Hier findest Du Beiträge über Projekte zur 4 Stundenwoche sowie Tipps, Tricks und Anregungen für Deine eigenen Projekte.

Mein größtes Sparziel und wie ich dadurch das Thema passives Einkommen ganz anders angehe

Die Deutschen gelten als eine Nation der Sparer. Durchschnittlich besitzt jeder Deutsche über 80.000 Euro. Viele, genauso wie ich, haben von klein auf gelernt, dass Sparen eine Tugend ist und so war ich immer besonders sparsam. Ich war so sparsam, dass mich Freunde auch als geizig bezeichnet haben. Dieser Geiz hat mir viel erlaubt. Ich konnte mir mein Traum Mountain Bike, meinen Traum Computer oder mein Traum Auto kaufen, und dann? Dann war das Geld wieder weg und ich habe von vorn angefangen mit dem Sparen. Während meine Freunde ausgegangen sind saß ich zu Hause und habe gelesen. Während sie verschiedenste Gerichte ausprobiert haben, habe ich mich mit dem Günstigsten begnügt. Ich habe habe verzichtet, um mir später etwas Größeres leisten zu können. Hört sich nicht gerade nach einem lustvollem und erlebnisreichen Leben an, oder?

Mit ca. 18 Jahren stieß ich auf das Konzept des passiven Einkommens und war begeistert. Ich fing an in Fonds, Aktien und Immobilien zu investieren und machte dabei viele Fehler. Auch merkte ich schnell, dass mich zwar die Konzepte interessierten, es mir aber trotzdem nicht gelang tief genug in die Materie einzusteigen, um ein tatsächliches passives Einkommen zu erhalten. Der Hauptgrund war, dass es mir einfach nicht genug Spaß gemacht hat. Der Spaß war aber nötig, um mich intensiv genug mit dem Thema zu beschäftigen. Also suchte ich weiter und stieß auf die so genannten digitalen Informationsprodukte. Wow dachte ich und begann mich mit Online Marketing, Bloggen, Kurs Design, Webinaren usw. zu beschäftigen. So richtig passiv fühlte sich das nicht an, aber es machte Spaß. Inzwischen bin ich in einigen dieser Bereiche Experte und unterrichte es auch, aber es ist trotzdem nicht das, was ich mir unter passivem Einkommen vorstelle. Es ist eine sehr schöne Art des aktiven Einkommens, da es sehr flexibel ist. Egal wo ich bin, ich kann arbeiten. Ich benötige nur einen Computer und Internet. Zusätzlich kommt es mir sehr entgegen, dass ich jetzt mit allen Themen die mich interessieren Geld verdienen kann. Genutzt habe ich das für mich bis jetzt noch nicht richtig, da kommt jetzt mein größtes Sparziel ins Spiel.

passives Einkommen mal anders

Vor einigen Jahren bin ich auf ein Thema gestoßen, welches mich seit dem fasziniert und was mal nichts mit Computern zu tun hat. Fast alles was ich bisher gemacht hatte, hatte direkt oder indirekt mit Computern zu tun. Das Thema ist Permakultur. Wenn mich jemand fragt was das ist beschreibe ich das meistens ungefähr so: “Permakultur ist eine Methode, um Nahrung anzubauen, die sich stark an der Natur orientiert. In der Natur gibt es keine Monokulturen. Alles wächst zusammen. Das führt zwar dazu, dass eine einzelne Pflanze nicht ganz so viel Ertrag hat, aber der Ertrag pro Quadratmeter ist sehr viel höher. Wenn es Maschinen gäbe, die damit umgehen könnten, dann wäre das auch in der Landwirtschaft die bevorzugte Anbaumethode. Für mich hat Permakultur den Vorteil, dass nach einer Anfangsinvestition kaum noch Arbeit nötig ist, da alles von allein wächst, wie eben in der Natur auch.” Diese Beschreibung richtet schon den Fokus in die für mich entscheidende Richtung. Viel Ertrag mit möglichst wenig Arbeit, was einem passiven Einkommen sehr nah kommt.

Mein größtes Sparziel ist daher ein Stück eigenes Land. Man sagt, dass man mit perfekter Permakultur, wofür eine Menge Wissen und Erfahrung nötig ist, mit 300 Quadratmetern eine 4 köpfige Familie ernähren kann. Entspannt geht das mit 800 Quadratmetern. Da ich aber außer einiger Experimente als Stadtmensch so gut wie keine Erfahrung habe und ich auch z.B. einen Teich und einen kleinen Wald auf meinem Grundstück haben möchte, ist mein Ziel 1 Hektar, oder 10.000 Quadratmeter.

Für mich ist dieses Stück Land das perfekte Investment aus folgenden Gründen:

  1. Die Rendite ist sehr hoch. Ich rechne mit einem Kaufpreis von 20.000 Euro für diesen Hektar. Je nach Gegend kann er auch höher oder niedriger liegen. Ich werde noch maximal 5.000 Euro für Geräte, Samen und Pflanzen benötigen und am Anfang etwas Zeit alles zu pflanzen. Schon im ersten Jahr werde ich Erträge haben, die mich teilweise ernähren. Spätestens im dritten Jahr kann ich von den Erträgen leben. Im Moment gebe ich im Monat zwischen 400 und 600 Euro für Lebensmittel aus, da ich fast ausschließlich Bioprodukte kaufe. Das heißt ich spare im Jahr ca. 4800 bis 7200 Euro, wodurch ich nach ca. 5 Jahren die Ausgaben wieder drin habe. Das ist eine Rendite von 20%.
    Die Rechnung stimmt übrigens nicht ganz, da ich mit 10.000 Quadratmetern weit mehr ernten kann, als ich essen kann. Ob ich den Rest verkaufe oder verschenke habe ich noch nicht entschieden. Wenn ich ihn verkaufen sollte, wird die Rendite weit über 20% liegen.
  2. Ich bekomme die beste Qualität meines Essens, die ich bekommen kann. Ich habe in den letzten Jahren viel mit Essen experimentiert und festgestellt, dass die Qualität einen Einfluss auf mich hat. Nur leider lässt sich auch bei Bioprodukten die Qualität nicht wirklich garantieren. Wenn ich meine Pflanzen selbst anbaue, dann weiß ich ganz genau was bei mir auf dem Teller landet.
  3. Die Wahrscheinlichkeit Geld zu verlieren ist sehr gering. Egal wie die Entwicklung weiter geht, Land wird immer etwas wert sein. Und ich muss es auch nicht verkaufen, es reicht ja, wenn ich die Lebensmittel verkaufe.
  4. Mein Investment ist Inflations geschützt. Nicht nur das Land an sich steigt im Wert, wenn die Inflation steigt, sondern auch die produzierten Produkte. Mal davon abgesehen kann mir die Inflation in weiten Stücken egal sein, da ich mir keine Nahrung mehr kaufen muss. Auch auf vieles andere werde ich verzichten können oder eher selten benötigen.
  5. Ich kann jederzeit tauschen. Mit den Lebensmitteln habe ich gute Tauschobjekte. Egal wie sich Geld in Zukunft entwickelt, ich kann immer Essen im Tausch für Dinge anbieten, die ich benötige.
  6. Wenn es erstmal läuft, benötige ich kaum noch Zeit und Geld. Der Gedanke der Permakultur ist es, möglichst die Natur zu imitieren. Die Natur wächst auch, egal ob man sie gießt oder nicht. Sowas wie Unkraut gibt es da nicht. Alles ist im Überfluss vorhanden, zumindest in den Gebieten wo ich lebe. (Ich wage die Behauptung, dass man das auch in vielen anderen Gebieten hinbekommt. Verschiedene Projekte haben das schon gezeigt.) Das heißt, wenn erst einmal alles gepflanzt ist, dann wächst es von allein. Natürlich kann ich dann nicht garantieren, dass ich wieder genauso viele Tomaten wie im letzten Jahr habe, dafür werde ich dann eben mehr andere Pflanzen haben. Der Ertrag wird aber auf jeden Fall reichen, um mich, meine Familie und einige mehr zu ernähren. Und wenn ich Lust habe, oder Wert auf bestimmte Pflanzen lege, dann kümmere ich mich eben ein bisschen darum.

Es gibt sicher noch mehr Gründe und ich habe das auch sehr vereinfacht dargestellt, aber wenn ich mich bei Menschen umschaue, die Permakultur anwenden, dann scheint es auch so einfach zu sein. In den nächsten Jahren werde ich da noch einiges Lernen dürfen und darauf freue ich mich schon sehr. In diesem Blog werde ich auch immer wieder darüber berichten, wie es mit dem Projekt voran geht. Trage Dich hier zum Newsletter ein:

Der aktuelle Stand ist, dass ich auf 1000 Quadratmetern lebe und die ersten Dinge ausprobiere. Wenn alles gut geht werde ich nächstes Jahr auf den Hektar ziehen.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade “Mein größtes Sparziel” von Finanzrocker teil. Schau doch mal bei der Blogparade vorbei und sieh, was andere über ihre Sparziele geschrieben haben.

Übungen für mehr finanziellen Wohlstand

In meinem Beitrag „finanzieller Wohlstand durch Verlassen Deiner Komfortzone“ konntest Du lesen, wie Dir das Verlassen Deiner Komfortzone auch für Deinen finanziellen Wohlstand hilft. So bildest Du eine Persönlichkeit, die andere Menschen führen kann und keine Angst vor Zurückweisung hat, ganz nebenbei aus. Damit hast Du die Grundlagen für Deinen finanziellen Wohlstand schon gelegt. Um einen Schritt weiter zu gehen, habe ich Dir ein paar leichte Übungen zusammen gestellt, die Dich noch weiter in die Richtung finanzieller Wohlstand unterstützen.

Als erste Übung empfehle ich Dir, Deine Gedankenwelt und Glaubenssätze zu erweitern. Das was Du denkst bist Du und wirst Du bekommen. Das was Du hast und bist ist ein Ergebnis Deiner Gedanken der vergangenen Jahre. Wenn Du also etwas verändern möchtest, dann empfehle ich Dir bei Deinen Gedanken anzufangen. Zu diesem Thema gibt es sehr sehr viele Bücher. Ich möchte Dir 4 grundlegende Klassiker ans Herz legen. Deine Investitions insgesammt beträgt 23 Euro (oder weniger):
1. Think and grow rich von Napoleon Hill
2. The richest man of babylon
3. Rich dad poor dad von Robert Kiyosaki
4. Cashflow Quadrant von Robert Kiyosaki
In den Büchern von Robert Kiyosaki findest Du noch einige weitere Literaturempfehlungen mit denen Du noch weiter in das Thema einsteigen kannst.

Diese 4 Bücher reichen meiner Meinung nach für den Anfang vollkommen aus. Wenn Du sie gelesen hast, dann ließ sie einfach noch einmal.

Als zweite Übung könntest Du einige Male Spiele wie Cashflow von Robert Kiyosaki oder Monopoly spielen. Richte Spieleabende für Dich und Deine Freunde ein und spielt. Gerne organisiere ich auch Spieleabende in Berlin, ich habe beide Spiele da. So weit ich weiß gibt es sogar Monopoly und Cashflow Clubs, in denen sich die Teilnehmer immer wieder treffen und spielen. Vielleicht gibt es sowas ja auch in Deiner Umgebung. Das hätte für Dich nicht nur den Vorteil, dass Du ganz einfach mitspielen und von erfahrenen Spielern lernen kannst, sondern es bietet Dir auch den Vorteil viele gleichgesinnte kennenzulernen. Da sind sicher einige erfolgreiche Geschäftsleute dabei.

Die dritte Übung hatte ich in einem anderen Blogbeitrag schon einmal beschrieben. Gewöhne Dir scheinbar erfolgreiche Strategien an, um mit Geld umzugehen. In meinem Artikel „lerne mit Geld umzugehen – 6 Tipps zum besseren Umgang mit Geld“ findest Du weitere Information zu dieser Übung.

In der nächsten Übung hast Du die Aufgabe Deine Einnahmen um 10% zu erhöhen. Das heißt, wenn Du im Moment 2000 Euro im Monat verdienst, dann sorge dafür, dass Du demnächst 2200 Euro jeden Monat verdienst. Sei kreativ und lasse Dir Lösungen einfallen, wie Du diese 10% verdienen kannst. Jetzt fängst Du an unternehmerisch zu denken. Das ist allerdings nur der erste Teil der Aufgabe. Nutze diese 10% Mehreinkommen, um alle Deine Schulden so schnell wie möglich abzuzahlen. Wenn Du zum Beispiel einen Fernsehr, einen Computer und die Küche auf Kredit gekauft hast und diese in monatlichen Raten abzahlst, dann nimm die 10% und sorge dafür, dass der Fernseher so schnell wie möglich bezahlt ist. Sagen wir mal die Rate für den Fernsehr ist im Monat 50 Euro, die für den Computer auch 50 Euro und die für die Küche 200 Euro. Wenn der Fernseher bezahlt ist, nimm die 10% und die 50 Euro monatliche Rate, die Du bis dahin für den Fernsehr bezahlt hast und zahle den Computer ab. Wenn dieser bezahlt ist packe auch die 50 Euro Rate noch mit drauf und zahle die Küche ab. Wenn die Küche bezahlt ist, dann nimm die 10% und die 300 Euro (alle Raten zusammen) und spare das Geld auf einem Konto für zukünftige Investitionen. Unter Investitionen verstehe ich keine Reisen oder Luxusartikel. Auch ein Seminar ist in diesem Sinn keine Investition. Natürlich ist es eine Investition in Dich. Hier verstehe ich Investition allerdings so, dass das Geld für Dich arbeitet und Dir ein passives Einkommen generiert. Mehr dazu findest Du in den oben genannten Büchern.

Wenn Du die eben genannte Aufgabe erledigt hast, dann hast Du schon einen großen Schritt gemacht und gehörst zu einer Minderheit. Jetzt kannst Du daran gehen Dir ein passives Einkommen zu generieren. Ein passives Einkommen ist ein Einkommen, für das Du nicht arbeiten musst. Zum Beispiel sind Zinszahlungen ein passives Einkommen, oder Mieteinnahmen. Die Übung, der Du Dich jetzt zuwenden könntest ist, Dir 10% passives Einkommen zu generieren. So könntest Du vielleicht eine Wohnung kaufen, die nach Abzug aller Kosten (auch Kreditraten) Dein Einkommen um 10% erhöht. In dem Beispiel von oben wäre das also eine Wohnung, die Dir nach Abzug aller Kosten monatliche Einnahmen von 220 Euro bringt. Du könntest auch in eine Firma investieren oder selber eine Firma gründen. Wichtig ist, dass die 10% nicht durch Deine Arbeit für die Firma entstehen, sondern dass die Firma diese 10% ohne Dein zutun generiert.

Vielleicht hört sich das für Dich jetzt alles ganz schön weit weg an, so ist das oft, wenn man anfängt seine Komfortzone zu erweitern. Deswegen empfehle ich Dir erstmal mit der ersten Übung anzufangen. Taste Dich langsam vor, Schritt für Schritt. Es kann sein, dass Du ein paar Jahre brauchst, das ist vollkommen ok. Ich beschäftige mich jetzt auch schon viele Jahre mit dem Thema und so langsam verstehe ich worauf es ankommt und gehe die entsprechenden Schritte. Mach lieber jeden Tag einen ganz kleinen Schritt als immer wieder zu versuchen in großen Schritten alles aufzuholen.

Viele Jahre habe ich versucht in großen Schritten alles auf einmal zu machen und bin immer wieder gescheitert und war so frustriert, dass ich mich Monate gar nicht darum gekümmert habe. Seit einigen Monaten gehe ich kleine Schritte, einen Schritt nach dem anderen und die Ergebnisse sind überwältigend. Probiere es aus und berichte mir von Deinen Erfahrungen.

Wenn Du die Übungen gemacht hast, kannst Du Dich bei mir melden, denn ich habe mir noch weiterführende Übungen ausgedacht. Auch in den nächsten Wochen und Monaten werde ich ab und zu etwas zum Thema finanzieller Wohlstand schreiben und die eine oder andere Anregung weitergeben. Wenn Dich das interessiert, dann trage Dich einfach hier zum Newsletter ein:

Kopf schlägt Kapital

Immer wieder höre ich von unterschiedlichsten Menschen wie schwierig es ist ein eigenes Unternehmen zu gründen und zu haben. Natürlich braucht man erstmal viel Kapital, eine tolle eigene Homepage und vor allem ein Produkt. Das es auch anders geht zeigt Günter Faltin, der Gründer der Teekampagne und vieler weiterer Unternehmen und Professor der freien Universität Berlin in seinem neuen Buch. Weiterlesen

Was erfolgreiche Unternehmer wissen und vor allem tun

Irgendwie muss es an der Jahreszeit liegen. Genauso wie im letzten Jahr habe ich auch in diesem Jahr wieder einen Autoren gefunden, der wahrscheinlich meine Zukunft stark beeinflusst. Letztes Jahr war es Timothy Ferriss mit dem Buch Die 4 Stunden Woche. Er hat meine grundlegende Art zu Denken, vor allem auf Arbeit bezogen stark beeinflusst. Dieses Jahr habe ich mit den Büchern von Michael Gerber jemanden gefunden, der diese Gedanken weiter führt und klare Anweisungen gibt, wie man das auch erreichen kann. Wie kann ich oder kannst Du ein Unternehmen aufbauen, dass ohne uns funktioniert, replizierbar und später auch verkaufbar ist. Weiterlesen

Timothy Ferriss jetzt auch auf Deutsch

Ich denke das ist für Dich nicht nur interessant, wenn Du kein Englisch kannst, sondern für jeden, der sein Projekt im deutschsprachigen Raum umsetzen möchte. Ich habe mir das Buch gleich bestellt, denn ich hoffe dass es nicht nur übersetzt ist, sondern auch die Ressourcen auf den deutschsprachigen Raum angepasst wurden. Sobald ich es habe werde ich berichten. Wenn Du mutig bist, dann kannst Du auch jetzt einfach schon bestellen:

Die 4-Stunden-Woche. Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben

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finanzielle Freiheit war gestern, zeitliche Freiheit ist heute

Wie schon in meinen Artikeln zum 4 Stundenwoche Projekt geschrieben geht es heute nicht mehr darum irgendwann, wenn man alt ist, viel Geld zu haben. Vielmehr geht es darum, sich jetzt Möglichkeiten zu generieren, jetzt genügend Geld zu haben, um ein ausgefülltes Leben zu führen. Damit meine ich nicht unbedingt ein Leben in Luxus. Natürlich ist Luxus ab und zu schön und ich denke ein klein wenig Luxus kann man sich immer leisten, aber Luxus ist nichts, was uns glücklich macht. Dazu ist mehr nötig. Weiterlesen

Wie generiere ich ein stetiges Einkommen? Die Herausforderung!

Einleitung
Viele Menschen streben danach finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Es gibt bestimmt hunderte Bücher, die sich diesem Thema widmen und bestimmt Millionen von Menschen, die das Eine oder Andere davon schon gelesen haben. Doch wie viele Leser haben die finanzielle Unabhängigkeit erreicht?
Immer wieder sehe ich Anzeigen, die ein gutes Nebeneinkommen mit wenig Arbeit versprechen. Ich weiß nicht wie seriös diese Angebote sind und wie einfach sich damit ein Nebeneinkommen von mehreren tausend Euro, wie versprochen, generieren lässt. Besonders misstrauig machen mich die regelmäßigen Spams, die mehr oder weniger täglich in meinem Postfach auftauchen. Scheinbar lohnt es sich zumindest für die Versender, bzw. die Anzeigenschalter, denn sonst würden sie den Aufwand ja nicht betreiben. Die Nachfrage zu diesem Thema scheint also groß.
Ich habe noch nie auf solche Anzeigen reagiert, aber auch ich habe schon einige Bücher zur finanziellen Freiheit gelesen und ich muss leider sagen, ich habe sie noch nicht erreicht. Seit ca. 10 Jahren beschäftige ich mich jetzt mit diesem Thema und trotzdem bin ich noch nicht da, wo ich hin möchte. Woran liegt das? Funktionieren die Bücher nicht? Mache ich etwas falsch? Noch weiß ich darauf keine Antwort, aber ich denke ich werde sie bald finden. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass, wenn auch nur eins dieser Bücher funktionieren würde, alle anderen Bücher zu dem Thema sinnlos wären. Es gibt aber wie gesagt hunderte dieser Bücher und scheinbar kommen jährlich einige hinzu.
Eine weitere Frage, die ich mir inzwischen stelle ist, ob ich die finanzielle Freiheit so wie sie in vielen Büchern beschrieben ist überhaupt erreichen möchte und vor allem auf dem dort angedeutetem Weg.

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Wege zur finanziellen Freiheit

Es gibt sicher viele Wege, die zu diesem Ziel führen. Ganz bewusst möchte ich hier zwei extreme Wege gegenüberstellen, die ich gelebt habe oder gerade lebe. So kann sich jeder aussuchen wo (dazwischen) er oder sie sich einordnen möchte.
Der Weg, den ich bis vor einigen Jahren verfolgt habe sah so aus:
Ich habe ziemlich viel gearbeitet, mindestens 12 Stunden am Tag. Die freien Stunden habe ich dann genutzt, um ein Fernstudium zu machen oder mich anderweitig weiterzubilden. Ich hatte einen sehr kleinen Freundeskreis und auch für meine Frau hatte ich nicht wirklich viel Zeit. Ziel war es möglichst schnell die Kariereleiter hinauf zu klettern und viel Geld zu verdienen. Dieses Geld habe ich dann auf unterschiedlichste Art und Weise angelegt, um daraus noch mehr Geld zu machen. Ich hatte mir ausgerechnet, dass ich ca 7 Millionen Euro brauche, um von den Zinsen gut leben zu können. Ich denke wenn ich diesen Weg weiter verfolgt hätte, dann hätte ich es mit 40 geschafft gehabt.
Inzwischen bin ich von diesem Weg abgekommen. Ich arbeite nur noch so viel wie nötig aber dann so effektiv wie möglich. Ich gönne mir viel, vor allem viel Zeit für meine Freunde, meine Familie und für mich. Ich genieße jetzt etwas, was ich wirklich als Freiheit bezeichne. Ok, ich habe im Moment noch sehr viel weniger Geld als früher, was mir nicht so viel ausmacht, da ich sehr viel glücklicher bin. Außerdem bin ich jetzt auch frei genug Projekte umzusetzen, die mir ein zusätzliches Einkommen generieren, aber dazu später mehr. Komischerweise habe ich aber schon jetzt immer genügend Geld, um zu reisen, gut essen zu gehen oder andere Dinge zu machen, zu denen ich Lust habe. Falls es doch mal nicht reicht, dann ist meine Flexibilität gefragt, die ich auch durch die Aufgaben aus dem Komfortzonen-Forum erlange. Dabei habe ich viel Spass, auch ohne Geld. Ich lerne also mehr und mehr eine Freiheit zu genießen, die ich dachte nur haben zu können, wenn mein Bankkonto prall gefüllt ist.
Manchmal nervt es mich, dass ich immer wieder damit konfrontiert werde, dass ich kein Geld auf dem Konto habe. Ok, irgendwie kommt irgendwoher immer rechtzeitig so viel Geld wie ich brauche und trotzdem möchte ich diesen Zustand ändern.

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Rente sofort und nicht erst mit 65 – Das Buch!

Vor ein paar Wochen habe ich oder hat mich ein Buch gefunden, das mich und andere sehr inspiriert hat. Das Buch heißt The 4-Hour Work Week: Escape 9-5, Live Anywhere, and Join the New Rich und ist von Timothy Ferris. Er, ein 29 jähriger Amerikaner, hat scheinbar einen Weg gefunden schon in jungen Jahren das Leben mit genügend Geld genießen zu können und das macht er dann auch. So hat er z.B. einfach mal knapp ein halbes Jahr in Buenos Aires verbracht, um für die Tango-Weltmeisterschaft zu trainieren. Er ist mehr oder weniger nebenbei chinesischer Kickbox-Meister geworden, spricht 6 Sprachen und vieles mehr. Er lebt jetzt das Leben, was viele leben wollen, wenn sie in Rente gehen. Nur warum so lange warten? Jetzt sind wir fit und können unser Leben richtig genießen. Also sollten wir es auch machen. Soll ein zu kleines Bankkonto Schuld daran sein, dass wir in unseren besten Jahren die Zeit mehr mit arbeiten verbringen als mit unserer Familie, unseren Freunden und allem was uns Spass macht? Ok, vielen macht ihre Arbeit Spass, doch ich denke wir können das erst richtig beurteilen, wenn wir nicht mehr finanziell von ihr abhängig sind. Wenn wir aus welchen Quellen auch immer Geld auf unser Konto bekommen ohne dafür zu arbeiten, dann sind wir frei zu entscheiden ob wir arbeiten wollen oder nicht, ob uns unsere Arbeit so viel Spass macht, dass wir unsere Zeit dafür hergeben oder nicht. Denn Zeit ist das Einzige, was wir nicht unbegrenzt haben.
Auch Timothy Ferris hat wie so viele andere auch als Workaholic angefangen. Irgendwann erkannte er dann aber, dass das nicht das Leben sein kann und dass es doch nicht richtig sein kann, dass wir erst Zeit und Geld haben, um zu leben, wenn wir schon alt und gebrechlich sind und nur noch wenige Jahre zu leben haben. Also begann er so nach und nach sein Leben zu optimieren, um mehr Zeit und trotzdem Geld zu haben. Seine Erkenntnisse teilt er uns in seinem Buch mit. Das Schöne ist, dass er sehr praxisorientiert schreibt. So kann jeder es mehr oder weniger sofort für sich umsetzen. Teilweise liefert er sogar Schritt für Schritt Anleitungen, die man nur genauso nachmachen muss. Ein wenig umdenken müssen wir in Europa schon, da seine Zielgruppe der amerikanische Markt ist. Das ist aber mit ein wenig Recherche ganz einfach. So einfach, dass sich eine Gruppe aus begeisterten Lesern gefunden hat, um ein Projekt zur Umsetzung der Ideen aus dem Buch zu starten. Um das Ganze interessanter zu machen haben wir daraus eine kleine Herausforderung gemacht.

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Rein in die finanzielle Freiheit – Die Herausforderung!

Wir haben uns gedacht, dass was Timothy Ferris dort schreibt hört sich so einfach umsetzbar an, das probieren wir aus. Nach einigem Überlegen und Diskutieren sind wir zu folgender Aufgabenstellung gekommen:
Ein Team aus zwei gleichgeschlechtlichen Personen zieht sich für eine Woche vom Alltag zurück und erstellt ein Produkt nach der Anleitung von Timothy Ferris, um sich ein zusätzliches Einkommen ohne viel weitere Arbeit zu generieren. Dabei sind alle Ressourcen erlaubt. Nach 3 Monaten treffen sich alle Teams, vergleichen die Ergebnisse und geben sich gegenseitig Tipps und Tricks, um das Projekt weiter zu optimieren. Natürlich sollte jeder Beteiligte vorher das Buch gelesen haben. Das gestaltet sich für einige etwas schwieriger, da es nur in Englisch verfügbar ist. Ich kann dazu nur sagen, es ist ein wirklich guter Grund seine Englischkenntnisse zu verbessern und es liest sich sehr einfach.
Ursprünglich sollte dieser Wettkampf nur unter 3 Teams stattfinden. Komischerweise hat sich die Idee dazu verbreitet wie ein Lauffeuer, so dass ich schon von 10 Teams weiß, die sich daran beteiligen wollen. Da das ein offener Wettkampf werden soll, wo sich die Teams untereinander helfen, denn dann gewinnen alle, habe ich mir überlegt allen Teilnehmern eine Plattform für Diskussionen und zum Austausch von Erfahrungen und Ressourcen zu bieten. Dazu habe ich in meinem Forum eine eigene Gruppe eingerichtet. Alle, die an dem Projekt teilnehmen und von den Erfahrungen der anderen Teams profitieren und auch uns an ihren Erfahrungen teilhaben lassen wollen, registrieren sich bitte im Forum und schreiben mir eine Nachricht, dass sie bei dem Projekt mitmachen wollen. Am Besten wäre es, wenn Ihr es alle vom 01.12.2007 bis 09.12.2007 mit uns zusammen macht. Ich denke dann bekommt das Projekt nochmal einen zusätzlichen Energieschub, wenn viele Teams überall auf der Welt gleichzeitig an Ihrer finanziellen Freiheit bauen und sich darüber austauschen.
In Berlin wird es am 05.12.2007 ein Treffen geben, wo alle Teams dran teilnehmen können. Dort diskutieren wir dann die Ideen und die Fortschritte, tauschen uns über Ressourcen aus und bekommen Rückmeldungen von anderen Menschen zu unserem Projekt und so noch weitere Ideen zur Durchführung.
Ich freue mich auf alle, die einen Schritt zu auf ihre finanzielle Freiheit machen wollen. Natürlich könnt Ihr auch mitmachen, wenn Ihr zu dem anvisierten Termin nicht könnt. Auch könnt Ihr Euren Rahmen stecken wie Ihr wollt und wie es Euch besser passt.
Ich möchte Eure Projekte hier veröffentlichen, etwas darüber schreiben und vielleicht sogar ein Interview mit Euch machen. Es wird dann eine öffentliche Übersichtsseite mit allen durchgeführten Projekten geben. Also meldet Euch bei mir wenn Ihr bei diesem Projekt mitmachen wollt oder schon eins gemacht habt.
Falls Ihr nicht mitmachen wollt oder könnt, dann verbreitet die Idee zu diesem Projekt unter Euren Freunden und Bekannten, umso mehr mitmachen, umso mehr Spass macht es auch.

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