und danach die nächsten Schritte zu überlegen.

Im Grunde ist dieses Verhalten total natürlich und jeder, der an Projekten arbeitet, handelt danach. Scheinbar gibt es allerdings Menschen, die das ganz unbewusst machen und andere, die erstmal vor dem unüberwindbaren stehen und nicht wissen wie sie das alles bewältigen sollen. Ich gehörte wie schon beschrieben zu letzteren. Im NLP würde man sagen, ich bin ein Überblicksortierer, das heißt, ich habe den Überblick über ganz viele Dinge, so bald es aber ins Detail geht fange ich an zu schwächeln. Scheinbar ist es mit den Projekten genau das Gleiche. Ich sehe zwar das Gesamtprojekt, aber ich sehe nicht die Schritte, die anstehen und gegangen werden müssen. Ich muss mich bewusst dazu bringen mir die Schritte konkret zu überlegen. Wenn ich das getan habe, dann sind sie meistens auch schon fast erledigt, dann ist der Weg für mich klar.

Nebenbemerkung:
Interessieren würde mich, ob da wirklich ein Zusammenhang zwischen Überblicksortierern und Aufschiebern besteht oder nicht. Neigst Du auch zu Aufschieberitis? Bist Du ein Überblicksortierer oder ein Detailsortierer? Schreibe mir bitte in die Kommentare oder eine kurze eMail. Danke.

Wenn Du Deine Aufschieberitis bekämpfen möchtest, empfehle ich Dir als erstes Deine Aufgaben in kleine Teilaufgaben zu zerlegen. Dabei musst Du noch nicht alle Teilaufgaben wissen, die Du machen musst, sondern nur die nächsten. Die Teilaufgaben sollten so klein sein, dass Du sie am Besten in weniger als einer Stunde umsetzen kannst. Das hängt ein bisschen davon ab, wieviel Zeit Du Dir nehmen kannst, um die Teilaufgaben auch umzusetzen. Vielleicht probierst Du damit ein wenig rum, wie groß die Aufgaben für Dich sein müssen, so dass Du sie gerne und zeitnah anpackst. Wenn Du die Teilaufgaben gemacht hast, überlegst Du Dir ganz einfach die nächsten und weiter geht es.

Für viele reicht dieser Schritt schon. Andere wie ich, brauchen noch etwas mehr Unterstützung. Für mich haben sich da 2 Methoden als sehr hilfreich erwiesen:

3 MIT’s (most important tasks)

Ich weiß nicht mehr, wann und wo  ich von dieser Methode das erste Mal gelesen habe. Seit dem begeleitet sie mich und hat mir sehr stark geholfen mehr Kontinuität in mein Leben zu bringen. Im Grunde ist es ganz einfach. Man nimmt sich für den nächsten Tag 3 Dinge (die wichtigsten) vor, die man auf jeden Fall macht. Die 3 scheint dabei sehr wichtig zu sein. Ich habe auch mit mehr Aufgaben experimentiert, bin aber immer wieder bei 3 gelandet. Daher empfehle ich auch Dir erstmal bei 3 Dingen pro Tag zu bleiben.

Für mich hat es sich als hilfreich erwiesen, wenn ich mir Abends vor dem Schlafen gehen die Zeit nehme und meine 3 wichtigsten Aufgaben für den nächsten Tag aufschreibe. Das gehört zu meiner Abendroutine. Am nächsten Tag fange ich dann genau mit diese 3 Aufgaben an. Je nach Tag schaffe ich dann noch mehr oder eben nicht, aber die 3 müssen gemacht werden. Da ich recht gut weiß, wie viel Zeit ich am nächsten Tag habe, kann ich auch die Größe und die Art der Aufgaben entsprechend wählen. So kann ich halbwegs sicher stellen, dass die Aufgaben für mich am nächsten Tag auch schaffbar sind. Manchmal muss ich mich allerdings trotzdem strecken.

sortierte Todo Liste

Eine weitere schöne Methode ist die sortierte Todo Liste. Du kannst einfach Deine ganzen kleinen Aufgabe in eine Liste schreiben. Oben steht die wichtigste Aufgabe, die Du als nächstes machst und unten die unwichtigste, die Du als letztes machst. Wenn eine neue Aufgabe dazu kommt, sortierst Du diese an der entsprechenden Stelle in der Liste ein. Ich fand es ganz hilfreich die Liste alle zwei bis drei Tage zu überarbeiten, da sich die Wichtigkeit der Aufgaben im Laufe der Zeit auch verändert, zum Beispiel bei Aufgaben, die einen Termin haben. Das Schöne an der Liste ist, dass man nicht mehr überlegen muss, was man als Nächstes macht. Man schaut einfach auf die Liste und nimmt sich die Aufgabe vor, die ganz oben steht. Wenn man diese erfolgreich erledigt hat, dann streicht man sie von der Liste und nimmt die Aufgabe die jetzt ganz oben steht. Ich habe diese Liste eine ganze Zeit sehr intensiv genutzt und in der Zeit mehr erledigt, als in einem ganzen Jahr vorher. Durch meinen Urlaub bin ich da wieder etwas weg gekommen, sie wieder neu zu pflegen war als Aufgabe einfach zu groß, aber ich habe das inzwischen in kleine Bereiche, nämlich meine Projekte aufgeteilt, so dass meine Liste die nächsten Tage wieder aktuell ist und ich zu meiner Leistungsfähigkeit von vor dem Urlaub zurück kehren werde.

Motivation und Aufschieberitis

Die Herausforderung bei diesen beiden Techniken ist es, es regelmäßig zu machen, also jeden Tag die 3 MITs festzulegen, bzw. die todo Liste zu pflegen und zu nutzen. Das bedarf ein wenig Gewöhnung und dran bleiben. Wenn es Dir nicht auf Anhieb gelingt, fange einfach wieder von vorne an. Manchmal dauert es ein wenig sein gewohntes Verhalten zu verändern, vor allem, wenn man sich schon lange so verhält. Helfen kann Dir dabei die richtige Motivation. Stelle Dir einfach vor, warum Du dieses Projekt machen möchtest und wie es Dir geht, wenn Du es erfolgreich beendet hat. Sollte Dich das nicht motivieren, dann könnte es sein, dass Du etwas gefunden hast, worüber Du mal nachdenken kannst. Denn auch das ist oft ein Grund für Aufschieberitis. Wir wollen/sollen Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun wollen, oder die wir für ein Ziel machen, welches uns eigentlich nicht motiviert. Wenn Du da tiefer einsteigen möchtest, dann schau doch mal bei meinen Workshop „Träume Dein Leben, Lebe Deinen Traum“ vorbei. Da werde ich Dir helfen in Deinem Leben das zu finden, was Dich motiviert und Dir so auch helfen Deine Aufschieberitis zu bekämpfen.

Mich motivieren auch immer wieder Filme, von Menschen, die etwas außergewöhnliches erreicht haben. Daher habe ich eine Liste von solchen Filmen zusammengestellt und erweitere diese immer wieder. Trage Dich einfach zu meinem Newsletter ein und Du bekommst die Liste zugeschickt:

mehr Struktur im Leben: Abendroutine

Die Zeit vor dem Schlafen gehen ist besonders wichtig, denn sie bestimmt auch, wie Du die Stunden danach, in denen Du träumst und schläfst, verbringst. Genauso wie eine gute Morgenroutine wichtig ist, damit Du einen erfolgreichen Tag hast, ist die Abendroutine dafür zuständig, wie Du schläfst und dann in den nächsten Tag startest. Trotzdem ist es auch hier wieder ähnlich wie mit der Morgenroutine, die meisten machen sich keine wirklichen Gedanken, wie sie die Zeit vor dem Schlafen verbringen.

mit positiven Gefühlen und Gedanken einschlafen

Das fängt schon damit an, dass vielen nicht bewusst ist, dass ihre Gedanken und Gefühle Auswirkungen auf ihre Träume und auch die Gedanken und Gefühle am nächsten Morgen haben. So ist es zum Beispiel nicht so gut mit Groll oder ähnlichen Gefühlen einzuschlafen, denn der Groll bleibt die ganze Nacht und ist auch am nächsten Morgen noch da. Meiner Meinung nach ist es nicht sehr förderlich sich so lange mit solchen Gefühlen zu belasten. Deswegen achte ich sehr stark darauf, mit welchen Gedanken und Gefühlen ich einschlafe. Ich habe auch von Menschen gehört, die sich Abends als letztes eine Frage stellen, die sie gerne von ihrem Unbewussten beantwortet hätten und deren Antwort dann die ersten Gedanken am nächsten Morgen sind. Bei mir hat das bisher noch nicht funktioniert, aber vielleicht funktioniert es bei Dir, probiere es doch einfach mal aus.

auf den Fernseher verzichten

Eng mit den richtigen Gedanken hängt für mich auch die Nutzung des Fernsehers zusammen. Viele lassen sich vor dem Schlafen gehen einfach berieseln und schauen was gerade kommt. Ich habe schon vor Jahren meinen Fernseher abgeschafft und nutze die Zeit lieber zum Lesen, zur Entspannung oder ähnlichem. Vielleicht schaust Du ja Abends auch kein Fern. Ansonsten verlasse doch mal Deine Komfortzone und komme eine Woche oder länger Abends ohne Fernseher aus. Überlege Dir, wie Du die Zeit stattdessen für Dich nutzen möchtest und wie Du Deine Gedanken und Gefühle vor dem Schlafen gehen pflegen möchtest. Übrigens, auch den Fernseher nebenbei laufen zu lassen ist nicht wirklich gut, wenn schon, dann richtig.

meditieren

Seit einigen Tagen meditiere ich direkt vor dem Schlafen gehen. Darauf hat mich das Buch von Christian Opitz gebracht. Er schlägt vor, sich einfach hinzusetzen und ein paar Minuten auf den Atem zu achten. Es reicht, wenn man das 5 oder 10 Minuten macht. So nach und nach kann man die Zeit dann erhöhen. Das hat mir den Mut gegeben auch damit anzufangen. 5 Minuten habe ich dafür jeden Abend. Wenn ich gleich mit einer Stunde angefangen hätte, dann würde ich es vermutlich immer noch nicht machen, weil ich mir dafür erstmal die Zeit freiräumen müsste. Christian Opitz gibt in dem Buch auch einige schöne Regeln zum Meditieren. In einem der nächsten Blogbeiträge werde ich darauf genauer eingehen.

Führe ein Erfolgstagebuch

Was Dir auch noch helfen kann mit guten Gefühlen und Gedanken einzuschlafen ist ein Erfolgstagebuch. Du kannst es richtig als Tagebuch führen, oder Du machst es einfach im Kopf. Überlege Dir, was Dir heute gut gelungen ist, worauf Du stolz bist und was Du tolles gelernt hast. Schreibe das am Besten auf, dann hast Du nämlich auch eine Ressource für schlechte Zeiten. Wenn es Dir mal nicht so gut geht und Du nicht so gut an Dich glauben kannst, dann holst Du das Buch raus und findest all die Dinge, die Du schon geschafft hast. Pro Tag solltest Du mindestens 5 Dinge aufschreiben. Das können auch Kleinigkeiten sein. Legen den Maßstab an Dich nicht zu hoch. Erfreue Dich auch an den kleinen Freuden des Lebens, so wie es Kinder tun.

eine kleine Verbesserung jeden Tag

In dem Zusammenhang kannst Du Dir auch überlegen, was Du am nächsten Tag besser machen möchtest. Nimm eine Kleinigkeit, auf die Du am nächsten Tag achten möchtest. Vielleicht visualisierst Du Dir genau, wie Du es morgen besser machen möchtest. Was genau möchtest Du tun, sagen usw. Was soll das Ergebnis davon sein? Wenn Du das jeden Tag machst, sorgst Du dafür, dass Du Dich jeden Tag ein kleines bisschen verbesserst. So nach und nach kann die Veränderung ziemlich groß sein. Es lohnt sich also.

Dein 3 MITs

Eine weitere Möglichkeit den nächsten Tag vorzubereiten sind Deine 3 MITs (most important tasks, wichtigsten Aufgaben). Schreibe Dir vor dem Schlafen gehen auf, welche 3 Dinge Du am nächsten Tag unbedingt erledigen wirst. Nimm wirklich nur 3. Ich habe am Anfang den Fehler gemacht, dass ich mir 10 oder noch mehr aufgeschrieben habe, weil mir diese mit eingefallen sind. Am nächsten Tag war ich dann von all den Wahlmöglichkeiten überfordert, so dass ich oft etwas anderes gemacht habe. Du kannst ja eine zweite Liste führen, wo Du all die anderen Dinge reinschreibst. Die Liste schaust Du aber erst an, wenn Du Deine 3 MITs erledigt hast. Es empfiehlt sich also, wenn Du Deine 3 MITs gleich zu Beginn des Tages erledigst. Das gibt Dir ein super Gefühl, weil Du schon am Anfang des Tages sehr produktiv bist und Du hast viel Zeit auch noch andere Dinge zu erledigen. Wie sagt Brian Tracy so schön: „Eat that frog„. Das bedeutet so viel, wie, wenn Du gleich morgens den Frosch isst, dann kann alles andere nur noch besser werden.

Eine einfache und sehr effektive todo Liste

Noch ein Tipp zu der zweiten Aufgabenliste. Für mich hat es sich als sehr hilfreich erwiesen eine geordnete Liste zu haben. Das heißt ich habe ganz oben die Aufgabe stehen, die ich als nächstes machen werde und darunter die Aufgabe, die ich danach machen werde. So muss ich nicht überlegen, welches meiner vielen Projekte und welche Aufgaben davon ich als nächstes anpacken möchte. Das hat mich bisher oft gelähmt. Jetzt schaue ich einfach auf die Liste, streiche den ersten Punkt und mit dem zweiten Punkt mache ich dann weiter. Wenn mir eine weitere Aufgabe einfällt gehe ich die Liste durch und füge die Aufgabe genau da ein, wo ich sie machen möchte. Alle ein zwei Tage gehe ich über die Liste und sortiere sie um. Manchmal muss ich zeitkritische Aufgaben, die vorher weiter hinten standen weiter nach vorne nehmen, um sie noch rechtzeitig fertig zu haben. Seit ich meine todo-Liste so führe bekomme ich sehr viel mehr geschafft und vielleicht hilft es Dir ja auch.

Das waren einige Vorschläge, wie Du Deinen Abend gestalten kannst, die sich für mich bewehrt haben. Probiere den einen oder anderen Vorschlag einfach mal aus und schaue, was für Dich funktioniert. Vielleicht fallen Dir noch andere Möglichkeiten ein, die für Dich sehr gut funktionieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du dazu etwas in den Kommentaren schreibst. So können auch die anderen Leser von Deinen Erfahrungen profitieren. Auch ich werde immer wieder über weitere Abend- und Morgenroutinen berichten und einiges ausprobieren. Wenn Du darüber informiert werden möchtest, dann trage Dich einfach in meinen Newsletter ein:

mehr Struktur im Leben: Morgenroutine

Wir alle haben jeden Morgen ein mehr oder weniger gleich ablaufendes Ritual, wie wir aufstehen und was wir dann in welcher Reihenfolge machen. Diese Reihenfolge hat sich meistens mehr oder weniger bewusst gebildet und besteht hauptsächlich in aufstehen, waschen, anziehen, Kaffee trinken, frühstücken und zur Arbeit gehen. Für die Meisten sind alle oder einige dieser Dinge Teil ihrer Morgenroutine. Das sind die notwendigen Dinge, um in den Tag zu starten. So gut wie niemand möchte nackt ins Büro gehen. Da sie notwendig sind, machen wir sie, ohne uns darüber Gedanken zu machen. So machen wir uns allerdings auch selten Gedanken darüber, was wir tun könnten, um noch besser in den Tag zu starten.

Los geht es mit dem Aufwachen und Aufstehen. Im Grunde gibt es da zwei Arten von Menschen. Die einen hüpfen freudig aus dem Bett, während die anderen sich noch möglichst lange ins Bett kuscheln und erst aufstehen, wenn es gar nicht mehr anders geht. In den meisten Erfolgsratgebern wird gesagt, man solle sich so verändern, dass man zur ersten Gruppe gehört. Das sehe ich nicht ganz so, vielleicht, weil ich eher zur zweiten Gruppe gehöre. Ich verbinde einfach das Nützliche mit dem Schönen.

Mit einem wachen Geist in den Tag starten

Ich habe das Glück, dass ich halbwegs aufstehen kann wann ich will. Wenn ich wach werde kuschle ich mich nochmal richtig in die Decke und gehe meine Lebensvision durch. Ich stelle mir vor, wie mein Leben bald sein wird. Danach widme ich mich dem heutigen Tag. Ich überlege mir, was heute alles ansteht und spiele die wichtigsten Dinge im Kopf durch, so wie ich sie gerne hätte. Dann gehe ich noch meine 3 wichtigsten Aufgaben für den Tag durch, stelle mir vor, wie ich sie erledige und wie sie mich meiner Vision näher bringen. Das kann locker eine halbe Stunde gehen, in der ich es genieße die Wärme meiner kuschligen Decke zu spüren. Danach springe ich aus dem Bett und freue mich auf den Tag, auf den ich dadurch super vorbereitet bin.

Freunde von mir lassen sich stattdessen von einem Hörbuch wecken, welches sie motiviert und inspiriert. Das hören sie dann bis sie aus dem Haus gehen. Oder sie hören eine Sprachlern-CD und üben sich ein wenig in einer neuen Sprache. Andere meditieren jeden Morgen ein paar Minuten. Es gibt viele Möglichkeiten den Geist am Morgen fit zu bekommen. Welche passt für Dich?

Mit einem wachen Körper in den Tag starten

Für die Meisten bedeutet das Kaffee trinken und den Körper einfach wach pushen. Mir persönlich sagt da Yoga eher zu. Vor ein paar Monaten habe ich schon jeden Morgen mit Yoga begonnen und bin davon aus unterschiedlichsten Gründen wieder abgekommen. Einer war, dass ich zu viel wollte. In den letzten Tagen auf Lanzarote habe ich wieder mit Yoga begonnen und zwar einfach nur mit dem Sonnengruß. Für den brauche ich nur wenige Minuten, er bringt meinen Kreislauf in Schwung und ich dehne meinen Körper.

Andere machen mehr Yoga, die fünf Tibeter, springen auf einem Trampolin, machen einfach ein paar Hampelmänner oder dehnen sich ein bisschen. Denkst Du ein bisschen Bewegung am Morgen würde Dir gut tun? Falls ja, fang entspannt an. Nimm Dir nicht zu viel vor. Bereite am Abend vorher, wie in „Umgebung gestalten“ beschrieben, alles vor und genieße die Minuten.

Du kannst übrigens auch mit der richtigen Ernährung Deinem Körper helfen besser in den Tag zu starten. Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass ich wesentlich fiter bin, wenn ich weniger bis gar keine Kohlenhydrate zu mir nehme. Im Moment starte ich mit ein paar Nüssen, Gurken, Tomaten und etwas Grünzeug in den Tag. Das tut mir sehr gut. Was hast Du schon probiert? Es gibt ja einige Meinungen zu dem Thema. Probiere sie doch mal aus und finde das für Dich passende heraus.

produktiv in den Tag starten

Vor einiger Zeit habe ich für 2 Monate jeden Morgen eine Stunde geschrieben. Das habe ich noch vor dem Frühstück gemacht. Das hat mir nicht nur geholfen der vielen Artikel Herr zu werden, die ich zu schreiben hatte. Es hat mich auch in eine produktive Grundstimmung gebracht, die sich den ganzen Tag lang gehalten hat. Ich habe Dinge angepackt, die ich schon lange vor mir hergeschoben habe. Im Moment lässt sich das leider nicht in meinen Morgen integrieren und ich werde bald eine Lösung finden, wie ich das hinbekomme.

Was könntest Du jeden Morgen tun, um produktiv in den Tag zu starten?

Die Umsetzung

Falls Du Deine Morgenroutine verändern möchtest, empfehle ich Dir langsam anzufangen. Suche Dir vielleicht etwas aus, was Dir wirklich leicht gelingt. Du könntest Dich zum Beispiel von einem motivierenden Hörbuch wecken lassen. Dazu musst Du nur Deine Anlage, bzw. Deinen Radiowecker entsprechend einstellen und das wars. Schnell wirst Du merken, was Dir leicht fällt und was nicht. Schnell wirst Du auch merken, wieviel Zeit Du bereit bist dafür jeden Morgen zusätzlich zu investieren. Vielleicht findest Du auch morgendliche Tätigkeiten, die Du im Gegenzug reduzieren möchtest. Spiele ein bisschen, probiere unterschiedliches aus und finde so die für Dich passende Morgenroutine.

Auch wenn Du dann Deine Morgenroutine gefunden hast, solltest Du sie ab und zu in Frage stellen. Vielleicht hat sich Dein Leben inzwischen so verändert, dass eine andere Routine für Dich sehr viel passender wäre. Auch ist es hilfreich die Morgenroutine auf die Abendroutine abzustimmen und umgekehrt. Ein paar Ideen für eine etwas optimiertere Abendroutine werde ich Dir nächste Woche vorstellen. Trage Dich einfach in meinen Newsletter ein und Du wirst sofort benachrichtigt, wenn der Artikel online ist:

mehr Struktur im Leben: Umgebung gestalten

Da Willenskraft nicht die Lösung zu sein scheint, um all das im Leben zu erreichen, was man gerne erreichen möchte, braucht es andere Mittel, die einen dabei unterstützen. Dabei hat es sich immer wieder herausgestellt, dass Menschen, die eine gewissen Struktur im Leben haben erfolgreicher sind, als Menschen ohne Struktur. Vermutlich sagt man deswegen zu weniger erfolgreichen Menschen oft, dass sie in den Tag hinein leben. Aber auch Struktur haben ist nicht gleichbedeutend mit erfolgreich sein. Ich kenne Menschen, die sehr feste Strukturen haben und weder glücklich noch erfolgreich sind. Zum Beispiel stehen sie morgens auf und schalten gleich den Fernseher ein, rauchen eine Zigarette und trinken einen Kaffee. Dann geht es zur Arbeit und pünktlich nach 8 Stunden wieder nach Hause, wo gleich wieder der Fernseher eingeschaltet wird. Dieser wird dann erst wieder ausgeschaltet, wenn es ins Bett geht. So ein Mensch hat Struktur, allerdings bezweifle ich, dass diese Struktur zielführend ist. Es kommt also nicht nur darauf an eine Struktur zu haben, sondern auch darauf was die Inhalte einer Struktur sind.

Bevor ich Dir also ein paar Hilfestellungen gebe, wie Du Dein Leben strukturieren kannst, bitte ich Dich, Dir zu überlegen, wie Deine Struktur optimalerweise aussieht:

  1. Überlege Dir, was Deine Ziele im Leben sind.
  2. Überlege Dir, was Du tun musst, um diese Ziele zu erreichen.
  3. Überlege Dir, was Du täglich tun kannst, um Deine Ziele zu erreichen.
  4. Überlege Dir, wie Du Deinen Tag organisieren kannst, damit Du täglich die Dinge tust, um Deine Ziele zu erreichen.
  5. Verplane maximal die Hälfte Deines Tages (also der Zeit die Du wach bist) mit solchen Strukturen. Lass Dir freie Zeit für unvorhergesehenes, zur Erholung, für Deine Freunde und Familie.

Vielleicht reicht es Dir zu wissen, wie Du Deinen Tag strukturieren möchtest und Du machst das einfach. Mir hat das nie gereicht. Daher habe ich viele Dinge ausprobiert, die mir dabei helfen mehr Struktur in mein Leben zu bringen. Eine der wirkungsvollsten Tricks ist es, dass Du Deine Umgebung so vorbereitest, dass Du fast gar nicht anders kannst, als das zu tun, was Du Dir vorgenommen hast. Im Folgenden findest Du einige Beispiele, wie Du Deine Umgebung so gestalten kannst, dass Du Deine Ziele leichter erreichst, sortiert nach möglichen Zielen:

Abnehmen

  • Laut dem Buch „Essen ohne Sinn und Verstand“ wurde festgestellt, dass wir weniger essen, wenn wir von kleineren Tellern essen. So kannst Du die ganzen großen Teller und Töpfe aus Deiner Küche verbannen und isst weniger, ohne es wirklich zu merken oder etwas zu vermissen.
  • Stelle Dir eine Schale Obst oder Gemüse da hin, wo Du Dich meistens aufhältst und verstaue Süßigkeiten und anderen Knabberkram möglichst schwer erreichbar. Noch besser ist es, wenn Du gar keine Süßigkeiten oder Knabberkram kaufst. So ist es einfacher das Gesunde zu essen.

mehr Sport

  • Wenn Du zum Beispiel morgens joggen gehen möchtest, dann lege Dir die Sportsachen schon am Abend vorher raus. Mache es Dir so einfach wie möglich dann einfach anzufangen.
  • Verabrede Dich zum gemeinsamen Sport.

Geld sparen

  • Wenn Du Dir ein Budget für den Tag gesetzt hast, dann nimm auch nur so viel Geld mit, dann kannst Du auch nicht mehr ausgeben.
  • Bezahle alles in Bar, habe also keine EC oder Kreditkarten bei Dir. Es hat sich gezeigt, dass Menschen weniger Geld ausgeben, wenn sie das Geld direkt in die Hand nehmen müssen, als wenn sie mit Karte bezahlen.
  • Schalte den Dispokredit Deines Girokontos ab. Meistens hat der Dispokredit besonders hohe Zinsen und ob man den Dispo jedes Mal ausreizt und dafür Zinsen zahlt oder auf dem Konto immer genug Reserve hat, macht eigentlich keinen wirklichen Unterschied, außer dass man eine Menge Geld zahlt, aber es gibt in beiden Fällen eine Grenze. Es liegt bei Dir, wo Du diese Grenze setzt.
  • Nutze ein Kontensystem, so wie von mir vorgeschlagen. So hast Du ein Budgetkonto für den Monat und mehr als Du dort zur Verfügung hast kannst Du nicht einfach so ausgeben.

Produktivität

  • Wenn Du Selbstständig bist, richte Dir feste Bürozeiten ein, am Besten in einem Büro, was nicht zu Hause ist und wo andere Leute auf Dich warten.
  • Wenn Du Deine Zeit oft mit herumsurfen vertrödelst, dann setze Dir jemanden neben Dich, der siehst, was Du machst und sieht, dass Du nicht arbeitest.
  • Richte Dir eine Internetfirewall ein, die z.B. den Zugriff auf emails, Facebook, Youtube usw. nur zu festen Zeiten zulässt.
  • Schaffe den Fernseher ab.

Diese Beispiele helfen Dir sicher auch für Dich Möglichkeiten zu finden, Deine Umgebung so zu gestalten, dass sie die Erreichung Deines Ziels vereinfacht und unterstützt. Wenn nicht, dann schreibe gerne einen Kommentar und dann helfe ich Dir und vielleicht auch die anderen Leser eine Möglichkeit zu finden. In meinem Workshop „Träume Dein Leben, lebe Deinen Traum“ helfe ich Dir nicht nur solche Möglichkeiten zu finden, sondern herauszufinden, was Dich glücklich macht und wie Du Dein Leben so gestaltest, dass Du glücklich bist. Dabei hat die Gestaltung Deiner Umgebung nur einen kleinen Anteil.

Wenn Du weißt, wie Du Deine Umgebung gestalten möchtest, dann mache es wenn möglich sofort oder nutze den automatischen Handlungsauslöser.

In den nächsten Wochen werde ich noch weitere Möglichkeiten vorstellen, wie Du Dir eine Struktur in Deinem Leben gestalten und aufbauen kannst. Melde Dich einfach zu meinem Newsletter an und Du erfährst gleich, wenn es wieder einen neuen Artikel gibt. Außerdem bekommst Du dann auch noch ein kleines Geschenk von mir:

jede Situation enthält die Lernerfahrung und die Lösung in sich

Heute möchte ich Dich zu einem Gedankenexperiment inspirieren. Was wäre, wenn jede Situation in der Du Dich befinden kannst auch gleichzeitig die Lernerfahrung und die Lösung enthält? Interessant wäre das für Situationen, in denen Du Dich nicht wohl fühlst, die Du gerne verändern möchtest, aber nicht weißt wie. Was wäre, wenn Du Dir in dieser Situation nur ein paar Fragen stellen musst und Dir dann selbst die Antwort gibst, wie Du die Situation verändern kannst. In dem Buch von Franz A. Koch „Akzeptieren oder Ändern – Du und Dein Seelencoach“ habe ich solche Fragen gefunden, die Dir helfen können die Lösung einer Situation zu finden:

  1. Was ist los? Was läuft gut, was läuft schief, was klemmt?
    Mit diesen Fragen stellst Du die aktuelle Situation fest. Du machst eine Momentaufnahme und akzeptierst was gerade ist. Du akzeptierst die Situation so wie sie gerade ist.
  2. Worum geht es?
    Laut Franz A. Koch und auch meiner Erfahrung nach geht es immer darum, dass Du etwas verstehst, etwas machst, etwas veränderst. Im Grunde geht es immer darum, dass Du Deine Komfortzone verlässt. Das hat er so zwar nicht geschrieben, aber es läuft darauf hinaus. Nutze diese Frage, um alles zusammen zu stellen, worum es in dieser Situation gehen könnte. Sollst Du Dein Verhalten, Deinen Umgang mit einer bestimmten Person verändern oder oder oder? Sammle all die Gedanken, die Dir dazu einfallen. Vielleicht machst Du Dir eine MindMap dazu. Sei in Deinen Äußerungen spontan und verwerfe keine Deiner Ideen. Vielleicht machst Du das mit einem Freund zusammen, der auch ein wenig nachbohrt und Dich nicht so einfach aus lässt.
  3. Wer bin ich?
    Diese Frage wirst Du je nach Lebenslage und -situation mehr oder weniger gleich beantworten. Laut Franz Koch ist das die wichtigste Frage. Du bist alles. Du hast das Potential alles zu sein. Andererseits bist Du genau das, worauf Du im Moment Deine Aufmerksamkeit richtest.
  4. Wozu bin ich hier? Was will diese besondere Situation von mir?
    Stelle Dir auch Fragen wie: Was will das Leben, was will meine Seele, was will diese Situation von mir? Was wäre, wenn Du auf dieser Welt bist um zu spielen und zu lernen? Was könntest Du aus der jetzigen Situation lernen? Welche Herausforderung stellt Dir das Spiel des Lebens? Welche Hürde gilt es zu nehmen, um das nächste Level zu erreichen? Könnte die Situation geschaffen worden sein, damit Du einen Schritt gehst, den Du bisher nicht gegangen bist? Schau Dir auch nochmal die Antworten aus Frage 2 an. Welche der Lösungsmöglichkeiten macht Dir Angst. Bei welcher sträubst Du Dich diesen Schritt zu gehen. Wo musst Du Deine Komfortzone verlassen? Könnte es sein, dass Du in der Situation bist, um genau diesen Schritt zu gehen?
  5. Was will ich hier und jetzt?
    Das ist der Moment der Entscheidung. Was sind Deine nächsten Schritte? Wie soll es jetzt weiter gehen? Für welche Lösung hast Du Dich entschieden und welche nächsten Schritte wirst Du jetzt unternehmen? Lege Dich fest, setze Dir Termine, schreibe Dir die nächsten Schritte auf. Tue alles, damit Du ins Handeln kommst und Du die Situation veränderst.

Als ich diese Fragen gelesen habe, war ich sofort fasziniert. So ähnlich analysiere ich meine Situationen auch, allerdings bisher eher unbewusst und nicht immer so strukturiert. Und trotzdem waren die Ergebnisse jedes Mal erstaunlich. Daher gehe ich davon aus, dass dies sehr hilfreiche Fragen auf dem Weg Deiner Persönlichkeitsentwicklung sein können. Ich habe sie mir gleich abgeschrieben und trage sie immer bei mir. Für mich ergänzen sie sich sehr gut mit den Fragen der Sedona Methode, die ich auch immer bei mir trage, bzw. inzwischen auswendig kenne.

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Willenskraft vs. Struktur

Immer und überall liest und hört man, dass man Willenskraft und Disziplin braucht, um erfolgreich zu sein, bzw. seine Ziele zu erreichen. In diesem Zusammenhang wird dann meistens noch davon gesprochen, dass man Willenskraft oder Disziplin trainieren kann wie einen Muskel. So trainiere ich jetzt schon seit vielen Jahren, aber so richtig zufrieden bin ich damit nicht. Vor ca. einiger Zeit bekam ich dann das erste Mal die Idee, dass das nicht alles sein kann. Willenskraft schön und gut, aber es muss doch auch einfacher gehen.

Vor kurzem habe ich eine Studie gelesen, die nachgewiesen hat, dass es sogar nachteilig sein kann mit Willenskraft Ziele zu erreichen. Studenten wurde gesagt, dass diese eine Studie über „Essens Wahrnehmung“ ist.  Voraussetzung war, dass sie mindestens 3 Stunden vor der Studie nichts gegessen habe und so leicht hungrig waren. Sie wurden in einen Raum geführt, in dem auf einem Tisch 2 Schüsseln standen. In der einen Schüssel waren frisch gebackene und noch warme Schokoladenkekse und in der anderen Schüssel Radieschen. Die vermeintliche Story war, dass beides angeblich unterschiedlich im Geschmack ist und sie am nächsten Tag gefragt werden, wie ihre Erinnerung an den Geschmack ist. So wurde der einen Hälfte Studenten gesagt, sie dürften 3 Kekse essen, während der anderen Hälfte gesagt wurde, sie dürfen 3 Radieschen essen. Währenddessen haben die Forscher den Raum verlassen, so dass die Radieschenesser die Möglichkeit hatten auch einen der lecker duftenden Kekse zu essen. Erstaunlicherweise hat das keiner getan. Obwohl sie die leckeren Kekse gerochen haben und hungrig waren, haben sie gemacht was ihnen gesagt wurde und nur die Radieschen gegessen. Das ist genutzte Willenskraft.

Willenskraft und ihr Nachteil

Danach war die Studie offiziell vorbei und eine andere Gruppe von Forschern betrat den Raum mit einer Studie, die vordergründig mit der vorherigen in keinem Zusammenhang stand. Sie wollten herausfinden, wer besser im Lösen von Problemen ist, Studenten oder angehende Abiturienten. Das forderte die Studenten heraus und sie wollten sich beweisen. Sie sollten komplizierte Puzzle lösen, die eigentlich gar nicht zu lösen waren. Sie hatten beliebig viele Versuche, um es zu versuchen. Die Keksesser verbrachten im Durchschnitt 19 Minuten mit dem Problem und versuchten es 34 mal das Problem zu lösen. Die Radieschenesser, die sich vorher mit Willenskraft davon abhalten mussten die Kekse zu essen, verbrachten im Durchschnitt 8 Minuten mit dem Problem und versuchten es nur 19 mal es zu lösen. Das ist weniger als die Hälfte der Zeit.

Das Ergebnis der Studie und vieler anderer Studien ist, dass wir für Willenskraft einen Preis zu zahlen haben. Willenskraft bzw. Selbstdisziplin ist eine sich erschöpfende Ressource. Auch da funktioniert der Vergleich mit einem Muskel. Geht man in ein Fitnessstudio und macht Bankdrücken, dann geht die erste Wiederholung noch sehr leicht. Mit jeder Wiederholung wird der Muskel mehr und mehr ausgepowert und irgendwann geht keine Wiederholung mehr und der Muskel benötigt erstmal einige Zeit, um sich zu erholen. Genauso läuft es mit der Selbstdisziplin. Die Radieschenesser haben ihren Selbstdisziplinmuskel schon stark benutzt und konnten in der danach folgenden Studie einfach nicht mehr. zwingst Du Dich als mit Willenskraft oder Disziplin dazu Dinge zu tun, dann fehlt Dir diese Kraft für die Aufgaben, die danach anstehen. Es gibt Situationen, wo das hilfreich und akzeptabel ist, langfristig würde ich das allerdings nicht machen, da der Willenskraftmuskel auch mal Zeit braucht, um sich zu erholen. Zum Glück gibt es noch andere Wege.

Struktur statt Willenskraft

Was, wenn Du das nötige Maß an Willenskraft stark reduzieren kannst und trotzdem Deine Ziele erreichst? Mein Tipp aus der vorletzten Woche war ein Beispiel für so eine Möglichkeit. Mit dem automatischen Handlungsauslöser brauchst Du sehr viel weniger Willenskraft, um trotzdem die Dinge zu tun, die Du wichtig findest. Du benötigst etwas Willenskraft, um Dir immer wieder zu überlegen, wann und wie genau Du das dann machen möchtest und es am Besten schriftlich festzuhalten. Die benötigte Willenskraft ist allerdings sehr viel niedriger, als wenn Du Dich dann direkt dazu aufraffen musst es zu machen. Und selbst wenn die nötige Willenskraft ungefähr gleich groß ist, so hast Du sie doch auf 2 Tage verteilt, nämlich den Tag, an dem Du die Aufgabe festlegst und den Tag an dem Du die Aufgabe machst. So hatte Dein „Muskel“ Zeit sich zu erholen.

Neben dem automatischen Handlungsauslöser gibt es noch sehr viel mehr Möglichkeiten, wie Gewohnheiten, eine angepasste Umgebung und ähnliches. Natürlich benötigst Du auch dafür Willenskraft, um diese Alternativen in Dein Leben zu implementieren, also ganz kommst Du um das Thema Willenskraft nicht herum. Eine optimale und nachhaltige Kombination aus Willenskraft, Selbstdisziplin und Techniken wie automatischer Handlungsauslöser, Gewohnheiten und vielem mehr zu finden, das ist auch ein Hauptbestandteil meines Workshops Träume Dein Leben, lebe Deinen Traum. Irgendwann ist es an der Zeit Dinge auch anzupacken und umzusetzen. Meiner Meinung nach kann man sich das ruhig so einfach wie möglich machen, das Ergebnis zählt.

In den kommenden Wochen und Monaten werde ich immer wieder Techniken und Tricks vorstellen, die Dir helfen Deine Ziele möglichst einfach und mit möglichst wenig Kraftaufwand zu erreichen. Machen musst Du es allerdings immer noch. Trage Dich hier in meinen Newsletter ein und Du wirst über meine zukünftigen Artikel und mehr informiert:

positives und negatives Denken war gestern

Lies die folgenden 4 Sätze und überlege Dir, mit welchen Du übereinstimmst und mit welchen nicht:

  1. Du bist eine bestimmte Art von Person und es gibt nicht viel, was daran etwas ändern kann.
  2. Egal was für eine Art von Person Du bist, Du kannst Dich immer grundlegend verändern.
  3. Du kannst Dinge anders tun, aber die wichtigen Teile von wer Du wirklich bist können nicht verändert werden.
  4. Du kannst immer auch die Basis von der Person verändern, die Du bist.

Welchen dieser Punkte stimmst Du zu? Stimmst Du 1 und 3 zu, dann hast Du eine „feste geistige Haltung“. Und wenn Du 2 und 4 zustimmst, dann hast Du eine „wachstumsorientierte geistige Haltung“. (Bei anderen Kombinationen scheinst Du ein wenig konfus.) Wie ich Dir gleich erläutern werde, kann diese geistige Haltung für vieles in Deinem Leben verantwortlich sein.

Menschen, die eine feste geistige Haltung haben, gehen davon aus, dass sie bestimmte Fähigkeiten haben und andere nicht. Das fängt schon in der Schule an. So glauben sie vielleicht, dass sie gut in Mathematik, mittelmäßig in Naturwissenschaften und schlecht in Sprachen sind. Das können sie vielleicht ein bisschen verändern, aber die Grundlagen bleiben. Sie verlassen nicht gerne ihre Komfortzone und machen Neues, weil es sein könnte, dass ihnen das nicht auf Anhieb gelingt, dass sichtbar wird, dass das keine vorhandene Fähigkeit ist und andere denken sie sind Verlierer. Das kann sogar so weit führen, dass sie wenn sie Neues wagen nicht viel Energie reinstecken, denn wenn es zu ihren angeborenen Fähigkeiten gehört, dann müssen sie ja nicht viel investieren, dann ist es ja schon da. Und wenn nicht, dann lohnt es den Aufwand auch nicht.

Im Gegensatz dazu gibt es die Menschen, die eine wachstumsorientierte geistige Haltung haben. Sie glauben, dass ihre Fähigkeiten wie Muskeln sind, die sie nur trainieren müssen. Wenn sie schlecht in Sprachen sind, dann glauben sie, dass das nur ein momentaner Zustand ist und sie mit genügend Übung sehr gut darin werden können. Sie können besser mit Fehlern und mit Kritik umgehen, denn sie wissen, dass sie daran wachsen.

Nachdem Du die beiden Haltungen kennengelernt hast und Deine Haltung identifiziert hast, interessiert Dich vermutlich, welchen Einfluss Deine Haltung auf Dein Leben hat und ob und wie Du sie verändern kannst wenn nötig. Carol Deck, Professor für Psychologie an der Universität Stanford, hat ihre Kariere damit verbracht die beiden Haltungen zu studieren und kam zu einem klaren Ergebnis. Wenn Du Dein volles Potential leben möchtest, dann brauchst Du die wachstumsorientierte Haltung. Genaueres findest Du in Ihrem Buch „Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt„.

Sie hat Studien mit olympischen Athleten, Musikern und Geschäftsleuten gemacht und das Ergebnis ist, mit einer wachstumsorientierten Haltung kannst Du fast alles erreichen. Menschen mit dieser Haltung, die, die sich gern fordern, Risiken eingehen, Feedback annehmen, können gar nicht anders als voran zu kommen.

Menschen mit einer festen Geisteshaltung gehen davon aus, dass sie Dinge entweder von Anfang an können, oder es nicht ihrs ist. Menschen mit einer flexiblen Geisteshaltung wissen, dass sie nicht alles von Anfang an können und sie wissen, dass sie mit genügend Training alles erreichen können. Sie planen die Fehler und Rückschläge in ihre Pläne ein und nutzen sie, um noch schneller und mehr zu lernen. So bleiben sie ausdauernd an ihren Zielen und erreichen früher oder später ihr Ziel.

Wie kannst Du eine flexible Geisteshaltung entwickeln?

  1. Akzeptieren.
    Akzeptiere, dass Du vielleicht eine ziemlich feste Geisteshaltung hast. Und akzeptiere, dass Forschungen scheinbar gezeigt haben, dass eine flexible Geisteshaltung der festen Geisteshaltung überlegen ist und Dir zu einem glücklichen und in allen Bereichen Deines Lebens erfolgreichen Leben verhelfen kann. Malcom Gladwell hat in seinem Buch „Überflieger“ aufgezeigt, dass Talent gar nicht so wichtig ist. Fast jeder kann mit ca 10 000 Stunden Übung zum Profi in dem entsprechenden Bereich werden.
  2. Beobachten.
    Beobachte Dich und Deine Gedanken. Beobachte, wann Du Gedanken wie „Ich bin …“ oder „Ich habe …“ denkst. Mit diesen Gedanken legst Du Dich auf bestimmte Eigenschaften fest und das ist nicht so hilfreich, selbst wenn das positive Gedanken sind. Wenn Du zum Beispiel denkst „Ich bin stark.“, dann mag das erstmal positiv klingen. Mit solchen Gedanken hältst Du Dich aber davon ab weiter zu trainieren und noch stärker zu werden. Warum solltest Du trainieren, wenn Du schon stark bist?
  3. Gedanken verändern.
    Überlege Dir, wie Du stattdessen lieber denken würdest. Was wäre ein flexibler, auf das Wachstum orientierter Gedanke? Um bei dem Beispiel aus Punkt 2 zu bleiben könnte zum Beispiel ein besserer Gedanke sein: „Mit jedem Training werde ich immer stärker.“ Welchen Gedanken hättest Du gerne? Verändere Deinen alten Gedanken jedes Mal, wenn er Dir auffällt. Werde Dir Deines alten Gedanken bewusst und entscheide bewusst, wie Du ab jetzt stattdessen denken möchtest. Das gelingt vielleicht nicht sofort. Vielleicht fällt es Dir erst Stunden später auf, dass Du mal wieder einen festen Gedanken hattest. Egal, denke an die Situation und denke stattdessen den gewünschten Gedanken. Du wirst feststellen, dass Dir die zu verändernden Gedanken immer früher auffallen, irgendwann fällt es Dir während des Denkens auf und dann hast Du sie ersetzt.

Kindern eine flexible Geisteshaltung beibringen.

Kennst Du das, wenn Eltern zu Kindern sagen: „Du bist klug!“, „Du bist sportlich!“ und so weiter? Bisher hätte ich gedacht, dass man dem Kind damit Gutes tut. Laut Carol Deck führt das allerdings zu einer festen Geisteshaltung. Die Kinder glauben, dass sie das sind und das fest steht. Laut Carol Deck ist es besser, sowas zu sagen wie „Ich bin stolz auf Dich, wie hart Du an diesem Projekt gearbeitet hast.“, „Es ist gut, dass Du Deinem Trainer zugehört hast. Du hast das heute schon viel besser gemacht.“ und so weiter. Das führt zu einer flexiblen Geisteshaltung. Der Fokus liegt nicht darauf, was man ist oder nicht ist, sondern darauf, wie man Dinge erreicht hat. Darauf, dass es möglich ist durch die richtigen Schritte überall hin zu kommen.

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Entscheidung treffen mal anders

Letzte Woche habe ich in dem Beitrag „Wie wir eine Entscheidung treffen“ beschrieben, wie eigenartig und nach welchen unbewussten Mustern wir manchmal Entscheidungen treffen. So kannst Du dort lesen, dass uns zu viele Möglichkeiten oft paralysieren und so eine Entscheidung verhindern.  Als eine Möglichkeit damit umzugehen habe ich Dir empfohlen Dir einen Zeitrahmen zu setzen, innerhalb dessen Du eine Entscheidung treffen wirst.

Heute möchte ich noch ein wenig genauer darauf eingehen, wie Du eine Entscheidung treffen kannst. Ich habe dabei die Strategien in 4 grundlegende Muster aufgeteilt. Meistens benutzen wir sie aber mehr oder weniger gemeinsam, bewusst oder unbewusst. Die folgenden Strategien helfen Dir eine Entscheidung zu treffen:

  1. Intuition
    Wenn ich in ein Restaurant komme, wo ich noch nie war und die Karte etwas umfangreicher ist, dann überfliege ich die Karte und nehme einfach das Gericht, welches ich dabei genauer in die Augen bekomme und welches in mir ein hmmm auslöst. Das dauert nur wenige Sekunden und ich habe meine Wahl getroffen. Oft ergibt es sich, dass wir noch über das sprechen, was wir essen und ich höre von anderen Gerichten, die mir vermutlich noch besser schmecken und dann ändere ich meine Entscheidung manchmal noch. Ansonsten ist das eine Strategie, die sehr schnell zu einem Ergebnis führt. Ich nutze sie hauptsächlich bei Dingen, wo es nicht wirklich schlimm ist, wenn meine Entscheidung nicht ganz so glücklich war. Sollte mir das gewählte Essen nicht schmecken, dann bestelle ich mir eben einfach was anderes oder tausche mit einem meiner Begleiter. Ich kenne allerdings auch einige Menschen, die so gut wie alle Entscheidungen auf der Basis ihrer Intuition treffen. Sie haben einfach bei einer Möglichkeit ein besonders gutes Gefühl und für diese Möglichkeit entscheiden sie sich dann.
  2. Zufall
    Wenn ich mit der ersten Strategie nicht weiter komme und eine, wie eben schon beschrieben, unwichtige Entscheidung zu treffen habe, lasse ich oft den Zufall entscheiden. Beim Essen schlage ich das Menü blind auf einer Seite auf und zeige mit dem Finger auf ein Gericht. Das führt zu Entscheidungen, die ich so sonst vermutlich nie treffen würde und so konnte ich schon das eine oder andere Mal etwas kosten, wo ich vorher gedacht hätte das schmeckt mir nicht. Dieser Weg immer wieder die Komfortzone zu verlassen gibt Dir die Möglichkeit immer wieder Neues auszuprobieren. Auch bei schwerwiegenderen Entscheidungen kannst Du einfach mal den Zufall entscheiden lassen und vielleicht lernst Du dann beim Umsetzen Deiner Entscheidung viel, auch über Dich selbst.
  3. rational
    Diese Strategie eine Entscheidung zu treffen kennst Du vielleicht auch. Du hast sie entweder bewusst oder wie ich eher unbewusst gemacht. Als ich mein Auto gekauft habe, habe ich mich dieser Strategie bedient. Ich habe mir einpaar bevorzugte Marken und Modelle ausgesucht, was ich durch Intuition und Identität (4. Strategie) gemacht habe. Dann habe ich mir alle Informationen zu den einzelnen Modellen zusammengesucht und mir eine Art Pro und Contra-Liste angelegt. Unbewusst war die Strategie, da ich diese Liste nur im Kopf hatte. Ich habe mich nicht hingesetzt und explizit eine Liste erstellt. Ich kenne allerdings Menschen, die sich bei jeder wichtigen Entscheidung hinsetzen und alle Pros und Contras aufschreiben. Entweder zählen sie dann einfach nur die Anzahl der Gründe in jeder Spalte oder sie geben den Gründen noch Gewichtungen. Es kann ja sein, dass zum Beispiel der Grund, das Auto kostet 5000 Euro weniger als vergleichbare Modelle viel wichtiger ist als dass es nicht in der absoluten Traumfarbe erhältlich ist. (Mal abgesehen davon könnte man es für 5000 Euro vermutlich auch umlackieren lassen.) Bei dieser Methode solltest Du Dir bewusst sein, dass sie zwar rational scheint, aber es nicht wirklich ist. Die Kriterien, nach denen Du zum Beispiel die Gründe wählst, welche Du auf die Listen aufnimmst und wie Du sie gewichtest sind meistens nicht rational. Ansonsten würde es nur wenige Automodelle geben, denn jede Familie mit 2 Kindern würde das gleiche Auto fahren, weil sie die gleichen rationalen Gründe finden müssten. Es ist eher so, dass wir eine Vorstellung davon haben, was wir haben wollen und dann rationale Gründe dafür finden, uns auch dafür zu entscheiden.
  4. Identität
    Oft entscheiden wir uns nach Kriterien, die eher von außer getriggert werden. Wir machen uns Gedanken wie „Wer bin ich?“ bzw. „Wen oder was möchte ich darstellen?“, „Was ist das für eine Situation?“ und “ Was würde jemand wie ich in dieser Situation tun?“ Denke mal über Deine letzten größeren Entscheidungen nach und sei dabei ehrlich mit Dir. Warum hast Du Dich wirklich für die Möglichkeit entschieden, für die Du Dich entschieden hast? Als ich mir damals überlegt habe, welches Auto ich kaufen möchte, war schon meine Vorauswahl sehr stark davon geprägt, was ich mit einzelnen Marken verbunden habe. So habe ich von vornherein Autos ausgeschlossen, die vielleicht vom rationalen Gesichtspunkt die bessere Alternative gewesen wären. Allerdings wollte ich das damit verbundene Image nicht, was mir andererseits ja auch egal sein hätte können. Obwohl ich mir heute solcher Dinge bewusst bin, beeinflussen solche Gedanken immer noch sehr stark meine Entscheidungen. Wenn ich zum Beispiel mit Vegetariern unterwegs bin entscheide ich mich sehr viel häufiger für ein vegetarischen Gericht, als wenn ich mit nicht Vegetariern unterwegs bin. Ich entscheide mich nicht so, weil ich sie beeindrucken möchte oder so, sondern es fühlt sich für mich einfach besser an, obwohl ich weiß, dass ich gerne Fleisch esse. In meiner Rebellenphase habe ich 8 Jahre lang vegetarisch gelebt. In meiner Umgebung war so gut wie keiner, der das verstanden hat, aber zu meiner Rebellenidentität gehörte das einfach dazu, also habe ich es gemacht. In den letzten Jahren habe ich meine Identität oft hinterfragt und mich gefragt, warum ich so handle wie ich handle und trotzdem habe ich das Gefühl, dass das immer noch der stärkste Treiber hinter meinen Entscheidungen ist. Wie ist es bei Dir?

Wie schon erwähnt ist es eher selten, dass man eine Entscheidung nur mit einer der genannten Strategien trifft. Die meisten Menschen kombinieren sie bewusst oder unbewusst miteinander. Achte mal darauf, wie Du Deine Entscheidungen triffst. Welche Strategie nutzt Du dabei am häufigsten, bzw. welche Strategien nutzt Du in welchen Situationen? Bist Du mit Deinen Entscheidungen immer zufrieden? Probiere doch einfach mal bewusst eine andere Strategie aus. Beobachte dabei auch, ob Du dadurch zum selben Ergebniss kommst, wie mit Deiner normalen Strategie. Immer wieder erlebe ich Menschen, die so tun, als würden sie etwas anders machen, um dann doch immer wieder das Gleiche zu machen. Wenn Du weißt, welches Ergebniss Du gerne hättest, kannst Du mit fast jeder Strategie dieses Ziel auch erreichen. Nur den Zufall kannst Du in der Hinsicht nicht so gut beeinflussen. Was passiert also, wenn Du mal den Zufall Deine Entscheidungen treffen lässt? Wenn Du das eine zeitlang machst und die Entscheidungen auch umsetzt, könnte das einen kleinen Reset Deiner Entscheidungsstrategien bewirken. Noch besser funktioniert das, wenn Du Dir die Möglichkeiten auch von jemand anderes geben lässt, also selbst keine Vorauswahl triffst.

Ich wünsche Dir viel Spass und Erfolg beim Beobachten Deiner Entscheidungsstrategien und beim Optimieren selbiger. Nächste Woche werde ich Dir einen kleinen Trick verraten, wie Du dafür sorgen kannst, dass Du Deine Entscheidungen auch umsetzt. Melde Dich einfach hier zum Newsletter an und Du bekommst sofort eine Nachricht, wenn der Beitrag online ist:

Entscheidung treffen mal anders

Wie wir eine Entscheidung treffen

Vor einigen Jahren wurde unter Ärzten eine Studie durchgeführt, um zu ermitteln, wie Ärzte Entscheidungen treffen. Sie wurden in 2 Gruppe aufgeteilt und bekammen sehr ähnliche Aufgaben, mit nur einem kleinen aber feinen Unterschied. Die erste Gruppe bekam folgende Aufgabe: Ein 67 Jahre alter Patient hat schon seit vielen Jahren chronische Hüftschmerzen. Alle Medikamente haben versagt und es bleibt eigentlich nur noch eine schwerwiegende Operation, die viele Monate benötigt, um zu heilen. Doch plötzlich entdecken sie, dass sie ein Medikament noch nicht probiert hast. Was würden sie machen? Halten sie an der Operation fest oder lassen sie ihren Patienten das neu gefundene Medikament ausprobieren?

Die zweite Gruppe Ärzte erhielt genau die gleiche Aufgabe, außer dass sie nicht ein Medikament, sondern 2 Medikamente gefunden haben. Die zweite Gruppe hat also gleich 2 Möglichkeiten die heftige Operation zu vermeiden. Was denkst Du wie die Entscheidungen der beiden Gruppen ausgefallen sind?

Von der ersten Gruppe haben sich 48 Prozent entschieden das Medikament auszuprobieren und die Operation erst einmal auszusetzen. In der zweiten Gruppe haben sich nur 28 Prozent dafür entschieden eins der Medikamente zu probieren. Obwohl sie also doppelt so viele Möglichkeiten hatten die Operation erfolgreich zu verhindern, haben sie sich lieber für die Operation mit all ihren Konsequenzen entschieden.

Ok, wer weiß was in diese Entscheidung alles mit reinfließt, vielleicht wollte die zweite Gruppe ihrem Patienten nur die Qualen ersparen, die durch längere Versuche mit den Medikamenten auftreten könnten. Es wurden noch mehr Studien in diese Richtung gemacht, zum Beispiel im Bereich Verkauf.

zu viele Möglichkeiten erschweren die Entscheidung

In einem Einkaufszentrum wurde ein Stand mit Marmelade aufgebaut. An einem Tag wurden 6 Marmeladen zum Kosten und zum Verkauf angeboten. Am nächsten Tag wurde der gleich Stand mit 24 Sorten aufgebaut. Anzunehmen wäre, dass am zweiten Tag sehr viel mehr verkauft wird, weil es mehr Auswahl gibt und so jeder seinen Lieblingsgeschmack findet. Genau das Gegenteil war der Fall. Aber nicht nur, dass am ersten Tag mehr verkauft wurde, es wurde gleich 10 mal mehr verkauft. Aus dieser Studie resultieren übrigens viele Entscheidungen von Internet Marketern immer nur ein Produkt und am Besten auch nur eine Bezahlmöglichkeit anzubieten. Auch sie haben festgestellt, dass umso mehr Entscheidungsmöglichkeiten der Kunde hat, umso weniger kauft er. Mehr dazu erfährst Du in meinem Internet Marketing Workshop.

Noch ein drittes Beispiel, welches ich selber schon erlebt habe. Als die Riesterrente eingeführt wurde, hatte ich noch einen Job. Mein damaliger Arbeitgeber war kulant genug seinen Mitarbeitern die Wahl der Versicherung und des Produktes zu überlassen. In vielen anderen Firmen hat ein Gremium diese Entscheidung für alle Mitarbeiter getroffen. Die Entscheidung meiner Firma uns die Wahl zu lassen wurde erst positiv aufgenommen, stellte sich aber im nachhinein als nachteilig heraus. Den plötzlich waren wir mit nahezu unendlich vielen Möglichkeiten konfrontiert. Nicht nur, dass wir uns für eine Versicherung entscheiden mussten. Wir mussten uns auch noch entscheiden in welche Märkte unser Geld investiert wird. Wollten wir Festgeld, einen Aktienfons, einen Immobilienfond oder doch lieber einen Rentenfond? Einen Aktienfond, der in Europa oder doch lieber in der ganzen Welt investiert ist? Und so weiter. Diese Unmenge an Wahlmöglichkeiten führte dazu, dass es entweder gedauert hat, bis wir uns für eine Möglichkeit entschieden hatten, oder dass sich viele Mitarbeiter einfach gar nicht entschieden haben. Als in Amerika die 401 (k) Rentenpläne eingeführt wurden, gab es ähnliche Ergebnisse. Je 10 zusätzliche Möglichkeiten, die die Arbeitnehmer bekommen haben, haben sich 2 Prozent weniger Mitarbeiter für einen Rentenplan entschieden.

Was uns beim Entscheidung treffen hilft

Wir Menschen scheinen also ein Problem damit zu haben Entscheidungen zu treffen, wenn wir zu viele Wahlmöglichkeiten haben. Ein Freund von mir hat das vor ein paar Wochen am eigenen Leib gespürt. Er hatte gekündigt und wollte sich selbstständig machen. Also begann er mit der Recherche und dem Nachdenken darüber, was er machen könnte. Nach 3 Monaten war er immer noch nicht wirklich weiter als am Anfang. Bei einem Treffen mit mir habe ich ihn darauf hingewiesen und ihm gezeigt, dass seine Strategie scheinbar nicht funktioniert. Die einfache Lösung in dieser Situation war, dass er sich einen Termin gesetzt hat, zu dem er sich entschieden haben wollte. Die Idee dahinter ist, dass es besser ist loszugehen, auch wenn man sich noch nicht hundertprozentig sicher ist, als nie loszugehen.

Alle erfolgreichen Menschen, die ich bis jetzt kennengelernt habe kommen sehr schnell ins Handeln. Lieber gehen sie erstmal in die falsche Richtung los und ändern nachträglich die Richtung noch einmal, als gar nicht loszugehen. Das Schöne an diesem Vorgehen ist auch, dass man auf dem Weg schon sehr viel lernt, was man dann auch wieder bei den nächsten Ideen anwenden kann. Falls Du mal in eine Situation kommst, wo Du vor lauter Möglichkeiten nicht weißt, wie Du Dich entscheiden sollst, dann empfehle ich Dir, setze Dir einen Termin, bis wann Du Dich entschieden hast und gehe los. Fang an zu handeln. Niemand sagt, dass Du Dein Leben lang bei dieser Entscheidung bleiben musst. Mehr zu diesem Thema erfährst Du bei meinem Workshop „Träume Dein Leben, Lebe Deinen Traum„. Übrigens erfährst Du dort auch, wie Du mit Situationen umgehen kannst, wo Du keine oder zu wenige Wahlmöglichkeiten hast.

Wenn Deine Mitarbeiter Entscheidungen treffen müssen

Eine ganz andere Dimension bekommt die Sache, wenn Du Mitarbeiter hast und möchtest, dass sie ihre Entscheidungen in Deinem Sinne treffen. Ich habe meiner Mitarbeiterin zum Beispiel gleich bei unserem ersten Treffen gesagt, dass es mir am Anfang am wichtigsten ist, dass sie sich trägt, sie also genügend Geld erarbeitet und sich möglichst bald selbst finanziert. Ich habe ihr also einen Rahmen gesteckt, der ihr die Klarheit gibt, welches von meinen vielen Projekten sie voran treibt und welches nicht. Natürlich muss sie dazu einschätzen können, welches meiner Projekte in welchem Zeitrahmen zusätzliche Einnahmen generiert. Das hat sie mit meiner Hilfe getan. Auch während sie sich um ein Projekt kümmert und eine Entscheidung treffen muss, braucht sie sich nur zu fragen, ob ihre Entscheidung dem Ziel der möglichst baldigen zusätzlichen Einnahmen dient oder nicht.

Falls Du auch ein Unternehmen hast, oder „nur“ einen virtuellen Mitarbeiter und möchtest, dass sie eigenständig Entscheidungen in Deinem Sinne treffen, dann empfehle ich Dir, gib die Richtung so klar wie möglich vor. Gerade Mitarbeiter haben oft das Problem, dass sie vor lauter Möglichkeiten nicht wissen was sie machen sollen. Sie wollen aber auch nicht wegen jeder Kleinigkeit fragen. Also entscheiden sie entweder gar nicht, oder irgendwie, was sie glauben was richtig ist. Wenn Du ihnen aber einen klaren Rahmen gibst, dann fällt ihnen die Entscheidung viel leichter.

Übrigens, ein Rahmen wie „10% mehr Umsatz im nächsten Jahr“ ist nicht wirklich sehr hilfreich, denn so gut wie kein Mitarbeiter kann wirklich einschätzen, welche seiner Entscheidungen jetzt wie zum Umsatz des Unternehmens beiträgt. Da ist sowas wie „Der Kunde hat immer Recht“ schon was ganz anderes. Ein ähnliches Motto hat eine große Handelskette in Amerika und die tauschen sogar Autoreifen um, obwohl sie gar keine Autoreifen verkaufen.

Eine Entscheidung zu treffen ist allerdings nur der erste Schritte. Was Du tun kannst, um Deine Entscheidung auch umzusetzen und wie Du von Anfang an dafür sorgen kannst, dass Du  diese Entscheidung auch umsetzt, das erfährst Du in einem der nächsten Beiträge. Melde Dich einfach zu meinem Newsletter an und Du erfährst sofort, wenn der entsprechende Artikel online ist:

Entscheidung treffen

erfolgversprechende Gewohnheit: Gib immer Dein Bestes

Vielleicht hast Du schon mitbekommen, dass ich vor meiner Selbstständigkeit als Sofwareentwickler tätig war. Der Job war immer mein Traum und auch die Firma gehörte zu den absoluten Traumfirmen für mich. Ich benutzte Ihre Programme schon lange und so war ich hoch motiviert, als ich bei ihnen angefangen habe. Die ersten 2 bis 3 Jahre habe ich fast durchgängig 12 Stunden am Tag gearbeitet. Nicht weil ich musste, sondern weil es mir so viel Spass gemacht hat. So kam es auch von ganz allein, dass ich immer neue Projekte angetragen bekommen habe. Auch mein Einkommen stieg stetig an. Nach ca. 3 Jahren habe ich begonnen mich immer intensiver mit meiner Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen. Vorher ging es mir hauptsächlich um Erfolg. So nach und nach ging es mir mehr und mehr um meine glückliche Zukunft, die, wie ich feststellen musste, nicht unbedingt mit Erfolg und viel Arbeit zu tun hat. Ich wurde immer unzufriedener mit meinem Job, wollte eigentlich was anderes machen, hatte aber nicht den Mut aus meinem gewohnten Leben auszubrechen. Stattdessen arbeitete ich immer weniger, machte nur noch Dienst nach Vorschrift. Auch die Zeit im Büro habe ich nicht so effektiv genutzt, wie ich sie hätte nutzen können und sollen. Ich rutschte immer mehr in diesen Trott. Heute würde ich sagen ich hatte eine depressive Phase.

Nachdem ich gekündigt hatte, begann ich meine Selbstständigkeit aufzubauen. Ich hatte das Glück, dass ich von Anfang an von meinem Lehrer und Mentor Chris Mulzer sehr stark unterstützt wurde. Erstaunlich finde ich, dass ich kaum motiviert war, obwohl die Tätigkeit wieder meinem Traum entsprach. Ich war immer noch in dem Trott gefangen und ich kam einfach nicht raus. Immer wieder hatte ich produktivere Phasen, in denen ich zum Glück die Basis für mein Einkommen in den nicht produktiven Phasen legen konnte. So nach und nach wurden die produktiven Phasen immer länger und ich denke ich bin inzwischen wieder so leistungsfähig wie früher, auch wenn mir bewusst ist, dass ich noch mehr schaffen kann.

erster Teil der Gewohnheit: sei fokussiert

Diese Lernerfahrung hat mir gezeigt, dass es für mich sehr wichtig ist immer mein Bestes zu geben. Sobald ich damit aufhöre gewöhne ich mich daran und dann dauert es auch wieder eine gewissen Zeit, bis ich wieder die Gewohnheit habe mich voll reinzuknien. Um an dieser Stelle eins klar zu stellen. Mit voll reinknien meine ich nicht unbedingt wieder 12 Stunden am Tag zu arbeiten. Ich arbeite sehr viel weniger als damals, aber wenn ich arbeite, dann bin ich voll dabei. Ich bin fokussiert auf meine Arbeit, kenne meine Ziele und die dazu gehörigen Prioritäten und arbeite das ab. Erstaunlicherweise hat sich meine Facebooknutzung dabei von allein stark reduziert und auch meine eMails fallen sehr viel kürzer aus.

zweiter Teil der Gewohnheit: gib Dich nicht mit Mittelmaß zufrieden

Das ist aber nur ein Teil von der Gewohnheit „Gib immer Dein Bestes“. Der andere Teil ist, dass ich mir wirklich überlege, wie ich das, was ich mache noch besser machen kann. Wie ich eine möglichst hohe Qualität liefern kann. Gelernt habe ich das von Chris. Wenn er sich einer Sache annimmt, dann macht er es richtig. Ein Beispiel: Vor ein paar Jahren sind ihm seine Seminarurkunden ausgegangen und er brauchte neue. Da er seine vorherigen Urkunden aus Restbeständen ich glaube der deutschen Bundesdruckerei, die die DM Scheine gedruckt haben, bekommen hatte, war da kein Weg mehr diese noch einmal zu bekommen. Also machte er sich auf die Suche. Ich weiß nicht mehr wie lange es gedauert hat, bis er dann endlich einen Kontakt hatte, der ihm die Qualität liefern konnte, die er haben wollte. Dann fing es aber erst an. Er und die Druckerei machten eine Vielzahl von Entwürfen, die verglichen, kombiniert und wieder verworfen wurden. Nach Monaten hatten sie ein Design gefunden. Damit nicht genug. Da er die Schweizer Banknotendrucker Orell&Füssli als Druckerei gefunden hatte standem ihm auch einige der für Banknoten üblichen Sicherheitsmerkmale zur Verfügung, die natürlich alle mit zusätzlichen Kosten verbunden waren. Er musste sich entscheiden. Heraus kam eine Urkunde, die jeder seiner Teilnehmer gerne hervorzeigt und sich an die Wand hängt. Sie kostet ihn pro Stück zwar ca 9 Euro inklusive Prägung und Hologramm, aber das ist es ihm Wert und der Erfolg gibt ihm recht. Sieh selbst, was dabei herausgekommen ist: Seminarurkunde von kikidan media.

Genauso gehe ich im Moment an mein nächstes Buch heran. Während ich das erste Buch noch fast ausschließlich mit Andreas geschrieben und wir so gut wie kein Feedback eingeholt haben, mache ich jetzt das komplette Gegenteil. Ich habe mir Coaches gesucht, die auf dem Gebiet der Wissensvermittlung Profis sind und die schon viele Jahre Erfahrung haben. Denen zeige ich im Moment immer wieder mein Inhaltsverzeichnis, und zwar nur das Inhaltsverzeichnis. In den letzten Tagen hat sich das Buch dadurch so stark weiterentwickelt und verbessert, dass ich davon vorher nicht einmal ansatzweise hätte träumen können. Aus unterschiedlichen Richtungen kommen unterschiedliche Anmerkungen und Anregungen, die das Gesamtkonzept wieder voran treiben und auch wieder neue Anregungen hervorrufen. So entsteht ein Buch, das wirklich das Beste ist, was ich im Moment schreiben kann. Es ist sogar noch besser als ich es im Moment gekonnt hätte. Das hat den zusätzlichen Vorteil für mich, dass ich dabei sehr viel lerne, was ich dann auf meine nächsten Bücher, meinen Blog und meine Seminare anwenden kann. An dieser Stelle schonmal herzlichen Dank an meine Unterstützer.

Welche Vorteile hat die Gewohnheit immer das Beste zu geben für Dich?

  1. Du bleibst immer im Fluß. Wenn Dir also eine Arbeit im Moment keinen Spass macht, bleibe dabei Dein Bestes zu geben. Denn früher oder später wirst Du wieder eine Arbeit haben, die Dir Spass macht und wo Du dann gleich durchstarten kannst und nicht wie ich, Dich erst wieder auf das Level heben musst. Nutze zum Beispiel NLP, um für den nötigen Spass und die nötigen Ressourcen dabei zu sorgen.
  2. Du bist sehr viel besser drauf. Ist Dir schon einmal aufgefallen, wie zufrieden Du Abends ins Bett gehst, wenn Du weißt, Du hast heute Dein Bestes gegeben? Wie ist das, wenn Du weißt, dass Du den Tag eigentlich sinnlos verdaddelt hast?
  3. Du wirst anders wahrgenommen. Ich habe in meiner damaligen Firma keinen guten Eindruck hinterlassen. In den letzten Monaten habe ich eher mittelmäßige Arbeit geliefert. Was denkst Du was passiert, wenn mein damaliger Chef zum Beispiel eine eigene Firma aufmacht? Denkst Du er denkt dann an mich und hätte mich gerne dabei? Ich denke nicht. Wie sähe es aus, wenn ich damals bis zum Ende Höchstleistungen gebracht hätte?
  4. Du erreichst viel mehr. Durch Deine außergewöhnlichen Leistungen ziehst Du außergewöhnliche Geschäftspartner und Kunden an. Dir werden ganz andere Projekte zu- und angetraut. Du bekommst ganz andere Möglichkeiten, als jemand, der immer nur Mittelmaß ist.
  5. Du schaffst in weniger Zeit mehr und dienst so auch Deiner Gesundheit. Wie oben schon erwähnt, Bestleistung hat nichts mit Quantität zu tun, sondern mit Qualität. Wenn Du es gewohnt bist beste Ergebnisse zu liefern, dann schaffst Du das genauso schnell, wie jemand mittelmäßiges, der mittelmäßige Ergebnisse liefert. Ich würde sogar behaupten Du bist schneller. Da Du für Deine besseren Ergebnisse vermutlich auch besser bezahlt wirst verdienst Du so in kürzerer Zeit mehr und hast mehr Zeit für Dich, Deine Familie, Deine Freunde, Deine Hobbies oder einfach Deine Erholung.

Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen, dass Du diese Gewohnheit wie jede andere Gewohnheit auch trainieren kannst. Vielleicht fängst Du mit der Gewohnheit „Dinge zu Ende zu bringen“ an. Das hat mir sehr geholfen. Wenn Du dann die Dinge zu Ende bringst, kannst Du Dich zum Beispiel darauf konzentrieren zu lernen sie fokussiert zu erledigen. Wenn Du Dich Deiner Aufgabe widmest, dann sei voll bei dieser Aufgabe. Vielleicht gelingt Dir das am Anfang nur ein paar Minuten, das ist ok. Beim nächsten Mal gelingt es Dir vielleicht schon ein paar Minuten länger und so weiter. Ich bin im Moment bei knapp einer Stunde, die ich wirklich fokussiert arbeiten kann. Dann mache ich meistens eine kleine Pause, in der ich mich bewege, vielleicht ein paar Telefonate erledige und ähnliches. Danach folgt noch einmal eine fokussierte Phase. Je nach Umgebung und Tagesstimmung gelingt mir das mehr oder weniger oft. Wenn das mit dem Fokus halbwegs klappt kannst Du Dich zusätzlich damit beschäftigen, was das beste Ergebnis wäre und wie Du es erreichen kannst. Lass Dich nicht von Dingen wie höheren Kosten oder so abschrecken. Oft gibt es Wege, die dann gar nicht so teuer sind wie gedacht und andererseits könnte das Ergebnis ein vielfaches der Kosten wert sein. Denke in Möglichkeiten und nicht in Problemen.

Nach diesem Schlußwort nutze ich noch die Gelegenheit und lade Dich ein, Dich zu meinem Newsletter anzumelden. So erfährst Du immer, wenn ich neue Beiträge geschrieben habe und bekommst zusätzliche Informationen zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung, erfolgreiche Gewohnheiten und ähnliches. Außerdem bekommst Du dann als einer der Ersten das erste Kapitel aus meinem neuen Buch. Melde Dich also gleich hier an, es lohnt sich:

erfolgversprechende Gewohnheit: Gib immer Dein Bestes

Persönlichkeitsentwicklung und Authentizität – Wie passt das zusammen?

Immer wieder unterhalte ich mich mit Menschen, die sich mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung noch gar nicht beschäftigt haben. Ich erzähle ihnen dann oft begeistert, wie sich mein Leben dadurch verändert hat und wie ich mich verändert habe. Irgendwann schauen sie mich dann an und fragen mich: „Ist man dann überhaupt noch man selbst? Ist man dann noch authentisch?“

Ich habe diese Fragen jetzt so oft gehört, dass ich die Gelegenheit nutze und meine Gedanken dazu etwas ausführlicher darstelle. Als erstes gilt es zu klären, was Authentizität überhaupt bedeutet. Laut Wikipedia bedeutet Authentizität „Echtheit im Sinne von als Original befunden“. Eigentlich könnte ich an dieser Stelle schon aufhören, denn Du bist immer Du. Egal wie sehr Du Dich bemühen würdest jemand anderem zu gleichen, es würde Dir nie gelingen. Du bleibst immer einzigartig und ein Original.

Ganz so einfach möchte ich es mir allerdings nicht machen. In Wikipedia gibt es noch einen Abschnitt, der sich explizit mit der Authetizität von Personen beschäftigt. Ich möchte ihn ihr Ausschnittsweise zitieren:

„Angewendet auf Personen bedeutet Authentizität, dass das Handeln einer Person nicht durch äußere Einflüsse bestimmt wird, sondern in der Person selbst begründet liegt. … Gruppenzwang und Manipulation beispielsweise unterwandern persönliche Authentizität.“

Das wirft in mir die Frage auf, wie sehr lassen sich Menschen, die sich noch nicht mit sich selbst und ihrer eigenen Entwicklung beschäftigt haben, von äußeren Einflüssen beinflussen? Bemerken sie überhaupt, dass sie beeinflusst werden? Wenn ich mir so die Glaubenssysteme vieler Bekannter und Verwandter ansehe, dann kann ich einfach nicht glauben, dass sie diese selbstbestimmt gewählt haben. Selbst wenn diese Glaubenssysteme für sie in ihrem Leben sehr hilfreich waren, müssten sie sie erstmal erkennen und sich nocheinmal bewusst für sie entscheiden, um als authentisch zu gelten.

In Wikipedia steht aber noch mehr. So haben die Sozialpsychologen Michael Kernis und Brian Goldman vier Kriterien ermittelt, die erfüllt sein müssen, damit man sich selbst als authentisch erlebt. Ich werde Dir diese vier Kriterien gleich vorstellen und sie durch meine Erfahrungen im Bereich der eigenen Persönlichkeitsentwicklung ergänzen:

  1. „Bewusstsein – Ein authentischer Mensch kennt seine Stärken und Schwächen ebenso wie seine Gefühle und Motive für bestimmte Verhaltensweisen. Erst durch diese Selbstreflexion ist er in der Lage, sein Handeln bewusst zu erleben und zu beeinflussen.“
    Bevor ich mit Persönlichkeitsentwicklung begonnen habe, kannte ich meine Stärken teilweise und meine Schwächen so gut wie gar nicht. Aber nicht nur das, Selbstreflexion war für mich ein Fremdwort. Immer waren die anderen oder die Umgebung Schuld, wenn irgendwas nicht so lief, wie ich es mir vorgestellt habe. Schwächen hatte ich in meiner Welt keine und eigentlich hätte doch jeder erkennen müssen, was für ein super Typ ich bin. Durch dieses Kriterium bin ich damals also voll durchgefallen.
    Heute kenne ich meine Stärken und vor allem meine Schwächen. Ich überdenke mein Handeln. Teilweise gelingt mir das nicht bevor oder während ich handle, so dass ich immer noch ab und zu in Fettnäpfchen trete. Spätestens wenn die Emotionen ein wenig abgeklungen sind überlege ich mir, was ich da eigentlich getan habe, warum ich es getan habe und wie ich mich lieber verhalten hätte.
  2. „Ehrlichkeit – Hierzu gehört, der realen Umgebung ins Auge zu blicken und auch unangenehme Rückmeldungen zu akzeptieren.“
    Wie schon erwähnt hatte ich damals keine Fehler. Die Menschen meiner Umgebung haben mich nicht so wahrgenommen wie ich war und alles was sie mir als Rückmeldung gaben waren Lügen oder sie haben einfach nicht genau hingeschaut. Manche Leute würden sagen, dass ich damals ziemlich arrogant und ein Arschloch war. Arrogant zu sein, scheint mir dabei ziemlich dem Kriterium der Authentizität zu widersprechen. Ich hatte damals sogar ein Verhalten, mit dem ich mir viele Freunde vergrault habe. Wenn ich Feedback bekommen habe, welches mir nicht so gefallen hat, dann habe ich den Spieß sofort umgedreht und denjenigen verbal in der Luft zerrissen. Ich wollte es nicht hören und nicht wahrhaben.
    Heute hat sich das ziemlich verbessert, auch wenn ich ab und zu immer noch Schwierigkeiten habe mit Kritik umzugehen. Bis vor kurzem dachte ich noch, dass mir das inzwischen gut gelingt, aber beim ersten Teil des Trainers Trainings von Chris Mulzer haben mir einige Teilnehmer sehr klar vorgeführt, dass ich da doch noch nicht so weit bin wie ich mir das vorstelle. Mir das einzugestehen finde ich allerdings ziemlich ehrlich, so dass ich auch nach diesem Kriterium schon recht authentisch bin. Ich habe eben noch Schwächen.
  3. „Konsequenz – Ein authentischer Mensch handelt nach seinen Werten. Das gilt für die gesetzten Prioritäten und auch für den Fall, dass er sich dadurch Nachteile einhandelt. Kaum etwas wirkt verlogener und unechter als ein Opportunist.“
    Durch meine Arroganz war ich damals schon sehr konsequent. Ob die Werte damals wirklich meine Werte waren kann ich nicht mehr so genau sagen, ich habe aber das Gefühl, dass sich da bei mir nicht viel geändert hat. Meine Werte scheinen heute immer noch die gleichen wie damals zu sein. Allerdings habe ich mir meine Werte inzwischen bewusst gemacht und mich bewusst für sie entschieden. Was dieses Kriterium betrifft empfinde ich mich heute nicht sehr viel authentischer als damals. Allerdings setze ich meine Konsequenz entspannter durch und stoße nicht mehr ganz so vielen Leuten vor den Kopf.
  4. Aufrichtigkeit – Authentizität beinhaltet die Bereitschaft, seine negativen Seiten nicht zu verleugnen.“
    Wie schon bei den anderen Kriterien erwähnt war ich damals nicht wirklich in der Lage mit Kritik umzugehen. Ich war ja sogar der Meinung, dass ich keine Schwächen habe. Passt nicht ganz dazu, dass man als authentischer Mensch seine negativen Seiten nicht verleugnet.
    Allerdings sehe ich auch heute keine negativen Seiten an mir. Ich sehe Schwächen, ja, die habe ich, aber negative Seiten? Vielleicht verstehe ich das Wort negativ in dem Zusammenhang auch falsch, oder ich habe da noch Entwicklungspotential, das kann ich im Moment nicht so genau sagen. Was denkst Du wie das mit den negativen Seiten gemeint ist?

Zusammenfassend stelle ich fest, dass ich durch den Prozess der Persönlichkeitsentwicklung, den ich in den letzten Jahren durchlaufen habe sehr viel authentischer geworden bin als ich es je war. Vielleicht bin ich noch nicht so authentisch wie ich sein könnte, aber ich bin auch nicht der Meinung, dass mein Prozess schon abgeschlossen ist. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich also sagen, dass Du durch Persönlichkeitsentwicklung eher authentischer wirst, als unauthentischer. Allein die Entscheidung an Deiner Persönlichkeit zu arbeiten macht Dich authentischer, denn Du wirst selbstreflektiv und gestehst Dir Deine Schwächen ein. Du gestehst Dir Deine Schwächen ein und möchtest an ihnen arbeiten. Um Dich zu entscheiden, an welchen Schwächen Du warum arbeiten möchtest, musst Du Dir auch mehr oder weniger über Deine Werte bewusst sein. Damit erfüllst Du ein weiteres Kriterium für Authentizität. Wenn Du dann noch an Dir arbeitest, egal was die anderen sagen, ist auch schon das dritte Kriterium erfüllt. Bleibt die Aufrichtigkeit. Schon allein indem Du Dich für Deine Persönlichkeitsentwicklung entscheidest, wirst Du also sehr viel authentischer.

Ich glaube der beste Beweis, dass man seine Authentizität lebt ist, wenn man seine Träume lebt. Wenn auch Du Deine Träume leben möchtest, dann kann ich Dir vielleicht helfen. Genau um Dich dabei zu unterstützen habe ich den Workshop „Träume Dein Leben, Lebe Deinen Traum!“ entworfen. Schau Dir mal an, was ich für Dich tun kann: Workshop Träume Dein Leben, Lebe Deinen Traum!

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Zählpixel Persönlichkeitsentwicklung und Authentizität

Bücher erfolgreich zur Persönlichkeitsentwicklung nutzen

Ich habe mich heute mit einem Freund, der noch sehr viel mehr Bücher zum Thema Persönlichkeitsentwicklung gelesen hat als ich, darüber unterhalten, wie man mit all dem Wissen umgehen kann. Mir ging es sehr viele Jahre so, dass ich zwar Unmengen an theoretischem Wissen gesammelt habe, das aber scheinbar keine großen Auswirkungen auf mein Leben hatte. Zusammengefasst lag die Ursache darin, dass ich das Wissen nicht angewendet habe. Nur warum habe ich es nicht angewendet und vor allem, was habe ich getan und was kannst Du tun, um das Gelesene und Gelernt besser für Dich und Dein Leben zu nutzen?

Die meisten Bücher zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und auch zu anderen Themen sind voll mit Wissen und Erfahrungen. Oft schreibt da jemand über seine Erfahrungen und Forschungen der letzten Jahre oder sogar Jahrzehnte. Diese Menge kann einen ziemlich erschlagen, so dass viele in den Konsumiermodus umschalten. Mir erging es oft so. Ich habe ein Buch gelesen und mir dabei gedacht: „Ah, das ist interessent.“, „Oh, das müsste ich mal ausprobieren“ usw. Es waren oft sehr viele Erkenntnisse, die ich alle gleichzeitig umsetzen wollte. Ich konnte mich nicht entscheiden und ich wollte mich auch gar nicht entscheiden.

Fang mit einer Sache an

Das ist mein erster Tipp an Dich. Nimm Dir aus dem Buch eine Sache raus, die Du gerne für Dich und Dein Leben ausprobieren möchtest und konzentriere Dich darauf diese Sache in Dein Leben zu integrieren. Wenn es Dir hilft kannst Du mit dem Weiterlesen des Buches auch erstmal anhalten, bis Du diesen einen Punkt für Dich getestet hast. Mir hat das am Anfang sehr geholfen. Ich habe dann einfach erstmal nichts weiter zu diesem Thema gelesen, bevor ich nicht meine Erfahrungen gemacht hatte. Das hat 2 Vorteile für Dich. Erstens integrierst Du etwas direkt in Dein Leben. Zweitens bildest Du mit Deinen Erfahrungen eine ganz andere Basis für das Weiterlesen des Buches. Du kannst das danach vermittelte Wissen ganz anders beurteilen und einschätzen und leichter entscheiden, was Du als nächstes umsetzen möchtest.

Fang mit kleineren Dingen an

Am Anfang solltest Du vielleicht auch beginnen erstmal kleine Aspekte umzusetzen. Mir hat es sehr geholfen mir Veränderungen vorzunehmen, die ich ganz leicht und schnell umsetzen konnte. Sobald ich mir Dinge vorgenommen habe, bei denen ich von äußeren Umständen abhängig war, oder die etwas mehr Zeit in Anspruch nahmen kam ich ins Straucheln und habe es dann gar nicht gemacht. Sei da ehrlich mit Dir. Es bringt Dir nichts Dir Großes vorzunehmen, wenn Du es dann nicht umsetzt. So nach und nach wirst Du immer besser darin werden die Dinge umzusetzen und dann kannst Du Dir immer noch die großen Ideen vornehmen. Außerdem kommst Du oft auch in kleinen Schritten an Dein Ziel. Ich hatte mir lange vorgenommen meinen Keller aufzuräumen. Ich wusste aber, dass ich dafür einen ganzen Tag brauche und so habe ich es von Wochenende zu Wochenende vor mir her geschoben. Der Keller war noch voll Umzugskisten, die ich erstmal nicht brauchte, die ich allerdings durchgehen wollte. Irgendwann hatte ich die Idee einfach jedes Mal wenn ich im Keller bin eine von den Kisten mit hoch zu nehmen und den Inhalt zu sortieren. Das hat zweimal sehr gut geklappt und dann hatte ich es erstmal wieder eine Zeitlang vergessen. Das war aber egal, denn ich war schon vorwärts gekommen. Zwei Kisten hatte ich schon aufgeräumt. Dann habe ich mal wieder dran gedacht und die nächste Kiste erledigt. Und so nach und nach räume ich jetzt meinen Keller auf. Es ist nicht schlimm, wenn ich es mal wieder vergesse. Beim nächsten Mal denke ich wieder dran und irgendwann ist der Keller wirklich aufgeräumt.

Fange sofort an

Wenn Du eine Entscheidung getroffen hast, was Du aus Deinem Buch umsetzen möchtest, dann habe ich hier noch einen weiteren scheinbar sehr wichtigen Tipp für Dich. Mache den ersten Schritt der Umsetzung sofort. Vor ein paar Monaten habe ich das Buch „The 4 Hour Body“ von Tim Ferriss gelesen. Er empfiehlt wenn man abnehmen möchte 5 Dinge, die man am Anfang machen kann, die seiner Meinung/Erfahrung nach zu mehr Erfolg führen. Seine Empfehlung war es möglichst 2 Dinge zu machen. Ich musste kurz überlegen, da ich gerade sehr bequem auf der Couch lag, habe mich dann allerdings entschieden aufzustehen und sofort ein paar Bilder von mir zu machen und mich zu messen. Erst danach habe ich weiter gelesen. Ich habe den ersten Schritt zum Abnehmen sofort unternommen und war schon unterwegs. Gerade die Messdaten haben mir dann auch immer wieder schöne Erfolgserlebnisse verschafft.

Immer wieder habe ich gelesen, dass man den ersten Schritt innerhalb von 72 Stunden machen soll. Meiner Erfahrung nach ist dieser Zeitraum zu groß. In 72 Stunden kann sehr viel passieren und bei mir hatten unterschiedliche andere Einflüße oft dazu geführt, dass ich nicht mehr so motiviert war. Deswegen mache ich den ersten Schritt jetzt wenn es geht sofort. Auch die nächsten Schritte plane ich so gut es geht, so dass ich mehr oder weniger gezwungen bin in die Richtung weiter zu gehen. Ich nutze die momentane Motivation, um alles so vorzubereiten, dass ich fast automatisch den Veränderungsprozess durchlaufe, oder zumindest ins Laufen komme. Vielleicht hört sich das für Dich im Moment kompliziert an. Deswegen empfehle ich Dir mit kleinen Dingen anzufangen und diese sofort umzusetzen. Wenn Du die Dinge dann so nach und nach größer werden lässt, lernst Du automatisch mit, was Du tun musst, damit Du auch diese umsetzt.

Zusammenfassung

Im Grunde ist es ganz einfach. Nimm Dir lieber weniger vor als zu viel und fange sofort an. Wie Du Deine Umgebung so gestalten kannst, dass Du die Wahrscheinlichkeit erhöhst, den gewählten Veränderungsprozess auch vollkommen zu durchlaufen, darüber werde ich in einem der nächsten Beiträge ausführlicher berichten. Melde Dich einfach zu meinem Newsletter an und Du bekommst eine Nachricht von mir, sobald dieser oder andere spannende Artikel zum Thema Persönlichkeitsentwicklung veröffentlicht sind:

Vorteile eines Assistenten für Deine Persönlichkeitsentwicklung

Wenn Du meinen Newsletter abonniert hast, dann hast Du auch gesehen, dass ich nach einem Assistenten gesucht habe. Das habe ich nicht nur gemacht, weil ich zu viel zu tun habe, oder gerne unliebsame Aufgaben loswerden möchte. Ich habe es getan, weil es ein weiterer Schritt in meiner Persönlichkeitsentwicklung ist. Du fragst Dich jetzt vielleicht: „Was hat jetzt ein Assistent mit meiner Persönlichkeitsentwicklung zu tun?“ Genau das möchte ich Dir jetzt ein wenig genauer erläutern.

Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung durch/mit einem Assistenten

  • Du wirst Deine Führungqualitäten entwickeln.
    Egal wie Euer Verhältnis miteinander ist, Du bist der Boss. Manche Menschen können das sofort, andere müssen sich erst daran gewöhnen oder sich in diese Rolle reinleben. Vielleicht beginnst Du sogar Dich mit unterschiedlichen Führungsstilen zu beschäftigen und daraus Deinen eigenen zu entwickeln. Ich habe mich noch nicht so sehr mit Führungsstilen beschäftigt, allerdings merke ich, dass dieses Chef sein etwas mit mir macht. Ich trete schon jetzt (nach einer Woche Chef sein) auch in anderen Situationen bestimmter auf und führe die Situation.
  • Du wirst Deine Kommunikation schulen.
    Damit Dein Assistent macht was Du möchtest, ist es nötig, dass Du ihm das auch mitteilen kannst. Du musst Dir also überlegen, was Du wie kommunizierst und wie Du überprüfst, dass er auch verstanden hat, was Du möchtest. Auch diese Fähigkeit hilft Dir in vielen anderen Lebenslagen.
  • Du entwickelst klare Gedanken.
    Um klar zu kommunizieren, musst Du Deine Gedanken ordnen. Nur wenn Du klare Gedanken hast kannst Du auch klar kommunizieren. Vielleicht nutzt Du das Meta Modell aus dem Modell von NLP, um Deine Gedanken zu hinterfragen und sie auch für Dich klarer zu bekommen.
  • Du musst lernen abzugeben.
    Gerade vielen Selbstständigen fällt es scheinbar sehr schwer Aufgaben abzugeben. Immer wieder unterhalte ich mich mit Selbstständigen, die der Meinung sind alles selbst machen zu müssen, weil es sonst vielleicht nicht gut genug gemacht wird. Im Ende führt das dann zu dem berühmten selbst und ständig, was man Selbstständigen nachsagt. Ein Assistent hilft Dir Dich von solchen und ähnlichen Gedanken zu lösen. Wenn Du Dich für einen entschieden hast, dann hast Du ihn ja da und dann wirst Du ihm sehr wahrscheinlich auch Aufgaben geben. Und glaube mir, wenn Du damit erstmal angefangen hast, dann fallen Dir immer mehr Dinge ein, die er für Dich tun kann.
  • Aufgabenverteilung
    Eine der größten Herausforderungen für mich in den letzten Tagen war mir zu überlegen, welche Aufgaben gebe ich meiner Assistentin und welche mache ich selbst. Dabei habe ich mir über einige Dinge Gedanken gemacht. Natürlich hätte ich ihr einfach die Aufgben geben können, vor denen ich mich schon lange gedrückt habe, weil sie mir keinen Spass machen. Andererseits möchte ich länger mit ihr zusammen arbeiten und da ist es vielleicht nicht ganz so hilfreich ihr nur die ganzen blöden Aufgaben zu geben. Klar, früher oder später wird sie sehr wahrscheinlich auch solche Aufgaben bekommen. Für den Anfang lief es darauf hinaus, dass ich ihr Aufgaben gebe, die ihr Spass machen und bei denen sie auch was lernt. So ganz nebenbei habe ich dann einfach die Sachen gemacht, die ich schon länger vor mir hergeschoben habe und die ich eigentlich ihr geben wollte. Außerdem muss ich öfter Dinge vorbereiten, damit sie ihre Arbeit machen kann. Auch das will geplant sein, sonst sitzt sie rum und wartet bis ich fertig bin.
  • Du strukturierst Deine Arbeit/Dein Unternehmen.
    Während der Gedanken über die Aufgabenverteilung ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht so genau weiß, was bei mir alles ansteht. Ich habe viele Projekte gleichzeitig, ob das gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt. Natürlich habe ich meine Projekte grob im Kopf und auch was da so alles für getan werden muss. So richtig überzeugt hat mich das aber nicht und das ist mir erst richtig klar geworden, als ich meiner Assistentin Aufgaben geben wollte. Also habe ich mich bei Mindmeister.de angemeldet (da kann man Mindmaps sharen und gemeinsam bearbeiten) und eine Mindmap mit allen meinen Projekten und den dazugehörigen Aufgaben angelegt. Die Aufgaben habe ich noch prioritisiert und teilweise mit einem Datum versehen. Außerdem habe ich wenn möglich auch gleich eine Zuordnung getroffen, wer für die Aufgabe verantwortlich ist. Jetzt habe ich einen viel besseren Überblick über mein Unternehmen als vorher. Das fühlt sich sehr gut an.
  • Du musst Prioritäten setzen.
    Durch die vielen Projekte und die vielen Fähigkeiten meiner Assistentin hätte ich ihr eine ganze Menge Aufgaben geben können. Zu tun hätte sie immer genug. Andererseits führe ich ein Unternehmen und so habe ich mir überlegt, dass ich das Geld, welches ich für sie ausgebe auch gerne wieder herein bekommen würde. Daher habe ich mir überlegt ihr erstmal die Aufgaben zu geben, die möglichst zeitnah auch wieder Geld hereinbringen können oder dazu beitragen. Ich habe mir also Gedanken gemacht, was erledigt werden muss, um mehr Geld zu erwirtschaften. Da ich von meinem Unternehmen wirtschaftlich nicht abhängig bin war das bisher nicht unbedingt meine Herangehensweise. Bisher habe ich eher gemacht, worauf ich gerade Lust hatte, oder was gemacht werden musste. Geld spielte dabei als Entscheidungskriterium kaum eine Rolle. Andererseits habe ich mit diesem Vorgehen auch mehr oder weniger stark verhindert, dass mein Unternehmen erfolgreich ist. Ich denke das wird sich jetzt ändern, denn ich habe auch eine Verantwortung übernommen.
  • Du hast Verantwortung für Deine Angestellten.
    Ok, ob Du die Verantwortung übernimmst liegt bei Dir. Für mich ist das mit der Assistentin einerseits ein Versuch, andererseits möchte ich alles dafür geben, dass er erfolgreich verläuft. Ich weiß, wenn das nicht klappt wird sie ganz einfach einen neuen Job, bzw. Auftrag finden und trotzdem fühle ich mich für sie verantwortlich. Ich möchte, dass sie sich bei mir wohl fühlt, dass sie gefordert und gefördert wird, dass sie Neues lernt und ihre Fähigkeiten nutzen kann und natürlich auch, dass sie regelmäßig und pünktlich ihr Geld bekommt. Um das alles sicher zu stellen mache ich mir schon einige Gedanken und das verändert mich spürbar.
  • Du solltest als Vorbild voran gehen.
    Auf einmal bin ich Vorbild. Da ist jemand, dem ich Aufgaben gebe und irgendwie fühlt es sich für mich komisch an, wenn ich nur daneben sitze und ihr dabei zusehe, wie sie die Aufgaben erledigt. Also arbeite ich auch konzentriert. An unserem ersten gemeinsamen Arbeitstag habe ich sehr viel mehr geschafft als an einem Arbeitstag, wo ich allein arbeite. Mir war irgendwie nicht danach nebenbei noch zu chaten oder eMails zu beantworten. All die Dinge, die ich mir durch Gewohnheiten angewöhnen wollte habe ich auf einmal von ganz allein gemacht. Es hat mich keine Überwindung oder so gekostet. Das hat sogar in den darauf folgenden Tagen angehalten, so dass ich auch da sehr viel produktiver war. Die Vorbidlfunktion wird sich vermutlich noch auf weitere Bereiche ausdehnen, ich bin schon gespannt.

Du siehst, ein Assistent kann für Dich viele Vorteile haben, die weit darüber hinaus gehen, dass er Dir Arbeit abnimmt. Mir war das teilweise bewusst, weswegen ich mir schon lange vorgenommen habe, dass sobald ich genügend verdiene ich mir sofort jemanden suche. Wie einschneidend diese Entscheidung ist, wird mir aber erst jetzt so nach und nach klar, wo ich wirklich jemanden gefunden und eingestellt habe. Das Thema ist also noch relativ frisch für mich und so werde ich sicher noch öfter über meine Erfahrungen und Entwicklungen berichten. Wenn Dich das interessiert oder wie Du Deinen Unternehmensaufbau oder Deine Persönlichkeitsentwicklung weiter fördern kannst, dann melde Dich einfach zu meinem Newsletter an:

Welcher Risikotyp bist Du?

Dir ist sicher schon aufgefallen, dass die Menschen in Deiner Umgebung unterschiedlich start dazu bereit sind Risiken einzugehen. Hast Du auch schonmal darauf geachtet in welchen Bereichen sie wie sehr dazu bereit sind? Es ist nämlich nicht so, dass jemand, der gerne mal mit einem Gleitschirm von Hochhäusern springt auch gerne sein Geld z.B. an der Börse riskiert.

Es gibt scheinbar unterschiedliche Bereiche, in denen wir mehr oder weniger stark bereit sind ein Risiko einzugehen. Falls Du Dich nach meinem letzten Beitrag entschieden hast Dir ab jetzt größere Ziele zu stecken, dann sollte Dir auch bewusst sein, dass Du um sie zu erreichen meistens auch größere Risiken auf Dich nehmen musst. Im Grunde heißt das, um größere Ziele zu erreichen, musst Du Deine Komfortzone stärker erweitern.

Ich habe festgestellt, umso größer die Komfortzone ist, umso stärker ist man auch bereit Risiken einzugehen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass es unterschiedliche Bereiche der Komfortzone gibt. Viele denken beim Verlassen der Komfortzone an Dinge wie Fallschirmspringen, Bungeejumping usw. Das ist allerdings nur ein Teil. Wenn Du Dich diesem Teil stellst, wirkt sich das zwar auch auf die anderen Bereiche aus, früher oder später solltest Du Dich allerdings auch direkt diesen anderen Bereichen stellen. Deswegen haben wir (Andreas und ich) unser Buch in verschiedene Bereiche aufgeteilt.

Für Dich könnte der Bereich am interessantesten sein, in dem Du im Moment am wenigsten bereit bist ein Risiko einzugehen. Bei mir war das lange Zeit der körperliche Bereich, weswegen ich da in der Vergangenheit viel gemacht habe. Im Moment ist es eher der soziale und der emotionale Bereich, weswegen ich diesen beiden Bereichen jetzt mehr Aufmerksamkeit widme und Übungen mache.

Ein paar Bereiche habe ich ja jetzt schon erwähnt. Ich werde sie und die anderen gleich ausführlich vorstellen. Während Du über die einzelnen Bereiche liest, kannst Du Dir auf einer Skala von 1 bis 10 markieren, wie risikobereit Du in diesem Bereich bist. So erhältst Du Dein persönliches Risikoprofil und kannst das für Dich als Basis für Deine weitere Persönlichkeitsentwicklung nutzen. Vielleicht wiederholst Du das alle halbe Jahre und kannst so Deine Entwicklung nachvollziehen.

Risikotypen

körperlich

Bist Du jemand, der sich sofort begeistern lässt, wenn es heißt Fallschirmspringen, Free Climbing oder ähnliche Dinge zu machen? Denkst Du Paragliding ist gefährlich und deshalb nimmst Du lieber Abstand davon? Ich denke Du hast verstanden, worum es beim körperlichen Risiko geht. Wie schätzt Du Dich da auf einer Skala von 1 bis 10 ein. Wie bereit bist Du ein körperliches Risiko einzugehen?

sozial

Es gibt Menschen, die kommen überall mit den Leuten in Kontakt. Sie sprechen einfach jeden an oder stellen sich auch mal vor eine Gruppe von Menschen. Andere sind da schon vorsichtiger. Ihnen fällt es aber noch leicht z.B. mal nach dem Weg zu fragen. Und es gibt auch Menschen, die sich so gut wie möglich von fremden Menschen fern halten, vielleicht gerade so reagieren, wenn sie angesprochen werden aber „niemals“ von sich aus jemand fremdes ansprechen. Wie schätzt Du Dich auf einer Skala von 1 bis 10 ein?

emotional

Vermutlich hast Du schon eine Ahnung, worum es hierbei geht. Wie gehst Du mit Deinen Gefühlen um? Kannst Du Deine Gefühle zulassen? Kannst Du sie zeigen? Kannst Du Dich ihnen hingeben und sie auch mal aus Dir ausbrechen lassen? Wie schätzt Du Dich ein?

finanziell

Hast Du Dich schonmal auf eine Zeit eingelassen, wo Du nicht wusstest, ob und wie Du in Zukunft Geld verdienen wirst? Hast Du schon ein Unternehmer gegründet? Hast Du schonmal Aktien gekauft? Gehst Du ins Casino und spielst um Geld? Wie gehst Du mit Geld um? Hältst Du es lieber bei Dir oder setzt Du auch mal alles auf eine Karte? Von 1 bis 10, wo siehst Du Dich?

intellektuell

Wie oft beschäftigst Du Dich mit neuem Wissen, mit neuen Themengebieten und mit neuen Denkansätzen? Wie bereit bist Du Deine Meinung für eine andere aufzugeben? Kannst Du Dich auf Gedankenexperimente einlassen? Kannst Du all das, was Du bisher gelernt und erfahren hast in Frage stellen und aus einem komplett anderen Blickwinkel neu betrachten? Was denkst Du, wo Du Dich auf der Skala von 1 bis 10 befindest?

So, jetzt müsstest Du fünf Punkte haben. Wie sieht Dein Profil aus? Was für ein Risikotyp bist Du? Welche Konsequenzen ergeben sich für Dich aus diesem Ergebnis? Möchtest Du etwas verändern oder bist Du zufrieden mit Dir? Egal wie das Ergebnis ist, ich freue mich, wenn Du Dich einfach hier für meinen Newsletter anmeldest und so immer wieder über neue Beiträge informiert wirst, die vielleicht Dein Leben verbessern:

6 Gründe Dir große Ziele zu setzen

Immer wieder lese ich in sogenannter Erfolgsliteratur wie wichtig es ist sich möglichst große Ziele zu setzen. Gerade hat mich ein Vortrag von Larry Page (Mitgründer von google) wieder daran erinnert.

Vor einigen Monaten habe ich in einem Seminar versucht die Teilnehmer von dieser Idee zu überzeugen, was mir damals noch nicht so gut gelungen ist. Mir fehlte die Argumentation. Mir war es klar, aber ich konnte es nicht rüber bringen. Seit dem habe ich die Gründe gesammelt, die dafür sprechen sich wirklich große Ziele zu setzen:

1. Umso größer das Ziel ist, umso mehr Ressourcen gestehst Du ihm zu.
Dieser Gedanke stammt aus dem Vortrag von Larry Page und wurde von Tina Seelig in ihrem Buch „What I wish I knew when I was 20“ aufgegriffen. Sie bringt in ihrem Buch ein sehr schönes Beispiel. Wenn Du von Dir aus ans andere Ende der Welt willst, dann bereitest Du Dich auf die Reise ausführlich vor, planst Verspätungen und andere Probleme ein und gibst Dir auch mehr als genug Zeit Dein Ziel zu erreichen. Du gibst auch nicht bei Problemen auf. Dann dauert es eben etwas länger oder Du findest einen anderen Weg als den geplanten. Wenn Du aber nur von Dir aus ins Büro fährst, dann ist alles ganz knapp geplant. Wenn dann z.B. eine Strassensperre kommt, kommt Dein ganzer Plan durcheinander. Wenn dann das Ziel nicht wichtig genug ist, könnte es gut sein, dass Du umkehrst.

2. Du musst anders denken.
Im Moment bereite ich mich auf einen Triathlon vor, den ich mit meiner momentanen Verfassung vermutlich nicht schaffen würde. Das Ziel ist für mich schon sehr hoch gesteckt. Daraus folgt für mich, dass ich nicht einfach ab und zu trainiere und mich ab und zu mal mit gesunder Ernährung beschäftige. Nein, ich muss regelmäßig trainiere und einer strengen Diät folgen. Ich muss Dinge komplett anders machen. Ähnlich funktioniert es bei finanziellen Zielen. Wenn Du Dir vornimmst in diesem Jahr 500 Euro mehr zu verdienen, dann musst Du Dir dafür eine Lösung überlegen und wirst sie vermutlich auch schnell finden, ohne wirklich viel verändern zu müssen. Was passiert aber, wenn das 100fache oder 1000fache von dem verdienen möchtest, was Du im Moment verdienst? Dann musst Du Dich komplett anders verhalten und anders denken. Du findest komplett andere Lösungen.

3. Du sprengst Deine Glaubenssysteme.
Mit einem Freund hatte ich letztens ein Coachinggespräch. Ich fragte ihn nach seinen Zielen und wieso er sich gerade dieses Ziel gesetzt hat. Heraus kam, dass er sich noch gut vorstellen konnte dieses Ziel zu erreichen. Mit all den eigenen Erfahrungen und dem, was er bei anderen gesehen hatte, fand er dieses Ziel hoch und erreichbar. Dass das nur seinem momentanen Glaubenssystem entspricht, konnte ich ihm im weiteren Verlauf des Gespräches klar machen. Er erkannte, wie sehr er sich durch sein Glaubenssystem beschränkt und arbeitet jetzt an der Veränderung seiner Glaubenssätze.

4. Du machst Dinge anders als andere.
Es gibt die sogenannten Early Adopters und die Lemminge, die ihnen hinterherlaufen. Was glaubst Du wer erfolgreicher ist? Lange Zeit galt, dass der Mensch eine Meile nicht unter 4 Minuten laufen kann. Einer, nämlich Roger Bannister, glaubte das nicht und durchbrach die 4 Minuten Marke 1954. Kurz nach ihm schafften es noch einige andere, aber das hatte keine Bedeutung mehr. Er war derjenige, der es als Erster geschafft hat. Er wird immer wieder erwähnt, während die anderen keine Beachtung mehr finden, obwohl sie dann schneller waren als er. Vor google basierten Suchmaschinen auf Katalogen. Nur Seiten, die in diese Kataloge eingetragen waren, konnten gefunden werden. Da jede neue Seite erst begutachtet wurde, waren die Kataloge mehr oder weniger stark veraltet. Google hat ein neues System eingeführt. Ein Programm durchstöbert ständig das Internet nach neuen Seiten und fügt diese automatisch dem Katalog hinzu. Dadurch war google sehr viel aktueller und der Katalog sehr viel umfangreicher, was schließlich die Basis für googles Erfolg war. Solche Beispiele finden sich überall. Schau mal genau hin.

5. Du gestaltest Deine Welt.
Du bekommst was Du Dir wünschst. Ich möchte jetzt keine Diskussion darüber anfangen, ob das Universum Wünsche erfüllt, oder ob das Unbewusste ständig auf der Suche ist, um Dir Deine Wünsche zu erfüllen. Tatsache ist, dass es inzwischen Unmengen an Studien gibt, die zeigen, dass Menschen mit Zielen mehr erreichen als Menschen ohne Ziele. Und Menschen mit großen Zielen erreichen auch mehr als Menschen mit kleinen Zielen. Wenn also nur die Wahl des größeren Ziels dafür sorgt, dass Du mehr erreichst, warum dann nicht ein möglichst großes Ziel wählen? Das Ziel zum Mond zu fliegen ist da ein sehr schönes Beispiel. Damals war die NASA in der Weltraumeroberung weit hinter der Sowjetunion zurück. Das Ziel zum Mond zu fliegen war jenseits von allem, was damals für möglich gehalten wurde und trotzdem hat die NASA dieses Ziel innerhalb weniger Jahre erreicht und die Sowjetunion überholt.

6. Du musst Deine Komfortzone verlassen.
Vielleicht ist es Dir ja schon bewusst geworden während Du die anderen Punkte gelesen hast. Um große Ziele zu erreichen kannst Du nicht so weiter machen wie bisher. Du musst Deine Komfortzone verlassen. Du musst Dich verändern und an Deiner Persönlichkeit arbeiten. Persönlichkeitsentwicklung gibt es also so ganz nebenbei dazu.

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Persönlichkeitsentwicklung durch Beziehungen

Gestern hatte ich ein längeres Gespräch mit einer Freundin. Sie hat vor einigen Monaten einen Mann kennengelernt und sich in ihn verliebt. Die Beziehung fing an sich zu entwickeln und alles war wunderschön. Doch plötzlich änderte sich alles. Einerseits kamen sie sich näher und die Beziehung wurde intensiver, andererseits stritten sie sich immer häufiger, wobei die Urachen meistens Banalitäten waren. Sie hat mir das alles erzählt und mich dann gefragt, was sie für Möglichkeiten hat mit der Situation umzugehen.

Möglichkeiten mit Stress in der Beziehung umzugehen

1. Beziehung beenden

Die naheliegendste Möglichkeit ist ganz einfach die Beziehung zu beenden. Gerade bei den Beiden wäre das ganz einfach, da sie sich noch nicht so lange kennen, keine gemeinsamen Kinder oder andere gemeinsame Verpflichtungen haben. Es ist eine Möglichkeit, die oft sehr schnell gewählt wird. Meiner Meinung nach zu schnell. Ein bisschen habe ich den Eindruck, dass viele von ihrem Partner erwarten das perfekte Gegenstück zu sein, wobei sie das damit definieren, dass immer alles super schön harmonisch und voller Leidenschaft ist. Meine Erfahrung ist eine andere. Alle wirklich langanhaltenden Beziehungen, die ich kennengelernt habe, hatten auch mal Phasen, in denen Beide wirklich an sich und der Beziehung arbeiten mussten. Wer sagt, dass diese Arbeit erst nach Jahren nötig ist. Vielleicht ist die Arbeit sofort nötig und dann wird es die Traumbeziehung.

2. Persönlichkeitsentwicklung in der Beziehung

Die etwas schwierigere Möglichkeit ist es, sich für die Beziehung zu entscheiden und an sich zu arbeiten, bis die Beziehung so ist, wie man sie sich vorstellt. Diese Möglichkeit ist für die Meisten nicht wirklich einsichtig, da ja der Partner Schuld ist, dass es Streit gab. Ich glaube allerdings, dass man immer und ich meine wirklich immer selbst die Verantwortung für die entsprechenden Situationen trägt. Man selbst hat sich den Partner ausgewählt. Man selbst gestaltet die Situation durch das eigene Denken und das eigene Verhalten. Man selbst hat sich in den Kreislauf ziehen lassen, der zum Streit geführt hat. Diese Freundin meinte z.B., dass sie schon vorher wusste, dass es Streit geben wird. Da frage ich mich, warum sie dann die Situation nicht so verändert hat, dass es keinen Streit gibt. Oder hat sie den Streit erst durch ihre Gedanken kreiert?

Eine weitere Frage, die ich in solchen Situationen stelle ist, Wieso bist Du mit dieser Person zusammen? Dabei ziele ich nicht darauf ab, dass die Beziehung besser beendet werden sollte, sondern ich glaube, dass wir unseren Partner haben, weil wir sind wie wir sind. Wenn wir uns verändern, unsere Persönlichkeit entwickeln, ziehen wir plötzlich ganz andere Menschen in unser Leben. Es gab eine Zeit, in der hatte ich mit Frauen immer wieder die gleichen Probleme. Ich löste diese Probleme aber nicht, stattdessen beendete ich oder sie die Beziehung. Irgendwann ist mir dieses Muster bewusst geworden und ich habe mir vorgenommen so lange mit der nächsten Frau zusammen zu bleiben, bis ich mich so weiterentwickelt habe, dass ich dieses Problem nicht mehr habe. Erstaunlicher Weise stellte ich dann irgendwann fest, dass ich inzwischen einen ganz anderen Frauentyp anziehe. Meine Persönlichkeitsentwicklung hat sich nicht nur auf mich, sondern auch auf meine Freundin, meine Freunde und mein gesammtes Umfeld ausgewirkt.

Auch bei der Freundin konnte ich beobachten, dass sie immer wieder einen ähnlichen Typ Mann in ihr Leben zieht und ich befürchte, dass wenn sie die Beziehung jetzt beendet, sie beim nächsten Mal wieder ähnliche Probleme hat. Wenn es ihr dabei geht wie mir, dann werden die Probleme bei jedem Mal größer, bis sie es kapiert und an ihrer Persönlichkeitsentwicklung arbeitet.

Natürlich kann sie das auch ohne Partner machen. Ich habe mal an meiner Eifersucht gearbeitet, zu einer Zeit, wo ich gerade keine Freundin hatte und irgendwann war ich der festen Meinung, dass ich nicht mehr eifersüchtig bin. Komischerweise war ich dann bei meiner nächsten Freundin doch eifersüchtig. Allerdings hat mir die Arbeit vorher dann geholfen meine Eifersucht recht schnell in den Griff zu bekommen. So richtig an mir konnte ich aber erst in der Beziehung arbeiten.

Persönlichkeitsentwicklung durch Beziehungen funktioniert übrigens nicht nur in Partnerschaften. Auch Freundschaften können Dir bei Deiner Weiterentwicklung sehr helfen. Ein Freund meinte vor vielen Jahren einmal zu mir „Never burn bridges“ (Brenne nie Brücken ab). Seit ich das beherzige bemühe ich mich darum mit jedem ein gutes Verhältnis zu haben. Natürlich bin ich nicht mit jedem super gut befreundet, aber ich bemühe mich mit den Menschen so gut wie möglich umzugehen und dazu gehört auch nicht nachtragend zu sein.

So stand aus verschiedenen Gründen meine geschäftliche Zusammenarbeit schön öfter auf der Kippe und jedes Mal wusste ich, selbst wenn das jetzt das Ende ist, dann werde ich mit meinem Geschäftspartner trotzdem befreundet bleiben. Ich werde dann einfach meinen eigenen Weg gehen. Mir kam es niemals in den Sinn ihm dann zu grollen und nichts mehr mit ihm zu tun haben zu wollen. Zum Glück war ich nie nachtragend, selbst wenn ich es mir vorgenommen habe, gelang es mir nur kurz. Anderen fällt das leider schwerer.

Vergeben und verzeihen

Falls Du zu denen gehörst, denen es schwerer fällt zu vergeben und zu verzeihen, dann habe ich hier noch einen kleinen Tipp für Dich. Chris Mulzer hat 2 Newsletter zu dem Thema geschrieben. Im ersten Teil empfiehlt er die Sedona Methode, um Deine „negativen“ Gefühle loszulassen und im zweiten Teil gibt er Dir einen Prozess an die Hand, der Dir hilft wirklich zu vergeben. Die Sedona Methode habe ich in letzter Zeit selber häufiger angewandt und erstaunliche Ergibnisse erzielt und das, obwohl ich nicht glauben konnte, dass es so einfach sein soll. Auch beim Thema Eifersucht ist die Sedona Methode sehr wirkungsvoll.

Jede Beziehung die Du eingehst ist ein Spiegel Deiner momentanen Persönlichkeit. Du ziehst immer die Menschen an, kommst mit den Menschen besonders gut aus, die Deiner momentanen Persönlichkeit entsprechen. Sie sind daher der ideale Feedbackmechanismus für Deine Persönlichkeitsentwicklung. Achte einmal darauf, welche Menschen in Deinem Leben sind und welche Menschen neu in Dein Leben kommen. Sind das die Menschen, die Du gerne in Deinem Leben hättest? Falls nicht, beende nicht den Kontakt mit ihnen, sondern arbeite an Deiner Persönlichkeitsentwicklung. Nutze zum Beispiel das regelmäßige Verlassen Deiner Komfortzone für Deine Persönlichkeitsentwicklung und achte darauf, wie sich Dein Umfeld verändert. Übe Dich dabei in Geduld, denn es kann passieren, dass Du die Ergebnisse nicht sofort wahrnimmst.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und Spass dabei und wenn Du immer gleich informiert werden möchtest, wenn ich zu diesem oder anderen Themen der Persönlichkeitsentwicklung einen neuen Beitrag geschrieben habe, dann melde Dich ganz einfach zu meinem Newsletter an:

Persönlichkeitsentwicklung durch Beziehungen

Persönlichkeitsentwicklung andersrum: Sein Tun Haben

Trägst Du Dich mit dem Gedanken etwas zu verändern? Möchtest Du abnehmen, sportlicher, gesünder, selbstsicherer, reicher oder so sein? Wie gehst Du dann vor? Ich habe mich dann immer über das Thema informiert und mir dann einen Plan gemacht. Zum Beispiel als ich abnehmen wollte, habe ich mich informiert, was ich alles tun kann, um Fett abzubauen. Ich habe Leute gefragt, die schon erfolgreich abgenommen haben und habe mir aus all den Informationen einen Plan gemacht, wie ich abnehmen werde. Dieses Vorgehen war für einige Bereiche erfolgreich, für andere weniger erfolgreich.

Vor ein paar Wochen habe ich das Buch „The Cashflow Quadrant“ von Robert Kiyosaki gelesen und er schlägt einen etwas anderen Ansatz vor. Mein Ansatz war grob gesprochen, erst tun, dann haben. Er schaltet dem noch einen Schritt vor. Erst sein, dann tun und dann haben. Er bezieht seinen Ansatz zwar auf das reich, bzw. wohlhabend, werden, ich denke aber, er lässt sich auf jeden Aspekt der Persönlichkeitsentwicklung und auf jeden Veränderungsprozess anwenden.

Erster Schritt für Deine Persönlichkeitsentwicklung

Im Grunde ist der Gedanke von Robert Kiyosaki ganz einfach. Wenn Du erst bist und fühlst, wo Du hin willst, dann verändert sich Dein Handeln von ganz allein so, dass Du auch da hin kommst, wo Du hin willst. Wenn Du also reich sein möchtest, dann verhalte Dich so als wärst Du reich. Das heißt nicht, dass Du Unmengen an Geld ausgeben sollst. Das heißt aber, dass Du so wie Reiche denkst und Entscheidungen triffst. Wenn Du sportlich sein möchtest, dann verhalte Dich wie jemand der sportlich ist. Wenn Du schlanker sein möchtest, dann fühle Dich schlank und verhalte Dich als wärst Du schlank. Wie möchtest Du sein, wenn Deine Persönlichkeitsentwicklung abgeschlossen ist?

Das hört sich für Dich jetzt vielleicht etwas eigenartig an. Wie kann ich mich reich fühlen, bzw. reich sein, wenn ich es nicht bin? Wie kann ich sportlich sein, wenn ich es nicht bin? Wie kann ich schlank sein, wenn ich es nicht bin? Mir hilft dabei eine Frage, die ich jeweils ein wenig abwandle: „Was würde ich tun/denken/fühlen/… wenn ich reich/sportlich/schlank wäre?“ So versetze ich mich in den gewünschten Status und fühle mich in das zukünfitge Sein rein. Im Moment stelle ich mir zum Beispiel morgens und abends im Bett und auch zwischendurch immer wieder vor, wie es sich wohl anfühlt und wie ich aussehe, wenn ich den gewünschten Waschbrettbauch habe.

kleine Tricks

Wenn Du Dir diese Frage nicht oder nicht so einfach beantworten kannst, dann hilft Dir ein kleiner Trick: Frage Leute, die dort sind wo Du hin willst. In einem sehr schlauen Video habe ich vor einiger Zeit einen Spruch gehört: „Wenn Du glücklich sein willst, dann ließ keine Selbsthilfebücher, sondern umgib Dich mit Leuten, die glücklich sind.“ Wenn Du also reich sein willst, umgib Dich mit reichen Menschen. Wenn Du sportlich sein willst, dann umgib Dich mit sportlichen Menschen. Wenn Du schlank sein willst, umgib Dich mit schlanken Menschen.

Durch meine Zusammenarbeit mit Chris Mulzer lerne ich sehr viele unterschiedliche Menschen kennen. Gerade auf dem Trainer Track lerne ich einige sehr genau kennen. Ich nutze die Gelegenheit und lerne ganz viel über mich und über unterschiedlichste Verhaltensstrukturen. Der Trainer Track setzt sich oft aus unterschiedlichen Menschen zusammen. Teilweise nehmen erfolgreiche Unternehmer teil, genauso wie jüngere Teilnehmer, die sich das Geld dafür gesparrt haben, oder von ihren Eltern finanziert werden. Es ist für mich sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich die beiden Gruppen mit Geld, Herausforderungen, Gelegenheiten usw. umgehen. Das komplette Denken unterscheidet sich sehr.

beschleunigte Persönlichkeitsentwicklung durch Mentoren

Wie gut, schnell und einfach Du Dein Ziel erreichst, hängt sehr stark davon ab, wie gut Du Dich in Dein Ziel hineinversetzen kannst. Wie gut gelingt es Dir Dein Denken und damit auch Dein Handeln so zu verändern, dass Du Dein Ziel schon lebst, bevor Du es erreicht hast? Mir ist das in der Vergangenheit nicht so gelungen, wie ich mir das vorgestellt habe. Deswegen habe ich mir jetzt für jeden meiner zu verändernden Bereiche einen Mentor gesucht. Für meine sportlichen Ambitionen habe ich mir einen Trainer gesucht, der all das, was ich erreichen möchte schon erreicht hat. Für meine zukünftige Trainertätigkeit habe ich schon lange einen Mentor, der mir bisher dabei nicht wirklich helfen konnte, da ich das nicht wollte. Jetzt nehme ich seine Hilfe bereitwillig an und lerne fast täglich sehr viel. Für meinen Unternehmensaufbau habe ich mir einen sehr erfolgreichen Unternehmer als Mentor gesucht und die gemeinsame Arbeit hat bereits begonnen.

Noch eine kleine Nebenbemerkung: Ich unterscheide hier sehr genau zwischen Mentor und Coach. Ich denke ein gewisses Stück des Weges kann Dir auch ein Coach sehr gut weiterhelfen. Die meisten Coaches, die ich kennengelernt habe, sind allerdings nicht da, wo ich hin will. Deswegen habe ich mir Mentoren gesucht. Ich möchte mit Menschen zusammenarbeiten, die den Weg und das Ziel kennen.

Noch kann ich nicht abschätzen, wo mich das hinbringt, aber es fühlt sich jetzt schon ganz anders an. In jedem Gespräch mit meinen Mentoren nehme ich ein bisschen ihrer Denkweise für mich an. Natürlich mache ich mir noch meine eigenen Gedanken und ich treffe auch meine eigenen Entscheidungen. Zusätzlich bekomme ich komplett neue Sichtweisen, Gedankenansätze und Denkanstöße, die mir auch zeigen, wo meine bisherigen Limitierungen lagen.

Alle Bücher, die sich mit dem erfolgreich werden beschäftigen, empfehlen Dir einen Mentor. Ich wollte das immer ohne schaffen, bzw. ich war zu feige und zu stolz Bekannte zu fragen, ob sie mein Mentor sein wollen. Jetzt bin ich gespannt, wie sich das für mich entwickelt. Hast Du einen oder mehrere Mentoren? Erzähle mir und den anderen Lesern davon. Interessiert Dich, wie sich die Arbeit mit Mentoren auf mein Leben auswirkt und wie Du die Arbeit mit eigenen Mentoren gestalten kannst, dann trage Dich ganz einfach in meinen Newsletter ein und ich werde Dir berichten:

Persönlichkeitsentwicklung andersrum

Übungen für mehr finanziellen Wohlstand

In meinem Beitrag „finanzieller Wohlstand durch Verlassen Deiner Komfortzone“ konntest Du lesen, wie Dir das Verlassen Deiner Komfortzone auch für Deinen finanziellen Wohlstand hilft. So bildest Du eine Persönlichkeit, die andere Menschen führen kann und keine Angst vor Zurückweisung hat, ganz nebenbei aus. Damit hast Du die Grundlagen für Deinen finanziellen Wohlstand schon gelegt. Um einen Schritt weiter zu gehen, habe ich Dir ein paar leichte Übungen zusammen gestellt, die Dich noch weiter in die Richtung finanzieller Wohlstand unterstützen.

Als erste Übung empfehle ich Dir, Deine Gedankenwelt und Glaubenssätze zu erweitern. Das was Du denkst bist Du und wirst Du bekommen. Das was Du hast und bist ist ein Ergebnis Deiner Gedanken der vergangenen Jahre. Wenn Du also etwas verändern möchtest, dann empfehle ich Dir bei Deinen Gedanken anzufangen. Zu diesem Thema gibt es sehr sehr viele Bücher. Ich möchte Dir 4 grundlegende Klassiker ans Herz legen. Deine Investitions insgesammt beträgt 23 Euro (oder weniger):
1. Think and grow rich von Napoleon Hill
2. The richest man of babylon
3. Rich dad poor dad von Robert Kiyosaki
4. Cashflow Quadrant von Robert Kiyosaki
In den Büchern von Robert Kiyosaki findest Du noch einige weitere Literaturempfehlungen mit denen Du noch weiter in das Thema einsteigen kannst.

Diese 4 Bücher reichen meiner Meinung nach für den Anfang vollkommen aus. Wenn Du sie gelesen hast, dann ließ sie einfach noch einmal.

Als zweite Übung könntest Du einige Male Spiele wie Cashflow von Robert Kiyosaki oder Monopoly spielen. Richte Spieleabende für Dich und Deine Freunde ein und spielt. Gerne organisiere ich auch Spieleabende in Berlin, ich habe beide Spiele da. So weit ich weiß gibt es sogar Monopoly und Cashflow Clubs, in denen sich die Teilnehmer immer wieder treffen und spielen. Vielleicht gibt es sowas ja auch in Deiner Umgebung. Das hätte für Dich nicht nur den Vorteil, dass Du ganz einfach mitspielen und von erfahrenen Spielern lernen kannst, sondern es bietet Dir auch den Vorteil viele gleichgesinnte kennenzulernen. Da sind sicher einige erfolgreiche Geschäftsleute dabei.

Die dritte Übung hatte ich in einem anderen Blogbeitrag schon einmal beschrieben. Gewöhne Dir scheinbar erfolgreiche Strategien an, um mit Geld umzugehen. In meinem Artikel „lerne mit Geld umzugehen – 6 Tipps zum besseren Umgang mit Geld“ findest Du weitere Information zu dieser Übung.

In der nächsten Übung hast Du die Aufgabe Deine Einnahmen um 10% zu erhöhen. Das heißt, wenn Du im Moment 2000 Euro im Monat verdienst, dann sorge dafür, dass Du demnächst 2200 Euro jeden Monat verdienst. Sei kreativ und lasse Dir Lösungen einfallen, wie Du diese 10% verdienen kannst. Jetzt fängst Du an unternehmerisch zu denken. Das ist allerdings nur der erste Teil der Aufgabe. Nutze diese 10% Mehreinkommen, um alle Deine Schulden so schnell wie möglich abzuzahlen. Wenn Du zum Beispiel einen Fernsehr, einen Computer und die Küche auf Kredit gekauft hast und diese in monatlichen Raten abzahlst, dann nimm die 10% und sorge dafür, dass der Fernseher so schnell wie möglich bezahlt ist. Sagen wir mal die Rate für den Fernsehr ist im Monat 50 Euro, die für den Computer auch 50 Euro und die für die Küche 200 Euro. Wenn der Fernseher bezahlt ist, nimm die 10% und die 50 Euro monatliche Rate, die Du bis dahin für den Fernsehr bezahlt hast und zahle den Computer ab. Wenn dieser bezahlt ist packe auch die 50 Euro Rate noch mit drauf und zahle die Küche ab. Wenn die Küche bezahlt ist, dann nimm die 10% und die 300 Euro (alle Raten zusammen) und spare das Geld auf einem Konto für zukünftige Investitionen. Unter Investitionen verstehe ich keine Reisen oder Luxusartikel. Auch ein Seminar ist in diesem Sinn keine Investition. Natürlich ist es eine Investition in Dich. Hier verstehe ich Investition allerdings so, dass das Geld für Dich arbeitet und Dir ein passives Einkommen generiert. Mehr dazu findest Du in den oben genannten Büchern.

Wenn Du die eben genannte Aufgabe erledigt hast, dann hast Du schon einen großen Schritt gemacht und gehörst zu einer Minderheit. Jetzt kannst Du daran gehen Dir ein passives Einkommen zu generieren. Ein passives Einkommen ist ein Einkommen, für das Du nicht arbeiten musst. Zum Beispiel sind Zinszahlungen ein passives Einkommen, oder Mieteinnahmen. Die Übung, der Du Dich jetzt zuwenden könntest ist, Dir 10% passives Einkommen zu generieren. So könntest Du vielleicht eine Wohnung kaufen, die nach Abzug aller Kosten (auch Kreditraten) Dein Einkommen um 10% erhöht. In dem Beispiel von oben wäre das also eine Wohnung, die Dir nach Abzug aller Kosten monatliche Einnahmen von 220 Euro bringt. Du könntest auch in eine Firma investieren oder selber eine Firma gründen. Wichtig ist, dass die 10% nicht durch Deine Arbeit für die Firma entstehen, sondern dass die Firma diese 10% ohne Dein zutun generiert.

Vielleicht hört sich das für Dich jetzt alles ganz schön weit weg an, so ist das oft, wenn man anfängt seine Komfortzone zu erweitern. Deswegen empfehle ich Dir erstmal mit der ersten Übung anzufangen. Taste Dich langsam vor, Schritt für Schritt. Es kann sein, dass Du ein paar Jahre brauchst, das ist vollkommen ok. Ich beschäftige mich jetzt auch schon viele Jahre mit dem Thema und so langsam verstehe ich worauf es ankommt und gehe die entsprechenden Schritte. Mach lieber jeden Tag einen ganz kleinen Schritt als immer wieder zu versuchen in großen Schritten alles aufzuholen.

Viele Jahre habe ich versucht in großen Schritten alles auf einmal zu machen und bin immer wieder gescheitert und war so frustriert, dass ich mich Monate gar nicht darum gekümmert habe. Seit einigen Monaten gehe ich kleine Schritte, einen Schritt nach dem anderen und die Ergebnisse sind überwältigend. Probiere es aus und berichte mir von Deinen Erfahrungen.

Wenn Du die Übungen gemacht hast, kannst Du Dich bei mir melden, denn ich habe mir noch weiterführende Übungen ausgedacht. Auch in den nächsten Wochen und Monaten werde ich ab und zu etwas zum Thema finanzieller Wohlstand schreiben und die eine oder andere Anregung weitergeben. Wenn Dich das interessiert, dann trage Dich einfach hier zum Newsletter ein:

finanzieller Wohlstand durch Verlassen Deiner Komfortzone

Ich lese gerade das Buch Cashflow Quadrant von Robert Kiyosaki, welches mir ein Freund geschickt hat. In diesem Buch beschreibt der Autor, wie man sich und seine Persönlichkeit entwickeln muss, um zu finanziellem Wohlstand zu kommen. Dabei definiert er finanziellen Wohlstand nicht anhand der Menge des Geldes, welches man hat. Viel Geld zu haben nennt er reich sein. Wohlhabend ist man, wenn man mehr Geld aus passivem Einkommen einnimmt, als man für seine Lebenskosten ausgibt. Das heißt, wenn Du jeden Monat zum Beispiel 2000 Euro für Miete, Essen, Versicherungen usw. brauchst und über 2000 Euro durch passives Einkommen, also ohne dafür zu arbeiten, bekommst, dann bist Du wohlhabend. Dann kannst Du frei über Deine Zeit verfügen und auch entscheiden, wann Du arbeiten möchtest und wann nicht.

Um finanziellen Wohlstand zu erreichen, empfiehlt er jedem 2 grundlegende Charaktereigenschaften:

  1. Um erfolgreich zu sein, solltest Du lernen die Angst vor Zurückweisung zu überwinden und aufhören darüber nachzudenken, was andere Menschen über Dich denken.
  2. Du solltest andere Menschen führen können.

Als ich das gelesen habe, viel es mir wie Schuppen von den Augen. Das sind Eigenschaften, die man mit dem Komfortzonenbuch trainieren kann. Mir war bisher nicht bewusst, dass sich das auch auf den finanziellen Wohlstand auswirkt die Übungen zu machen. Bisher hatte ich mein Augenmerk eher auf die persönliche Entwicklung und das Glück im Leben gelegt.

Warum sind diese Eigenschaften so wichtig?

Robert Kiyosaki empfiehlt, dass Du erst ein Unternehmen aufbaust und aus den dort gemachten Erfahrungen und den Einnahmen Dich zum Investor entwickelst. Um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen und zu führen brauchst Du seiner Meinung nach  beide oben genannte Fähigkeiten. Es wird immer Menschen geben, die das von Dir angebotene Produkt oder die Dienstleistung nicht brauchen oder aus anderen Gründen nicht haben wollen. Das hat aber nichts mit Dir oder der Qualität Deiner Produkte zu tun. Wenn Du Dir in der Gründungsphase darüber Gedanken machst, was andere Menschen über Dich denken, wenn Du diese Firma gründest, dann kann Dich das davon abhalten diese Firma zu gründen. Wenn Du Angst davor hast zurück gewiesen zu werden, kann Dich das daran hindern, die von Dir angebotenen Produkte auch zu verkaufen. Um seine Angst vor Zurückweisung zu überwinden hat er bei Xerox als Verkäufer angefangen und Kopiergeräte verkauft. Außerdem hat er sich mit folgendem Satz immer wieder daran erinnert, dass es unwichtig ist, was andere denken, es zählt nur was er denkt: „Das was Du über mich denkst ist nicht mein Geschäft. Am wichtigsten ist, was ich über mich denke.“ Was Du machen kannst, dazu gleich mehr.

Warum es in einer eigenen Firma wichtig ist, die Menschen die dort arbeiten auch führen zu können, das ist Dir vermutlich klar. Ich habe beim Trainer Track ein paar sehr erfolgreiche Geschäftsmänner und -frauen kennengelernt und eine ihrer Qualitäten ist, dass sie sehr gut mit ihren Mitarbeitern umgehen können. Sie fördern und fordern ihre Mitarbeiter. Sie behandeln sie mit Respekt und wissen einfach, wie man mit unterschiedlichsten Menschen umgeht. Der Lohn sind hoch motivierte und loyale Mitarbeiter.

Wie Du diese Eigenschaften entwickeln kannst!

Ich hatte es ja schon angedeutet, dass viele Übungen im Komfortzonenbuch eine der beiden Eigenschaften oder gleich beide Eigenschaften trainieren. Sehr viele Übungen setzen die Interaktion mit anderen Menschen voraus. So findest Du Übungen, in denen Du die Gedanken, was andere über Dich denken, loslassen musst. Du findest Übungen, in denen Du Dich direkt oder indirekt der Angst vor Ablehnung stellen musst und Du findest Übungen, die Du nur durchführen kannst, wenn Du gelernt hast mit Menschen umzugehen. Damit hast Du den ersten Schritt getan, um Menschen erfolgreich führen zu können. Für den zweiten Schritt, nämlich wirklich zu lernen Menschen zu führen, musst Du Dir selber ein paar Aufgaben ausdenken. Auch ich mache mir schon darüber Gedanken und werde in einem meiner nächsten Beiträge ein paar Übungen dazu veröffentlichen. Auch denke ich über Übungen nach, die sich direkt mit mehr finanziellem Wohlstand beschäftigen. Wenn Dich diese interessieren, dann melde Dich einfach zu meinem Newsletter an und so erfährst Du gleich, wenn ich sie veröffentlicht habe:

Das Leben ist ein Spiel – spielerisch motivieren

Vor einiger Zeit habe ich das Buch „The Game – Win your life in 90 days“ von Sarano Kelley gelesen. Nicht zu verwechseln mit dem Buch The Game von Neill Strauss. Dieses Buch hat mich mit der Idee, das Leben als ein Spiel zu betrachten, infiziert und auch schon ein mögliches Spiel erklärt. Allerdings war mir das dort erklärte Spiel zu trocken und basierte nur auf der weg von Motivation, also auf Strafen, wenn man nicht richtig spielt. Meiner Meinung nach kommt es in einem Spiel aber darauf an, dass man belohnt wird, wenn man Hindernisse überwunden hat. Man bekommt Erfahrungspunkte oder Geld oder darf neue Welten entdecken usw. Daher habe ich das Konzept überdacht und grundlegend neu entwickelt und weiter gedacht.

Der ursprüngliche Gedanken des Buches kurz zusammengefasst war es, sich für verschiedene Lebensbereiche Ziele und dazu Aufgaben zu überlegen und die Aufgaben messbar zu machen. Also, sich zum Beispiel vorzunehmen, dass man 10 Kilo abnehmen will und dafür 10 Wochen lang jede Woche mindestens ein Kilo abzunehmen, als kleine Zwischenziele. Um diese Zwischenziele zu erreichen, kann man sich dann Aufgaben stellen, wie alle 2 Tage 1 Stunde laufen. Wenn man das gemacht hat, bekommt man einen Punkt und wenn nicht, bekommt man Punktabzug. Man muss eine bestimmte Punktzahl erreichen, sonst muss man irgendeine Strafe machen. Insgesammt spielt man das Spiel 90 Tage. So kann man nach den 90 Tagen die Regeln ändern und neue Aspekte, veränderte Lebensumstände und neue Lebensbereiche einfließen lassen.

Mal abgesehen von dem oben genannten Manko hört sich das für mich einfach nicht nach einem Spiel an. Wie oben schon erwähnt fehlte mir komplett das Belohnungssystem. Mir fehlte aber nicht nur das Belohnungssystem, sondern auch der Aufstieg in höhere Level mit größeren Möglichkeiten. Ich habe mir gedacht, das kann ich doch als eine Art Rollenspiel gestalten. Man bekommt eine oder mehrere Aufgaben, die man lösen muss. Mal gibt es eine Zeitbeschränkung, mal nicht. Beim Lösen der Aufgaben sammelt man Erfahrungspunkte, Geld und vielleicht auch noch die eine oder andere Ressource ein. Mit genügend Erfahrungspunkten bekommt man Zusatzaufgaben, die einem zusätzliche Belohnungen bringen. Mit genügend Geld kann man sich Dinge kaufen, die es einem leichter machen die Aufgaben zu lösen und auch auf die Ressourcen kann man zurück greifen, um Aufgaben leichter zu erledigen. Wenn alle Aufgaben erledigt sind, bekommt man entweder eine sehr viel schwierigere Aufgabe, die auf den vorherigen Aufgaben aufbaut, um ins nächste Level zu kommen, oder man kommt einfach so ins nächste Level. Am Anfang kann man wählen ob man einen Zauberer, Heiler, Spion usw. spielen möchte, das heißt, man kann wählen, ob man ein Spiel für seine Gesundheit, für seine Finanzen, für sein verbessertes Kommunikationsverhalten oder oder oder spielen möchte. Es wird natürlich auch unterschiedliche Härtegrade, Bestenlisten und Multiplayerspiele geben.

Ich bin gerade dabei mein eigenes Spiel zu designen, zu spielen und dabei zu optimieren. Falls auch Du Dein Spiel designen willst, dann hier noch ein paar Tipps:

  1. Überlege Dir als wer Du gerne spielen möchtest, also in welchem Bereich Du gerne Dein Leben verbessern möchtest. Das Buch The Game empfiehlt mindestens 5 Bereiche gleichzeitig zu spielen. Die Begründung finde ich sehr logisch. Nur wenn Du so viele Bereiche gleichzeitig angehst, veränderst Du Dein Leben wirklich. Du bist auf einmal jemand anderes und ganz anders unterwegs. Da das Spiel zeitlich begrenzt ist, kannst Du einfach mal für 90 Tage in eine ganz andere Rolle schlüpfen.
  2. Überlege Dir, ob Du Dein Spiel zeitlich begrenzen möchtest und wie lange Du spielen möchtest.
  3. Welche Ziele möchtest Du wann erreicht haben? Definiere sie messbar.
  4. Welche Aufgaben musst Du erledigen, um Dein Ziel zu erreichen?
  5. Denke Dir ein Punktesystem aus. Du kannst zum Beispiel ein System machen, welches abhängig von Deinen erreichten Ergebnissen Zusatzpunkte gibt. Jeder Kilometer, den Du pro Woche mehr gejoggt bist bringt Dir 10 zusätzliche Punkte.
  6. Lass Dir Belohnungen einfallen, die Du bekommst, wenn Du bestimmte Punktzahlen erreicht hast. Natürlich kannst Du Dich auch selber belohnen, aber noch mehr Spass macht es, wenn Dich jemand anderes belohnt. Du willst zum Beispiel eine ordentlichere Wohnung und nimmst Dir vor jeden Abend abzuwaschen? Dann frage Deinen Partner, ob er Dich unterstützt und Dich zum Beispiel massiert, jedes Mal, wenn Du 7 Punkte hast. Er hat ja auch etwas davon, wenn die Wohnung ordentlicher ist (wenn ihr zusammen wohnt). Oder frage Deinen Chef, ob Du einen Tag frei bekommst, wenn Du ein bestimmtes Ziel erreicht hast. Du musst da kreativ sein und mit ein paar Leuten verhandeln. Da fängt das Spiel schon an. 😉
  7. Was passiert, wenn Du ein Leben verlierst, also die Aufgaben nicht erfüllst? Ich denke Spiele machen auch deswegen Spaß, weil die Möglichkeit besteht zu verlieren und weil es spannend ist immer noch weiter zu kommen. Lass Dir kleinere Strafen einfallen und größere. Vielleicht überlegst Du Dir ja sogar wirklich sowas, wie ein Leben zu verlieren und das Level noch einmal von vorne zu beginnen. Eine bestimmte Anzahl von Leben kann dann vielleicht sicherstellen, dass Du nicht zu oft gegen eine mögliche Wand läufst. Es kann ja auch einfach sein, dass die Rolle des Zauberers einfach nichts für Dich ist und Du lieber den Heiler spielen solltest. 😉
  8. Lege den Spielplan fest. Ich habe mir dazu eine Excel bzw. OpenOffice Tabelle angelegt und dort alle Aufgaben eingetragen. Die Spalten sind die Tage und ich habe dort Formeln drin stehen, die die gesammelten Punkte berechnen. Du kannst das aber auch auf dem Papier oder in einer ganz anderen Form machen.
  9. Los gehts. Spiele Dein Leben, es lohnt sich und macht Spaß.

Wenn Dir das zu komplex ist, Du mehr Information dazu haben möchtest, oder einfach nur mit anderen zusammen spielen möchtest, dann ist mein Workshop dazu vielleicht genau das Richtige für Dich. Dort entwerfen wir zusammen Dein Spiel und unterstützen Dich auch beim Spielablauf. Hier findest Du mehr Information:
Träume Dein Leben, lebe Deinen Traum

In Zukunft werde ich so nach und nach zu unterschiedlichen Themen allgemein gestaltete Spiele entwickeln, die jeder ganz einfach spielen kann, ohne den eben von mir beschriebenen Aufwand. Falls Du Ideen für mögliche Spiele hast oder mir beim Entwickeln helfen möchtest, dann schreibe mir einfach. Falls Du informiert werden möchtest, wenn die Spiele verfügbar sind, dann trage Dich einfach hier in meinen Newsletter ein:

hin zu vs. weg von Motivation

Zu meinen letzten Beiträgen habe ich immer wieder das Feedback bekommen, dass es scheinbar nicht so optimal ist, sich weg von zu motivieren, sondern es doch besser wäre, wenn ich mich hin zu motiviere. Der Anlass war, dass ich mich dazu verpflichtet habe jeden Tag eine Stunde zu schreiben und, um diese Verpflichtung zu unterstützen, habe ich jemandem 1000 Euro gegeben, die ich nur wiederbekomme, wenn ich jeden Tag schreibe. Das ist eine weg von Motivation, weil ich mich zum Schreiben motiviere, indem ich mich vom möglichen Verlust meiner 1000 Euro weg bewege. Die Empfehlung einiger Leser war es, mich lieber dadurch zu motivieren, dass es mir Spass macht und indem ich das Ziel vor Augen habe. Ich habe mir dazu ein paar Gedanken gemacht und möchte die gerne mit Dir teilen, vielleicht hilft Dir das ja auch Dich zu motivieren.

Unterschied hin zu und weg von Motivation

Wie der Name schon sagt, motivierst Du Dich bei der hin zu Motivation indem Du Dir Dein Ziel vorstellst und Dir bewusst machst wie toll es ist, wenn Du dieses Ziel erreicht hast. Im Gegensatz dazu motivierst Du Dich mit der weg von Motivation dadurch, dass Du von einem Zustand weg möchtest. So wäre hin zu in dem Zusammenhang mit dem täglich schreiben zum Beispiel, dass ich mir vorstelle wie mein nächstes Buch fertig ist und wie begeistert die Leser dann sind. Weg von ist eben, dass ich nicht die 1000 Euro verlieren möchte.

Es gibt aber einen weiteren sehr entscheidenen Unterschied. Meiner Erfahrung nach wirkt die weg von Motivation kurzfristiger, aber dafür sehr viel stärker. Zum Beispiel gibt es viele Menschen, die gerne einen noch tolleren Job haben wollen. Sie bewegen sich aber nicht, denn so schlecht ist der aktuelle auch nicht. Dann wird ihnen ein neuer Chef vorgesetzt und der ist ein richtiges Ekel. Plötzlich fangen sie dann an sich einen neuen Job zu suchen. Ich sag mir dann immer, dass sich viele Menschen erst bewegen, wenn der Leidensdruck groß genug ist.

meine ideale Art der Motivation

Für mich widersprechen sich diese beiden Arten nicht. Sie haben beide ihre Vor- und Nachteile. Daher entscheide ich mich auch nicht zwischen ihnen, sondern kombiniere sie. Natürlich ist es toll, wenn mein nächstes Buch fertig ist. Darauf freue ich mich schon und das stelle ich mir auch regelmäßig vor. Andererseits gibt es Tage, wie zum Beispiel heute, da habe ich aus unterschiedlichsten Gründen keine Lust. Ich bin gerade beim Trainer Track in Thailand und ein paar Teilnehmer wollten mit mir heute Abend noch losziehen. Natürlich wäre ich da gerne mit und wenn mich das dann nicht 1000 Euro kosten würde hätte ich es vermutlich gemacht. Mir helfen die 1000 Euro also auch in solchen Zeiten an meine Prioritäten zu denken.

Spannend ist, dass ich schon merke, dass ich gar nicht mehr so richtig an die 1000 Euro denke, sondern dass ich anfange einfach zu spüren wie wichtig es mir ist, dass ich heute noch eine Stunde schreibe. Das heißt, dass ich vermutlich bald diesen Trick gar nicht mehr brauche, weil ich einfach den Drang dazu habe. Bis es so weit ist, hilft mir dieser kleine Trick aber sehr gut.

Mir ist leider noch keine andere Möglichkeit eingefallen, wie ich sonst mit diesen kurzfristigen Freuden, wie mit Seminarteilnehmern weggehen, ignorieren kann und mich lieber der langfristigen Freude, dem fertigen Buch widmen kann. Wenn Du da einen hin zu Trick weißt, dann schreibe ihn mir bitte in die Kommentare. In meinem Kopf geht in solchen Situationen ungefähr folgendes ab: „Ach, das ist ja nicht so schlimm, das kann ich ja mal machen.“ oder „Naja, ich mache das jetzt mal und hole das Schreiben morgen nach.“ So oder so ähnliche Gedanken/Ausreden kommen in mir dann auf. Wenn ich denen einmal nachgebe, dann führt das dazu, dass ich am nächsten Tag statt einer Stunde gleich zwei Stunden schreiben muss. Dann wird es für mich aber noch schwieriger Nein zu sagen, wenn mich Teilnehmer wieder fragen, ob ich mitkomme. Ganz schnell ist dann der Trainer Track vorbei und ich habe an keinem Tag geschrieben.

Ich habe natürlich trotzdem das neue Buch im Kopf, aber dann wird es eben einen Monat später fertig, ist ja nicht schlimm, stört ja keinen, außer mich. Das heißt, das Ziel ist zwar da, aber es ist noch so weit weg, die Motivation reicht mir nicht, um stärker zu sein, als ein paar kurzfristige Freuden. Da kommt die weg von Motivation ins Spiel. Wenn mich das mit den Teilnehmern weggehen plötzlich 1000 Euro mehr kosten würde, dann ist das für mich nicht mehr wirklich reizvoll und dann reicht meine langfristige Motivation aus und ich setze mich hin und schreibe.

Motivation verstärken

Oft ist es dann noch so, dass ich schon ein bisschen traurig bin, dass ich zum Beispiel da nicht mit kann. Dann mache ich den Computer an, schließe die Augen und stelle mir ganz detailiert vor, wie es ist, wenn ich mein Buch fertig geschrieben habe. Wem werde ich es dann ganz stolz zeigen und was werden diese Leute zu mir sagen. Wie werden die Zeitungen darüber berichten und welches Feedback bekomme ich. Wie wird sich das auf meinen Kontostand auswirken und was werde ich mir von einem Teil des Geldes leisten. Dadurch breitet sich ein sehr starkes Gefühl der Motivation in mir aus. Plötzlich ist mir das egal, dass ich allein im Hotel bleibe, denn plötzlich will ich nicht nur eine Stunde schreiben, sondern gleich den ganzen Abend. Mir fallen plötzlich viele Themen ein und ich denke mir „Los gehts!“.

Dieses Konzept und das Konzept das Leben als ein Spiel zu betrachten haben ich miteinander verknüpft und ein Spiel für mich entworfen, welches mich durch Bestrafung und Belohnung motiviert mich immer wieder Herausforderungen zu stellen, meine Komfortzone zu verlassen und so immer noch ein Level meines Lebens zu schaffen. Darüber werde ich in einem meiner nächsten Beiträge berichten.

Du hast gerade ein Ergebnis der oben beschriebenen Strategie gelesen. Wenn Du auch weiterhin immer wieder neue Inspiration für ein noch tolleres Leben bekommen möchtest, dann trage Dich einfach hier in meinen Newsletter ein:

Das Leben ist ein Spiel

Die meisten Menschen sind mit sich und ihrem Leben ziemlich zufrieden und beschäftigen sich daher eher selten mit Themen der Persönlichkeitsentwicklung. Warum sollten sie auch? Das würde ja im Zweifelsfall bedeuten, dass mit ihnen etwas nicht in Ordnung ist. Ok, das ist jetzt vielleicht etwas krass formuliert, aber in die Richtung geht es oft. Mit dem Verlassen der Komfortzone gehen da meine Erfahrungen in eine andere Richtung. Es hat nichts damit zu tun, wie gut die Persönlichkeit entwickelt ist. Es ist eher wie ein Spiel. Ein Spiel mit ein paar leichten Gegnern und einem großen Endgegner. Wenn man den besiegt hat, dann kommt man ins nächste Level. So ganz nebenbei sammelt man auch noch Erfahrungspunkte, entwickelt also auch seine Persönlichkeit.

Den meisten Menschen macht spielen Spass. Das fordert sie heraus und fast jeder gewinnt auch gerne. Warum dann nicht auch das Leben als ein Spiel betrachten? Ein Spiel mit vielen mehr oder weniger leichten Herausforderungen und ab und zu einer großen Herausforderung, die, wenn Du sie gemeistert hast, Dich zum nächsten Level führt. Das heißt, das Ziel ist es eigentlich gar nicht an Deiner Persönlichkeit zu arbeiten, sondern das Spiel des Lebens zu spielen und dabei immer mehr Spass zu haben und immer höhere Level zu erreichen.

Wie kann das zum Beispiel aussehen?

Ich habe ein Buch „Raus aus Deiner Komfortzone“ geschrieben. Dafür habe ich knapp 3 Jahre gebraucht. Der eigentliche Zeitaufwand war aber sehr viel geringer. Das Buch scheint, jetzt wo es endlich fertig ist einen gewissen Erfolg zu haben und so werde ich immer wieder mal darauf angesprochen, was wäre, wenn ich das Buch schon vor 3 Jahren fertig gemacht hätte. Ich antworte dann, dass es vermutlich damals nicht zu so einem Erfolg geworden wäre, weil damals die Voraussetzungen ganz anders waren. Vieles, was ich jetzt an Unterstützung bekomme hätte ich damals nicht bekommen. Ich musste also erstmal einige kleinere Herausforderungen meistern, bevor ich mich dem Endgegner Buchveröffentlichung stellen konnte.

Spannend finde ich auch, dass viele der kleinen Herausforderungen erstmal gar nichts mit dem Buch zu tun hatten und ich jetzt beim zurück Blicken erst erkenne, welche Auswirkungen sie auf den Erfolg des Buches haben. Mein Endgegner war übrigens nicht das Buch herauszubringen, sondern mal eins meiner vielen Projekte zu Ende zu bringen. Scheinbar ist dadurch ein Knoten geplatzt, so dass sich das jetzt auf mein gesammtes Leben auswirkt. Ich fühle mich richtig im nächsten Level. So viele Dinge gelingen jetzt ganz einfach. Dafür erscheinen neue Herausforderungen, so wie in einem Spiel.

Genauso wie in einem Spiel kannst Du auch jederzeit den Schwierigkeitsgrad bestimmen. Du entscheidest jederzeit welchen Herausforderungen Du Dich stellen möchtest und welchen nicht. Ok, manchmal ist es nicht so einfach und Du musst Dich stellen, egal ob Du willst oder nicht. Meistens passiert das aber dann, wenn Du Dich vorher lange nicht den wichtigen Herausforderungen gestellt hast. Der Jobverlust oder der Partnerverlust ist so ein Beispiel. Es ist wirklich sehr selten, dass man das nicht vorher ahnt oder Anzeichen dafür präsentiert bekommt (Ausnahmen bestätigen die Regel). Trotzdem schauen viele weg und agieren nicht. So sind sie später zum Reagieren gezwungen. Bei einem Spiel ist dieser Faktor oft die Zeit. Bleibst Du einfach stehen und stellst Dich Deinen Gegener nicht, dann läuft irgendwann die Zeit ab und Du verlierst ein Leben und musst das Level noch einmal von vorne beginnen.

Der entscheidene Unterschied

Im Gegensatz zum Spiel ist es im Leben oft nicht so einfach seine kleinen, mittleren und großen Herausforderungen zu finden. In einem Spiel wird man mehr oder weniger direkt dort hin geführt. Im Leben ist das sehr ähnlich, nur erkennen viele da die Herausforderungen nicht. Dadurch können sie sich ihnen auch nicht stellen. Dafür gibt es verschiedene Gründe, denn oft sind den anderen Menschen in der Umgebung diese Hindernisse bewusst, nur einem selbst nicht. Falls Du gerne spielst und gerne ein Level in Deinem Leben aufsteigen möchtest, dann ist das schonmal ein guter Hinweis für Dich. Deine Umgebung sieht an und bei Dir Dinge, die Du vielleicht nicht siehst. So sieht ein Freund vielleicht Hindernisse, denen Du Dich stellen solltest, denen Du aber ausweichst, ohne überhaupt zu merken, dass Du einem Hindernis ausweichst.

Eine weitere Möglichkeit herauszufinden, wo Du Dich Hindernissen entziehst, ist es, wenn Du Dir überlegst, was Du schon seit Jahren planst oder als Ziel hast. So bin ich auch einigen meiner Herausforderungen auf die Schliche gekommen. Zum Beispiel möchte ich schon seit Jahren, seit ich das erste Mal davon gehört habe, die Vipassana Meditation mitmachen. Und seit damals schaffe ich es das regelmäßig zu vermeiden. Irgendwelche Gründe habe ich immer gefunden. Es waren gute Gründe, aber eigentlich nicht gut genug, um einen seit vielen Jahren bestehenden Traum zu verhindern.

Als ich das für mich erkannt hatte, habe ich die Entscheidung getroffen noch dieses Jahr die Vipassana Meditation zu machen. Ich weiß nicht was das in meinem Leben verändern wird, ob mich das ins nächste Level bringt oder ich „nur“ ein paar Erfahrungspunkte sammle. Ich weiß aber, dass es eine Herausforderung ist, der ich mich stellen werde.

Eine weitere Möglichkeit hast Du, indem Du Dich einfach nacheinander kleineren und größeren Herausforderungen stellst. Das kannst Du zum Beispiel machen, wenn Du die Übungen in meinem Buch von vorne nach hinten alle machst. Auch ich werde dieses Jahr damit beginnen alle Übungen einmal zu machen und meine Erfahrungen damit festzuhalten. Vielleicht magst Du ja dann Deine Erfahrungen ergänzen. Trage Dich einfach unten zum Newsletter ein und Du wirst informiert, wenn ich meine Erfahrungsberichte veröffentliche.

Bis dahin möchte ich Dir ein paar Aufgaben mitgeben:

  1. Frage die Menschen, die Dir am Nächsten stehen, ob sie bei Dir irgendwelche Vermeidungsstrategien beobachten. Ob sie Dinge sehen, die Dir gut tun würden, die Du aber nicht machst. Höre ihnen genau zu und frage Dich, ob sie damit recht haben und was passieren würde, wenn Du ihren Hinweisen folgst.
  2. Überlege Dir, welche Ziele und Träume Du schon lange hast. Warum hast Du sie bisher nicht verwirklicht? Kann es sein, dass es da einige Herausforderungen gibt, denen Du Dich bis jetzt nicht stellen wolltest/konntest? Was passiert, wenn Du Dich diesen Herausforderungen stellst?

Ich bin jetzt nur auf einen Aspekt des Lebensspiels eingegangen. Ich habe dazu ein ganzes Seminar entworfen. Wenn Du mehr Informationen dazu möchtest, dann ließ einfach hier weiter:
Träume Dein Leben, Lebe Deinen Traum

In den nächsten Wochen werde ich immer wieder mal das Thema: Das Leben ist ein Spiel aufgreifen und für unterschiedlichste Lebensbereiche als Metapher nutzen.

Wenn Du meine Erfahrungsberichte, weitere Beiträge oder Aufgaben von mir bekommen und so Dein Leben weiter optimieren möchtest, dann trage Dich einfach hier in den Newsletter ein: