erfolgreich Aufschieberitis bekämpfen

Als Schüler hatte ich den Vorteil/Nachteil, dass ich immer gut damit gefahren bin, wenn ich auf den letzten Drücker gelernt oder Hausarbeiten gemacht habe. Für mich war das damals ein Vorteil. So nach und nach hat sich aber herausgestellt, dass es ein Nachteil war, da ich nie gelernt habe konsistent an etwas zu arbeiten. Ich habe es gelernt aufzuschieben, weil ich wusste, ich schaffe das auch noch auf den letzten Drücker. Mit der Zeit wurden die Projekte allerdings immer größer und nicht mehr auf den letzten Drücker machbar, was dazu führte, dass ich meine Termine nicht eingehalten habe und als eher unzuverlässig galt. In den letzten Jahren habe ich verschiedenste Dinge ausprobiert, um dieser Aufschieberitis Herr zu werden und auch große Projekte erfolgreich und rechtzeitig umzusetzen.

Die Basis der meisten Dinge, die für mich beim Bekämpfen meiner Aufschieberitis geholfen haben, ist es die Aufgaben klein zu machen. Auch in anderen Blogbeiträgen habe ich immer wieder die Macht der kleinen Schritte angesprochen. Heute werde ich darauf noch etwas genauer eingehen.

Die Macht der kleinen Schritte

Für mich ist eine der Herausforderungen mit großen Projekten meistens, dass sie so groß sind. Ich habe keinen Anhaltspunkt und bin überfordert und neige daher zu Aufschieberitis. Wenn ich dann allerdings beginne mir einfach nur zu überlegen, welches die nächsten Schritte sind und diese aufschreibe, dann wird das Projekt oft schon viel kleiner. Dann geht es nämlich nicht mehr darum, das ganze Projekt zu schaffen, sondern es geht erstmal darum diese kleinen Schritte zu gehen und danach die nächsten Schritte zu überlegen.

Im Grunde ist dieses Verhalten total natürlich und jeder, der an Projekten arbeitet, handelt danach. Scheinbar gibt es allerdings Menschen, die das ganz unbewusst machen und andere, die erstmal vor dem unüberwindbaren stehen und nicht wissen wie sie das alles bewältigen sollen. Ich gehörte wie schon beschrieben zu letzteren. Im NLP würde man sagen, ich bin ein Überblicksortierer, das heißt, ich habe den Überblick über ganz viele Dinge, so bald es aber ins Detail geht fange ich an zu schwächeln. Scheinbar ist es mit den Projekten genau das Gleiche. Ich sehe zwar das Gesamtprojekt, aber ich sehe nicht die Schritte, die anstehen und gegangen werden müssen. Ich muss mich bewusst dazu bringen mir die Schritte konkret zu überlegen. Wenn ich das getan habe, dann sind sie meistens auch schon fast erledigt, dann ist der Weg für mich klar.

Nebenbemerkung:
Interessieren würde mich, ob da wirklich ein Zusammenhang zwischen Überblicksortierern und Aufschiebern besteht oder nicht. Neigst Du auch zu Aufschieberitis? Bist Du ein Überblicksortierer oder ein Detailsortierer? Schreibe mir bitte in die Kommentare oder eine kurze eMail. Danke.

Wenn Du Deine Aufschieberitis bekämpfen möchtest, empfehle ich Dir als erstes Deine Aufgaben in kleine Teilaufgaben zu zerlegen. Dabei musst Du noch nicht alle Teilaufgaben wissen, die Du machen musst, sondern nur die nächsten. Die Teilaufgaben sollten so klein sein, dass Du sie am Besten in weniger als einer Stunde umsetzen kannst. Das hängt ein bisschen davon ab, wieviel Zeit Du Dir nehmen kannst, um die Teilaufgaben auch umzusetzen. Vielleicht probierst Du damit ein wenig rum, wie groß die Aufgaben für Dich sein müssen, so dass Du sie gerne und zeitnah anpackst. Wenn Du die Teilaufgaben gemacht hast, überlegst Du Dir ganz einfach die nächsten und weiter geht es.

Für viele reicht dieser Schritt schon. Andere wie ich, brauchen noch etwas mehr Unterstützung. Für mich haben sich da 2 Methoden als sehr hilfreich erwiesen:

3 MIT’s (most important tasks)

Ich weiß nicht mehr, wann und wo  ich von dieser Methode das erste Mal gelesen habe. Seit dem begeleitet sie mich und hat mir sehr stark geholfen mehr Kontinuität in mein Leben zu bringen. Im Grunde ist es ganz einfach. Man nimmt sich für den nächsten Tag 3 Dinge (die wichtigsten) vor, die man auf jeden Fall macht. Die 3 scheint dabei sehr wichtig zu sein. Ich habe auch mit mehr Aufgaben experimentiert, bin aber immer wieder bei 3 gelandet. Daher empfehle ich auch Dir erstmal bei 3 Dingen pro Tag zu bleiben.

Für mich hat es sich als hilfreich erwiesen, wenn ich mir Abends vor dem Schlafen gehen die Zeit nehme und meine 3 wichtigsten Aufgaben für den nächsten Tag aufschreibe. Das gehört zu meiner Abendroutine. Am nächsten Tag fange ich dann genau mit diese 3 Aufgaben an. Je nach Tag schaffe ich dann noch mehr oder eben nicht, aber die 3 müssen gemacht werden. Da ich recht gut weiß, wie viel Zeit ich am nächsten Tag habe, kann ich auch die Größe und die Art der Aufgaben entsprechend wählen. So kann ich halbwegs sicher stellen, dass die Aufgaben für mich am nächsten Tag auch schaffbar sind. Manchmal muss ich mich allerdings trotzdem strecken.

sortierte Todo Liste

Eine weitere schöne Methode ist die sortierte Todo Liste. Du kannst einfach Deine ganzen kleinen Aufgabe in eine Liste schreiben. Oben steht die wichtigste Aufgabe, die Du als nächstes machst und unten die unwichtigste, die Du als letztes machst. Wenn eine neue Aufgabe dazu kommt, sortierst Du diese an der entsprechenden Stelle in der Liste ein. Ich fand es ganz hilfreich die Liste alle zwei bis drei Tage zu überarbeiten, da sich die Wichtigkeit der Aufgaben im Laufe der Zeit auch verändert, zum Beispiel bei Aufgaben, die einen Termin haben. Das Schöne an der Liste ist, dass man nicht mehr überlegen muss, was man als Nächstes macht. Man schaut einfach auf die Liste und nimmt sich die Aufgabe vor, die ganz oben steht. Wenn man diese erfolgreich erledigt hat, dann streicht man sie von der Liste und nimmt die Aufgabe die jetzt ganz oben steht. Ich habe diese Liste eine ganze Zeit sehr intensiv genutzt und in der Zeit mehr erledigt, als in einem ganzen Jahr vorher. Durch meinen Urlaub bin ich da wieder etwas weg gekommen, sie wieder neu zu pflegen war als Aufgabe einfach zu groß, aber ich habe das inzwischen in kleine Bereiche, nämlich meine Projekte aufgeteilt, so dass meine Liste die nächsten Tage wieder aktuell ist und ich zu meiner Leistungsfähigkeit von vor dem Urlaub zurück kehren werde.

Motivation und Aufschieberitis

Die Herausforderung bei diesen beiden Techniken ist es, es regelmäßig zu machen, also jeden Tag die 3 MITs festzulegen, bzw. die todo Liste zu pflegen und zu nutzen. Das bedarf ein wenig Gewöhnung und dran bleiben. Wenn es Dir nicht auf Anhieb gelingt, fange einfach wieder von vorne an. Manchmal dauert es ein wenig sein gewohntes Verhalten zu verändern, vor allem, wenn man sich schon lange so verhält. Helfen kann Dir dabei die richtige Motivation. Stelle Dir einfach vor, warum Du dieses Projekt machen möchtest und wie es Dir geht, wenn Du es erfolgreich beendet hat. Sollte Dich das nicht motivieren, dann könnte es sein, dass Du etwas gefunden hast, worüber Du mal nachdenken kannst. Denn auch das ist oft ein Grund für Aufschieberitis. Wir wollen/sollen Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun wollen, oder die wir für ein Ziel machen, welches uns eigentlich nicht motiviert. Wenn Du da tiefer einsteigen möchtest, dann schau doch mal bei meinen Workshop „Träume Dein Leben, Lebe Deinen Traum“ vorbei. Da werde ich Dir helfen in Deinem Leben das zu finden, was Dich motiviert und Dir so auch helfen Deine Aufschieberitis zu bekämpfen.

Mich motivieren auch immer wieder Filme, von Menschen, die etwas außergewöhnliches erreicht haben. Daher habe ich eine Liste von solchen Filmen zusammengestellt und erweitere diese immer wieder. Trage Dich einfach zu meinem Newsletter ein und Du bekommst die Liste zugeschickt:

automatische Handlungsauslöser

Was, wenn Du durch einen kleinen Trick die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dein Ziel auch erreichst verdreifachen kannst? Im letzten Beitrag über Entscheidungsstrategien hatte ich schon angekündigt, dass ich Dir heute einen kleinen Trick verrate, wie Du nachdem Du eine Entscheidung getroffen hast auch ins handeln kommst. Du kommst allerdings nicht nur ins Handeln, Du erhöhst die Wahrscheinlichkeit Dein Ziel zu erreichen laut einer Studie von 22 Prozent auf 62 Prozent. Allerdings gilt dieses Ergebnis nur für schwere Ziele. Leichte Ziele erreichst Du laut dieser Studie mit diesem kleinen Trick statt zu 78 Prozent zu 82 Prozent. Dieser kleine Trick hilft also gerade da, wo Hilfe auch nötig ist.

Der automatische Handlungsauslöser

Umso erstaunlicher findest Du vermutlich die Ergebnisse, wenn Du gleich liest, was der Trick ist: Beschreibe konkret, wann und wie Du den nächsten Schritt unternimmst. Das war es schon. Hier ein kleines Beispiel. Es wurde eine Studie mit älteren Leuten, so um die 65, gemacht, die eine Hüftoperation hatten. Sie wurden auf 2 Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe hat den ganz normalen Rehaplan usw. durchlaufen. Die andere Gruppe auch, allerdings hatte sie die Aufgabe sich Handlungsauslöser zu setzen. Wenn sie zum Beispiel vor haben in der nächsten Woche spazieren zu gehen, dann sollten sie sich überlegen wann genau sie spazieren gehen und wohin sie laufen. Ganz einfach, oder? Das Ergebnis der Studie war, dass die normale Gruppe 7 Wochen brauchte, um sich wieder selbst zu baden, also ohne Hilfe und die Gruppe mit den automatischen Handlungsauslösern nur 3 Wochen. Sie brauchten auch nur knapp einen Monat, um allein bei ihrem Auto ein- und auszusteigen, wohingegen die Kontrollgruppe knapp 2,5 Monate brauchte.

Wie funktioniert er jetzt genau?

Im Grunde ist es ganz einfach. Überlege Dir, was Du als nächstes machen möchtest, um Dein Ziel zu erreichen. Dann überlege Dir, wann Du es machen möchtest. Verknüpfe es dabei am Besten mit festen Gegebenheiten. Zum Beispiel: „Morgen Abend nach dem Zähneputzen möchte ich noch 10 Liegestütze machen.“ oder „Wenn morgen Nachmittag der Besuch weg ist setze ich mich sofort an den Rechner und erledige die Hausaufgaben.“ Ich habe keine Studie gefunden, die untersucht hat, ob NLP Techniken wie visualisieren den Erfolg noch verstärken. Ich denke allerdings, es wird nicht schaden. Während Du Dir also den nächsten Schritt überlegst und wann Du ihn ausführst, dann stelle Dir das am Besten gleich vor. Stelle Dir den Auslöser vor, also im ersten Beispiel das Zähneputzen und stelle Dir vor, wie Du danach die 10 Liegestütze machst.

Die Sofort-Gewohnheit

Eine weitere Studie hat festgestellt, dass diese automatischen Handlungsauslöser so wirkungsvoll sind wie Gewohnheiten. Es ist sozusagen eine Sofort-Gewohnheit. In dem Liegestützbeispiel ist es also genauso wahrscheinlich, dass ich die Liegestütze tatsächlich mache, wenn ich den automatischen Handlungsauslöser nutze, wie wenn ich die Gewohnheit habe, jeden Abend nach dem Zähneputzen Liegestütze zu machen.

Jetzt weißt Du schon alles, um ihn auszuprobieren. Dieser Trick hat übrigens noch einen weiteren Vorteil. Du musst Dir überlegen, was Du als nächstes machen möchtest, um Dein Ziel zu erreichen. Du hast also nicht nur ein unklares Ziel, wo Du noch nicht so genau weißt, wie Du es erreichen kannst, sondern Du hast einen ganz konkreten Weg, bzw. zumindest einen ganz konkreten nächsten Schritt. Und Schritt für Schritt wirst Du so ganz leicht Dein Ziel erreichen.

Wenn Du weitere Tipps und Tricks bekommen möchtest, dann trage Dich einfach hier in den Newsletter ein:

Vorteile eines Assistenten für Deine Persönlichkeitsentwicklung

Wenn Du meinen Newsletter abonniert hast, dann hast Du auch gesehen, dass ich nach einem Assistenten gesucht habe. Das habe ich nicht nur gemacht, weil ich zu viel zu tun habe, oder gerne unliebsame Aufgaben loswerden möchte. Ich habe es getan, weil es ein weiterer Schritt in meiner Persönlichkeitsentwicklung ist. Du fragst Dich jetzt vielleicht: „Was hat jetzt ein Assistent mit meiner Persönlichkeitsentwicklung zu tun?“ Genau das möchte ich Dir jetzt ein wenig genauer erläutern.

Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung durch/mit einem Assistenten

  • Du wirst Deine Führungqualitäten entwickeln.
    Egal wie Euer Verhältnis miteinander ist, Du bist der Boss. Manche Menschen können das sofort, andere müssen sich erst daran gewöhnen oder sich in diese Rolle reinleben. Vielleicht beginnst Du sogar Dich mit unterschiedlichen Führungsstilen zu beschäftigen und daraus Deinen eigenen zu entwickeln. Ich habe mich noch nicht so sehr mit Führungsstilen beschäftigt, allerdings merke ich, dass dieses Chef sein etwas mit mir macht. Ich trete schon jetzt (nach einer Woche Chef sein) auch in anderen Situationen bestimmter auf und führe die Situation.
  • Du wirst Deine Kommunikation schulen.
    Damit Dein Assistent macht was Du möchtest, ist es nötig, dass Du ihm das auch mitteilen kannst. Du musst Dir also überlegen, was Du wie kommunizierst und wie Du überprüfst, dass er auch verstanden hat, was Du möchtest. Auch diese Fähigkeit hilft Dir in vielen anderen Lebenslagen.
  • Du entwickelst klare Gedanken.
    Um klar zu kommunizieren, musst Du Deine Gedanken ordnen. Nur wenn Du klare Gedanken hast kannst Du auch klar kommunizieren. Vielleicht nutzt Du das Meta Modell aus dem Modell von NLP, um Deine Gedanken zu hinterfragen und sie auch für Dich klarer zu bekommen.
  • Du musst lernen abzugeben.
    Gerade vielen Selbstständigen fällt es scheinbar sehr schwer Aufgaben abzugeben. Immer wieder unterhalte ich mich mit Selbstständigen, die der Meinung sind alles selbst machen zu müssen, weil es sonst vielleicht nicht gut genug gemacht wird. Im Ende führt das dann zu dem berühmten selbst und ständig, was man Selbstständigen nachsagt. Ein Assistent hilft Dir Dich von solchen und ähnlichen Gedanken zu lösen. Wenn Du Dich für einen entschieden hast, dann hast Du ihn ja da und dann wirst Du ihm sehr wahrscheinlich auch Aufgaben geben. Und glaube mir, wenn Du damit erstmal angefangen hast, dann fallen Dir immer mehr Dinge ein, die er für Dich tun kann.
  • Aufgabenverteilung
    Eine der größten Herausforderungen für mich in den letzten Tagen war mir zu überlegen, welche Aufgaben gebe ich meiner Assistentin und welche mache ich selbst. Dabei habe ich mir über einige Dinge Gedanken gemacht. Natürlich hätte ich ihr einfach die Aufgben geben können, vor denen ich mich schon lange gedrückt habe, weil sie mir keinen Spass machen. Andererseits möchte ich länger mit ihr zusammen arbeiten und da ist es vielleicht nicht ganz so hilfreich ihr nur die ganzen blöden Aufgaben zu geben. Klar, früher oder später wird sie sehr wahrscheinlich auch solche Aufgaben bekommen. Für den Anfang lief es darauf hinaus, dass ich ihr Aufgaben gebe, die ihr Spass machen und bei denen sie auch was lernt. So ganz nebenbei habe ich dann einfach die Sachen gemacht, die ich schon länger vor mir hergeschoben habe und die ich eigentlich ihr geben wollte. Außerdem muss ich öfter Dinge vorbereiten, damit sie ihre Arbeit machen kann. Auch das will geplant sein, sonst sitzt sie rum und wartet bis ich fertig bin.
  • Du strukturierst Deine Arbeit/Dein Unternehmen.
    Während der Gedanken über die Aufgabenverteilung ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht so genau weiß, was bei mir alles ansteht. Ich habe viele Projekte gleichzeitig, ob das gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt. Natürlich habe ich meine Projekte grob im Kopf und auch was da so alles für getan werden muss. So richtig überzeugt hat mich das aber nicht und das ist mir erst richtig klar geworden, als ich meiner Assistentin Aufgaben geben wollte. Also habe ich mich bei Mindmeister.de angemeldet (da kann man Mindmaps sharen und gemeinsam bearbeiten) und eine Mindmap mit allen meinen Projekten und den dazugehörigen Aufgaben angelegt. Die Aufgaben habe ich noch prioritisiert und teilweise mit einem Datum versehen. Außerdem habe ich wenn möglich auch gleich eine Zuordnung getroffen, wer für die Aufgabe verantwortlich ist. Jetzt habe ich einen viel besseren Überblick über mein Unternehmen als vorher. Das fühlt sich sehr gut an.
  • Du musst Prioritäten setzen.
    Durch die vielen Projekte und die vielen Fähigkeiten meiner Assistentin hätte ich ihr eine ganze Menge Aufgaben geben können. Zu tun hätte sie immer genug. Andererseits führe ich ein Unternehmen und so habe ich mir überlegt, dass ich das Geld, welches ich für sie ausgebe auch gerne wieder herein bekommen würde. Daher habe ich mir überlegt ihr erstmal die Aufgaben zu geben, die möglichst zeitnah auch wieder Geld hereinbringen können oder dazu beitragen. Ich habe mir also Gedanken gemacht, was erledigt werden muss, um mehr Geld zu erwirtschaften. Da ich von meinem Unternehmen wirtschaftlich nicht abhängig bin war das bisher nicht unbedingt meine Herangehensweise. Bisher habe ich eher gemacht, worauf ich gerade Lust hatte, oder was gemacht werden musste. Geld spielte dabei als Entscheidungskriterium kaum eine Rolle. Andererseits habe ich mit diesem Vorgehen auch mehr oder weniger stark verhindert, dass mein Unternehmen erfolgreich ist. Ich denke das wird sich jetzt ändern, denn ich habe auch eine Verantwortung übernommen.
  • Du hast Verantwortung für Deine Angestellten.
    Ok, ob Du die Verantwortung übernimmst liegt bei Dir. Für mich ist das mit der Assistentin einerseits ein Versuch, andererseits möchte ich alles dafür geben, dass er erfolgreich verläuft. Ich weiß, wenn das nicht klappt wird sie ganz einfach einen neuen Job, bzw. Auftrag finden und trotzdem fühle ich mich für sie verantwortlich. Ich möchte, dass sie sich bei mir wohl fühlt, dass sie gefordert und gefördert wird, dass sie Neues lernt und ihre Fähigkeiten nutzen kann und natürlich auch, dass sie regelmäßig und pünktlich ihr Geld bekommt. Um das alles sicher zu stellen mache ich mir schon einige Gedanken und das verändert mich spürbar.
  • Du solltest als Vorbild voran gehen.
    Auf einmal bin ich Vorbild. Da ist jemand, dem ich Aufgaben gebe und irgendwie fühlt es sich für mich komisch an, wenn ich nur daneben sitze und ihr dabei zusehe, wie sie die Aufgaben erledigt. Also arbeite ich auch konzentriert. An unserem ersten gemeinsamen Arbeitstag habe ich sehr viel mehr geschafft als an einem Arbeitstag, wo ich allein arbeite. Mir war irgendwie nicht danach nebenbei noch zu chaten oder eMails zu beantworten. All die Dinge, die ich mir durch Gewohnheiten angewöhnen wollte habe ich auf einmal von ganz allein gemacht. Es hat mich keine Überwindung oder so gekostet. Das hat sogar in den darauf folgenden Tagen angehalten, so dass ich auch da sehr viel produktiver war. Die Vorbidlfunktion wird sich vermutlich noch auf weitere Bereiche ausdehnen, ich bin schon gespannt.

Du siehst, ein Assistent kann für Dich viele Vorteile haben, die weit darüber hinaus gehen, dass er Dir Arbeit abnimmt. Mir war das teilweise bewusst, weswegen ich mir schon lange vorgenommen habe, dass sobald ich genügend verdiene ich mir sofort jemanden suche. Wie einschneidend diese Entscheidung ist, wird mir aber erst jetzt so nach und nach klar, wo ich wirklich jemanden gefunden und eingestellt habe. Das Thema ist also noch relativ frisch für mich und so werde ich sicher noch öfter über meine Erfahrungen und Entwicklungen berichten. Wenn Dich das interessiert oder wie Du Deinen Unternehmensaufbau oder Deine Persönlichkeitsentwicklung weiter fördern kannst, dann melde Dich einfach zu meinem Newsletter an:

12 neue Gewohnheiten gleichzeitig mit der 30 Tage Supertrial nach Steve Pavlina

Heute war der erste Tag meiner 30 Tage Supertrial. Wenn Du genau wissen möchtest was das ist, dann wirf einen Blick auf den Beitrag von Steve Pavlina, er erklärt das ganz ausführlich. Als ich den Beitrag gesehen habe, wusste ich sofort, das ist was für mich. Immer wieder hatte ich bisher davon gehört, dass es nicht funktioniert sich mehrere neue Gewohnheiten gleichzeitig vorzunehmen. Steve nutzt den Was-wäre-wenn Rahmen (aus dem NLP) und überlegt sich, was wäre, wenn das doch funktioniert. Wie muss ich mich vorbereiten und wie kann ich dafür sorgen, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ich es auch schaffe.

Die 30 Tage Supertrial

Für mich war das der Anstoß mir zu überlegen, welche Gewohnheiten möchte ich gerne etablieren, wenn das ganz einfach gehen würde. Wie sollte dann mein Tag aussehen? Rausgekommen ist folgende Liste:

  1. Jeden Morgen um 6 Uhr aufstehen.
  2. Direkt nach dem Aufstehen 20 Minuten Yoga machen. 5 Minuten atmen (Anuloma Viloma)
    mindestens 6 Sonnengrüße, Kopfstand, Kerze, Pflug und Fisch. Wenn ich Lust habe noch andere Asanas.
  3. noch vor 7 Uhr frühstücken, ohne Kohlenhydrate, bzw. gesunde Kohlenhydrate
  4. mindestens eine Stunde schreiben.
  5. an den Wochentagen ins Fitnessstudio gehen
  6. vor 10 Uhr im Büro sein
  7. meine 3 MITs (most important tasks) abarbeiten
  8. meinen Schreibtisch aufgeräumt verlassen
  9. insgesamt ca 2000 Kallorien über den Tag zu mir nehmen
  10. meine MITs für den nächsten Tag festlegen
  11. meine Einnahmen und Ausgaben aufschreiben
  12. 2 mal täglich eMail, skype und Facebook (Mittags und Abends) Abends erst, wenn alle Aufgaben erledigt sind

Der erste von dreizig Tagen

Heute war der erste von dreizig Tagen meiner Supertrial und ich bin erstaunt wie gut mir meine Aufgaben gelungen sind und vor allem auch wie viel ich geschafft habe. Angefangen hat es eigentlich gestern. Mein alter Rhythmus war noch davon geprägt, dass ich bis ca 10 Uhr geschlafen habe, dafür aber bis 2 Uhr Nachts auf war. So auch gestern. Gegen 2 Uhr bin ich dann ins Bett und habe mich programmiert, dass ich pünktlich um 6 Uhr vollkommen ausgeschlafen und fit aufwache. Und so war es dann auch. Ca 10 Sekunden bevor der Wecker angefangen hat zu klingeln, war ich wach. Das ist umso erstaunlicher, weil ich das ein paar Tage vorher auch schon probiert hatte und zwar um 6 aufgestanden bin, aber ein paar Minuten später schon wieder im Bett lag. Der einzige Unterschied war, dass ich diesmal eine definitive Entscheidung getroffen hatte das durchzuziehen.

Entscheidungen treffen

Da zeigt sich mal wieder, wie wichtig es ist wirklich eine Entscheidung zu treffen. Gestern vormittag war die Entscheidung noch nicht wirklich getroffen. Da wusste ich nur, dass ich das demnächst mal machen möchte. Nach dem Gespräch mit meinem Coach wusste ich, ich bin bereit dafür und ich werde es machen. Ich bin froh, dass ich ein Gegenbeispielsortierer bin, denn mein Coach meinte, das wird nicht klappen, das kann nur schief gehen. Das war mein Stichwort.

Auch bei anderen Dingen stelle ich immer wieder fest, dass es die Entscheidung ist, die den wichtigsten Schritt darstellt. Willst Du glücklich sein? Dann entscheide Dich, ab jetzt glücklich zu sein. Willst Du aufhören zu rauchen? Dann entscheide Dich dafür. Hypnose, NLP und wie die Techniken alle heißen, können Dich dabei unterstützen, aber erstmal musst Du die Entscheidung treffen.

Gestern Abend habe ich die Entscheidung für diese Supertrial getroffen und ich werde das durchziehen. Und hey, wenn ich die eine oder andere Sache doch nicht schaffe, habe ich immer noch gewonnen, weil ich statt einer neuen Gewohnheit gleich mehrere habe. Dieser Fall ist in meiner Vorstellung aber nicht vorgesehen und so habe ich gestern Abend noch den Grundstein gelegt. Ich habe meinen Schreibtisch zu Hause aufgeräumt. Den im Büro hatte ich schon ein paar Tage vorher aufgeräumt. Ich habe mir einen ustream Account zugelegt und schonmal den Link bei Facebook gepostet und ein paar Kleinigkeiten mehr. Ich war also, wie Steve es auch vorschlägt, vorbereitet meine 30 Tage durchzuziehen.

gegen Steves Rat

Steve rät davon ab seine Supertrial öffentlich zu machen. Ich werde es trotzdem machen. Ich gehe sogar so weit, dass ich mich so gut wie möglich kontrollierbar mache. Dafür habe ich mir einen ustream Kanal eingerichtet und werde dort jeden morgen live meine ca 20 Minuten Yoga übertragen. Wenn mir das gelingt sind die nächsten Schritte einfach, denn ich glaube die größte Herausforderung habe im Moment damit, jeden Morgen um 6 Uhr aufzustehen. Deshalb mache ich da den Hebel so groß. Das hat noch den positiven Nebeneffekt, dass ich in ein paar Wochen oder Monaten vergleichen kann, was mir Yoga gebracht hat und wie sich meine Möglichkeiten mich zu bewegen verändert haben.

Außerdem ist die tägliche Yoga und Schreibroutine ein Teil meiner Komfortzonenenherausforderungen, denen ich mich im Laufe des nächsten Jahres stellen werde. Und auch die möchte ich so gut wie möglich festhalten, einerseits, um zu zeigen, dass ich mich ihnen wirklich stelle, andererseits auch, um zu zeigen wie ich mich ihnen stelle, welche Prozesse bei mir losgetreten werden und vor allem, dass es sich total lohnt.

Die Supertrial zu starten hat sich schon nach einem Tag für mich gelohnt. So produktiv wie heute war ich schon lange nicht mehr. Ich habe heute über 2 Stunden geschrieben und hatte trotzdem noch mehr als genug Zeit mit Chris Videos zu schneiden, zu plaudern, Mittagsschlaf zu machen und andere kleine Tätigkeiten zu erledigen. Wenn das so weiter geht ist Ende Dezember mein zweites Buch fertig.

erstes Fazit der Supertrial

Im Moment fühlt sich das alles gut an und es macht richtig Spass mein Leben so intensiv anzupacken. Ich denke über meine Erfolge werde ich nur nebenbei mal berichten. Eher werde ich mich schwierigen Zeiten widmen, sofern sie auftreten und berichten wie es mir dabei ergangen ist und wie ich damit umgegangen bin. Ich denke davon kannst Du sehr viel mehr lernen. Zu meinem Coach habe ich auch schon gesagt, dass es mir das Wichtigste ist, dass ich nach einer Schwächephase sofort wieder weiter mache. Ok, dann kommt halt ein Tag voller unvorhergesehener Dinge und ich schaffe es nicht alles so zu tun wie geplant. Das ist nicht so schlimm. Schlimm wäre es, wenn aus diesem Tag mehrere Tage oder Wochen werden. Also, wenn ich mal einen Tag aussetze, sprich mich drauf an und hilf mir, dass ich am nächsten Tag wieder weiter mache. Danke.

Wenn Dich interessiert ob und wie ich diese Supertrial schaffe, dann melde Dich zu meinem Newsletter an und ich halte Dich auf dem Laufenden:


Wenn Dich meine Yoga Sessions jeden Morgen interessieren, dann komme einfach jeden Morgen kurz nach 6 Uhr auf diese Seite und Du wirst hier dann die Live-Übertragung sehen. Ich brauche nach dem Aufstehen ca 5 Minuten, um den Rechner zu starten, mich anzuziehen usw. Vielleicht kennst Du ja auch eine gute Yoga-Lehrerin, die sich die Videos mal ansieht und mir Feedback gibt.

Bei Angst was tun – aus der Komfortzone gegen Angst

In meinem Artikel letzte Woche habe ich schon davon gesprochen, dass wir alle mehr oder weniger viele versteckte Ängste haben, die uns teilweise kaum und teilweise auch sehr stark von unseren Möglichkeiten abhalten. Wie Du diese Ängste entdecken kannst habe ich dort auch erklärt. Ich bin Dir aber schuldig geblieben, wie Du Dich diesen Ängsten stellen und vor allem, wie Du sie auflösen kannst. Diesem Thema werde ich mich heute ausführlicher widmen.

aus der Komfortzone gegen Angst

Das ganze Konzept der Raus aus Deiner Komfortzone Übungen ist so angelegt, dass Du dauerhaft mit Deinen Ängsten konfrontiert bist, sie aber immer so klein sind, dass Du Dich ihnen gerade so noch stellen kannst. Was Du tun kannst, wenn die Hürde doch ein wenig zu groß ist, dazu später mehr.

Sich immer wieder aus seiner Komfortzone zu entfernen und sich so den unterschiedlichsten Ängsten zu stellen, wirkt erstmal wie Desensibilisierung. Das wurde früher z.B. gegen Spinnenphobie gemacht. Erst wurde die Spinne ganz weit weg gepackt und der Phobiepatient hat sich so weit genähert, bis er vor lauter Angst nicht mehr konnte. Beim nächsten Mal das Gleiche. So nach und nach ist er der Spinne immer näher gekommen und konnte sie irgendwann sogar anfassen.

Ähnlich ist es auch mit den Komfortzonenübungen, nur dass die Übungen eigentlich so sein sollten, dass sie zwar ein kleines Unwohlsein auslösen, aber mehr eben nicht. Und während man sich bei der ursprünglichen Desensibilisierung nur einer Angst widmet, kannst Du Dich mit den Komfortzonenübungen allen Ängsten gleichzeitig stellen.

Scheinbar sind alle Ängste miteinander verbunden und wenn Du Dich einer Angst stellst, hat das auch Auswirkungen auf Deine anderen Ängste. Zum Beispiel hat mein Houserun auch dafür gesorgt, dass ich es mich das erste Mal getraut habe ein eigenes Seminar anzubieten, obwohl ich schon seit 8 Jahren ausgebildeter Trainer bin. Ich kann nicht mal erklären, warum ich davor Angst hatte und habe. Wenn ich mir allerdings meine Reaktionen zu dem Thema anschaue, dann stelle ich fest, dass sie voller Ausreden sind. Also definitiv ein Thema, an dem ich arbeiten werde, auch dazu später mehr.

Dass Deine Ängste alle miteinander verbunden sind hat einen großen Vorteil für Dich. Mein Freund und Mentor Chris sagte immer wieder zu mir, dass ich Erfolgsangst habe. Keine Ahnung wie er darauf kommt, geschweige denn was das genau ist. Wieso sollte ich vor Erfolg Angst haben? Trotzdem begann ich darüber nachzudenken. Im NLP gibt es den so genannten Was-wäre-wenn Rahmen. Das heißt, ich begann darüber nachzudenken, was wäre, wenn Chris Recht hat. Das würde zumindest einige meiner Strategien erklären, die in der Vergangenheit dazu geführt haben, dass ich nicht wirklich den Erfolg hatte, den ich hätte haben können.

Also angenommen es gibt diese Erfolgsanst, wie stelle ich mich ihr dann? Da ich dazu keine Bilder oder so habe, konnte ich mit der Fast Phobia Cure aus dem NLP, über die ich auch gleich noch spreche, nichts erreichen. Ich kam einfach nicht an diese Angst ran. Komischerweise wuchs mein Erfolg so nach und nach, einfach dadurch, dass ich mich anderen Ängsten stellte. Scheinbar habe ich durch das Auflösen der anderen Ängste auch meine Erfolgsanst aufgelöst oder zumindest stark reduziert.

Du siehst, sich mit Komfortzonenübungen der Angst zu stellen kann ein sehr sinnvoller Weg sein, der auch noch wünschenswerte Nebenwirkungen hat. Nur was kannst Du machen, wenn Du zu viel Angst vor einer Übung hast? Einerseits kannst Du erstmal mit einfacheren Übungen anfangen, oder Du hilfst Dir mit NLP.

bei Angst was tun mit NLP

Im Modell von NLP gibt es eine Technik gegen Angst. (Genau genommen gibt es zwei explizite und die meisten anderen Techniken kann man auch dazu „missbrauchen“.) Die so genannte Fast Phobia Cure wird schon seit einigen Jahrzehnten erfolgreich gegen die unterschiedlichsten Ängste und Phobien genutzt. Für diesen Artikel führt es zu weit, wenn ich diese Technik genau erkläre, da sie einige andere NLP Techniken voraussetzt. Wenn Du sofort loslegen möchtest, dann kann ich Dir entweder empfehlen einen erfahrenen NLPler zu fragen, ob er sie mit Dir macht, oder Du nutzt die Hypnose CD von Chris Mulzer.

Wenn Du Dich noch ein wenig gedulden kannst, dann trage Dich am Ende dieses Artikels in meinen Newsletter ein. Ich schreibe gerade an einem kostenlosen ebook zu unterschiedlichen Möglichkeiten mit Ängsten und Widerständen umzugehen und dort werde ich auch ausführlich auf die Fast Phobia Cure eingehen.

All die Techniken, die ich in dem ebook vorstelle, werde ich in der nächsten Zeit an mir demonstrieren, denn ich habe mich auf folgende Herausforderung eingelassen:

Die Herausforderung – Raus aus meiner Komfortzone

Ralf, mein Freund und Coach, hat mich auf folgende Idee gebracht. Ich stelle mich in den nächsten Wochen und Monaten meinen 10 größten Herausforderungen und berichte darüber. Damit Du schonmal eine Idee bekommst, hier ein Überblick mit ein paar erklärenden Worten:

  1. Baseflying
    Vielleicht hast Du schon mitbekommen, dass ich Höhenangst hatte. Daran habe ich schon durch unterschiedlichste Übungen wie Fallschirmspringen, Houserun, Klettern und ähnlichem gearbeitet. Beim letzten NLP Practitioner schlug dann jemand vor, dass wir in der Mittagspause zum Alexanderplatz fahren und dort beim Baseflying mitmachen. Ich habe gute Gründe gefunden, warum das nicht klappen konnte. Grund genug es jetzt doch zu machen.
  2. Hund Gassi führen
    Seit ich denken kann, habe ich Angst vor Hunden. Das hat mich nie wirklich gestört, aber es ist eine Aufgabe aus meinem Buch, also sollte ich sie auch machen. Vermutlich werde ich noch einen Schritt weiter gehen und mich von einem Hundetrainer unterrichten lassen, wie man mit einem Hund umgeht und vielleicht stelle ich mich ja auch als so ein vollgepanzertes Angriffsübungsobjekt zur Verfügung.
  3. Die Vipassana Meditation
    Seit ich das erste Mal davon gehört habe, wusste ich, ich will das machen. Das ist inzwischen viele Jahre her und ich habe es immer noch nicht gemacht. Ich hatte angeblich nie Zeit. Falls Du nicht weißt was das ist, es geht um folgendes: 10 Tage lang wirklich gar nichts machen. Also, 10 Tage schweigen, leichte vegane Kost essen, viel meditieren und schlafen. Das wars, mehr ist nicht erlaubt. Kein Lesen, kein Handy, kein Internet, kein mp3, kein Sport, gar nichts. Wer mich kennt, weiß wie getrieben ich bin und versteht sicher auch, warum ich es bisher erfolgreich vermieden habe die Vipassana Meditation zu machen. Das ändert sich jetzt, schon weil auch das eine Übung aus meinem Buch ist.
  4. Trainertätigkeit
    Ich hatte es ja oben schon erwähnt, dass ich nach meinem Houserun mein erstes eigenes Seminar gehalten habe und dass ich seit vielen Jahren NLP Trainer bin. Im letzten Jahr habe ich auch das Trainers Training bei Chris Mulzer absolviert, aber nicht weil ich Trainer werden wollte, sondern nur für mich. Diese Ausrede nutze ich schon sehr lange, jetzt ist Schluß damit. Ich habe Chris schon gebeten mich zu coachen und allein dadurch haben sich schon einige Dinge ergeben. Zum Beispiel habe ich noch am gleichen Tag jemanden kennengelernt, der möchte, dass ich ein Training bei ihm im Fitnessstudio mache. Allein die Entscheidung hat gereicht, um die ersten Steine ins Rollen zu bringen.
  5. Waschbrettbauch
    Ich hatte noch nie einen Waschbrettbauch. Ich war auch noch nie wirklich sportlich. Alles was mit Ausdauer zu tun hatte, konnte ich ganz gut, ich bin auch schon Marathon gelaufen. Aber um wirklich etwas zu erreichen war ich immer zu faul, oder die Faulheit war nur eine Ausrede, wofür auch immer. Auch diese Komfortzone werde ich verlassen. Genau genommen sind es mehrere Komfortzonen. Ich muss regelmäßig trainieren und dabei einem Trainingsplan folgen. Ok, das gelingt mir schon ganz gut. Noch wichtiger wird es sein, dass ich einem Ernährungsplan folge und das vermutlich für eine längere Zeit. Dabei esse ich doch so gerne.
  6. Heute bei sowieso
    Noch eine Übung aus dem Buch. Die Aufgabe ist ganz einfach. Sprich Leute auf der Straße an und erreiche, dass Du kostenlos bei ihnen übernachten kannst und am Besten auch noch verpflegt wirst. Dieser Übung habe ich mich schon einmal gestellt und viel über mich gelernt. Zu einer Übernachtung ist es allerdings nicht gekommen. Das wird sich demnächst ändern.
  7. 1 Monat ohne Geld reisen
    Eigentlich ist das ein Kompromiss, denn die eigentliche Aufgabe ist es ohne Geld nach Shanghai und wieder zurück zu reisen. Ich möchte mir dafür aber nicht die Zeit nehmen und denke, wenn ich es schaffe einen Monat ohne Geld zu reisen, dann ist auch klar, dass ich es auch bis Shanghai schaffen würde und es keine Ausrede ist, wenn ich es aus Zeitgründen nicht mache.
  8. Konsistenz
    Ich habe in meinem Leben noch nie wirklich an etwas konsistent gearbeitet. In der Schule habe ich so gut wie nie gelernt, das Studium habe ich abgebrochen, weil es mich gelangweilt hat und auch sonst bin ich nie irgendwo wirklich dran geblieben. Es gab einfach immer so viele andere spannende Dinge zu erleben und zu entdecken. Das finde ich auch ok und trotzdem scheint das eine Art Komfortzone von mir zu sein. Deswegen werde ich ein Jahr lang entweder jeden Tag 20 Minuten Yoga machen, eine Stunde schreiben oder Beides. Das habe ich mich noch nicht entschieden. Falls ich mich für Yoga entscheide, dann werde ich das jeden morgen bei ustream.tv life übertragen, so dass ich da kontrollierbar bin. Wenn ich auf Reisen bin musst Du es mir so glauben.

Du siehst, es sind erst 8 Aufgaben. Ich suche weiter, um die 10 Aufgaben voll zu bekommen. Andererseits denke ich, dass ich mit denen schon genug zu tun haben werde. Auf alle Aufgaben werde ich noch näher eingehen und sie näher definieren, also was muss ich genau machen, um sie zu erfüllen. Außerdem werde ich sie wenn möglich mit einer Kamera festhalten und veröffentlichen. Die einzige Aufgabe, bei der das wohl nicht gehen wird ist die Vipassana Meditation. Vielleicht mag mich da dann einfach jemand begleiten und als Zeuge dienen.

Jetzt bist Du dran. Hast Du den Mum mitzumachen und Dich Deinen 10 größten Dir momentan bewussten Komfortzonen zu stellen? Vielleicht willst Du Dich auch nur 5 oder einer stellen. Egal. Schreibe mir einen Kommentar und ich überlege mir, wie wir uns da gemeinsam unterstützen können. Vielleicht mache ich dazu im Forum einen eigenen Thread auf, wo wir alle unsere Aufgaben einstellen und uns gegenseitig über unsere Hindernisse und Fortschritte berichten. So können wir uns unterstützen und es fällt uns sehr viel leichter. Bist Du dabei? Dann schreibe mir.

Falls Du sofort informiert werden möchtest, wenn mein ebook zum Überwinden von Ängsten und Widerständen fertig ist, oder Du mitbekommen möchtest, wie sich das mit meiner Herausforderung entwickelt, dann trage Dich hier einfach zum Newsletter ein:

Wie Du Freunde gewinnst

Das ist der dritte Teil der Reihe „12 Gründe Deine Komfortzone zu verlassen?„. Einer der Gründe für Dich die Komfortzone zu verlassen ist, dass Du so viele neue Freunde gewinnen kannst. Genau darauf möchte ich in diesem Beitrag näher eingehen. Die Grundlagen dafür habe ich schon in den ersten beiden Beiträgen dieser Reihe gelegt.

  1. Es ist hilfreich ein spannendes Leben und vielseitiges Leben zu haben, so dass Du möglichst viele Einstiegspunkte für Gespräche hast. Mehr dazu erfährst Du in dem Beitrag „geiles Leben statt langweilig – Was tun gegen Langeweile?
  2. Umso interessanter Du bist, umso mehr Menschen interessieren sich für Dich. Wenn Du also ein spannendes Leben hast, dann musst Du das nur noch interessant rüber bringen. Wie das geht erfährst Du in dem Artikel „Wie Du ein interessanter Mensch bist.

Durch Dein spannendes Leben und Deine interessante Art lernst Du also schon eine ganze Menge Menschen kennen, nur

Wie werden aus Bekanntschaften Freunde?

Da spielen einige Kriterien eine Rolle, aber es gibt ein paar Regeln, die Dich dabei unterstützen:

  1. Kritisiere, klage und verurteile nicht.
    Es ist leicht andere für ihr Verhalten zu kritisieren. Aber statt sie zu verurteilen, solltest Du lieber versuchen sie zu verstehen. Finde heraus warum sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Eine der Grundannahmen aus dem Modell von NLP ist: „Es gibt eine positive Absicht hinter jedem Verhalten und einen Kontext, in dem jedes Verhalten nützlich ist.“ Versuche die positive Absicht herauszufinden und entwickle Verständnis und Nachsicht.
  2. Gib ehrliche und aufrichtige Anerkennung.
    Jeder mag es gelobt zu werden. Das Lob sollte allerdings aufrichtig und ehrlich sein. Schau Dir Deinen Gegenüber genau an, höre ihm genau zu und achte darauf was ihm wichtig ist, worauf er viel Mühe verwendet. Dann findest Du ganz einfach etwas, was Du loben kannst.
  3. Wecke in anderen lebhafte Wünsche.
    Ideen und Wünsche motivieren uns langfristig. Hilf anderen Menschen Ideen zu entwickeln. Sorge dafür, dass sie die Idee haben, auch wenn Du sie schon lange hattest. Lass sie die Begeisterung spüren, eine super Idee gefunden zu haben und unterstütze sie bei der Realisierung.
  4. Interessiere Dich aufrichtig für andere Menschen.
    Schon um die zweite Regel zu befolgen musst Du Dich wirklich für Deine Mitmenschen interessieren. Jeder mag es, wenn man ihn interessant findet und sich für ihn und sein Leben interessiert. Das hilft Dir für die zweite Regel und Dir helfen dabei die nächsten Regeln.
  5. Lächle
    Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte. Ein Lächeln kann mitreißen. Ein Lächeln entwaffnet. Und wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es heraus. Stell Dir mal vor, wie der erste Eindruck von Dir ist, wenn Du jemanden anlächelst, oder ihn grimmig anschaust. Was denkst Du mit wem er lieber zu tun hat?
  6. Sprich ihn mit seinem Namen an.
    Immer wieder lese ich, wie wichtig der eigene Name für einen Menschen ist. Finde also den Namen heraus und benutze ihn auch. Falls Du jemand bist, der glaubt, dass er sich Namen nicht gut merken kann, dann ein kleiner Tipp für Dich. Wenn sich Dein Gegenüber vorstellt, dann begrüße ihn gleich nochmal mal mit seinem Namen, also: „Hallo, ich bin Klaus.“ „Ahh, Hallo Klaus, ich bin Sascha, schön Dich kennen zu lernen“. Benutze dann im Gespräch den Namen noch zwei drei Mal und dann nochmal zum Abschied. So hast Du den Namen schon einige Male benutzt und merkst ihn Dir sehr viel leichter. Und, Dein neuer Freund hat ihn gleich mehrmals gehört, was ihm natürlich sehr gut gefällt.
  7. Sei ein guter Zuhörer und ermuntere andere von sich zu sprechen.
    In Regel 4 habe ich schon erwähnt, dass Menschen es mögen, wenn man sich für sie interessiert und wie zeigt man Interesse besser als durch Zuhören? Übe Dich in Zurückhaltung und gib eher Deinem Gegenüber die Gelegenheit zu erzählen. Höre ihm zu. Das heißt nicht, dass Du die ganze Zeit still sein musst. Höre ihm aktiv zu. Frage nach und frage ins Detail. Wiederhole das von ihm gesagte und frage ob Du das richtig verstanden hast. Denke immer daran, er ist mehr an sich interessiert als an Dir, also lass ihn von sich erzählen.
  8. Sprich von Dingen, die ihn interessieren.
    Das ist die Konsequenz aus der vorherigen Regel. Natürlich spricht man mit einem Pferdenarr lieber über Pferde als über Autos. Das funktioniert auch, wenn Du noch keine Ahnung von Pferden hast. Gerade dann macht es ihm vermutlich Spass Dir alles zu erzählen und zu erklären und Du kannst gleich wieder Neues lernen.
  9. Stärke das Selbstbewusstsein Deines Gegenübers.
    Mache ihn stark, gib ihm Kraft. Er wird sich wohl fühlen und wissen, dass Du hinter ihm stehst. Dabei hilft es ihn zu loben und gut über ihn zu sprechen. Mach das auch vor anderen in seinem Beisein oder auch nicht in seinem Beisein. Überhaupt, gewöhne Dir an vor anderen gut über Deine Mitmenschen zu sprechen. Wenn Du nichts Gutes zu sagen hast, dann sag lieber gar nichts.

Noch mehr Tipps und Tricks wie Du Freunde gewinnst findest Du in dem langjährigen Bestseller von Dale Carnegie: „Wie man Freunde gewinnt„.

In Regel 8 hatte ich schon einen Punkt erwähnt, auf den ich nächste Woche genauer eingehen werde. Durch Dein Verlassen der Komfortzone und den Kontakt mit vielen Menschen wird sich Dein Allgemeinwissen stark verbessern, aber dazu nächste Woche mehr. Trage Dich hier ein und Du wirst gleich informiert, wenn der Artikel veröffentlicht wurde:

Wie Du ein interessanter Mensch bist

Bist Du ein interessanter Mensch? Wenn Du denkst Du bist schon ein sehr interessanter Mensch, dann musst Du nicht weiter lesen. Falls Du aber noch ein bisschen interessanter sein möchtest, dann findest Du hier einige Tipps dazu.

Du kannst Dir sicher vorstellen was einen interessanten Menschen ausmacht, denn eigentlich ist es ganz einfach. Wen in Deiner Umgebung findest Du interessant und warum? Kann es sein, dass Du mit ihm immer interessante Gespräche führst und er viel zu erzählen hat? Vielleicht erzählt er auch noch spannend und mitreißend. Das kannst Du auch ganz einfach.

Du musst also 2 Voraussetzungen erfüllen:

Du musst etwas interessantes zu erzählen haben.

Um etwas interessantes erzählen zu können musst Du etwas interessantes erlebt oder erfahren haben. Wie das geht kannst Du in meinem Artikel über die Komfortzone oder in meinem Buch nachlesen.

Du solltest es spannend und mitreißend erzählen können.

Um spannend und mitreißend zu erzählen gibt es einige Tricks aus dem NLP (Neuro Linguistic Programming), die sonst eigentlich nur Trainer beigebracht bekommen:

  1. Erzähle assoziiert, das heißt:
    Während Du erzählst, stelle Dir die Situation so vor, wie Du sie erlebt hast. Sie die Situation durch Deine eigenen Augen. Das nennt man im NLP assoziiert. Das Gegenteil wäre dissoziiert und bedeutet, dass Du Dich in der Situation siehst, wie Du sie erlebt hast. Der entscheidene Unterschied ist, dass Du, wenn Du assoziiert bist Deine Gefühle von damals sehr viel intensiver wahrnimmst, als wenn Du dissoziiert bist. Und umso mehr Du in Deinen Gefühlen bist, umso mehr kannst Du Deine Zuhörer auch mitreißen und in ihnen ähnliche Gefühle auslösen.
  2. Erzähle positive Geschichten
    Wenn Du assoziiert erzählen möchtest, also voll in Deinen Gefühlen bist, dann ist es auch sinnvoll nur positive Dinge zu erzählen und so auch nur voll die positiven Gefühle zu erleben. Außerdem hinterlässt Du einen sehr viel besseren Eindruck, wenn Deine Zuhörer nach Deinen Erzählungen besser drauf sind als vorher. Dann wirst Du zur Droge für sie und sie wollen immer noch mehr Geschichten hören.
  3. Beschreibe die Details
    Umso besser sich Deine Zuhörer die Situation vorstellen können, umso besser können sie sich hineinversetzen und umso besser können sie miterleben was Du erlebt hast. Das führt dann auch zu sehr viel intensiveren Gefühlen bei Deinen Zuhörern.
  4. Sprich mit semantischer Dichte
    Das ist auch wieder so ein Fachbegriff aus dem NLP und am Besten lässt er sich erklären indem er vorgeführt wird. Das überlasse ich an dieser Stelle dem NLP-Trainer Chris Mulzer. Er bezieht sich dabei zwar auf sexy reden, aber die Prinzipien sind die Gleichen:

Du siehst, es ist ganz einfach interessant zu sein und genauso einfach ist es auch interessante Menschen kennen zu lernen und als Freund zu gewinnen. Dazu nächste Woche mehr. Trage Dich hier ein und Du wirst gleich informiert, wenn der Artikel veröffentlicht wurde:

Kater ohne Alkohol

In den letzten Wochen habe ich begonnen einige Bekannte zu coachen, dabei ist mir immer wieder ein Phänomen aufgefallen, das ich auch schon von den Seminaren bei Chris kenne. Dort ist es bei den Meisten spätestens am dritten Tag so weit. Ein Tag an dem wir dann immer ganz besonders vorsichtig mit den Seminarteilnehmern umgehen. Wir suchen noch einen Weg, wie wir für die Entwicklung der Teilnehmer sorgen können, ohne dass sie diesen Kater bekommen. Mal sehen wie uns das bei der diesjährigen NLP Ausbildung gelingt.
Gerade heute hat mir einer meiner Coachees wieder davon berichtet. Er hat vor 2 Tagen mit einem Trainingsprogramm für soziale Kompetenz begonnen und hat jeden Tag euphorisch von seinen Erlebnissen berichtet. Heute war er dann auf einmal völlig down und wollte gar nicht raus aus dem Bett. Er hatte einen Kater. Er hatte einen Kater von zu vielen guten Gefühlen.

Kater durch zu viele gute Gefühle

Auch ich erlebe das immer wieder. Ich beschäftige mich mit einem glücklichen Leben und strebe nach immer mehr Glück und wunderbaren Gefühlen. Das gelingt mir auch mehr und mehr. Doch dann kommt oft der Absturz. Gestern ging es mir noch super, heute will ich keinen mehr sehen und einfach meine Ruhe haben. Warum bin ich auf einmal schlecht drauf, wo es mir doch eigentlich so gut gehen müsste? Diese Frage habe ich mir häufiger gestellt und keine Antwort gefunden. Dann habe ich mich mit Chris darüber unterhalten und uns ist aufgefallen, dass das bei vielen Menschen so ist. Gerade, wenn sie die beste Zeit ihres Lebens haben fallen sie wieder in ein emotionales Loch. Und erstaunlicher Weise fällt es den Meisten wirklich schwer da wieder heraus zu kommen.

Was kannst Du gegen den Kater tun?

Bis jetzt weiß ich nicht warum wir diesen Kater haben. Vielleicht braucht unser Gehirn einfach etwas Zeit mit all den körpereigenen Drogen umzugehen und muss sich erst an die neue höhere Dosis gewöhnen. Da ich äußerst selten Alkohol trinke und noch viel seltener dadurch einen Kater habe kann ich nicht sagen, wie das dann dabei ist. Bei dem Kater durch gute Gefühle hilft mehr gute Gefühle. Rappele Dich auf und sei aktiv. Es ist ganz wichtig Dich nicht zu sehr und zu lange in diesem Zustand des Katers zu suhlen. Umso schneller Du Dich da rausholst umso besser und umso schneller lernt Dein Körper und Dein Unbewusstes Dich aus diesen Zuständen zu befreien. Mache Dir einfach eine Gewohnheit daraus. Und noch etwas, sei Dir bewusst, dass Du diesen Kater hast und lasse Deine Umgebung in Ruhe. Wenn Du Glück hast, hast Du Freunde, die das verstehen und sich einfach sagen, ach, dem ging es mal wieder viel zu gut und da braucht er das mal wieder. Wenn Du Pech hast kommt es zu Streit, der total unnötig ist. Niemand ist daran Schuld, dass es Dir so geht wie es Dir geht. Halte Dich daher mit Anschuldigungen, Vorwürfen und ernsten Gesprächen wenn möglich zurück und erledige das wenn es Dir wieder besser geht, sofern Du das dann überhaupt noch machen möchtest.

Kennst Du diesen Kater? Wie gehst Du damit um? Schreibe mir wie immer ins Forum.

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Sekunden, die mein Leben verändern

Gestern hatte ich das erste Mal Gelegenheit das Universum zu unterschiedlichsten Fragen meines Lebens zu befragen und bin total begeistert. Angefangen hat alles damit, dass wir gestern im Büro eine Entscheidung zu treffen hatten, bei der wir mit den Fakten nicht weiter gekommen sind. Wir hatten zwar ein komisches Gefühl, aber was heißt das schon. Also haben wir kurz mal in ein Video bei Youtube geschaut, welches die Grundlagen des Muskeltests erklärt und das gleich mal auf unsere Frage angewandt. Wir wollten wissen, ob wir in einer Zeitschrift für unsere NLP Practitioner Ausbildung eine Anzeige schalten sollen oder nicht. Bei der Frage haben wir sofort schwach reagiert und so haben wir es gelassen. Leider war keine Zeit weitere Fragen zu stellen. Die Gelegenheit ergab sich dann am Abend.

Kinesiologie in der Anwendung

Am Anfang soll man ein paar Kontrollfragen zum Kalibrieren stellen und schon dabei hatten wir sehr eigenartige Ergebnisse. Ich überlege noch was das zu bedeuten hat. Wir haben mit mir angefangen und wie im Video gezeigt habe ich gesagt „Ich bin ein Mann“ und ich habe stark reagiert. Danach habe ich gesagt „Ich bin eine Frau“ und habe wieder stark reagiert. Das hat uns sehr überrascht und wir dachten schon es funktioniert nicht aber so schnell gebe ich nicht auf. Also habe ich gesagt „Ich bin in Berlin geboren“ (was die Wahrheit ist) und ich habe stark reagiert. Danach habe ich gesagt „Ich bin in Dresden geboren“ und ich habe schwach reagiert. Ok, es funktioniert also. Nochmal die Mann und Frau Aussage, wieder beide Male stark. Eigenartig. Also Wechsel. Da das mit den Geburtsorten bei mir so gut funktioniert hat, haben wir das auch bei meinem Übungspartner probiert. Also ließ ich ihn sagen „Ich bin in Berlin geboren“ und er reagierte stark. Dann ließ ich noch Paris und London sagen und er reagierte schwach, meinte dann aber eher beiläufig, dass er in Düsseldorf geboren ist. Das hat mich ziemlich überrascht, weil ich davon ausging dass er in Berlin geboren war und das hat ja der Muskeltest auch bestätigt. Also haben wir Düsseldorf getestet und er reagierte tatsächlich schwach, wieder Berlin, stark, Düsseldorf, schwach. Was hat das zu bedeuten? Vielleicht kann mir das einer der Kinesiologie erfahrenen Leser beantworten. Schreibe mir hier!

Wir haben uns nicht abschrecken lassen und fleißig weiter getestet und ich habe eine Menge Antworten bekommen, mit denen ich schon gerechnet hatte, aber auch ein paar überraschende. Aber auch die von mir erwarteten Anworten haben für mich eine ganz neue Bedeutung. Zum Beispiel habe ich nach Rohkost und Kochkost für mich gefragt und bei Rohkost sehr stark und bei Kochkost sehr schwach reagiert. Das hatte ich erwartet und trotzdem, vorausgesetzt ich kann dem Test trauen, bringt mich das auf eine neue Ebene. Vorher war das eher eine Überlegung, dass es so sein müsste, und es gibt ja genügend Bücher, die auch andere Theorien sehr logisch erklären und befürworten. Jetzt hat mir aber mein Körper klar gesagt, was er will und was für ihn gut ist. Und da ich bei Kochkost wirklich kaum den Arm oben halten konnte, bin ich auch ziemlich motiviert da jetzt was zu ändern. Im Gegensatz dazu hat die Rohkost für mich auf der „Map of Consciousness“ bei über 700 gelegen, aber dazu gleich mehr. Die Entscheidung ist für mich also endgültig gefallen, ich widme mich der Rohkost und zwar ohne Fleisch, denn das habe ich gleich mit getestet. Außerdem werde ich meine Kalorienzufuhr runter fahren, wie von Galina Schatalova vorgeschlagen. Auch das habe ich getestet. Über 1000 Kalorien schwach, unter 1000 Kalorien täglich stark. Bin mal gespannt wie mir das gelingt. Eine Frage muss ich aber noch klären:

Kann ich wirklich mit diesem einfachen Muskeltest auf das Universalwissen zugreifen?

Dazu habe ich mir einen Test überlegt. 3 Personen, einer lässt testen, einer testet und ich stelle im Kopf die Fragen. So weiß der Testende und auch der zu Testende nicht wann ich welche Frage stelle. Ich stelle immer wieder in unterschiedlicher Reihenfolge die selben Fragen und prüfe ob immer wieder die gleichen Ergebnisse herauskommen. Wenn ja, dann ist mir das Beweis genug, dass mit dieser Methode so gut wie alles möglich ist und werde den Antworten ein sehr hohes Gewicht beimessen.

Die Map of Consciousness

Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich Rohkost auf der Map of Consciousness auf über 700 getestet habe. Das habe ich wie in dem Buch Die Ebenen des Bewußtseins vorgeschlagen wie folgt gemacht. Ich habe gefragt, liegt Rohkost für mich auf der Skala über 200, stark, über 300, stark, über 400, stark usw. Auch das habe ich wieder mit einigen Dingen gemacht mit sehr interessanten Ergebnissen. Es waren tatsächlich auch einige Dinge dabei, die unter 200 lagen. Was die einzelnen Werte bedeuten kannst Du auf der Map, die Chris netter Weise in seinem Blogeintrag zum Thema veröffentlicht hat, sehen. Eine wichtige Anmerkung dazu noch. Alles, was einen Wert unter 200 hat zieht Dir Energie und alles darüber gibt Dir Energie.

Fortsetzung

Nach den vielen Tests habe ich auch davon geträumt und mir sind noch so viele tolle und wichtige Fragen eingefallen, so dass ich mich auf die nächsten Sessions freue. Vielleicht kann ich ja schon in Lanzarote die eine oder andere Frage beantwortet bekommen. Irgendwie will ich mich auch noch dem Thema mit den eigenartigen offensichtlich falschen Antworten nähern. Hast Du da eine Idee? Schreibe mir hier wie gehabt hier ins Forum, gerne auch Deine Erfahrungsberichte.

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Intuition erkennen – dem Weg des Herzens folgen

Schon seit vielen Jahren stelle ich mir die Frage, wie kann ich Intuition erkennen. Immer wieder sagen mir Menschen ich soll auf mein Bauchgefühl achten. Nur wie? Spätestens durch NLP habe ich gelernt alle meine Gefühle zu kontrollieren. Ich bin sehr glücklich, dass ich das Modell von NLP kennengelernt habe, denn es hat mein Leben stark verändert und mir auch geholfen meine Gefühle seit vielen vielen Jahren mal wieder wahrzunehmen. Vorher war ich einfach nur ein Klotz. Jetzt habe ich wieder Gefühle, die ich allerdings kontrolliere. Ich bin also schon einen Schritt weiter und dann doch nicht. Wie kann ich jetzt die Intuition oder das Bauchgefühl von eingebildeten oder sogar künstlich erzeugten Gefühlen unterscheiden?

Entscheidungsstrategien

Angenommen ich stehe vor der Wahl einen festen Job, der mir für ziemlich viel Geld halbwegs Spass machen wird, anzunehmen oder selbstständig zu sein, machen zu können was mir Spass macht, aber dabei immer gerade so über die Runden zu kommen. Wofür entscheide ich mich. Durch die Erfahrungen der letzten Jahre habe ich eine Ahnung, was mir meine Intuition raten würde. Nur würde ich das wirklich erkennen?
Angeblich ist eine Strategie sich die Zukunft vorzustellen und dabei darauf zu achten, wie man sich fühlt. Das hört sich erstmal sehr plausibel an, aber wenn man seine Gefühle komplett kontrollieren kann, dann funktioniert das irgendwie nicht mehr. Ich schaffe es zumindest, dass ich mich bei beiden Versionen super gut oder auch eher schlecht fühle, je nachdem welche Option mein Bewusstsein bevorzugt. Damit behaupte ich nicht, dass ich diesen Prozess wirklich steuern kann, ich denke aber, dass so z.B. meine Angst eine super Möglichkeit hat mich gerade nicht die Dinge machen zu lassen, die mir helfen würden, weil diese mit Angst verbunden sind. Diese Angst nehme ich natürlich nicht wahr, sondern finde tolle rationale Gründe, warum die eine Option besser ist als die andere. Nur genau das will ich nicht.

universelles Bewusstsein

In meiner Welt gibt es sowas wie ein universelles Bewusstsein. Manche nennen es Gott, andere morphogenetisches Feld und wieder andere wieder ganz anders. Egal welchen Namen man ihm gibt, fast alle Menschen glauben an dieses universelle Bewusstsein. Und immer mehr Menschen werden sich der Tatsache bewusst, dass wir jederzeit Zugriff darauf haben. Da ist einmal das sogenannte Law of Attraction, welches in letzter Zeit gerade durch Secret sehr bekannt wurde und andererseits universelles Wissen. Mir geht es in diesem Artikel um das universelle Wissen.
Angeblich ist jede Information im universellen Bewusstsein gespeichert und wir haben die Möglichkeit auf dieses Wissen zuzugreifen. Ein Weg dazu ist scheinbar die Intuition oder das Bauchgefühl. Wenn es also dieses universelle Wissen gibt und wir darauf zugreifen können, dann möchte ich das auch können. Der Weg über die Intuition scheint mir aber aus oben genannten Gründen im Moment versperrt. Um dieses Problem zu lösen hatte ich schon vor 2 Jahren eine Idee, die ich dann wie so viele andere leider nicht weiterverfolgt habe. Zum Glück hatten andere Menschen die gleiche Idee und habe diese auch getestet und bewiesen dass es funktioniert.

Kinesiologie

Vor zwei Jahren erfuhr ich in einem Seminar in einer Pause das erste Mal, dass es sowas wie Kinesiologie gibt und war sofort fasziniert von den Möglichkeiten. Angeblich sollte ein einfacher Muskeltest ausreichen, um alle Antworten zu bekommen. Scheinbar war die Bedeutung den anderen aber gar nicht bewusst, denn sie haben es immer nur auf gesundheitliche Fragen angewandt. Klar, der Körper weiß was ihm gut tut und was nicht, da ist noch nichts besonderes dran, wenn er dann bei ihm gut tuenden Dingen stark und bei eher schlechten schwach reagiert.
Falls Du von Kiesiologie noch nichts gehört hast hier eine kurze Erklärung eines Laien. Es handelt sich dabei um einen einfachen Muskeltest. Es gibt den Tester und den Getesteten. Der Getestete hält seinen Arm waagerecht zur Seite ausgestreckt. Der Tester legt zwei Finger auf das Handgelenk des Getesteten und stellt eine Ja-Nein-Frage. Dann drückt er den Arm runter und der Getestete hält so stark er kann dagegen. Bleibt der Arm stark bedeutet das Ja, wird der Arm schwach bedeutet das Nein.
Ok, zurück zu den Gesundheitsfragen. Wenn ich dann also Frage, tut Dir Fastfood gut und der Arm lässt sich leicht runterdrücken, heißt das nein, tut mir nicht gut. Daran ist noch nichts besonderes, denn das kann auch einfach aus dem Unbewussten oder woher auch immer kommen. Spannend wurde es für mich, als ich gesehen habe, dass man die Fragen auch einfach nur im Kopf stellen kann. Woher weiß mein Gegenüber welche Frage ich ihm gestellt habe? Das Spiel wurde sogar noch weiter getrieben und in Doppelblindversuchen getestet und die Getesteten haben zu 100% vorhersagbar reagiert. So wurden z.B. in Seminaren mit mehreren hundert Leuten Briefumschläge ausgeteilt. Einer enthielt Süßstoff und der andere enthielt natürliches Vitamin C und alle Seminarteilnehmer haben auf Anhieb mit diesem einfachen Test beide Briefumschläge voneinander unterscheiden können. Es wusste also der Tester und der Getestete nicht wo was drin war und trotzdem hat es funktioniert. Woher weiß der Körper das und vor allem, wie kann man das noch alles nutzen?

Kinesiologie als Zugang zum universellen Bewusstsein

Du kannst Dir sicher schon denken was kommt, richtig, ich nutze die Kinesiologie als Ersatz für meine Intuition und treffe damit die Entscheidungen. Einen Test ist es auf alle Fälle wert. Was aber, wenn ich bei beiden Optionen stark reagiere? Da hilft ein kleiner Trick. Schlaue Menschen haben dafür eine Skala entwickelt, die von 1 bis 1000 geht und statt zu fragen ob die Option gut für Dich ist musst Du dann Fragen ob sie über 100, dann über 200, über 300 usw. liegt. Das Gleiche machst Du mit der zweiten Option und dann vergleichst Du welche Option den höheren Wert hat, ganz einfach. Die Skala gibt Dir aber noch viele andere tolle Möglichkeiten, die ich hier nicht näher ausführen möchte. Das hat schon jemand für mich getan.
David R. Hawkins forscht schon seit vielen Jahren und hat seine Ergebnisse mit vielen tausenden Test überprüft und sehr interessante Bücher geschrieben. Ich lese gerade von ihm Die Ebenen des Bewußtseins. Von der Kraft, die wir ausstrahlen, bin auf Seite 64 und weiß jetzt schon, dass dieses Buch mein Leben verändert. Zwei Seiten vorher hat er seine Skala eingeführt und erklärt jetzt was das alles für Implikationen hat und ich kann es gar nicht erwarten gleich weiter zu lesen. Ich hatte ursprünglich mit dem Original in Englisch (Power vs. Force) angefangen, da ich aus unterschiedlichsten Gründen lieber die Originale lese, aber musste dann feststellen, dass mein Englisch diesmal nicht ausreicht, zumindest nicht, wenn ich bequem im Bett lesen möchte. Daher bin ich auf die deutsche Version umgestiegen, behalte aber die englische Ausgabe in der Nähe um Wortfelder abzugleichen, obwohl ich den Eindruck habe, dass die Übersetzung ziemlich gut ist.

Erfahrungsaustausch

Ich bin noch nicht wirklich fit was die Kinesiologie betrifft auch wenn es sich erstmal sehr einfach anhört gibt es scheinbar doch ein paar Dinge, die man beachten muss, gerade in der Art und Weise wie man die Fragen stellt, um vernünftige Ergebnisse zu bekommen. Vielleicht gehe ich demnächst mal zu einem Seminar. Ich möchte aber sofort starten und vielleicht möchtest Du das auch, daher würde ich mich freuen, wenn es einen regen Erfahrungsaustausch gibt und die Kinesiologieerfahrenen den Anfängern wie mir ein wenig unter die Arme greifen. Dazu habe ich auch heute wieder eine Diskussion im Forum gestartet. Natürlich interessiert mich auch Deine Meinung und Deine Erfahrung. Wirst Du jetzt auch Dein Intuition unterstützen? Um Dich an der Diskussion zu beteiligen klicke hier!

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NLP Peergrouptreffen am 06.07.2009 in Berlin

Es ist endlich wieder soweit. Durch die Unterstützung von Stefan, der die Organisation übernommen hat, findet endlich mal wieder ein NLP Peergrouptreffen statt. Hier seine Einladung:

Hallo Ihr Lieben.

Ich stelle am 06.07. mein Wohnzimmer zum NLP üben zur Verfügung. Dabei biete ich drei Termine an: 09:30 Uhr, 14:00 Uhr und 18:30
Uhr. Sinnvolle Gruppengröße max. 10 Personen. Bitte meldet Euch unter der Angabe Eurer Qualifikation an: A: Anfänger, P:Practitioner, M:Master und T:Trainer und gebt an zu welchen Uhrzeiten Ihr könntet.
Die Kriterien für das tatsächliche Zusammenkommen eines Termins sind:
1. mind. 4 Personen
2. mind. 1 Master und/oder Trainer in der jeweiligen Gruppe.
Dabei gilt folgendes: Bei entsprechender Nachfrage übt jeder nur an einem Termin, Teilnahme nach Reihenfolge des Maileinganges, 10
Teilnehmern pro Termin und BITTE:
Wer trotz Anmeldung nicht kann: Bitte absagen, damit andere üben können.
Energetisiertes, gefiltertes Wasser, Kaffee und Tee stelle ich.

Bitte an X-en
Ich bin A:
P:
M:
T:
und kann um
09:30 Uhr:
14:00 Uhr:
18:30 Uhr:

Gruß,

Stefan

Wenn ich es schaffe und Stefan mich lässt, bin ich bei allen Terminen anwesend und unterstütze so gut ich kann. Durch die letzten Übungswochenenden habe ich ja genügend Ideen bekommen wie sowas aussehen kann. Das nächste NLP Übungswochenende ist übrigens schon angekündigt. Wenn Du mit dabei sein möchtest, dann schreibe mir bitte hier. Auch wenn Du dieses Mal nicht kannst, aber in Zukunft über die nächsten Treffen informiert werden möchtest, dann schreibe mir bitte hier.

Das Master Key System

Wie schon in meinem Beitrag vor einigen Tagen angekündigt ist eine meiner momentanen Aufgaben die 25 Wochen des Master Key Systems zu machen und so zu testen, ob es wirklich hält was es verspricht. Auf dem Klappentext wird über den Master Key folgendes gesagt: „Der Master Key hilft, die Möglichkeiten zu entfalten, die in jedem Individuum schlummern. Er lehrt den Gebrauch der Kraft des Bewusstseins – wahrer Kraft des Bewusstseins! Er entwickelt schöpferische Kraft und öffnet den Zugang zur Quelle universaler Energie. Er schult Einsicht und Urteilsfähigkeit, vergrößert die Unabhängigkeit und erhöht die Faähigkeit und Neigung zu helfen. Er zerstört Misstrauen, Depression, Angst, Melancholie und jede Form von Mangel, Begrenzung und Schwäche einschließlich Schmerz und Krankheit. Das Master Key System ist ein Buch für jederman und jedefrau, die wünschen, mehr Qualität in ihr Leben zu bringen, die sich voll entfalten möchten, die Kontrolle über die Geschehnisse in ihrem Leben zu erlangen suchen.“ Na wenn das nichts ist. Es scheint also eigentlich alle Probleme zu lösen, die die Menschen so haben. Ob das wirklich stimmt probiere ich aus und Du kannst mitmachen, denn es gibt einen kostenlosen Studienkurs dazu.

Ich habe vor zwei Wochen mit dem Kurs angefangen. Die Aufgabe für die erste Woche war zu üben mindestens 15 Minuten, besser 30 Minuten, still zu sitzen. Ich habe erstmal mit 15 Minuten angefangen und die ersten Minuten vielen mir auch sehr schwer. So nach und nach trat aber Ruhe in mir ein und plötzlich waren die 15 Minuten schon vorbei. Die nächsten Tage habe ich es immer weiter um 5 Minuten gesteigert, so dass ich am letzten Tag 45 Minuten still gesessen habe und mir das sogar ziemlich leicht gefallen ist.

Leider ist die aktuelle und nächste Woche so turbulent, dass ich erst ab dem 11. Mai mit der zweiten Woche weiter machen kann. Stattdessen habe ich aber die Zeit genutzt, mich bei einem kostenlosen Master Key Studienservice anzumelden und wenn der in die zweite Woche kommt, komme ich auch in die zweite Woche und kann ihn so vielleicht begleitend nutzen. Ich weiß ja noch nicht, was da drin ist, was nicht im Buch ist.

Aprospros Buch, es gibt ja einen ganzen Stapel an Büchern zum Master Key System. Ich habe mich für das Buch aus dem RaBaKa Verlag entschieden, da ich von unterschiedlichen Seiten gehört habe, dass es die beste Übersetzung sein soll. Vielleicht bekomme ich ja auch noch andere Ausgaben in die Hände, um wirlich die Unterschiede beurteilen zu können. Bis dahin arbeite ich einfach mit dem Buch und lasse mich überraschen, ob das System all das hält, was es verspricht. Bisher scheinen mir die Techniken ziemlich bekannt, unter anderem kenne ich sie aus dem NLP, Hypnose und der Meditation. Naja, ich lasse mich überraschen.

Die Aufgabe für die zweite Woche ist übrigens still sitzen und auch im Kopf Ruhe zu haben. Suche Dir immer wieder den selben Ort, den selben Stuhl, die selbe Position und sitze vollkommen still, so wie in der ersten Woche. Zusätzlich verhindere jegliches denken. Das finde ich interessant, denn in den Meditationstechniken soll man die Gedanken einfach durchfließen lassen. Hier soll man sie wirklich verhindern, bin gespannt.

Falls Du Dich entschieden hast auch dieses System auszuprobieren, dann freue ich mich auf Deine Erfahrungsberichte.

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Wege der Persönlichkeitsentwicklung

Obwohl ich mit 30 noch ziemlich jung bin beschäftige ich mich jetzt seit ca. 15 Jahren mit der Persönlichkeitsentwicklung. Damals natürlich einerseits, um für Mädchen interessant zu werden, andererseits auch, um irgendwann mal ganz erfolgreich zu sein und viel Geld zu haben. Das mit dem Erfolg und dem Geld hat sich inzwischen relativiert, aber dazu später mehr.

Angefangen hat alles mit einer Fernsehserie mit dem Namen Kung Fu, die damals auf Sat.1 lief. Da reiste ein Weißer, der seine Jugend in einem Shaolin-Kloster verbracht hatte, durch den wilden Westen auf der Flucht vor dem Gesetz, da er in Notwehr einen hohen Politiker umgebracht hat. Auf dieser Reise hilft er den Leuten die er trifft und hat immer weise Sprüche und tolle Lektionen auf den Lippen. Das hat mich ziemlich begeistert und mein Traum war es auch mal in so einem Kloster aufzuwachsen. Leider war das damals für mich unmöglich und heute habe ich andere Ziele, wobei ich die Idee immer noch sehr interessant finde. Trotzdem hat mich die Sendung dazu gebracht über mein Leben, meine Ernährung und meine Gedanken nachzudenken. Das führte mich mehr oder weniger direkt zu Büchern übers positive Denken.

Ich laß eine Menge Bücher über das positive Denken, war fasziniert von all den tollen Geschichten und habe dabei auch viel gelernt. Ich trainierte mich darin bewusst auf meine Gedanken zu achten und sie positiv zu gestalten. So nahm ich Dinge in Angriff, die ich mir vorher nicht zugetraut hätte. Ich habe mich um einen Job bemüht, für den ich eigentlich ein Diplom benötigt hätte und habe ihn auch bekommen. Solche und andere Dinge passierten mir immer öfter. Trotzdem musste ich feststellen, dass es nicht so funktionierte wie in den Büchern beschrieben. Ich war zwar aktiver und habe mir nicht so schnell Ideen ausreden lassen, aber meine eigene Welt konnte ich nicht wirklich gestalten und das wurde mir immer wieder in diesen Büchern versprochen. Ich war also weiterhin auf der Suche.

Irgendwie war ich auch noch nicht da, wo ich hin wollte. Ich hatte einen ziemlich gut bezahlten Job in dem ich eine Menge Freiheiten genoß. Es ging mir also schon besser als ca 80% der Deutschen, wenn nicht sogar mehr. Und ich war unzufrieden, von Jahr zu Jahr mehr. Ich war weiter auf der Suche. Ich konnte mir nicht vorstellen dort mein Leben zu verbringen. Außerdem war mir bewusst, dass ich zwar in einer neuen Firma anheuern könnte, das aber nicht viel ändern wird.

Neben den positiv Denken Büchern lass ich auch viele Bücher übers reich werden. Dort stand z.B. man soll sich mit Leuten umgeben, die dort sind wo man hin will. Nur wie lernt man solche Leute kennen? Gerade wenn man so ängstlich ist wie ich? Außerdem habe ich festgestellt, dass es zwar viele Menschen gibt, die finanziell dort sind wo ich hin möchte, aber ich im Grunde jetzt schon ein schöneres Leben habe als sie. Sollte ich mir das wieder kaputt machen, nur um mehr Geld zu haben? ich begann nachzudenken was mir wirklich wichtig ist und stellte fest, dass es die Lebensqualität ist und die kann ich auch ohne Geld haben. Ich muss nur flexibel sein. Also arbeite ich an meiner Flexibilität und Ihr könnt mitmachen. Kommt einfach in mein neu gegründetes Forum und lasst Euch inspirieren. Ihr findest es HIER.

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Ist Mut das Gegenteil von Angst?

hat angst ein Gegenteil oder ist es einfach die Abwesenheit von Angst? Was ist dann da? Vor spirituellen Führern höre ich oft, dass Liebe das Gegenteil von Angst ist. Angeblich lässt sich alles auf diese beiden Gefühle runterbrechen. Nur wie verwandelt man Angst in Liebe? Im NLP gibt es die Fast Phobie Cure. Ok, sie hat schon vielen Menschen im Umgang mit ihren Ängsten geholfen. War dann in ihnen statt dessen Liebe? Ich denke nicht. Sie ist also nur ein Schritt auf dem Weg. Wie geht es dann weiter? Wie entwickelt man bedingungslose Liebe und ist so angstfrei? Auf alle Fälle erfordert das viel Mut. Mut ist also nicht das Gegenteil von Angst aber hilfreich auf dem Weg von der Angst zur Liebe.

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mir fällt nichts ein

Ich sitze hier und soll was schreiben (Aufgabe aus dem Buch von Gabriele L. Rico). Wieso soll? Es zwingt mich doch gar keiner. Ich möchte doch schreiben lernen, also: Ich sitze hier und möchte etwas schreiben. So hört sich der Satz schon viel besser an, schließlich habe ich ja im NLP gelernt auf meine Wortwahl zu achten und Modaloperatoren gehören dazu. Was möchte ich schreiben? Keine Ahnung. Aufgabe ist es etwas über mich zu schreiben. Nur was? Etwa das und warum es mir zur Zeit so gut geht? Über den Urlaub mit der Frau die ich liebe? Über meine Vergangenheit oder gar meine Zukunft, meine Träume? ich weiß es nicht. Wenn ich schreibe habe ich meistens eine Blockade. Ich weiß nicht wo sie her kommt und noch schlimmer, ich weiß nicht wie ich sie überwinde. Ich denke aber, dass mir dieses Buch dabei helfen wird. Zumindest sitze ich schonmal hier und schreibe einfach so. Über mich. Ich weiß nur nicht was.

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Fehler belohnen

Gerade habe ich einen interessanten Artikel im Fortune Magazin mit folgendem Inhalte gelesen:

Take the case of Sheryl Sandberg, a 37-year-old vice president whose fiefdom includes the company’s automated advertising system. Sandberg recently committed an error that cost Google several million dollars — „Bad decision, moved too quickly, no controls in place, wasted some money,“ is all she’ll say about it — and when she realized the magnitude of her mistake, she walked across the street to inform Larry Page, Google’s co-founder and unofficial thought leader. „God, I feel really bad about this,“ Sandberg told Page, who accepted her apology. But as she turned to leave, Page said something that surprised her. „I’m so glad you made this mistake,“ he said. „Because I want to run a company where we are moving too quickly and doing too much, not being too cautious and doing too little. If we don’t have any of these mistakes, we’re just not taking enough risk.“ Gesamter Artikel über Google und Erfolg durch Chaos

Ich habe das inzwischen von einigen Firmen gehört, z.B. auch IBM und Microsoft, dass sie Ihre Angestellten dazu anhalten Fehler zu machen, denn ohne Fehler kann man nicht lernen. Man sollte den gleichen Fehler aber nur einmal machen. Auch im NLP heißt es, dass es kein falsches Verhalten gibt, nur der Kontext könnte nicht ganz stimmen. Da stelle ich mir die Frage, warum wir in unserer Gesellschaft so sehr auf die Fehlervermeidung aus sind, wenn erfolgreiche Unternehmen Fehler sogar fördern. Wie würde sich unsere Gesellschaft verändern, wenn z.B. Schulen ähnlich verfahren würden?

Der Artikel enthält noch einen zweiten sehr interessanten Punkt, auf den ich morgen näher eingehe.

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grosses oder kleines Ziel

Ich habe vorhin einen interessanten Artikel bei Zeit zu Leben gelesen. Dabei ging es um das Setzen von Zielen. Sie sind zu dem Schluß gekommen, dass man sich lieber kleine Ziele setzen sollte, damit man Erfolgserlebnisse hat.
Natürlich hat man so leichter Erfolgserlebnisse, aber kann man sich so auch Träume erfüllen? Wird man Olympiasieger, indem man sich kleine Ziele setzt? Soweit ich weiß wollten die meisten Olympiasieger auch schon immer Olympiasieger werden. Das war ihr Traum von klein auf und dafür haben sie alles getan. Und auch sie hatten ihre Erfolgserlebnisse, sie haben auch viele andere Wettbewerbe gewonnen.
Ich denke wir brauchen Mensche die GROSS denken und ich denke auch das ist in uns. Natürlich können wir auch scheitern und dann stehen wir auf und probieren einen neuen Weg. Im NLP heißt es, mache so lange etwas anderes, bis Du Dein Ziel erreichst. Flexibilität und Ausdauer ist die Lösung und Beides ist lernbar. Soll ich mich da lieber mit kleinen Zielen abgeben oder lernen auch große Ziele zu erreichen?

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