von 20 Kilo Übergewicht zum Triathlon mittlere Distanz in 6 Monaten

Wie ich es schon in meinem letzten Beitrag angekündigt habe, hat mich ein Bekannter bei Facebook zur Teilnahme an einem Triathlon motivert (herausgefordert). Da wir Beide die Herausforderung suchen haben wir uns für einen Triathlon mittlerer Distanz entschieden. Das heißt 2,2 km schwimmen, 84 km radfahren und 20 km laufen. Da ich im nächsten Jahr schon ziemlich stark gebucht bin, passte mir der 18. Juni am Besten. Ich habe also gerade mal 6 Monate Zeit.

Die Ausgangssituation

Anfang des Jahres sah es ja schon sehr gut aus, aber leider habe ich mich in der zweiten Hälfte des Jahres wieder sehr gehen lassen. So bin ich jetzt schwerer denn je. Ok, durch das viele Training liegt mein Körperfettanteil trotzdem 5% niedriger als zu meinen „schlimmsten“ Zeiten, aber so wirklich beruhigend ist das nicht. Um genau zu sein, ich habe am 26.12.2010 102,5 kg gewogen mit einem Körperfettanteil von 28,3 Prozent. Die restlichen Daten sind:
linker Oberarm: 36 cm (am entspannten Bizep gemessen)
rechter Oberarm: 33,5 cm
Taille: 109 cm
Hüfte: 113 cm
linker Oberschenkel: 65 cm (in der Mitte gemessen)
rechter Oberschenkel: 68 cm

Inzwischen ist fast eine Woche vergangen und ich habe mich in diesen Tagen nach der von Tim Ferriss in seinem neuen Buch „The 4 hour body“ empfohlenen slow carb diät ernährt. Am 30.12.2010 war ich dadurch schon wieder unter 100 kg, nämlich bei 99 kg mit 26,4 Prozent Körperfett.

Die slow carb Diät

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach:

  1. Iss keine weißen Kohlenhydrate, also kein Brot, keine Nudeln, keine Kartoffeln, keinen Reis usw.
  2. Iss das Selbe immer wieder.
  3. Trinke keine Kalorien, also keine Fruchtsäfte oder so, sondern Wasser und Tee.
  4. Iss keine Früchte.
  5. Nimm Dir einen Tag in der Woche eine Auszeit, wo Du alles essen darfst.

Der Plan

Auch in den nächsten Wochen in Thailand werde ich mich weiter so ernähren. Mein Ziel ist es bis zum Triathlon im Juni 20 kg an Körperfett abgenommen zu haben. Das entspricht einem Körperfettanteil von ca 10%. Auch werde ich weiterhin jeden Wochentag eine Stunde trainieren.

Ich habe mal einen Test auf dem Laufband gemacht und 10 Kilometer schaffe ich auch in meiner jetzigen Verfassung zu laufen. Wenn ich aus Thailand zurück bin werde ich auch testen, wie gut mir das nach 84 km radfahren gelingt. Ich bin allerdings sehr zuversichtlich, dass ich allein durch die Gewichtsreduktion schon sehr gut vorbereitet bin.

Trotzdem plane ich zweimal in der Woche schwimmen zu gehen und vor allem kraulen zu üben. Dafür möchte ich mir einen Trainer suchen, der mir in 2 bis 3 Stunden die wichtigsten 20% der Technik beibringt, die 80% meiner Verbesserung ausmachen. Ich denke, da ich kraulen nie wirklich gelernt habe, kann das schon eine sehr starke Wirkung haben. Wenn Du jemanden in Berlin kennst, dann gib mir bitte Bescheid.

Außerdem werde ich zweimal die Woche laufen und einmal radfahren. Beides einfach, um mich an die Bewegungsabläufe zu gewöhnen, die Schuhe einzulaufen, den Po einzufahren und auch die jeweiligen Muskeln zu stärken. Auch da überlege ich mir Trainer zu suchen, die mir möglichst effektive Techniken beibringen. Ich werde auch immer mal wieder Trainings mit der vollen Distanz machen, also 20 km laufen oder 84 km radfahren. Ca. einen Monat vorher werde ich auch einmal das komplette Programm testen. Ob das eine gute Idee ist muss ich mich noch mit Leuten, die sich damit auskennen, beraten. Wenn Du jemanden kennst, dann sag bitte Bescheid.

In Thailand werde ich auch Tims Buch weiter lesen, von daher kann es sein, dass sich an dem Trainingsplan noch einiges ändert. In Thailand werde ich vermutlich nicht wirklich trainieren, außer mein morgendliches Yoga. Ich werde mich erstmal voll auf meine Ernährung konzentrieren, so dass ich wenn ich zurück bin mit dem Joggen beginnen kann. Mit 20 kg zu viel ist das doch nicht ganz so gut für die Gelenke.

Alles zusammen ist das schonmal ein guter Start für meinen geplanten Waschbrettbauch. Ich werde Dich über meine Trainingsfortschritte auf dem Laufenden halten, auch darüber, was ich genau mache. Wenn Dich das interessiert, dann trage Dich einfach hier in meinen Newsletter ein:

30 Tage Supertrial noch einmal von vorne

Knapp über 3 Wochen nach dem Start meiner Supertrial muss ich mir jetzt eingestehen, dass ich es im ersten Anlauf nicht geschaft habe die 30 Tage durchzuhalten. Ich bin an mir selbst und dem Versuch mich zu belügen gescheitert. Ich hatte ja schon an anderer Stelle erwähnt, dass meine größte Herausforderung Disziplin und Kontinuität ist. Genau deswegen werde ich daran auch weiter arbeiten.

Auch wenn ich die 30 Tage noch nicht geschafft habe, habe ich weiterhin vor die 30 Tage zu schaffen. Ich werde allerdings aus den gemachten Erfahrungen die Aufgabe etwas umgestalten. Wie das dann genau aussieht, dazu später mehr. Erstmal möchte ich meine gemachten Erfahrungen auswerten und mit Dir teilen.

In dem Buch „The success principles“ habe ich einmal eine Geschichte gelesen, die scheinbar mehr Wahrheit enthält, als ich es wahrhaben möchte/wollte. Sie handelt von einem Mann, der super fit ist und sehr jung aussieht, obwohl er schon 69 Jahre alt ist. Seit vielen Jahren hält er sich an sehr feste Vorgaben, was seine Ernährung und sein Fitnessprogramm betrifft. Z.B. darf er nur einmal im Monat, zum Vollmond, etwas Süßes essen. Bei seinem 70. Geburtstag versuchen einige Freunde ihn zu überreden etwas Süßes zu essen, auch wenn nicht Vollmond ist. Er weigert sich allerdings stark und sagt, es ist einfacher eine Entscheidung 100% durchzuziehen, als 99%. So isst er auch an seinem 70. Geburtstag nichts Süßes, da nicht Vollmond ist.

Als ich die Geschichte gelesen habe, dachte ich mir, ach, bei einem so wichtigen Ereignis, da kann man doch mal eine Ausnahme machen, schließlich ist es sein 70. Geburtstag und es waren viele hundert Gäste anwesend. Genauso habe ich es dann auch für mich gehalten. Bei unserer Weihnachtsfeier habe ich darauf verzichtet alle meine Punkte zu erfüllen, ich habe also eine Ausnahme gemacht. Ich habe zwar erstmal wieder zurück zu meiner Supertrial gefunden, aber auf einmal tendierte ich jeden Tag dazu irgendeine Ausnahme zu machen. Erst waren es nur kleine Ausnahmen, wie, nicht direkt nach dem Yoga zu schreiben, sondern nochmal ins Bett zu gehen und später zu schreiben. Dann kam eine Reise zu Freunden und nach München, wo ich fast gar nichts mehr gemacht habe und dann war es vorbei mit meiner Supertrial. Ich habe also knapp über 2 Wochen durchgehalten.

30 Tage Supertrial Version 2.0

Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt, dass es in meiner nächsten Supertrial keine Ausnahmen mehr geben wird. Wenn ich ehrlich zu mir bin, dann weiß ich, dass ich auch an dem Tag der Weihnachtsfeier alle Punkte hätte schaffen können, auch wenn es unbequem geworden wäre. Genau das sind die Situationen, wo es darauf ankommt dran zu bleiben und seinen Willen zu nutzen und zu stärken. Mein Coach hat mich da auch noch auf einen wichtigen Punkt hingewiesen:

Selbstvertrauen heißt sich selbst vertrauen zu können

Mit den von mir gemachten Erfahrungen kann ich mir im Moment nicht vertrauen. Ich verspreche mir etwas, finde dann aber Gründe (Ausreden) warum ich das Versprechen nicht halten muss. Ich belüge mich also selber. Wenn ich z.B. morgens nach dem Yoga entscheide, dass ich doch nochmal ins Bett gehe und später schreibe, dann hintergehe ich mich. Ich weiß eigentlich, dass ich dann später vermutlich auch nicht schreiben werde, oder es noch viel schwieriger für mich wird mich dazu durchzuringen, als wenn ich es gleich machen würde.

Damit ist jetzt Schluss. Ich möchte mir selbst vertrauen können. Das heißt, ich muss lernen zu erkennen, wann ich mir selber etwas vormache. Dazu ist so eine Supertrial ideal geeignet, also ein Grund mehr es nochmal anzugehen. Allerdings werde ich es erst nach dem ersten Teil des Trainers Trainings in Thailand angehen, denn so gut kenne ich mich inzwischen, ich würde es nicht schaffen, da ist mein Wille noch nicht stark genug.

Daher gilt ab jetzt, bis zum 24. 1.2011 eine vereinfachte Version. Ich werde jeden Tag Yoga machen und eine Stunde schreiben. Das ist zu schaffen, auch wenn es vielleicht schwer wird. Um mir die Sache zu erleichtern werde ich mindestens 1,5 Stunden vor dem Frühstück aufstehen und Beides vor dem Frühstück erledigen. So entgehe ich auch gleich dem schlechten Gefühl ein spannendes Gespräch verlassen zu müssen, um meine Aufgaben zu erledigen. Das ist dann nämlich genau die Situation, in der ich sehr wahrscheinlich eine Ausrede finden würde. Außerdem werde ich mich an Chris hängen, der seit einigen Wochen jeden Morgen Yoga macht. So habe ich einen Trainingspartner und kann von seiner Gewohnheit profitieren. Außerdem werde ich meine Texte an jedem Tag, an dem ich Internet habe an jemanden schicken, so dass ich mich kontrollierbar mache. Außerdem werde ich demjenigen 1000 Euro zur Verfügung stellen, die er, wenn ich meine Aufgaben nicht erfülle, frei nutzen kann, für mich sind sie dann also weg. Das werde ich am Montag den 27.12.2011 mit ihm klären. Falls ich es tatsächlich trotzdem nicht schaffen sollte und die 1000 Euro weg sind, dann muss ich die 1000 Euro wieder auffüllen und weiter machen. Beides sind unabhängig von der Supertrial Dinge, die ich das ganze nächste Jahr machen möchte, ohne Ausnahme. (Wenn ich körperlich nicht dazu in der Lage bin, dann gilt das natürlich als Ausnahme, wobei schon sehr viel passieren muss, dass ich nicht wenigstens ein bisschen sanftes Yoga machen kann, oder etwas diktieren kann.)

Veränderungen in der 30 Tage Supertrial

Die Hauptänderung wird sein, dass ich mich in jedem einzelnen Punkt so gut wie möglich kontrollierbar mache und auch dafür 1000 Euro einem Freund zur Verwaltung anvertraue, die er komplett behalten kann, sobald ich einen Punkt nicht gemacht habe. Dafür werde ich z.B. jeden Abend Fotos von meinen Schreibtischen machen, ihm meine MIT (most important tasks) Listen schicken usw. Genau werde ich drüber nochmal nach meinem Aufenthalt in Thailand berichten.

Die Supertrial werde ich bis dahin vermutlich auch noch ein wenig erweitern. Ich habe mich zu einem Triathlon olympischer Distanz, das heißt 2,2 km schwimmen, 84 km radfahren und 20 km laufen, angemeldet und möchte dafür trainieren. Außerdem lese ich gerade das neue Buch von Timothy Ferriss „The four hour body“ und habe einige neue Erkenntnisse, die z.B. den Punkt mit den 2000 Kalorien pro Tag verändern werden. Wie gesagt, dazu später mehr.

Wenn Du erfahren möchtest, ob es mir mit diesen Tricks gelingt meinen Willen zu stärken, oder wie ich es schaffe bis zum Triathlon im Juni fit zu sein (im Moment habe ich ca 15 kg zu viel Fett), dann melde Dich einfach hier zum Newsletter an:

mehr Charisma, mehr Austrahlung

Meiner Erfahrung nach gibt es sehr viele Faktoren, die die Ausstrahlung eines Menschen beeinflussen. Bevor ich darauf genauer eingehe, möchte ich erstmal beschreiben, was ich unter Charisma, bzw. Ausstrahlung verstehe.

Ob jemand Charisma hat, zeigt sich für mich darin, wie er auf andere Menschen wirkt und vor allem, wie andere Menschen auf ihn reagieren. Charismatisch ist jemand, wenn andere Menschen gerne mit ihm Zeit verbringen, ihm gerne zu hören, ihm und seinen Ideen gerne folgen, ihn sympathisch und interessant finden. Kennst Du solche Menschen?

Charisma ist kein angeborenes Talent, sondern jeder kann lernen eine charismatische Ausstrahlung zu entwickeln. Es gibt einige Faktoren, die für mehr Ausstrahlung sorgen. Ein Faktor ist z.B. Selbstvertrauen und was Du dafür tun kannst habe ich ja schon im früheren Artikel „Selbstbewusstsein stärken, Selbstwertgefühl steigern“ beschrieben. Auch über andere Faktoren habe ich schon berichtet. So können charismatische Persönlichkeiten meistens sehr gut erzählen und haben auch viel zu erzählen. Sie haben meistens ein interessantes Leben und viele Freunde. Über all diese Themen habe ich schon geschrieben und wenn Du den Anregungen gefolgt bist, dann sollte sich Deine Ausstrahlung schon gut entwickelt haben.

Was hilft Dir zu noch mehr Charisma?

Es gibt noch einen Punkt, über den ich bis jetzt noch nicht gesprochen habe. Wenn Du meine Beschreibung einer charismatischen Persönlichkeit eben genau gelesen hast, dann ahnst Du vermutlich schon, worum es geht. Charismatische Menschen schaffen es andere Menschen mitzureißen und von ihren Zielen zu begeistern. Dazu brauchen und haben sie große Ziele. Ich habe bis jetzt keinen charismatischen Menschen getroffen, der nicht auch große Ziele im Leben hat. Und zwar sind das meistens keine egoistischen Ziele, sondern sie wollen die Welt auf die eine oder andere Art verbessern. Sie wollen anderen Menschen helfen. Sie setzen sich für eine höhere Sache ein und begeistern auch die Menschen um sich herum dafür.

Generell ist mir aufgefallen, dass Menschen mit Ausstrahlung eher weniger an sich denken und mehr an die Gemeinschaft, an ihre Freunde, Verwandte und Bekannte und wie sie diesen „dienen“ können. Dabei behalten sie immer das höhere Ziel im Auge und begeistern ihre Mitmenschen dafür.

Verbessere die Welt und steigere Deine Ausstrahlung

Meine letzten Beiträge waren ja eher zum Nachdenken gedacht aber heute habe ich mal eine Aufgabe für Dich. Setze Dir ein Ziel, welches hilft die Welt zu einem besseren Ort zum Leben zu machen. Kommuniziere dieses Ziel, arbeite für das Ziel, mach es zu einer Deiner Lebensaufgaben. Mich hat der Film „Das Glücksprinzip“ sehr stark inspiriert. Daher habe ich mich entschieden dieses Prinzip zu leben. Das habe ich schon an der einen oder anderen Stelle kommuniziert und die Idee wurde teilweise sehr begeistert aufgenommen. Meine Idee ist es, bei Facebook eine Page oder eine Gruppe zu gründen, die auch dieses Ziel haben. Und wie im Film sollten es dann schnell viele tausend Menschen sein, die das Glücksprinzip leben. Ich weiß nicht, was ich alles für die Welt tun kann, aber 3 Menschen helfen, das kann ich und ich denke das kann jeder. Eine Freundin war von der Idee so begeistert, dass sie auch gleich ein „Logo“ dazu entworfen und gezeichnet hat. Du siehst es momentan als mein Profilbild bei Facebook. Wenn ich weiß was die Unterschiede zwischen einer Page und einer Gruppe sind, dann werde ich da auch durchstarten. Unabhängig davon, helfe ich jetzt schon den Menschen in meiner Umgebung ein glücklicheres Leben zu führen. Was kannst Du tun, um die Welt schöner zu gestalten? Schicke mir Deine Ideen als Kommentar.

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1 Woche Supertrial – Umgang mit Hindernissen

Letzte Woche Mittwoch habe ich mit meiner 30 Tage Supertrial nach Steve Pavlina begonnen, um mir 12 neue Gewohnheiten anzueignen. Jetzt ist etwas mehr als eine Woche vergangen und ein guter Zeitpunkt, um die ersten Tage auszuwerten. Um es gleich vorweg zu nehmen, ich habe es nicht perfekt gemeistert, was mir allerdings die Gelegenheit gegeben hat viel zu lernen.

12 neue Gewohnheiten gleichzeitig

Steve Pavlina sagt, dass es schwieriger ist sich mehrere Gewohnheiten gleichzeitig anzugewöhnen und auch von anderen Seiten habe ich immer wieder gehört, dass ich lieber eine Gewohnheit nach der anderen machen soll. Rückblickend nach etwas mehr als einer Woche kann ich sagen, dass mir die 12 Gewohnheiten einfacher fallen. Außerdem macht mir das viel mehr Spass gleich mehrere Bereiche meines Lebens anzupacken, da ich doch sehr ungeduldig bin.

Wie ist es gelaufen?

Ich habe es ja schon angedeutet, so ganz optimal ist es bisher nicht gelaufen. Einerseits habe ich es an 2 Tagen nicht geschafft all meine Gewohnheiten zu machen und andererseits habe ich mit einer Gewohnheit Probleme.

Am Montag war Nikolaus und wir haben im Büro mit 15 Freunden bis tief in die Nacht gefeiert. Daher bin ich am Montag nicht dazu gekommen, alle meine Gewohnheiten zu machen. Am Dienstag war ich dann so kaputt, dass ich auch da nicht all meine Gewohnheiten geschafft habe. Natürlich hätte ich das durchziehen können, hätte dafür aber anderweitig Abstriche machen müssen und das war es mir nicht wert. Ich möchte mir die Gewohnheiten vor allem angewöhnen, um meine Lebensqualität zu verbessern, und ich wollte dafür nicht auf diese Feier verzichten. Ich weiß, dass ich da mit dem Feuer gespielt habe. Eine richtige Entscheidung habe ich dabei scheinbar getroffen. Ich habe mein Yoga trotzdem gemacht. Es war zwar ganz schön wacklig und ich war sehr müde, aber ich habe es gemacht. So fiel es mir am nächsten Tag sehr leicht wieder alle Gewohnheiten umzusetzen.

Das ist auch genau der Punkt, wo dieses System Vorteile gegenüber dem Angewöhnen einer einzelnen Gewohnheit hat. Wenn Du mit der einzelnen Gewohnheit brichst, dann geht Dir plötzlich gleich 100% verloren. Ich habe auch an den beiden Tagen mindestens die Hälfte meiner Gewohnheiten gemacht und bin so immer dran geblieben. Ich konnte so am Mittwoch, wo es mir wieder gut ging, ganz einfach den Rest wieder dazu holen. Das bestätigt auch meine Antwort auf Dorians Frage (in den Kommentaren zum Ursprungsartikel). Er hat mich gefragt, wie er im Urlaub damit umgehen soll und ich habe ihm empfohlen, wenigstens die 20 Minuten Sport jeden Morgen zu machen. So hat er einen Anker, an dem er sich festhalten und wo er sofort drauf aufbauen kann, wenn er wieder zurück ist. Deswegen werde ich mir in meinem Thailand Urlaub auch auf alle Fälle das um 6 Uhr Aufstehen, das Yoga und die eine Stunde schreiben beibehalten. So kann ich nach meinem Urlaub direkt da weiter machen wo ich aufgehört habe.

Die zweite Sache ist meine Beschränkung auf 2 mal Facebook, skype und eMail am Tag. Ich habe für mich herausgefunden, dass das nicht so wirklich funktioniert, da ich sehr viel darüber kommuniziere und arbeite. Z.B. läuft ein großer Teil unserer Kommunikation im Büro über eMail. Per skype bin ich mit anderen in Kontakt, mit denen ich an unterschiedlichen Projekten zusammen arbeite und auch Facebook stellt sich als wichtig für meine Arbeit raus. Das hätte ich vermeiden können, wenn ich das für mich vorher schon getestet hätte, statt diese Idee einfach zu übernehmen. Im Moment bin ich dabei das für mich optimale Nutzungsverhalten rauszufinden. Ich nutze diese Medien seit letzter Woche sehr viel bewusster und habe sie auch oft aus. Es gibt Zeiten, wo ich explizit nicht darauf zurück greife, z.B. beim Schreiben. Ich achte auch darauf, ob ich mich gerade ablenke, oder ob ich gerade wirklich etwas wichtiges tue. Allein das hat schon viel verändert, denn wenn ich feststelle, dass ich mich ablenke, frage ich mich warum ich mich ablenke und wovon ich mich ablenke. Da kommen spannende Sachen hoch.

Im Großen und Ganzen bin ich bisher sehr zufrieden wie die Supertrial läuft und auch wenn nicht alles so läuft, wie ich es mir ursprünglich vorgestellt habe, es läuft sehr viel besser als gedacht und vor allem sehr viel besser als würde ich mich nur einer Gewohnheit widmen oder es gar nicht probieren.

Ich habe auch begonnen meine Gewohnheiten bei Joes Goals zu tracken, so kannst auch Du immer sehen, wo ich gerade stehe. Ich überlege das noch direkt irgendwo auf meiner Seite einzubauen, habe aber noch keine schöne Stelle dazu gefunden. Auf alle Fälle findest Du es hier:

Sascha's Personal Score Badge

Wie Du siehst knickt es am Wochenende immer ein, da ich am Wochenende 2 Gewohnheiten weniger habe als in der Woche.

Ich bin schon gespannt, wie die nächsten Tage und Wochen verlaufen. Am Sonntag werde ich auch mit Master Cleansing beginnen. Dazu schreibe ich in meinem nächsten Beitrag noch mehr. Willst Du gleich informiert werden, wenn der Beitrag fertig ist oder weiter über meine Erfahrungen mit der Supertrial informiert werden, dann melde Dich ganz einfach zum Newsletter an:

Selbstbewusstsein stärken – Selbstwertgefühl steigern

Ich erwähne das immer mal wieder. Vor ein paar Jahren war ich noch extrem schüchtern. Und als wäre das nicht schlimm genug, habe ich das dann auch noch mit Arroganz ausgeglichen. Wenn ich das Leuten erzähle, die mich damals nicht kannten, dann wollen die mir das oft nicht glauben. Ein paar Freunde kennen mich aber schon lange genug, um das bestätigen zu können. Sie meinen dann so lapidar: „Ja, vor ein paar Jahren war Sascha noch ein richtiges Arschloch“. Ich denke, inzwischen bin ich ziemlich selbstbewusst. An einigen Stellen arbeite ich noch, aber im Großen und Ganzen bin ich schon sehr zufrieden. Das Wichtigste dabei ist mir, dass das nicht aufgesetzt ist.

Selbstbewusstsein stärken durch Affirmationen

Damit bin ich schon beim Thema. Ich habe nämlich festgestellt, dass es ein großer Unterschied ist, ob man selbstbewusst ist, weil man sich das einredet, oder weil man das wirklich von innen heraus spürt und lebt. Bestätigt hat das auch eine Studie über Affirmationen. Dabei kam heraus, dass Affirmationen denen helfen, die schon ziemlich gut unterwegs sind, aber bei denen, die es gerade bräuchten eher das Gegenteil bewirken. Eine ähnliche Erfahrung habe ich gemacht. Auch ich habe mir sehr lange vorgestellt ich wäre selbstbewusst und das hat nur dazu geführt, dass ich als sehr arrogant wahrgenommen wurde, aber eben nicht als selbstbewusst. Was allerdings sein kann ist, dass ich mir so meine Welt gestaltet habe, die ja jetzt scheinbar tatsächlich eingetreten ist. 😉

Leben und automatisch Selbstwertgefühl steigern

Früher hatte ich ein eher langweiliges Leben. Ich habe nicht viel erlebt und auch nicht wirklich viel erreicht. Ok, ich hatte einen ziemlich guten Job und bin regelmäßig zum Kampfsport gegangen, aber das war es auch schon. In den letzten Jahren hat sich da einiges geändert. Ich bin viel gereist, habe viel erlebt, habe mich der einen oder anderen Angst gestellt und hatte mit sehr vielen Menschen zu tun. Ich habe gelebt.

So ganz automatisch hat sich dabei auch mein Selbstwertgefühl entwickelt. So richtig habe ich das auch gar nicht mitbekommen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich früher so anders war, aber scheinbar können sich andere daran erinnern. Der Prozess war sehr fließend und ich hatte mir nie vorgenommen dadurch selbstbewusster zu werden. Ich habe einfach erkannt, dass mein Leben viel mehr Spaß machen kann und habe das einfach gelebt.

Was Du tun kannst für mehr Selbstvertrauen

Meiner Erfahrung nach läuft das auf 3 ganz einfache Punkte hinaus:

  1. Lebe ein geiles Leben.
  2. Stelle Dich Deinen Ängsten.
  3. Schaffe was, worauf Du stolz bist.

Du siehst, es ist eigentlich ganz einfach. Du brauchst keine Selbsthilfebücher oder so. Ich habe da letztens einen Spruch gehört. Wenn Du glücklich sein willst, dann ließ keine Selbsthilfebücher, sondern habe glücklichere Freunde. Das kannst Du auch auf das Selbstbewusstsein übertragen. Dadurch lebst Du nämlich wie sie und bildest automatisch auch das Fundament für Dein eigenes Selbstwertgefühl. Und auch ohne diese Freunde kannst Du es mit Hilfe der oben genannten drei Punkte ganz einfach schaffen.

Wenn Du noch nicht weißt, wie für Dich ein geiles Leben aussieht und sich anfühlt, dann probiere einfach ganz viel aus. Wenn Dir dazu die Ideen ausgehen, dann kannst Du auch gerne mein Buch als Ausgangsbasis nutzen. Ich verspreche Dir, wenn Du alle Übungen aus dem Buch gemacht hast, dann hast Du sehr viel mehr Selbstvertrauen, ein sehr viel spannenderes Leben und bestimmt auch das eine oder andere geschafft, worauf Du stolz sein kannst. Hinzu kommen noch ein ganzer Stapel weiterer Vorteile, die ich in einem älteren Artikel schon aufgeführt habe.

Also, los gehts. Nimm Dein Leben in die Hand, habe immer mehr Spass am Leben und werde ganz nebenbei selbstbewusster. Übrigens, ein etwas schnellerer Weg ist, wenn Du Dich Herausforderungen stellst. Mit meinen letzten beiden Artikeln (Bei Angst was tun und 12 neue Gewohnheiten gleichzeitig) habe ich mich ziemlich großen Herausforderungen gestellt und mit jedem Tag, an dem ich das schaffe, oder ich meinem Ziel näher komme, steigt mein Selbstwertgefühl. Ließ die Artikel und suche Dir auch Herausforderungen. Schreibe mir, wie es Dir damit geht und was Du erlebst.

Nächste Woche werde ich mich dem Thema Charisma zuwenden. Was macht charismatische Menschen aus und wie kannst Du mehr Charisma entwickeln. Wenn Du sofort informiert werden möchtest, wenn der Artikel fertig ist, dann trage Dich einfach in meinen Newsletter ein:

12 neue Gewohnheiten gleichzeitig mit der 30 Tage Supertrial nach Steve Pavlina

Heute war der erste Tag meiner 30 Tage Supertrial. Wenn Du genau wissen möchtest was das ist, dann wirf einen Blick auf den Beitrag von Steve Pavlina, er erklärt das ganz ausführlich. Als ich den Beitrag gesehen habe, wusste ich sofort, das ist was für mich. Immer wieder hatte ich bisher davon gehört, dass es nicht funktioniert sich mehrere neue Gewohnheiten gleichzeitig vorzunehmen. Steve nutzt den Was-wäre-wenn Rahmen (aus dem NLP) und überlegt sich, was wäre, wenn das doch funktioniert. Wie muss ich mich vorbereiten und wie kann ich dafür sorgen, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ich es auch schaffe.

Die 30 Tage Supertrial

Für mich war das der Anstoß mir zu überlegen, welche Gewohnheiten möchte ich gerne etablieren, wenn das ganz einfach gehen würde. Wie sollte dann mein Tag aussehen? Rausgekommen ist folgende Liste:

  1. Jeden Morgen um 6 Uhr aufstehen.
  2. Direkt nach dem Aufstehen 20 Minuten Yoga machen. 5 Minuten atmen (Anuloma Viloma)
    mindestens 6 Sonnengrüße, Kopfstand, Kerze, Pflug und Fisch. Wenn ich Lust habe noch andere Asanas.
  3. noch vor 7 Uhr frühstücken, ohne Kohlenhydrate, bzw. gesunde Kohlenhydrate
  4. mindestens eine Stunde schreiben.
  5. an den Wochentagen ins Fitnessstudio gehen
  6. vor 10 Uhr im Büro sein
  7. meine 3 MITs (most important tasks) abarbeiten
  8. meinen Schreibtisch aufgeräumt verlassen
  9. insgesamt ca 2000 Kallorien über den Tag zu mir nehmen
  10. meine MITs für den nächsten Tag festlegen
  11. meine Einnahmen und Ausgaben aufschreiben
  12. 2 mal täglich eMail, skype und Facebook (Mittags und Abends) Abends erst, wenn alle Aufgaben erledigt sind

Der erste von dreizig Tagen

Heute war der erste von dreizig Tagen meiner Supertrial und ich bin erstaunt wie gut mir meine Aufgaben gelungen sind und vor allem auch wie viel ich geschafft habe. Angefangen hat es eigentlich gestern. Mein alter Rhythmus war noch davon geprägt, dass ich bis ca 10 Uhr geschlafen habe, dafür aber bis 2 Uhr Nachts auf war. So auch gestern. Gegen 2 Uhr bin ich dann ins Bett und habe mich programmiert, dass ich pünktlich um 6 Uhr vollkommen ausgeschlafen und fit aufwache. Und so war es dann auch. Ca 10 Sekunden bevor der Wecker angefangen hat zu klingeln, war ich wach. Das ist umso erstaunlicher, weil ich das ein paar Tage vorher auch schon probiert hatte und zwar um 6 aufgestanden bin, aber ein paar Minuten später schon wieder im Bett lag. Der einzige Unterschied war, dass ich diesmal eine definitive Entscheidung getroffen hatte das durchzuziehen.

Entscheidungen treffen

Da zeigt sich mal wieder, wie wichtig es ist wirklich eine Entscheidung zu treffen. Gestern vormittag war die Entscheidung noch nicht wirklich getroffen. Da wusste ich nur, dass ich das demnächst mal machen möchte. Nach dem Gespräch mit meinem Coach wusste ich, ich bin bereit dafür und ich werde es machen. Ich bin froh, dass ich ein Gegenbeispielsortierer bin, denn mein Coach meinte, das wird nicht klappen, das kann nur schief gehen. Das war mein Stichwort.

Auch bei anderen Dingen stelle ich immer wieder fest, dass es die Entscheidung ist, die den wichtigsten Schritt darstellt. Willst Du glücklich sein? Dann entscheide Dich, ab jetzt glücklich zu sein. Willst Du aufhören zu rauchen? Dann entscheide Dich dafür. Hypnose, NLP und wie die Techniken alle heißen, können Dich dabei unterstützen, aber erstmal musst Du die Entscheidung treffen.

Gestern Abend habe ich die Entscheidung für diese Supertrial getroffen und ich werde das durchziehen. Und hey, wenn ich die eine oder andere Sache doch nicht schaffe, habe ich immer noch gewonnen, weil ich statt einer neuen Gewohnheit gleich mehrere habe. Dieser Fall ist in meiner Vorstellung aber nicht vorgesehen und so habe ich gestern Abend noch den Grundstein gelegt. Ich habe meinen Schreibtisch zu Hause aufgeräumt. Den im Büro hatte ich schon ein paar Tage vorher aufgeräumt. Ich habe mir einen ustream Account zugelegt und schonmal den Link bei Facebook gepostet und ein paar Kleinigkeiten mehr. Ich war also, wie Steve es auch vorschlägt, vorbereitet meine 30 Tage durchzuziehen.

gegen Steves Rat

Steve rät davon ab seine Supertrial öffentlich zu machen. Ich werde es trotzdem machen. Ich gehe sogar so weit, dass ich mich so gut wie möglich kontrollierbar mache. Dafür habe ich mir einen ustream Kanal eingerichtet und werde dort jeden morgen live meine ca 20 Minuten Yoga übertragen. Wenn mir das gelingt sind die nächsten Schritte einfach, denn ich glaube die größte Herausforderung habe im Moment damit, jeden Morgen um 6 Uhr aufzustehen. Deshalb mache ich da den Hebel so groß. Das hat noch den positiven Nebeneffekt, dass ich in ein paar Wochen oder Monaten vergleichen kann, was mir Yoga gebracht hat und wie sich meine Möglichkeiten mich zu bewegen verändert haben.

Außerdem ist die tägliche Yoga und Schreibroutine ein Teil meiner Komfortzonenenherausforderungen, denen ich mich im Laufe des nächsten Jahres stellen werde. Und auch die möchte ich so gut wie möglich festhalten, einerseits, um zu zeigen, dass ich mich ihnen wirklich stelle, andererseits auch, um zu zeigen wie ich mich ihnen stelle, welche Prozesse bei mir losgetreten werden und vor allem, dass es sich total lohnt.

Die Supertrial zu starten hat sich schon nach einem Tag für mich gelohnt. So produktiv wie heute war ich schon lange nicht mehr. Ich habe heute über 2 Stunden geschrieben und hatte trotzdem noch mehr als genug Zeit mit Chris Videos zu schneiden, zu plaudern, Mittagsschlaf zu machen und andere kleine Tätigkeiten zu erledigen. Wenn das so weiter geht ist Ende Dezember mein zweites Buch fertig.

erstes Fazit der Supertrial

Im Moment fühlt sich das alles gut an und es macht richtig Spass mein Leben so intensiv anzupacken. Ich denke über meine Erfolge werde ich nur nebenbei mal berichten. Eher werde ich mich schwierigen Zeiten widmen, sofern sie auftreten und berichten wie es mir dabei ergangen ist und wie ich damit umgegangen bin. Ich denke davon kannst Du sehr viel mehr lernen. Zu meinem Coach habe ich auch schon gesagt, dass es mir das Wichtigste ist, dass ich nach einer Schwächephase sofort wieder weiter mache. Ok, dann kommt halt ein Tag voller unvorhergesehener Dinge und ich schaffe es nicht alles so zu tun wie geplant. Das ist nicht so schlimm. Schlimm wäre es, wenn aus diesem Tag mehrere Tage oder Wochen werden. Also, wenn ich mal einen Tag aussetze, sprich mich drauf an und hilf mir, dass ich am nächsten Tag wieder weiter mache. Danke.

Wenn Dich interessiert ob und wie ich diese Supertrial schaffe, dann melde Dich zu meinem Newsletter an und ich halte Dich auf dem Laufenden:


Wenn Dich meine Yoga Sessions jeden Morgen interessieren, dann komme einfach jeden Morgen kurz nach 6 Uhr auf diese Seite und Du wirst hier dann die Live-Übertragung sehen. Ich brauche nach dem Aufstehen ca 5 Minuten, um den Rechner zu starten, mich anzuziehen usw. Vielleicht kennst Du ja auch eine gute Yoga-Lehrerin, die sich die Videos mal ansieht und mir Feedback gibt.