Nutzt Du den 29. Februar?

Wie Du vermutlich schon mitbekommen hast, hat dieses Jahr einen Tag mehr als die letzten 3 Jahre, da es ein Schaltjahr ist. Nur was machst Du aus dem zusätzlichen Tag? Da es ein Montag ist, ist es für die meisten ein regulärer Arbeitstag. Ich bin ja dafür, dass der 29. Februar immer ein Feiertag ist, denn warum soll der zusätzliche Tag den Unternehmen zu gute kommen und nicht mir? Das macht natürlich nur Sinn, wenn man diesen Tag dann auch für sich nutzt. Ich möchte Dir in diesem Blogbeitrag ein paar Ideen vorstellen, wie Du diesen Tag nutzen kannst und natürlich auch erzählen, wie ich ihn nutze.

Hier ein paar Ideen von mir:

  • Beziehung: Schreibe Deinem Partner einen Liebesbrief, richtig auf Papier, oder ein Gedicht oder sonst etwas, was sein Herz berührt
  • Beziehung: Verbringe den Tag mit Deinem Partner, ohne Kinder, ohne elektronische Geräte, nur Ihr Beide mit den Dingen, die Euch Spaß machen und gut tun
  • Familie: Mach Dir mit Deiner Familie einen schönen Tag, vielleicht holst Du sogar Oma und Opa dazu.
  • Familie: Besuche Deine Großeltern und höre Dir ihre Lebensgeschichte an. Am Besten Du schreibst mit. Immer wieder erlebe ich Menschen, die es bereuen Ihre Eltern oder Großeltern nie danach gefragt zu haben.
  • Gesellschaft: Mach einen Tag voller Random Acts of Kindness, also zufälliger Aktivitäten der Nettigkeit. Wie kannst Du Menschen, die Du vermutlich nie wieder siehst etwas nettes tun? Für Deinen Nachbarn im Café den Kaffee bezahlen, jemanden ein Kompliment machen usw. Dir fällt bestimmt was ein.
  • Du: Was wolltest Du schon immer mal machen, hattest aber nie die Zeit dafür?
  • Du: Ein Tag außerhalb der Komfortzone. Geh in einem See oder Fluß baden. Verzichte auf das Internet. Verzichte auf Dein Handy. Lies etwas, was Du sonst nie lesen würdest. Geh Wege, die Du noch nie gegangen bist. Wenn Du weitere Ideen brauchst, schau einfach in das Raus aus Deiner Komfortzone Buch.
  • Du: Mach einen Anders-Mach-Tag. Das heißt, mach an dem Tag alles anders als Du es normalerweise machst. Hinterfrage alles, was Du machst. Musst Du das so machen? Wie kannst Du es noch machen?
  • Du: Reinige Deinen Geist und Deinen Körper. Faste den Tag und meditiere. Vielleicht machst Du auch einen Einlauf.
  • Du: Gehörst Du zu den aktiven Menschen, die immer unterwegs sind? Dann verbringe den Tag im Bett. Und wenn Du zu den weniger aktiven gehörst, dann packe Dir den Tag mit Aktivitäten voll.
  • Umgebung: Kommst Du sonst nicht so zum Aufräumen? Dann ist das die Gelegenheit mal so richtig aufzuräumen. Zu Hause, auf dem Rechner oder Beides. Schmeiße auch schön viel weg.
  • Freunde: Schnappe Dir Deine Freunde und geht wandern oder findet eine andere gemeinsame Aktivität. Am Besten eine, die ihr nicht immer macht.
  • usw.

Dir fallen bestimmt auch noch genügend Dinge ein, wie Du den Tag für Dich nutzen kannst. Und wenn Du zu denen gehörst, die arbeiten müssen, dann nutze wenigstens die restliche Zeit. Vielleicht kannst Du ja auch mit Deinem Chef ausmachen, dass Du auch im Büro die Zeit für Dinge nutzen kannst, die sonst zu kurz kommen, oder die der Gemeinschaft dienen oder so. Sprich ihn doch einfach mal drauf an.

Ich werde den Tag nutzen, um mit Kollegen an meiner und deren Reden zu arbeiten. Die Möglichkeit habe ich nicht oft, wirklich hilfreiches Feedback von Menschen zu bekommen, die sich mit dem Thema auskennen. Wenn das nicht zufällig der 29. gewesen wäre hätte ich die Zeit vermutlich am Liebsten mit meiner Oma verbracht und mir erzählen lassen, was sie so alles erlebt hat. Ich habe vor ein paar Wochen erst erfahren, dass sie damals als Kind auch auf der Flucht war und bei Bauern wegen Essen gebettelt hat. Da das am 29. nicht geht werde ich das zeitnah nachholen.

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade „Wie nutzt Du den geschenkten Tag im Schaltjahr?“ Ich schreibe sehr regelmäßig Beiträge zu den verschiedensten Themen. Wenn Du da nichts verpassen möchtest, dann empfehle ich Dir den Newsletter zu abonnieren: