Produktivität steigern durch Verlassen Deiner Komfortzone

Gestern habe ich einen Artikel gelesen, warum es notwendig ist auch im Fitness-Sektor ständig seine Komfortzone zu verlassen, um eine stetige Entwicklung zu gewährleisten. Wenn Du immer genauso trainierst, dann passt sich der Körper daran an und baut sogar wieder Muskeln ab. Daher ist es wichtig, immer wieder sein Training zu verändern, um so einen Fortschritt zu erreichen.

Produktivität steigern

Nach dem Lesen dieses Artikels ist mir bewusst geworden, dass das nicht nur für Fitnesstraining zutrifft. Auch wenn Du Deine Produktivität steigern möchtest, ist es sehr hilfreich immer wieder Deine Komfortzone zu verlassen. Die Fitness kann man immer weiter steigern, indem man die Intensität des Trainings immer wieder erhöht. Genauso funktioniert es auch mit Deiner Produktivität.

Wie schon im Newsletter berichtet, arbeite ich gerade an 3 Projekten gleichzeitig. Alle 3 Projekte sind eigentlich Vollzeitprojekte und bräuchten daher meine volle Aufmerksamkeit. Um sie trotzdem gleichzeitig voran treiben zu können, musste ich also meine Produktivität erhöhen. Das spannende daran ist, dass ich mir darüber nie konkret Gedanken gemacht habe, wie ich das schaffen kann. Ich wollte einfach diese 3 Projekte machen. Ich konnte mich nicht entscheiden und mich auf ein Projekt konzentrieren.

Am Anfang lief es auch noch sehr schleppend, da ich in meinem alten Denken und Verhalten steckte und meine Produktivität nicht ausreichte, um alle 3 Projekte voran zu treiben. So nach und nach entwickelte ich ganz automatisch Strategien, die meine Produktivität erhöhten. So hat sich zum Beispiel mein Kommunikationsverhalten verändert.

Produktivität steigern durch verändertes Kommunikationsverhalten

Früher habe ich gerne geplaudert, was ich auch immer noch mache, aber ich unterscheide inzwischen dabei, worum es in dem Gespräch geht. So bin ich teilweise sehr schnell und effizient in meiner Kommunikation geworden. Ich mische immer seltener private und arbeitsrelevante Themen. Trotzdem nehme ich mir die Zeit für private Gespräche, auch mit meinen Mitarbeitern, Kunden und Partnern. Indem ich es vermeide beides miteinander zu mischen laufen gerade die geschäftlichen Besprechungen sehr viel schneller, effizienter und produktiver ab.

optimiertes Zeitmanagement

Etwas, was sich auch sehr schnell verändert hat ist, wie ich mit meiner Zeit umgehe. Bis vor einer Weile habe ich mich noch regelmäßig zum Mittagessen verabredet, da ich davon ausgegangen bin, dass ich sowieso Mittag essen muss und daher so keine Arbeitszeit verliere. Dieser Ansatz war schon gut gedacht, hat aber nicht so gut funktioniert. Es hat sich für mich herausgestellt, dass diese Termine oft so lagen, dass sie mich mitten in meiner produktivsten Zeit unterbrochen haben. Meistens gingen die Gespräche dann auch länger als geplant und danach hatte ich mein Nachmittagstief und war auch nicht wirklich produktiv. Das heißt ein Treffen, welches eigentlich nur eine Stunde ging, hat mich 2 bis 3 Stunden Arbeitszeit gekostet. Wenn das Treffen nicht in der Nähe meines Büros stattgefunden hat, dann war es oft noch mehr.

Inzwischen verabrede ich mich daher entweder gleich zu Beginn des Tages oder am Ende des Tages. So kann ich mir meine Arbeitszeit selber einteilen und werde nicht aus meinem Arbeitsfluss gerissen. In diesen Zeiten habe ich meistens auch das Telefon aus oder gehe einfach nicht ran, denn ich habe festgestellt, dass Unterbrechungen die meiste Zeit kosten.

gib auf Dich acht

Bei all diesen Optimierungen behalte immer Dich und Deine Gesundheit im Auge. Wenn Du Dir jetzt zum Beispiel vornimmst auch mehr zu machen, um dadurch Deine Produktivität zu steigern, dann plane Dir auch Zeiten nur für Dich ein. Die meisten Menschen steigern ihre Produktivität indem sie einfach mehr arbeiten. Das ist allerdings nicht der Sinn der Übung. Ziel ist es weniger zu arbeiten und trotzdem viel mehr zu schaffen. Deine Freizeit ist tabu, Du brauchst sie, um Dich zu erholen. Wenn Du Dir diese Zeit nicht gibst, wird sie sich Dein Körper irgendwann nehmen und das macht nicht wirklich viel Spass.

Diese Zeit für Dich ist auch wichtig, um Zeit zu haben über mögliche Verbesserungen Deiner Produktivität nachzudenken. Da fällt mir der Holzfäller ein, der keine Zeit hat seine Axt zu schärfen, weil er ständig Bäume fällen muss.

regelmäßig die Komfortzone verlassen

Im Moment bekomme ich die 3 Projekte und meine Freizeit ganz gut unter einen Hut und optimiere meine Produktivität stetig. Irgendwann wird das für mich normal sein und dann wird es wieder Zeit etwas zu verändern. Das muss kein berufliches Projekt sein. Für mich steht dann zum Beispiel tägliches Kung Fu oder Aikido Training an, denn ich habe schon lange vor da mehr zu machen. Auch möchte ich dann ein paar Sprachen lernen. Im Moment bin ich noch nicht produktiv genug, um mich diesen Zielen zu widmen. Natürlich könnte ich damit auch einfach anfangen, aber meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es auch zu viel sein kann. Deswegen widme ich mich erstmal den Projekten und wenn ich das Gefühl habe damit nicht mehr voll gefordert zu sein, dann kommen die nächsten Gewichte drauf.

Heute Abend findet auch ein Webinar zum Thema Produktivität und Zeitmanagement statt. Dort diskutiere ich mit Alexander Schwarz und Joachima Schwarz vom Lösungslabor welche Tipps und Tricks uns besonders gut geholfen haben. Hier kannst Du Dich für das Webinar registrieren:

Produktivität und Zeitmanagement

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