Meine Vorbilder

Dieses Wochenende fand der erste Teil eines Workshops über natürliches Lernen statt, an dem ich teilnehme. Dabei haben wir uns viel darüber unterhalten und versucht zu erforschen, wie Kinder lernen, wenn sie aus sich heraus lernen. Unter anderem fanden wir dabei heraus, dass Kinder sich Vorbilder suchen und ihnen nacheifern. Vorbilder scheinen etwas ganz natürliches zu sein. Dies und der Aufruf zur Blogparade über Vorbilder haben mich dazu gebracht darüber nachzudenken wer meine Vorbilder waren und sind.

Ich habe mir nie wirklich viel aus Vorbildern gemacht, so dass ich gesagt hätte, das ist mein Vorbild. Wenn ich aber so darüber nachdenke, dann haben mich einige Menschen doch sehr stark beeinflusst.

Mein erstes großes Vorbild

Mit ca. 12 Jahren habe ich regelmäßig eine Serie geschaut, die hieß Kung Fu. Der Hauptdarsteller ist Shaolin Mönch und wird als Verbrecher gesucht, weil er in Notwehr jemanden aus der chinesischen Königsfamilie getötet hat. So ist er ständig auf der Flucht und kommt immer wieder in Situationen, wo er sich verteidigen muss und anderen Menschen helfen kann. Meistens hilft er ihnen dabei nicht durch seine Kampfkünste, sondern durch seine Weisheit. Es gibt immer noch Lektionen aus der Serie, die ich in meinen Kursen als Metapher nutze. Und sie ist immer noch eine der Motivationen, warum ich mich mit Kampfkunst beschäftige.

Mein sportliches Vorbild

In dieser Zeit habe ich auch kein Formel 1 Rennen verpasst. Mein Favorit war immer Michael Schumacher. Mich hat vor allem begeistert, dass er nicht nur ein guter Autofahrer war, sondern, dass er immer alles gegeben hat. Er galt als der am härtesten trainierende und er hat sich mit der Mechanik auseinandergesetzt. So konnte er den Mechanikern immer bestmögliches Feedback geben und half außer Sauber, wo er nur ganz kurz war, und Mercedes am Ende, jedem Team zum Titel. Mein großer Traum war immer ihn mal persönlich kennen zu lernen. Mal sehen, vielleicht wird es ja noch was.

Mein unternehmerisches Vorbild

Seit ich Anfang 20 war wollte ich ein eigenes Unternehmen haben und habe Bücher zu dem Thema verschlungen. Besonders fasziniert mich Richard Branson. Er hat seit seiner Jugend immer wieder neue Unternehmungen begonnen, die immer wieder gescheitert sind und trotzdem hat er immer weiter gemacht. Was mich dabei auch fasziniert hat, wie seine Familie hinter ihm stand. Als er für seine Studentenzeitung Geld benötigte hat seine Tante eine Hypothek auf ihr Haus aufgenommen, um ihm das Geld zu leihen. Was mich bei ihm auch begeistert ist einerseits, dass er mit seinen Unternehmungen sehr vielseitig ist. Dabei hat er sich nie einschränken oder erzählen lassen, dass etwas nicht geht. Er hielt es für eine gute Idee, also hat er Wege gefunden sie war werden zu lassen. Dabei hat er sich auch nicht von seiner Legasthenie aufhalten lassen. Was mir noch gefällt ist, dass er sich nicht von Regeln aufhalten lässt, sondern versucht Schlupflöcher zu finden. Er denkt um die Ecke, was ihn auch schon für einen Tag ins Gefängnis gebracht hat. Sein Ziel ist es immer eine Lösung zu finden und sich dabei nicht beschränken zu lassen.

Mein letztes Vorbild

Mein letztes Vorbild durfte ich sogar persönlich kennenlernen, allerdings wusste ich da noch nicht, dass er mein Vorbild wird. Ich hatte sogar das Glück ihn einige Jahre sehr persönlich kennenlernen zu dürfen. Das er mein Vorbild wurde hat sich erst in der Zeit ergeben, die ich mit ihm verbracht habe. Es handelt sich um Chris Mulzer. Er ist ein sehr erfolgreicher Trainer für Kommunikation und Veränderung. Ich sehe ihn allerdings nicht als Vorbild bei seinem Erfolg, sondern als Vorbild in einigen menschlichen Eigenschaften. Was mir besonders gefällt ist, wie er stetig an sich arbeitet. Er ist glücklich und hat trotzdem eine latente Unzufriedenheit, die ihn immer besser und glücklicher werden lässt. Seine Seminare gleichen nie einander. Immer ist etwas anders. Immer probiert er etwas Neues. Außerdem ist er sehr selbstreflektiv. Immer wieder denkt er über sein Verhalten und dessen Auswirkung nach und passt es entsprechend an. So hat er in den vergangenen Jahren wirklich große Entwicklungsschritte gemacht und wird sicher auch in den nächsten Jahren damit weiter machen.

Mein größtes Vorbild

Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass es mir bei meinen Vorbildern nicht um ihre Erfolge geht, sondern um verschiedene Charaktereigenschaften. So ist es auch bei meinem größten Vorbild, meinem idealen Selbst. Durch all die Vorbilder und viele andere Einflüsse habe ich ein ideales Selbst von mir kreiert, an dem ich mich messe. Ich weiß ganz genau wie ich mal sein möchte und arbeite jeden Tag daran mich diesem Ideal ein Stückchen zu nähern. Natürlich verändert sich auf dem Weg mein Ideal auch ständig, aber in den meisten Bereichen bleibt es seit Jahren ziemlich beständig. Es enthält die bei meinen Vorbildern hervorgehobenen Eigenschaften und einige mehr und immer wieder frage ich mich, was würde ich tun, wenn ich schon mein Ideal wäre. Wie würde ich mich entscheiden? Was wären meine nächsten Schritte? Wie würde ich mit Menschen und Tieren umgehen? Nicht immer gelingt es mir dann mich auch genau wie mein Ideal zu verhalten, aber immer öfter.

Einige meiner Ideale wirst Du in weiteren Beiträgen kennenlernen. Außerdem schreibe ich über alles was mich bewegt, was mir hilft oder geholfen hat und alles, was irgendwie zu einem besseren Leben beitragen kann. Es lohnt sich also den Newsletter zu abonnieren und so immer über neue Beiträge benachrichtigt zu werden. Melde Dich hier gleich an:

Mein größtes Sparziel und wie ich dadurch das Thema passives Einkommen ganz anders angehe

Die Deutschen gelten als eine Nation der Sparer. Durchschnittlich besitzt jeder Deutsche über 80.000 Euro. Viele, genauso wie ich, haben von klein auf gelernt, dass Sparen eine Tugend ist und so war ich immer besonders sparsam. Ich war so sparsam, dass mich Freunde auch als geizig bezeichnet haben. Dieser Geiz hat mir viel erlaubt. Ich konnte mir mein Traum Mountain Bike, meinen Traum Computer oder mein Traum Auto kaufen, und dann? Dann war das Geld wieder weg und ich habe von vorn angefangen mit dem Sparen. Während meine Freunde ausgegangen sind saß ich zu Hause und habe gelesen. Während sie verschiedenste Gerichte ausprobiert haben, habe ich mich mit dem Günstigsten begnügt. Ich habe habe verzichtet, um mir später etwas Größeres leisten zu können. Hört sich nicht gerade nach einem lustvollem und erlebnisreichen Leben an, oder?

Mit ca. 18 Jahren stieß ich auf das Konzept des passiven Einkommens und war begeistert. Ich fing an in Fonds, Aktien und Immobilien zu investieren und machte dabei viele Fehler. Auch merkte ich schnell, dass mich zwar die Konzepte interessierten, es mir aber trotzdem nicht gelang tief genug in die Materie einzusteigen, um ein tatsächliches passives Einkommen zu erhalten. Der Hauptgrund war, dass es mir einfach nicht genug Spaß gemacht hat. Der Spaß war aber nötig, um mich intensiv genug mit dem Thema zu beschäftigen. Also suchte ich weiter und stieß auf die so genannten digitalen Informationsprodukte. Wow dachte ich und begann mich mit Online Marketing, Bloggen, Kurs Design, Webinaren usw. zu beschäftigen. So richtig passiv fühlte sich das nicht an, aber es machte Spaß. Inzwischen bin ich in einigen dieser Bereiche Experte und unterrichte es auch, aber es ist trotzdem nicht das, was ich mir unter passivem Einkommen vorstelle. Es ist eine sehr schöne Art des aktiven Einkommens, da es sehr flexibel ist. Egal wo ich bin, ich kann arbeiten. Ich benötige nur einen Computer und Internet. Zusätzlich kommt es mir sehr entgegen, dass ich jetzt mit allen Themen die mich interessieren Geld verdienen kann. Genutzt habe ich das für mich bis jetzt noch nicht richtig, da kommt jetzt mein größtes Sparziel ins Spiel.

passives Einkommen mal anders

Vor einigen Jahren bin ich auf ein Thema gestoßen, welches mich seit dem fasziniert und was mal nichts mit Computern zu tun hat. Fast alles was ich bisher gemacht hatte, hatte direkt oder indirekt mit Computern zu tun. Das Thema ist Permakultur. Wenn mich jemand fragt was das ist beschreibe ich das meistens ungefähr so: “Permakultur ist eine Methode, um Nahrung anzubauen, die sich stark an der Natur orientiert. In der Natur gibt es keine Monokulturen. Alles wächst zusammen. Das führt zwar dazu, dass eine einzelne Pflanze nicht ganz so viel Ertrag hat, aber der Ertrag pro Quadratmeter ist sehr viel höher. Wenn es Maschinen gäbe, die damit umgehen könnten, dann wäre das auch in der Landwirtschaft die bevorzugte Anbaumethode. Für mich hat Permakultur den Vorteil, dass nach einer Anfangsinvestition kaum noch Arbeit nötig ist, da alles von allein wächst, wie eben in der Natur auch.” Diese Beschreibung richtet schon den Fokus in die für mich entscheidende Richtung. Viel Ertrag mit möglichst wenig Arbeit, was einem passiven Einkommen sehr nah kommt.

Mein größtes Sparziel ist daher ein Stück eigenes Land. Man sagt, dass man mit perfekter Permakultur, wofür eine Menge Wissen und Erfahrung nötig ist, mit 300 Quadratmetern eine 4 köpfige Familie ernähren kann. Entspannt geht das mit 800 Quadratmetern. Da ich aber außer einiger Experimente als Stadtmensch so gut wie keine Erfahrung habe und ich auch z.B. einen Teich und einen kleinen Wald auf meinem Grundstück haben möchte, ist mein Ziel 1 Hektar, oder 10.000 Quadratmeter.

Für mich ist dieses Stück Land das perfekte Investment aus folgenden Gründen:

  1. Die Rendite ist sehr hoch. Ich rechne mit einem Kaufpreis von 20.000 Euro für diesen Hektar. Je nach Gegend kann er auch höher oder niedriger liegen. Ich werde noch maximal 5.000 Euro für Geräte, Samen und Pflanzen benötigen und am Anfang etwas Zeit alles zu pflanzen. Schon im ersten Jahr werde ich Erträge haben, die mich teilweise ernähren. Spätestens im dritten Jahr kann ich von den Erträgen leben. Im Moment gebe ich im Monat zwischen 400 und 600 Euro für Lebensmittel aus, da ich fast ausschließlich Bioprodukte kaufe. Das heißt ich spare im Jahr ca. 4800 bis 7200 Euro, wodurch ich nach ca. 5 Jahren die Ausgaben wieder drin habe. Das ist eine Rendite von 20%.
    Die Rechnung stimmt übrigens nicht ganz, da ich mit 10.000 Quadratmetern weit mehr ernten kann, als ich essen kann. Ob ich den Rest verkaufe oder verschenke habe ich noch nicht entschieden. Wenn ich ihn verkaufen sollte, wird die Rendite weit über 20% liegen.
  2. Ich bekomme die beste Qualität meines Essens, die ich bekommen kann. Ich habe in den letzten Jahren viel mit Essen experimentiert und festgestellt, dass die Qualität einen Einfluss auf mich hat. Nur leider lässt sich auch bei Bioprodukten die Qualität nicht wirklich garantieren. Wenn ich meine Pflanzen selbst anbaue, dann weiß ich ganz genau was bei mir auf dem Teller landet.
  3. Die Wahrscheinlichkeit Geld zu verlieren ist sehr gering. Egal wie die Entwicklung weiter geht, Land wird immer etwas wert sein. Und ich muss es auch nicht verkaufen, es reicht ja, wenn ich die Lebensmittel verkaufe.
  4. Mein Investment ist Inflations geschützt. Nicht nur das Land an sich steigt im Wert, wenn die Inflation steigt, sondern auch die produzierten Produkte. Mal davon abgesehen kann mir die Inflation in weiten Stücken egal sein, da ich mir keine Nahrung mehr kaufen muss. Auch auf vieles andere werde ich verzichten können oder eher selten benötigen.
  5. Ich kann jederzeit tauschen. Mit den Lebensmitteln habe ich gute Tauschobjekte. Egal wie sich Geld in Zukunft entwickelt, ich kann immer Essen im Tausch für Dinge anbieten, die ich benötige.
  6. Wenn es erstmal läuft, benötige ich kaum noch Zeit und Geld. Der Gedanke der Permakultur ist es, möglichst die Natur zu imitieren. Die Natur wächst auch, egal ob man sie gießt oder nicht. Sowas wie Unkraut gibt es da nicht. Alles ist im Überfluss vorhanden, zumindest in den Gebieten wo ich lebe. (Ich wage die Behauptung, dass man das auch in vielen anderen Gebieten hinbekommt. Verschiedene Projekte haben das schon gezeigt.) Das heißt, wenn erst einmal alles gepflanzt ist, dann wächst es von allein. Natürlich kann ich dann nicht garantieren, dass ich wieder genauso viele Tomaten wie im letzten Jahr habe, dafür werde ich dann eben mehr andere Pflanzen haben. Der Ertrag wird aber auf jeden Fall reichen, um mich, meine Familie und einige mehr zu ernähren. Und wenn ich Lust habe, oder Wert auf bestimmte Pflanzen lege, dann kümmere ich mich eben ein bisschen darum.

Es gibt sicher noch mehr Gründe und ich habe das auch sehr vereinfacht dargestellt, aber wenn ich mich bei Menschen umschaue, die Permakultur anwenden, dann scheint es auch so einfach zu sein. In den nächsten Jahren werde ich da noch einiges Lernen dürfen und darauf freue ich mich schon sehr. In diesem Blog werde ich auch immer wieder darüber berichten, wie es mit dem Projekt voran geht. Trage Dich hier zum Newsletter ein:

Der aktuelle Stand ist, dass ich auf 1000 Quadratmetern lebe und die ersten Dinge ausprobiere. Wenn alles gut geht werde ich nächstes Jahr auf den Hektar ziehen.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade “Mein größtes Sparziel” von Finanzrocker teil. Schau doch mal bei der Blogparade vorbei und sieh, was andere über ihre Sparziele geschrieben haben.

Wie Du Deine natürliche Ausstrahlung freilegst

Das ist ein schöner Gastartikel von Stephan Wiessler:

Wir kommen alle auf die Welt mit nicht viel. Ohne Worte. Ohne Gedanken über Gott und die Welt. Ohne Sorgen darüber, ob wir den Herd angelassen haben oder ob wir, so wie wir sind, gute Chancen beim anderen Geschlecht haben. Wir sind einfach nur. Und trotzdem sind wir in dieser Zeit unseres Lebens einfach nur unwiderstehlich und werden von allen als attraktiv und süß empfunden. Wer kann schon strahlenden Babyaugen wiederstehen?
Im Laufe der Jahre bekommen wir dann viel Input. Was ja auch einige Vorteile mit sich bringt. Wir lernen uns in der existierenden Welt zu bewegen. Wir lernen die Regeln und Verhaltensweisen, die Schrift und Mathematik. Wir lernen was sich gehört und was sich nicht gehört. Leider verlernen wir dabei häufig wir selbst zu sein, sondern lernen zu funktionieren.
In den ersten Jahrzehnten nach der Geburt lernen wir vor allem uns den Regeln der Gesellschaft unterzuordnen. Wir lernen was richtig und was falsch ist. Was wir machen dürfen und was nicht. Wir lernen, was wir sagen sollen und was wir denken sollen. Wir sind in dieser Zeit sehr vielen Einflüssen ausgesetzt und manches wird uns gesagt und manches schauen wir auch einfach nur ab. Natürlich bringt das viele Vorteile mit sich: Wir werden zivilisiert. Können uns anpassen. Können uns mit unseren Mitmenschen austauschen und mit ihnen kommunizieren. Wir können in unserer Gesellschaft überleben.
Leider schleichen sich aber auch viele Glaubensmuster und Denkweisen ein, die uns im restlichen Leben blockieren können. Denkweisen, die uns sagen, wie wir zu sein haben ohne Rücksicht darauf, wer wir wirklich sind. Gerade in unserer westlichen Gesellschaft wachsen viele sehr „verkopft“ auf. Alles muss mit dem Verstand geklärt, begriffen, entschieden und ausgeführt werden. Leider bleibt dabei häufig der Rest von uns auf der Strecke. Der Rest von uns: Unsere Intuition. Unsere Emotionen. Unser Körpergefühl.
Nach meiner Erfahrung und meiner Überzeugung haben wir alles, was wir für unsere Wünsche brauchen bereits in uns. Im Verlaufe des Aufwachsens wird diese natürliche Ausstrahlung unterdrückt. Wir dürfen dann nicht mehr fühlen, was wir eigentlich fühlen und schon gar nicht dürfen wir dies unseren Mitmenschen zeigen. Das interessante hier ist allerdings, dass das verstecken von Gefühlen gar keinen positiven Effekt hat. Menschen, die eine gewisse Ausstrahlung haben, machen dies anders. Sie haben gelernt ihrem Gefühl zu vertrauen und zeigen dieses auch gerne sich und der Welt.
Wer also seine natürliche Ausstrahlung wiedererlangen will, sollte nicht etwas dazuzulernen, sondern er sollte etwas loslassen. Es geht darum, die Denkmuster zu verändern, den Kopf öfter zu verlassen und seine Gefühle kennenzulernen.

Was Du tun kannst, um Deine natürliche Ausstrahlung wiederzuerlangen

Wenn Du auch Deine natürliche Strahlkraft wiederhaben möchtest, dann rate ich Dir, alte und blockierende Verhaltensweisen loszulassen. Das geht häufig nicht von jetzt auf gleich, sondern ist ein Prozess. Aber ein Prozess der sich lohnt. Im Folgenden erhältst Du einige Tipps, um diesen Prozess in Gang zu setzen und Deine natürliche Ausstrahlung wieder freizusetzen.
1. Vertraue Deinem Gefühl
Wir alle haben sie: Emotionen. Doch die Meisten von uns lernen einfach nicht, mit diesen richtig umzugehen.
Ich war früher ein Mensch, der seine Gefühlswelt verstecken wollte. Ich bin durch das Leben gegangen und habe immer versucht, mit dem Kopf gesteuert, anderen Menschen zu gefallen. Das ging oft genug nach hinten los. Seitdem habe ich allerdings einen Prozess angestoßen und mich dabei sehr verändert. Ich lebe viel mehr in meinen Gefühlen und meinem Körper. Ich verstehe die Signale, die mir mein Körper sendet viel genauer und kann damit entsprechend umgehen. Und ich zeige meine Gefühle gerne.
Mir wird mittlerweile, im Gegensatz zu früher, eine starke Ausstrahlung zugesprochen. Das liegt daran, dass ich meine Gefühle gerne zeige. Jeder Mensch darf wissen, was ich fühle! Mittlerweile geht das soweit, dass ich sogar meine Ängste offen zeigen kann. Während viele Leute davor allerdings Angst haben und denken sie würden sich angreifbar machen, habe ich genau den entgegengesetzten Effekt erfahren. Leute sind begeistert und fühlen sich zu den offenen Personen hingezogen.
Lerne auch Du Deinen Gefühlen zu vertrauen. Sie sind ein Teil von Dir.
Was Du tun kannst, um einen besseren Zugang zu Dir und Deinen Gefühlen zu erhalten, ist zunächst, diese zu beobachten. Erinnere Dich in Deinem Alltag immer mal wieder daran jetzt auf Deine Emotionen zu achten. Gehe dann ganz bewusst raus aus Deinem Kopf und in das Gefühl hinein. Nimm es einfach nur wahr, egal ob es sich gut oder schlecht anfühlt. Spüre hinein und stelle fest, wo es sich in Deinem Körper befindet. Wenn Du das täglich übst, wirst Du mit der Zeit feststellen, wie Du ein viel besseres Bewusstsein für Dich und Deine Bedürfnisse entwickelst.
2. Entspanne ganz bewusst
Stress geht meistens mit einer Anspannung des Körpers einher. Die Muskeln sind dann verkrampft und kein Wunder, dass sich das schlecht anfühlt. Es gibt jedoch tolle Möglichkeiten, regelmäßig zu entspannen. Ich für meinen Teil mache z. B. jeden Morgen ein paar Minuten Yoga. Da bin ich ganz bei mir, raus aus dem Kopf und ganz bewusst bei meiner Atmung und in meinem Körper. Egal für welche Entspannungsmethode Du Dich entscheidest, wichtig ist dabei, dass Du die Gedanken in Deinem Kopf loslässt und Dich voll und ganz auf Deinen Körper und Deine Gefühle konzentrierst.
Folgende Methoden eignen sich prima dafür:

  • Meditation
  • Yoga
  • Massagen
  • Sauna
  • Autogenes Training

Es gibt natürlich noch zahlreiche andere Möglichkeiten. Ich empfehle Dir aber, einfach mal eines auszuprobieren. Und dann mach es nicht nur ein einziges Mal, sondern regelmäßig!
Fange am Besten ganz einfach an. Drei Minuten jeden Morgen nach dem Aufstehen reichen schon, um dir für den Tag ein besseres Gefühl zu geben. Das wird vielleicht nicht sofort am ersten Tag so sein, langfristig wirst du allerdings einen großen Effekt bemerken. Probiere es einfach mal aus.
3. Tue etwas anderes
Wenn Du Deine Ausstrahlung erhöhen möchtest und Deine Emotionen und Dich besser kennenlernen möchtest, dann brich öfter aus Deinem gewohnten Alltag aus. Probiere regelmäßig Neues aus. Es gibt so viele Menschen, die jeden Tag Ihrer gewohnten Routine nachgehen und daraus nicht ausbrechen. Es spielt sich immer dasselbe ab.
Ich rate Dir, immer mal wieder etwas Neues auszuprobieren. Probiere einen Sport aus, den Du schon immer mal machen wolltest. Oder mache einen Foto- oder Kochkurs. Oder gehe einfach mal einen anderen Weg zur Arbeit. Wenn Du Deine gewohnten Verhaltensmuster bewusst durchbrichst, wirst Du viel über Dich selbst erfahren und vor allem wirst Du viel flexibler. Du kannst dann mit unbekannten Situationen viel entspannter und lockerer umgehen. So gewöhnt sich dein Kopf daran regelmäßig neues zu erleben und zu erfahren und ist so in ungewohnten Situationen entspannter und strahlt dies auch aus.
Durch diese Flexibilität legst Du Deine natürliche Strahlkraft wieder frei, denn Du bist im Allgemeinen viel entspannter und gelassener und möchtest dies natürlich auch der ganzen Welt zeigen.

Mit diesen drei einfachen Schritten kannst du sehr schnell deine Ausstrahlung erhöhen und wirst ganz anders von Leuten wahrgenommen. Probiere es einfach mal für zwei Wochen aus und beobachte die Unterschiede, die du bemerken wirst.

Über den Autor: Stephan Wießler ist Trainer und Coach für Charisma. Er hatte in der Vergangenheit mit einigen Ängsten zu kämpfen und hat alles Mögliche versucht, um sich davon zu befreien. Und das mit Erfolg! Seine Erlebnisse und Erfahrungen gibt er auf seinen Seminaren weiter (www.charismanow.de).

Auch in Zukunft werden immer wieder Gastbeiträge in diesem Blog veröffentlicht werden. Wenn Du darüber direkt informiert werden möchtest, dann melde Dich hier zum Newsletter an: