Hier findest Du Berichte von meinen Erfahrungen mit Komfortzonenübunen, allgemeine Betrachtungen zum Thema Komfortzone und Anregungen für Dein Verlassen der Komfortzone.

Mein größtes Sparziel und wie ich dadurch das Thema passives Einkommen ganz anders angehe

Die Deutschen gelten als eine Nation der Sparer. Durchschnittlich besitzt jeder Deutsche über 80.000 Euro. Viele, genauso wie ich, haben von klein auf gelernt, dass Sparen eine Tugend ist und so war ich immer besonders sparsam. Ich war so sparsam, dass mich Freunde auch als geizig bezeichnet haben. Dieser Geiz hat mir viel erlaubt. Ich konnte mir mein Traum Mountain Bike, meinen Traum Computer oder mein Traum Auto kaufen, und dann? Dann war das Geld wieder weg und ich habe von vorn angefangen mit dem Sparen. Während meine Freunde ausgegangen sind saß ich zu Hause und habe gelesen. Während sie verschiedenste Gerichte ausprobiert haben, habe ich mich mit dem Günstigsten begnügt. Ich habe habe verzichtet, um mir später etwas Größeres leisten zu können. Hört sich nicht gerade nach einem lustvollem und erlebnisreichen Leben an, oder?

Mit ca. 18 Jahren stieß ich auf das Konzept des passiven Einkommens und war begeistert. Ich fing an in Fonds, Aktien und Immobilien zu investieren und machte dabei viele Fehler. Auch merkte ich schnell, dass mich zwar die Konzepte interessierten, es mir aber trotzdem nicht gelang tief genug in die Materie einzusteigen, um ein tatsächliches passives Einkommen zu erhalten. Der Hauptgrund war, dass es mir einfach nicht genug Spaß gemacht hat. Der Spaß war aber nötig, um mich intensiv genug mit dem Thema zu beschäftigen. Also suchte ich weiter und stieß auf die so genannten digitalen Informationsprodukte. Wow dachte ich und begann mich mit Online Marketing, Bloggen, Kurs Design, Webinaren usw. zu beschäftigen. So richtig passiv fühlte sich das nicht an, aber es machte Spaß. Inzwischen bin ich in einigen dieser Bereiche Experte und unterrichte es auch, aber es ist trotzdem nicht das, was ich mir unter passivem Einkommen vorstelle. Es ist eine sehr schöne Art des aktiven Einkommens, da es sehr flexibel ist. Egal wo ich bin, ich kann arbeiten. Ich benötige nur einen Computer und Internet. Zusätzlich kommt es mir sehr entgegen, dass ich jetzt mit allen Themen die mich interessieren Geld verdienen kann. Genutzt habe ich das für mich bis jetzt noch nicht richtig, da kommt jetzt mein größtes Sparziel ins Spiel.

passives Einkommen mal anders

Vor einigen Jahren bin ich auf ein Thema gestoßen, welches mich seit dem fasziniert und was mal nichts mit Computern zu tun hat. Fast alles was ich bisher gemacht hatte, hatte direkt oder indirekt mit Computern zu tun. Das Thema ist Permakultur. Wenn mich jemand fragt was das ist beschreibe ich das meistens ungefähr so: “Permakultur ist eine Methode, um Nahrung anzubauen, die sich stark an der Natur orientiert. In der Natur gibt es keine Monokulturen. Alles wächst zusammen. Das führt zwar dazu, dass eine einzelne Pflanze nicht ganz so viel Ertrag hat, aber der Ertrag pro Quadratmeter ist sehr viel höher. Wenn es Maschinen gäbe, die damit umgehen könnten, dann wäre das auch in der Landwirtschaft die bevorzugte Anbaumethode. Für mich hat Permakultur den Vorteil, dass nach einer Anfangsinvestition kaum noch Arbeit nötig ist, da alles von allein wächst, wie eben in der Natur auch.” Diese Beschreibung richtet schon den Fokus in die für mich entscheidende Richtung. Viel Ertrag mit möglichst wenig Arbeit, was einem passiven Einkommen sehr nah kommt.

Mein größtes Sparziel ist daher ein Stück eigenes Land. Man sagt, dass man mit perfekter Permakultur, wofür eine Menge Wissen und Erfahrung nötig ist, mit 300 Quadratmetern eine 4 köpfige Familie ernähren kann. Entspannt geht das mit 800 Quadratmetern. Da ich aber außer einiger Experimente als Stadtmensch so gut wie keine Erfahrung habe und ich auch z.B. einen Teich und einen kleinen Wald auf meinem Grundstück haben möchte, ist mein Ziel 1 Hektar, oder 10.000 Quadratmeter.

Für mich ist dieses Stück Land das perfekte Investment aus folgenden Gründen:

  1. Die Rendite ist sehr hoch. Ich rechne mit einem Kaufpreis von 20.000 Euro für diesen Hektar. Je nach Gegend kann er auch höher oder niedriger liegen. Ich werde noch maximal 5.000 Euro für Geräte, Samen und Pflanzen benötigen und am Anfang etwas Zeit alles zu pflanzen. Schon im ersten Jahr werde ich Erträge haben, die mich teilweise ernähren. Spätestens im dritten Jahr kann ich von den Erträgen leben. Im Moment gebe ich im Monat zwischen 400 und 600 Euro für Lebensmittel aus, da ich fast ausschließlich Bioprodukte kaufe. Das heißt ich spare im Jahr ca. 4800 bis 7200 Euro, wodurch ich nach ca. 5 Jahren die Ausgaben wieder drin habe. Das ist eine Rendite von 20%.
    Die Rechnung stimmt übrigens nicht ganz, da ich mit 10.000 Quadratmetern weit mehr ernten kann, als ich essen kann. Ob ich den Rest verkaufe oder verschenke habe ich noch nicht entschieden. Wenn ich ihn verkaufen sollte, wird die Rendite weit über 20% liegen.
  2. Ich bekomme die beste Qualität meines Essens, die ich bekommen kann. Ich habe in den letzten Jahren viel mit Essen experimentiert und festgestellt, dass die Qualität einen Einfluss auf mich hat. Nur leider lässt sich auch bei Bioprodukten die Qualität nicht wirklich garantieren. Wenn ich meine Pflanzen selbst anbaue, dann weiß ich ganz genau was bei mir auf dem Teller landet.
  3. Die Wahrscheinlichkeit Geld zu verlieren ist sehr gering. Egal wie die Entwicklung weiter geht, Land wird immer etwas wert sein. Und ich muss es auch nicht verkaufen, es reicht ja, wenn ich die Lebensmittel verkaufe.
  4. Mein Investment ist Inflations geschützt. Nicht nur das Land an sich steigt im Wert, wenn die Inflation steigt, sondern auch die produzierten Produkte. Mal davon abgesehen kann mir die Inflation in weiten Stücken egal sein, da ich mir keine Nahrung mehr kaufen muss. Auch auf vieles andere werde ich verzichten können oder eher selten benötigen.
  5. Ich kann jederzeit tauschen. Mit den Lebensmitteln habe ich gute Tauschobjekte. Egal wie sich Geld in Zukunft entwickelt, ich kann immer Essen im Tausch für Dinge anbieten, die ich benötige.
  6. Wenn es erstmal läuft, benötige ich kaum noch Zeit und Geld. Der Gedanke der Permakultur ist es, möglichst die Natur zu imitieren. Die Natur wächst auch, egal ob man sie gießt oder nicht. Sowas wie Unkraut gibt es da nicht. Alles ist im Überfluss vorhanden, zumindest in den Gebieten wo ich lebe. (Ich wage die Behauptung, dass man das auch in vielen anderen Gebieten hinbekommt. Verschiedene Projekte haben das schon gezeigt.) Das heißt, wenn erst einmal alles gepflanzt ist, dann wächst es von allein. Natürlich kann ich dann nicht garantieren, dass ich wieder genauso viele Tomaten wie im letzten Jahr habe, dafür werde ich dann eben mehr andere Pflanzen haben. Der Ertrag wird aber auf jeden Fall reichen, um mich, meine Familie und einige mehr zu ernähren. Und wenn ich Lust habe, oder Wert auf bestimmte Pflanzen lege, dann kümmere ich mich eben ein bisschen darum.

Es gibt sicher noch mehr Gründe und ich habe das auch sehr vereinfacht dargestellt, aber wenn ich mich bei Menschen umschaue, die Permakultur anwenden, dann scheint es auch so einfach zu sein. In den nächsten Jahren werde ich da noch einiges Lernen dürfen und darauf freue ich mich schon sehr. In diesem Blog werde ich auch immer wieder darüber berichten, wie es mit dem Projekt voran geht. Trage Dich hier zum Newsletter ein:

Der aktuelle Stand ist, dass ich auf 1000 Quadratmetern lebe und die ersten Dinge ausprobiere. Wenn alles gut geht werde ich nächstes Jahr auf den Hektar ziehen.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade “Mein größtes Sparziel” von Finanzrocker teil. Schau doch mal bei der Blogparade vorbei und sieh, was andere über ihre Sparziele geschrieben haben.

Kaltakquise ganz einfach – Raus aus Deiner Komfortzone

Vielleicht hast Du meinen Newsletter schon abonniert und weißt daher, dass ich seit einiger Zeit dabei bin eine Firma aufzubauen. Die Kunden meiner Firma sind am Anfang hauptsächlich Unternehmen. Um diese Unternehmen anzusprechen und als Kunden zu gewinnen habe ich mir 2 Strategien überlegt, eine Langfristige und eine kurz- und mittelfristige. Die langfristige Strategie baut dabei voll auf Internetmarketing auf, einem Thema, mit dem ich mich sehr gut auskenne, was ich seit Jahren sehr erfolgreich mache. Dreimal darfst Du raten, auf welche Strategie ich mich von Anfang an konzentriert habe und in welche Strategie die meiste Zeit und Energie geflossen ist. Richtig, in die langfristige. Der Nachteil dabei ist nur, dass diese Strategie sehr langsam beginnt Ergebnisse zu zeigen, also erstmal kein Geld verdient wird.

Ist Kaltakquise kompliziert?

Um kurzfristig Kunden zu gewinnen und Geld zu verdienen muss ich Kunden direkt akquirieren, die sogenannte Kaltakquise. Obwohl ich das wusste, habe ich es nicht gemacht. Irgendwann wurde mir das bewusst und ich habe darüber nachgedacht, warum das so ist und wie ich das verändern kann. Mein erster Gedanke war, ich weiß eben nicht wie man Kaltakquise macht und habe mir daher einige Bücher zum Thema bestellt und angefangen sie zu lesen. Während ich die so gelesen habe, wurde mein Eindruck noch stärker, dass ich noch viel lernen muss. Kaltakquise wurde überall als super schwierig beschrieben. Allein an der Sekretärin vorbei zu kommen und den richtigen Ansprechpartner zu erreichen schien kompliziert und nur mit vielen Tricks möglich.

Zum Glück baue ich dieses Unternehmen nicht allein auf. Ich habe eine Geschäftspartnerin, die ganz anders tickt als ich. Sie ist sehr viel stärker eine Macherin als ich. Sie durch denkt nicht alles erst lange, sondern packt einfach an und macht. So hat sie einfach ein paar Unternehmen rausgesucht, daraus eine Liste gemacht und die Unternehmen angerufen. Wenn ich ihr dabei zugehört habe, kam mir das Grausen. Kein Salespitch, kein mehrmaliges Wiederholen des Namens, kein klares Vorgehen, sondern gerade am Anfang ein mehr oder weniger konkretes Gestammel. Das Erstaunliche war aber, sie hatte Erfolg und hat mehr und mehr Termine mit Firmen und deren Entscheidern gemacht.

Persönlichkeitsentwicklung und Glaubenssätze

Auf einmal kam mir der Gedanke „Was ist, wenn Kaltakquise gar nicht so kompliziert ist?“ Meine Geschäftspartnerin hat es mir vorgelebt, wie viel Spaß Kaltakquise machen kann. Scheinbar haben mich meine Glaubenssätze davon abgehalten einfach loszulegen und so begann für mich die Persönlichkeitsentwicklung. Ich habe tatsächlich noch 3 Wochen gebraucht, um dann selber mal zum Telefonhörer zu greifen. Vorher gab es immer wieder mehr oder weniger wichtige Gründe, die ich genutzt habe, um mich davon abzuhalten, doch dann war es schließlich so weit.

Kaltakquise ganz einfach

Ich habe einfach zum Telefonhörer gegriffen und angerufen. Das habe ich mehrmals wiederholt und was soll ich sagen, es war einfach und es hat Spaß gemacht. In all meinen Telefonaten bis jetzt hatte ich kein unfreundliches Gespräch. Ich bin immer zum Entscheider durchgekommen und der wollte immer entweder mehr Information oder gleich einen Termin. All die Probleme, von denen ich so viel gelesen hatte und die so präsent in meinem Kopf waren gab es nicht und das obwohl ich auch mit einigen der größten Unternehmen Deutschlands telefoniert habe. Erst konnte ich es gar nicht glauben und dachte das ist eine Ausnahme. Doch mit jedem Telefonat, das meine Partnerin oder ich führten bekam ich mehr und mehr die Gewissheit, dass es doch viel einfacher ist als wir dachten.

Vorbereitung ist wichtig bei erfolgreicher Kaltakquise

Allerdings stelle ich rückblickend auch fest, dass wir uns auf diese Phase der Kaltakquise bewusst oder unbewusst sehr gut vorbereitet haben. Für erfolgreiches Internetmarketing ist eine klare Kommunikation sehr wichtig. Was hat der Interessent konkret davon, wenn er unser Kunde wird. Welches Problem lösen wir für ihn. Das haben wir in den letzten Monaten sehr genau ausgearbeitet und scheinbar unsere Hausaufgaben dabei sehr gut gemacht.

Mein Vorgehen zur erfolgreichen Kaltakquise

Ich habe ein Liste mit Unternehmen, die ich mehr oder weniger vorselektiere, da es ein paar Unternehmen gibt, für die mein Produkt nicht interessant ist. Diese Liste telefoniere ich von oben nach unten ab. Dabei rufe ich meistens als erstes in der Zentrale an. Dort stelle ich mich einfach vor und sage, wen ich sprechen möchte, also wer für mein Thema verantwortlich ist. Meistens werde ich dann direkt durchgestellt. Manchmal ist derjenige nicht erreichbar und ich bekomme seinen Namen und eine Uhrzeit, wann ich es nochmal versuchen soll. Also lege ich mir den Anruf auf Wiedervorlage. Selten ist es nicht ganz so einfach und die nette Dame oder der nette Herr möchte wissen, warum ich anrufe, bevor er mich durchstellt. Also erkläre ich ihm kurz, welches Problem ich vorhabe für die Firma zu lösen und werde dann durchgestellt. Es ist tatsächlich noch nicht vorgekommen, dass ich nicht bis zum Entscheider durchgekommen bin.

Das Gespräch mit dem Entscheider

Auch die Gespräche mit den Entscheidern liefen bis jetzt sehr schön. Einige wenige haben gesagt, dass Sie kein Interesse haben, andere haben gebeten, dass ich sie in ein paar Monaten noch einmal anrufen möge, aber die Meisten waren begeistert und wollten mehr Information oder gleich einen Termin. Auch in diesen Gesprächen war ich klar und direkt. Ich habe gesagt, wer ich bin und was ich will. Ich glaube inzwischen, die Menschen mögen wenn man klar und direkt ist. Sie wissen sowieso, dass ich ihnen was verkaufen möchte, da muss ich das nicht versuchen zu verschleiern. Ich glaube sie fühlen sich dadurch respektiert und wertgeschätzt. Natürlich stelle ich in den Gesprächen hervor, welches Problem ich für ihre Firma lösen möchte und ich weiß inzwischen, dass dies ein Problem ist, welches fast alle Firmen haben. Aber darauf verlasse ich mich nicht. Meistens führe ich das Gespräch mit Fragen und lasse mir das Problem immer wieder bestätigen. Also ich rede nicht einfach auf sie ein, sondern führe einen tatsächlichen Dialog. Deswegen arbeite ich auch komplett ohne Salespitch, bin mir aber meiner Verkaufsargumente bewusst. Dieser Dialog hat 3 Vorteile:

  1. Ich binde den Gesprächspartner ein, womit ich zeige, dass ich ihn wahrnehme und seine Meinung wertschätze.
  2. Ich lerne ganz viel. Ich erfahre wir jedes einzelne Unternehmen arbeitet und wie genau sich das Problem bei ihnen zeigt. So kann ich meine Lösung immer weiter verbessern.
  3. Ich kann konkret auf das Problem dieser Firma eingehen und bilde mir nicht einfach was ein.

Der Schluss ist entscheidend

Irgendwann kommt es zu dem Punkt, dass das Gespräch zu Ende geht. Jetzt sollte das Gespräch zu einem Ergebnis kommen. Entweder schicke ich weiter Informationen zu, mache einen Termin oder weiß, dass diese Firma nicht interessiert ist. Wenn ich Informationen geschickt habe, rufe ich einige Tage später wieder an und mache einen Termin oder sortiere die Firma aus, weil sie kein Interesse haben. Dabei ist es ganz wichtig, dass ich mir das nicht einbilde, sondern der Verantwortliche soll mir konkret sagen, dass er kein Interesse hat. Ich nenne das mir ein Nein abholen. Dabei folge ich dem sogenannten NASA-Plan, den ich von einem Freund gelernt habe und den ich super hilfreich finde. Ich werde ihn mal fragen, ob ich das Konzept hier offiziell vorstellen darf.

Jetzt weißt Du meiner Meinung nach alles, was nötig ist, um erfolgreiche Kaltakquise zu machen, nämlich anrufen und zuhören. Alles weitere hilft Dir zwar vielleicht den Erfolg zu steigern, ist aber nicht unbedingt nötig. Ein kleiner Tipp noch. Das Ganze ist ein Zahlenspiel. Das heißt, umso häufiger Du telefonierst, umso mehr Kunden wirst Du machen. Ich habe bis jetzt so um die 10 Anrufe pro Tag gemacht. Das werde ich jetzt auf 100 erhöhen, bzw. eben auf so viele, wie ich in der entsprechenden Zeit am Tag schaffe.

Ich werde auch in Zukunft immer wieder über meine Erfahrungen beim Firmenaufbau berichten und vermutlich wird auch bald der Artikel zum NASA-Plan kommen. Wenn Dich das interessiert, dann trage Dich einfach in meinen Newsletter ein und Du wirst sofort benachrichtigt, wenn ich einen Artikel veröffentliche. Außerdem gebe ich dort auch meine Webinare zu den unterschiedlichsten Themen bekannt. Melde Dich hier an:

Produktivität steigern durch Verlassen Deiner Komfortzone

Gestern habe ich einen Artikel gelesen, warum es notwendig ist auch im Fitness-Sektor ständig seine Komfortzone zu verlassen, um eine stetige Entwicklung zu gewährleisten. Wenn Du immer genauso trainierst, dann passt sich der Körper daran an und baut sogar wieder Muskeln ab. Daher ist es wichtig, immer wieder sein Training zu verändern, um so einen Fortschritt zu erreichen.

Produktivität steigern

Nach dem Lesen dieses Artikels ist mir bewusst geworden, dass das nicht nur für Fitnesstraining zutrifft. Auch wenn Du Deine Produktivität steigern möchtest, ist es sehr hilfreich immer wieder Deine Komfortzone zu verlassen. Die Fitness kann man immer weiter steigern, indem man die Intensität des Trainings immer wieder erhöht. Genauso funktioniert es auch mit Deiner Produktivität.

Wie schon im Newsletter berichtet, arbeite ich gerade an 3 Projekten gleichzeitig. Alle 3 Projekte sind eigentlich Vollzeitprojekte und bräuchten daher meine volle Aufmerksamkeit. Um sie trotzdem gleichzeitig voran treiben zu können, musste ich also meine Produktivität erhöhen. Das spannende daran ist, dass ich mir darüber nie konkret Gedanken gemacht habe, wie ich das schaffen kann. Ich wollte einfach diese 3 Projekte machen. Ich konnte mich nicht entscheiden und mich auf ein Projekt konzentrieren.

Am Anfang lief es auch noch sehr schleppend, da ich in meinem alten Denken und Verhalten steckte und meine Produktivität nicht ausreichte, um alle 3 Projekte voran zu treiben. So nach und nach entwickelte ich ganz automatisch Strategien, die meine Produktivität erhöhten. So hat sich zum Beispiel mein Kommunikationsverhalten verändert.

Produktivität steigern durch verändertes Kommunikationsverhalten

Früher habe ich gerne geplaudert, was ich auch immer noch mache, aber ich unterscheide inzwischen dabei, worum es in dem Gespräch geht. So bin ich teilweise sehr schnell und effizient in meiner Kommunikation geworden. Ich mische immer seltener private und arbeitsrelevante Themen. Trotzdem nehme ich mir die Zeit für private Gespräche, auch mit meinen Mitarbeitern, Kunden und Partnern. Indem ich es vermeide beides miteinander zu mischen laufen gerade die geschäftlichen Besprechungen sehr viel schneller, effizienter und produktiver ab.

optimiertes Zeitmanagement

Etwas, was sich auch sehr schnell verändert hat ist, wie ich mit meiner Zeit umgehe. Bis vor einer Weile habe ich mich noch regelmäßig zum Mittagessen verabredet, da ich davon ausgegangen bin, dass ich sowieso Mittag essen muss und daher so keine Arbeitszeit verliere. Dieser Ansatz war schon gut gedacht, hat aber nicht so gut funktioniert. Es hat sich für mich herausgestellt, dass diese Termine oft so lagen, dass sie mich mitten in meiner produktivsten Zeit unterbrochen haben. Meistens gingen die Gespräche dann auch länger als geplant und danach hatte ich mein Nachmittagstief und war auch nicht wirklich produktiv. Das heißt ein Treffen, welches eigentlich nur eine Stunde ging, hat mich 2 bis 3 Stunden Arbeitszeit gekostet. Wenn das Treffen nicht in der Nähe meines Büros stattgefunden hat, dann war es oft noch mehr.

Inzwischen verabrede ich mich daher entweder gleich zu Beginn des Tages oder am Ende des Tages. So kann ich mir meine Arbeitszeit selber einteilen und werde nicht aus meinem Arbeitsfluss gerissen. In diesen Zeiten habe ich meistens auch das Telefon aus oder gehe einfach nicht ran, denn ich habe festgestellt, dass Unterbrechungen die meiste Zeit kosten.

gib auf Dich acht

Bei all diesen Optimierungen behalte immer Dich und Deine Gesundheit im Auge. Wenn Du Dir jetzt zum Beispiel vornimmst auch mehr zu machen, um dadurch Deine Produktivität zu steigern, dann plane Dir auch Zeiten nur für Dich ein. Die meisten Menschen steigern ihre Produktivität indem sie einfach mehr arbeiten. Das ist allerdings nicht der Sinn der Übung. Ziel ist es weniger zu arbeiten und trotzdem viel mehr zu schaffen. Deine Freizeit ist tabu, Du brauchst sie, um Dich zu erholen. Wenn Du Dir diese Zeit nicht gibst, wird sie sich Dein Körper irgendwann nehmen und das macht nicht wirklich viel Spass.

Diese Zeit für Dich ist auch wichtig, um Zeit zu haben über mögliche Verbesserungen Deiner Produktivität nachzudenken. Da fällt mir der Holzfäller ein, der keine Zeit hat seine Axt zu schärfen, weil er ständig Bäume fällen muss.

regelmäßig die Komfortzone verlassen

Im Moment bekomme ich die 3 Projekte und meine Freizeit ganz gut unter einen Hut und optimiere meine Produktivität stetig. Irgendwann wird das für mich normal sein und dann wird es wieder Zeit etwas zu verändern. Das muss kein berufliches Projekt sein. Für mich steht dann zum Beispiel tägliches Kung Fu oder Aikido Training an, denn ich habe schon lange vor da mehr zu machen. Auch möchte ich dann ein paar Sprachen lernen. Im Moment bin ich noch nicht produktiv genug, um mich diesen Zielen zu widmen. Natürlich könnte ich damit auch einfach anfangen, aber meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es auch zu viel sein kann. Deswegen widme ich mich erstmal den Projekten und wenn ich das Gefühl habe damit nicht mehr voll gefordert zu sein, dann kommen die nächsten Gewichte drauf.

Heute Abend findet auch ein Webinar zum Thema Produktivität und Zeitmanagement statt. Dort diskutiere ich mit Alexander Schwarz und Joachima Schwarz vom Lösungslabor welche Tipps und Tricks uns besonders gut geholfen haben. Hier kannst Du Dich für das Webinar registrieren:

Produktivität und Zeitmanagement

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Nutzt Du den 29. Februar?

Wie Du vermutlich schon mitbekommen hast, hat dieses Jahr einen Tag mehr als die letzten 3 Jahre, da es ein Schaltjahr ist. Nur was machst Du aus dem zusätzlichen Tag? Da es ein Montag ist, ist es für die meisten ein regulärer Arbeitstag. Ich bin ja dafür, dass der 29. Februar immer ein Feiertag ist, denn warum soll der zusätzliche Tag den Unternehmen zu gute kommen und nicht mir? Das macht natürlich nur Sinn, wenn man diesen Tag dann auch für sich nutzt. Ich möchte Dir in diesem Blogbeitrag ein paar Ideen vorstellen, wie Du diesen Tag nutzen kannst und natürlich auch erzählen, wie ich ihn nutze.

Hier ein paar Ideen von mir:

  • Beziehung: Schreibe Deinem Partner einen Liebesbrief, richtig auf Papier, oder ein Gedicht oder sonst etwas, was sein Herz berührt
  • Beziehung: Verbringe den Tag mit Deinem Partner, ohne Kinder, ohne elektronische Geräte, nur Ihr Beide mit den Dingen, die Euch Spaß machen und gut tun
  • Familie: Mach Dir mit Deiner Familie einen schönen Tag, vielleicht holst Du sogar Oma und Opa dazu.
  • Familie: Besuche Deine Großeltern und höre Dir ihre Lebensgeschichte an. Am Besten Du schreibst mit. Immer wieder erlebe ich Menschen, die es bereuen Ihre Eltern oder Großeltern nie danach gefragt zu haben.
  • Gesellschaft: Mach einen Tag voller Random Acts of Kindness, also zufälliger Aktivitäten der Nettigkeit. Wie kannst Du Menschen, die Du vermutlich nie wieder siehst etwas nettes tun? Für Deinen Nachbarn im Café den Kaffee bezahlen, jemanden ein Kompliment machen usw. Dir fällt bestimmt was ein.
  • Du: Was wolltest Du schon immer mal machen, hattest aber nie die Zeit dafür?
  • Du: Ein Tag außerhalb der Komfortzone. Geh in einem See oder Fluß baden. Verzichte auf das Internet. Verzichte auf Dein Handy. Lies etwas, was Du sonst nie lesen würdest. Geh Wege, die Du noch nie gegangen bist. Wenn Du weitere Ideen brauchst, schau einfach in das Raus aus Deiner Komfortzone Buch.
  • Du: Mach einen Anders-Mach-Tag. Das heißt, mach an dem Tag alles anders als Du es normalerweise machst. Hinterfrage alles, was Du machst. Musst Du das so machen? Wie kannst Du es noch machen?
  • Du: Reinige Deinen Geist und Deinen Körper. Faste den Tag und meditiere. Vielleicht machst Du auch einen Einlauf.
  • Du: Gehörst Du zu den aktiven Menschen, die immer unterwegs sind? Dann verbringe den Tag im Bett. Und wenn Du zu den weniger aktiven gehörst, dann packe Dir den Tag mit Aktivitäten voll.
  • Umgebung: Kommst Du sonst nicht so zum Aufräumen? Dann ist das die Gelegenheit mal so richtig aufzuräumen. Zu Hause, auf dem Rechner oder Beides. Schmeiße auch schön viel weg.
  • Freunde: Schnappe Dir Deine Freunde und geht wandern oder findet eine andere gemeinsame Aktivität. Am Besten eine, die ihr nicht immer macht.
  • usw.

Dir fallen bestimmt auch noch genügend Dinge ein, wie Du den Tag für Dich nutzen kannst. Und wenn Du zu denen gehörst, die arbeiten müssen, dann nutze wenigstens die restliche Zeit. Vielleicht kannst Du ja auch mit Deinem Chef ausmachen, dass Du auch im Büro die Zeit für Dinge nutzen kannst, die sonst zu kurz kommen, oder die der Gemeinschaft dienen oder so. Sprich ihn doch einfach mal drauf an.

Ich werde den Tag nutzen, um mit Kollegen an meiner und deren Reden zu arbeiten. Die Möglichkeit habe ich nicht oft, wirklich hilfreiches Feedback von Menschen zu bekommen, die sich mit dem Thema auskennen. Wenn das nicht zufällig der 29. gewesen wäre hätte ich die Zeit vermutlich am Liebsten mit meiner Oma verbracht und mir erzählen lassen, was sie so alles erlebt hat. Ich habe vor ein paar Wochen erst erfahren, dass sie damals als Kind auch auf der Flucht war und bei Bauern wegen Essen gebettelt hat. Da das am 29. nicht geht werde ich das zeitnah nachholen.

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade „Wie nutzt Du den geschenkten Tag im Schaltjahr?“ Ich schreibe sehr regelmäßig Beiträge zu den verschiedensten Themen. Wenn Du da nichts verpassen möchtest, dann empfehle ich Dir den Newsletter zu abonnieren:

Raus da! Der kleine Ausrüstungsguide: Schuhe

Ein Beitrag geschrieben von Christian Klant:

Ich gestehe: Ich bin ein Schuhfetischist. Wenn ich meine eigenen Laufschuhe, Kletterschuhe, Bergschuhe, Orientierungslaufschuhe und was sich sonst noch so findet zusammentrage, dann kommt ein ganz ordentlicher Haufen zusammen. In meiner Zeit als Schuhfachverkäufer habe ich die Beratung sehr genau genommen. Die Schuhwand mit den rund 150 unterschiedlichen Modellen sehe ich noch sehr genau vor mir. Abgesehen von den Kinder- und Damenmodellen hatte ich jeden davon mindestens einmal an meinen Füßen. So wusste ich genau, wie hoch der Schaft, wie breit der Leisten, wie fest die Sohle ist und welche Form die Fersenkappe hat. Ich habe so für jeden Schuh ein Gefühl entwickelt. Als erstes habe ich mir den Fuß des Kunden zeigen lassen und nach dem Einsatzgebiet gefragt. Danach konnte ich meist auf Anhieb das passende Modell in der passenden Größe vorhersagen.

Für mich sind Schuhe mit der wichtigste Ausrüstungsgegenstand. Die hat man am Tag mitunter 12 Stunden und länger an den Füßen. Und die beschweren sich, wenn die Dinger nicht passen. Egal für welches Modell Du Dich entscheidest. Nimm Dir Zeit, eine gute Beratung und laufe sie noch zu Hause ein. So könnt Ihr Euch in Ruhe schon einmal aneinander gewöhnen. Ich bin einmal mit fast neuen Hochgebirgsschuhen zu einer Hütte aufgestiegen – ohne die Fersen zu Tapen. Das Ergebnis sieht man auf dem Bild. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie sich das Anfühlt, wenn man so wieder absteigen will. Und die sahen beide so aus…

Blase am Fuss

Blase am Fuss

Bei Material und Machart gibt es für Freunde des traditionellen Handwerks zwiegenähte Lederschuhe:

Wanderschuh traditionell hergestellt

traditioneller Wanderschuh

und ultraleichte Treter, die fast ohne Nähte auskommen für Freunde der Klebekunst:

High-Tech Wanderschuh

High-Tech Wanderschuh

Für was Du Dich entscheidest ist völlig egal – Hauptsache der Schuh passt zu Deinem Fuß. Leder kann sich im Laufe der Zeit besser an Deinen Fuß anpassen, ist dafür aber etwas schwerer und trocknet nicht so schnell, wie Kunstfasermaterialien.

Es gibt Schuhe mit und ohne wasserdichte Membrane. In der nepalesischen Regenzeit macht eine solche durchaus Sinn. Wer allerdings mit den gleichen Schuhen in der Hitzeperiode durch die Wüste wandern möchte, wird feststellen, dass der Atmungsaktivität Grenzen gesetzt sind. Überlege Dir also, wo Du die Schuhe auch in Zukunft tragen möchtest.

Hoch oder vielleicht doch hoch?

Auf vielen Wegen lauern Steine, Wurzeln und anderes Gezeug, die Deine schreibtischstuhl-trainierten Füße herausfordern. Bist Du es gewohnt, Dich in unwegsamem Gelände zu bewegen, dann reichen Halbschuhe für vieles aus. Solltest Du Dich allerdings auch nur im Ansatz bei dem Gedanken ertappen, dass es vielleicht doch besser wäre hohe Schuhe zu nehmen: Nimm hohe!

Noch ganz dicht?

Wer sich und seinen Sprunggelenken zutraut, mit Rucksack und Halbschuhen durch die Berge zu hüpfen, wird damit sicher seine Freude haben.

Aber Achtung: Der beste Gore-Tex Halbschuh wird mit Begierde all das Wasser auffangen, das von Deiner wunderbaren wasserdichten Hose herunter läuft. Ein tropisch-schmatzend, schäumendes Etwas aus Regenwasser und all dem, was Deine Socken bisher für sich behalten haben wird in Deinen Schuhen mit Zuverlässigkeit dafür sorgen, dass Deine Füße aufweichen und sich noch einmal genau überlegen, wo sie Dir eine bisher unbekannte Stelle für Blasen aller Art zeigen können.

Und nur um es klarzustellen: Wenn es zu warm für eine Regenhose ist oder Du sowieso immer kurz durch die Gegend läufst, kann das mit hohen Schuhen selbstverständlich auch so gehen.

Also: Wenn schon wasserdichte Schuhe, dann auch bis nach oben weiter denken und einmal schauen, was der Dachdecker mit den Dachziegeln macht. Die liegen nämlich aus gutem Grund so übereinander geschichtet.

Socken mit System

Bei einem Blick auf die Preise von Trekking-Socken wird mir manchmal schwindelig. Das müssen ja wahre Meister ihres Faches sein. Manche sind das sicher auch. Bei den Socken gilt das gleiche wie ich oben schon zur restlichen Bekleidung geschrieben habe: Don’t mix.

Die Tennissocken aus Fottee-Baumwolle dürfen gerne zu Hause darauf warten endlich mit den geliebten Sandalen das deutsche Klisché zu bestätigen. Mischgewebe bieten hingegen guten Tragekomfort und vor allem dauerhafte Passform.

Für mich hat sich bei den Socken ein Zwei-Schichten-System als hervorragend herausgestellt. Dazu nehme ich ein paar sehr dünne Socken als Liner und trage darüber ein Paar mitteldicke Trekkingsocken. Das hat zwei Vorteile. Zum einen braucht man weniger von diesen sauteuren Trekkingsocken und kann die Liner-Socke wechseln und waschen, während die Trekking-Socke mit einem weiteren Paar Liner noch weiter getragen werden kann. Zum anderen bilde ich mir ein, dass so die Reibung eher zwischen Socken und Socken und nicht zwischen Socken und Fuß entsteht. Das reduziert Blasen und sorgt für freudiges Wandern.

An dieser Stelle eine klare Empfehlung für die zweite Sockenschicht: Die Firma‚ Fanny Veith stellt Wollsocken in unterschiedlicher Dicke her, die durch einen Polyamid- und Elastan-Anteil eine richtig gute Passform bekommen. Ich habe einige Hersteller durchprobiert und noch kein Fabrikat gefunden, das so formstabil ist, und das über Jahre und viele Maschinenwäschen hinweg. Ein klares: Strong buy!

Wer noch mehr über Schuhe lesen möchte, der kann hier mal nachschauen oder einen Kommentar schreiben. Ich lasse mir dann wieder etwas einfallen 🙂

Kommentar:

Du findest Christian bei Facebook und über seine Webseite.

In den nächsten Wochen erscheinen weitere Beiträge von Christian zu Themen wie Rucksäcke, Zelte und so weiter. Melde Dich einfach zum Newsletter an und Du bekommst sofort eine Nachricht, wenn die nächsten Beiträge erscheinen:

Raus da! Der kleine Ausrüstungsguide: Kleidung

Auf geht es zum ersten Thema: Den Klamotten. Gerade bin ich aus Schweden von der Fjällräven Classic zurück und ich bin froh, dass ich mir vor meiner Abreise einige Gedanken über die passende Kleidung gemacht habe…

Wer nicht nur nackt herumlaufen möchte, wird spätestens beim Packen für die große oder kleine Reise mit den Überlegungen konfrontiert, was in die Tasche oder den Rucksack soll. Steigen wir dazu einmal etwas grundsätzlicher ein – das lohnt sich.

Die Zwiebel hat’s erfunden

Immer die passende Jacke, den passenden Pullover für jede Temperatur dabei zu haben, ist unterwegs bisweilen eine Herausforderung und außerdem auch gar nicht notwendig. Ich weiß zwar nicht, welche Gedanken sich die Zwiebel bei ihrer Entwicklung gemacht hat, doch es hat dazu gereicht, dass nach ihr ein grundsätzliches Bekleidungsprinzip benannt wurde.

Wer möchte, kann seit dieser grandiosen Erfindung seine Kleidung modular in Schichten einteilen. Die erste Schicht wird direkt auf der Haut getragen, die zweite sorgt je nach Temperatur und Temperaturempfinden für die Isolierung und die dritte hält das Wetter ab. Und nu? Jetzt erst mal überlegen wo es hin geht, wie warm/kalt, nass/trocken es dort ist.

Ich habe mir ja Nepal als Beispiel heraus gesucht. Und dieses Land bietet da eine große Bandbreite. In Kathmandu schwimmt man durch schwüle und durch Abgase angereicherte Luft. Dort reichen meist kurze Hosen und T-Shirt (und das ist hier kulturell auch in ordnung). Geht es in die Berge wird die Luft schnell dünner, klarer und kälter. In der Regenzeit kommen regelmäßige Regengüsse dazu.

Eine Regenjacke als dritte Schicht, bietet sich dann schon an. Und für die Wärme ein bis zwei Schichten aus Fleece. Wenn es richtig kalt wird, ist eine Daunenjacke unschlagbar. Aber nur, wenn es auch richtig knackig kalt ist, denn Daune ist sehr feuchtigkeitsempfindlich. Bei milderen Temperaturen sind Jacken mit einer Kunstfaserfüllung eine gute Alternative.

Diese Schichten lassen sich dann je nach Bedarf übereinander ziehen – die Zwiebel eben.

Don’t mix!

Polyester und andere Kunstfasern sind nicht cool. Sie trocknen schneller als Naturfasern. Wer schon einmal mit einem nass geschwitzten T-Shirt im Wind stand, weiß sehr genau was der s. g. Wind-Chill Effekt ist. Für die erste Schicht hat sich für mich daher ausschließlich Kunstfaser durchgesetzt. Ausschließlich? Nicht ganz. Eine Alternative stellt z. B. die Unterwäsche aus Merinowolle von Icebreaker dar. Wolle wärmt noch erstaunlich gut, wenn sie nass geworden ist, trocknet aber langsamer als Kunstfasern. Letztere können nämlich keine Feuchtigkeit in der Faser selbst aufnehmen.

Wer den Träger von Kunstfaserwäsche finden will, muss nur seiner Nase folgen. Trotz Silberionen und anderem Schnickschnack fängt diese schon nach kurzer Zeit an ihren ganz eigenen charakteristischen Duft zu verbreiten. Hier gibt es zwar auch Ausnahmen, doch in diesem Punkt ist die Merinowolle klar überlegen. Auch nach einer Woche Staub von außen und eifriger Transpiration von innen kann man es zumindest selbst noch ganz gut aushalten.

Was sicher für verzogene Gesichter sorgt ist Baumwolle. Vor allem, wenn man ein klitsch nass geschwitztes Baumwoll-Shirt unter der Gore-Tex Kleidung trägt. Das bringt nix außer dem stetigen Wunsch sich dieses nassen Lappens entledigen zu wollen. Und bitte auch bis zur Unterhose weiter denken. Die tolle Trekkinghose aus robustem Funktionsmaterial bringt nicht viel, wenn man das Gefühl hat eine nasse Windel aus Baumwolle zu tragen. Eine Funktionsunterhose ist dann ein kleines, aber feines Detail. Also: Don’t mix Kunst- und Naturfasern (Einzige Ausnahme: Die oben beschriebene Merinowolle)

Auch noch ein Punkt: Die Farbe. Der weiße Schlüpfer verwandelt sich nach einer Weile wie von selbst in eine Tigerunterhose. Vorne Gelb – hinten braun. Damit das gute Stück dieses Geheimnis für sich behält, könnte man auf die Idee kommen gedecktere Farben (nicht nur für die Unterwäsche) zu wählen.

Trocken bleiben

Wenn es draußen nass wird, ist es angenehm drinnen trocken zu bleiben. Dafür haben sich die Outdoor-Hersteller allerhand tolle Dinge einfallen lassen. Das bekannteste ist wohl die Gore-Tex Membran. In unterschiedlichen Versionen sorgt diese semipermeable Membran dafür, dass Wasserdampf von innen nach außen diffundieren, aber kein Wasser in die Jacke eindringen kann. Ähnliche Membranen und Beschichtungen gibt es auch von anderen Herstellern. Allen gemein ist die Atmungsaktivität. Die hängt von einigen Faktoren ab, die häufig vernachlässigt werden. Daher hier ein kurzer Ausflug dazu:

Mit wenigen Ausnahmen kann aus der Kleidung nur Wasser in Form von Dampf austreten. Je größer das Temperaturgefälle und je höher die Feuchtigkeitsdifferenz von innen und außen ist, desto besser funktioniert das. In den feucht warmen Tropen ist die Jacke zwar noch dicht, aber mit der Atmungsaktivität ist es nicht mehr weit her. Viel macht auch die Imprägnierung aus. Saugt sich das Außenmaterial voll, ist es für die Membran außen sehr nass und die Atmungsaktivität geht rapide zurück. Also: Immer schön imprägnieren!

Bei der Konstruktion gibt es unterschiedliche Modelle. Je aufwändiger eine Jacke gebaut ist, desto schwerer ist sie häufig auch. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich nur selten längere Zeit im Regen laufe. Deswegen habe ich mir eine kleine und sehr leichte Jacke zugelegt, die quasi nur als Backup im Rucksack schlummert.

Dies alles lässt sich natürlich auch auf eine regendichte Hose übertragen. Zum Trekken in Nepal macht eine ganz andere Hose Sinn, als für einen Eisklettertrip. Auch hier hat sich für mich ein sehr leichtes Modell als praktisch erwiesen. Mit leicht meine ich bei der Jacke unter 500 und bei der Hose unter 300 Gramm. Das hier sind z. B. meine Favoriten:

Jacke: Patagonia Strech Ascent Jacked (440 Gr.) – Das ist übrigens die erste wirklich gute Jacke aus Recycling-Material!

Hose: Berghaus Paclite Pant (200 Gr.) – Im mitgelieferten Packsäckchen ist die so groß wie eine Orange.

Aus was genau sollte nun die Kleidung für Dich sein? Die Antwort darauf kannst Du Dir nur selbst nur geben. Überlege Dir, was Du von Deiner Unterwäsche und Deinem Regenschutz erwartest und wähle entsprechend. Wichtig sind Passform und Funktion. Alles andere ist Marketing.

INFO: Wer noch tiefer einsteigen möchte, findet hier weitere Infos zu den einzelnen Schichten:

1. Schicht
2. Schicht
3. Schicht

Wenn Du jetzt noch wissen möchtest, was der Unterschied zwischen Hard- und Softshell ist, dann schreibe einen Kommentar. Ich schau dann mal, was mir dazu einfällt.

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mehr Struktur im Leben: Abendroutine

Die Zeit vor dem Schlafen gehen ist besonders wichtig, denn sie bestimmt auch, wie Du die Stunden danach, in denen Du träumst und schläfst, verbringst. Genauso wie eine gute Morgenroutine wichtig ist, damit Du einen erfolgreichen Tag hast, ist die Abendroutine dafür zuständig, wie Du schläfst und dann in den nächsten Tag startest. Trotzdem ist es auch hier wieder ähnlich wie mit der Morgenroutine, die meisten machen sich keine wirklichen Gedanken, wie sie die Zeit vor dem Schlafen verbringen.

mit positiven Gefühlen und Gedanken einschlafen

Das fängt schon damit an, dass vielen nicht bewusst ist, dass ihre Gedanken und Gefühle Auswirkungen auf ihre Träume und auch die Gedanken und Gefühle am nächsten Morgen haben. So ist es zum Beispiel nicht so gut mit Groll oder ähnlichen Gefühlen einzuschlafen, denn der Groll bleibt die ganze Nacht und ist auch am nächsten Morgen noch da. Meiner Meinung nach ist es nicht sehr förderlich sich so lange mit solchen Gefühlen zu belasten. Deswegen achte ich sehr stark darauf, mit welchen Gedanken und Gefühlen ich einschlafe. Ich habe auch von Menschen gehört, die sich Abends als letztes eine Frage stellen, die sie gerne von ihrem Unbewussten beantwortet hätten und deren Antwort dann die ersten Gedanken am nächsten Morgen sind. Bei mir hat das bisher noch nicht funktioniert, aber vielleicht funktioniert es bei Dir, probiere es doch einfach mal aus.

auf den Fernseher verzichten

Eng mit den richtigen Gedanken hängt für mich auch die Nutzung des Fernsehers zusammen. Viele lassen sich vor dem Schlafen gehen einfach berieseln und schauen was gerade kommt. Ich habe schon vor Jahren meinen Fernseher abgeschafft und nutze die Zeit lieber zum Lesen, zur Entspannung oder ähnlichem. Vielleicht schaust Du ja Abends auch kein Fern. Ansonsten verlasse doch mal Deine Komfortzone und komme eine Woche oder länger Abends ohne Fernseher aus. Überlege Dir, wie Du die Zeit stattdessen für Dich nutzen möchtest und wie Du Deine Gedanken und Gefühle vor dem Schlafen gehen pflegen möchtest. Übrigens, auch den Fernseher nebenbei laufen zu lassen ist nicht wirklich gut, wenn schon, dann richtig.

meditieren

Seit einigen Tagen meditiere ich direkt vor dem Schlafen gehen. Darauf hat mich das Buch von Christian Opitz gebracht. Er schlägt vor, sich einfach hinzusetzen und ein paar Minuten auf den Atem zu achten. Es reicht, wenn man das 5 oder 10 Minuten macht. So nach und nach kann man die Zeit dann erhöhen. Das hat mir den Mut gegeben auch damit anzufangen. 5 Minuten habe ich dafür jeden Abend. Wenn ich gleich mit einer Stunde angefangen hätte, dann würde ich es vermutlich immer noch nicht machen, weil ich mir dafür erstmal die Zeit freiräumen müsste. Christian Opitz gibt in dem Buch auch einige schöne Regeln zum Meditieren. In einem der nächsten Blogbeiträge werde ich darauf genauer eingehen.

Führe ein Erfolgstagebuch

Was Dir auch noch helfen kann mit guten Gefühlen und Gedanken einzuschlafen ist ein Erfolgstagebuch. Du kannst es richtig als Tagebuch führen, oder Du machst es einfach im Kopf. Überlege Dir, was Dir heute gut gelungen ist, worauf Du stolz bist und was Du tolles gelernt hast. Schreibe das am Besten auf, dann hast Du nämlich auch eine Ressource für schlechte Zeiten. Wenn es Dir mal nicht so gut geht und Du nicht so gut an Dich glauben kannst, dann holst Du das Buch raus und findest all die Dinge, die Du schon geschafft hast. Pro Tag solltest Du mindestens 5 Dinge aufschreiben. Das können auch Kleinigkeiten sein. Legen den Maßstab an Dich nicht zu hoch. Erfreue Dich auch an den kleinen Freuden des Lebens, so wie es Kinder tun.

eine kleine Verbesserung jeden Tag

In dem Zusammenhang kannst Du Dir auch überlegen, was Du am nächsten Tag besser machen möchtest. Nimm eine Kleinigkeit, auf die Du am nächsten Tag achten möchtest. Vielleicht visualisierst Du Dir genau, wie Du es morgen besser machen möchtest. Was genau möchtest Du tun, sagen usw. Was soll das Ergebnis davon sein? Wenn Du das jeden Tag machst, sorgst Du dafür, dass Du Dich jeden Tag ein kleines bisschen verbesserst. So nach und nach kann die Veränderung ziemlich groß sein. Es lohnt sich also.

Dein 3 MITs

Eine weitere Möglichkeit den nächsten Tag vorzubereiten sind Deine 3 MITs (most important tasks, wichtigsten Aufgaben). Schreibe Dir vor dem Schlafen gehen auf, welche 3 Dinge Du am nächsten Tag unbedingt erledigen wirst. Nimm wirklich nur 3. Ich habe am Anfang den Fehler gemacht, dass ich mir 10 oder noch mehr aufgeschrieben habe, weil mir diese mit eingefallen sind. Am nächsten Tag war ich dann von all den Wahlmöglichkeiten überfordert, so dass ich oft etwas anderes gemacht habe. Du kannst ja eine zweite Liste führen, wo Du all die anderen Dinge reinschreibst. Die Liste schaust Du aber erst an, wenn Du Deine 3 MITs erledigt hast. Es empfiehlt sich also, wenn Du Deine 3 MITs gleich zu Beginn des Tages erledigst. Das gibt Dir ein super Gefühl, weil Du schon am Anfang des Tages sehr produktiv bist und Du hast viel Zeit auch noch andere Dinge zu erledigen. Wie sagt Brian Tracy so schön: „Eat that frog„. Das bedeutet so viel, wie, wenn Du gleich morgens den Frosch isst, dann kann alles andere nur noch besser werden.

Eine einfache und sehr effektive todo Liste

Noch ein Tipp zu der zweiten Aufgabenliste. Für mich hat es sich als sehr hilfreich erwiesen eine geordnete Liste zu haben. Das heißt ich habe ganz oben die Aufgabe stehen, die ich als nächstes machen werde und darunter die Aufgabe, die ich danach machen werde. So muss ich nicht überlegen, welches meiner vielen Projekte und welche Aufgaben davon ich als nächstes anpacken möchte. Das hat mich bisher oft gelähmt. Jetzt schaue ich einfach auf die Liste, streiche den ersten Punkt und mit dem zweiten Punkt mache ich dann weiter. Wenn mir eine weitere Aufgabe einfällt gehe ich die Liste durch und füge die Aufgabe genau da ein, wo ich sie machen möchte. Alle ein zwei Tage gehe ich über die Liste und sortiere sie um. Manchmal muss ich zeitkritische Aufgaben, die vorher weiter hinten standen weiter nach vorne nehmen, um sie noch rechtzeitig fertig zu haben. Seit ich meine todo-Liste so führe bekomme ich sehr viel mehr geschafft und vielleicht hilft es Dir ja auch.

Das waren einige Vorschläge, wie Du Deinen Abend gestalten kannst, die sich für mich bewehrt haben. Probiere den einen oder anderen Vorschlag einfach mal aus und schaue, was für Dich funktioniert. Vielleicht fallen Dir noch andere Möglichkeiten ein, die für Dich sehr gut funktionieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du dazu etwas in den Kommentaren schreibst. So können auch die anderen Leser von Deinen Erfahrungen profitieren. Auch ich werde immer wieder über weitere Abend- und Morgenroutinen berichten und einiges ausprobieren. Wenn Du darüber informiert werden möchtest, dann trage Dich einfach in meinen Newsletter ein:

mehr Struktur im Leben: Morgenroutine

Wir alle haben jeden Morgen ein mehr oder weniger gleich ablaufendes Ritual, wie wir aufstehen und was wir dann in welcher Reihenfolge machen. Diese Reihenfolge hat sich meistens mehr oder weniger bewusst gebildet und besteht hauptsächlich in aufstehen, waschen, anziehen, Kaffee trinken, frühstücken und zur Arbeit gehen. Für die Meisten sind alle oder einige dieser Dinge Teil ihrer Morgenroutine. Das sind die notwendigen Dinge, um in den Tag zu starten. So gut wie niemand möchte nackt ins Büro gehen. Da sie notwendig sind, machen wir sie, ohne uns darüber Gedanken zu machen. So machen wir uns allerdings auch selten Gedanken darüber, was wir tun könnten, um noch besser in den Tag zu starten.

Los geht es mit dem Aufwachen und Aufstehen. Im Grunde gibt es da zwei Arten von Menschen. Die einen hüpfen freudig aus dem Bett, während die anderen sich noch möglichst lange ins Bett kuscheln und erst aufstehen, wenn es gar nicht mehr anders geht. In den meisten Erfolgsratgebern wird gesagt, man solle sich so verändern, dass man zur ersten Gruppe gehört. Das sehe ich nicht ganz so, vielleicht, weil ich eher zur zweiten Gruppe gehöre. Ich verbinde einfach das Nützliche mit dem Schönen.

Mit einem wachen Geist in den Tag starten

Ich habe das Glück, dass ich halbwegs aufstehen kann wann ich will. Wenn ich wach werde kuschle ich mich nochmal richtig in die Decke und gehe meine Lebensvision durch. Ich stelle mir vor, wie mein Leben bald sein wird. Danach widme ich mich dem heutigen Tag. Ich überlege mir, was heute alles ansteht und spiele die wichtigsten Dinge im Kopf durch, so wie ich sie gerne hätte. Dann gehe ich noch meine 3 wichtigsten Aufgaben für den Tag durch, stelle mir vor, wie ich sie erledige und wie sie mich meiner Vision näher bringen. Das kann locker eine halbe Stunde gehen, in der ich es genieße die Wärme meiner kuschligen Decke zu spüren. Danach springe ich aus dem Bett und freue mich auf den Tag, auf den ich dadurch super vorbereitet bin.

Freunde von mir lassen sich stattdessen von einem Hörbuch wecken, welches sie motiviert und inspiriert. Das hören sie dann bis sie aus dem Haus gehen. Oder sie hören eine Sprachlern-CD und üben sich ein wenig in einer neuen Sprache. Andere meditieren jeden Morgen ein paar Minuten. Es gibt viele Möglichkeiten den Geist am Morgen fit zu bekommen. Welche passt für Dich?

Mit einem wachen Körper in den Tag starten

Für die Meisten bedeutet das Kaffee trinken und den Körper einfach wach pushen. Mir persönlich sagt da Yoga eher zu. Vor ein paar Monaten habe ich schon jeden Morgen mit Yoga begonnen und bin davon aus unterschiedlichsten Gründen wieder abgekommen. Einer war, dass ich zu viel wollte. In den letzten Tagen auf Lanzarote habe ich wieder mit Yoga begonnen und zwar einfach nur mit dem Sonnengruß. Für den brauche ich nur wenige Minuten, er bringt meinen Kreislauf in Schwung und ich dehne meinen Körper.

Andere machen mehr Yoga, die fünf Tibeter, springen auf einem Trampolin, machen einfach ein paar Hampelmänner oder dehnen sich ein bisschen. Denkst Du ein bisschen Bewegung am Morgen würde Dir gut tun? Falls ja, fang entspannt an. Nimm Dir nicht zu viel vor. Bereite am Abend vorher, wie in „Umgebung gestalten“ beschrieben, alles vor und genieße die Minuten.

Du kannst übrigens auch mit der richtigen Ernährung Deinem Körper helfen besser in den Tag zu starten. Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass ich wesentlich fiter bin, wenn ich weniger bis gar keine Kohlenhydrate zu mir nehme. Im Moment starte ich mit ein paar Nüssen, Gurken, Tomaten und etwas Grünzeug in den Tag. Das tut mir sehr gut. Was hast Du schon probiert? Es gibt ja einige Meinungen zu dem Thema. Probiere sie doch mal aus und finde das für Dich passende heraus.

produktiv in den Tag starten

Vor einiger Zeit habe ich für 2 Monate jeden Morgen eine Stunde geschrieben. Das habe ich noch vor dem Frühstück gemacht. Das hat mir nicht nur geholfen der vielen Artikel Herr zu werden, die ich zu schreiben hatte. Es hat mich auch in eine produktive Grundstimmung gebracht, die sich den ganzen Tag lang gehalten hat. Ich habe Dinge angepackt, die ich schon lange vor mir hergeschoben habe. Im Moment lässt sich das leider nicht in meinen Morgen integrieren und ich werde bald eine Lösung finden, wie ich das hinbekomme.

Was könntest Du jeden Morgen tun, um produktiv in den Tag zu starten?

Die Umsetzung

Falls Du Deine Morgenroutine verändern möchtest, empfehle ich Dir langsam anzufangen. Suche Dir vielleicht etwas aus, was Dir wirklich leicht gelingt. Du könntest Dich zum Beispiel von einem motivierenden Hörbuch wecken lassen. Dazu musst Du nur Deine Anlage, bzw. Deinen Radiowecker entsprechend einstellen und das wars. Schnell wirst Du merken, was Dir leicht fällt und was nicht. Schnell wirst Du auch merken, wieviel Zeit Du bereit bist dafür jeden Morgen zusätzlich zu investieren. Vielleicht findest Du auch morgendliche Tätigkeiten, die Du im Gegenzug reduzieren möchtest. Spiele ein bisschen, probiere unterschiedliches aus und finde so die für Dich passende Morgenroutine.

Auch wenn Du dann Deine Morgenroutine gefunden hast, solltest Du sie ab und zu in Frage stellen. Vielleicht hat sich Dein Leben inzwischen so verändert, dass eine andere Routine für Dich sehr viel passender wäre. Auch ist es hilfreich die Morgenroutine auf die Abendroutine abzustimmen und umgekehrt. Ein paar Ideen für eine etwas optimiertere Abendroutine werde ich Dir nächste Woche vorstellen. Trage Dich einfach in meinen Newsletter ein und Du wirst sofort benachrichtigt, wenn der Artikel online ist:

jede Situation enthält die Lernerfahrung und die Lösung in sich

Heute möchte ich Dich zu einem Gedankenexperiment inspirieren. Was wäre, wenn jede Situation in der Du Dich befinden kannst auch gleichzeitig die Lernerfahrung und die Lösung enthält? Interessant wäre das für Situationen, in denen Du Dich nicht wohl fühlst, die Du gerne verändern möchtest, aber nicht weißt wie. Was wäre, wenn Du Dir in dieser Situation nur ein paar Fragen stellen musst und Dir dann selbst die Antwort gibst, wie Du die Situation verändern kannst. In dem Buch von Franz A. Koch „Akzeptieren oder Ändern – Du und Dein Seelencoach“ habe ich solche Fragen gefunden, die Dir helfen können die Lösung einer Situation zu finden:

  1. Was ist los? Was läuft gut, was läuft schief, was klemmt?
    Mit diesen Fragen stellst Du die aktuelle Situation fest. Du machst eine Momentaufnahme und akzeptierst was gerade ist. Du akzeptierst die Situation so wie sie gerade ist.
  2. Worum geht es?
    Laut Franz A. Koch und auch meiner Erfahrung nach geht es immer darum, dass Du etwas verstehst, etwas machst, etwas veränderst. Im Grunde geht es immer darum, dass Du Deine Komfortzone verlässt. Das hat er so zwar nicht geschrieben, aber es läuft darauf hinaus. Nutze diese Frage, um alles zusammen zu stellen, worum es in dieser Situation gehen könnte. Sollst Du Dein Verhalten, Deinen Umgang mit einer bestimmten Person verändern oder oder oder? Sammle all die Gedanken, die Dir dazu einfallen. Vielleicht machst Du Dir eine MindMap dazu. Sei in Deinen Äußerungen spontan und verwerfe keine Deiner Ideen. Vielleicht machst Du das mit einem Freund zusammen, der auch ein wenig nachbohrt und Dich nicht so einfach aus lässt.
  3. Wer bin ich?
    Diese Frage wirst Du je nach Lebenslage und -situation mehr oder weniger gleich beantworten. Laut Franz Koch ist das die wichtigste Frage. Du bist alles. Du hast das Potential alles zu sein. Andererseits bist Du genau das, worauf Du im Moment Deine Aufmerksamkeit richtest.
  4. Wozu bin ich hier? Was will diese besondere Situation von mir?
    Stelle Dir auch Fragen wie: Was will das Leben, was will meine Seele, was will diese Situation von mir? Was wäre, wenn Du auf dieser Welt bist um zu spielen und zu lernen? Was könntest Du aus der jetzigen Situation lernen? Welche Herausforderung stellt Dir das Spiel des Lebens? Welche Hürde gilt es zu nehmen, um das nächste Level zu erreichen? Könnte die Situation geschaffen worden sein, damit Du einen Schritt gehst, den Du bisher nicht gegangen bist? Schau Dir auch nochmal die Antworten aus Frage 2 an. Welche der Lösungsmöglichkeiten macht Dir Angst. Bei welcher sträubst Du Dich diesen Schritt zu gehen. Wo musst Du Deine Komfortzone verlassen? Könnte es sein, dass Du in der Situation bist, um genau diesen Schritt zu gehen?
  5. Was will ich hier und jetzt?
    Das ist der Moment der Entscheidung. Was sind Deine nächsten Schritte? Wie soll es jetzt weiter gehen? Für welche Lösung hast Du Dich entschieden und welche nächsten Schritte wirst Du jetzt unternehmen? Lege Dich fest, setze Dir Termine, schreibe Dir die nächsten Schritte auf. Tue alles, damit Du ins Handeln kommst und Du die Situation veränderst.

Als ich diese Fragen gelesen habe, war ich sofort fasziniert. So ähnlich analysiere ich meine Situationen auch, allerdings bisher eher unbewusst und nicht immer so strukturiert. Und trotzdem waren die Ergebnisse jedes Mal erstaunlich. Daher gehe ich davon aus, dass dies sehr hilfreiche Fragen auf dem Weg Deiner Persönlichkeitsentwicklung sein können. Ich habe sie mir gleich abgeschrieben und trage sie immer bei mir. Für mich ergänzen sie sich sehr gut mit den Fragen der Sedona Methode, die ich auch immer bei mir trage, bzw. inzwischen auswendig kenne.

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positives und negatives Denken war gestern

Lies die folgenden 4 Sätze und überlege Dir, mit welchen Du übereinstimmst und mit welchen nicht:

  1. Du bist eine bestimmte Art von Person und es gibt nicht viel, was daran etwas ändern kann.
  2. Egal was für eine Art von Person Du bist, Du kannst Dich immer grundlegend verändern.
  3. Du kannst Dinge anders tun, aber die wichtigen Teile von wer Du wirklich bist können nicht verändert werden.
  4. Du kannst immer auch die Basis von der Person verändern, die Du bist.

Welchen dieser Punkte stimmst Du zu? Stimmst Du 1 und 3 zu, dann hast Du eine „feste geistige Haltung“. Und wenn Du 2 und 4 zustimmst, dann hast Du eine „wachstumsorientierte geistige Haltung“. (Bei anderen Kombinationen scheinst Du ein wenig konfus.) Wie ich Dir gleich erläutern werde, kann diese geistige Haltung für vieles in Deinem Leben verantwortlich sein.

Menschen, die eine feste geistige Haltung haben, gehen davon aus, dass sie bestimmte Fähigkeiten haben und andere nicht. Das fängt schon in der Schule an. So glauben sie vielleicht, dass sie gut in Mathematik, mittelmäßig in Naturwissenschaften und schlecht in Sprachen sind. Das können sie vielleicht ein bisschen verändern, aber die Grundlagen bleiben. Sie verlassen nicht gerne ihre Komfortzone und machen Neues, weil es sein könnte, dass ihnen das nicht auf Anhieb gelingt, dass sichtbar wird, dass das keine vorhandene Fähigkeit ist und andere denken sie sind Verlierer. Das kann sogar so weit führen, dass sie wenn sie Neues wagen nicht viel Energie reinstecken, denn wenn es zu ihren angeborenen Fähigkeiten gehört, dann müssen sie ja nicht viel investieren, dann ist es ja schon da. Und wenn nicht, dann lohnt es den Aufwand auch nicht.

Im Gegensatz dazu gibt es die Menschen, die eine wachstumsorientierte geistige Haltung haben. Sie glauben, dass ihre Fähigkeiten wie Muskeln sind, die sie nur trainieren müssen. Wenn sie schlecht in Sprachen sind, dann glauben sie, dass das nur ein momentaner Zustand ist und sie mit genügend Übung sehr gut darin werden können. Sie können besser mit Fehlern und mit Kritik umgehen, denn sie wissen, dass sie daran wachsen.

Nachdem Du die beiden Haltungen kennengelernt hast und Deine Haltung identifiziert hast, interessiert Dich vermutlich, welchen Einfluss Deine Haltung auf Dein Leben hat und ob und wie Du sie verändern kannst wenn nötig. Carol Deck, Professor für Psychologie an der Universität Stanford, hat ihre Kariere damit verbracht die beiden Haltungen zu studieren und kam zu einem klaren Ergebnis. Wenn Du Dein volles Potential leben möchtest, dann brauchst Du die wachstumsorientierte Haltung. Genaueres findest Du in Ihrem Buch „Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt„.

Sie hat Studien mit olympischen Athleten, Musikern und Geschäftsleuten gemacht und das Ergebnis ist, mit einer wachstumsorientierten Haltung kannst Du fast alles erreichen. Menschen mit dieser Haltung, die, die sich gern fordern, Risiken eingehen, Feedback annehmen, können gar nicht anders als voran zu kommen.

Menschen mit einer festen Geisteshaltung gehen davon aus, dass sie Dinge entweder von Anfang an können, oder es nicht ihrs ist. Menschen mit einer flexiblen Geisteshaltung wissen, dass sie nicht alles von Anfang an können und sie wissen, dass sie mit genügend Training alles erreichen können. Sie planen die Fehler und Rückschläge in ihre Pläne ein und nutzen sie, um noch schneller und mehr zu lernen. So bleiben sie ausdauernd an ihren Zielen und erreichen früher oder später ihr Ziel.

Wie kannst Du eine flexible Geisteshaltung entwickeln?

  1. Akzeptieren.
    Akzeptiere, dass Du vielleicht eine ziemlich feste Geisteshaltung hast. Und akzeptiere, dass Forschungen scheinbar gezeigt haben, dass eine flexible Geisteshaltung der festen Geisteshaltung überlegen ist und Dir zu einem glücklichen und in allen Bereichen Deines Lebens erfolgreichen Leben verhelfen kann. Malcom Gladwell hat in seinem Buch „Überflieger“ aufgezeigt, dass Talent gar nicht so wichtig ist. Fast jeder kann mit ca 10 000 Stunden Übung zum Profi in dem entsprechenden Bereich werden.
  2. Beobachten.
    Beobachte Dich und Deine Gedanken. Beobachte, wann Du Gedanken wie „Ich bin …“ oder „Ich habe …“ denkst. Mit diesen Gedanken legst Du Dich auf bestimmte Eigenschaften fest und das ist nicht so hilfreich, selbst wenn das positive Gedanken sind. Wenn Du zum Beispiel denkst „Ich bin stark.“, dann mag das erstmal positiv klingen. Mit solchen Gedanken hältst Du Dich aber davon ab weiter zu trainieren und noch stärker zu werden. Warum solltest Du trainieren, wenn Du schon stark bist?
  3. Gedanken verändern.
    Überlege Dir, wie Du stattdessen lieber denken würdest. Was wäre ein flexibler, auf das Wachstum orientierter Gedanke? Um bei dem Beispiel aus Punkt 2 zu bleiben könnte zum Beispiel ein besserer Gedanke sein: „Mit jedem Training werde ich immer stärker.“ Welchen Gedanken hättest Du gerne? Verändere Deinen alten Gedanken jedes Mal, wenn er Dir auffällt. Werde Dir Deines alten Gedanken bewusst und entscheide bewusst, wie Du ab jetzt stattdessen denken möchtest. Das gelingt vielleicht nicht sofort. Vielleicht fällt es Dir erst Stunden später auf, dass Du mal wieder einen festen Gedanken hattest. Egal, denke an die Situation und denke stattdessen den gewünschten Gedanken. Du wirst feststellen, dass Dir die zu verändernden Gedanken immer früher auffallen, irgendwann fällt es Dir während des Denkens auf und dann hast Du sie ersetzt.

Kindern eine flexible Geisteshaltung beibringen.

Kennst Du das, wenn Eltern zu Kindern sagen: „Du bist klug!“, „Du bist sportlich!“ und so weiter? Bisher hätte ich gedacht, dass man dem Kind damit Gutes tut. Laut Carol Deck führt das allerdings zu einer festen Geisteshaltung. Die Kinder glauben, dass sie das sind und das fest steht. Laut Carol Deck ist es besser, sowas zu sagen wie „Ich bin stolz auf Dich, wie hart Du an diesem Projekt gearbeitet hast.“, „Es ist gut, dass Du Deinem Trainer zugehört hast. Du hast das heute schon viel besser gemacht.“ und so weiter. Das führt zu einer flexiblen Geisteshaltung. Der Fokus liegt nicht darauf, was man ist oder nicht ist, sondern darauf, wie man Dinge erreicht hat. Darauf, dass es möglich ist durch die richtigen Schritte überall hin zu kommen.

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Entscheidung treffen mal anders

Letzte Woche habe ich in dem Beitrag „Wie wir eine Entscheidung treffen“ beschrieben, wie eigenartig und nach welchen unbewussten Mustern wir manchmal Entscheidungen treffen. So kannst Du dort lesen, dass uns zu viele Möglichkeiten oft paralysieren und so eine Entscheidung verhindern.  Als eine Möglichkeit damit umzugehen habe ich Dir empfohlen Dir einen Zeitrahmen zu setzen, innerhalb dessen Du eine Entscheidung treffen wirst.

Heute möchte ich noch ein wenig genauer darauf eingehen, wie Du eine Entscheidung treffen kannst. Ich habe dabei die Strategien in 4 grundlegende Muster aufgeteilt. Meistens benutzen wir sie aber mehr oder weniger gemeinsam, bewusst oder unbewusst. Die folgenden Strategien helfen Dir eine Entscheidung zu treffen:

  1. Intuition
    Wenn ich in ein Restaurant komme, wo ich noch nie war und die Karte etwas umfangreicher ist, dann überfliege ich die Karte und nehme einfach das Gericht, welches ich dabei genauer in die Augen bekomme und welches in mir ein hmmm auslöst. Das dauert nur wenige Sekunden und ich habe meine Wahl getroffen. Oft ergibt es sich, dass wir noch über das sprechen, was wir essen und ich höre von anderen Gerichten, die mir vermutlich noch besser schmecken und dann ändere ich meine Entscheidung manchmal noch. Ansonsten ist das eine Strategie, die sehr schnell zu einem Ergebnis führt. Ich nutze sie hauptsächlich bei Dingen, wo es nicht wirklich schlimm ist, wenn meine Entscheidung nicht ganz so glücklich war. Sollte mir das gewählte Essen nicht schmecken, dann bestelle ich mir eben einfach was anderes oder tausche mit einem meiner Begleiter. Ich kenne allerdings auch einige Menschen, die so gut wie alle Entscheidungen auf der Basis ihrer Intuition treffen. Sie haben einfach bei einer Möglichkeit ein besonders gutes Gefühl und für diese Möglichkeit entscheiden sie sich dann.
  2. Zufall
    Wenn ich mit der ersten Strategie nicht weiter komme und eine, wie eben schon beschrieben, unwichtige Entscheidung zu treffen habe, lasse ich oft den Zufall entscheiden. Beim Essen schlage ich das Menü blind auf einer Seite auf und zeige mit dem Finger auf ein Gericht. Das führt zu Entscheidungen, die ich so sonst vermutlich nie treffen würde und so konnte ich schon das eine oder andere Mal etwas kosten, wo ich vorher gedacht hätte das schmeckt mir nicht. Dieser Weg immer wieder die Komfortzone zu verlassen gibt Dir die Möglichkeit immer wieder Neues auszuprobieren. Auch bei schwerwiegenderen Entscheidungen kannst Du einfach mal den Zufall entscheiden lassen und vielleicht lernst Du dann beim Umsetzen Deiner Entscheidung viel, auch über Dich selbst.
  3. rational
    Diese Strategie eine Entscheidung zu treffen kennst Du vielleicht auch. Du hast sie entweder bewusst oder wie ich eher unbewusst gemacht. Als ich mein Auto gekauft habe, habe ich mich dieser Strategie bedient. Ich habe mir einpaar bevorzugte Marken und Modelle ausgesucht, was ich durch Intuition und Identität (4. Strategie) gemacht habe. Dann habe ich mir alle Informationen zu den einzelnen Modellen zusammengesucht und mir eine Art Pro und Contra-Liste angelegt. Unbewusst war die Strategie, da ich diese Liste nur im Kopf hatte. Ich habe mich nicht hingesetzt und explizit eine Liste erstellt. Ich kenne allerdings Menschen, die sich bei jeder wichtigen Entscheidung hinsetzen und alle Pros und Contras aufschreiben. Entweder zählen sie dann einfach nur die Anzahl der Gründe in jeder Spalte oder sie geben den Gründen noch Gewichtungen. Es kann ja sein, dass zum Beispiel der Grund, das Auto kostet 5000 Euro weniger als vergleichbare Modelle viel wichtiger ist als dass es nicht in der absoluten Traumfarbe erhältlich ist. (Mal abgesehen davon könnte man es für 5000 Euro vermutlich auch umlackieren lassen.) Bei dieser Methode solltest Du Dir bewusst sein, dass sie zwar rational scheint, aber es nicht wirklich ist. Die Kriterien, nach denen Du zum Beispiel die Gründe wählst, welche Du auf die Listen aufnimmst und wie Du sie gewichtest sind meistens nicht rational. Ansonsten würde es nur wenige Automodelle geben, denn jede Familie mit 2 Kindern würde das gleiche Auto fahren, weil sie die gleichen rationalen Gründe finden müssten. Es ist eher so, dass wir eine Vorstellung davon haben, was wir haben wollen und dann rationale Gründe dafür finden, uns auch dafür zu entscheiden.
  4. Identität
    Oft entscheiden wir uns nach Kriterien, die eher von außer getriggert werden. Wir machen uns Gedanken wie „Wer bin ich?“ bzw. „Wen oder was möchte ich darstellen?“, „Was ist das für eine Situation?“ und “ Was würde jemand wie ich in dieser Situation tun?“ Denke mal über Deine letzten größeren Entscheidungen nach und sei dabei ehrlich mit Dir. Warum hast Du Dich wirklich für die Möglichkeit entschieden, für die Du Dich entschieden hast? Als ich mir damals überlegt habe, welches Auto ich kaufen möchte, war schon meine Vorauswahl sehr stark davon geprägt, was ich mit einzelnen Marken verbunden habe. So habe ich von vornherein Autos ausgeschlossen, die vielleicht vom rationalen Gesichtspunkt die bessere Alternative gewesen wären. Allerdings wollte ich das damit verbundene Image nicht, was mir andererseits ja auch egal sein hätte können. Obwohl ich mir heute solcher Dinge bewusst bin, beeinflussen solche Gedanken immer noch sehr stark meine Entscheidungen. Wenn ich zum Beispiel mit Vegetariern unterwegs bin entscheide ich mich sehr viel häufiger für ein vegetarischen Gericht, als wenn ich mit nicht Vegetariern unterwegs bin. Ich entscheide mich nicht so, weil ich sie beeindrucken möchte oder so, sondern es fühlt sich für mich einfach besser an, obwohl ich weiß, dass ich gerne Fleisch esse. In meiner Rebellenphase habe ich 8 Jahre lang vegetarisch gelebt. In meiner Umgebung war so gut wie keiner, der das verstanden hat, aber zu meiner Rebellenidentität gehörte das einfach dazu, also habe ich es gemacht. In den letzten Jahren habe ich meine Identität oft hinterfragt und mich gefragt, warum ich so handle wie ich handle und trotzdem habe ich das Gefühl, dass das immer noch der stärkste Treiber hinter meinen Entscheidungen ist. Wie ist es bei Dir?

Wie schon erwähnt ist es eher selten, dass man eine Entscheidung nur mit einer der genannten Strategien trifft. Die meisten Menschen kombinieren sie bewusst oder unbewusst miteinander. Achte mal darauf, wie Du Deine Entscheidungen triffst. Welche Strategie nutzt Du dabei am häufigsten, bzw. welche Strategien nutzt Du in welchen Situationen? Bist Du mit Deinen Entscheidungen immer zufrieden? Probiere doch einfach mal bewusst eine andere Strategie aus. Beobachte dabei auch, ob Du dadurch zum selben Ergebniss kommst, wie mit Deiner normalen Strategie. Immer wieder erlebe ich Menschen, die so tun, als würden sie etwas anders machen, um dann doch immer wieder das Gleiche zu machen. Wenn Du weißt, welches Ergebniss Du gerne hättest, kannst Du mit fast jeder Strategie dieses Ziel auch erreichen. Nur den Zufall kannst Du in der Hinsicht nicht so gut beeinflussen. Was passiert also, wenn Du mal den Zufall Deine Entscheidungen treffen lässt? Wenn Du das eine zeitlang machst und die Entscheidungen auch umsetzt, könnte das einen kleinen Reset Deiner Entscheidungsstrategien bewirken. Noch besser funktioniert das, wenn Du Dir die Möglichkeiten auch von jemand anderes geben lässt, also selbst keine Vorauswahl triffst.

Ich wünsche Dir viel Spass und Erfolg beim Beobachten Deiner Entscheidungsstrategien und beim Optimieren selbiger. Nächste Woche werde ich Dir einen kleinen Trick verraten, wie Du dafür sorgen kannst, dass Du Deine Entscheidungen auch umsetzt. Melde Dich einfach hier zum Newsletter an und Du bekommst sofort eine Nachricht, wenn der Beitrag online ist:

Entscheidung treffen mal anders

Vorteile eines Assistenten für Deine Persönlichkeitsentwicklung

Wenn Du meinen Newsletter abonniert hast, dann hast Du auch gesehen, dass ich nach einem Assistenten gesucht habe. Das habe ich nicht nur gemacht, weil ich zu viel zu tun habe, oder gerne unliebsame Aufgaben loswerden möchte. Ich habe es getan, weil es ein weiterer Schritt in meiner Persönlichkeitsentwicklung ist. Du fragst Dich jetzt vielleicht: „Was hat jetzt ein Assistent mit meiner Persönlichkeitsentwicklung zu tun?“ Genau das möchte ich Dir jetzt ein wenig genauer erläutern.

Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung durch/mit einem Assistenten

  • Du wirst Deine Führungqualitäten entwickeln.
    Egal wie Euer Verhältnis miteinander ist, Du bist der Boss. Manche Menschen können das sofort, andere müssen sich erst daran gewöhnen oder sich in diese Rolle reinleben. Vielleicht beginnst Du sogar Dich mit unterschiedlichen Führungsstilen zu beschäftigen und daraus Deinen eigenen zu entwickeln. Ich habe mich noch nicht so sehr mit Führungsstilen beschäftigt, allerdings merke ich, dass dieses Chef sein etwas mit mir macht. Ich trete schon jetzt (nach einer Woche Chef sein) auch in anderen Situationen bestimmter auf und führe die Situation.
  • Du wirst Deine Kommunikation schulen.
    Damit Dein Assistent macht was Du möchtest, ist es nötig, dass Du ihm das auch mitteilen kannst. Du musst Dir also überlegen, was Du wie kommunizierst und wie Du überprüfst, dass er auch verstanden hat, was Du möchtest. Auch diese Fähigkeit hilft Dir in vielen anderen Lebenslagen.
  • Du entwickelst klare Gedanken.
    Um klar zu kommunizieren, musst Du Deine Gedanken ordnen. Nur wenn Du klare Gedanken hast kannst Du auch klar kommunizieren. Vielleicht nutzt Du das Meta Modell aus dem Modell von NLP, um Deine Gedanken zu hinterfragen und sie auch für Dich klarer zu bekommen.
  • Du musst lernen abzugeben.
    Gerade vielen Selbstständigen fällt es scheinbar sehr schwer Aufgaben abzugeben. Immer wieder unterhalte ich mich mit Selbstständigen, die der Meinung sind alles selbst machen zu müssen, weil es sonst vielleicht nicht gut genug gemacht wird. Im Ende führt das dann zu dem berühmten selbst und ständig, was man Selbstständigen nachsagt. Ein Assistent hilft Dir Dich von solchen und ähnlichen Gedanken zu lösen. Wenn Du Dich für einen entschieden hast, dann hast Du ihn ja da und dann wirst Du ihm sehr wahrscheinlich auch Aufgaben geben. Und glaube mir, wenn Du damit erstmal angefangen hast, dann fallen Dir immer mehr Dinge ein, die er für Dich tun kann.
  • Aufgabenverteilung
    Eine der größten Herausforderungen für mich in den letzten Tagen war mir zu überlegen, welche Aufgaben gebe ich meiner Assistentin und welche mache ich selbst. Dabei habe ich mir über einige Dinge Gedanken gemacht. Natürlich hätte ich ihr einfach die Aufgben geben können, vor denen ich mich schon lange gedrückt habe, weil sie mir keinen Spass machen. Andererseits möchte ich länger mit ihr zusammen arbeiten und da ist es vielleicht nicht ganz so hilfreich ihr nur die ganzen blöden Aufgaben zu geben. Klar, früher oder später wird sie sehr wahrscheinlich auch solche Aufgaben bekommen. Für den Anfang lief es darauf hinaus, dass ich ihr Aufgaben gebe, die ihr Spass machen und bei denen sie auch was lernt. So ganz nebenbei habe ich dann einfach die Sachen gemacht, die ich schon länger vor mir hergeschoben habe und die ich eigentlich ihr geben wollte. Außerdem muss ich öfter Dinge vorbereiten, damit sie ihre Arbeit machen kann. Auch das will geplant sein, sonst sitzt sie rum und wartet bis ich fertig bin.
  • Du strukturierst Deine Arbeit/Dein Unternehmen.
    Während der Gedanken über die Aufgabenverteilung ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht so genau weiß, was bei mir alles ansteht. Ich habe viele Projekte gleichzeitig, ob das gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt. Natürlich habe ich meine Projekte grob im Kopf und auch was da so alles für getan werden muss. So richtig überzeugt hat mich das aber nicht und das ist mir erst richtig klar geworden, als ich meiner Assistentin Aufgaben geben wollte. Also habe ich mich bei Mindmeister.de angemeldet (da kann man Mindmaps sharen und gemeinsam bearbeiten) und eine Mindmap mit allen meinen Projekten und den dazugehörigen Aufgaben angelegt. Die Aufgaben habe ich noch prioritisiert und teilweise mit einem Datum versehen. Außerdem habe ich wenn möglich auch gleich eine Zuordnung getroffen, wer für die Aufgabe verantwortlich ist. Jetzt habe ich einen viel besseren Überblick über mein Unternehmen als vorher. Das fühlt sich sehr gut an.
  • Du musst Prioritäten setzen.
    Durch die vielen Projekte und die vielen Fähigkeiten meiner Assistentin hätte ich ihr eine ganze Menge Aufgaben geben können. Zu tun hätte sie immer genug. Andererseits führe ich ein Unternehmen und so habe ich mir überlegt, dass ich das Geld, welches ich für sie ausgebe auch gerne wieder herein bekommen würde. Daher habe ich mir überlegt ihr erstmal die Aufgaben zu geben, die möglichst zeitnah auch wieder Geld hereinbringen können oder dazu beitragen. Ich habe mir also Gedanken gemacht, was erledigt werden muss, um mehr Geld zu erwirtschaften. Da ich von meinem Unternehmen wirtschaftlich nicht abhängig bin war das bisher nicht unbedingt meine Herangehensweise. Bisher habe ich eher gemacht, worauf ich gerade Lust hatte, oder was gemacht werden musste. Geld spielte dabei als Entscheidungskriterium kaum eine Rolle. Andererseits habe ich mit diesem Vorgehen auch mehr oder weniger stark verhindert, dass mein Unternehmen erfolgreich ist. Ich denke das wird sich jetzt ändern, denn ich habe auch eine Verantwortung übernommen.
  • Du hast Verantwortung für Deine Angestellten.
    Ok, ob Du die Verantwortung übernimmst liegt bei Dir. Für mich ist das mit der Assistentin einerseits ein Versuch, andererseits möchte ich alles dafür geben, dass er erfolgreich verläuft. Ich weiß, wenn das nicht klappt wird sie ganz einfach einen neuen Job, bzw. Auftrag finden und trotzdem fühle ich mich für sie verantwortlich. Ich möchte, dass sie sich bei mir wohl fühlt, dass sie gefordert und gefördert wird, dass sie Neues lernt und ihre Fähigkeiten nutzen kann und natürlich auch, dass sie regelmäßig und pünktlich ihr Geld bekommt. Um das alles sicher zu stellen mache ich mir schon einige Gedanken und das verändert mich spürbar.
  • Du solltest als Vorbild voran gehen.
    Auf einmal bin ich Vorbild. Da ist jemand, dem ich Aufgaben gebe und irgendwie fühlt es sich für mich komisch an, wenn ich nur daneben sitze und ihr dabei zusehe, wie sie die Aufgaben erledigt. Also arbeite ich auch konzentriert. An unserem ersten gemeinsamen Arbeitstag habe ich sehr viel mehr geschafft als an einem Arbeitstag, wo ich allein arbeite. Mir war irgendwie nicht danach nebenbei noch zu chaten oder eMails zu beantworten. All die Dinge, die ich mir durch Gewohnheiten angewöhnen wollte habe ich auf einmal von ganz allein gemacht. Es hat mich keine Überwindung oder so gekostet. Das hat sogar in den darauf folgenden Tagen angehalten, so dass ich auch da sehr viel produktiver war. Die Vorbidlfunktion wird sich vermutlich noch auf weitere Bereiche ausdehnen, ich bin schon gespannt.

Du siehst, ein Assistent kann für Dich viele Vorteile haben, die weit darüber hinaus gehen, dass er Dir Arbeit abnimmt. Mir war das teilweise bewusst, weswegen ich mir schon lange vorgenommen habe, dass sobald ich genügend verdiene ich mir sofort jemanden suche. Wie einschneidend diese Entscheidung ist, wird mir aber erst jetzt so nach und nach klar, wo ich wirklich jemanden gefunden und eingestellt habe. Das Thema ist also noch relativ frisch für mich und so werde ich sicher noch öfter über meine Erfahrungen und Entwicklungen berichten. Wenn Dich das interessiert oder wie Du Deinen Unternehmensaufbau oder Deine Persönlichkeitsentwicklung weiter fördern kannst, dann melde Dich einfach zu meinem Newsletter an:

Welcher Risikotyp bist Du?

Dir ist sicher schon aufgefallen, dass die Menschen in Deiner Umgebung unterschiedlich start dazu bereit sind Risiken einzugehen. Hast Du auch schonmal darauf geachtet in welchen Bereichen sie wie sehr dazu bereit sind? Es ist nämlich nicht so, dass jemand, der gerne mal mit einem Gleitschirm von Hochhäusern springt auch gerne sein Geld z.B. an der Börse riskiert.

Es gibt scheinbar unterschiedliche Bereiche, in denen wir mehr oder weniger stark bereit sind ein Risiko einzugehen. Falls Du Dich nach meinem letzten Beitrag entschieden hast Dir ab jetzt größere Ziele zu stecken, dann sollte Dir auch bewusst sein, dass Du um sie zu erreichen meistens auch größere Risiken auf Dich nehmen musst. Im Grunde heißt das, um größere Ziele zu erreichen, musst Du Deine Komfortzone stärker erweitern.

Ich habe festgestellt, umso größer die Komfortzone ist, umso stärker ist man auch bereit Risiken einzugehen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass es unterschiedliche Bereiche der Komfortzone gibt. Viele denken beim Verlassen der Komfortzone an Dinge wie Fallschirmspringen, Bungeejumping usw. Das ist allerdings nur ein Teil. Wenn Du Dich diesem Teil stellst, wirkt sich das zwar auch auf die anderen Bereiche aus, früher oder später solltest Du Dich allerdings auch direkt diesen anderen Bereichen stellen. Deswegen haben wir (Andreas und ich) unser Buch in verschiedene Bereiche aufgeteilt.

Für Dich könnte der Bereich am interessantesten sein, in dem Du im Moment am wenigsten bereit bist ein Risiko einzugehen. Bei mir war das lange Zeit der körperliche Bereich, weswegen ich da in der Vergangenheit viel gemacht habe. Im Moment ist es eher der soziale und der emotionale Bereich, weswegen ich diesen beiden Bereichen jetzt mehr Aufmerksamkeit widme und Übungen mache.

Ein paar Bereiche habe ich ja jetzt schon erwähnt. Ich werde sie und die anderen gleich ausführlich vorstellen. Während Du über die einzelnen Bereiche liest, kannst Du Dir auf einer Skala von 1 bis 10 markieren, wie risikobereit Du in diesem Bereich bist. So erhältst Du Dein persönliches Risikoprofil und kannst das für Dich als Basis für Deine weitere Persönlichkeitsentwicklung nutzen. Vielleicht wiederholst Du das alle halbe Jahre und kannst so Deine Entwicklung nachvollziehen.

Risikotypen

körperlich

Bist Du jemand, der sich sofort begeistern lässt, wenn es heißt Fallschirmspringen, Free Climbing oder ähnliche Dinge zu machen? Denkst Du Paragliding ist gefährlich und deshalb nimmst Du lieber Abstand davon? Ich denke Du hast verstanden, worum es beim körperlichen Risiko geht. Wie schätzt Du Dich da auf einer Skala von 1 bis 10 ein. Wie bereit bist Du ein körperliches Risiko einzugehen?

sozial

Es gibt Menschen, die kommen überall mit den Leuten in Kontakt. Sie sprechen einfach jeden an oder stellen sich auch mal vor eine Gruppe von Menschen. Andere sind da schon vorsichtiger. Ihnen fällt es aber noch leicht z.B. mal nach dem Weg zu fragen. Und es gibt auch Menschen, die sich so gut wie möglich von fremden Menschen fern halten, vielleicht gerade so reagieren, wenn sie angesprochen werden aber „niemals“ von sich aus jemand fremdes ansprechen. Wie schätzt Du Dich auf einer Skala von 1 bis 10 ein?

emotional

Vermutlich hast Du schon eine Ahnung, worum es hierbei geht. Wie gehst Du mit Deinen Gefühlen um? Kannst Du Deine Gefühle zulassen? Kannst Du sie zeigen? Kannst Du Dich ihnen hingeben und sie auch mal aus Dir ausbrechen lassen? Wie schätzt Du Dich ein?

finanziell

Hast Du Dich schonmal auf eine Zeit eingelassen, wo Du nicht wusstest, ob und wie Du in Zukunft Geld verdienen wirst? Hast Du schon ein Unternehmer gegründet? Hast Du schonmal Aktien gekauft? Gehst Du ins Casino und spielst um Geld? Wie gehst Du mit Geld um? Hältst Du es lieber bei Dir oder setzt Du auch mal alles auf eine Karte? Von 1 bis 10, wo siehst Du Dich?

intellektuell

Wie oft beschäftigst Du Dich mit neuem Wissen, mit neuen Themengebieten und mit neuen Denkansätzen? Wie bereit bist Du Deine Meinung für eine andere aufzugeben? Kannst Du Dich auf Gedankenexperimente einlassen? Kannst Du all das, was Du bisher gelernt und erfahren hast in Frage stellen und aus einem komplett anderen Blickwinkel neu betrachten? Was denkst Du, wo Du Dich auf der Skala von 1 bis 10 befindest?

So, jetzt müsstest Du fünf Punkte haben. Wie sieht Dein Profil aus? Was für ein Risikotyp bist Du? Welche Konsequenzen ergeben sich für Dich aus diesem Ergebnis? Möchtest Du etwas verändern oder bist Du zufrieden mit Dir? Egal wie das Ergebnis ist, ich freue mich, wenn Du Dich einfach hier für meinen Newsletter anmeldest und so immer wieder über neue Beiträge informiert wirst, die vielleicht Dein Leben verbessern:

6 Gründe Dir große Ziele zu setzen

Immer wieder lese ich in sogenannter Erfolgsliteratur wie wichtig es ist sich möglichst große Ziele zu setzen. Gerade hat mich ein Vortrag von Larry Page (Mitgründer von google) wieder daran erinnert.

Vor einigen Monaten habe ich in einem Seminar versucht die Teilnehmer von dieser Idee zu überzeugen, was mir damals noch nicht so gut gelungen ist. Mir fehlte die Argumentation. Mir war es klar, aber ich konnte es nicht rüber bringen. Seit dem habe ich die Gründe gesammelt, die dafür sprechen sich wirklich große Ziele zu setzen:

1. Umso größer das Ziel ist, umso mehr Ressourcen gestehst Du ihm zu.
Dieser Gedanke stammt aus dem Vortrag von Larry Page und wurde von Tina Seelig in ihrem Buch „What I wish I knew when I was 20“ aufgegriffen. Sie bringt in ihrem Buch ein sehr schönes Beispiel. Wenn Du von Dir aus ans andere Ende der Welt willst, dann bereitest Du Dich auf die Reise ausführlich vor, planst Verspätungen und andere Probleme ein und gibst Dir auch mehr als genug Zeit Dein Ziel zu erreichen. Du gibst auch nicht bei Problemen auf. Dann dauert es eben etwas länger oder Du findest einen anderen Weg als den geplanten. Wenn Du aber nur von Dir aus ins Büro fährst, dann ist alles ganz knapp geplant. Wenn dann z.B. eine Strassensperre kommt, kommt Dein ganzer Plan durcheinander. Wenn dann das Ziel nicht wichtig genug ist, könnte es gut sein, dass Du umkehrst.

2. Du musst anders denken.
Im Moment bereite ich mich auf einen Triathlon vor, den ich mit meiner momentanen Verfassung vermutlich nicht schaffen würde. Das Ziel ist für mich schon sehr hoch gesteckt. Daraus folgt für mich, dass ich nicht einfach ab und zu trainiere und mich ab und zu mal mit gesunder Ernährung beschäftige. Nein, ich muss regelmäßig trainiere und einer strengen Diät folgen. Ich muss Dinge komplett anders machen. Ähnlich funktioniert es bei finanziellen Zielen. Wenn Du Dir vornimmst in diesem Jahr 500 Euro mehr zu verdienen, dann musst Du Dir dafür eine Lösung überlegen und wirst sie vermutlich auch schnell finden, ohne wirklich viel verändern zu müssen. Was passiert aber, wenn das 100fache oder 1000fache von dem verdienen möchtest, was Du im Moment verdienst? Dann musst Du Dich komplett anders verhalten und anders denken. Du findest komplett andere Lösungen.

3. Du sprengst Deine Glaubenssysteme.
Mit einem Freund hatte ich letztens ein Coachinggespräch. Ich fragte ihn nach seinen Zielen und wieso er sich gerade dieses Ziel gesetzt hat. Heraus kam, dass er sich noch gut vorstellen konnte dieses Ziel zu erreichen. Mit all den eigenen Erfahrungen und dem, was er bei anderen gesehen hatte, fand er dieses Ziel hoch und erreichbar. Dass das nur seinem momentanen Glaubenssystem entspricht, konnte ich ihm im weiteren Verlauf des Gespräches klar machen. Er erkannte, wie sehr er sich durch sein Glaubenssystem beschränkt und arbeitet jetzt an der Veränderung seiner Glaubenssätze.

4. Du machst Dinge anders als andere.
Es gibt die sogenannten Early Adopters und die Lemminge, die ihnen hinterherlaufen. Was glaubst Du wer erfolgreicher ist? Lange Zeit galt, dass der Mensch eine Meile nicht unter 4 Minuten laufen kann. Einer, nämlich Roger Bannister, glaubte das nicht und durchbrach die 4 Minuten Marke 1954. Kurz nach ihm schafften es noch einige andere, aber das hatte keine Bedeutung mehr. Er war derjenige, der es als Erster geschafft hat. Er wird immer wieder erwähnt, während die anderen keine Beachtung mehr finden, obwohl sie dann schneller waren als er. Vor google basierten Suchmaschinen auf Katalogen. Nur Seiten, die in diese Kataloge eingetragen waren, konnten gefunden werden. Da jede neue Seite erst begutachtet wurde, waren die Kataloge mehr oder weniger stark veraltet. Google hat ein neues System eingeführt. Ein Programm durchstöbert ständig das Internet nach neuen Seiten und fügt diese automatisch dem Katalog hinzu. Dadurch war google sehr viel aktueller und der Katalog sehr viel umfangreicher, was schließlich die Basis für googles Erfolg war. Solche Beispiele finden sich überall. Schau mal genau hin.

5. Du gestaltest Deine Welt.
Du bekommst was Du Dir wünschst. Ich möchte jetzt keine Diskussion darüber anfangen, ob das Universum Wünsche erfüllt, oder ob das Unbewusste ständig auf der Suche ist, um Dir Deine Wünsche zu erfüllen. Tatsache ist, dass es inzwischen Unmengen an Studien gibt, die zeigen, dass Menschen mit Zielen mehr erreichen als Menschen ohne Ziele. Und Menschen mit großen Zielen erreichen auch mehr als Menschen mit kleinen Zielen. Wenn also nur die Wahl des größeren Ziels dafür sorgt, dass Du mehr erreichst, warum dann nicht ein möglichst großes Ziel wählen? Das Ziel zum Mond zu fliegen ist da ein sehr schönes Beispiel. Damals war die NASA in der Weltraumeroberung weit hinter der Sowjetunion zurück. Das Ziel zum Mond zu fliegen war jenseits von allem, was damals für möglich gehalten wurde und trotzdem hat die NASA dieses Ziel innerhalb weniger Jahre erreicht und die Sowjetunion überholt.

6. Du musst Deine Komfortzone verlassen.
Vielleicht ist es Dir ja schon bewusst geworden während Du die anderen Punkte gelesen hast. Um große Ziele zu erreichen kannst Du nicht so weiter machen wie bisher. Du musst Deine Komfortzone verlassen. Du musst Dich verändern und an Deiner Persönlichkeit arbeiten. Persönlichkeitsentwicklung gibt es also so ganz nebenbei dazu.

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Erfahrungsbericht eines „Aussteigers“

Math, ein sehr guter Freund von mir hat vor etwas mehr als einem Jahr mit seiner Freundin Deutschland den Rücken gekehrt und reist seit dem durch die Welt. In seinem Blog Tassenei berichtet er regelmäßig darüber. Wirf mal einen Blick drauf, aber sei vorsichtig, da leben welche ihre Träume und das kann ansteckend sein. 😉

Vor ein paar Wochen haben wir uns in Thailand getroffen und ich fand seine Geschichten so spannend, dass ich ihn um einen Erfahrungsbericht gebeten habe. Den habe ich heute bekommen. Ich finde ihn so gut und er enthält so viele Wahrheiten und lehrreiches, dass ich meinen eigentlichen Beitrag verschiebe und Du hier jetzt diesen Erfahrungsbericht lesen kannst. Viel Spass damit:

Da waren wir nun, am anderen Ende der Welt, auf dem kleinsten Kontinent dieser Erde, Australien. Unsere finanziellen Mittel am verdampfen und weit und breit keine Aussicht auf Arbeit. Western Australien ist der größte Staat den Australien zu bieten hat und auch der, mit den wenigsten Einwohnern pro Quadratkilometer.

Wir kamen aus dem dichter besiedelten Süden Westaustraliens und zogen weiter Richtung wärmeren Norden, um dem kommenden Winter zu entfliehen. Dabei waren wir ständig auf der Suche nach Arbeit. In der Magret River Region, dem größten Weinanbaugebiet Westaustraliens, haben wir täglich auf dutzenden Weingütern und auch Viehfarmen nach Arbeit gefragt. Die Antwort war immer die gleiche: „Sorry Mate, no work“ (keine Arbeit mein Guter). Morgens motiviert aufstehen, in dem Glauben „heute schaffen wir es, heute kriegen wir einen Job!“, um Abends festzustellen, dass es wieder nicht geklappt hat. Aber morgen ist ja bekanntlich auch noch ein Tag. Für einige Zeit war dieser Zustand Ok. Schließlich hatten wir gehört, dass es einen Ort geben soll, an dem ‚immer‘ Erntehelfer gesucht werden und ein paar Dollar waren auch noch in unseren Taschen.

So zogen wir immer weiter Richtung Norden, entlang der traumhaften Westküste. Vorbei an Busselton, Bunburry und Perth, dabei weiterhin auf der Suche nach Lohngebern. Geraldton liegt gute 400 km nördlich von Perth und weitere, knappe 700 km, Carnarvon, der Ort, an dem ‚immer‘ Erntehelfer gesucht werden. Der Anblick der sich uns bot, war ein ganz anderer. Vor vielen Farmeinfahrten prangte schon das Schild „No work, no entry“ (keine Arbeit, kein Zugang). Naja, wenn wir schon bis zum Hals in der Scheiße stehen, dann sollten wir unsere Köpfe nicht hängen lassen. Und auf ging es, alle Farmen ohne Schild abzuklappen, um mit grenzenlosen Optimismus und gewinnendem Lächeln nach Beschäftigung zu fragen – erfolglos.

Unser finanzielles Polster oder besser Pölsterchen war schon kritisch zusammengeschrumpft. Da klingelten mir die nur allzu vertrauten Worte im Ohr: “Wenn das was Du tust, nicht zu dem führt was Du haben willst, dann tue so lange etwas anderes, bis sich Dein Ziel erfüllt hat”. Absofort bewarben wir uns überall. Wirklich überall. Von der Fleischtheke über Banken und Hotels, bis Klamottenläden und einer Fabrik zur Verarbeitung von Meeresfrüchten. Nichts. Aushänge an allen Anzeigenbrettern. Ebenfalls nichts.

Aus dem Süden waren wir gekommen und der nahende Winter war unserer Jobsuche dort nicht dienlich. Im Westen ist der Ozean. Im Osten ist Wüste. Der nächste Ort Richtung Norden ist weitere 700 km entfernt. Die nächste „Großstadt“ Darwin 3000 km. Ganz große Sch….

Wir waren ratlos was zu tun sei. Deshalb beschlossen wir Vorräte anzulegen und in den Winterschlaf zu gehen. 40 km südlich von Carnarvon gibt es einen kostenlosen Campingplatz direkt am Meer. Ideal für unser Vorhaben.

Unsere Vorräte aufzufüllen war schmerzlich. Das erste Mal in unserem Leben sind wir in einem Supermarkt gewesen, mit dem Bewusstsein nicht das kaufen zu können, worauf wir gerade Lust und Appetit haben. Vorbei die Zeit mit dick Nutella auf der Stulle. Brot, Obst, Suessigkeiten, Fleisch waren nicht drin. Dafür aber Mehl, Reis und Nudeln plus einen 5kg Sack Karotten, damit wir etwas mit Vitaminen haben. Wasser gab es kostenlos aus den Wasserhähnen der Tankstellen. Vermutlich kennt der eine oder andere die Geschichten der Entbehrungen und des Mangels während des Krieges und in der Nachkriegszeit von seinen Grosseltern. Jetzt erlebten wir es selbst und verstanden.

New Beach, so hieß der Platz, der für uns Gestrandete eine neue Heimat wurde und den wir mit ungefähr 15 anderen Parteien teilten. Schnell hatten wir uns 2 Kochstellen eingerichtet, denn Feuerholz gab es kostenlos und reichlich. Außerdem ist über der Kohle kochen, die geilste Art des Kochens und wenn wir etwas hatten, dann war es Zeit.

Um unseren Speiseplan zu bereichern, bin ich jeden Tag angeln gegangen. Am ersten Tag hatte ich nach einer Stunde einen Fisch gefangen, der für seine Spezies auch ordentlich war. In der folgenden Stunde hatte ich nichts mehr gefangen, obwohl Fische, nur wenige Meter entfernt, im Wasser schwammen. Bevor ich mich ans zusammenpacken machte, kamen 2 Burschen mit ihren Angeln vorbei, um sich 200 Meter von mir entfernt, ebenfalls dem Fischen zu widmen. Nur mit anderem Resultat. Die Jungs zogen einen Fisch nach dem anderen aus dem Wasser. Schnell waren meine Sachen gepackt und ich bei den Jungs. Wenige Minuten später war ich um 2 bedeutende Informationen reicher. Ich wusste was der richtige Köder ist und wo ich ihn finde und wusste nun auch die richtige Technik. Diese Informationen haben uns sehr geholfen und viele leckere und sattmachende Abendessen beschert. Mein Opa pflegte häufig zu sagen: „Mit Augen und Ohren kann man stehlen“. Für andere Menschen ist dieses Zitat als „Modellieren“ bekannt.

‚Mach so viele Kontakte wie möglich‘ ist eine der Erkenntnisse, die wir aus unserer Zeit in Carnarvon mitgenommen haben und die sich später noch viel deutlicher herauskristallisiert hat.

Für uns gab es 2 Mahlzeiten am Tag und jede Mahlzeit hat für uns beide knapp 1 Australischen Dollar gekostet (circa 70 Eurocent). Zwischen den Mahlzeiten haben wir geangelt, Feuerholz besorgt und uns überlegt, wie wir unsere Situation verbessern können. Die Australier lieben Pizza. Da wir schon unsere beiden Feuerstellen aus einer Art Lehm geformt und gebrannt hatten, kam mir die Idee einen Pizzaofen zu bauen, um Pizza am Strand verkaufen zu können. Unser Ofen ging bei der Zusammensetzung der Einzelteile zu Bruch. Ich hatte ihn zu groß dimensioniert. Mit dem Bruch des Ofens zerbrach auch mein Traum vom Pizzageschäft und ich war entmutigt, schließlich hatten wir schon viele Stunden schweißtreibender Arbeit investiert. Ramona ließ sich nicht entmutigen und von der Idee eines Ofens nicht abbringen. Sie baute aus den Bruchstücken des Pizzaofens, einen anderen Ofen. Einen, in dem wir von nun an unser eigenes Brot backen konnten. Richtiges Brot.

Kreativität war etwas, das sich bei uns beiden in dieser Situation noch deutlicher ausgeprägte. Dinge wurden gebastelt, improvisiert, erfunden und wegwerfen konnten wir uns sowieso nicht leisten. Um Abwechslung bei unseren Fischgerichten zu haben, hatten wir uns alter Techniken der Fischzubereitung besonnen und waren in der Lage, Fisch auf 10 unterschiedliche Wege zuzubereiten. Stockfisch, Trockenfisch, Fischsuppe… usw.. Schalen von Orangen (ein Geschenk anderer Camper), haben wir getrocknet, von Hand zermahlen, um sie dann als Aroma in Teig zu geben. Aus Grapefruits, einem weiteren Geschenk, kochten wir unsere eigene Marmelade, welche sehr an Englische Breakfastmarmelade erinnerte. Als alternativen Brotaufstrich rösteteten wir unsere Brotscheiben über der Glut, um sie anschließend mit Knoblauch einzureiben und mit Salz zu bestreuseln. Die Momente, in denen wir uns etwas geschaffen hatten, woran normalerweise nicht zu denken war – weil wir es nie mussten – waren für uns das pure Glück. Es wurden immer mehr die kleinen und winzigkleinen Dinge über die wir uns freuten. Das Gefühl das erste eigene Brot, in der Glut des selbst gesammelten Holzes, im selbstgebauten Ofen am Strand gebacken zu haben und anschließend den Duft von frisch gebackenem Brot in der Nase zu haben, ist unbeschreiblich.

Die Wende unserer Lage kündigte sich in der Form eines australischen Paearchens an, welches nur für eine Nacht am gleichen Strand verweilte. Ich hatte Ihn Abends getroffen und über dieses und jenes geplaudert. Als wir anfingen uns über Brot zu unterhalten und ich erwähnte, dass wir selbst Brot backen, wurde seine Frau hellhörig und fragte nach dem wie. Ich hielt es für anschaulicher, wenn ich es den beiden zeige anstatt es zu erklären. So führte ich sie in unser Lager, wo es auch das Brot des Tages zu kosten gab. Unser Lager muss bei den beiden Eindruck hinterlassen haben, denn am nächsten Tag tauchten beide vor ihrer Abfahrt mit einem Gabenteller auf. Uns hatte es im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache verschlagen und wir brachten nur ein gestottertes Dankeschön hervor, so perplex waren wir. Obst, Schokolade und einen Schal für Ramona. Süßigkeiten! Wenn deine Süßigkeiten von Weihnachten noch im darauf folgenden Sommer in Deiner Wohnung gammeln, ist dir das wahrscheinlich egal. Du kannst schliesslich jederzeit welche haben. Aber fuer uns war es der Wahnsinn, dass zu bekommen wovon wir den ganzen Tag nur träumten, weil wir es uns nicht leisten konnten.

Die beiden Mildtäter wussten nichts von unserer Situation, vermutlich sprach unser Camp für sich selbst. Am restlichen Strand waren wir auch schon als die verwilderten Deutschen bekannt. Die Gabe sollte der Auftakt zur Veränderung unserer Lage sein. Wir hatten uns mit unserer Situation angefreundet, arrangiert und sie akzeptiert. Es wurde für uns zu einer Erfahrung und Herausforderung, die wir nicht missen möchten. Vielleicht hat genau diese Einstellung den Weg zur Veränderung geebnet. Wir hatten das Vertrauen, dass am Ende alles gut werden wird. Und es wurde gut.

Jeff und Lynn waren die nächsten Gabenbringer und haben uns ein absolutes Festessen beschert. Frisch gebackenes Brot, richtige Butter, Käse, Leberwurst, Camembert und 2 eisgekühlte, selbstgebraute Biere. Die Tränen standen uns vor Glück und Freude in den Augen und wir wussten im ersten Moment nicht, ob wir das wirklich essen sollten oder doch besser aufsparen. Wir schauten uns gegenseitig in die Augen und schüttelten zeitgleich mit dem Kopf. Das ist ein Moment zum genießen!
Und wie wir diesen Moment genossen haben. Für uns war es das Festessen unseres Lebens. Dicke Scheiben frischgebackenen Brotes, fluffiger Teig mit krustiger Kruste, großzügig mit Leberwurst bestrichen. Den Käse über der Glut zu unseren Füßen angeschmolzen und geröstet und dazu ein gutes, kühles Bier. Da saßen wir am Strand von New Beach, in der Ferne rauschte das Meer, zu unseren Füßen knisterte das Feuer und über uns ein sternenklarer Himmel. Es war der perfekte Moment.

Diese Erlebnisse ermutigten uns und zur gleichen Zeit spürten wir beide, dass wir etwas verändern müssen. Es war an der Zeit New Beach zu verlassen. Mit unserem Brot hatten wir ein wenig Geld am Strand verdient, der Tank war noch halb voll und wir hatten uns überlegt, was wir auf unserem Weg Richtung Norden noch alles verkaufen können um Strecke zu machen. Getreu dem Motto: „Wenn Scheiße, dann Scheiße mit Schwung!“, brachen wir auf ins Ungewisse, ohne zu wissen wie weit wir kommen. Zur Not können wir uns immer noch vom reichlich vorhandenen Roadkill ernähren.

Einige Leute hatten uns abgeraten weiter Richtung Norden zu ziehen. Dort sei es noch viel schwieriger Arbeit zu kriegen und außerdem viel schwieriger aus einem Dilemma heraus zu kommen. Hatten uns solche Stimmen schon nach Carnarvon gebracht, war es an der Zeit sie jetzt zu ignorieren, auf die eigene Stimme zu hören und auf die eigene Intuition zu vertrauen. Den Mutigen gehört die Welt.

Nach 700 km fanden wir uns in einem Ort wieder, in dem wir nach über 2000km zum ersten Mal Aushänge sahen, auf denen nach Arbeitern gesucht wurde. Unser Mut hatte sich gelohnt und nach einer 2 monatigen Odyssee hatten wir endlich einen Job gefunden. Dieses Gefühl war unglaublich. Am selben Abend wurden wir angetrunken zu unserem neuen Haus gefahren. Terrasse, Küche mit allem drum und dran, Badewanne, Dusche. Essen kostenlos. Süßigkeiten. Es kam uns vor wie ein Traum. Selbst am nächsten morgen konnten wir es noch nicht fassen. Stärker hätte der Kontrast unser letzten 2 Monate nicht seien können.

Übungen für mehr finanziellen Wohlstand

In meinem Beitrag „finanzieller Wohlstand durch Verlassen Deiner Komfortzone“ konntest Du lesen, wie Dir das Verlassen Deiner Komfortzone auch für Deinen finanziellen Wohlstand hilft. So bildest Du eine Persönlichkeit, die andere Menschen führen kann und keine Angst vor Zurückweisung hat, ganz nebenbei aus. Damit hast Du die Grundlagen für Deinen finanziellen Wohlstand schon gelegt. Um einen Schritt weiter zu gehen, habe ich Dir ein paar leichte Übungen zusammen gestellt, die Dich noch weiter in die Richtung finanzieller Wohlstand unterstützen.

Als erste Übung empfehle ich Dir, Deine Gedankenwelt und Glaubenssätze zu erweitern. Das was Du denkst bist Du und wirst Du bekommen. Das was Du hast und bist ist ein Ergebnis Deiner Gedanken der vergangenen Jahre. Wenn Du also etwas verändern möchtest, dann empfehle ich Dir bei Deinen Gedanken anzufangen. Zu diesem Thema gibt es sehr sehr viele Bücher. Ich möchte Dir 4 grundlegende Klassiker ans Herz legen. Deine Investitions insgesammt beträgt 23 Euro (oder weniger):
1. Think and grow rich von Napoleon Hill
2. The richest man of babylon
3. Rich dad poor dad von Robert Kiyosaki
4. Cashflow Quadrant von Robert Kiyosaki
In den Büchern von Robert Kiyosaki findest Du noch einige weitere Literaturempfehlungen mit denen Du noch weiter in das Thema einsteigen kannst.

Diese 4 Bücher reichen meiner Meinung nach für den Anfang vollkommen aus. Wenn Du sie gelesen hast, dann ließ sie einfach noch einmal.

Als zweite Übung könntest Du einige Male Spiele wie Cashflow von Robert Kiyosaki oder Monopoly spielen. Richte Spieleabende für Dich und Deine Freunde ein und spielt. Gerne organisiere ich auch Spieleabende in Berlin, ich habe beide Spiele da. So weit ich weiß gibt es sogar Monopoly und Cashflow Clubs, in denen sich die Teilnehmer immer wieder treffen und spielen. Vielleicht gibt es sowas ja auch in Deiner Umgebung. Das hätte für Dich nicht nur den Vorteil, dass Du ganz einfach mitspielen und von erfahrenen Spielern lernen kannst, sondern es bietet Dir auch den Vorteil viele gleichgesinnte kennenzulernen. Da sind sicher einige erfolgreiche Geschäftsleute dabei.

Die dritte Übung hatte ich in einem anderen Blogbeitrag schon einmal beschrieben. Gewöhne Dir scheinbar erfolgreiche Strategien an, um mit Geld umzugehen. In meinem Artikel „lerne mit Geld umzugehen – 6 Tipps zum besseren Umgang mit Geld“ findest Du weitere Information zu dieser Übung.

In der nächsten Übung hast Du die Aufgabe Deine Einnahmen um 10% zu erhöhen. Das heißt, wenn Du im Moment 2000 Euro im Monat verdienst, dann sorge dafür, dass Du demnächst 2200 Euro jeden Monat verdienst. Sei kreativ und lasse Dir Lösungen einfallen, wie Du diese 10% verdienen kannst. Jetzt fängst Du an unternehmerisch zu denken. Das ist allerdings nur der erste Teil der Aufgabe. Nutze diese 10% Mehreinkommen, um alle Deine Schulden so schnell wie möglich abzuzahlen. Wenn Du zum Beispiel einen Fernsehr, einen Computer und die Küche auf Kredit gekauft hast und diese in monatlichen Raten abzahlst, dann nimm die 10% und sorge dafür, dass der Fernseher so schnell wie möglich bezahlt ist. Sagen wir mal die Rate für den Fernsehr ist im Monat 50 Euro, die für den Computer auch 50 Euro und die für die Küche 200 Euro. Wenn der Fernseher bezahlt ist, nimm die 10% und die 50 Euro monatliche Rate, die Du bis dahin für den Fernsehr bezahlt hast und zahle den Computer ab. Wenn dieser bezahlt ist packe auch die 50 Euro Rate noch mit drauf und zahle die Küche ab. Wenn die Küche bezahlt ist, dann nimm die 10% und die 300 Euro (alle Raten zusammen) und spare das Geld auf einem Konto für zukünftige Investitionen. Unter Investitionen verstehe ich keine Reisen oder Luxusartikel. Auch ein Seminar ist in diesem Sinn keine Investition. Natürlich ist es eine Investition in Dich. Hier verstehe ich Investition allerdings so, dass das Geld für Dich arbeitet und Dir ein passives Einkommen generiert. Mehr dazu findest Du in den oben genannten Büchern.

Wenn Du die eben genannte Aufgabe erledigt hast, dann hast Du schon einen großen Schritt gemacht und gehörst zu einer Minderheit. Jetzt kannst Du daran gehen Dir ein passives Einkommen zu generieren. Ein passives Einkommen ist ein Einkommen, für das Du nicht arbeiten musst. Zum Beispiel sind Zinszahlungen ein passives Einkommen, oder Mieteinnahmen. Die Übung, der Du Dich jetzt zuwenden könntest ist, Dir 10% passives Einkommen zu generieren. So könntest Du vielleicht eine Wohnung kaufen, die nach Abzug aller Kosten (auch Kreditraten) Dein Einkommen um 10% erhöht. In dem Beispiel von oben wäre das also eine Wohnung, die Dir nach Abzug aller Kosten monatliche Einnahmen von 220 Euro bringt. Du könntest auch in eine Firma investieren oder selber eine Firma gründen. Wichtig ist, dass die 10% nicht durch Deine Arbeit für die Firma entstehen, sondern dass die Firma diese 10% ohne Dein zutun generiert.

Vielleicht hört sich das für Dich jetzt alles ganz schön weit weg an, so ist das oft, wenn man anfängt seine Komfortzone zu erweitern. Deswegen empfehle ich Dir erstmal mit der ersten Übung anzufangen. Taste Dich langsam vor, Schritt für Schritt. Es kann sein, dass Du ein paar Jahre brauchst, das ist vollkommen ok. Ich beschäftige mich jetzt auch schon viele Jahre mit dem Thema und so langsam verstehe ich worauf es ankommt und gehe die entsprechenden Schritte. Mach lieber jeden Tag einen ganz kleinen Schritt als immer wieder zu versuchen in großen Schritten alles aufzuholen.

Viele Jahre habe ich versucht in großen Schritten alles auf einmal zu machen und bin immer wieder gescheitert und war so frustriert, dass ich mich Monate gar nicht darum gekümmert habe. Seit einigen Monaten gehe ich kleine Schritte, einen Schritt nach dem anderen und die Ergebnisse sind überwältigend. Probiere es aus und berichte mir von Deinen Erfahrungen.

Wenn Du die Übungen gemacht hast, kannst Du Dich bei mir melden, denn ich habe mir noch weiterführende Übungen ausgedacht. Auch in den nächsten Wochen und Monaten werde ich ab und zu etwas zum Thema finanzieller Wohlstand schreiben und die eine oder andere Anregung weitergeben. Wenn Dich das interessiert, dann trage Dich einfach hier zum Newsletter ein:

finanzieller Wohlstand durch Verlassen Deiner Komfortzone

Ich lese gerade das Buch Cashflow Quadrant von Robert Kiyosaki, welches mir ein Freund geschickt hat. In diesem Buch beschreibt der Autor, wie man sich und seine Persönlichkeit entwickeln muss, um zu finanziellem Wohlstand zu kommen. Dabei definiert er finanziellen Wohlstand nicht anhand der Menge des Geldes, welches man hat. Viel Geld zu haben nennt er reich sein. Wohlhabend ist man, wenn man mehr Geld aus passivem Einkommen einnimmt, als man für seine Lebenskosten ausgibt. Das heißt, wenn Du jeden Monat zum Beispiel 2000 Euro für Miete, Essen, Versicherungen usw. brauchst und über 2000 Euro durch passives Einkommen, also ohne dafür zu arbeiten, bekommst, dann bist Du wohlhabend. Dann kannst Du frei über Deine Zeit verfügen und auch entscheiden, wann Du arbeiten möchtest und wann nicht.

Um finanziellen Wohlstand zu erreichen, empfiehlt er jedem 2 grundlegende Charaktereigenschaften:

  1. Um erfolgreich zu sein, solltest Du lernen die Angst vor Zurückweisung zu überwinden und aufhören darüber nachzudenken, was andere Menschen über Dich denken.
  2. Du solltest andere Menschen führen können.

Als ich das gelesen habe, viel es mir wie Schuppen von den Augen. Das sind Eigenschaften, die man mit dem Komfortzonenbuch trainieren kann. Mir war bisher nicht bewusst, dass sich das auch auf den finanziellen Wohlstand auswirkt die Übungen zu machen. Bisher hatte ich mein Augenmerk eher auf die persönliche Entwicklung und das Glück im Leben gelegt.

Warum sind diese Eigenschaften so wichtig?

Robert Kiyosaki empfiehlt, dass Du erst ein Unternehmen aufbaust und aus den dort gemachten Erfahrungen und den Einnahmen Dich zum Investor entwickelst. Um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen und zu führen brauchst Du seiner Meinung nach  beide oben genannte Fähigkeiten. Es wird immer Menschen geben, die das von Dir angebotene Produkt oder die Dienstleistung nicht brauchen oder aus anderen Gründen nicht haben wollen. Das hat aber nichts mit Dir oder der Qualität Deiner Produkte zu tun. Wenn Du Dir in der Gründungsphase darüber Gedanken machst, was andere Menschen über Dich denken, wenn Du diese Firma gründest, dann kann Dich das davon abhalten diese Firma zu gründen. Wenn Du Angst davor hast zurück gewiesen zu werden, kann Dich das daran hindern, die von Dir angebotenen Produkte auch zu verkaufen. Um seine Angst vor Zurückweisung zu überwinden hat er bei Xerox als Verkäufer angefangen und Kopiergeräte verkauft. Außerdem hat er sich mit folgendem Satz immer wieder daran erinnert, dass es unwichtig ist, was andere denken, es zählt nur was er denkt: „Das was Du über mich denkst ist nicht mein Geschäft. Am wichtigsten ist, was ich über mich denke.“ Was Du machen kannst, dazu gleich mehr.

Warum es in einer eigenen Firma wichtig ist, die Menschen die dort arbeiten auch führen zu können, das ist Dir vermutlich klar. Ich habe beim Trainer Track ein paar sehr erfolgreiche Geschäftsmänner und -frauen kennengelernt und eine ihrer Qualitäten ist, dass sie sehr gut mit ihren Mitarbeitern umgehen können. Sie fördern und fordern ihre Mitarbeiter. Sie behandeln sie mit Respekt und wissen einfach, wie man mit unterschiedlichsten Menschen umgeht. Der Lohn sind hoch motivierte und loyale Mitarbeiter.

Wie Du diese Eigenschaften entwickeln kannst!

Ich hatte es ja schon angedeutet, dass viele Übungen im Komfortzonenbuch eine der beiden Eigenschaften oder gleich beide Eigenschaften trainieren. Sehr viele Übungen setzen die Interaktion mit anderen Menschen voraus. So findest Du Übungen, in denen Du die Gedanken, was andere über Dich denken, loslassen musst. Du findest Übungen, in denen Du Dich direkt oder indirekt der Angst vor Ablehnung stellen musst und Du findest Übungen, die Du nur durchführen kannst, wenn Du gelernt hast mit Menschen umzugehen. Damit hast Du den ersten Schritt getan, um Menschen erfolgreich führen zu können. Für den zweiten Schritt, nämlich wirklich zu lernen Menschen zu führen, musst Du Dir selber ein paar Aufgaben ausdenken. Auch ich mache mir schon darüber Gedanken und werde in einem meiner nächsten Beiträge ein paar Übungen dazu veröffentlichen. Auch denke ich über Übungen nach, die sich direkt mit mehr finanziellem Wohlstand beschäftigen. Wenn Dich diese interessieren, dann melde Dich einfach zu meinem Newsletter an und so erfährst Du gleich, wenn ich sie veröffentlicht habe:

Das Leben ist ein Spiel

Die meisten Menschen sind mit sich und ihrem Leben ziemlich zufrieden und beschäftigen sich daher eher selten mit Themen der Persönlichkeitsentwicklung. Warum sollten sie auch? Das würde ja im Zweifelsfall bedeuten, dass mit ihnen etwas nicht in Ordnung ist. Ok, das ist jetzt vielleicht etwas krass formuliert, aber in die Richtung geht es oft. Mit dem Verlassen der Komfortzone gehen da meine Erfahrungen in eine andere Richtung. Es hat nichts damit zu tun, wie gut die Persönlichkeit entwickelt ist. Es ist eher wie ein Spiel. Ein Spiel mit ein paar leichten Gegnern und einem großen Endgegner. Wenn man den besiegt hat, dann kommt man ins nächste Level. So ganz nebenbei sammelt man auch noch Erfahrungspunkte, entwickelt also auch seine Persönlichkeit.

Den meisten Menschen macht spielen Spass. Das fordert sie heraus und fast jeder gewinnt auch gerne. Warum dann nicht auch das Leben als ein Spiel betrachten? Ein Spiel mit vielen mehr oder weniger leichten Herausforderungen und ab und zu einer großen Herausforderung, die, wenn Du sie gemeistert hast, Dich zum nächsten Level führt. Das heißt, das Ziel ist es eigentlich gar nicht an Deiner Persönlichkeit zu arbeiten, sondern das Spiel des Lebens zu spielen und dabei immer mehr Spass zu haben und immer höhere Level zu erreichen.

Wie kann das zum Beispiel aussehen?

Ich habe ein Buch „Raus aus Deiner Komfortzone“ geschrieben. Dafür habe ich knapp 3 Jahre gebraucht. Der eigentliche Zeitaufwand war aber sehr viel geringer. Das Buch scheint, jetzt wo es endlich fertig ist einen gewissen Erfolg zu haben und so werde ich immer wieder mal darauf angesprochen, was wäre, wenn ich das Buch schon vor 3 Jahren fertig gemacht hätte. Ich antworte dann, dass es vermutlich damals nicht zu so einem Erfolg geworden wäre, weil damals die Voraussetzungen ganz anders waren. Vieles, was ich jetzt an Unterstützung bekomme hätte ich damals nicht bekommen. Ich musste also erstmal einige kleinere Herausforderungen meistern, bevor ich mich dem Endgegner Buchveröffentlichung stellen konnte.

Spannend finde ich auch, dass viele der kleinen Herausforderungen erstmal gar nichts mit dem Buch zu tun hatten und ich jetzt beim zurück Blicken erst erkenne, welche Auswirkungen sie auf den Erfolg des Buches haben. Mein Endgegner war übrigens nicht das Buch herauszubringen, sondern mal eins meiner vielen Projekte zu Ende zu bringen. Scheinbar ist dadurch ein Knoten geplatzt, so dass sich das jetzt auf mein gesammtes Leben auswirkt. Ich fühle mich richtig im nächsten Level. So viele Dinge gelingen jetzt ganz einfach. Dafür erscheinen neue Herausforderungen, so wie in einem Spiel.

Genauso wie in einem Spiel kannst Du auch jederzeit den Schwierigkeitsgrad bestimmen. Du entscheidest jederzeit welchen Herausforderungen Du Dich stellen möchtest und welchen nicht. Ok, manchmal ist es nicht so einfach und Du musst Dich stellen, egal ob Du willst oder nicht. Meistens passiert das aber dann, wenn Du Dich vorher lange nicht den wichtigen Herausforderungen gestellt hast. Der Jobverlust oder der Partnerverlust ist so ein Beispiel. Es ist wirklich sehr selten, dass man das nicht vorher ahnt oder Anzeichen dafür präsentiert bekommt (Ausnahmen bestätigen die Regel). Trotzdem schauen viele weg und agieren nicht. So sind sie später zum Reagieren gezwungen. Bei einem Spiel ist dieser Faktor oft die Zeit. Bleibst Du einfach stehen und stellst Dich Deinen Gegener nicht, dann läuft irgendwann die Zeit ab und Du verlierst ein Leben und musst das Level noch einmal von vorne beginnen.

Der entscheidene Unterschied

Im Gegensatz zum Spiel ist es im Leben oft nicht so einfach seine kleinen, mittleren und großen Herausforderungen zu finden. In einem Spiel wird man mehr oder weniger direkt dort hin geführt. Im Leben ist das sehr ähnlich, nur erkennen viele da die Herausforderungen nicht. Dadurch können sie sich ihnen auch nicht stellen. Dafür gibt es verschiedene Gründe, denn oft sind den anderen Menschen in der Umgebung diese Hindernisse bewusst, nur einem selbst nicht. Falls Du gerne spielst und gerne ein Level in Deinem Leben aufsteigen möchtest, dann ist das schonmal ein guter Hinweis für Dich. Deine Umgebung sieht an und bei Dir Dinge, die Du vielleicht nicht siehst. So sieht ein Freund vielleicht Hindernisse, denen Du Dich stellen solltest, denen Du aber ausweichst, ohne überhaupt zu merken, dass Du einem Hindernis ausweichst.

Eine weitere Möglichkeit herauszufinden, wo Du Dich Hindernissen entziehst, ist es, wenn Du Dir überlegst, was Du schon seit Jahren planst oder als Ziel hast. So bin ich auch einigen meiner Herausforderungen auf die Schliche gekommen. Zum Beispiel möchte ich schon seit Jahren, seit ich das erste Mal davon gehört habe, die Vipassana Meditation mitmachen. Und seit damals schaffe ich es das regelmäßig zu vermeiden. Irgendwelche Gründe habe ich immer gefunden. Es waren gute Gründe, aber eigentlich nicht gut genug, um einen seit vielen Jahren bestehenden Traum zu verhindern.

Als ich das für mich erkannt hatte, habe ich die Entscheidung getroffen noch dieses Jahr die Vipassana Meditation zu machen. Ich weiß nicht was das in meinem Leben verändern wird, ob mich das ins nächste Level bringt oder ich „nur“ ein paar Erfahrungspunkte sammle. Ich weiß aber, dass es eine Herausforderung ist, der ich mich stellen werde.

Eine weitere Möglichkeit hast Du, indem Du Dich einfach nacheinander kleineren und größeren Herausforderungen stellst. Das kannst Du zum Beispiel machen, wenn Du die Übungen in meinem Buch von vorne nach hinten alle machst. Auch ich werde dieses Jahr damit beginnen alle Übungen einmal zu machen und meine Erfahrungen damit festzuhalten. Vielleicht magst Du ja dann Deine Erfahrungen ergänzen. Trage Dich einfach unten zum Newsletter ein und Du wirst informiert, wenn ich meine Erfahrungsberichte veröffentliche.

Bis dahin möchte ich Dir ein paar Aufgaben mitgeben:

  1. Frage die Menschen, die Dir am Nächsten stehen, ob sie bei Dir irgendwelche Vermeidungsstrategien beobachten. Ob sie Dinge sehen, die Dir gut tun würden, die Du aber nicht machst. Höre ihnen genau zu und frage Dich, ob sie damit recht haben und was passieren würde, wenn Du ihren Hinweisen folgst.
  2. Überlege Dir, welche Ziele und Träume Du schon lange hast. Warum hast Du sie bisher nicht verwirklicht? Kann es sein, dass es da einige Herausforderungen gibt, denen Du Dich bis jetzt nicht stellen wolltest/konntest? Was passiert, wenn Du Dich diesen Herausforderungen stellst?

Ich bin jetzt nur auf einen Aspekt des Lebensspiels eingegangen. Ich habe dazu ein ganzes Seminar entworfen. Wenn Du mehr Informationen dazu möchtest, dann ließ einfach hier weiter:
Träume Dein Leben, Lebe Deinen Traum

In den nächsten Wochen werde ich immer wieder mal das Thema: Das Leben ist ein Spiel aufgreifen und für unterschiedlichste Lebensbereiche als Metapher nutzen.

Wenn Du meine Erfahrungsberichte, weitere Beiträge oder Aufgaben von mir bekommen und so Dein Leben weiter optimieren möchtest, dann trage Dich einfach hier in den Newsletter ein:

von 20 Kilo Übergewicht zum Triathlon mittlere Distanz in 6 Monaten

Wie ich es schon in meinem letzten Beitrag angekündigt habe, hat mich ein Bekannter bei Facebook zur Teilnahme an einem Triathlon motivert (herausgefordert). Da wir Beide die Herausforderung suchen haben wir uns für einen Triathlon mittlerer Distanz entschieden. Das heißt 2,2 km schwimmen, 84 km radfahren und 20 km laufen. Da ich im nächsten Jahr schon ziemlich stark gebucht bin, passte mir der 18. Juni am Besten. Ich habe also gerade mal 6 Monate Zeit.

Die Ausgangssituation

Anfang des Jahres sah es ja schon sehr gut aus, aber leider habe ich mich in der zweiten Hälfte des Jahres wieder sehr gehen lassen. So bin ich jetzt schwerer denn je. Ok, durch das viele Training liegt mein Körperfettanteil trotzdem 5% niedriger als zu meinen „schlimmsten“ Zeiten, aber so wirklich beruhigend ist das nicht. Um genau zu sein, ich habe am 26.12.2010 102,5 kg gewogen mit einem Körperfettanteil von 28,3 Prozent. Die restlichen Daten sind:
linker Oberarm: 36 cm (am entspannten Bizep gemessen)
rechter Oberarm: 33,5 cm
Taille: 109 cm
Hüfte: 113 cm
linker Oberschenkel: 65 cm (in der Mitte gemessen)
rechter Oberschenkel: 68 cm

Inzwischen ist fast eine Woche vergangen und ich habe mich in diesen Tagen nach der von Tim Ferriss in seinem neuen Buch „The 4 hour body“ empfohlenen slow carb diät ernährt. Am 30.12.2010 war ich dadurch schon wieder unter 100 kg, nämlich bei 99 kg mit 26,4 Prozent Körperfett.

Die slow carb Diät

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach:

  1. Iss keine weißen Kohlenhydrate, also kein Brot, keine Nudeln, keine Kartoffeln, keinen Reis usw.
  2. Iss das Selbe immer wieder.
  3. Trinke keine Kalorien, also keine Fruchtsäfte oder so, sondern Wasser und Tee.
  4. Iss keine Früchte.
  5. Nimm Dir einen Tag in der Woche eine Auszeit, wo Du alles essen darfst.

Der Plan

Auch in den nächsten Wochen in Thailand werde ich mich weiter so ernähren. Mein Ziel ist es bis zum Triathlon im Juni 20 kg an Körperfett abgenommen zu haben. Das entspricht einem Körperfettanteil von ca 10%. Auch werde ich weiterhin jeden Wochentag eine Stunde trainieren.

Ich habe mal einen Test auf dem Laufband gemacht und 10 Kilometer schaffe ich auch in meiner jetzigen Verfassung zu laufen. Wenn ich aus Thailand zurück bin werde ich auch testen, wie gut mir das nach 84 km radfahren gelingt. Ich bin allerdings sehr zuversichtlich, dass ich allein durch die Gewichtsreduktion schon sehr gut vorbereitet bin.

Trotzdem plane ich zweimal in der Woche schwimmen zu gehen und vor allem kraulen zu üben. Dafür möchte ich mir einen Trainer suchen, der mir in 2 bis 3 Stunden die wichtigsten 20% der Technik beibringt, die 80% meiner Verbesserung ausmachen. Ich denke, da ich kraulen nie wirklich gelernt habe, kann das schon eine sehr starke Wirkung haben. Wenn Du jemanden in Berlin kennst, dann gib mir bitte Bescheid.

Außerdem werde ich zweimal die Woche laufen und einmal radfahren. Beides einfach, um mich an die Bewegungsabläufe zu gewöhnen, die Schuhe einzulaufen, den Po einzufahren und auch die jeweiligen Muskeln zu stärken. Auch da überlege ich mir Trainer zu suchen, die mir möglichst effektive Techniken beibringen. Ich werde auch immer mal wieder Trainings mit der vollen Distanz machen, also 20 km laufen oder 84 km radfahren. Ca. einen Monat vorher werde ich auch einmal das komplette Programm testen. Ob das eine gute Idee ist muss ich mich noch mit Leuten, die sich damit auskennen, beraten. Wenn Du jemanden kennst, dann sag bitte Bescheid.

In Thailand werde ich auch Tims Buch weiter lesen, von daher kann es sein, dass sich an dem Trainingsplan noch einiges ändert. In Thailand werde ich vermutlich nicht wirklich trainieren, außer mein morgendliches Yoga. Ich werde mich erstmal voll auf meine Ernährung konzentrieren, so dass ich wenn ich zurück bin mit dem Joggen beginnen kann. Mit 20 kg zu viel ist das doch nicht ganz so gut für die Gelenke.

Alles zusammen ist das schonmal ein guter Start für meinen geplanten Waschbrettbauch. Ich werde Dich über meine Trainingsfortschritte auf dem Laufenden halten, auch darüber, was ich genau mache. Wenn Dich das interessiert, dann trage Dich einfach hier in meinen Newsletter ein:

30 Tage Supertrial noch einmal von vorne

Knapp über 3 Wochen nach dem Start meiner Supertrial muss ich mir jetzt eingestehen, dass ich es im ersten Anlauf nicht geschaft habe die 30 Tage durchzuhalten. Ich bin an mir selbst und dem Versuch mich zu belügen gescheitert. Ich hatte ja schon an anderer Stelle erwähnt, dass meine größte Herausforderung Disziplin und Kontinuität ist. Genau deswegen werde ich daran auch weiter arbeiten.

Auch wenn ich die 30 Tage noch nicht geschafft habe, habe ich weiterhin vor die 30 Tage zu schaffen. Ich werde allerdings aus den gemachten Erfahrungen die Aufgabe etwas umgestalten. Wie das dann genau aussieht, dazu später mehr. Erstmal möchte ich meine gemachten Erfahrungen auswerten und mit Dir teilen.

In dem Buch „The success principles“ habe ich einmal eine Geschichte gelesen, die scheinbar mehr Wahrheit enthält, als ich es wahrhaben möchte/wollte. Sie handelt von einem Mann, der super fit ist und sehr jung aussieht, obwohl er schon 69 Jahre alt ist. Seit vielen Jahren hält er sich an sehr feste Vorgaben, was seine Ernährung und sein Fitnessprogramm betrifft. Z.B. darf er nur einmal im Monat, zum Vollmond, etwas Süßes essen. Bei seinem 70. Geburtstag versuchen einige Freunde ihn zu überreden etwas Süßes zu essen, auch wenn nicht Vollmond ist. Er weigert sich allerdings stark und sagt, es ist einfacher eine Entscheidung 100% durchzuziehen, als 99%. So isst er auch an seinem 70. Geburtstag nichts Süßes, da nicht Vollmond ist.

Als ich die Geschichte gelesen habe, dachte ich mir, ach, bei einem so wichtigen Ereignis, da kann man doch mal eine Ausnahme machen, schließlich ist es sein 70. Geburtstag und es waren viele hundert Gäste anwesend. Genauso habe ich es dann auch für mich gehalten. Bei unserer Weihnachtsfeier habe ich darauf verzichtet alle meine Punkte zu erfüllen, ich habe also eine Ausnahme gemacht. Ich habe zwar erstmal wieder zurück zu meiner Supertrial gefunden, aber auf einmal tendierte ich jeden Tag dazu irgendeine Ausnahme zu machen. Erst waren es nur kleine Ausnahmen, wie, nicht direkt nach dem Yoga zu schreiben, sondern nochmal ins Bett zu gehen und später zu schreiben. Dann kam eine Reise zu Freunden und nach München, wo ich fast gar nichts mehr gemacht habe und dann war es vorbei mit meiner Supertrial. Ich habe also knapp über 2 Wochen durchgehalten.

30 Tage Supertrial Version 2.0

Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt, dass es in meiner nächsten Supertrial keine Ausnahmen mehr geben wird. Wenn ich ehrlich zu mir bin, dann weiß ich, dass ich auch an dem Tag der Weihnachtsfeier alle Punkte hätte schaffen können, auch wenn es unbequem geworden wäre. Genau das sind die Situationen, wo es darauf ankommt dran zu bleiben und seinen Willen zu nutzen und zu stärken. Mein Coach hat mich da auch noch auf einen wichtigen Punkt hingewiesen:

Selbstvertrauen heißt sich selbst vertrauen zu können

Mit den von mir gemachten Erfahrungen kann ich mir im Moment nicht vertrauen. Ich verspreche mir etwas, finde dann aber Gründe (Ausreden) warum ich das Versprechen nicht halten muss. Ich belüge mich also selber. Wenn ich z.B. morgens nach dem Yoga entscheide, dass ich doch nochmal ins Bett gehe und später schreibe, dann hintergehe ich mich. Ich weiß eigentlich, dass ich dann später vermutlich auch nicht schreiben werde, oder es noch viel schwieriger für mich wird mich dazu durchzuringen, als wenn ich es gleich machen würde.

Damit ist jetzt Schluss. Ich möchte mir selbst vertrauen können. Das heißt, ich muss lernen zu erkennen, wann ich mir selber etwas vormache. Dazu ist so eine Supertrial ideal geeignet, also ein Grund mehr es nochmal anzugehen. Allerdings werde ich es erst nach dem ersten Teil des Trainers Trainings in Thailand angehen, denn so gut kenne ich mich inzwischen, ich würde es nicht schaffen, da ist mein Wille noch nicht stark genug.

Daher gilt ab jetzt, bis zum 24. 1.2011 eine vereinfachte Version. Ich werde jeden Tag Yoga machen und eine Stunde schreiben. Das ist zu schaffen, auch wenn es vielleicht schwer wird. Um mir die Sache zu erleichtern werde ich mindestens 1,5 Stunden vor dem Frühstück aufstehen und Beides vor dem Frühstück erledigen. So entgehe ich auch gleich dem schlechten Gefühl ein spannendes Gespräch verlassen zu müssen, um meine Aufgaben zu erledigen. Das ist dann nämlich genau die Situation, in der ich sehr wahrscheinlich eine Ausrede finden würde. Außerdem werde ich mich an Chris hängen, der seit einigen Wochen jeden Morgen Yoga macht. So habe ich einen Trainingspartner und kann von seiner Gewohnheit profitieren. Außerdem werde ich meine Texte an jedem Tag, an dem ich Internet habe an jemanden schicken, so dass ich mich kontrollierbar mache. Außerdem werde ich demjenigen 1000 Euro zur Verfügung stellen, die er, wenn ich meine Aufgaben nicht erfülle, frei nutzen kann, für mich sind sie dann also weg. Das werde ich am Montag den 27.12.2011 mit ihm klären. Falls ich es tatsächlich trotzdem nicht schaffen sollte und die 1000 Euro weg sind, dann muss ich die 1000 Euro wieder auffüllen und weiter machen. Beides sind unabhängig von der Supertrial Dinge, die ich das ganze nächste Jahr machen möchte, ohne Ausnahme. (Wenn ich körperlich nicht dazu in der Lage bin, dann gilt das natürlich als Ausnahme, wobei schon sehr viel passieren muss, dass ich nicht wenigstens ein bisschen sanftes Yoga machen kann, oder etwas diktieren kann.)

Veränderungen in der 30 Tage Supertrial

Die Hauptänderung wird sein, dass ich mich in jedem einzelnen Punkt so gut wie möglich kontrollierbar mache und auch dafür 1000 Euro einem Freund zur Verwaltung anvertraue, die er komplett behalten kann, sobald ich einen Punkt nicht gemacht habe. Dafür werde ich z.B. jeden Abend Fotos von meinen Schreibtischen machen, ihm meine MIT (most important tasks) Listen schicken usw. Genau werde ich drüber nochmal nach meinem Aufenthalt in Thailand berichten.

Die Supertrial werde ich bis dahin vermutlich auch noch ein wenig erweitern. Ich habe mich zu einem Triathlon olympischer Distanz, das heißt 2,2 km schwimmen, 84 km radfahren und 20 km laufen, angemeldet und möchte dafür trainieren. Außerdem lese ich gerade das neue Buch von Timothy Ferriss „The four hour body“ und habe einige neue Erkenntnisse, die z.B. den Punkt mit den 2000 Kalorien pro Tag verändern werden. Wie gesagt, dazu später mehr.

Wenn Du erfahren möchtest, ob es mir mit diesen Tricks gelingt meinen Willen zu stärken, oder wie ich es schaffe bis zum Triathlon im Juni fit zu sein (im Moment habe ich ca 15 kg zu viel Fett), dann melde Dich einfach hier zum Newsletter an:

mehr Charisma, mehr Austrahlung

Meiner Erfahrung nach gibt es sehr viele Faktoren, die die Ausstrahlung eines Menschen beeinflussen. Bevor ich darauf genauer eingehe, möchte ich erstmal beschreiben, was ich unter Charisma, bzw. Ausstrahlung verstehe.

Ob jemand Charisma hat, zeigt sich für mich darin, wie er auf andere Menschen wirkt und vor allem, wie andere Menschen auf ihn reagieren. Charismatisch ist jemand, wenn andere Menschen gerne mit ihm Zeit verbringen, ihm gerne zu hören, ihm und seinen Ideen gerne folgen, ihn sympathisch und interessant finden. Kennst Du solche Menschen?

Charisma ist kein angeborenes Talent, sondern jeder kann lernen eine charismatische Ausstrahlung zu entwickeln. Es gibt einige Faktoren, die für mehr Ausstrahlung sorgen. Ein Faktor ist z.B. Selbstvertrauen und was Du dafür tun kannst habe ich ja schon im früheren Artikel „Selbstbewusstsein stärken, Selbstwertgefühl steigern“ beschrieben. Auch über andere Faktoren habe ich schon berichtet. So können charismatische Persönlichkeiten meistens sehr gut erzählen und haben auch viel zu erzählen. Sie haben meistens ein interessantes Leben und viele Freunde. Über all diese Themen habe ich schon geschrieben und wenn Du den Anregungen gefolgt bist, dann sollte sich Deine Ausstrahlung schon gut entwickelt haben.

Was hilft Dir zu noch mehr Charisma?

Es gibt noch einen Punkt, über den ich bis jetzt noch nicht gesprochen habe. Wenn Du meine Beschreibung einer charismatischen Persönlichkeit eben genau gelesen hast, dann ahnst Du vermutlich schon, worum es geht. Charismatische Menschen schaffen es andere Menschen mitzureißen und von ihren Zielen zu begeistern. Dazu brauchen und haben sie große Ziele. Ich habe bis jetzt keinen charismatischen Menschen getroffen, der nicht auch große Ziele im Leben hat. Und zwar sind das meistens keine egoistischen Ziele, sondern sie wollen die Welt auf die eine oder andere Art verbessern. Sie wollen anderen Menschen helfen. Sie setzen sich für eine höhere Sache ein und begeistern auch die Menschen um sich herum dafür.

Generell ist mir aufgefallen, dass Menschen mit Ausstrahlung eher weniger an sich denken und mehr an die Gemeinschaft, an ihre Freunde, Verwandte und Bekannte und wie sie diesen „dienen“ können. Dabei behalten sie immer das höhere Ziel im Auge und begeistern ihre Mitmenschen dafür.

Verbessere die Welt und steigere Deine Ausstrahlung

Meine letzten Beiträge waren ja eher zum Nachdenken gedacht aber heute habe ich mal eine Aufgabe für Dich. Setze Dir ein Ziel, welches hilft die Welt zu einem besseren Ort zum Leben zu machen. Kommuniziere dieses Ziel, arbeite für das Ziel, mach es zu einer Deiner Lebensaufgaben. Mich hat der Film „Das Glücksprinzip“ sehr stark inspiriert. Daher habe ich mich entschieden dieses Prinzip zu leben. Das habe ich schon an der einen oder anderen Stelle kommuniziert und die Idee wurde teilweise sehr begeistert aufgenommen. Meine Idee ist es, bei Facebook eine Page oder eine Gruppe zu gründen, die auch dieses Ziel haben. Und wie im Film sollten es dann schnell viele tausend Menschen sein, die das Glücksprinzip leben. Ich weiß nicht, was ich alles für die Welt tun kann, aber 3 Menschen helfen, das kann ich und ich denke das kann jeder. Eine Freundin war von der Idee so begeistert, dass sie auch gleich ein „Logo“ dazu entworfen und gezeichnet hat. Du siehst es momentan als mein Profilbild bei Facebook. Wenn ich weiß was die Unterschiede zwischen einer Page und einer Gruppe sind, dann werde ich da auch durchstarten. Unabhängig davon, helfe ich jetzt schon den Menschen in meiner Umgebung ein glücklicheres Leben zu führen. Was kannst Du tun, um die Welt schöner zu gestalten? Schicke mir Deine Ideen als Kommentar.

Wenn Dich meine nächsten Beiträge oder meine nächsten Glücksprinzip Aktionen interessieren, dann melde Dich einfach zu meinem Newsletter an:

1 Woche Supertrial – Umgang mit Hindernissen

Letzte Woche Mittwoch habe ich mit meiner 30 Tage Supertrial nach Steve Pavlina begonnen, um mir 12 neue Gewohnheiten anzueignen. Jetzt ist etwas mehr als eine Woche vergangen und ein guter Zeitpunkt, um die ersten Tage auszuwerten. Um es gleich vorweg zu nehmen, ich habe es nicht perfekt gemeistert, was mir allerdings die Gelegenheit gegeben hat viel zu lernen.

12 neue Gewohnheiten gleichzeitig

Steve Pavlina sagt, dass es schwieriger ist sich mehrere Gewohnheiten gleichzeitig anzugewöhnen und auch von anderen Seiten habe ich immer wieder gehört, dass ich lieber eine Gewohnheit nach der anderen machen soll. Rückblickend nach etwas mehr als einer Woche kann ich sagen, dass mir die 12 Gewohnheiten einfacher fallen. Außerdem macht mir das viel mehr Spass gleich mehrere Bereiche meines Lebens anzupacken, da ich doch sehr ungeduldig bin.

Wie ist es gelaufen?

Ich habe es ja schon angedeutet, so ganz optimal ist es bisher nicht gelaufen. Einerseits habe ich es an 2 Tagen nicht geschafft all meine Gewohnheiten zu machen und andererseits habe ich mit einer Gewohnheit Probleme.

Am Montag war Nikolaus und wir haben im Büro mit 15 Freunden bis tief in die Nacht gefeiert. Daher bin ich am Montag nicht dazu gekommen, alle meine Gewohnheiten zu machen. Am Dienstag war ich dann so kaputt, dass ich auch da nicht all meine Gewohnheiten geschafft habe. Natürlich hätte ich das durchziehen können, hätte dafür aber anderweitig Abstriche machen müssen und das war es mir nicht wert. Ich möchte mir die Gewohnheiten vor allem angewöhnen, um meine Lebensqualität zu verbessern, und ich wollte dafür nicht auf diese Feier verzichten. Ich weiß, dass ich da mit dem Feuer gespielt habe. Eine richtige Entscheidung habe ich dabei scheinbar getroffen. Ich habe mein Yoga trotzdem gemacht. Es war zwar ganz schön wacklig und ich war sehr müde, aber ich habe es gemacht. So fiel es mir am nächsten Tag sehr leicht wieder alle Gewohnheiten umzusetzen.

Das ist auch genau der Punkt, wo dieses System Vorteile gegenüber dem Angewöhnen einer einzelnen Gewohnheit hat. Wenn Du mit der einzelnen Gewohnheit brichst, dann geht Dir plötzlich gleich 100% verloren. Ich habe auch an den beiden Tagen mindestens die Hälfte meiner Gewohnheiten gemacht und bin so immer dran geblieben. Ich konnte so am Mittwoch, wo es mir wieder gut ging, ganz einfach den Rest wieder dazu holen. Das bestätigt auch meine Antwort auf Dorians Frage (in den Kommentaren zum Ursprungsartikel). Er hat mich gefragt, wie er im Urlaub damit umgehen soll und ich habe ihm empfohlen, wenigstens die 20 Minuten Sport jeden Morgen zu machen. So hat er einen Anker, an dem er sich festhalten und wo er sofort drauf aufbauen kann, wenn er wieder zurück ist. Deswegen werde ich mir in meinem Thailand Urlaub auch auf alle Fälle das um 6 Uhr Aufstehen, das Yoga und die eine Stunde schreiben beibehalten. So kann ich nach meinem Urlaub direkt da weiter machen wo ich aufgehört habe.

Die zweite Sache ist meine Beschränkung auf 2 mal Facebook, skype und eMail am Tag. Ich habe für mich herausgefunden, dass das nicht so wirklich funktioniert, da ich sehr viel darüber kommuniziere und arbeite. Z.B. läuft ein großer Teil unserer Kommunikation im Büro über eMail. Per skype bin ich mit anderen in Kontakt, mit denen ich an unterschiedlichen Projekten zusammen arbeite und auch Facebook stellt sich als wichtig für meine Arbeit raus. Das hätte ich vermeiden können, wenn ich das für mich vorher schon getestet hätte, statt diese Idee einfach zu übernehmen. Im Moment bin ich dabei das für mich optimale Nutzungsverhalten rauszufinden. Ich nutze diese Medien seit letzter Woche sehr viel bewusster und habe sie auch oft aus. Es gibt Zeiten, wo ich explizit nicht darauf zurück greife, z.B. beim Schreiben. Ich achte auch darauf, ob ich mich gerade ablenke, oder ob ich gerade wirklich etwas wichtiges tue. Allein das hat schon viel verändert, denn wenn ich feststelle, dass ich mich ablenke, frage ich mich warum ich mich ablenke und wovon ich mich ablenke. Da kommen spannende Sachen hoch.

Im Großen und Ganzen bin ich bisher sehr zufrieden wie die Supertrial läuft und auch wenn nicht alles so läuft, wie ich es mir ursprünglich vorgestellt habe, es läuft sehr viel besser als gedacht und vor allem sehr viel besser als würde ich mich nur einer Gewohnheit widmen oder es gar nicht probieren.

Ich habe auch begonnen meine Gewohnheiten bei Joes Goals zu tracken, so kannst auch Du immer sehen, wo ich gerade stehe. Ich überlege das noch direkt irgendwo auf meiner Seite einzubauen, habe aber noch keine schöne Stelle dazu gefunden. Auf alle Fälle findest Du es hier:

Sascha's Personal Score Badge

Wie Du siehst knickt es am Wochenende immer ein, da ich am Wochenende 2 Gewohnheiten weniger habe als in der Woche.

Ich bin schon gespannt, wie die nächsten Tage und Wochen verlaufen. Am Sonntag werde ich auch mit Master Cleansing beginnen. Dazu schreibe ich in meinem nächsten Beitrag noch mehr. Willst Du gleich informiert werden, wenn der Beitrag fertig ist oder weiter über meine Erfahrungen mit der Supertrial informiert werden, dann melde Dich ganz einfach zum Newsletter an:

Selbstbewusstsein stärken – Selbstwertgefühl steigern

Ich erwähne das immer mal wieder. Vor ein paar Jahren war ich noch extrem schüchtern. Und als wäre das nicht schlimm genug, habe ich das dann auch noch mit Arroganz ausgeglichen. Wenn ich das Leuten erzähle, die mich damals nicht kannten, dann wollen die mir das oft nicht glauben. Ein paar Freunde kennen mich aber schon lange genug, um das bestätigen zu können. Sie meinen dann so lapidar: „Ja, vor ein paar Jahren war Sascha noch ein richtiges Arschloch“. Ich denke, inzwischen bin ich ziemlich selbstbewusst. An einigen Stellen arbeite ich noch, aber im Großen und Ganzen bin ich schon sehr zufrieden. Das Wichtigste dabei ist mir, dass das nicht aufgesetzt ist.

Selbstbewusstsein stärken durch Affirmationen

Damit bin ich schon beim Thema. Ich habe nämlich festgestellt, dass es ein großer Unterschied ist, ob man selbstbewusst ist, weil man sich das einredet, oder weil man das wirklich von innen heraus spürt und lebt. Bestätigt hat das auch eine Studie über Affirmationen. Dabei kam heraus, dass Affirmationen denen helfen, die schon ziemlich gut unterwegs sind, aber bei denen, die es gerade bräuchten eher das Gegenteil bewirken. Eine ähnliche Erfahrung habe ich gemacht. Auch ich habe mir sehr lange vorgestellt ich wäre selbstbewusst und das hat nur dazu geführt, dass ich als sehr arrogant wahrgenommen wurde, aber eben nicht als selbstbewusst. Was allerdings sein kann ist, dass ich mir so meine Welt gestaltet habe, die ja jetzt scheinbar tatsächlich eingetreten ist. 😉

Leben und automatisch Selbstwertgefühl steigern

Früher hatte ich ein eher langweiliges Leben. Ich habe nicht viel erlebt und auch nicht wirklich viel erreicht. Ok, ich hatte einen ziemlich guten Job und bin regelmäßig zum Kampfsport gegangen, aber das war es auch schon. In den letzten Jahren hat sich da einiges geändert. Ich bin viel gereist, habe viel erlebt, habe mich der einen oder anderen Angst gestellt und hatte mit sehr vielen Menschen zu tun. Ich habe gelebt.

So ganz automatisch hat sich dabei auch mein Selbstwertgefühl entwickelt. So richtig habe ich das auch gar nicht mitbekommen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich früher so anders war, aber scheinbar können sich andere daran erinnern. Der Prozess war sehr fließend und ich hatte mir nie vorgenommen dadurch selbstbewusster zu werden. Ich habe einfach erkannt, dass mein Leben viel mehr Spaß machen kann und habe das einfach gelebt.

Was Du tun kannst für mehr Selbstvertrauen

Meiner Erfahrung nach läuft das auf 3 ganz einfache Punkte hinaus:

  1. Lebe ein geiles Leben.
  2. Stelle Dich Deinen Ängsten.
  3. Schaffe was, worauf Du stolz bist.

Du siehst, es ist eigentlich ganz einfach. Du brauchst keine Selbsthilfebücher oder so. Ich habe da letztens einen Spruch gehört. Wenn Du glücklich sein willst, dann ließ keine Selbsthilfebücher, sondern habe glücklichere Freunde. Das kannst Du auch auf das Selbstbewusstsein übertragen. Dadurch lebst Du nämlich wie sie und bildest automatisch auch das Fundament für Dein eigenes Selbstwertgefühl. Und auch ohne diese Freunde kannst Du es mit Hilfe der oben genannten drei Punkte ganz einfach schaffen.

Wenn Du noch nicht weißt, wie für Dich ein geiles Leben aussieht und sich anfühlt, dann probiere einfach ganz viel aus. Wenn Dir dazu die Ideen ausgehen, dann kannst Du auch gerne mein Buch als Ausgangsbasis nutzen. Ich verspreche Dir, wenn Du alle Übungen aus dem Buch gemacht hast, dann hast Du sehr viel mehr Selbstvertrauen, ein sehr viel spannenderes Leben und bestimmt auch das eine oder andere geschafft, worauf Du stolz sein kannst. Hinzu kommen noch ein ganzer Stapel weiterer Vorteile, die ich in einem älteren Artikel schon aufgeführt habe.

Also, los gehts. Nimm Dein Leben in die Hand, habe immer mehr Spass am Leben und werde ganz nebenbei selbstbewusster. Übrigens, ein etwas schnellerer Weg ist, wenn Du Dich Herausforderungen stellst. Mit meinen letzten beiden Artikeln (Bei Angst was tun und 12 neue Gewohnheiten gleichzeitig) habe ich mich ziemlich großen Herausforderungen gestellt und mit jedem Tag, an dem ich das schaffe, oder ich meinem Ziel näher komme, steigt mein Selbstwertgefühl. Ließ die Artikel und suche Dir auch Herausforderungen. Schreibe mir, wie es Dir damit geht und was Du erlebst.

Nächste Woche werde ich mich dem Thema Charisma zuwenden. Was macht charismatische Menschen aus und wie kannst Du mehr Charisma entwickeln. Wenn Du sofort informiert werden möchtest, wenn der Artikel fertig ist, dann trage Dich einfach in meinen Newsletter ein:

12 neue Gewohnheiten gleichzeitig mit der 30 Tage Supertrial nach Steve Pavlina

Heute war der erste Tag meiner 30 Tage Supertrial. Wenn Du genau wissen möchtest was das ist, dann wirf einen Blick auf den Beitrag von Steve Pavlina, er erklärt das ganz ausführlich. Als ich den Beitrag gesehen habe, wusste ich sofort, das ist was für mich. Immer wieder hatte ich bisher davon gehört, dass es nicht funktioniert sich mehrere neue Gewohnheiten gleichzeitig vorzunehmen. Steve nutzt den Was-wäre-wenn Rahmen (aus dem NLP) und überlegt sich, was wäre, wenn das doch funktioniert. Wie muss ich mich vorbereiten und wie kann ich dafür sorgen, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ich es auch schaffe.

Die 30 Tage Supertrial

Für mich war das der Anstoß mir zu überlegen, welche Gewohnheiten möchte ich gerne etablieren, wenn das ganz einfach gehen würde. Wie sollte dann mein Tag aussehen? Rausgekommen ist folgende Liste:

  1. Jeden Morgen um 6 Uhr aufstehen.
  2. Direkt nach dem Aufstehen 20 Minuten Yoga machen. 5 Minuten atmen (Anuloma Viloma)
    mindestens 6 Sonnengrüße, Kopfstand, Kerze, Pflug und Fisch. Wenn ich Lust habe noch andere Asanas.
  3. noch vor 7 Uhr frühstücken, ohne Kohlenhydrate, bzw. gesunde Kohlenhydrate
  4. mindestens eine Stunde schreiben.
  5. an den Wochentagen ins Fitnessstudio gehen
  6. vor 10 Uhr im Büro sein
  7. meine 3 MITs (most important tasks) abarbeiten
  8. meinen Schreibtisch aufgeräumt verlassen
  9. insgesamt ca 2000 Kallorien über den Tag zu mir nehmen
  10. meine MITs für den nächsten Tag festlegen
  11. meine Einnahmen und Ausgaben aufschreiben
  12. 2 mal täglich eMail, skype und Facebook (Mittags und Abends) Abends erst, wenn alle Aufgaben erledigt sind

Der erste von dreizig Tagen

Heute war der erste von dreizig Tagen meiner Supertrial und ich bin erstaunt wie gut mir meine Aufgaben gelungen sind und vor allem auch wie viel ich geschafft habe. Angefangen hat es eigentlich gestern. Mein alter Rhythmus war noch davon geprägt, dass ich bis ca 10 Uhr geschlafen habe, dafür aber bis 2 Uhr Nachts auf war. So auch gestern. Gegen 2 Uhr bin ich dann ins Bett und habe mich programmiert, dass ich pünktlich um 6 Uhr vollkommen ausgeschlafen und fit aufwache. Und so war es dann auch. Ca 10 Sekunden bevor der Wecker angefangen hat zu klingeln, war ich wach. Das ist umso erstaunlicher, weil ich das ein paar Tage vorher auch schon probiert hatte und zwar um 6 aufgestanden bin, aber ein paar Minuten später schon wieder im Bett lag. Der einzige Unterschied war, dass ich diesmal eine definitive Entscheidung getroffen hatte das durchzuziehen.

Entscheidungen treffen

Da zeigt sich mal wieder, wie wichtig es ist wirklich eine Entscheidung zu treffen. Gestern vormittag war die Entscheidung noch nicht wirklich getroffen. Da wusste ich nur, dass ich das demnächst mal machen möchte. Nach dem Gespräch mit meinem Coach wusste ich, ich bin bereit dafür und ich werde es machen. Ich bin froh, dass ich ein Gegenbeispielsortierer bin, denn mein Coach meinte, das wird nicht klappen, das kann nur schief gehen. Das war mein Stichwort.

Auch bei anderen Dingen stelle ich immer wieder fest, dass es die Entscheidung ist, die den wichtigsten Schritt darstellt. Willst Du glücklich sein? Dann entscheide Dich, ab jetzt glücklich zu sein. Willst Du aufhören zu rauchen? Dann entscheide Dich dafür. Hypnose, NLP und wie die Techniken alle heißen, können Dich dabei unterstützen, aber erstmal musst Du die Entscheidung treffen.

Gestern Abend habe ich die Entscheidung für diese Supertrial getroffen und ich werde das durchziehen. Und hey, wenn ich die eine oder andere Sache doch nicht schaffe, habe ich immer noch gewonnen, weil ich statt einer neuen Gewohnheit gleich mehrere habe. Dieser Fall ist in meiner Vorstellung aber nicht vorgesehen und so habe ich gestern Abend noch den Grundstein gelegt. Ich habe meinen Schreibtisch zu Hause aufgeräumt. Den im Büro hatte ich schon ein paar Tage vorher aufgeräumt. Ich habe mir einen ustream Account zugelegt und schonmal den Link bei Facebook gepostet und ein paar Kleinigkeiten mehr. Ich war also, wie Steve es auch vorschlägt, vorbereitet meine 30 Tage durchzuziehen.

gegen Steves Rat

Steve rät davon ab seine Supertrial öffentlich zu machen. Ich werde es trotzdem machen. Ich gehe sogar so weit, dass ich mich so gut wie möglich kontrollierbar mache. Dafür habe ich mir einen ustream Kanal eingerichtet und werde dort jeden morgen live meine ca 20 Minuten Yoga übertragen. Wenn mir das gelingt sind die nächsten Schritte einfach, denn ich glaube die größte Herausforderung habe im Moment damit, jeden Morgen um 6 Uhr aufzustehen. Deshalb mache ich da den Hebel so groß. Das hat noch den positiven Nebeneffekt, dass ich in ein paar Wochen oder Monaten vergleichen kann, was mir Yoga gebracht hat und wie sich meine Möglichkeiten mich zu bewegen verändert haben.

Außerdem ist die tägliche Yoga und Schreibroutine ein Teil meiner Komfortzonenenherausforderungen, denen ich mich im Laufe des nächsten Jahres stellen werde. Und auch die möchte ich so gut wie möglich festhalten, einerseits, um zu zeigen, dass ich mich ihnen wirklich stelle, andererseits auch, um zu zeigen wie ich mich ihnen stelle, welche Prozesse bei mir losgetreten werden und vor allem, dass es sich total lohnt.

Die Supertrial zu starten hat sich schon nach einem Tag für mich gelohnt. So produktiv wie heute war ich schon lange nicht mehr. Ich habe heute über 2 Stunden geschrieben und hatte trotzdem noch mehr als genug Zeit mit Chris Videos zu schneiden, zu plaudern, Mittagsschlaf zu machen und andere kleine Tätigkeiten zu erledigen. Wenn das so weiter geht ist Ende Dezember mein zweites Buch fertig.

erstes Fazit der Supertrial

Im Moment fühlt sich das alles gut an und es macht richtig Spass mein Leben so intensiv anzupacken. Ich denke über meine Erfolge werde ich nur nebenbei mal berichten. Eher werde ich mich schwierigen Zeiten widmen, sofern sie auftreten und berichten wie es mir dabei ergangen ist und wie ich damit umgegangen bin. Ich denke davon kannst Du sehr viel mehr lernen. Zu meinem Coach habe ich auch schon gesagt, dass es mir das Wichtigste ist, dass ich nach einer Schwächephase sofort wieder weiter mache. Ok, dann kommt halt ein Tag voller unvorhergesehener Dinge und ich schaffe es nicht alles so zu tun wie geplant. Das ist nicht so schlimm. Schlimm wäre es, wenn aus diesem Tag mehrere Tage oder Wochen werden. Also, wenn ich mal einen Tag aussetze, sprich mich drauf an und hilf mir, dass ich am nächsten Tag wieder weiter mache. Danke.

Wenn Dich interessiert ob und wie ich diese Supertrial schaffe, dann melde Dich zu meinem Newsletter an und ich halte Dich auf dem Laufenden:


Wenn Dich meine Yoga Sessions jeden Morgen interessieren, dann komme einfach jeden Morgen kurz nach 6 Uhr auf diese Seite und Du wirst hier dann die Live-Übertragung sehen. Ich brauche nach dem Aufstehen ca 5 Minuten, um den Rechner zu starten, mich anzuziehen usw. Vielleicht kennst Du ja auch eine gute Yoga-Lehrerin, die sich die Videos mal ansieht und mir Feedback gibt.

Bei Angst was tun – aus der Komfortzone gegen Angst

In meinem Artikel letzte Woche habe ich schon davon gesprochen, dass wir alle mehr oder weniger viele versteckte Ängste haben, die uns teilweise kaum und teilweise auch sehr stark von unseren Möglichkeiten abhalten. Wie Du diese Ängste entdecken kannst habe ich dort auch erklärt. Ich bin Dir aber schuldig geblieben, wie Du Dich diesen Ängsten stellen und vor allem, wie Du sie auflösen kannst. Diesem Thema werde ich mich heute ausführlicher widmen.

aus der Komfortzone gegen Angst

Das ganze Konzept der Raus aus Deiner Komfortzone Übungen ist so angelegt, dass Du dauerhaft mit Deinen Ängsten konfrontiert bist, sie aber immer so klein sind, dass Du Dich ihnen gerade so noch stellen kannst. Was Du tun kannst, wenn die Hürde doch ein wenig zu groß ist, dazu später mehr.

Sich immer wieder aus seiner Komfortzone zu entfernen und sich so den unterschiedlichsten Ängsten zu stellen, wirkt erstmal wie Desensibilisierung. Das wurde früher z.B. gegen Spinnenphobie gemacht. Erst wurde die Spinne ganz weit weg gepackt und der Phobiepatient hat sich so weit genähert, bis er vor lauter Angst nicht mehr konnte. Beim nächsten Mal das Gleiche. So nach und nach ist er der Spinne immer näher gekommen und konnte sie irgendwann sogar anfassen.

Ähnlich ist es auch mit den Komfortzonenübungen, nur dass die Übungen eigentlich so sein sollten, dass sie zwar ein kleines Unwohlsein auslösen, aber mehr eben nicht. Und während man sich bei der ursprünglichen Desensibilisierung nur einer Angst widmet, kannst Du Dich mit den Komfortzonenübungen allen Ängsten gleichzeitig stellen.

Scheinbar sind alle Ängste miteinander verbunden und wenn Du Dich einer Angst stellst, hat das auch Auswirkungen auf Deine anderen Ängste. Zum Beispiel hat mein Houserun auch dafür gesorgt, dass ich es mich das erste Mal getraut habe ein eigenes Seminar anzubieten, obwohl ich schon seit 8 Jahren ausgebildeter Trainer bin. Ich kann nicht mal erklären, warum ich davor Angst hatte und habe. Wenn ich mir allerdings meine Reaktionen zu dem Thema anschaue, dann stelle ich fest, dass sie voller Ausreden sind. Also definitiv ein Thema, an dem ich arbeiten werde, auch dazu später mehr.

Dass Deine Ängste alle miteinander verbunden sind hat einen großen Vorteil für Dich. Mein Freund und Mentor Chris sagte immer wieder zu mir, dass ich Erfolgsangst habe. Keine Ahnung wie er darauf kommt, geschweige denn was das genau ist. Wieso sollte ich vor Erfolg Angst haben? Trotzdem begann ich darüber nachzudenken. Im NLP gibt es den so genannten Was-wäre-wenn Rahmen. Das heißt, ich begann darüber nachzudenken, was wäre, wenn Chris Recht hat. Das würde zumindest einige meiner Strategien erklären, die in der Vergangenheit dazu geführt haben, dass ich nicht wirklich den Erfolg hatte, den ich hätte haben können.

Also angenommen es gibt diese Erfolgsanst, wie stelle ich mich ihr dann? Da ich dazu keine Bilder oder so habe, konnte ich mit der Fast Phobia Cure aus dem NLP, über die ich auch gleich noch spreche, nichts erreichen. Ich kam einfach nicht an diese Angst ran. Komischerweise wuchs mein Erfolg so nach und nach, einfach dadurch, dass ich mich anderen Ängsten stellte. Scheinbar habe ich durch das Auflösen der anderen Ängste auch meine Erfolgsanst aufgelöst oder zumindest stark reduziert.

Du siehst, sich mit Komfortzonenübungen der Angst zu stellen kann ein sehr sinnvoller Weg sein, der auch noch wünschenswerte Nebenwirkungen hat. Nur was kannst Du machen, wenn Du zu viel Angst vor einer Übung hast? Einerseits kannst Du erstmal mit einfacheren Übungen anfangen, oder Du hilfst Dir mit NLP.

bei Angst was tun mit NLP

Im Modell von NLP gibt es eine Technik gegen Angst. (Genau genommen gibt es zwei explizite und die meisten anderen Techniken kann man auch dazu „missbrauchen“.) Die so genannte Fast Phobia Cure wird schon seit einigen Jahrzehnten erfolgreich gegen die unterschiedlichsten Ängste und Phobien genutzt. Für diesen Artikel führt es zu weit, wenn ich diese Technik genau erkläre, da sie einige andere NLP Techniken voraussetzt. Wenn Du sofort loslegen möchtest, dann kann ich Dir entweder empfehlen einen erfahrenen NLPler zu fragen, ob er sie mit Dir macht, oder Du nutzt die Hypnose CD von Chris Mulzer.

Wenn Du Dich noch ein wenig gedulden kannst, dann trage Dich am Ende dieses Artikels in meinen Newsletter ein. Ich schreibe gerade an einem kostenlosen ebook zu unterschiedlichen Möglichkeiten mit Ängsten und Widerständen umzugehen und dort werde ich auch ausführlich auf die Fast Phobia Cure eingehen.

All die Techniken, die ich in dem ebook vorstelle, werde ich in der nächsten Zeit an mir demonstrieren, denn ich habe mich auf folgende Herausforderung eingelassen:

Die Herausforderung – Raus aus meiner Komfortzone

Ralf, mein Freund und Coach, hat mich auf folgende Idee gebracht. Ich stelle mich in den nächsten Wochen und Monaten meinen 10 größten Herausforderungen und berichte darüber. Damit Du schonmal eine Idee bekommst, hier ein Überblick mit ein paar erklärenden Worten:

  1. Baseflying
    Vielleicht hast Du schon mitbekommen, dass ich Höhenangst hatte. Daran habe ich schon durch unterschiedlichste Übungen wie Fallschirmspringen, Houserun, Klettern und ähnlichem gearbeitet. Beim letzten NLP Practitioner schlug dann jemand vor, dass wir in der Mittagspause zum Alexanderplatz fahren und dort beim Baseflying mitmachen. Ich habe gute Gründe gefunden, warum das nicht klappen konnte. Grund genug es jetzt doch zu machen.
  2. Hund Gassi führen
    Seit ich denken kann, habe ich Angst vor Hunden. Das hat mich nie wirklich gestört, aber es ist eine Aufgabe aus meinem Buch, also sollte ich sie auch machen. Vermutlich werde ich noch einen Schritt weiter gehen und mich von einem Hundetrainer unterrichten lassen, wie man mit einem Hund umgeht und vielleicht stelle ich mich ja auch als so ein vollgepanzertes Angriffsübungsobjekt zur Verfügung.
  3. Die Vipassana Meditation
    Seit ich das erste Mal davon gehört habe, wusste ich, ich will das machen. Das ist inzwischen viele Jahre her und ich habe es immer noch nicht gemacht. Ich hatte angeblich nie Zeit. Falls Du nicht weißt was das ist, es geht um folgendes: 10 Tage lang wirklich gar nichts machen. Also, 10 Tage schweigen, leichte vegane Kost essen, viel meditieren und schlafen. Das wars, mehr ist nicht erlaubt. Kein Lesen, kein Handy, kein Internet, kein mp3, kein Sport, gar nichts. Wer mich kennt, weiß wie getrieben ich bin und versteht sicher auch, warum ich es bisher erfolgreich vermieden habe die Vipassana Meditation zu machen. Das ändert sich jetzt, schon weil auch das eine Übung aus meinem Buch ist.
  4. Trainertätigkeit
    Ich hatte es ja oben schon erwähnt, dass ich nach meinem Houserun mein erstes eigenes Seminar gehalten habe und dass ich seit vielen Jahren NLP Trainer bin. Im letzten Jahr habe ich auch das Trainers Training bei Chris Mulzer absolviert, aber nicht weil ich Trainer werden wollte, sondern nur für mich. Diese Ausrede nutze ich schon sehr lange, jetzt ist Schluß damit. Ich habe Chris schon gebeten mich zu coachen und allein dadurch haben sich schon einige Dinge ergeben. Zum Beispiel habe ich noch am gleichen Tag jemanden kennengelernt, der möchte, dass ich ein Training bei ihm im Fitnessstudio mache. Allein die Entscheidung hat gereicht, um die ersten Steine ins Rollen zu bringen.
  5. Waschbrettbauch
    Ich hatte noch nie einen Waschbrettbauch. Ich war auch noch nie wirklich sportlich. Alles was mit Ausdauer zu tun hatte, konnte ich ganz gut, ich bin auch schon Marathon gelaufen. Aber um wirklich etwas zu erreichen war ich immer zu faul, oder die Faulheit war nur eine Ausrede, wofür auch immer. Auch diese Komfortzone werde ich verlassen. Genau genommen sind es mehrere Komfortzonen. Ich muss regelmäßig trainieren und dabei einem Trainingsplan folgen. Ok, das gelingt mir schon ganz gut. Noch wichtiger wird es sein, dass ich einem Ernährungsplan folge und das vermutlich für eine längere Zeit. Dabei esse ich doch so gerne.
  6. Heute bei sowieso
    Noch eine Übung aus dem Buch. Die Aufgabe ist ganz einfach. Sprich Leute auf der Straße an und erreiche, dass Du kostenlos bei ihnen übernachten kannst und am Besten auch noch verpflegt wirst. Dieser Übung habe ich mich schon einmal gestellt und viel über mich gelernt. Zu einer Übernachtung ist es allerdings nicht gekommen. Das wird sich demnächst ändern.
  7. 1 Monat ohne Geld reisen
    Eigentlich ist das ein Kompromiss, denn die eigentliche Aufgabe ist es ohne Geld nach Shanghai und wieder zurück zu reisen. Ich möchte mir dafür aber nicht die Zeit nehmen und denke, wenn ich es schaffe einen Monat ohne Geld zu reisen, dann ist auch klar, dass ich es auch bis Shanghai schaffen würde und es keine Ausrede ist, wenn ich es aus Zeitgründen nicht mache.
  8. Konsistenz
    Ich habe in meinem Leben noch nie wirklich an etwas konsistent gearbeitet. In der Schule habe ich so gut wie nie gelernt, das Studium habe ich abgebrochen, weil es mich gelangweilt hat und auch sonst bin ich nie irgendwo wirklich dran geblieben. Es gab einfach immer so viele andere spannende Dinge zu erleben und zu entdecken. Das finde ich auch ok und trotzdem scheint das eine Art Komfortzone von mir zu sein. Deswegen werde ich ein Jahr lang entweder jeden Tag 20 Minuten Yoga machen, eine Stunde schreiben oder Beides. Das habe ich mich noch nicht entschieden. Falls ich mich für Yoga entscheide, dann werde ich das jeden morgen bei ustream.tv life übertragen, so dass ich da kontrollierbar bin. Wenn ich auf Reisen bin musst Du es mir so glauben.

Du siehst, es sind erst 8 Aufgaben. Ich suche weiter, um die 10 Aufgaben voll zu bekommen. Andererseits denke ich, dass ich mit denen schon genug zu tun haben werde. Auf alle Aufgaben werde ich noch näher eingehen und sie näher definieren, also was muss ich genau machen, um sie zu erfüllen. Außerdem werde ich sie wenn möglich mit einer Kamera festhalten und veröffentlichen. Die einzige Aufgabe, bei der das wohl nicht gehen wird ist die Vipassana Meditation. Vielleicht mag mich da dann einfach jemand begleiten und als Zeuge dienen.

Jetzt bist Du dran. Hast Du den Mum mitzumachen und Dich Deinen 10 größten Dir momentan bewussten Komfortzonen zu stellen? Vielleicht willst Du Dich auch nur 5 oder einer stellen. Egal. Schreibe mir einen Kommentar und ich überlege mir, wie wir uns da gemeinsam unterstützen können. Vielleicht mache ich dazu im Forum einen eigenen Thread auf, wo wir alle unsere Aufgaben einstellen und uns gegenseitig über unsere Hindernisse und Fortschritte berichten. So können wir uns unterstützen und es fällt uns sehr viel leichter. Bist Du dabei? Dann schreibe mir.

Falls Du sofort informiert werden möchtest, wenn mein ebook zum Überwinden von Ängsten und Widerständen fertig ist, oder Du mitbekommen möchtest, wie sich das mit meiner Herausforderung entwickelt, dann trage Dich hier einfach zum Newsletter ein:

versteckte Ängste entdecken und nutzen

Vor vielen Jahren, ich hatte noch keine Ahnung von Komfortzone usw., bekam ich von Chris, meinem Mentor und Lehrer, eine Aufgabe. Angeblich sollte mir das bei meiner persönlichen Entwicklung helfen. Keine Ahnung, wie er darauf kam, aber die Aufgabe hatte rein gar nichts mit mir zu tun. Ich dachte: „Was soll das schon bringen, wenn ich die mache.“ und habe sie lange nicht gemacht. Immer wieder sprach mich Chris auf die Aufgabe an und so entschied ich, sie zu machen. „Ich mache die eben mal schnell und dann gibt er endlich Ruhe.“

Doch dann passierte etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Die Entscheidung war getroffen und ich habe es trotzdem nicht gemacht. Immer wieder habe ich es mir vorgenommen und immer wieder habe ich gute Ausreden gefunden, warum es jetzt gerade nicht geht. Es hat lange gedauert, bis mir bewusst wurde, dass das alles Ausreden sind.

Ich wollte es Dienstags machen, weil da der Eintritt günstiger war, was ja auch eigentlich eine gute Idee war. Komischerweise hatte ich dann Dienstags immer besonders viel zu tun. Und Arbeit ist ja auch wichtig. Oder mich mit einem Freund treffen, den ich schon ewig nicht mehr gesehen habe ist auch wichtig. Auf die Idee, dann einfach an einem anderen Tag hinzugehen bin ich allerdings nicht gekommen.

So nach und nach wurde mir das bewusst. Mir wurde bewusst, dass das alles nur Ausreden sind. Dann begann die zweite Stufe, wie sich bei mir versteckte Ängste zeigen. Ich began an verflossene oder gar nicht zu Stande gekommene Beziehungen zu denken. Was aus den Frauen wohl geworden ist, was wäre, wenn wir (noch) zusammen wären usw. Dabei ging es eigentlich nie darum, dass ich diese Frauen zurück haben wollte oder so. Die Gedanken an sie kreisten einfach in meinem Kopf. Chris meinte irgendwann mal, dass Frauen für Männer Angstbrecher sind. Wie ist es bei Frauen?

Irgendwann realisierte ich auch das und dann schaffte ich es endlich die Aufgabe zu erfüllen. Das war der Anfang meines neuen Lebens. Ab da nahm mein Leben einen ganz anderen Verlauf. Zufälle kamen und ich war so glücklich wie nie vorher. Das war auch der Auslöser für meine Beschäftigung mit der Komfortzone.

versteckte Ängste nutzen

Immer wieder merkte ich: „Wenn ich meine Komfortzone verlasse und mich meinen versteckten Ängsten stelle, dann erreiche ich in meinem Leben das nächste Level.“. Inzwischen sind meine Ängste nicht mehr wirklich versteckt, denn die Muster sind die Gleichen geblieben. Ich erkenne die Muster meistens allerdings sofort und frage mich dann: „Hm, wovor habe ich gerade Angst?“ Und dann geht es los.

Dir empfehle ich daher Deine Muster herauszufinden, mit denen sich Ängste bei Dir äußern. Am Besten gelingt Dir das, wenn Du strukturiert vorgehst und Dir die Aufgaben von Deinen Freunden geben lässt. Oder Du machst die Aufgaben aus dem Komfortzonenbuch. Wichtig ist es, dass Du die Aufgaben wirklich alle nacheinander machst. Wenn Du eine Aufgabe nicht machen willst, dann hast Du schonmal ein Indiz, das könnte eine Aufgabe sein, die eine Angst in Dir auslöst, denn eigentlich gibt es keine Gründe, die gegen das Machen der Aufgaben sprechen.

Achte einmal auf Deine Gefühle und Gedanken, wenn Du Dir überlegst, die Aufgabe zu machen. Wie bei mir müssen die gar nichts mit der Aufgabe zu tun haben. Vielleicht reicht auch eine Aufgabe nicht aus, dann mache einfach weiter und beobachte Dich weiter. Früher oder später wirst Du Dein Muster erkennen, wie sich Deine Ängste äußern. Sobald Du dieses Muster kennst, kann ich Dir nur empfehlen, stelle Dich so schnell wie möglich diesen Ängsten und mache die Aufgaben die anstehen.

Nächste Woche geht es nochmal um Ängste, nämlich wie Du sie durch Komfortzonenübungen auflösen kannst und was das für Dich und Dein Leben bedeutet. Trage Dich hier ein und Du wirst gleich informiert, wenn der Artikel veröffentlicht wurde:

Gehirnjogging ganz einfach – Gehirntraining ohne Übungen

Spätestens seit Sudoku und allmöglichen Gehirntrainingsspielen für den Gameboy, das IPhone und ähnliche Geräte, auch unter Gehirnjogging bekannt geworden, besteht der Trend, wieder mehr für die Leistung des Gehirns zu tun. Schon seit den 80ern gibt es den Fitnesstrend und große Teile der Bevölkerung gehen ins Fitnessstudio, joggen oder betätigen sich anders regelmäßig sportlich. Jetzt wird auch das Gehirn mehr und mehr als „Muskel“ entdeckt, den es zu trainieren gilt.

Gehirntraining gab es früher ganz automatisch

In der Zeit vor dem Buchdruck war es sehr teuer und aufwendig Wissen in geschriebener Form weiterzugeben. Wissen wurde damals größtenteils mündlich verbreitet. Dazu war es nötig alles auswendig zu lernen, wobei die unterschiedlichsten Strategien und Tricks halfen. Einige dieser Techniken (ich weiß nicht ob es alle sind) stehen uns auch heute noch zur Verfügung. Z.B. Gregor Staub hat einige dieser Techniken gesammelt, nieder geschrieben und bietet Seminare dazu an.  Leider werden sie uns nicht in der Schule beigebracht, sondern wir müssen sie uns selber beibringen. Sowieso eigenartig, dass wir zwar für die Schule viel lernen müssen, uns aber keiner beibringt wie man lernt, aber das ist ein anderes Thema.

Gehirnjogging ganz einfach

Wenn es Dir allerdings nicht darum geht Gedichte oder so auswendig zu lernen, dann stehen Dir viele Möglichkeiten zur Verfügung. Die Basisstrategie dahinter ist ganz einfach, beschäftige Dich mit Neuem, verlasse also Deine Komfortzone.

Ich lese gerade ein Buch, das heißt „The Brain that Changes Itself„, in dem der Autor an verschiedenen Beispielen aufzeigt wozu unser Gehirn alles fähig ist. Unter anderem schreibt er auch von einer Studie, mit der herausgefunden wurde, dass es ganz einfach ist auch bis ins hohe Alter geistig fit zu bleiben. Dazu ist es nur nötig, dass wir uns immer mal mit anderen Themen beschäftigen, uns immer mal wieder neue Hobbies suchen. Einfach, oder?

Wie leben in einer Welt, in der uns fast alle Türen offen stehen. Durch das Internet kommen wir an so gut wie jede Information ran und zu den meisten Themen gibt es Blogs, Foren und Informationsseiten. Aber nicht nur neues Wissen trainiert Dein Gehirn, sondern auch neue Erfahrungen und Erlebnisse. Genau das, was Andreas und ich in unserem Buch empfehlen. Sehr schön, dass das jetzt auch von der Gehirnforschung bestätigt wird.

Falls Du also keine eigenen Ideen hast, dann kaufe Dir unser Buch, ansonsten stürze Dich ins Leben und tue etwas für Dein Gehirn, ganz ohne spezielle Übungen. Der Spass ist garantiert.

Nächste Woche geht es ans Eingemachte. Ich werde Dir erklären, wie Du Deine Ängste erkennst, und wozu es gut ist, dass Du Deine Ängste erkennst. Trage Dich hier ein und Du wirst gleich informiert, wenn der Artikel veröffentlicht wurde:

Allgemeinwissen verbessern durch Verlassen Deiner Komfortzone

Im Artikel „Wie Du Freunde gewinnst“ habe ich davon gesprochen, dass es gut ist mit den Menschen die Du triffst über Themen zu sprechen, die sie interessieren. Das hört sich erstmal leicht an, ist es aber nicht immer. Wie möchtest Du Dich z.B. mit jemandem über Sport unterhalten, wenn Dich das bisher nicht interessiert hat, da Du Dich nur für Computer interessiert hast? Ok, das ist eigentlich ganz einfach, lass einfach den anderen reden. Sei interessiert und höre Dir alles genau an. Das hat auch gleich den Vorteil, dass Du bei Deinem nächsten Gespräch über Sport mitreden kannst.

Strategien, die Dein Allgemeinwissen verbessern

Es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Du Dein Allgemeinwissen verbessern kannst:

  1. Sprich mit anderen Menschen über die Themen, die sie am Meisten interessieren.
  2. Geh jede Woche mindestens einmal in einen Zeitschriftenladen und kaufe Dir eine Zeitschrift, die Du noch nie gelesen hast. Damit ist die Zeitschrift selbst gemeint und nicht die spezielle Ausgabe. Wenn Du z.B. noch nie die Bike gelesen hast, dann kaufe sie Dir einmal und lies, was es so alles zu Mountain Bikes zu sagen gibt. Lies am Besten die gesammte Zeitschrift und finde dabei heraus, was andere an dem Thema so spannend finden, dass sie sich regelmäßig diese Zeitschrift kaufen.
  3. Gehe in Clubs/Discos/Konzerte, wo Du noch nie gewesen bist. Erlebe so vollkommen unterschiedliche Musikrichtungen. Geh zu Klassikkonzerten und lies Dir vorher ein paar Kritiken dazu durch. Was hat sich der Künstler dabei gedacht. Geh zu Heavy Metall, Rock Pop, Hip Hop, Techno usw. Lass Dich auf die jeweilige Musik ein und unterhalte Dich auch mit den Leuten.
  4. Mache Probestunden. Gehe zu Yoga, Pilates, Kung Fu, Basketball, Fussball usw. und mache einfach mal ein paar Probestunden mit.
  5. Mache ein Praktikum in einer Branche, mit der Du Dich bisher noch nie beschäftigt hast.
  6. Lies Blogs zu unterschiedlichsten Themen und diskutiere in Foren zu Themen, mit denen Du Dich vorher nie beschäftigt hast.
  7. Gehe in die Bibliothek und leihe Dir Bücher zu Dir unbekannten Themen aus.
  8. Du hast sicher verstanden wie es funktioniert. Ganz einfach, verlasse Deine Komfortzone und beschäftige Dich mit für Dich Neuem. Finde selber Aufgaben, die Dich mit neuem Wissen konfrontieren.

Das ist aber nur ein Teil der Strategien. Es gibt noch eine Komponente, die Dich dabei unterstützt.

Wie Du leichter lernen und Wissen behalten kannst

Immer wieder sagen mir Leute, dass sie es gut finden, wie leicht ich zu begeistern bin und ich habe festgestellt, dass die Menschen, die leicht zu begeistern sind sich Dinge leichter merken können. Das heißt, umso mehr Begeisterung Du für ein Thema aufbringst, umso leichter merkst Du Dir alles. Hast Du schonmal davon gehört, dass Kinder sich angeblich keine Gedichte merken, aber irgendwie alle Pokemons auswendig können? Oder sie können die komplette aktuelle Tabelle der Fussballbundesliga, mit Torverhältnissen und Punkten. Das liegt einfach daran, dass sie sich dafür begeistern.

Vielleicht denkst Du jetzt, jeder hat seine Interessen, die ihn interessieren und eben andere Dinge, die ihn nicht interessieren. Das stimmt. Aber jeder kann das jederzeit ändern. Du kannst Dich für alles begeistern wenn Du willst. Wenn Du mit neuem Wissen konfrontiert bist, mache im Kopf (oder laut) einfach Laute wie Ahh, Ohhh, Hmmm, Uhhh. Das sind Laute, die mit positiven Erfahrungen verbunden sind und das überträgt sich auf Dich und Deine Stimmung. Deinem Gehirn gefällt das und so speichert es die neuen Informationen sehr viel schneller ab. Frag mich nicht wie das genau funktioniert, ich weiß nur, dass es funktioniert. Du kannst das natürlich auch beim Lernen für Dein Studium oder so machen.

Wie Du siehst gelingt es Dir ganz einfach Dein Allgemeinwissen zu verbessern und das macht sogar viel Spass. Verlasse einfach Deine Komfortzone Deiner bisherigen Interessensgebiete und schaue Dir an, was es sonst noch alles an Möglichkeiten gibt. Genieße die Zeit, die Du mit Neuem verbringst und sorge so dafür, dass alle neuen Informationen ganz einfach in Deinem Gehirn abgespeichert werden. Und jetzt, wo Du weißt, wie Du Dein Allgemeinwissen verbessern kannst, kommt der nächste Schritt, Du sammelst Erfahrungen, denn Wissen ohne Erfahrungen ist meiner Meinung nach nichts wert, aber dazu mehr in meinem Beitrag nächste Woche. Trage Dich hier ein und Du wirst gleich informiert, wenn der Artikel veröffentlicht wurde:

Wie Du Freunde gewinnst

Das ist der dritte Teil der Reihe „12 Gründe Deine Komfortzone zu verlassen?„. Einer der Gründe für Dich die Komfortzone zu verlassen ist, dass Du so viele neue Freunde gewinnen kannst. Genau darauf möchte ich in diesem Beitrag näher eingehen. Die Grundlagen dafür habe ich schon in den ersten beiden Beiträgen dieser Reihe gelegt.

  1. Es ist hilfreich ein spannendes Leben und vielseitiges Leben zu haben, so dass Du möglichst viele Einstiegspunkte für Gespräche hast. Mehr dazu erfährst Du in dem Beitrag „geiles Leben statt langweilig – Was tun gegen Langeweile?
  2. Umso interessanter Du bist, umso mehr Menschen interessieren sich für Dich. Wenn Du also ein spannendes Leben hast, dann musst Du das nur noch interessant rüber bringen. Wie das geht erfährst Du in dem Artikel „Wie Du ein interessanter Mensch bist.

Durch Dein spannendes Leben und Deine interessante Art lernst Du also schon eine ganze Menge Menschen kennen, nur

Wie werden aus Bekanntschaften Freunde?

Da spielen einige Kriterien eine Rolle, aber es gibt ein paar Regeln, die Dich dabei unterstützen:

  1. Kritisiere, klage und verurteile nicht.
    Es ist leicht andere für ihr Verhalten zu kritisieren. Aber statt sie zu verurteilen, solltest Du lieber versuchen sie zu verstehen. Finde heraus warum sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Eine der Grundannahmen aus dem Modell von NLP ist: „Es gibt eine positive Absicht hinter jedem Verhalten und einen Kontext, in dem jedes Verhalten nützlich ist.“ Versuche die positive Absicht herauszufinden und entwickle Verständnis und Nachsicht.
  2. Gib ehrliche und aufrichtige Anerkennung.
    Jeder mag es gelobt zu werden. Das Lob sollte allerdings aufrichtig und ehrlich sein. Schau Dir Deinen Gegenüber genau an, höre ihm genau zu und achte darauf was ihm wichtig ist, worauf er viel Mühe verwendet. Dann findest Du ganz einfach etwas, was Du loben kannst.
  3. Wecke in anderen lebhafte Wünsche.
    Ideen und Wünsche motivieren uns langfristig. Hilf anderen Menschen Ideen zu entwickeln. Sorge dafür, dass sie die Idee haben, auch wenn Du sie schon lange hattest. Lass sie die Begeisterung spüren, eine super Idee gefunden zu haben und unterstütze sie bei der Realisierung.
  4. Interessiere Dich aufrichtig für andere Menschen.
    Schon um die zweite Regel zu befolgen musst Du Dich wirklich für Deine Mitmenschen interessieren. Jeder mag es, wenn man ihn interessant findet und sich für ihn und sein Leben interessiert. Das hilft Dir für die zweite Regel und Dir helfen dabei die nächsten Regeln.
  5. Lächle
    Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte. Ein Lächeln kann mitreißen. Ein Lächeln entwaffnet. Und wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es heraus. Stell Dir mal vor, wie der erste Eindruck von Dir ist, wenn Du jemanden anlächelst, oder ihn grimmig anschaust. Was denkst Du mit wem er lieber zu tun hat?
  6. Sprich ihn mit seinem Namen an.
    Immer wieder lese ich, wie wichtig der eigene Name für einen Menschen ist. Finde also den Namen heraus und benutze ihn auch. Falls Du jemand bist, der glaubt, dass er sich Namen nicht gut merken kann, dann ein kleiner Tipp für Dich. Wenn sich Dein Gegenüber vorstellt, dann begrüße ihn gleich nochmal mal mit seinem Namen, also: „Hallo, ich bin Klaus.“ „Ahh, Hallo Klaus, ich bin Sascha, schön Dich kennen zu lernen“. Benutze dann im Gespräch den Namen noch zwei drei Mal und dann nochmal zum Abschied. So hast Du den Namen schon einige Male benutzt und merkst ihn Dir sehr viel leichter. Und, Dein neuer Freund hat ihn gleich mehrmals gehört, was ihm natürlich sehr gut gefällt.
  7. Sei ein guter Zuhörer und ermuntere andere von sich zu sprechen.
    In Regel 4 habe ich schon erwähnt, dass Menschen es mögen, wenn man sich für sie interessiert und wie zeigt man Interesse besser als durch Zuhören? Übe Dich in Zurückhaltung und gib eher Deinem Gegenüber die Gelegenheit zu erzählen. Höre ihm zu. Das heißt nicht, dass Du die ganze Zeit still sein musst. Höre ihm aktiv zu. Frage nach und frage ins Detail. Wiederhole das von ihm gesagte und frage ob Du das richtig verstanden hast. Denke immer daran, er ist mehr an sich interessiert als an Dir, also lass ihn von sich erzählen.
  8. Sprich von Dingen, die ihn interessieren.
    Das ist die Konsequenz aus der vorherigen Regel. Natürlich spricht man mit einem Pferdenarr lieber über Pferde als über Autos. Das funktioniert auch, wenn Du noch keine Ahnung von Pferden hast. Gerade dann macht es ihm vermutlich Spass Dir alles zu erzählen und zu erklären und Du kannst gleich wieder Neues lernen.
  9. Stärke das Selbstbewusstsein Deines Gegenübers.
    Mache ihn stark, gib ihm Kraft. Er wird sich wohl fühlen und wissen, dass Du hinter ihm stehst. Dabei hilft es ihn zu loben und gut über ihn zu sprechen. Mach das auch vor anderen in seinem Beisein oder auch nicht in seinem Beisein. Überhaupt, gewöhne Dir an vor anderen gut über Deine Mitmenschen zu sprechen. Wenn Du nichts Gutes zu sagen hast, dann sag lieber gar nichts.

Noch mehr Tipps und Tricks wie Du Freunde gewinnst findest Du in dem langjährigen Bestseller von Dale Carnegie: „Wie man Freunde gewinnt„.

In Regel 8 hatte ich schon einen Punkt erwähnt, auf den ich nächste Woche genauer eingehen werde. Durch Dein Verlassen der Komfortzone und den Kontakt mit vielen Menschen wird sich Dein Allgemeinwissen stark verbessern, aber dazu nächste Woche mehr. Trage Dich hier ein und Du wirst gleich informiert, wenn der Artikel veröffentlicht wurde:

Wie Du ein interessanter Mensch bist

Bist Du ein interessanter Mensch? Wenn Du denkst Du bist schon ein sehr interessanter Mensch, dann musst Du nicht weiter lesen. Falls Du aber noch ein bisschen interessanter sein möchtest, dann findest Du hier einige Tipps dazu.

Du kannst Dir sicher vorstellen was einen interessanten Menschen ausmacht, denn eigentlich ist es ganz einfach. Wen in Deiner Umgebung findest Du interessant und warum? Kann es sein, dass Du mit ihm immer interessante Gespräche führst und er viel zu erzählen hat? Vielleicht erzählt er auch noch spannend und mitreißend. Das kannst Du auch ganz einfach.

Du musst also 2 Voraussetzungen erfüllen:

Du musst etwas interessantes zu erzählen haben.

Um etwas interessantes erzählen zu können musst Du etwas interessantes erlebt oder erfahren haben. Wie das geht kannst Du in meinem Artikel über die Komfortzone oder in meinem Buch nachlesen.

Du solltest es spannend und mitreißend erzählen können.

Um spannend und mitreißend zu erzählen gibt es einige Tricks aus dem NLP (Neuro Linguistic Programming), die sonst eigentlich nur Trainer beigebracht bekommen:

  1. Erzähle assoziiert, das heißt:
    Während Du erzählst, stelle Dir die Situation so vor, wie Du sie erlebt hast. Sie die Situation durch Deine eigenen Augen. Das nennt man im NLP assoziiert. Das Gegenteil wäre dissoziiert und bedeutet, dass Du Dich in der Situation siehst, wie Du sie erlebt hast. Der entscheidene Unterschied ist, dass Du, wenn Du assoziiert bist Deine Gefühle von damals sehr viel intensiver wahrnimmst, als wenn Du dissoziiert bist. Und umso mehr Du in Deinen Gefühlen bist, umso mehr kannst Du Deine Zuhörer auch mitreißen und in ihnen ähnliche Gefühle auslösen.
  2. Erzähle positive Geschichten
    Wenn Du assoziiert erzählen möchtest, also voll in Deinen Gefühlen bist, dann ist es auch sinnvoll nur positive Dinge zu erzählen und so auch nur voll die positiven Gefühle zu erleben. Außerdem hinterlässt Du einen sehr viel besseren Eindruck, wenn Deine Zuhörer nach Deinen Erzählungen besser drauf sind als vorher. Dann wirst Du zur Droge für sie und sie wollen immer noch mehr Geschichten hören.
  3. Beschreibe die Details
    Umso besser sich Deine Zuhörer die Situation vorstellen können, umso besser können sie sich hineinversetzen und umso besser können sie miterleben was Du erlebt hast. Das führt dann auch zu sehr viel intensiveren Gefühlen bei Deinen Zuhörern.
  4. Sprich mit semantischer Dichte
    Das ist auch wieder so ein Fachbegriff aus dem NLP und am Besten lässt er sich erklären indem er vorgeführt wird. Das überlasse ich an dieser Stelle dem NLP-Trainer Chris Mulzer. Er bezieht sich dabei zwar auf sexy reden, aber die Prinzipien sind die Gleichen:

Du siehst, es ist ganz einfach interessant zu sein und genauso einfach ist es auch interessante Menschen kennen zu lernen und als Freund zu gewinnen. Dazu nächste Woche mehr. Trage Dich hier ein und Du wirst gleich informiert, wenn der Artikel veröffentlicht wurde: