Wie Du Freunde gewinnst

Das ist der dritte Teil der Reihe „12 Gründe Deine Komfortzone zu verlassen?„. Einer der Gründe für Dich die Komfortzone zu verlassen ist, dass Du so viele neue Freunde gewinnen kannst. Genau darauf möchte ich in diesem Beitrag näher eingehen. Die Grundlagen dafür habe ich schon in den ersten beiden Beiträgen dieser Reihe gelegt.

  1. Es ist hilfreich ein spannendes Leben und vielseitiges Leben zu haben, so dass Du möglichst viele Einstiegspunkte für Gespräche hast. Mehr dazu erfährst Du in dem Beitrag „geiles Leben statt langweilig – Was tun gegen Langeweile?
  2. Umso interessanter Du bist, umso mehr Menschen interessieren sich für Dich. Wenn Du also ein spannendes Leben hast, dann musst Du das nur noch interessant rüber bringen. Wie das geht erfährst Du in dem Artikel „Wie Du ein interessanter Mensch bist.

Durch Dein spannendes Leben und Deine interessante Art lernst Du also schon eine ganze Menge Menschen kennen, nur

Wie werden aus Bekanntschaften Freunde?

Da spielen einige Kriterien eine Rolle, aber es gibt ein paar Regeln, die Dich dabei unterstützen:

  1. Kritisiere, klage und verurteile nicht.
    Es ist leicht andere für ihr Verhalten zu kritisieren. Aber statt sie zu verurteilen, solltest Du lieber versuchen sie zu verstehen. Finde heraus warum sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Eine der Grundannahmen aus dem Modell von NLP ist: „Es gibt eine positive Absicht hinter jedem Verhalten und einen Kontext, in dem jedes Verhalten nützlich ist.“ Versuche die positive Absicht herauszufinden und entwickle Verständnis und Nachsicht.
  2. Gib ehrliche und aufrichtige Anerkennung.
    Jeder mag es gelobt zu werden. Das Lob sollte allerdings aufrichtig und ehrlich sein. Schau Dir Deinen Gegenüber genau an, höre ihm genau zu und achte darauf was ihm wichtig ist, worauf er viel Mühe verwendet. Dann findest Du ganz einfach etwas, was Du loben kannst.
  3. Wecke in anderen lebhafte Wünsche.
    Ideen und Wünsche motivieren uns langfristig. Hilf anderen Menschen Ideen zu entwickeln. Sorge dafür, dass sie die Idee haben, auch wenn Du sie schon lange hattest. Lass sie die Begeisterung spüren, eine super Idee gefunden zu haben und unterstütze sie bei der Realisierung.
  4. Interessiere Dich aufrichtig für andere Menschen.
    Schon um die zweite Regel zu befolgen musst Du Dich wirklich für Deine Mitmenschen interessieren. Jeder mag es, wenn man ihn interessant findet und sich für ihn und sein Leben interessiert. Das hilft Dir für die zweite Regel und Dir helfen dabei die nächsten Regeln.
  5. Lächle
    Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte. Ein Lächeln kann mitreißen. Ein Lächeln entwaffnet. Und wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es heraus. Stell Dir mal vor, wie der erste Eindruck von Dir ist, wenn Du jemanden anlächelst, oder ihn grimmig anschaust. Was denkst Du mit wem er lieber zu tun hat?
  6. Sprich ihn mit seinem Namen an.
    Immer wieder lese ich, wie wichtig der eigene Name für einen Menschen ist. Finde also den Namen heraus und benutze ihn auch. Falls Du jemand bist, der glaubt, dass er sich Namen nicht gut merken kann, dann ein kleiner Tipp für Dich. Wenn sich Dein Gegenüber vorstellt, dann begrüße ihn gleich nochmal mal mit seinem Namen, also: „Hallo, ich bin Klaus.“ „Ahh, Hallo Klaus, ich bin Sascha, schön Dich kennen zu lernen“. Benutze dann im Gespräch den Namen noch zwei drei Mal und dann nochmal zum Abschied. So hast Du den Namen schon einige Male benutzt und merkst ihn Dir sehr viel leichter. Und, Dein neuer Freund hat ihn gleich mehrmals gehört, was ihm natürlich sehr gut gefällt.
  7. Sei ein guter Zuhörer und ermuntere andere von sich zu sprechen.
    In Regel 4 habe ich schon erwähnt, dass Menschen es mögen, wenn man sich für sie interessiert und wie zeigt man Interesse besser als durch Zuhören? Übe Dich in Zurückhaltung und gib eher Deinem Gegenüber die Gelegenheit zu erzählen. Höre ihm zu. Das heißt nicht, dass Du die ganze Zeit still sein musst. Höre ihm aktiv zu. Frage nach und frage ins Detail. Wiederhole das von ihm gesagte und frage ob Du das richtig verstanden hast. Denke immer daran, er ist mehr an sich interessiert als an Dir, also lass ihn von sich erzählen.
  8. Sprich von Dingen, die ihn interessieren.
    Das ist die Konsequenz aus der vorherigen Regel. Natürlich spricht man mit einem Pferdenarr lieber über Pferde als über Autos. Das funktioniert auch, wenn Du noch keine Ahnung von Pferden hast. Gerade dann macht es ihm vermutlich Spass Dir alles zu erzählen und zu erklären und Du kannst gleich wieder Neues lernen.
  9. Stärke das Selbstbewusstsein Deines Gegenübers.
    Mache ihn stark, gib ihm Kraft. Er wird sich wohl fühlen und wissen, dass Du hinter ihm stehst. Dabei hilft es ihn zu loben und gut über ihn zu sprechen. Mach das auch vor anderen in seinem Beisein oder auch nicht in seinem Beisein. Überhaupt, gewöhne Dir an vor anderen gut über Deine Mitmenschen zu sprechen. Wenn Du nichts Gutes zu sagen hast, dann sag lieber gar nichts.

Noch mehr Tipps und Tricks wie Du Freunde gewinnst findest Du in dem langjährigen Bestseller von Dale Carnegie: „Wie man Freunde gewinnt„.

In Regel 8 hatte ich schon einen Punkt erwähnt, auf den ich nächste Woche genauer eingehen werde. Durch Dein Verlassen der Komfortzone und den Kontakt mit vielen Menschen wird sich Dein Allgemeinwissen stark verbessern, aber dazu nächste Woche mehr. Trage Dich hier ein und Du wirst gleich informiert, wenn der Artikel veröffentlicht wurde:

Wie Du ein interessanter Mensch bist

Bist Du ein interessanter Mensch? Wenn Du denkst Du bist schon ein sehr interessanter Mensch, dann musst Du nicht weiter lesen. Falls Du aber noch ein bisschen interessanter sein möchtest, dann findest Du hier einige Tipps dazu.

Du kannst Dir sicher vorstellen was einen interessanten Menschen ausmacht, denn eigentlich ist es ganz einfach. Wen in Deiner Umgebung findest Du interessant und warum? Kann es sein, dass Du mit ihm immer interessante Gespräche führst und er viel zu erzählen hat? Vielleicht erzählt er auch noch spannend und mitreißend. Das kannst Du auch ganz einfach.

Du musst also 2 Voraussetzungen erfüllen:

Du musst etwas interessantes zu erzählen haben.

Um etwas interessantes erzählen zu können musst Du etwas interessantes erlebt oder erfahren haben. Wie das geht kannst Du in meinem Artikel über die Komfortzone oder in meinem Buch nachlesen.

Du solltest es spannend und mitreißend erzählen können.

Um spannend und mitreißend zu erzählen gibt es einige Tricks aus dem NLP (Neuro Linguistic Programming), die sonst eigentlich nur Trainer beigebracht bekommen:

  1. Erzähle assoziiert, das heißt:
    Während Du erzählst, stelle Dir die Situation so vor, wie Du sie erlebt hast. Sie die Situation durch Deine eigenen Augen. Das nennt man im NLP assoziiert. Das Gegenteil wäre dissoziiert und bedeutet, dass Du Dich in der Situation siehst, wie Du sie erlebt hast. Der entscheidene Unterschied ist, dass Du, wenn Du assoziiert bist Deine Gefühle von damals sehr viel intensiver wahrnimmst, als wenn Du dissoziiert bist. Und umso mehr Du in Deinen Gefühlen bist, umso mehr kannst Du Deine Zuhörer auch mitreißen und in ihnen ähnliche Gefühle auslösen.
  2. Erzähle positive Geschichten
    Wenn Du assoziiert erzählen möchtest, also voll in Deinen Gefühlen bist, dann ist es auch sinnvoll nur positive Dinge zu erzählen und so auch nur voll die positiven Gefühle zu erleben. Außerdem hinterlässt Du einen sehr viel besseren Eindruck, wenn Deine Zuhörer nach Deinen Erzählungen besser drauf sind als vorher. Dann wirst Du zur Droge für sie und sie wollen immer noch mehr Geschichten hören.
  3. Beschreibe die Details
    Umso besser sich Deine Zuhörer die Situation vorstellen können, umso besser können sie sich hineinversetzen und umso besser können sie miterleben was Du erlebt hast. Das führt dann auch zu sehr viel intensiveren Gefühlen bei Deinen Zuhörern.
  4. Sprich mit semantischer Dichte
    Das ist auch wieder so ein Fachbegriff aus dem NLP und am Besten lässt er sich erklären indem er vorgeführt wird. Das überlasse ich an dieser Stelle dem NLP-Trainer Chris Mulzer. Er bezieht sich dabei zwar auf sexy reden, aber die Prinzipien sind die Gleichen:

Du siehst, es ist ganz einfach interessant zu sein und genauso einfach ist es auch interessante Menschen kennen zu lernen und als Freund zu gewinnen. Dazu nächste Woche mehr. Trage Dich hier ein und Du wirst gleich informiert, wenn der Artikel veröffentlicht wurde:

geiles Leben statt langweilig – Was tun gegen Langeweile?

Ich bin auf Facebook ziemlich aktiv und immer wieder sehe ich dort Leute schreiben, dass ihnen langweilig ist und immer wieder frage ich mich dann: „Wie kann jemand in der heutigen Zeit Langeweile haben?“. Bei Google suchen jeden Monat 70.000 Menschen nach dem Begriff Langeweile und noch einmal über 60.000 nach dem Begriff langweilig. Hinzu kommen noch ca. weitere 100.000 Suchanfragen die diese Begriffe enthalten. Das macht knapp eine viertel Million Menschen, die sich jeden Monat langweilen. Ich glaube das ist nur die Spitze des Eisberges, denn nicht jeder, der sich langweilt sucht dann bei google auch nach dem Begriff. Und noch einmal die Frage, wie geht sowas in unserer heutigen Zeit voller Möglichkeiten?

langweilig?

Was bedeutet das eigentlich, wenn einem langweilig ist? Für mich bedeutet es, dass man nichts mit seiner Zeit anzufangen weiß. Es hat nichts damit zu tun, dass man nichts zu tun hat. Ich habe oft Zeiten, wo ich einfach nur auf der Couch liege und vor mich hin döse. Und plötzlich kommt mir ein Gedanke, der mich begeistert. Ich springe auf und beginne sofort den umzusetzen oder ihn aufzuschreiben. Oder ich laufe durch den Park und lasse meine Gedanken kreisen, denke über Strategien, neue Blogbeiträge, neue Bücher usw. nach. Selbst wenn ich einfach nur da sitze und gar nicht denke und auch sonst nichts mache, das hat für mich nichts mit Langeweile zu tun.

Die Abwechslung macht es

Das sind für mich einfach Entspannungsphasen, wo ich meinem Körper und meinem Geist ein wenig Ruhe gönne. Und dann kommen wieder die aktiven Phasen, in denen ich arbeite, Freunde treffen, was erlebe. Jim Loehr und Tony Schwartz haben zu dem Thema ein schönes Buch geschrieben: „The Power of Full Engagement„. Sie beschreiben, dass es wichtig ist zwischen den einzelnen Phasen zu wechseln. Ständig nichts tun ist genauso schlimm wie ständig viel tun. Nicht nur für die Entspannung brauchen wir diese Abwechslung. Kennst Du das, Dich berührt jemand am Arm und er lässt seine Hand dort liegen?

Auch die Gefühle müssen wechseln

Nach ein paar Minuten spürst Du die Hand nicht mehr, obwohl sie noch dort liegt. Sobald er aber nur zuckt spürst Du die Hand wieder. Sobald er auch nur ein bisschen verändert sind die Gefühle wieder da. So geht es uns mit allen Gefühlen. Wenn wir in einer Gemütslage sind und in dieser bleiben, dann spüren wir davon nach einer gewissen Zeit nicht mehr viel. Wenn wir aber zwischendurch etwas anderes erleben und dann wieder in die Gefühlslage zurück kommen, dann spüren wir das wieder wie vorher. Aber nicht nur ein Wechsel zwischen den Gefühlen bringt die Abwechslung, sondern auch die Veränderung der Intensität. Hast Du das Gefühl immer mal wieder stärker, spürst Du es auch immer wieder. Genauso wie bei der Hand. Wenn er stärker auf Deinen Arm drückt, dann spürst Du die Hand wieder. Lässt er dann irgendwann wieder lockerer, spürst Du sie auf einmal auch wieder.

Was tun gegen Langeweile?

Um Dich nicht zu langweilen musst Du also im Grunde nur für eins sorgen, für mehr oder weniger ständig wechselnde Gefühle, bzw. für eine öfter wechselnde Intensität der Gefühle. Ganz so einfach ist es leider nicht. Dir ist sicher auch schon aufgefallen, dass Dich Tätigkeiten, die Dich früher total begeistert haben, heute nicht mehr wirklich vom Hocker reißen. Sie sind langweilig geworden. Du hast zwar die Abwechslung, aber irgendwie ist es trotzdem langweilig, weil es nichts Neues ist. Du müsstest also immer Neues mit einbauen, vielleicht neue Herausforderungen, neues Verhalten, neue Menschen oder oder oder.

geiles Leben

So, jetzt hast Du alles zusammen, was Du brauchst, um Dir ein geiles Leben zu machen. Meine Metapher dafür ist, regelmäßig die eigene Komfortzone zu verlassen und zu erweitern. Das kann jeder ganz einfach. Eine Freundin hat mir gerade heute erst ihre Idee geschrieben bei all den Ominösen Jobangeboten anzurufen und mal herauszufinden, was da wohl wirklich dahinter steckt und wieviel das dann wirklich mit ihren Glaubenssätzen und Vorurteilen zu tun hat. Ich empfehle als Einstieg oft andere Leute mit einem besseren Gefühl zu verlassen als Du sie vorgefunden hast. Mein Ziel ist es jeden, mit dem ich zu tun habe zum Lächeln zu bringen. Dadurch haben sich schon viele interessante Gespräche ergeben und ich habe viele nette Menschen kennengelernt. Die Kassiererin bei Penny lächelt inzwischen schon wenn sie mich von weitem sieht. Und wenn Dir mal nichts einfällt, dann schau einfach in mein Buch, da stehen über 100 Übungen drin, die teilweise noch unterschiedlichste Variationen haben. Egal wie, Du hast es in der Hand ein wirklich geiles Leben zu führen und zu vergessen was Langeweile überhaupt ist.

In meinem nächsten Beitrag geht es um Dich als interessanten Menschen. Was macht einen interessanten Menschen aus und wie kannst Du das ganz einfach sein. Bleib dran.

12 Gründe Deine Komfortzone zu verlassen

In meinem letzten Beitrag „Was ist die Komfortzone“ hatte ich schon angedeutet, dass es einige positive Auswirkungen auf Dich und Dein Leben hat, wenn Du regelmäßig Deine Komfortzone verlässt und erweiterst. Da es doch einige sind, werde ich sie Dir in diesem Beitrag alle einmal kurz und dann in meinen nächsten Artikeln genauer vorstellen.

Was hast Du davon Deine Komfortzone zu verlassen?

  1. Du hast ein spannendes Leben.
    Das ist sehr naheliegend. Wenn Du ständig neue Dinge tust, Dinge, die Du so vorher noch nie getan hast, Dich mit neuem Wissen beschäftigst und Dich immer wieder Deinen Ängsten stellst, dann hast Du ganz automatisch ein spannendes Leben. Daraus folgt auch gleich der zweite Punkt.
  2. Du bist ein interessanter Mensch.
    In meinen Gesprächen mit anderen Menschen stelle ich immer wieder fest, dass es heutzutage etwas besonderes ist viel zu erleben. Immer wieder werde ich darauf angesprochen wie es beim Houserun, beim Fallschirmspringen, beim Jetfliegen oder auf all meinen Reisen war. Auch die vielen unterschiedlichen Bücher, die ich zum Beispiel lese und gelesen habe, sind immer wieder Gesprächsthema. Ich finde mit fast allen Menschen ein interessantes Gesprächsthema, was auch gleich zum dritten Punkt führt.
  3. Du lernst viele interessante Menschen kennen und hast viele Freunde.
    Einige Übungen aus dem Komfortzonenbuch erfordern es, dass Du andere Menschen kennenlernst, bei anderen passiert es eher nebenbei. Egal wie, Du wirst viele Menschen treffen und kennenlernen und durch Dein interessantes und spannendes Leben viele schöne Gespräche haben. Daraus entwickeln sich dann viele Bekanntschaften und auch einige sehr tiefe Freundschaften.
  4. Dein Allgemeinwissen/Deine Allgemeinbildung wächst.
    Durch die vielen Gespräche mit verschiedensten Menschen, die vielen unterschiedlichen Themen, mit denen Du Dich beschäftigst und die vielen Dinge, die Du machst, lernst Du natürlich sehr viel. Eine Aufgabe im Komfortzonenbuch ist es z.B. Dir jede Woche eine Zeitschrift zu einem Thema zu kaufen, mit dem Du Dich noch nie wirklich beschäftigt hast. Kannst Du Dir vorstellen was Du alles lernst, wenn Du das ein Jahr lang machst?
  5. Du sammelst eine Menge Erfahrungen.
    Ich glaube dieser Punkt erklärt sich von selbst, also gleich weiter zum nächsten Punkt.
  6. Du hältst Dich körperlich und geistig fit.
    Ich lese gerade ein Buch (The Brain that changes itself) in dem wird unter anderem von einer Studie berichtet, unter welchen Voraussetzungen Menschen geistig lange fit bleiben. Ergebnis der Studie ist, dass die Menschen auch ins hohe Alter geistig fit sind, die sich ständig mit neuen Themen beschäftigen, die also ständig ihr Gehirn mit Neuem trainieren.
  7. Du lernst Deine Ängste zu erkennen.
    Einige Übungen zur Erweiterung Deiner Komfortzone konfrontieren Dich direkt mit Deinen Ängsten. Wenn Du vor und während dieser Übungen darauf achtest, wie Du Dich fühlst und was Du denkst, kannst Du Muster erkennen, wie Du Dich verhältst wenn Du Angst hast. Ich habe dieses Muster bei mir erkannt und ertappe mich dadurch in einigen Situationen, in denen ich Angst habe. Oft weiß ich gar nicht wo die Angst her kommt. Das ist mir meistens egal, in solchen Momenten weiß ich dann einfach, cool, wieder eine Herausforderung für mich, wieder eine Möglichkeit zu wachsen und Neues zu lernen. Meistens sind das dann genau die Situationen, nach denen sich Türen für weitere tolle Entwicklungen öffnen.
  8. Du löst Deine Ängste auf.
    Angst ist ein schlechter Berater. Du solltest nie aus der Angst heraus Entscheidungen treffen. Deshalb ist es gut, wenn Du Deine Ängste erkennst und Dich ihnen stellst. Spannend ist, dass wenn Du Dich einer Angst stellst, sich das auch auf andere Ängste auswirkt. Mit dem Maß, mit dem ich mich meiner Höhenangst gestellt und sie überwunden habe, hat sich auch mein Leben dramatisch verändert, obwohl das direkt mit der Höhenangst gar nichts zu tun hatte. Es lohnt sich also, Dich Deinen Ängsten zu stellen. Das Schöne ist, Du kannst Dich erstmal den einfacheren Ängsten widmen, denn dadurch werden die anderen Ängste automatisch einfacher.
  9. Du bekommst mehr Selbstvertrauen/Selbstbewusstsein.
    Durch all die Erlebnisse, die vielen Freunde, mehr Wissen, mehr Erfahrung, weniger Ängsten und so weiter, bekommst Du so ganz nebenbei mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.
  10. Du erhöhst Dein Charisma.
    Voller spannender Geschichten, mit unterschiedlichsten Kontakten, viel Selbstvertrauen und immer weniger Angst, erhöht sich auch ganz nebenbei Deine Ausstrahlung. Mit jedem Kontakt lernst Du besser mit Menschen umzugehen und das strahlst Du natürlich auch aus.
  11. Du wirst immer flexibler.
    Mit jeder neuen Erfahrung steigert sich Deine Flexibilität. Du hast immer mehr Möglichkeiten auf Situationen zu reagieren und so das Beste für Dich daraus zu machen. Im NLP heißt es, derjenige mit den meisten Optionen bestimmt die Situation. Du bist nicht mehr auf einen Job, eine Tätigkeit, einen Kunden, eine Arbeit, einen Ort und so weiter festgelegt. Dir gehört die Welt.
  12. Du schulst Deine Intuition.
    Das größte Hindernis für Deine Intuition ist Deine Angst. Wer viel Angst hat kann nicht auf seine Intuition hören, weil die Angst für viele Ausreden sorgt. Umso mehr Du Dich Deiner Angst stellst, umso mehr wirst Du Deine Intuition „hören“. Und umso mehr Du intuitiv handelst, umso stärker wird Deine Intuition. Durch viele Übungen wirst Du auch in Situationen gebracht, die Du noch nicht kennst und die Du daher fast nur intuitiv bewältigen kannst. Auch das trainiert Deine Intuition.

Ich denke das sind eine Menge guter Gründe Deine Komfortzone zu verlassen und zu erweitern. Wenn Du sofort damit anfangen willst, dann bestelle Dir einfach das Buch Raus aus Deiner Komfortzone, welches Andreas und ich genau deswegen geschrieben haben. Du kannst es hier auch von mir signiert bekommen, dauert dann ein paar Tage länger.

Wie schon angekündigt, werde ich in meinen nächsten Artikeln auf jeden Punkt einzeln eingehen. Jeder Punkt enthält nochmal eigene Vorteile und ich werde auch ein paar exemplarische Übungen nennen. Also bleib dran. 😉

Was ist die Komfortzone?

Immer wieder propagiere ich das Verlassen Deiner Komfortzone. Jetzt haben Andreas und ich sogar ein ganzes Buch zu dem Thema geschrieben und über 100 Übungen zusammengestellt, die Dir helfen mit viel Spass Deine Komfortzone zu verlassen und zu erweitern.

Aber was ist die Komfortzone eigentlich und warum ist es so wichtig sie zu verlassen?

Für mich hat der Begriff Komfortzone viele Aspekte, weswegen ich mich mit einer klaren Definition noch schwer tue. Immer wieder lese ich im Zusammenhang mit der Komfortzone auch von der Wohlfühlzone. Die Komfortzone wird als der Bereich in unserem Leben beschrieben, in dem wir uns wohl fühlen. Das stimmt größtenteils, aber nicht immer. Sehr häufig benutzen wir den Begriff Alltag. Unseren Alltag würde ich als Teil unserer Komfortzone definieren, aber viele Menschen fühlen sich in und mit ihrem Alltag nicht wohl. Das Wort Alltag hat sogar oft eine negative Unterschwingung. Wir empfinden Alltag teilweise als etwas schlechtes. Der Begriff Wohlfühlzone beschreibt also die Komfortzone nur bedingt. Aber auch der Begriff Alltag ist nicht ausreichend, denn viele Dinge, die nicht zu unserem Alltag gehören, zählen trotzdem zu unserer Komfortzone.

Mit Alltag bezeichnen wir meistens Tätigkeiten und Tagesabläufe, die so immer wieder und wieder vorkommen, die also Gewohnheiten oder Rituale sind. Wir stehen jeden Tag um 7 auf, frühstücken und lesen dabei die Zeitung, fahren immer auf dem gleichen Weg ins Büro und machen immer wieder mehr oder weniger die gleichen Arbeiten. Irgendwann ist Frühstücks- und Mittagspause und nach noch ein paar Stunden Arbeit fahren wir dann nach Hause. Dort erledigen wir vielleicht noch etwas Hausarbeit, spielen mit den Kindern, schauen fern und gehen dann ins Bett, um am nächsten Tag das Gleiche wieder zu machen. All die in diesem Ablauf steckenden Gewohnheiten und Rituale gehören zu unserer Komfortzone, egal ob wir uns dabei wohl fühlen oder nicht.

Teil der Komfortzone sind also unsere Gewohnheiten und Rituale. Außerdem zähle ich zu meiner Komfortzone alles was ich weiß und alles was ich kann. Ab jetzt wird es schwammiger. Ich zähle z.B. auch Länder zu meiner Komfortzone, die ich schon allein bereist habe und in denen ich mich allein zu Recht gefunden habe. Thailand ist für mich so ein Land. Nur wenn ich in Thailand in ländliche Gebiete komme, wo kaum noch Englisch gesprochen wird, dann verlasse ich meine Komfortzone wieder. Du siehst, es ist gar nicht so einfach zu sagen, was genau die Komfortzone ist, weil sie auch für jeden anders ist. Es gibt aber ein paar Hinweise darauf, wie Du Deine Komfortzone erkennen kannst.

Woran erkennst Du Deine Komfortzone?

  1. Alles was für Dich neu ist liegt automatisch außerhalb Deiner Komfortzone. Je nachdem wie weit weg das Neue vom Bekannten ist, umso weiter weg ist es auch aus Deiner Komfortzone. Wenn Du z.B. jeden Tag 10 km joggen gehst, dann sind jeden Tag 11 km nicht wirklich weit aus Deiner Komfortzone. Wenn Du aber jeden Tag statt zu joggen zum Kampfsport gehst, dann ist das schon weiter aus Deiner Komfortzone, unabhängig davon ob Dir das schwer fällt oder nicht. Genauso verhält es sich mit Wissen. Wenn Du eine neue Nuance zu Deinem Spezialgebiet lernst, dann verlässt Du damit zwar Deine Komfortzone, aber nur minimal. Wenn Du Dich mit einem komplett neuen Thema beschäftigst, dann verlässt Du Deine Komfortzone schon sehr viel stärker.
  2. Wie schon oben beschrieben liegen all Deine Gewohnheiten innerhalb Deine Komfortzone. Also alles, was Du immmer so machst ist Deine Komfortzone. Mache es einmal anders und schon verlässt Du Deine Komfortzone.
  3. Ausreden. Achte mal darauf wann Du Dich mit mehr oder weniger logischen Gründen davon abhältst Dinge zu tun. Für gewöhnlich müsstest Du genau dort Deine Komfortzone verlassen. Gerade wenn es darum geht unsere Komfortzone zu verlassen finden wir oft gut Gründe es nicht zu tun. Sehr beliebte sind z.B. keine Zeit oder kein Geld. Achte mal darauf, wie Du auf Vorschläge anderer reagierst. Welche Gründe hast Du darauf nicht einzugehen? Wie fühlst Du Dich, wenn Du einfach mal ja sagst? Um die Möglichkeit für Ausreden möglichst gering zu halten empfehlen Andreas und ich im Buch jede Übung zu machen.
  4. Angst ist ein sehr guter Hinweis darauf, dass Du Deine Komfortzone verlässt. Dabei gibt es Ängste, die uns bewusst sind und Ängste, die uns nicht bewusst sind. Ich hatte z.B. immer Höhenangst. So nach und nach, durch Fallschirmspringen, Klettern, Houserunning usw. habe ich mich dieser Angst gestellt und somit immer wieder meine Komfortzone verlassen. So richtig wohl fühle ich mich mit der Höhe immer noch nicht, aber meine Höhenangst schränkt mich nicht mehr ein. Noch viel wichtiger finde ich, dass ich bei mir Muster erkannt habe, wie ich reagiere wenn ich Angst habe. So habe ich auch unbewusste Ängste gefunden und erkannt wo ich aus Angst meine Komfortzone nicht erweitern möchte. Z.B. wollte ich nie Seminare geben, bis ich erkannt habe, dass ich einfach nur Angst davor habe. Inzwischen hat mein erstes Seminar stattgefunden und weitere werden folgen.

Warum es gut ist immer wieder Deine Komfortzone zu verlassen ahnst Du jetzt sicher schon. Genauer werde ich Dir das in meinem nächsten Beitrag erklären.

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